Verletzungsgefahr
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Michel
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Verletzungsgefahr
Hallo Mädels,
Ich wünsche Euch lieben ein wunderschönes Osterfest.
Da ich Ostern alleine bin zu Hause, werde ich genug Zeit haben um mal über mich und mein Leben nachzudenken und was noch wichtiger ist, mal nachzudenken über ein Thema, was hier bei uns sehr wenig zur Sprache kommt.
Wir schreiben sehr viel und ausführlich über schöne Dinge oder wenn es jemanden schlecht ging. Aber haben wir uns hier mal richtig Gedanken gemacht, wie fühlen unsere Partnerinnen, wenn sie erfahren, wer oder was wir wirklich sind, weil wir sie ( ich möchte nicht das harte Wort lügen benutzen) nicht über unsere Situation aufklären und immer nur schweigen und es weiter verheimlichen.
Hat sich schon mal jemand darüber Gedanken gemacht, wie sie wirklich leiden?
Wir denken immer nur an uns und nicht an die andere Seite in unserem Leben.
Ich habe ja jetzt die Osterfeiertage Zeit genug, darüber nachzudenken, was ich alles falsch gemacht habe.
Ich werde keine Beziehung mehr eingehen, weil dann das Lügen wieder von vorne los geht.
Ich würde mich sehr freuen, wenn sich wenigstens ein paar Mädels hier darüber mal Gedanken mit machen, wie fühlt sich die andere Hälfte an unserer Seite.
Schöne Ostern Euch Lieben hier.
Ganz liebe und ehrliche Grüße
Eure Michaela
Ich wünsche Euch lieben ein wunderschönes Osterfest.
Da ich Ostern alleine bin zu Hause, werde ich genug Zeit haben um mal über mich und mein Leben nachzudenken und was noch wichtiger ist, mal nachzudenken über ein Thema, was hier bei uns sehr wenig zur Sprache kommt.
Wir schreiben sehr viel und ausführlich über schöne Dinge oder wenn es jemanden schlecht ging. Aber haben wir uns hier mal richtig Gedanken gemacht, wie fühlen unsere Partnerinnen, wenn sie erfahren, wer oder was wir wirklich sind, weil wir sie ( ich möchte nicht das harte Wort lügen benutzen) nicht über unsere Situation aufklären und immer nur schweigen und es weiter verheimlichen.
Hat sich schon mal jemand darüber Gedanken gemacht, wie sie wirklich leiden?
Wir denken immer nur an uns und nicht an die andere Seite in unserem Leben.
Ich habe ja jetzt die Osterfeiertage Zeit genug, darüber nachzudenken, was ich alles falsch gemacht habe.
Ich werde keine Beziehung mehr eingehen, weil dann das Lügen wieder von vorne los geht.
Ich würde mich sehr freuen, wenn sich wenigstens ein paar Mädels hier darüber mal Gedanken mit machen, wie fühlt sich die andere Hälfte an unserer Seite.
Schöne Ostern Euch Lieben hier.
Ganz liebe und ehrliche Grüße
Eure Michaela
Manchmal lässt man jemanden gehen und bekommt sich selbst Stück für Stück zurück.
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Michel
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Re: Verletzungsgefahr
Ich bin es noch einmal,
Nicht das hier einige denken, ich will hier eine Diskussionsrunde auslösen. Nein das ist nicht mein Ziel.
Ich bin schon sehr glücklich, wenn es nur gelesen wird und man für sich selbst darüber nachdenkt.
Wollten wir nur eine Alibi Beziehung eingehen, als wir uns eine Partnerin gesucht hatten?
Sind wir unter diesen Umständen wirklich glücklich?
Wir wollen, das man uns versteht und respektiert. Machen wir das mit unserer anderen Hälfte an unserer Seite?
Sind nicht wir diejenigen, die durch unser schweigen ein vorprogrammierten Schmerz in einer Beziehung auslösen?
Ich könnte noch viele Fragen aufführen, aber ich möchte euch nicht Ostern versauen.
Wir sehen uns Himmelfahrt in Berlin.
Bis dahin alles Liebe
Eure Michaela
Nicht das hier einige denken, ich will hier eine Diskussionsrunde auslösen. Nein das ist nicht mein Ziel.
Ich bin schon sehr glücklich, wenn es nur gelesen wird und man für sich selbst darüber nachdenkt.
Wollten wir nur eine Alibi Beziehung eingehen, als wir uns eine Partnerin gesucht hatten?
Sind wir unter diesen Umständen wirklich glücklich?
Wir wollen, das man uns versteht und respektiert. Machen wir das mit unserer anderen Hälfte an unserer Seite?
Sind nicht wir diejenigen, die durch unser schweigen ein vorprogrammierten Schmerz in einer Beziehung auslösen?
Ich könnte noch viele Fragen aufführen, aber ich möchte euch nicht Ostern versauen.
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Bis dahin alles Liebe
Eure Michaela
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Tatjana_59
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Re: Verletzungsgefahr
Du musst doch nur von Anfang an ehrlich sein, die Karten auf den Tisch legen, und die Lügerei beginnt erst gar nicht. Natürlich kann es sein dass das dann gleich das Ende der Beziehung ist.Michel hat geschrieben: Do 13. Apr 2017, 00:20
Ich werde keine Beziehung mehr eingehen, weil dann das Lügen wieder von vorne los geht.
