Trans Is Beautiful!
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Andrea-Yvette
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Trans Is Beautiful!
Hallo zusammen,
am Freitag um 21:45 Uhr auf arte:
http://www.arte.tv/de/videos/069057-000 ... -beautiful
VG Andrea-Yvette
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Anne-Mette
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Mina
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Re: Trans Is Beautiful!
Huhu,
Ich wollte mal in die Runde fragen, wer den Bericht gesehen hat und Eure Kritik dazu hören.
Ich fand ihn sehr gut recherchiert und umgesetzt.
Besonders die Interviews mit den Transmännern haben mich nachdenklich gemacht.
Als es dann zum Interview mit dem muskelbepackten und bärtigen Transmann kam, welcher mit Stolz eine Vagina trägt, kullerte eine Freudenträne.
Offensichtlich gibt es soviele liberale und "quenormal" denkende Menschen.
Es war ein guter Beitrag über Hintergründe, Geschichte und Zuversicht. Bravo, ich bin tief beeindruckt.
Alles liebe
Mina
Ich wollte mal in die Runde fragen, wer den Bericht gesehen hat und Eure Kritik dazu hören.
Ich fand ihn sehr gut recherchiert und umgesetzt.
Besonders die Interviews mit den Transmännern haben mich nachdenklich gemacht.
Als es dann zum Interview mit dem muskelbepackten und bärtigen Transmann kam, welcher mit Stolz eine Vagina trägt, kullerte eine Freudenträne.
Offensichtlich gibt es soviele liberale und "quenormal" denkende Menschen.
Es war ein guter Beitrag über Hintergründe, Geschichte und Zuversicht. Bravo, ich bin tief beeindruckt.
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Ziel: Human being -> Ist Dein Ziel erreicht, war es zu niedrig angesetzt -> Der Weg ist das Ziel!
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Nicole Fritz
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Re: Trans Is Beautiful!
Hallo Mina,
ich habe mir den Beitrag angesehen und stimme Dir uneingeschränkt zu.
Liebe Grüße
Nicole
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Nicole
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Anne-Mette
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ab08
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Re: Trans Is Beautiful!
Hallo, meine Lieben,
endlich fand ich Zeit, mir die Aufzeichnung der Sendung anzusehen.
Meinem Eindruck nach war es ein äußerst unterhaltsamer, informativer, gut recherchierter Film.
Fazit: Mir gefielen die differenzierte, umfassende Darstellung und die recht deutlichen Stellungnahmen ausgezeichnet.
Intensive Erinnerungen aus dem eigenen Lebensweg machten den Film für mich noch eindrucksvoller. - Jahrgang 1950, verbrachte ich ab 1964 häufig die großen Ferien bei Pariser Verwandten (Quartier Latin). -> Coccinelle war so meine erste Begegnung mit Transsexualität. -> 1974 und 1976 verbrachte ich die Semesterferien in den USA (New York, San Franzisko). Da war der Geist von Stonewall noch frisch. In der Stonewall Inn in der Christopher Street fand ich Gesprächspartner, erste Ansprechpartner für meine Fragen.
Gleichzeitig zeigt der Film recht gut, warum für Menschen meiner Generation ein frühes Outing schwer/ bzw. nahezu unmöglich war.
Normal zu leben, normale Berufe auszuüben, außerhalb von Showbiz etc. war für Transsexuelle lange Zeit eigentlich undenkbar.
Insofern sind wir heute doch deutlich weiter.
Liebe Grüße
Andrea
Seh ich genauso! LG Andrea
endlich fand ich Zeit, mir die Aufzeichnung der Sendung anzusehen.
Meinem Eindruck nach war es ein äußerst unterhaltsamer, informativer, gut recherchierter Film.
Fazit: Mir gefielen die differenzierte, umfassende Darstellung und die recht deutlichen Stellungnahmen ausgezeichnet.
Intensive Erinnerungen aus dem eigenen Lebensweg machten den Film für mich noch eindrucksvoller. - Jahrgang 1950, verbrachte ich ab 1964 häufig die großen Ferien bei Pariser Verwandten (Quartier Latin). -> Coccinelle war so meine erste Begegnung mit Transsexualität. -> 1974 und 1976 verbrachte ich die Semesterferien in den USA (New York, San Franzisko). Da war der Geist von Stonewall noch frisch. In der Stonewall Inn in der Christopher Street fand ich Gesprächspartner, erste Ansprechpartner für meine Fragen.
