Nur eine fixe Idee?
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Michelle_Engelhardt
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Re: Nur eine fixe Idee?
Hallo Kira,
erstmal herzlich willkommen hier bei uns. Deine Frage ist recht schwierig zu beantworten, da jeder Mensch anders tickt und schlussendlich bleibt mir eigentlich nur zu sagen, das Du auf Dein Herz und Dein Gefühl hören solltest. Außerdem solltest Du versuchen, Kontakt zu einer Selbsthilfegruppe aufzunehmen und Dich dort ebenfalls mit anderen Betroffenen austauschen. Das Du einen Psychotherapeuten aufgesucht hast, ist jedenfalls schon mal ein Schritt in die richtige Richtung. Wünschenswert wäre es, wenn er oder sie sich mit dem Thema Trans auskennt. Ansonsten kann auch dieser Schuss nach hinten los gehen, sprich falsche Therapieansätze.
Alles Liebe
Michelle
PS. Die Drohung Deines Vaters finde ich, mit Verlaub, unter aller Sau und auch Deine Mutter scheint mir aufgrund ihrer tollen "Ratschläge" ziemlich unwissend bzw. überfordert zu sein.
erstmal herzlich willkommen hier bei uns. Deine Frage ist recht schwierig zu beantworten, da jeder Mensch anders tickt und schlussendlich bleibt mir eigentlich nur zu sagen, das Du auf Dein Herz und Dein Gefühl hören solltest. Außerdem solltest Du versuchen, Kontakt zu einer Selbsthilfegruppe aufzunehmen und Dich dort ebenfalls mit anderen Betroffenen austauschen. Das Du einen Psychotherapeuten aufgesucht hast, ist jedenfalls schon mal ein Schritt in die richtige Richtung. Wünschenswert wäre es, wenn er oder sie sich mit dem Thema Trans auskennt. Ansonsten kann auch dieser Schuss nach hinten los gehen, sprich falsche Therapieansätze.
Alles Liebe
Michelle
PS. Die Drohung Deines Vaters finde ich, mit Verlaub, unter aller Sau und auch Deine Mutter scheint mir aufgrund ihrer tollen "Ratschläge" ziemlich unwissend bzw. überfordert zu sein.
Brauchst Du Hilfe oder einfach jemanden zum quatschen? Schick mir 'ne PN!
Weihnachtsmarkt ist das Wacken für Büroangestellte!
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Céline
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Re: Nur eine fixe Idee?
Hi Kira,
Erstmal Herzlich Willkommen hier bei uns.
Deine erste Frage wie ich es herausgefunden hat sehr lang gedauert.Ich dachte erst mal ca 40 Jahre ich bin "krank" und hab mich versteckt bis es eben nicht mehr ging .Mir ging es zunehmend schlechter bis ich mich hier angemeldet habe und das erste mal in meinem Leben Kontakt mit Anderen aufgenommen habe.Auf anraten von anderen Mädels hier suchte ich mir eine Psychiaterin und fing an eine Selbsthilfegruppe zu besuchen.Als ich dann endlich soweit war und mich so in die Öffentlichkeit getraut habe wie ich mich fühlte,als "Kelly" fühlte es sich einfach nur richtig an und mir wurde bewusst das bin ich.
Es dauerte aber immer noch lange bis ich mir wirklich eingestand das mein Weg der richtige ist.
Michelle hat recht,höre auf Dein Herz und vorallem höre in Dich hinein,überstürze nichts und lass Dir Zeit Dich zu finden.Suche Dir professionelle Hilfe und besuche eine SHG um Kontakt mit anderen Betroffenen aufzunehmen.
Lasse auch Deinen Angehörigen viel Zeit und überfordere sie nicht.
Bis dann,Liebe Grüße
Kelly
Erstmal Herzlich Willkommen hier bei uns.