Ganz liebe und ehrliche Grüße
Eure Michaela
Es kann aber auch sein das es der Anfang eines Lebensglück wird.
Keine Beziehung eingehen damit man nicht lügen muss finde ich zumindest seltsam.
Gruß Tatjana
Der Kopf denkt und gibt Rat.
Das Bauchgefühl gibt Rat.
Doch das Herz spricht, höre auf dein Herz!
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ExuserIn-2019-12-18
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Re: Verletzungsgefahr
Hallo Michaela,
dass wir oft nicht den Mut haben Dinge anzugehen ist, glaube ich, natürlich.
Und je mehr wir uns nicht selbst akzeptieren können, wie wir sind und je größer unsere (Verlust-) Ängste sind, desto schwerer haben wir es ehrlich zu sein. Uns selbst gegenüber genauso wie gegenüber anderen ...
Ich überlege oft, ob es nicht gut wäre eine "Krankheit" zu haben, einen Transschnupfen vielleicht. Dann könnte man einfacher darüber reden und es vielleicht auch auskurieren ... doch was soll ich erklären, dass ich selber nicht verstehe?
Den Vorwurf egoman zu sein und meine Frau belogen zu haben, kenne ich gut und er ist aus Sicht der Partnerin richtig - aber aus meiner Sicht verletzend und unangebracht. Das Verheimlichen ist nämlich auch der Wunsch, die geliebte Person schützen zu wollen und natürlich (wieder Ichorientiert), die geliebte, vertraute Person zu (be)halten.
Wir stellen unsere Frauen vor große Hürden und manche können womöglich auch nicht überwunden werden - aber Hand aufs Herz ... gibt es eine Alternative? Wie sähe die aus?
Es ist immer derjenige der "Arsch" der Hürden aufstellt. Aber wenn ich mir selber eine aus dem Weg räume, dann stelle ich sie oftmals einem anderen vor die Nase. Das ist das Leben und ist keine reine Spezialität von uns.
Ja ich mache mir sehr viele Gedanken über das was ich meiner Frau "antue" und so geht es uns allen (vermute ich mal).
Liebe Grüße
VanessaL
dass wir oft nicht den Mut haben Dinge anzugehen ist, glaube ich, natürlich.
Und je mehr wir uns nicht selbst akzeptieren können, wie wir sind und je größer unsere (Verlust-) Ängste sind, desto schwerer haben wir es ehrlich zu sein. Uns selbst gegenüber genauso wie gegenüber anderen ...
Ich überlege oft, ob es nicht gut wäre eine "Krankheit" zu haben, einen Transschnupfen vielleicht. Dann könnte man einfacher darüber reden und es vielleicht auch auskurieren ... doch was soll ich erklären, dass ich selber nicht verstehe?
Den Vorwurf egoman zu sein und meine Frau belogen zu haben, kenne ich gut und er ist aus Sicht der Partnerin richtig - aber aus meiner Sicht verletzend und unangebracht. Das Verheimlichen ist nämlich auch der Wunsch, die geliebte Person schützen zu wollen und natürlich (wieder Ichorientiert), die geliebte, vertraute Person zu (be)halten.
Wir stellen unsere Frauen vor große Hürden und manche können womöglich auch nicht überwunden werden - aber Hand aufs Herz ... gibt es eine Alternative? Wie sähe die aus?
Es ist immer derjenige der "Arsch" der Hürden aufstellt. Aber wenn ich mir selber eine aus dem Weg räume, dann stelle ich sie oftmals einem anderen vor die Nase. Das ist das Leben und ist keine reine Spezialität von uns.
Ja ich mache mir sehr viele Gedanken über das was ich meiner Frau "antue" und so geht es uns allen (vermute ich mal).
Liebe Grüße
VanessaL
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ulla
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Re: Verletzungsgefahr
Hallo Michel
Sehe dieses genau auch wie du.Gehören jedoch immer zwei zu einer Beziehung.
Gibt auch genug Gründe die trotz unserer Neigung,für dem Erhalt einer Beziehung sprechen.
Hatte mich selbst für Trennung entschieden.Schlechtes Gewissen,wird bleiben.
Ein Leben kann seltene Wege gehen.
Gruß Ulla
Sehe dieses genau auch wie du.Gehören jedoch immer zwei zu einer Beziehung.
Gibt auch genug Gründe die trotz unserer Neigung,für dem Erhalt einer Beziehung sprechen.
Hatte mich selbst für Trennung entschieden.Schlechtes Gewissen,wird bleiben.
Ein Leben kann seltene Wege gehen.
Gruß Ulla
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Michi
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Re: Verletzungsgefahr
Hallo,
ich sehe es wie Tatjana, und habe es in den letzten beiden Beziehungen umgesetzt. Ehrlichkeit, von Anfang an die Karten auf den Tisch gelegt, und damit bin ich gut gefahren.
Auch wenn beide Beziehungen nicht von Dauer waren, war meine weibliche war in beiden Fällen nicht das Problem. Eine Partnerin war manisch-depressiv, konnte oder wollte sich das aber nicht eingestehen, und ist aus der Partnerschaft wie aus allen davor geflüchtet, und im zweiten Fall hatten wir einfach zu unterschiedliche Vorstellungen über die Entwicklung unseres Zusammenlebens. Während ich mich eher langsam annähern wollte, und auf Grund der Entfernung zu ihr auch einiges zu regeln gewesen wäre, wollte sie, dass ich mein gesamtes bisheriges Leben hinschmeiße, und quasi sofort bei ihr einziehe. Trotz allem bin ich aber mit der 2. Frau noch gut befreundet.
