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Danke, liebe Britt, für Deinen Beitrag, übrigens...
die Logopädin, besser die Atem-, Sprech- und Stimmlehrerin, die auf der Karte unter Nürnberg steht, suchte ich zwischen 2004 und 2016 immer wieder auf.
Bei jedweden Stimmproblemen kann ich sie wirklich sehr empfehlen. -> https://de.wikipedia.org/wiki/Methode_n ... d_Andersen
Liebe Grüße
Andrea
FÜR: Respekt, Menschenrechte und eine gelebte, demokratische Zivilgesellschaft, die Minderheiten schützt
ERGO: Umfassende Bildung für alle, effektive Regeln in Alltag und Netz, eine gut ausgestattete Polizei/Justiz
Es wurde hier zum Beispiel Krankenhaus angesprochen.
Ich halte es für sehr unwahrscheinlich mit dem Dgti Ausweis im Krankenhaus als Frau aufgenommen zu werden, und dann auch noch in einem Zimmer für Frauen unterzukommen.
Ich hatte voriges Jahr am 26.01. meine Vä/Pä, wurde im Richterzimmer mit den Worten "der Beschluss ist mit sofortiger Wirkung rechtskräftig, der schriftliche Beschluss kommt die nächsten Tage" verabschiedet.
Am 02.02. kam ich wegen geplanter Hüftop ins Krankenhaus.
Späterer Termin war aus beruflichen Gründen nicht möglich.
Schriftlich hatte ich noch nichts, ich wurde aufgenommen als Tatjana (männlicher Vorname) Nachname. Der männliche Vornahme wurde tatsächlich in Klammer gesetzt.
Der mündliche Beschluss interessierte keinen, der Dgti Ausweis verhalf mir zumindest weiblich von jeglichem Personal angesprochen zu werden, an der Zimmertür außen stand Tatjana S........
Doch es war ein Einzelzimmer dessen zusätzlichen Kosten ich selbst bezahlen musste.
In ein Zwei/Dreibett Zimmer wollte man mich nur mit Männern legen, auf keinen Fall zu den Frauen.
Das konnte ich sogar verstehen, habe mich dann lieber für ein Einzelzimmer entschieden.
Endlich Frau, dann zu den Männern, nein! Lieber habe ich extra Kosten auf mich genommen.
Gruß Tatjana
Der Kopf denkt und gibt Rat.
Das Bauchgefühl gibt Rat.
Doch das Herz spricht, höre auf dein Herz!
Wie ich lese gibt es überzeugende Argumente dafür und dagegen, diese elende VÄ Prozedur über sich ergehen zu lassen.
Für "mitten im Leben" stehende, berufstätige Frauen schlägt das Pendel m.E. mehr pro VÄ aus. Für ältere Frauen steht es wohl leicht schwankend in der Mitte mit Tendenz gegen eine amtliche VÄ.
Sicherlich ein wesentliches Argument pro VÄ ist ein Krankenhausaufenthalt. Schrecklicher Gedanke, auf der Männerstation enden zu müssen, aber da gibt es hoffentlich die Möglichkeit eines Einzelzimmers. Bei uns in Norden allerdings haben sie im KKH keine Einzelzimmer - lediglich Zweibettzimmer. (Ein weiteres Argument für mich, für das geplante Zentralkrankenhaus zu stimmen)
Den Ergänzungsausweis der dgti sehe ich allerdings nicht so negativ mit Erklärungsbedarf behaftet wie das in manchen Postings den Anschein erweckt. Ich brauchte bei Vorlage noch nie etwas erklären und war froh, dass alle Beteiligten des Lesens kundig waren, denn die Erläuterungen auf dem Ausweis sind eigentlich deutlich genug. Abgesehen davon, im Alltag benötige ich den Ausweis eigentlich selten.
Die Bedeutung des Schengenraumes habe ich übrigens meinen Schülerinnen und Schülern schon von Anbeginn an klar machen können, darüber bestand nie Zweifel. (Außer vielleicht in Klausuren, wenn meine diesbezügliche Fragestellung dann doch zu tiefgehend war und es als Folge Null Punkte gab.) Bei meinen Reisen durch Österreich, Italien, Schweiz, Frankreich, Spanien, die BENELUX Staaten und Marokko (nicht zum Schengenraum dazugehörig) hatte ich ebenfalls noch nie Probleme. Weder auf Toiletten noch Duschen oder sonstwo. Allerdings habe ich mich auf solchen Örtlichkeiten auch noch nie persönlich vorgestellt oder musste meinen Ausweis vorlegen.