Deine erste Frage wie ich es herausgefunden hat sehr lang gedauert.Ich dachte erst mal ca 40 Jahre ich bin "krank" und hab mich versteckt bis es eben nicht mehr ging .Mir ging es zunehmend schlechter bis ich mich hier angemeldet habe und das erste mal in meinem Leben Kontakt mit Anderen aufgenommen habe.Auf anraten von anderen Mädels hier suchte ich mir eine Psychiaterin und fing an eine Selbsthilfegruppe zu besuchen.Als ich dann endlich soweit war und mich so in die Öffentlichkeit getraut habe wie ich mich fühlte,als "Kelly" fühlte es sich einfach nur richtig an und mir wurde bewusst das bin ich.
Es dauerte aber immer noch lange bis ich mir wirklich eingestand das mein Weg der richtige ist.
Michelle hat recht,höre auf Dein Herz und vorallem höre in Dich hinein,überstürze nichts und lass Dir Zeit Dich zu finden.Suche Dir professionelle Hilfe und besuche eine SHG um Kontakt mit anderen Betroffenen aufzunehmen.
Lasse auch Deinen Angehörigen viel Zeit und überfordere sie nicht.
Bis dann,Liebe Grüße
Kelly
"Sprache und Worte können mich nicht verletzten...nur der Mensch und seine Absicht dahinter"
C.B.
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Britt
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Re: Nur eine fixe Idee?
Hallo Kira,
also die Frage ob du trans bist, kannst du nur selbst beantworten, kein test und auch kein Psychologe. Der Psychologe kann nur helfen. Bei mir war es so, das ich wusste was mit mir los war, als ich einen Bericht über die HRT gelesen habe. Da war ich 14 oder so. Ich habe einfach gespürt das ich eine Frau bin. Naja, wo ich nun nach so vielen Jahren endlich meinen Weg gehe merk ich es auch daran dass sich alles richtig anfühlt, das ich glücklich bin.
Wie Michelle schon sagt, kann ein Kontakt zu gleichgesinnten in einer shg viel bringen.
Du schreibst das du eine Hormontherapie möchtest. Nu soviel, bevor du Hormone nimmst solltest du über das Thema Kinder nachdenken.
Liebe Grüße,
Britt
also die Frage ob du trans bist, kannst du nur selbst beantworten, kein test und auch kein Psychologe. Der Psychologe kann nur helfen. Bei mir war es so, das ich wusste was mit mir los war, als ich einen Bericht über die HRT gelesen habe. Da war ich 14 oder so. Ich habe einfach gespürt das ich eine Frau bin. Naja, wo ich nun nach so vielen Jahren endlich meinen Weg gehe merk ich es auch daran dass sich alles richtig anfühlt, das ich glücklich bin.
Wie Michelle schon sagt, kann ein Kontakt zu gleichgesinnten in einer shg viel bringen.
Du schreibst das du eine Hormontherapie möchtest. Nu soviel, bevor du Hormone nimmst solltest du über das Thema Kinder nachdenken.
Liebe Grüße,
Britt
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Michi
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Re: Nur eine fixe Idee?
Hallo Kira,
herzlich willkommen hier. Du bist gleich ziemlich konkret geworden, das finde ich gut.
Was deine Eltern betrifft, die sind womöglich keine so große Hilfe - zumindest im Moment. Aber ich würde an deiner Stelle noch nicht die Hoffnung aufgeben, vielleicht wird es ja noch. Ihre Ratschläge scheinen im Moment vor allem von ihren Ängsten und Vorurteilen bestimmt, aber das kann sich ja noch ändern.
Du solltest dir erst mal Menschen suchen, die dir weiterhelfen wollen, vor allem Menschen die dir zu hören, und keine die dir sagen, wie du sein und was du tun sollst. Das wird von ganz allein werden, wenn du dir selbst die Fragen stellst, die für dich wichtig sind. Gehe auch in SHG, schaue dir die anderen an, aber höre vor allem auf dich selbst und gib dir die Zeit. Es dauert eben so lang wie es dauert.
Wie es bei mir war ...