Liebe Grüße
Michi
ich sehe es wie Tatjana, und habe es in den letzten beiden Beziehungen umgesetzt. Ehrlichkeit, von Anfang an die Karten auf den Tisch gelegt, und damit bin ich gut gefahren.
Auch wenn beide Beziehungen nicht von Dauer waren, war meine weibliche war in beiden Fällen nicht das Problem. Eine Partnerin war manisch-depressiv, konnte oder wollte sich das aber nicht eingestehen, und ist aus der Partnerschaft wie aus allen davor geflüchtet, und im zweiten Fall hatten wir einfach zu unterschiedliche Vorstellungen über die Entwicklung unseres Zusammenlebens. Während ich mich eher langsam annähern wollte, und auf Grund der Entfernung zu ihr auch einiges zu regeln gewesen wäre, wollte sie, dass ich mein gesamtes bisheriges Leben hinschmeiße, und quasi sofort bei ihr einziehe. Trotz allem bin ich aber mit der 2. Frau noch gut befreundet.
Liebe Grüße
Michi
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
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ExuserIn-2019-12-18
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Re: Verletzungsgefahr
Hallo Michi und Tatjana,
soweit ich es verstanden habe, ging es um die Situation in einer bereits bestehenden Beziehung.
Somit kann ich Eure Einstellung gut verstehen und auch unterschreiben .... hilft aber nicht, wenn das "Outing" in eine bestehende Beziehung platzt ... und Chaos auf beiden Seiten verursacht ... aber auch hier gilt die Ehrlichkeit - ist dann aber die als egoistisch dargestellte, (erst mal) einseitige Handlung des sich Öffnende .... also eine ganz andere Situation als am Anfang der Kennenlernphase in einer Beziehung ...
Liebe Grüße
VanessaL
soweit ich es verstanden habe, ging es um die Situation in einer bereits bestehenden Beziehung.
Somit kann ich Eure Einstellung gut verstehen und auch unterschreiben .... hilft aber nicht, wenn das "Outing" in eine bestehende Beziehung platzt ... und Chaos auf beiden Seiten verursacht ... aber auch hier gilt die Ehrlichkeit - ist dann aber die als egoistisch dargestellte, (erst mal) einseitige Handlung des sich Öffnende .... also eine ganz andere Situation als am Anfang der Kennenlernphase in einer Beziehung ...
Liebe Grüße
VanessaL
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Michel
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Re: Verletzungsgefahr
Meine Lieben alle zusammen,
Meine Freundin wusste von dem was ich bin, der Knall kam, als ich mit Simone die drei Tage nur als Michaela in Berlin unterwegs war und ich keine Männersachen mit hatte und sie merkte, wie ich als Michaela aufgeblüht bin.
In meinem Beitrag sollte es nicht um mich gehen.
Meine Freundin hat zu mir gesagt:
Liebe ist auch, wenn man los lassen kann.
Sie dachte immer nur ich bin ein CD und hat nach den drei Tagen festgestellt, jetzt ihre Worte
Ich bin schon zwei Schritte weiter als ein CD und als Michaela endlich glücklich bin, aber das ist jetzt nicht mehr ihre Welt.
Ich habe mir nur mal Gedanken gemacht, wieviele machen das noch heimlich und wie beschissen fühlen sich die Partnerinnen dann.
Man sollte nicht nur an sich selbst denken.
Mir ist es erst jetzt richtig bewusst geworden durch unsere Trennung, wie sehr die andere Hälfte von uns leidet.
Ich mache mir große Sorgen um unsere oder eure Partnerinnen.
Denn der seelische Schmerz kann sehr weh tun.
LG
Michaela
Meine Freundin wusste von dem was ich bin, der Knall kam, als ich mit Simone die drei Tage nur als Michaela in Berlin unterwegs war und ich keine Männersachen mit hatte und sie merkte, wie ich als Michaela aufgeblüht bin.
In meinem Beitrag sollte es nicht um mich gehen.
Meine Freundin hat zu mir gesagt:
Liebe ist auch, wenn man los lassen kann.
Sie dachte immer nur ich bin ein CD und hat nach den drei Tagen festgestellt, jetzt ihre Worte
Ich bin schon zwei Schritte weiter als ein CD und als Michaela endlich glücklich bin, aber das ist jetzt nicht mehr ihre Welt.
Ich habe mir nur mal Gedanken gemacht, wieviele machen das noch heimlich und wie beschissen fühlen sich die Partnerinnen dann.
Man sollte nicht nur an sich selbst denken.
Mir ist es erst jetzt richtig bewusst geworden durch unsere Trennung, wie sehr die andere Hälfte von uns leidet.
Ich mache mir große Sorgen um unsere oder eure Partnerinnen.
Denn der seelische Schmerz kann sehr weh tun.
LG
Michaela
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ExuserIn-2019-12-18
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Re: Verletzungsgefahr
Liebe Michaela,
ist dieser Schmerz nicht bei jeder Trennung zu spüren?
Das besondere ist hier vielleicht, das nicht gleich verstanden werden kann, warum die Beziehung in der doch Liebe und Vertrautheit herrscht, nicht bestehen bleiben kann. Vielleicht ist es das was es so schwer macht ... für beide ...