Gleichzeitig zeigt der Film recht gut, warum für Menschen meiner Generation ein frühes Outing schwer/ bzw. nahezu unmöglich war.
Normal zu leben, normale Berufe auszuüben, außerhalb von Showbiz etc. war für Transsexuelle lange Zeit eigentlich undenkbar.
Insofern sind wir heute doch deutlich weiter.
Liebe Grüße
Andrea
Danke, liebe Daenerys, für diesen Kommentar!Daenerys Targaryen hat geschrieben: Sa 10. Jun 2017, 07:42 Besonders beeindruckt hat mich von den Promis auch Laverne Cox. Dass mal jemand klar stellt, dass diese ewige Fragerei nach den Genitalien nervt, weil sie indiskret hoch 12 ist, uns zu Objekten degradiert und dadurch viel wichtigere Dinge verdrängt werden. Chapeau, Laverne!
Seh ich genauso! LG Andrea
FÜR: Respekt, Menschenrechte und eine gelebte, demokratische Zivilgesellschaft, die Minderheiten schützt
ERGO: Umfassende Bildung für alle, effektive Regeln in Alltag und Netz, eine gut ausgestattete Polizei/Justiz
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Michi
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Re: Trans Is Beautiful!
Hallo,
insgesamt ein schöner Beitrag, den ich mir gleich zwei Mal angesehen habe.
Meinen Dank für den Hinweis darauf, und ebenso an alle, die ihre Gedanken dazu geäußert haben.
So gut und wichtig ich den Filmbeitrag finde, so hat er mich doch zugleich auch traurig gemacht, und wehmütig stimmt.
Transsexuelle sind, so die Aussage des Films, jetzt "an der Reihe", knapp 50 Jahre nach dem historischen Ereignis in der Cristopher Street, und nach dem man so langsam begann, Schwule und Lesben in der Öffentlichkeit anzuerkennen. Transsexuelle (nein, eigentlich alle Transmenschen) haben für die Rechte der Homosexuellen gekämpft, wurden aber von ihnen "vergessen". Das trifft unwidersprochen zu.
Wie hieß es doch im Film: "Wenn wir erst einal die Gleichberechtigung für die Homosexuellen erreicht haben, dann seid ihr dran."
Nicht grundlegend anders ist es jedoch heute für meinereins. Denn ich frage mich, warum sonst marginalisiert und entwertet man immer wieder Menschen wie mich, stellt sie als Menschen dar, die das Verkleiden als Bühnenshow machen, nur zum Spaß als Frau rumlaufen, oder um sich irgendeinen Kick zu holen, so bald es um TS geht?
Für viele, so wie mich, ist es genau nichts von alledem. Es ist nur Ausdruck der Facetten meiner Persönlichkeit, meiner Transidentität, die mich nicht stark genug "hinüber" zieht, um ganz zur weiblichen Seite zu wechseln, und mich dem entsprechenden Rollenbild 24/7 zu unterwerfen.
Der Titel "Trans is beautiful" meint leider nicht Trans*, sondern ausschließlich Transsexuelle. - So wie damals "Gay is good" nur Schwule meinte, obwohl auch Trans*-Menschen dahinter standen.
Zitat aus dem Film: "Jetzt ist die Zeit der Transsexuellen gekommen ..."
Es muss wohl noch mal 50 Jahre dauern, bis "meine" Zeit kommt, bis Menschen wie ich, die nicht dauerhaft in einer bestimmten Geschlechterrolle leben können, die äußerlich hin und her wechseln, die irgendwo dazwischen stehen, auch endlich so anerkannt werden wie Schwule, Lesben und Transsexuelle.
Leider werde ich das nicht mehr erleben.
Nachdenklich
Michi
insgesamt ein schöner Beitrag, den ich mir gleich zwei Mal angesehen habe.
Meinen Dank für den Hinweis darauf, und ebenso an alle, die ihre Gedanken dazu geäußert haben.
So gut und wichtig ich den Filmbeitrag finde, so hat er mich doch zugleich auch traurig gemacht, und wehmütig stimmt.
Transsexuelle sind, so die Aussage des Films, jetzt "an der Reihe", knapp 50 Jahre nach dem historischen Ereignis in der Cristopher Street, und nach dem man so langsam begann, Schwule und Lesben in der Öffentlichkeit anzuerkennen. Transsexuelle (nein, eigentlich alle Transmenschen) haben für die Rechte der Homosexuellen gekämpft, wurden aber von ihnen "vergessen". Das trifft unwidersprochen zu.