Liebe Grüße
Manuela
Mein Lebensmotto: "Ich kann, weil ich will, was ich muss." (Kant)
Ich musste knapp 2 Wochen vor meiner Anhörung zur VÄ / PÄ ins Krankenhaus und hatte keinerlei Papiere, die mich als Michelle auswiesen. Gleich bei der Anmeldung habe ich deutlich gemacht, das ich definitiv nicht auf ein Männerzimmer gehen werde und habe meine Situation erklärt. Man zeigte sich sehr verständnisvoll und ich bekam ein Zimmer für mich alleine, ohne etwas zuzahlen zu müssen.
LG
Michelle
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Weihnachtsmarkt ist das Wacken für Büroangestellte!
Michelle_Engelhardt hat geschrieben: Do 25. Mai 2017, 19:09
Bei youtube einfach female voice trans eingeben. Da findet sich jede Menge zum Thema.
So schlau war ich selber schon Michelle
Mich interessiert wie "Ihr" es angeht und ob Ihr schon Erfolg hattet, respektive Feedback von aussen kam. Also nicht nur das Brummen wegtrainieren, auch den Wortschatz, den Tonfall und die Klangfarbe.
Das kann ich nicht riechen
Ich wollte nur auf die Schnelle einen Tipp abgeben, da es dort durchaus sehr gute Trainings gibt. Vor längerer Zeit hatte ich auch mal die genaueren Links hier im Forum gepostet.
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Michelle_Engelhardt hat geschrieben: Fr 26. Mai 2017, 15:10
Ich musste knapp 2 Wochen vor meiner Anhörung zur VÄ / PÄ ins Krankenhaus und hatte keinerlei Papiere, die mich als Michelle auswiesen. Gleich bei der Anmeldung habe ich deutlich gemacht, das ich definitiv nicht auf ein Männerzimmer gehen werde und habe meine Situation erklärt. Man zeigte sich sehr verständnisvoll und ich bekam ein Zimmer für mich alleine, ohne etwas zuzahlen zu müssen.
LG
Michelle
Dann hast du richtig Glück gehabt.
Verständnisvoll waren die bei mir auch alle, aber die 450 Euro für 10 Tage im Einzelzimmer haben sie sich nicht entgehen lassen.
Ich hoffe ja dass ich bei zukünftigen KH Aufenthalten keine Diskussionen führen muss da ich noch keine Gaop hatte. Wenn die dann wieder meinen Einzelzimmer muss sein, dann müssen sie auch die Kosten selber tragen.
Gruß Tatjana
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Doch das Herz spricht, höre auf dein Herz!
auch Krankenhäuser sind letztlich Wirtschaftsunternehmen. Wenn man Dir blöd kommt, dann gehe in ein anderes (falls möglich). Ich wünsche Dir aber, das Du gar nicht in ein KH musst.
LG
Michelle
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Alles gut, ich habs nicht böse gemeint.
Ich hab ja selbst Zeit meines Lebens Gesangsunterricht bei einer sehr dynamischen Gesangspädagogin. Auf diesem Wege habe ich das Rüstzeug bekommen, meine weibliche Stimme zu lernen. Musik an sich ist in meinem Leben ein wichtiges Element. Ich bin mir sicher, sollten wir uns mal persönlich treffen, wir hätten Gesprächsstoff für viele Tage.
Alles liebe
Mina
Ziel: Human being -> Ist Dein Ziel erreicht, war es zu niedrig angesetzt -> Der Weg ist das Ziel!
Jo, singen ist sehr gut geieignet um so etwas zu trainieren. Eine Bekannte hat dieses Training ca. ein 3/4 Jahr lang gemacht und hat danach zum Test bei 10 verschiedenen Hotlines angerufen. 8 mal ging sie als Frau durch und ehrlich gesagt finde ich ihre Frauenstimme phänomenal.
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auch Krankenhäuser sind letztlich Wirtschaftsunternehmen. Wenn man Dir blöd kommt, dann gehe in ein anderes (falls möglich). Ich wünsche Dir aber, das Du gar nicht in ein KH musst.
LG
Michelle
Wenn man von bestimmten Ärzten behandelt werden muss, bzw möchte, bleibt nur der Weg in das Kh wo derjenige behandelt oder operiert.
Nicht ins KH zu müssen wäre natürlich das beste, dürfte für mich aber schwer werden.
Hab jetzt schon fast 15 Monate ohne, für mich gesehen eine sehr lange Zeit, die ich hoffe so lange hinauszudehnen wie möglich.
Gruß Tatjana
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Um beim Thema Krankenhaus zu bleiben: Ich hatte diesbezüglich ja auch schon das "Vergnügen". Das ging aber viel problemloser als ich dachte, obwohl ich damals noch meine "männliche" Versichertenkarte hatte. Bei der Anmeldung konnten meine Daten von Hand geändert werden, sodass von da an auf sämtlichen ausgedruckten Dokumenten ausschließlich mein weiblicher Name stand.