Liebe Grüße
Vanessa
ist dieser Schmerz nicht bei jeder Trennung zu spüren?
Das besondere ist hier vielleicht, das nicht gleich verstanden werden kann, warum die Beziehung in der doch Liebe und Vertrautheit herrscht, nicht bestehen bleiben kann. Vielleicht ist es das was es so schwer macht ... für beide ...
Liebe Grüße
Vanessa
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Magdalena
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Re: Verletzungsgefahr
Hallo,
wir möchten doch eigentlich keinen verletzen. Und doch kommt es dazu, dass sich der Partner verletzt fühlt. Und ich gehe mal davon aus, niemand möchte uns nahe stehende verletzen. Was meist folgt ist ein Verdrängen und warten auf eine günstige Gelegenheit. Nur wann ist die Gelegenheit günstig? Man bereitet sich und seinem Partener gleichzeitig Schmerzen. Da das Ergebnis eines Outings nie vorhersehbar ist. Wie wird es der Partner, die Familie aufnehmen und damit umgehen. Wird die Trennung folgen, oder können sich alle mit der neuen Situation anfreunden? Da ist auch die eigene Angst, zum Einen, nicht verletzen zu wollen. Zum Anderen aber endlich offen dem Partner und der Familie aufzutreten, und doch soll vieles so bleiben wie es ist. Meist merken einem nahestehende schon, ob einen was bedrückt. Nur eben nicht worum es sich dabei handelt. Und was es am Ende für alle bedeutet. Ja auch kann man kein Patentrezept ausstellen, da jeder anders damit zurechtkommt.
Viele Grüße Magdalena
wir möchten doch eigentlich keinen verletzen. Und doch kommt es dazu, dass sich der Partner verletzt fühlt. Und ich gehe mal davon aus, niemand möchte uns nahe stehende verletzen. Was meist folgt ist ein Verdrängen und warten auf eine günstige Gelegenheit. Nur wann ist die Gelegenheit günstig? Man bereitet sich und seinem Partener gleichzeitig Schmerzen. Da das Ergebnis eines Outings nie vorhersehbar ist. Wie wird es der Partner, die Familie aufnehmen und damit umgehen. Wird die Trennung folgen, oder können sich alle mit der neuen Situation anfreunden? Da ist auch die eigene Angst, zum Einen, nicht verletzen zu wollen. Zum Anderen aber endlich offen dem Partner und der Familie aufzutreten, und doch soll vieles so bleiben wie es ist. Meist merken einem nahestehende schon, ob einen was bedrückt. Nur eben nicht worum es sich dabei handelt. Und was es am Ende für alle bedeutet. Ja auch kann man kein Patentrezept ausstellen, da jeder anders damit zurechtkommt.
Viele Grüße Magdalena
Lebe jeden Tag.
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ulla
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Re: Verletzungsgefahr
Hallöchen
Sollten evtl. auch einmal darüber nachdenken,daß wir nicht unbedingt Partnerschaften mit dem Hauptgeschlechtern anstreben müssen.
Das 3.Geschlecht ist vielseitiger als manche glauben.Leider auch alles zuspät erkannt.Fakt ist doch,daß wir nicht zum Rest der Welt gehören!
Sollten evtl. auch einmal darüber nachdenken,daß wir nicht unbedingt Partnerschaften mit dem Hauptgeschlechtern anstreben müssen.
Das 3.Geschlecht ist vielseitiger als manche glauben.Leider auch alles zuspät erkannt.Fakt ist doch,daß wir nicht zum Rest der Welt gehören!
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Drachenfrau
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Re: Verletzungsgefahr
Hallo zusammen und ich wünsche allen gesegnete, schöne und erholsame Osterfeiertage,
danke, Michaela, dass du diesen Beitrag geschrieben hast.
Wie fühlt sich eine Partnerin?
Ich bin eine Partnerin, wohl nicht wirklich "repräsentativ" für die meisten, denn ich war für Denies wie eine Hebamme und konnte der neuen Situation mit offenen Augen gegenüberstehen.
Denies und ich haben schon viele Stunden damit verbracht, uns auszutauschen, wie es uns während ihrem Weg zur Frau geht, was uns bewegt - aber auch über verschiedene Foren und durch Treffen von Menschen, die selbst in den gleichen Schuhen stehen wie wir, wie unterschiedlich das doch empfunden, wahrgenommen und gelebt wird.
Erkannt haben wir durch den Beginn der Transition, was unsere eigenen Themen des Lebens sind, die wir beide jeder für sich noch hat und welche Themen es für uns auch in unserer Beziehung noch gibt. Wir schauten bewusst in den Spiegel des Lebens und waren auf uns zurück geworfen.
Das Thema "Trans" im Leben kann ein riesiges Faß aufmachen, in das in einer Beziehung jeder Partner Unausgesprochenes, verletzte Gefühle, Geheimnisse, Ängste, Sehnsüchte hineinstopfte und man bisher hoffte "es wird schon irgendwie weitergehen".
Doch das Leben lebt und bringt die Fässer früher oder später mit dem berühmten Tropfen zum Überlaufen.
Ich fühle mit allen Partnern und Partnerinnen, die Angst haben, offen auszusprechen, was in jedem einzelnen von ihnen vor sich geht. Diese Angst ist auch einmal von mir und Denies ein alter Bekannter gewesen.
Es war am Anfang gar nicht so einfach, den ersten Schritt zu machen, etwas auszusprechen, was für einen anderen unangenehm sein würde und man deswegen mit Ablehnung rechnen musste/konnte.