Auch wenn ich mich nicht so fühle, dass ich den kompletten Wechsel machen will/muss, so kann ich doch rückblickend sagen, dass ich schon im Alter von ca. 5 Jahren ziemlich konkret gesprürt habe, was mit mir los war. Ich wusste damals schon, dass ich kein richtiger Junge bin, aber Mädchen hat auch nicht so ganz gepasst. Das zwischenzeitliche Verdrängen ist vor allem dem Erwartungsdruck meiner Familie und meinen Mitmenschen geschuldet, die mich über ihre Erwartungen fremdbestimmt haben. Dass ich mich dem unterworfen habe, hat mich mehrere Jahrzehnte gekostet. Vor rund 25 Jahren hätte ich schon einmal eine sehr gute Chance gehabt, Michi zu sein, die ich wegen der ganzen von außen geschürten Ängste aber einfach nicht annehmen konnte. Das bedauere ich zuweilen, aber es ist nicht mehr zu ändern. Da kannst du dich glücklich schätzen, dass du schon viel weiter bist, auch wenn du dich vielleicht noch fern von deinen Wünschen siehst. Das ist jetzt kein Neid von mir, ich kann es nur mit Ende 40 so langsam realistisch betrachten.
Wenn du noch Fragen hast, immer her damit.
Liebe Grüße
Michi
herzlich willkommen hier. Du bist gleich ziemlich konkret geworden, das finde ich gut.
Was deine Eltern betrifft, die sind womöglich keine so große Hilfe - zumindest im Moment. Aber ich würde an deiner Stelle noch nicht die Hoffnung aufgeben, vielleicht wird es ja noch. Ihre Ratschläge scheinen im Moment vor allem von ihren Ängsten und Vorurteilen bestimmt, aber das kann sich ja noch ändern.
Du solltest dir erst mal Menschen suchen, die dir weiterhelfen wollen, vor allem Menschen die dir zu hören, und keine die dir sagen, wie du sein und was du tun sollst. Das wird von ganz allein werden, wenn du dir selbst die Fragen stellst, die für dich wichtig sind. Gehe auch in SHG, schaue dir die anderen an, aber höre vor allem auf dich selbst und gib dir die Zeit. Es dauert eben so lang wie es dauert.
Wie es bei mir war ...
Auch wenn ich mich nicht so fühle, dass ich den kompletten Wechsel machen will/muss, so kann ich doch rückblickend sagen, dass ich schon im Alter von ca. 5 Jahren ziemlich konkret gesprürt habe, was mit mir los war. Ich wusste damals schon, dass ich kein richtiger Junge bin, aber Mädchen hat auch nicht so ganz gepasst. Das zwischenzeitliche Verdrängen ist vor allem dem Erwartungsdruck meiner Familie und meinen Mitmenschen geschuldet, die mich über ihre Erwartungen fremdbestimmt haben. Dass ich mich dem unterworfen habe, hat mich mehrere Jahrzehnte gekostet. Vor rund 25 Jahren hätte ich schon einmal eine sehr gute Chance gehabt, Michi zu sein, die ich wegen der ganzen von außen geschürten Ängste aber einfach nicht annehmen konnte. Das bedauere ich zuweilen, aber es ist nicht mehr zu ändern. Da kannst du dich glücklich schätzen, dass du schon viel weiter bist, auch wenn du dich vielleicht noch fern von deinen Wünschen siehst. Das ist jetzt kein Neid von mir, ich kann es nur mit Ende 40 so langsam realistisch betrachten.
Wenn du noch Fragen hast, immer her damit.
Liebe Grüße
Michi
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
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Michel
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Re: Nur eine fixe Idee?
Hallo Kira,
Herzlich willkommen in unserem Forum und fühle dich hier einfach wie zu Hause, denn du wirst hier viele liebe Freundinnen kennen lernen.
Was deine Fragen betreffen, kann dir hier keine eine Antwort geben, sondern nur du Dir selbst. Wir können nur unsere Erfahrungen weitergeben und du kannst nur davon lernen.
Wenn du Dich hier mal ein wenig durch liest , wirst du auch merken, das jede Freundin die hier schreibt, in kleinen Schritten ihren Lebenslauf uns erzählt.
Ich habe mich auch über 45 Jahre wegen meiner Familie verstecken müssen und bin hier im Forum erst richtig frei gekommen.
