zunächst zu Berliner Fall. Dass die Presse, auch die TAZ, nicht immer exakt berichtet, kommt öfter vor, liegt irgendwie auch in der Natur der Sache.
Deshalb verlinkte ich die juristische Seite (Prof. Müller). -> Entscheidend in meinen Augen ist aber, dass das Problem letztendlich gelöst wurde.
Nun zum aktuellen Fall:
- Bündelung bei einem einzelnen Richter, das ist nicht ungewöhnlich, sondern durchaus üblich. Hier in Nürnberg hatte ich z.B. bei der NÄ(2008) und bei der PÄ(2011) den gleichen Richter, der inzwischen befördert wurde und in München tätig ist, den ich im Übrigen auch sehr schätze.
- die Versetzung von Richtern ist ebenfalls ein üblicher, meinem Eindruck nach, häufiger Vorgang.
- Warum in Leipzig gerade dieser Richter mit den TSG-Verfahren betraut wurde, bzw. warum er so handelt, darüber möchte ich nicht spekulieren.
Was man hier mutmaßen könnte, das steht im Wesentlichen in dem offenen Brief, den ich sehr begrüße.
-> Mich würde interessieren, welche Verbreitung die Information bzw. auch obiger offener Brief bisher fand und
1. ob bereits Presseorgane informiert wurden und 2. ob eventuell schon irgendwo Artikel über den Vorgang erschienen sind.
In den von mir abonnierten Zeitungen (NN, Taz) und auf queer. de fiel mir bisher nämlich nichts auf.
Aber wie gesagt, dass Presseorgane nicht ganz exakt berichten, liegt, meiner Ansicht nach, in der Natur der Sache, und ist mir persönlich meist herzlich egal.
Mir ist wichtig, dass das Problem gelöst und den Menschen geholfen wird!
Liebe Grüße
Andrea
P.S.
Aber ich gebe mir trotzdem, im Rahmen meiner Möglichkeiten, Mühe.
Nachtrag:
Schickte gerade der taz-Redaktion eine Mail, die einen Link zu obigem offenen Brief enthielt.
Vielleicht finden sie zusätzliche Details raus und es kommt was...