Wie hieß es doch im Film: "Wenn wir erst einal die Gleichberechtigung für die Homosexuellen erreicht haben, dann seid ihr dran."
Nicht grundlegend anders ist es jedoch heute für meinereins. Denn ich frage mich, warum sonst marginalisiert und entwertet man immer wieder Menschen wie mich, stellt sie als Menschen dar, die das Verkleiden als Bühnenshow machen, nur zum Spaß als Frau rumlaufen, oder um sich irgendeinen Kick zu holen, so bald es um TS geht?
Für viele, so wie mich, ist es genau nichts von alledem. Es ist nur Ausdruck der Facetten meiner Persönlichkeit, meiner Transidentität, die mich nicht stark genug "hinüber" zieht, um ganz zur weiblichen Seite zu wechseln, und mich dem entsprechenden Rollenbild 24/7 zu unterwerfen.
Der Titel "Trans is beautiful" meint leider nicht Trans*, sondern ausschließlich Transsexuelle. - So wie damals "Gay is good" nur Schwule meinte, obwohl auch Trans*-Menschen dahinter standen.
Zitat aus dem Film: "Jetzt ist die Zeit der Transsexuellen gekommen ..."
Es muss wohl noch mal 50 Jahre dauern, bis "meine" Zeit kommt, bis Menschen wie ich, die nicht dauerhaft in einer bestimmten Geschlechterrolle leben können, die äußerlich hin und her wechseln, die irgendwo dazwischen stehen, auch endlich so anerkannt werden wie Schwule, Lesben und Transsexuelle.
Leider werde ich das nicht mehr erleben.
Nachdenklich
Michi
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
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ab08
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Re: Trans Is Beautiful!
Liebe Michi,MichiWell hat geschrieben: So 11. Jun 2017, 13:24 ... Es muss wohl noch mal 50 Jahre dauern, bis "meine" Zeit kommt, bis Menschen wie ich, die nicht dauerhaft in einer bestimmten Geschlechterrolle leben können, die äußerlich hin und her wechseln, die irgendwo dazwischen stehen, auch endlich so anerkannt werden wie Schwule, Lesben und Transsexuelle. ...
im Prinzip könnte es so sein und wahrscheinlich kommt es so, da geb ich Dir Recht.
Allerdings der sehr weitgehende Entwurf des Deutschen Instituts für Menschenrechte
- Gesetz zur Anerkennung und zum Schutz der Geschlechtervielfalt (Geschlechtervielfaltsgesetz — GVielfG) -
http://atme-ev.de/texte/TSG-Reform_DIMR.pdf
enthält vier Kategorien --- "weiblich" --- "männlich" --- "weitere Geschlechtsoptionen" --- "keine Angabe"
und da steht noch, ich zitiere "Der Eintrag "weitere Geschlechtsoptionen" kann um eine eigene Bezeichung von maximal 30 Zeichen ergänzt werden."
Insofern könnte es, bei gutem Willen(!!), auch möglich sein, den von Dir erwähnten Personenkreis angemessen zu berücksichtigen...
--> Ob es aber wirklich so kommt, steht natürlich in den Sternen, denn es sind heftige Widerstände (Traditionalisten, Fundamentalisten usw.) zu erwarten.
Ganz liebe Grüße
Andrea
"weitere Geschlechtsoptionen" --> Für Personen, die sich anders verorten.
"keine Angabe" --> z.B. unter anderem auch für Menschen, die mit dem Begriff "Geschlecht" nichts anfangen können...
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Michi
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Re: Trans Is Beautiful!
Hallo Andrea,ab08 hat geschrieben: So 11. Jun 2017, 16:15 im Prinzip könnte es so sein und wahrscheinlich kommt es so, da geb ich Dir Recht.![]()
Allerdings der sehr weitgehende Entwurf des Deutschen Instituts für Menschenrechte [...]
vielen lieben Dank für deine Antwort.
Ich kann nun mal nichts dafür, dass ich so bin wie ich bin, und alles so ansehe, wie ich es ansehe.
Dadurch, dass ich alles um mich herum anders wahrnehme, als der Großteil der Menschen,
stoße ich leider oft auf Unverständnis, wenn ich meine Gedanken und Beobachtungen wiedergebe.