Was ich dir sagen möchte, ist ganz einfach.
Finde selbst raus in welcher Rolle du Dich wohl fühlst, ob als Mann, ob als Frau oder möchtest du nur für kurze Zeit hin und wieder in die Rolle einer Frau schlüpfen. Das ist ganz wichtig für alle eventuell bevor stehenden weiteren Schritte die du gehen wirst.
Ein zurück gibt es später nicht mehr.
Sich verstecken bringt auch nichts, ich habe es selbst gespürt was für ein riesengroßer seelischer Druck sich in Dir aufbaut.
Deine Eltern sind das eine Problem, womit man leben könnte, das größte Problem ist unsere Gesellschaft und das Umfeld.
Gehst du als Frau in ein unbekanntes Feld, wirst du im großen und ganzen angenommen, ja es gibt auch mal einige die noch nicht aufgeklärt sind, die lässt du links liegen wenn du stark genug dafür bist.
Kommst du aber in ein gewohntes Umfeld wie im Job usw könnten Probleme auftreten.
Ich sage dir nur eines, ich bin glücklich hier zu sein, weil man mir hier sehr geholfen hat und als ich mich am 17.03.17 mit Freundinnen in Berlin (ich als Michaela) getroffen haben, seit dem fühle ich mich wieder als Mensch und sehr wohl dabei.
Nimm dir bitte sehr viel Zeit für deinen zukünftigen Weg und wenn du Zweifel hast oder Rat brauchst sind wir für Dich immer und gerne da. Aber erwarte von uns keine Antworten oder Entscheidungen, wir können nur Ratschläge geben.
Ganz liebe Grüße
Michaela
Herzlich willkommen in unserem Forum und fühle dich hier einfach wie zu Hause, denn du wirst hier viele liebe Freundinnen kennen lernen.
Was deine Fragen betreffen, kann dir hier keine eine Antwort geben, sondern nur du Dir selbst. Wir können nur unsere Erfahrungen weitergeben und du kannst nur davon lernen.
Wenn du Dich hier mal ein wenig durch liest , wirst du auch merken, das jede Freundin die hier schreibt, in kleinen Schritten ihren Lebenslauf uns erzählt.
Ich habe mich auch über 45 Jahre wegen meiner Familie verstecken müssen und bin hier im Forum erst richtig frei gekommen.
Was ich dir sagen möchte, ist ganz einfach.
Finde selbst raus in welcher Rolle du Dich wohl fühlst, ob als Mann, ob als Frau oder möchtest du nur für kurze Zeit hin und wieder in die Rolle einer Frau schlüpfen. Das ist ganz wichtig für alle eventuell bevor stehenden weiteren Schritte die du gehen wirst.
Ein zurück gibt es später nicht mehr.
Sich verstecken bringt auch nichts, ich habe es selbst gespürt was für ein riesengroßer seelischer Druck sich in Dir aufbaut.
Deine Eltern sind das eine Problem, womit man leben könnte, das größte Problem ist unsere Gesellschaft und das Umfeld.
Gehst du als Frau in ein unbekanntes Feld, wirst du im großen und ganzen angenommen, ja es gibt auch mal einige die noch nicht aufgeklärt sind, die lässt du links liegen wenn du stark genug dafür bist.
Kommst du aber in ein gewohntes Umfeld wie im Job usw könnten Probleme auftreten.
Ich sage dir nur eines, ich bin glücklich hier zu sein, weil man mir hier sehr geholfen hat und als ich mich am 17.03.17 mit Freundinnen in Berlin (ich als Michaela) getroffen haben, seit dem fühle ich mich wieder als Mensch und sehr wohl dabei.
Nimm dir bitte sehr viel Zeit für deinen zukünftigen Weg und wenn du Zweifel hast oder Rat brauchst sind wir für Dich immer und gerne da. Aber erwarte von uns keine Antworten oder Entscheidungen, wir können nur Ratschläge geben.
Ganz liebe Grüße
Michaela
Manchmal lässt man jemanden gehen und bekommt sich selbst Stück für Stück zurück.
