Für die Klassikfreunde
Für die Klassikfreunde - # 76

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Jalana
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"Chinesischer Tanz" aus dem Ballett 'Die Nussknacker-Suite' von Pjotr Iljitsch Tschaikowski

Pjotr Iljitsch Tschaikowski (* 7. Mai 1840 in Kamsko-Wotkinski Sawod, Russland; "  6. November 1893 in Sankt Petersburg, Russland) war ein russischer Komponist. Bereits zu seinen Lebzeiten wurden viele seiner Werke international bekannt. Heute zählen sie zu den bedeutendsten der Romantik.

Der Nussknacker ist ein Ballett in zwei Akten von Pjotr Iljitsch Tschaikowski.

Die Geschichte Nußknacker und Mausekönig wurde von E. T. A. Hoffmann geschrieben. Alexandre Dumas' Version der Geschichte wurde später von Pjotr Iljitsch Tschaikowski vertont und zu einem der populärsten Ballette. Es wird von vielen Theatern und Opernhäusern regelmäßig - meist um die Weihnachtszeit herum - aufgeführt und spricht Kinder sowie Erwachsene gleichermaßen an. Der Komponist wurde zu diesem Werk durch ein Theaterstück angeregt, das sein Bruder Modest für die Kinder seiner Schwester geschrieben hatte. Tschaikowski erzählte Marius Petipa von diesem Familientheater, der daraufhin ein Libretto verfasste. Das Werk wurde am 18. Dezember 1892 zum ersten Mal im Mariinski-Theater in Sankt Petersburg in der Choreografie von Lew Iwanow und der Ausstattung durch den Operndirektor Iwan Wsewoloschski aufgeführt, weniger als ein Jahr vor Tschaikowskis Tod.

Es tanzen die Künstler das Mariinsky Theaters (bis 1:30 Min).



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Programmhinweis: Samstag 15. April 20:15 auf 3SAT
Die Walküre Oper von Richard Wagner
Großes Festspielhaus, Osterfestspiele Salzburg 2017


Darsteller:
Siegmund Peter Seiffert
Hunding Georg Zeppenfeld
Wotan Vitalij Kowaljow
Sieglinde Anja Harteros
Brünnhilde Anja Kampe
Fricka Christa Mayer
Gerhilde Johanna Winkel
Ortlinde Brit-Tone Müllertz
Helmwige Alexandra Petersamer
Waltraute Christina Bock
Schwertleite Katharina Magiera
Siegrune Stepanka Pucalkova
Grimgerde Katrin Wundsam
Roßweiße Simone Schröder
u.a.

Bühnenbild: Günther Schneider-Siemssen
Kostüme: Jens Kilian
Orchester: Sächsische Staatskapelle, Dresden
Musikalische Leitung: Christian Thielemann
Inszenierung: Vera Nemirova
Bildregie: Tiziano Mancini

Die Osterfestspiele Salzburg feiern 2017 ihr 50. Jubiläum und nehmen dies zum Anlass, eine "Wiederbelebung" der "Walküre" aus der ersten Osterfestspiel-Produktion 1967 zu zeigen.

Der große Wagner-Spezialist Christian Thielemann dirigiert die Sächsische Staatskapelle. "Die Walküre" bildet zusammen mit "Das Rheingold", "Siegfried" und "Götterdämmerung" das Gesamtwerk "Der Ring des Nibelungen".

Die Zwillinge Siegmund und Sieglinde verlieben sich ineinander. Ihre Liebe verstößt gegen göttliches Recht und darf vom Göttervater Wotan nicht geduldet werden. Auch Frickas - Wotans Frau - Zorn handeln sich die Geschwister ein. Wotan, von Fricka gezwungen, das sittenwidrige Paar zu vernichten, beauftragt seine Lieblingstochter, die Walküre Brünnhilde, mit dem Mord. Doch Brünnhilde hat Mitleid, besonders mit der schwangeren Sieglinde, und weigert sich. Wotan greift selbst zur Waffe, zertrümmert Siegmunds Schwert und tötet ihn. Sieglinde entkommt und die widerspenstige Brünnhilde bekommt zur Strafe einen feurigen Keuschheitsgürtel, den nur ein wirklicher Held durchbrechen kann.