Ich habe das, was man landläufig auch als ADS bezeichnet (wichtig: bei mir ohne das "H"). Das ist Fluch und Segen zugleich,
denn ich nehme dementsprechend sehr viel mehr von dem wahr, was andere durch die Fokussierung ihrer Aufmerksamkeit völlig ausblenden.
Und so stechen mir eben ständig Dinge, Zusammenhänge und Wechselwirkungen ins Auge,
die die meisten Menschen nicht mal ansatzweise wahrnehmen, mich dann im besten Falle "nur" mit einem Kopfschütteln bedenken.
Oft genug werde ich aber auch sehr herablassend und verächtlich behandelt, weil sie mit meinen Beobachtungen völlig überfordert sind.
Selbstverständlich wünsche ich mir für mich und andere "Mitbetroffene" von ganzem Herzen, dass es nicht noch mal 50 Jahre dauert.
Aber auch "nur" 10 Jahre sind schon eine verdammt lange Zeit, wenn man fast 50 Jahre alt ist.
Edit: Bei dem Eintrag "weitere Geschlechtsoptionen", würden mir schon 6 Zeichen vollauf genügen: "Mensch".
Liebe Grüße
Michi
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
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Andrea-Yvette
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Re: Trans Is Beautiful!
Hallo zusammen,
herzlichen Dank für die Danksagungen
Endlich hatte ich nun auch die Zeit, die Sendung zu schauen.
Für mich war die Klarstellung gleich zu Beginn sehr wichtig, dass Travestie nur ein Job ist und "Trans" eben 24/7 bedeutet — es zu leben.
Auch das Homosexuelle eher akzeptiert werden ist wohl richtig. Es ist halt einfach bekannter. Ich wurde schon oft gefragt ob ich schwul bin und da bin ich schon froh, wenn ich direkt gefragt werde anstatt dass es hinten rum über meine Frau oder Verwandte geht.
Positiv stimmt mich die Aussage: was sich alles in den letzten 15 Jahren verändert hat — wie viel wird sich dann noch in den nächsten Jahren ändern?
Jedenfalls eine sehr gute Sendung.
VG Andrea-Yvette
herzlichen Dank für die Danksagungen
Endlich hatte ich nun auch die Zeit, die Sendung zu schauen.
Für mich war die Klarstellung gleich zu Beginn sehr wichtig, dass Travestie nur ein Job ist und "Trans" eben 24/7 bedeutet — es zu leben.
Auch das Homosexuelle eher akzeptiert werden ist wohl richtig. Es ist halt einfach bekannter. Ich wurde schon oft gefragt ob ich schwul bin und da bin ich schon froh, wenn ich direkt gefragt werde anstatt dass es hinten rum über meine Frau oder Verwandte geht.
Positiv stimmt mich die Aussage: was sich alles in den letzten 15 Jahren verändert hat — wie viel wird sich dann noch in den nächsten Jahren ändern?
Jedenfalls eine sehr gute Sendung.
VG Andrea-Yvette
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Anne-Mette
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Re: Trans Is Beautiful!
Moin,
die Sendung läuft heute noch einmal: https://www.arte.tv/de/videos/069057-00 ... beautiful/
Gruß
Anne-Mette
die Sendung läuft heute noch einmal: https://www.arte.tv/de/videos/069057-00 ... beautiful/
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Anne-Mette
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lexes
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Re: Trans Is Beautiful!
Ich find's auch Klasse
Caitlyn Jenner "Woman of the Year" in der Glamour zu nennen war sicher sehr kontrovers und für Frauen in wichtigen gesellschaftl. Rollen auch wahrscheinlich schon fast beleidigend.
Als Zeichen für eine offene tolerante Gesellschaft aber ohne Frage wertvoll.
Die Reaktionen aus dem Bericht hier https://www.inquisitr.com/2582786/caitl ... ntroversy/
kann ich verstehen ... die Tatsache das der Witwer einer ehem. Woman of the year konsequent "man" und "Bruce" schreibt wird sicher eher seiner persönlichen Rage als mangelndem Verständnis geschuldet sein ..
Caitlyn Jenner "Woman of the Year" in der Glamour zu nennen war sicher sehr kontrovers und für Frauen in wichtigen gesellschaftl. Rollen auch wahrscheinlich schon fast beleidigend.