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ExuserIn-2018-05-31
Re: Nur eine fixe Idee?
Hallo Kira
Ja mit denn Eltern ist so eine Sache ,meine Mutter hat sich von mir abgewandt und haben kein Kontakt mehr, grade jetzt wo
ich sie brauche.Es gibt viele die damit nicht umgehen können auch wenn sie es anders sagen ,gerade Männer sind da finde
ich sehr komisch .Na ich wünsche dir viel Stärke und das du es schaffst was du schaffen willst.
LG: Christiane
Ja mit denn Eltern ist so eine Sache ,meine Mutter hat sich von mir abgewandt und haben kein Kontakt mehr, grade jetzt wo
ich sie brauche.Es gibt viele die damit nicht umgehen können auch wenn sie es anders sagen ,gerade Männer sind da finde
ich sehr komisch .Na ich wünsche dir viel Stärke und das du es schaffst was du schaffen willst.
LG: Christiane
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Inga
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Re: Nur eine fixe Idee?
Hallo, Kira,
sei auch von mir herzlich willkommen hier im Forum.
Was vielleicht eine "fixe Idee" sein könnte, braucht meiner Erfahrung einige Zeit zu reifen. wie bei einer Blume, die vielleicht gerade erst erste Knospen hat, braucht es auch seine Zeit, bis sie voll aufblüht und erkennen lässt, was sie eigentlich ist. So lass auch für dich deine Gedanken reifen.
Ach ja, suche auch eine Selbsthilfegruppe, die dich eine Zeitlang begleitet. Wo du Leute findest, mit denen du immer und immer wieder über das Thema sprechen kannst. Deine Eltern, so sehr du sie auch schätzen magst, werden da einfach wenig Ahnung haben.
Wenn du hier dich durchs Forum durch liest, merkst du, dass es sehr viele verschiedene Schattierungen gibt, wie es ausgelebt wird, mehr Frau zu sein oder auch mehr Frau zu sein.
Als ich mich das erste Mal als Frau zurecht gemacht im Spiegel sah, war ich hin und weg. Da war etwas von meiner Idendität zu sehen, was jahrzehntelang versteckt war. Ich fragte mich, wohin die Reise jetzt gehen wird und kam irgendwann darauf, dass ich mit männlichen Seiten und weiblichen Seiten in mir lebe, - mit den die männlichen Seiten aufgewachsen und allgemein akzeptiert, die weiblichen Seiten entdecke ich erst jetzt in den letzten Jahren - und bin dadurch in mir gelassener worden.
Liebe Grüße
Inga
sei auch von mir herzlich willkommen hier im Forum.
Was vielleicht eine "fixe Idee" sein könnte, braucht meiner Erfahrung einige Zeit zu reifen. wie bei einer Blume, die vielleicht gerade erst erste Knospen hat, braucht es auch seine Zeit, bis sie voll aufblüht und erkennen lässt, was sie eigentlich ist. So lass auch für dich deine Gedanken reifen.
Ach ja, suche auch eine Selbsthilfegruppe, die dich eine Zeitlang begleitet. Wo du Leute findest, mit denen du immer und immer wieder über das Thema sprechen kannst. Deine Eltern, so sehr du sie auch schätzen magst, werden da einfach wenig Ahnung haben.
Wenn du hier dich durchs Forum durch liest, merkst du, dass es sehr viele verschiedene Schattierungen gibt, wie es ausgelebt wird, mehr Frau zu sein oder auch mehr Frau zu sein.
Als ich mich das erste Mal als Frau zurecht gemacht im Spiegel sah, war ich hin und weg. Da war etwas von meiner Idendität zu sehen, was jahrzehntelang versteckt war. Ich fragte mich, wohin die Reise jetzt gehen wird und kam irgendwann darauf, dass ich mit männlichen Seiten und weiblichen Seiten in mir lebe, - mit den die männlichen Seiten aufgewachsen und allgemein akzeptiert, die weiblichen Seiten entdecke ich erst jetzt in den letzten Jahren - und bin dadurch in mir gelassener worden.
Liebe Grüße
Inga
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Claudia H.