Es ist eine große Aufgabe im Leben sich dieser Situation zu stellen. Das kann man nur, wenn man bereit ist, seine Emotionen auszubalancieren/auszuheilen, Veränderungen anzunehmen, Eigenliebe aufzubauen und Selbstbewusstsein zu finden......
Man muss sich anschauen, wie man tatsächlich ist und mit sich und der Welt Frieden machen.
Als es mir selbst vor gut 20 Jahren sehr elend ging und ich ein seelisches Wrack war, machte ich mich auf die Suche, mein Lachen wieder zu finden und hatte Sehnsucht danach, ein Quentchen Glück erhaschen zu dürfen.
Mein Weg war genau der, mich allen meinen Unzulänglichkeiten stellen zu müssen und mich als die Rubensfrau, die ich war und bin auch annehmen zu können, mich lieben zu lernen, wie ich "einfach" bin.
Je länger ich über alles nachdenke, so haben wir Angst, unser wahres Selbst zu leben (egal ob "Transmensch" oder nicht) aus den verschiedensten Gründen heraus. Geben wir dieser Angst nach und gehen vermeintlich den Weg des geringsten Widerstands, indem wir uns nur trauen, heimlich wir selbst zu sein, dann fügen wir uns und den Menschen in unserem Umfeld Schmerzen zu.
Aus all dem Nachdenken fand ich (zumindest für mich) nur einen Schluss, dass wir keine andere Wahl haben, als uns diesen Ängsten zu stellen und Bereitschaft zu entwickeln, Ablehnung zu erfahren, um je die Chance haben zu können, ein aufrechtes, eigenes Leben leben zu dürfen.
Aus meiner Erfahrung heraus, schon bevor ich Denies kennen lernte, ja, kann ich nur bestätigen, dass es nicht immer einfach ist, wenn man diesen "anderen neuen" Weg einschlägt. Ja, es war eine Zeit lang auch schmerzhaft und ich habe mich mit meiner Familie hart auseinander gesetzt (schaffe es jetzt doch Stück für Stück mit ihr meinen Frieden zu finden), ja, ich hatte auch das Gefühl, dass ich Verluste (Materielles, Freunde,....) erlitten habe - doch in Wahrheit habe ich mich selbst gewonnen/gefunden. Ich habe es geschafft, wieder lachen zu können und der Weg schenkte und schenkt mir noch so unendlich viel für das ich dankbar sein kann/darf und glücklich.
Ich sehe mich eingeladen, durch die Geburt von Denies, dass ich sogar noch genauer hinhöre, was in mir vorgeht, welche Sehnsüchte, Wünsche und Bedürfnisse ich habe => und dies genauso offen auszusprechen und mich mitzuteilen wie umgekehrt Denies offen mit mir spricht.
Letzten Endes wollen wir alle doch einfach nur angenommen und geliebt werden. Doch bei manchen ist die Bitte versteckt hinter Aggression, Streit, Wut, Ärger, Angst, Eifersucht,..... und sie wissen es nicht besser, sich auszudrücken.
ulla schrieb,
Vielleicht möchte eine Partnerin genau das, dass sie gehört wird, ihre Wünsche und Bedürfnisse respektiert werden und sie Liebe erfahren darf.
Allerdings muss man lernen, dass Liebe auch um ihretwillen die Entscheidung beinhaltet, einen Menschen loslassen und/oder freilassen zu müssen.
Ich hätte zu Denies nie sagen können, dass ich nicht wollte, dass sie Frauenkleider trägt oder als Frau lebt - denn dann hätte ich ihr (in meinen Augen) Bedingungen gestellt. Für mich gehören Bedingungen in einen Handelsvertrag nicht in eine Liebesbeziehung.
https://www.zgedichte.de/gedichte/khali ... liebe.html
Euer nachdenklicher Drache
danke, Michaela, dass du diesen Beitrag geschrieben hast.
Wie fühlt sich eine Partnerin?
Ich bin eine Partnerin, wohl nicht wirklich "repräsentativ" für die meisten, denn ich war für Denies wie eine Hebamme und konnte der neuen Situation mit offenen Augen gegenüberstehen.
Denies und ich haben schon viele Stunden damit verbracht, uns auszutauschen, wie es uns während ihrem Weg zur Frau geht, was uns bewegt - aber auch über verschiedene Foren und durch Treffen von Menschen, die selbst in den gleichen Schuhen stehen wie wir, wie unterschiedlich das doch empfunden, wahrgenommen und gelebt wird.
Erkannt haben wir durch den Beginn der Transition, was unsere eigenen Themen des Lebens sind, die wir beide jeder für sich noch hat und welche Themen es für uns auch in unserer Beziehung noch gibt. Wir schauten bewusst in den Spiegel des Lebens und waren auf uns zurück geworfen.
Das Thema "Trans" im Leben kann ein riesiges Faß aufmachen, in das in einer Beziehung jeder Partner Unausgesprochenes, verletzte Gefühle, Geheimnisse, Ängste, Sehnsüchte hineinstopfte und man bisher hoffte "es wird schon irgendwie weitergehen".
Doch das Leben lebt und bringt die Fässer früher oder später mit dem berühmten Tropfen zum Überlaufen.
