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Also Fiat 500 ist wirklich schnuckelig, aber ein kleines sportliches Cabrio würde uns auch gut stehen. Aber Beine zusammen meine Damen, man kann ober rein schauen.
Hallöchen,
ich bin allerdings ein Mann und lege Wert auf praktische, geräumige Autos und möglichst nicht neu, damit mir Kratzer u.ä. nicht gleich auf den Senkel gehen. Wenn ich es mal flott angehen möchte, dann setzte ich mich auf mein Motorrad (Honda St 1300) und und lass es dabei etwas krachen, das macht mir höllisch Spaß. Sardinen Büchsen nur Mittel zum Zweck..
Grüße vom "Knieschleifer" Plissi
Bin Mann, bleibe Mann, aber festliche Glanzkleider überziehen ist für mich berauschend!
Plisseedreher70 hat geschrieben: Fr 28. Apr 2017, 19:54
Hallöchen,
ich bin allerdings ein Mann und lege Wert auf praktische, geräumige Autos und möglichst nicht neu, damit mir Kratzer u.ä. nicht gleich auf den Senkel gehen. Wenn ich es mal flott angehen möchte, dann setzte ich mich auf mein Motorrad (Honda St 1300) und und lass es dabei etwas krachen, das macht mir höllisch Spaß. Sardinen Büchsen nur Mittel zum Zweck..
Grüße vom "Knieschleifer" Plissi
Praktisch? Das möchte ich gerne erst mal sehen? Es gibt zwar einige, die im Bereich Auto praktisch denken, aber die sind selten. Sehr sehr selten.
Ich habe inzwischen so viel mit Leuten und ihren Autos zu tun gehabt, dass ich erstens weiß, dass egal ob Männer oder Frauen, weit mehr als 90% ein Auto nach emotionalen Kriterien aussuchen, und zweitens, dass ich sehr oft, wenn ich Leute ein bisschen kennen lerne, intuitiv weiß (oder vielleicht auch durch rationelle Einschätzung) zu welcher Autogattung sie neigen, manchmal auch die Marke.
Es wäre witzig mal zu erfahren, nach welchen praktischen Kriterien und nach welchen emotionalen Kriterien du nach eigener Einschätzung dein Auto ausgesucht hast.
Der Artikel fängt an mit: Rund 20.000 Entscheidungen treffen wir täglich. Die meisten davon blitzschnell. ...
Wer meine Posts zu den Themen "Passing" oder "T-Frauen in der Gesellschaft" wird sich vielleicht daran erinnern, dass ich genau darauf in ca. 50% meiner Posts hingewiesen habe. Haben sie euch innerhalb dieser blitzschnellen Entscheidung euch als männlich eingeschätzt, bleibt ihr für die Männer, egal was in den Papieren steht oder stehe wird. Und haben die innerhalb derselben blitzschnellen Reaktionszeit euch als Frauen eingeschätzt, werden die, wenn sozialer Druck nichts Gegenteiliges diktiert, mit euch wie mit einer Frau umgehen.
Bei Autos ist es ähnlich - wenn erst mal emotional entschieden wurde, werden hinterher schon ratilonelle Argumente konstruiert.
Es ist aber sehr komplex trotzdem. Nehmen wir z.B. Porsche- und Jeep Grand Cherokee Fahrer. Manche glauben, dass Fahrer von solchen Protz-Fahrzeuge alle gleich wären. Sind die aber überhaupt nicht.
Ich kenne beide Gruppen aus der Autovermietungsbranche. Porsche und Jeep haben ja beide Mobilitätsgarantien und versorgen nach Möglichkeit Ihre Kunden on-the-spot
mit Mietautos. Nur manchmal - insbesondere wenn er mit einer Panne am Wochenende oben bei Süderbrarup oder Büdelsdorf steht, wird nicht sofort, gleich da ein gleichwertiges Auto verfügbar sein. Wahrscheinlich ist eher etwas, rationell gesehen, Anständiges, wie ein Seat Leon, der locker die dortigen Tempolimits erschöpfen kann.
Jedoch: In 9 von 10 Fällen reagiert der Porsche-Fahrer zwar nicht zufrieden, aber mit einem gewissen Sarkasmus und fragt, wann und wo man dann was Passendens zur verfügung stellen kann.
