Empfehlenswerte Literatur - Die Entstehung der Geschlechterhierarchie
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Olivia
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Empfehlenswerte Literatur - Die Entstehung der Geschlechterhierarchie
Helke Sander: Die Entstehung der Geschlechterhierarchie. Verlag Z & G 2017. Für Helke Sander, Feministin der ersten Stunde, ist der Feminismus durch akademische Debatten um "Gender" und Versuche der radikalen "Dekonstruktion" der Geschlechter in eine Sackgasse geraten. Statt biologische Faktoren zu ignorieren, erzählt sie in ihrem Buch die Geschichte der Menschwerdung als eine Geschichte von Männern und Frauen, "deren Biologie sie im Lauf vieler Jahrhunderttausende zur Ausbildung unterschiedlicher Fähigkeiten veranlasste". Dabei existierte anfangs keine Geschlechterhierarchie, sie entstand vielmehr allmählich als unbeabsichtigte Nebenwirkung von Fellverlust und weiblicher Gebärfähigkeit. Sanders Buch macht klar, dass es selbstverständlich keine guten Gründe dafür gibt, hierarchische Geschlechterverhältnisse aufrechtzuerhalten, dass es aber sehr wohl (auch aus feministischer Perspektive) gute Gründe dafür gibt, die Unterschiede zwischen den Geschlechtern zu beachten.
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Michi
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Re: Empfehlenswerte Literatur - Die Entstehung der Geschlechterhierarchie
Der Feminismus ist für mich ganz klar in eine Sackgasse gesteuert.
Wenn der Feminismus sein Ziel richtig ernst nehmen würde, müsste er nicht nur die in der Vergangenheit entstandenen, und oft zum Nachteil der Frauen ausfallenden "Ungleichheiten" und künstlich gemachten Unterschiede zwischen den Geschlechtern bekämpfen, sondern zu gleich auch an seiner eigenen Abschaffung arbeiten.
Aber das Gegenteil scheint momentan der Fall. Um so mehr wir über die Jahre erreicht haben, um so mehr und immer aberwitzigere Benachteiligungen wurden "entdeckt", und die Situation der Entwickliung zum Trotz immer noch dramatischer dargestellt. Man bekommt so langsam den Eindruck, als hätten einige besonders laute Streiterinnen den Feminismus als eine komfortable Einrichtung entdeckt, die sie ihrer Meinung nach zur Alimentierung durch die Gesellschaft berechtigt, und deren Daseinsberechtigung sie täglich aufs Neue nachzuweisen versuchen.
Das ist eine Schande für alle die, die sich um wirkliche Gleichberechtigung und ein ehrliches Miteinander bemühen.
Wenn der Feminismus sein Ziel richtig ernst nehmen würde, müsste er nicht nur die in der Vergangenheit entstandenen, und oft zum Nachteil der Frauen ausfallenden "Ungleichheiten" und künstlich gemachten Unterschiede zwischen den Geschlechtern bekämpfen, sondern zu gleich auch an seiner eigenen Abschaffung arbeiten.
Aber das Gegenteil scheint momentan der Fall. Um so mehr wir über die Jahre erreicht haben, um so mehr und immer aberwitzigere Benachteiligungen wurden "entdeckt", und die Situation der Entwickliung zum Trotz immer noch dramatischer dargestellt. Man bekommt so langsam den Eindruck, als hätten einige besonders laute Streiterinnen den Feminismus als eine komfortable Einrichtung entdeckt, die sie ihrer Meinung nach zur Alimentierung durch die Gesellschaft berechtigt, und deren Daseinsberechtigung sie täglich aufs Neue nachzuweisen versuchen.
Das ist eine Schande für alle die, die sich um wirkliche Gleichberechtigung und ein ehrliches Miteinander bemühen.
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
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