(ORF/3sat)

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"Mia gelosa!" aus der Oper 'Tosca' von Giacomo Puccini

Giacomo Antonio Domenico Michele Secondo Maria Puccini (* 22. Dezember 1858 in Lucca; "  29. November 1924 in Brüssel) war ein italienischer Komponist, Vertreter des Verismus in seinem musikalischen Werk.

Tosca ist eine Oper in drei Akten, komponiert von Giacomo Puccini. Das Libretto schrieben Giuseppe Giacosa und Luigi Illica nach dem Drama La Tosca von Victorien Sardou. Die Uraufführung fand am 14. Januar 1900 im Teatro Costanzi in Rom, dem heutigen Teatro dell"™Opera di Roma, unter Dirigent Leopoldo Mugnone statt. Am 21. Oktober 1902 folgte die deutschsprachige Erstaufführung an der Semperoper in Dresden. Bedeutend für die Rezeptionsgeschichte in Deutschland wurde auch die Premiere am Deutschen Opernhaus Berlin unter der Leitung von Ignatz Waghalter am 20. Mai 1920.

Es singen Karita Mattila und Jonas Kaufmann.



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"Frühlingsnahen Op. 35" von Richard Eilenberg

Richard Eilenberg (* 13. Januar 1848 in Merseburg; "  5. Dezember 1927 in Berlin) war ein deutscher Komponist.

Eilenbergs musikalischer Werdegang begann mit dem Studium der Fächer Klavier und Komposition. Mit 18 Jahren komponierte er sein erstes Werk - eine Konzertouvertüre. Als Freiwilliger nahm er am Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 teil. Eilenberg war seit 1873 Musikdirektor und Dirigent in Stettin und ließ sich 1889 in Berlin als freier Komponist nieder, wo er in zweiter Ehe mit seiner Frau Dorothee in der Bremer Straße 73 wohnte.

Eilenberg komponierte vor allem Märsche und Tänze für Orchester, Harmonie- und Militärmusik, ein Ballett Die Rose von Schiras op. 134 und die Operetten Comteß Cliquot (1909), König Midas, Marietta und Der tolle Prinz. Von Bedeutung sind auch die von ihm komponierten Märsche Krönungsmarsch (für Alexander III. von Russland) und Janitscharen-Marsch op. 295, der anlässlich des Preismarschwettbewerbs entstand.

Am bekanntesten sind jedoch seine der Salon- bzw. Unterhaltungsmusik zuzurechnenden Stücke Petersburger Schlittenfahrt op. 57 (1885/86) und Die Mühle im Schwarzwald op. 52 (1885) geworden. Eilenberg hinterließ ca. 350 Kompositionen, darunter 10 Fantasien nach Melodien großer Meister unter dem Titel Ehrenkränze der Tonkunst op. 268 - 277 und die Suite Durch Feld und Wald op. 119. Die eher abwertende Beurteilung seiner Charakterstücke durch die zeitgenössische Musikpublizistik als trivial und seicht hat deren Popularität in keiner Weise geschadet.



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Programmhinweis: Samstag 22. April 20:15 auf 3SAT
New York Philharmonic
Kölner Philharmonie, April 2015

Programm:
- Igor Strawinsky: Pétrouchka (Originalfassung von 1911)
Burleske in vier Bildern für Orchester
- Maurice Ravel: Valses nobles et sentimentales (1912)
für Klavier, Bearbeitung für Orchester
- Richard Strauss: Suite aus der Oper "Der Rosenkavalier"
TrV 227d (1909-10) für Orchester
Orchester: New Yorker Philharmoniker
Musikalische Leitung: Alan Gilbert

Mit drei Meisterwerken der klassischen Moderne trat das New York Philharmonic unter Alan Gilbert im April 2015 in der Kölner Philharmonie auf. 3sat zeigt eine Aufzeichnung des Konzertes.

Die Rhythmen dieses Konzerts sind unterschiedlich: von furios ("Pétrouchka" von Igor Stravinsky) über nobel ("Valses nobles et sentimentales" von Maurice Ravel) bis delikat (Suite aus der Oper "Rosenkavalier" von Richard Strauss).

Alan Gilbert und das New York Philharmonic sind eine künstlerische Verbindung, die von den Kritikern hoch gelobt ist: "Revolutionär", schreibt die New Yorker Presse. Unter ihm spiele das Orchester besser als je zuvor, so das amerikanische Magazin "The New Yorker". 2009 hat Gilbert das Orchester übernommen. Mehrmals sind die Musikerinnen und Musiker seitdem nach Köln gekommen - so auch wieder am 30. April 2015.