Ich fühle mit allen Partnern und Partnerinnen, die Angst haben, offen auszusprechen, was in jedem einzelnen von ihnen vor sich geht. Diese Angst ist auch einmal von mir und Denies ein alter Bekannter gewesen.
Es war am Anfang gar nicht so einfach, den ersten Schritt zu machen, etwas auszusprechen, was für einen anderen unangenehm sein würde und man deswegen mit Ablehnung rechnen musste/konnte.
Es ist eine große Aufgabe im Leben sich dieser Situation zu stellen. Das kann man nur, wenn man bereit ist, seine Emotionen auszubalancieren/auszuheilen, Veränderungen anzunehmen, Eigenliebe aufzubauen und Selbstbewusstsein zu finden......
Man muss sich anschauen, wie man tatsächlich ist und mit sich und der Welt Frieden machen.
Als es mir selbst vor gut 20 Jahren sehr elend ging und ich ein seelisches Wrack war, machte ich mich auf die Suche, mein Lachen wieder zu finden und hatte Sehnsucht danach, ein Quentchen Glück erhaschen zu dürfen.
Mein Weg war genau der, mich allen meinen Unzulänglichkeiten stellen zu müssen und mich als die Rubensfrau, die ich war und bin auch annehmen zu können, mich lieben zu lernen, wie ich "einfach" bin.
Je länger ich über alles nachdenke, so haben wir Angst, unser wahres Selbst zu leben (egal ob "Transmensch" oder nicht) aus den verschiedensten Gründen heraus. Geben wir dieser Angst nach und gehen vermeintlich den Weg des geringsten Widerstands, indem wir uns nur trauen, heimlich wir selbst zu sein, dann fügen wir uns und den Menschen in unserem Umfeld Schmerzen zu.
Aus all dem Nachdenken fand ich (zumindest für mich) nur einen Schluss, dass wir keine andere Wahl haben, als uns diesen Ängsten zu stellen und Bereitschaft zu entwickeln, Ablehnung zu erfahren, um je die Chance haben zu können, ein aufrechtes, eigenes Leben leben zu dürfen.
Aus meiner Erfahrung heraus, schon bevor ich Denies kennen lernte, ja, kann ich nur bestätigen, dass es nicht immer einfach ist, wenn man diesen "anderen neuen" Weg einschlägt. Ja, es war eine Zeit lang auch schmerzhaft und ich habe mich mit meiner Familie hart auseinander gesetzt (schaffe es jetzt doch Stück für Stück mit ihr meinen Frieden zu finden), ja, ich hatte auch das Gefühl, dass ich Verluste (Materielles, Freunde,....) erlitten habe - doch in Wahrheit habe ich mich selbst gewonnen/gefunden. Ich habe es geschafft, wieder lachen zu können und der Weg schenkte und schenkt mir noch so unendlich viel für das ich dankbar sein kann/darf und glücklich.
Ich sehe mich eingeladen, durch die Geburt von Denies, dass ich sogar noch genauer hinhöre, was in mir vorgeht, welche Sehnsüchte, Wünsche und Bedürfnisse ich habe => und dies genauso offen auszusprechen und mich mitzuteilen wie umgekehrt Denies offen mit mir spricht.
Letzten Endes wollen wir alle doch einfach nur angenommen und geliebt werden. Doch bei manchen ist die Bitte versteckt hinter Aggression, Streit, Wut, Ärger, Angst, Eifersucht,..... und sie wissen es nicht besser, sich auszudrücken.
ulla schrieb,
Dem kann ich nicht zustimmen. Jeder gehört zum Ganzen, sonst wäre dieses nicht vollständig. Jeder einzelne Mensch ist so wie er ist, ein wertvoller Teil des Ganzen.Fakt ist doch,daß wir nicht zum Rest der Welt gehören
Vielleicht möchte eine Partnerin genau das, dass sie gehört wird, ihre Wünsche und Bedürfnisse respektiert werden und sie Liebe erfahren darf.
Allerdings muss man lernen, dass Liebe auch um ihretwillen die Entscheidung beinhaltet, einen Menschen loslassen und/oder freilassen zu müssen.
Ich hätte zu Denies nie sagen können, dass ich nicht wollte, dass sie Frauenkleider trägt oder als Frau lebt - denn dann hätte ich ihr (in meinen Augen) Bedingungen gestellt. Für mich gehören Bedingungen in einen Handelsvertrag nicht in eine Liebesbeziehung.
https://www.zgedichte.de/gedichte/khali ... liebe.html
Euer nachdenklicher Drache
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Re: Verletzungsgefahr
Ich sehe zwischen "aus Prinzip keine Beziehung" und " Ehrlich sein und keine Beziehung bekommen" keinen Unterschied... ehrlich von Anfang an sein beinhaltet aber die Chance jemanden zu finden mit dem man ein Leben lang ( oder auch nur eine schöne Zeit lang ) leben kann ... was gibt es da zu verlieren außer einer Abfuhr ? Habe meiner Partnerin alles nach 2-3 Wochen erzählt und natürlich gut geschwitzt. Sie hat es als Teil von mir erkannt und meint das ich wohl nicht ich wäre ohne meine Mädchen-Aspekte... bin dafür aber auch 'n Top-Einkaufsbegleiter und hab auch andere Sachen drauf , die der "klassische Mann" wohl nicht kann. Meine Frau ( haben inzwischen geheiratet ) lässt mich meine Sachen machen, möchte damit aber keine Berührungspunkte haben. Ich mache also nicht in High Heels das Abendbrot sondern sage meiner Frau wann ich Zeit für mich haben möchte. Da ich "nur" CD bin ist das für mich eine vollkommen probate Lösung und die Alternative ( keine Frau , keine Familie , kein Nachwuchs ) ist für mich absolut inakzeptabel.