Aber in 9 von 10 Fällen reagiert der Jeep Grand Cherokee Fahrer mit rumbrüllen am Telefon - "ich habe das REECCHTT auf" usw. Dabei ist das Lustige ja, dass ER im Gegensatz zum Porsche-Fahrer gar nicht unbedingt das Recht auf was anderes als etwas von dem gleichen Konzern, soweit möglich, also beispielsweise einen ... Fiat 500 ...
ja, korrekt, gleiche Firmengruppe.
Was also subtil die Menschen beeinflusst und verschiedene Menschentypen zu unterschiedlichen Kaufentscheidungen ist extrem. Und extrem interessant.
Zu meinen eigenen Autoentscheidungen kann ich übrigens Verraten:
Nur einmal in meinem Leben habe ich ein Auto für längere Zeit erworben. Der Entscheidungsprozess lief so: Fahrzeug muss megaviele km fahren und sehr zuverlässig sein - aus beruflichen Gründen. Keine Ahnung worauf ich achten muss. Habe die ADAC Pannenstatistiken und die Betriebskosten-Rechnungen von Schwacke ausgewertet. Zum Schluss hatte sich das Feld auf drei Autos eingeschränkt. Da wählte ich das, was am coolsten aussah und in der coolsten Farbe, nämlich Schwarz und ging auf die Suche nach genau so einem Auto. Das wurde das Vierte von dem Typ und Farbe auf einem Firmenparkplatz mit ca. 50 Autos. Das war der Autotyp der da am zahlreichsten vertreten war. Ca. die Hälfte der Autos waren schwarz. - Das war eine Werbeagentur.
Wenn ich beim Auto mieten die Wahl habe zwischen einem Seat Leon und einem VW Golf habe, wähle ich immer den Seat. Dafür lässt sich kein rationelles Argument finden, da sie technisch so gut wie identisch sind. Aber selbst den Namen und das Logo finde ich cooler, nicht nur das Auto. Ich renne ja auch mit dem Schlüssel in der Tasche rum, wenn ich nicht fahre. Ich weiß nicht ob es mir immer bewusst ist, wenn ich intuitiv oder emotionell entscheide. Aber es ist ein schönes Gefühl, es bewusst passieren zu lassen.
Hallo Lina,
du fragst nach meinen Kriterien in puncto Autokauf....
geräumig
gute Traktion (Allrad)
nicht schicki micki
übersichtlich
das Bodenblech mehr als 5cm überm Asphalt
Ganzjahresreifen
hohes Qualitäts Niveau
deshalb einen Toyota RAF 4 fünftürig Bj.1999
Bin Mann, bleibe Mann, aber festliche Glanzkleider überziehen ist für mich berauschend!
viele Frauen steuern SUVs, weil sie damit die Familie kutschieren auf dem Weg zu Kindergarten und Schule.
Ich selber mag lieber den Mercedes Citaro, in der Regl mit Fahrer(in) gestellt und rund vierzig Sitzplätzen zum Aussuchen. Da braucht frau sich nicht zusammenfalten und kann selbst mit Stöckelschuhe und Reifrock noch aufrecht einsteigen. Ob allein oder mit mehreren, der hat auch noch Platz für mehrere Kinderwagen - und wird übrigens von vielen Frauen aller Genrationen "gefahren". Da kann ich bequem mehrere Freundinnen mitnehmen. Und wenn die Sitze doch zu knapp sind, dann kann ich auch noch im Stehen mitfahren.
Jetzt fragt mich aber nicht nach Anschaffungskosten, Reparaturen, Steuern und Versicherungen, reservierte Parkplätze und die leidliche Abgasfrage. Darum brauche ich mich nicht zu kümmern. Ich zahle monatlich einen kleinen Beitrag (der mir schon groß genug ist) und bin von all den finanziellen Dingen befreit.
bei mir hat sich da schon etwas geändert. Je mehr meine weibliche Seite in mir zugenommen hatte um so weniger wollte ich ein Protz-Auto fahren. Ich brauche kein Statussymbol mehr um meine Männlichkeit zu beweisen, die ohnehin nur eine Fassade war. Aus einem Mittelklassewagen wurde ein Kleinwagen mit ganz wenig Elektronik, einen kleinen und ganz preiswerten Dacia Sandero. Gemütliche Beschleunigung, kein sinnloses Aufheulen lassen des Motors, das ist mir heute wichtiger. Das einzige was diesem netten Fahrzeug fehlt ist ein Schminkspiegel auf der Fahrerseite.
lG Momo
Wir alle sind nur ein unbedeutendes Staubkorn im Universum