(ARD/WDR)

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"Leise, leise" aus der Oper 'Der Freischütz' von Carl Maria von Weber

Carl Maria Friedrich Ernst von Weber (* 18. oder 19. November 1786 in Eutin, Hochstift Lübeck; "  5. Juni 1826 in London) war ein deutscher Komponist, Dirigent und Pianist.

Der Freischütz ist eine romantische Oper in drei Aufzügen von Carl Maria von Weber, op. 77. Das Libretto stammt von Johann Friedrich Kind.

Schauplatz der Handlung ist das Elbsandsteingebirge in der Zeit nach dem Dreißigjährigen Krieg. Oftmals wird als Schauplatz auch das Königreich Böhmen angegeben, da Ottokar im Libretto als böhmischer Fürst bezeichnet wird. Mehrere Quellen weisen jedoch darauf hin, dass Weber, wie auch andere Künstler der Romantik, sich von der wilden Felsenlandschaft der Sächsischen Schweiz inspirieren ließ und die Wolfsschluchtszene in die Nähe von Rathen ansiedelte.

Es singt Margaret Price.



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"Tristesse" Etude #3 von Frédéric Chopin

Frédéric François Chopin (* 22. Februar oder 1. März 1810 in Zelazowa Wola, im ehemaligen Herzogtum Warschau; "  17. Oktober 1849 in Paris) war ein polnisch-französischer Komponist, Pianist und Klavierpädagoge. Er gilt als einer der einflussreichsten und populärsten Komponisten der Klaviermusik und setzte auch als Pianist Maßstäbe. Als Sohn eines Franzosen und einer Polin in Warschau aufgewachsen, lebte er nach dem gescheiterten Novemberaufstand ab 1831 im Paris der Julimonarchie und der Zweiten Französischen Republik.

Frédéric Chopin hinterließ 27 Etüden für Klavier, zwölf in op. 10, zwölf in op. 25 und drei postum veröffentlichte. Als "Magna Charta des Klavierspiels" (Karl Schumann) sind sie von zeitloser Schönheit und pianistischem Reiz. Große Klavierkomponisten wie Alkan, Skrjabin, Debussy und Rachmaninow haben sich an ihnen orientiert. Kongeniale Verwandlungen sind die 53 Studien von Leopold Godowsky.



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"Komm mit mir ins Chambre séparée" aus der Operette 'Der Opernball' von Richard Heuberger

Richard Franz Joseph Heuberger der Ältere (* 18. Juni 1850 in Graz; "  28. Oktober 1914 in Wien) war ein österreichischer Komponist, Dirigent, Musikpädagoge und Musikjournalist.

Der Opernball ist eine Wiener Operette in drei Akten von Richard Heuberger nach dem Lustspiel Die Rosa-Dominos von Alfred-Charlemagne Delacour und Alfred Hennequin aus dem Jahr 1876. Das Libretto schrieben Victor Léon und Heinrich von Waldberg. Uraufführung war am 5. Januar 1898 im Theater an der Wien.

Es singen Peter Alexander und Ingeborg Hallstein.



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Ouvertüre der Oper "Königskinder" von Engelbert Humperdinck

Engelbert Humperdinck (* 1. September 1854 in Siegburg; "  27. September 1921 in Neustrelitz) war ein deutscher Komponist der Spätromantik.

Königskinder ist eine Oper in drei Akten von Engelbert Humperdinck. Das Libretto stammt von Elsa Bernstein; sie schrieb es unter ihrem Pseudonym Ernst Rosmer. Die Uraufführung der ersten Fassung als Melodram fand mit Erfolg am 23. Januar 1897 am Münchener Hoftheater statt. Da das Werk jedoch nach der ersten erfolgreichen Saison kaum ins Repertoire anderer Opernhäuser übernommen wurde, überarbeitete es Humperdinck in den Jahren 1907 bis 1910 eingehend als Oper; er vereinfachte dabei auch die Handlung. Am 28. Dezember 1910 wurde die überarbeitete Fassung in New York an der Metropolitan Opera unter der Leitung von Alfred Hertz uraufgeführt.

Es spielt das Slovak Radio Symphony Orchestra unter der Leitung von Alfred Walter.