Als Zeichen für eine offene tolerante Gesellschaft aber ohne Frage wertvoll.
Die Reaktionen aus dem Bericht hier https://www.inquisitr.com/2582786/caitl ... ntroversy/
kann ich verstehen ... die Tatsache das der Witwer einer ehem. Woman of the year konsequent "man" und "Bruce" schreibt wird sicher eher seiner persönlichen Rage als mangelndem Verständnis geschuldet sein ..
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ExUserIn-2026-04-08
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Re: Trans Is Beautiful!
Das denke ich auch. Und was hat das mit 9/11 zu tun ?lexes hat geschrieben: Mo 26. Aug 2019, 17:06 wird sicher eher seiner persönlichen Rage als mangelndem Verständnis geschuldet sein ..
Caitlyn Jenner als "woman of the year" zu ehren, ist schon eine deutliche Provokation. Aber so ist das mit den Provokationen, sie könnten ein guter Anlass sein, seine eigenen Gefühle an dieser Stelle zu hinterfragen. Leider ist die Reaktion in vielen Fällen eine andere.
Danke für den Hinweis auf den Film. Ich fand ihn auch richtig gut. Aber so, wie vor Jahrzehnten Transsexuelle hinter Homosexuellen untergingen, gehen heute hinter Transsexuellen Menschen unter, die sich irgendwo zwischen den Geschlechtern verorten. Aber das finde ich gar nicht mehr so schlimm, denn für mehr Respekt ist der Boden vorbereitet, auch wenn sich Resentiments an vielen Stellen offenbaren. Was mir am Film auffällt, ist der Schwerpunkt auf die "Ikonen" der Transsexualität. Dass aber das Phänomen viel verbreiteter ist, kommt mMn etwas zu kurz.
Grundsätzlich finde ich es erstaunlich, dass man in der Gesellschaft viel mehr Wert auf die Unterschiede legt als auf die Gemeinsamkeiten. Durch ein paar Gene bekommen wir ein anderes Aussehen, eine andere Hormonmischung und damit auch ein generell etwas andere Verhaltensweise. Aber das gleiche passiert auch innerhalb eines Geschlechts. Dabei gibt es auch bei den Unterschieden Entsprechungen. Das ist ja auch kein Wunder, denn am Anfang gibt es kein Geschlecht. So sind wir letztlich alle nach dem gleichen grundsätzlichen Bauplan gefertigt. Wie sollte es auch anders sein. Am Anfang des Lebens gab es keine Geschlechter. Erst nach und nach kam es zur geschlechtlichen Vermehrung, weil sie in der Entwicklung Vorteile versprach. Aber kommen alle aus dem Ungeschlechtlichen. Warum also sollten wir dem Geschlecht außerhalb der Vermehrung so viel Bedeutung zugestehen ?
Vielleicht ist es die dunkle Seite des Sozialwesens. Menschen wollen anderen Menschen zugehörig sein, damit sie sich wohl fühlen. Kein Mensch kann ohne andere Menschen existieren. Man sucht gemeinsame Merkmale und verbindet sich mit den Menschen. Man pflegt gemeinsame Hobbys, wohnt in der gleichen Gegend oder hat die gleichen Geschlechtsmerkmale. Da ist es selbstverständlich, dass ich mehreren Hobbys frönen kann.
Aber kann man Mann sein und gleichzeitig Frau ? Aber so wie man sich vor einigen Jahrzehnten nicht vorstellen konnte, das Geschlecht zu wechseln (damaliger Jargon), kann man sich heute (noch ?) nicht vorstellen, beide Geschlechter in sich zu tragen. Die Berücksichtigung von Intersexuellen, die das physisch ja vormachen, machen einen Anfang im Umdenken. Eigentlich sollte man an ihnen erkenn, dass es die großen Unterschiede gar nicht gibt, sondern dass wir alle den gleichen Stamm haben. Genau genommen ist es dann nur ein kleiner Schritt, dass das eigene Empfinden auch nichts anderes ist. Und wenn ich ich eine Fiktion aufstelle, dann wäre es eine allgemeine Erkenntnis, dass alle Menschen beide Geschlechter in sich tragen.
Wie, das ist nicht neu ? Warum wird es dann nicht von allen gelebt ?
Viele Grüße
Vicky
Respekt ist nicht teilbar.
Vicky
Respekt ist nicht teilbar.