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Re: Nur eine fixe Idee?
Hallo Kira
Auch von mir erstmal ein herzliches Willkommen.
Ich würde dir erstmal dazu raten dich auszuprobieren.Mache einfach mal das wozu du als Frau lust hättest.Mach dich schick so das du dir im Spiegel selbst als Frau gefällst und ab nach Draußen.Lebe mal einfach so wie du möchtest und dann wirst du schon merken was als nächstes kommt.Ich zum Beispiel gehe als Mann arbeiten aber die meisten wissen das sie mich sonst nur als Frau antreffen. Ich spiele aber mit dem Gedanken auch als Frau zur Arbeit zu gehen und wenn mir danach ist dann mache ich das auch.
Du bist noch jung,probier dich aus und stehe zu Dir.
L.G.Claudia
Auch von mir erstmal ein herzliches Willkommen.
Ich würde dir erstmal dazu raten dich auszuprobieren.Mache einfach mal das wozu du als Frau lust hättest.Mach dich schick so das du dir im Spiegel selbst als Frau gefällst und ab nach Draußen.Lebe mal einfach so wie du möchtest und dann wirst du schon merken was als nächstes kommt.Ich zum Beispiel gehe als Mann arbeiten aber die meisten wissen das sie mich sonst nur als Frau antreffen. Ich spiele aber mit dem Gedanken auch als Frau zur Arbeit zu gehen und wenn mir danach ist dann mache ich das auch.
Du bist noch jung,probier dich aus und stehe zu Dir.
L.G.Claudia
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Julia93
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Re: Nur eine fixe Idee?
Da ich in derselben Situation mal war und teilweise bin:
Gerade konservative Eltern haben in einer solchen Sache nicht zwingend Recht, sondern haben eher Angst davor, dass aus ihrem Sohn eine Tochter werden könnte und das da ein Weltbild, was über all die Jahre aufrechterhalten wurde mit einem Schlag in sich zusammenfällt.
Ging mir ebenso, habe versucht es meinen Eltern zu erklären, aber mein Vater hat nur weggehört und meine Mutter meinte "Naja, es ist ja nur eine Phase."
Nun, wenn es eine Phase ist, dann stecke ich immer noch in ihr drin und zwar ziemlich lange.
Wirkliche Hilfestellung kann ich dazu auch nicht geben außer das, was die anderen bereits geschrieben haben. Ich bin meinen Weg mehr oder minder auch gegangen, wenn auch heimlich und weiterhin in den eigenen vier Wänden. Mittlerweile kauf ich mir selbst Sachen und lagere sie in einem Schrank wo ich weiß, dass außer mir niemand da rangeht. Was zumindest gut funktioniert - glaube mein Vater hat da schon einmal reingeschaut und nur den Kopf geschüttelt/ gesagt, dass man den Blödsinn auch wegwerfen könnte, wo meine Phase vorrüber sei, aber naja. Getan hat sich da nicht viel - das Thema wurde totgeschwiegen und soweit bin ich teilweise auch froh drum. Besser als wenn ich riskiere mich erpressen zu lassen, weil ich momentan weiterhin bei den Eltern wohne.
Es kam irgendwann auch der Punkt wo ich mich vor kurzem meiner Cousine anvertraut habe und durch sie auch Unterstützung erfahren habe, allerdings weiß auch bei mir nicht der ganze Freundeskreis Bescheid.
Meiner Erfahrung nach klappt dieses "Doppelleben" auch alleine, ohne Fremdhilfe, soweit ganz gut, aber ich glaube es ist vlt nicht für jeden was, zumal es auch bei mir Phasen gab, wo ich beinahe an dieser ganzen Ungerechtigkeit durch die eigene Familie verzweifelte.
Daher, falls es Leute gibt, denen du genug vertraust, dass sie dich nicht fallen lassen für das, was sie dann über dich denken, vertrau dich ihnen definitiv an und such Hilfe.