Zum Umziehen und zur OP-Vorbereitung teilte ich mein Zimmer mit einer anderen Frau. Ich bemühte mich, meine körperlichen Besonderheiten vor ihr zu verbergen (Umziehen auf Toilette), was mir vielleicht auch gelungen ist.
Nach der OP kam ich allein in ein Zweibettzimmer, ohne dafür extra bezahlen zu müssen. Möglicherweise war die Bettenkapazität zu der Zeit nicht ausgelastet.
Im Grunde ist es mit unsereins im Krankenhaus so eine Sache. Als MzF-TS fühlen wir uns mit Männern im Zimmer nicht wohl. In einem Frauenzimmer aber mag es andere Patientinnen geben, die damit ein Problem haben, weil sie körperlich in uns einen Mann sehen. Ich kann mir nun allerdings nicht vorstellen, dass sich daran mit dem richtigen Ausweis etwas ändert.
Vielleicht kommen ja noch ein paar Wortmeldungen, wie an anderen Kliniken mit diesem Problem umgegangen wird.
Zur Info: Solange die Sozialversicherungsnummer nicht geändert ist, sind die Daten auf der Krankenkarte nach wie vor männlich, egal welcher Name und welches Foto auf der Karte ist.
Liebe Grüße
Michelle
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Andrea aus Sachsen hat geschrieben: Fr 26. Mai 2017, 18:25
Als MzF-TS fühlen wir uns mit Männern im Zimmer nicht wohl. In einem Frauenzimmer aber mag es andere Patientinnen geben, die damit ein Problem haben, weil sie körperlich in uns einen Mann sehen. Ich kann mir nun allerdings nicht vorstellen, dass sich daran mit dem richtigen Ausweis etwas ändert.
Vielleicht kommen ja noch ein paar Wortmeldungen, wie an anderen Kliniken mit diesem Problem umgegangen wird.
Ich vermute mal dass du mit deiner Einschätzung nicht falsch liegt.
Mit dem richtigen Ausweis hat allerdings dann das KH den schwarzen Peter, sie können mich nicht zwingen zu Männer ins Zimmer zu gehen.
Wenn sie mich auch nicht zu den Frauen legen wollen, wo ich eben wegen der noch blöden Besonderheit zwischen den Beinen ja Verständnis habe, dann bleibt nur alleine Zweibettzimmer, oder Einzelzimmer, allerdings auf deren Kosten.
Ich kenne leider niemanden der selbiges Problem tatsächlich schon hatte.
Gruß Tatjana
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Michelle_Engelhardt hat geschrieben: Fr 26. Mai 2017, 18:34
Solange die Sozialversicherungsnummer nicht geändert ist, sind die Daten auf der Krankenkarte nach wie vor männlich, ...
Da bin ich mir nicht so sicher. Ich habe meine Logopädin mal gefragt, ob sie beim Auslesen meiner Karte etwas von meiner männlichen Vergangenheit sieht. Sie verneinte, und ich konnte mich auch selbst durch einen Blick auf ihren Bildschirm davon überzeugen. Sollten also doch irgendwelche "alte" Daten drauf sein, müssten diese so "versteckt" sein, dass man sie beim normalen Auslesen nicht erkennt.
Mit der alten Rentenversicherungsnummer könnte es laut Aussage meiner Krankenkasse höchsten passieren, dass in deren Datenbank von Hand geänderte Daten (in diesem Fall der Name) überschrieben werden und dann auf Dokumenten (z.B. im Schriftverkehr) wieder der alte Name erscheint, solange er nicht erneut von Hand geändert wurde.
Ja, Krankenhäuser sind heutzutage Wirtschaftsunternehmen und werden auch so geführt. Als Privatpatientin brauche ich keine Versicherungskarte und bekomme meine Rechnungen an mich persönlich lautend auf Frau Manuela Alena Donner, so wie es sich gehört. Bei mehr als 1.400,00 € für einen zweieinhalb Tage dauernden Aufenthalt meiner Frau in der Norder Klinik letzte Woche kann ich das auch erwarten - da hätten sie die Rechnung eigentlich sogar parfümieren und auf rosa Papier schreiben können.
Und ja, solange die Besoldungsstelle des Landes Niedersachsen auch ohne VÄ meine Pension pünktlich überweist und die Beihilfestelle ebenso die Arzt- und Medikamentenrechnungen z.B. für die Hormontherapie anstandslos für Frau Manuela Donner begleicht ist alles in Butter. Ansonsten lass ich schon mein Leben lang den Amtsschimmel gern wiehern.
Liebe Grüße
Manuela
Mein Lebensmotto: "Ich kann, weil ich will, was ich muss." (Kant)