Also bevor Ihr aus Prinzip Singles bleibt : geht raus ... Euer Bauch sagt Euch schon wann und ob Ihr die Damenwelt in Eure Damenwelt einführen könnt.
Viel Erfolg , Lexi
Also bevor Ihr aus Prinzip Singles bleibt : geht raus ... Euer Bauch sagt Euch schon wann und ob Ihr die Damenwelt in Eure Damenwelt einführen könnt.
Viel Erfolg , Lexi
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Re: Verletzungsgefahr
Ich wünsche unserem guten Drachen einen wunderschönen guten Morgen,
Als erstes würde ich Dir raten, deinen Namen hier zu ändern. Wer den Sinn meines Beitrags versteht und uns diesen Beitrag schenkt, kann kein Drache sein.
Du hast mir mit deinem Beitrag so sehr aus meiner Seele und Herzen geschrieben, das ich nicht weiß wie ich Dir danken soll.
So lange habe ich noch nie gebraucht, einen Beitrag hier zu lesen, denn irgend jemand hat mir immer meine Augen nass gemacht, so das alles verschwommen war.
Du hast alles geschrieben was ich mit meinem Beitrag eigentlich zum Ausdruck bringen wollte.
Ich habe in meinem Leben sehr viel gelernt und musste auch sehr viel leiden. Aber ich habe eines ganz schnell gelernt in der Zeit wo ich durch die größte Hölle in meinem Leben gehen musste, das ist die Achtung jeden einzelnen Menschen. Das jeder Mensch ein Recht darauf hat, mit Würde, Respekt und Achtung behandelt zu werden.
Ich habe auch sehr viele Fehler in meinem Leben gemacht, wie viele von uns vielleicht auch, aber ich versuche immer daraus zu lernen und bin sehr froh und glücklich, das sich zu meinem Beitrag mehr zu Wort gemeldet haben als ich erwartet hatte.
Wie ich anfangs schon geschrieben hatte, wird über alles mögliche geschrieben, aber macht irgend jemand mal sich Gedanken über einen liebevollen Menschen der an unserer Seite lebt, wie sieht es dort innerlich aus.
Mein letzter großer Fehler in unserer Beziehung war sehr schwerwiegend .
Sie hatte immer angeboten zu reden und ich konnte kein vernünftiges Gespräch führen, weil tief in mir drin eine große Blockade war, die aus meiner Zeit in der Hölle nicht mehr rausbekam.
Ich habe mich jahrelang um meine Blockade gekümmert und als sie mir ein Buch geschenkt hat, bin ich ehrlich, ich habe angefangen zu lesen und es dann beiseite gelegt, aber jetzt zu Ende gelesen. Kann ich nur jedem empfehlen.
Von Katharina Voss
Frauensachen
Leben mit einem Crossdresser
Es ist sehr schön das Buch.
Dann kam ich im Dezember 2016 auf diesem Forum und hatte erst nur heimlich gelesen und dann mal ab und zu einen kleinen Kommentar zu irgend einem Thema gegeben.
Bis mir dann einige Mädels hier immer wieder aufgefallen sind ( positiv).
Dann kam es zu unserem Treffen in Berlin und ich benutze in unserem Forum das Wort Familie.
Das war der kleine Tropfen der das Fass zum überlaufen brachte.
Nun sitze ich alleine zu Hause die Feiertage und habe viel Zeit zum nachdenken und zum schreiben.
Mädels ihr wart mir alle hier eine große Hilfe meine Blockade los zu werden, denn so offen wie hier war ich noch nie.
Auf einer Art möchte ich mich auch sehr bei meiner Freundin bedanken, auch wenn sie nicht mehr bei mir ist, aber eines weiß ich ganz genau. Sie hatte immer zu mir gesagt.
Dir können nur Menschen helfen die so sind wie ich
und sie hatte recht.
Sie kann immer zu mir kommen wenn es ihr mal schlecht geht oder sie Hilfe brauch.
Jetzt wünsche ich euch endlich ein wunderschönes Osterfest.
Danke und ganz liebe Grüße
Eure Michaela
Als erstes würde ich Dir raten, deinen Namen hier zu ändern. Wer den Sinn meines Beitrags versteht und uns diesen Beitrag schenkt, kann kein Drache sein.
Du hast mir mit deinem Beitrag so sehr aus meiner Seele und Herzen geschrieben, das ich nicht weiß wie ich Dir danken soll.
So lange habe ich noch nie gebraucht, einen Beitrag hier zu lesen, denn irgend jemand hat mir immer meine Augen nass gemacht, so das alles verschwommen war.
Du hast alles geschrieben was ich mit meinem Beitrag eigentlich zum Ausdruck bringen wollte.
Ich habe in meinem Leben sehr viel gelernt und musste auch sehr viel leiden. Aber ich habe eines ganz schnell gelernt in der Zeit wo ich durch die größte Hölle in meinem Leben gehen musste, das ist die Achtung jeden einzelnen Menschen. Das jeder Mensch ein Recht darauf hat, mit Würde, Respekt und Achtung behandelt zu werden.