Selbst wenn du dich nicht zum Psychologen traust oder prinzipiell deine Lebensumstände durch die Eltern erschwert werden, ist es immer befreiender jemanden an der Seite zu haben, bei dem du Zuflucht suchen kannst und wo du nicht alle Ritt lang Angst haben musst, dass man dich entdeckt, dich auslacht oder dich ausschimpft, weil du dich 'unnormal kleidest'.
Langfristig wirst du vermutlich ohnehin nicht daran herum kommen ein Gespräch mit dem Psychologen darüber zu führen, wenn du merkst, dass es nicht nur eine Phase bei dir ist, aber diese Einsicht kommt irgendwann auch von alleine.
Wenn einen die Frage so wie mich über ein Jahrzehnt beschäftigt und Anzeichen da sind, die bei näherer Überlegung eindeutig sind, dann weiß man, dass da definitiv noch Klärungsbedarf über die eigene Identität besteht.
Schwierig zu erklären, aber ich hoffe man versteht was ich meine.
Gerade konservative Eltern haben in einer solchen Sache nicht zwingend Recht, sondern haben eher Angst davor, dass aus ihrem Sohn eine Tochter werden könnte und das da ein Weltbild, was über all die Jahre aufrechterhalten wurde mit einem Schlag in sich zusammenfällt.
Ging mir ebenso, habe versucht es meinen Eltern zu erklären, aber mein Vater hat nur weggehört und meine Mutter meinte "Naja, es ist ja nur eine Phase."
Nun, wenn es eine Phase ist, dann stecke ich immer noch in ihr drin und zwar ziemlich lange.
Wirkliche Hilfestellung kann ich dazu auch nicht geben außer das, was die anderen bereits geschrieben haben. Ich bin meinen Weg mehr oder minder auch gegangen, wenn auch heimlich und weiterhin in den eigenen vier Wänden. Mittlerweile kauf ich mir selbst Sachen und lagere sie in einem Schrank wo ich weiß, dass außer mir niemand da rangeht. Was zumindest gut funktioniert - glaube mein Vater hat da schon einmal reingeschaut und nur den Kopf geschüttelt/ gesagt, dass man den Blödsinn auch wegwerfen könnte, wo meine Phase vorrüber sei, aber naja. Getan hat sich da nicht viel - das Thema wurde totgeschwiegen und soweit bin ich teilweise auch froh drum. Besser als wenn ich riskiere mich erpressen zu lassen, weil ich momentan weiterhin bei den Eltern wohne.
Es kam irgendwann auch der Punkt wo ich mich vor kurzem meiner Cousine anvertraut habe und durch sie auch Unterstützung erfahren habe, allerdings weiß auch bei mir nicht der ganze Freundeskreis Bescheid.
Meiner Erfahrung nach klappt dieses "Doppelleben" auch alleine, ohne Fremdhilfe, soweit ganz gut, aber ich glaube es ist vlt nicht für jeden was, zumal es auch bei mir Phasen gab, wo ich beinahe an dieser ganzen Ungerechtigkeit durch die eigene Familie verzweifelte.
Daher, falls es Leute gibt, denen du genug vertraust, dass sie dich nicht fallen lassen für das, was sie dann über dich denken, vertrau dich ihnen definitiv an und such Hilfe.
Selbst wenn du dich nicht zum Psychologen traust oder prinzipiell deine Lebensumstände durch die Eltern erschwert werden, ist es immer befreiender jemanden an der Seite zu haben, bei dem du Zuflucht suchen kannst und wo du nicht alle Ritt lang Angst haben musst, dass man dich entdeckt, dich auslacht oder dich ausschimpft, weil du dich 'unnormal kleidest'.
Langfristig wirst du vermutlich ohnehin nicht daran herum kommen ein Gespräch mit dem Psychologen darüber zu führen, wenn du merkst, dass es nicht nur eine Phase bei dir ist, aber diese Einsicht kommt irgendwann auch von alleine.
Wenn einen die Frage so wie mich über ein Jahrzehnt beschäftigt und Anzeichen da sind, die bei näherer Überlegung eindeutig sind, dann weiß man, dass da definitiv noch Klärungsbedarf über die eigene Identität besteht.
Schwierig zu erklären, aber ich hoffe man versteht was ich meine.