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Programmhinweis: Samstag 29. April 20:15 auf 3SAT
Sommernachtskonzert Schönbrunn 2014
Solist: Lang Lang (Piano)


Programm:
- Hector Berlioz: Ouvertüre zu "Carnaval Romain"
- Franz Liszt: Mazeppa
- Richard Strauss: Burleske
- Hector Berlioz: Ouvertüre zu "Benvenuto Cellini"
- Richard Strauss: Till Eulenspiegel
Orchester: Wiener Philharmoniker
Musikalische Leitung: Christoph Eschenbach
Fernsehregie: Henning Kasten

Ein ganz besonderes Open-Air-Konzert aus dem Schönbrunner Schlosspark: Die Wiener Philharmoniker spielen 2014 unter der Leitung des weltberühmten Dirigenten Christoph Eschenbach.

Ein weiteres Highlight des Schönbrunnkonzertes ist der Solist Lang Lang. Mit weltweit ausverkauften Konzerthäusern gilt der chinesische Pianist als einer der einflussreichsten Musiker der Welt.

Der hoch geschätzte Gastdirigent vieler großen Orchester und Opernhäuser der Welt hat seit September 2010 die doppelte Leitung des John F. Kennedy Center for the Performing Arts sowie des National Symphony Orchestra in Washington D.C. Seit seiner Berufung im Jahre 2008 hat er eine Schlüsselrolle bei der Planung der Spielzeiten, der internationalen Festivals und besonderen Projekte für diese beiden renommierten Institutionen.

Mit dem Sommernachtskonzert Schönbrunn knüpfen die Wiener Philharmoniker an die Vorjahre an, denn seit 2004 ist dieses Event sehr erfolgreich und lockt jährlich bis zu 100 000 Besucher in den frühsommerlichen Schlosspark von Schönbrunn.

(ORF)

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"O namenlose Freude!" aus der Oper 'Fidelio' von Ludwig van Beethoven

Ludwig van Beethoven (getauft 17. Dezember 1770 in Bonn, Kurköln; "  26. März 1827 in Wien, Kaisertum Österreich) war ein deutscher Pianist und Komponist. Er führte die Wiener Klassik zu ihrer höchsten Entwicklung und bereitete der Musik der Romantik den Weg.

Fidelio ist die einzige Oper von Ludwig van Beethoven in zwei - bzw. in der Urfassung unter dem Titel Leonore drei - Akten. Das Libretto schrieben Joseph Ferdinand von Sonnleithner, Stephan von Breuning und Georg Friedrich Treitschke; als Vorlage diente ihnen die Oper Léonore ou L'amour conjugal (1798; Libretto: Jean Nicolas Bouilly, Musik: Pierre Gaveaux). Die Uraufführung der ersten Fassung des Fidelio fand am 20. November 1805 am Theater an der Wien statt, jene der zweiten Fassung ebenda am 29. März 1806, die der endgültigen Fassung am 23. Mai 1814 im Wiener Kärntnertortheater.

Es singen Gundula Janowitz und Jon Vickers.



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"Sinfonische Tänze" von Sergei Wassiljewitsch Rachmaninow

Sergei Wassiljewitsch Rachmaninow (1. April 1873 auf dem Landgut Semjonowo bei Staraja Russa im Gouvernement Nowgorod, Russisches Kaiserreich; "  28. März 1943 in Beverly Hills) war ein russischer Pianist, Komponist und Dirigent.

Die Sinfonischen Tänze Op. 45 sind Sergei Rachmaninows letztes Werk, entstanden 1940 in Huntington auf Long Island. Rachmaninow schrieb das Werk original für Orchester, fertigte aber fast gleichzeitig auch eine Version für zwei Klaviere an, die er mit Vladimir Horowitz privat, nie aber öffentlich aufführte. Die Komposition besteht aus mehreren Sätzen.

Eiji Oue dirigiert das Minnesota Orchestra.



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"Pourquoi me réveiller" aus der Oper 'Werther' von Jules Massenet

Jules Émile Frédéric Massenet (* 12. Mai 1842 in Montaud bei Saint-Étienne; "  13. August 1912 in Paris) war ein französischer Opernkomponist des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Er war das jüngste von elf Kindern einer Offiziersfamilie. Von seiner Mutter bekam er den ersten Musikunterricht. Bereits als Elfjähriger (1853) erhielt er am Conservatoire de Paris die erste Ausbildung bei Ambroise Thomas und Charles Gounod und beendete dort 1863 sein Studium, als er den Prix de Rome gewann.

Werther ist eine Oper ("Drame lyrique") in vier Akten und fünf Bildern von Jules Massenet, die am 16. Februar 1892 in der deutschen Fassung von Max Kalbeck an der Wiener Hofoper uraufgeführt wurde. Édouard Blau, Paul Milliet und Georges Hartmann schrieben das Libretto nach dem Briefroman Die Leiden des jungen Werthers von Johann Wolfgang von Goethe. Sie dauert etwa 2 Stunden 10 Minuten.

Es singt Piotr Beczala.



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"Die Schlittschuhläufer Op. 183" von Émile Waldteufel

Émile Waldteufel (eigentlich Charles Émile Lévy; * 9. Dezember 1837 in Straßburg; "  12. Februar 1915 in Paris) war ein französischer Musiker und Komponist.

Seine Eltern waren Lazare Lévy alias Louis Waldteufel, der ein bekanntes Orchester führte, und Flora Neubauer, Pianistin und Gesangsprofessorin. Sein Bruder Léon war ein beliebter Musiker. Als Émile fünf Jahre alt war, zogen seine Eltern mit ihm und seinem Bruder Isaak nach Paris. Den ersten Unterricht erhielt er von seiner Mutter und dann von Joseph Heyberger.

Émile Waldteufel studierte Musik in Paris am Konservatorium. Eine Zeitlang arbeitete er in einer Klavierfabrik. Später wurde er Vorspieler der Kaiserin Eugénie am Hofe Napoléons III und spielte oft mit dem erfolgreichen Orchester des Vaters. Sein Durchbruch gelang ihm, nachdem er 1874 für den Prince of Wales, Edward VII., vorspielte, der von seinem Manola-Walzer so begeistert war, dass er ihm seine Unterstützung versprach. Er fand den Verleger Hopwood & Crew, der ihn auf der ganzen Welt populär machte, sodass die Musik bis zu Queen Victoria vordrang. Er komponierte über 250 Tänze, vor allem Walzer.

Alfred Walter dirigiert das Slovak State Philharmonic Orchestra.



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"Heil unser'm Land, dem König Heil!" aus der Operette 'Das Spitzentuch der Königin' von Johann Strauss Sohn

Das Spitzentuch der Königin ist eine Operette in drei Akten von Johann Strauss (Sohn) nach einem Libretto von Heinrich Bohrmann-Riegen und Richard Genée. Uraufführung war am 1. Oktober 1880 im Theater an der Wien.

Der König von Portugal ist unfähig sein Land zu regieren. Diese Arbeit besorgt der Herzog Villalobos. Der aber ist bei den Untertanen unbeliebt. Als der Dichter Cervantes den Herzog in einem Lied verspottet, wird er verhaftet. Der König aber ordnet seine Freilassung an und schickt ihn zu seiner Frau, damit er ihr etwas aus seinen Werken vorlese. Dabei verliebt sich die Königin in den Dichter und überlässt ihm ein Spitzentuch. Darauf hat sie geschrieben: "Die Königin liebt dich, doch bist du nicht König." Als Cervantes dies liest, glaubt er, damit wolle die Königin ihrem Gatten eine Nachricht zukommen lassen. Er sucht den König auf und empfiehlt ihm, ein Auge auf seinen Regierungschef zu haben.

Herzog Villalobos sieht, wie Cervantes das Spitzentuch aus der Tasche fällt. Er hebt es auf und gibt es dem König. Aus den von seiner Frau geschriebenen Worten zieht er den (falschen) Schluss, sie habe ein Verhältnis mit dem Dichter. Er verbietet Cervantes, länger an seinem Hof zu weilen. Die Königin verbannt er in ein Kloster.

In der Nähe des Klosters betreibt Cervantes ein Gasthaus. Als er hört, was geschehen ist, will er das Königspaar wieder zusammenführen. Verkleidet als Räuber entführt er mit seinen Kumpanen die Königin und bringt sie zu sich nach Hause. Dort macht noch am selben Tag der König Rast. In den Kleidern einer Bedienung serviert ihm seine Frau seine Leibspeise, worauf er sie erkennt. Cervantes tischt dem Monarchen eine Story auf, die ihn versöhnlich stimmen lässt. Glücklich kehrt das Königspaar an seinen Hof zurück.



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