Ich habe auch sehr viele Fehler in meinem Leben gemacht, wie viele von uns vielleicht auch, aber ich versuche immer daraus zu lernen und bin sehr froh und glücklich, das sich zu meinem Beitrag mehr zu Wort gemeldet haben als ich erwartet hatte.
Wie ich anfangs schon geschrieben hatte, wird über alles mögliche geschrieben, aber macht irgend jemand mal sich Gedanken über einen liebevollen Menschen der an unserer Seite lebt, wie sieht es dort innerlich aus.
Mein letzter großer Fehler in unserer Beziehung war sehr schwerwiegend .
Sie hatte immer angeboten zu reden und ich konnte kein vernünftiges Gespräch führen, weil tief in mir drin eine große Blockade war, die aus meiner Zeit in der Hölle nicht mehr rausbekam.
Ich habe mich jahrelang um meine Blockade gekümmert und als sie mir ein Buch geschenkt hat, bin ich ehrlich, ich habe angefangen zu lesen und es dann beiseite gelegt, aber jetzt zu Ende gelesen. Kann ich nur jedem empfehlen.
Von Katharina Voss
Frauensachen
Leben mit einem Crossdresser
Es ist sehr schön das Buch.
Dann kam ich im Dezember 2016 auf diesem Forum und hatte erst nur heimlich gelesen und dann mal ab und zu einen kleinen Kommentar zu irgend einem Thema gegeben.
Bis mir dann einige Mädels hier immer wieder aufgefallen sind ( positiv).
Dann kam es zu unserem Treffen in Berlin und ich benutze in unserem Forum das Wort Familie.
Das war der kleine Tropfen der das Fass zum überlaufen brachte.
Nun sitze ich alleine zu Hause die Feiertage und habe viel Zeit zum nachdenken und zum schreiben.
Mädels ihr wart mir alle hier eine große Hilfe meine Blockade los zu werden, denn so offen wie hier war ich noch nie.
Auf einer Art möchte ich mich auch sehr bei meiner Freundin bedanken, auch wenn sie nicht mehr bei mir ist, aber eines weiß ich ganz genau. Sie hatte immer zu mir gesagt.
Dir können nur Menschen helfen die so sind wie ich
und sie hatte recht.
Sie kann immer zu mir kommen wenn es ihr mal schlecht geht oder sie Hilfe brauch.
Jetzt wünsche ich euch endlich ein wunderschönes Osterfest.
Danke und ganz liebe Grüße
Eure Michaela
Manchmal lässt man jemanden gehen und bekommt sich selbst Stück für Stück zurück.
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Drachenfrau
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Re: Verletzungsgefahr
Hallo und auch dir einen wunderschönen guten Morgen Michaela und allen anderen,
danke erst einmal für deine wohligen guten Worte für mich und deine Antwort.
Du hast geschrieben:
Bis dahin jedoch hatten wir vorher genügend Schmerz und Leid, dass wir diese Blockade aufbauten, um uns selbst zu schützen.
Man kann da niemandem einen Vorwurf machen.
Ich glaube auch nicht, dass jemand, in einer Beziehung einem anderen etwas "antut", wenn dieser (noch) nicht offen über sein inneres reden kann.
Es wird so von dem Gegenüber empfunden, dass er/sie etwas angetan bekommt, doch das ist die eigene eingeschränkte Sichtweise.
Der/die eine schützt sich durch sein/ihr Schweigen und gibt sich Sicherheit - auch wenn es eine Illusion wohl ist.
Der/die eine möchte beschützen, was gerade ist und behalten wie es wohl auch gerade ist durch den Satz "was du mir antust" - auch wenn es eine Illusion ist.
Ja, sobald man etwas offen ausgesprochen hat, wie z.B. trans, CD - dann kann nichts mehr so bleiben wie es noch 5 Sekunden vor dieser Aussprache war.
Niemand verletzt einander willentlich in einer Beziehung - was Verletzung bedeutet und wie Verletzung entsteht, das ist ein spannendes Feld des inneren Lebens, das sich lohnt, erforscht zu werden.
Wir Menschen hätten es gerne, wenn eine Ehe 5, 10, 15, 20 und/oder mehr Jahre bestanden hat, dass alles so bleibt wie es war. Vielleicht hat die Partnerin oder der Partner schon sehr lange gemerkt, dass etwas "nicht stimmt" und hat aus den gleichen Ängsten heraus geschwiegen, wie derjenige der/die heimlich die "gegengeschlechtlichen" Kleider heimlich trägt/trug - sonst wäre es ja einfach, in der Partnerschaft etwas anzusprechen, oder?
Danke Michaela, dass du meinst ich sei "ein guter Drache". Das stimmt und stimmt nicht gleichermaßen.
Durch Denies kam in mir dieser Drachen ENDLICH zum Vorschein.
Durch den Weg, den sie für mich angestoßen hatte, fand endlich diese Drachenkraft zu mir.
Das war letztes Jahr November/Dezember.
Kennst du/ihr den Spruch? Everybodies Darling, everybodies Depp?
Dieser traf lange in meinem Leben zu. "Nein" sagen zu können, war oft eine große Hürde oder Grenzen setzen genauso. Über die Jahre wurde es besser.
Doch ich fühlte, dass in mir etwas schlummerte, ganz viel unterdrückter Schmerz, Leid und Wut, was mir auch Kraft raubte.
Im Dezember kam dies zum Ausbruch als ich mich sehr mit Drachen umgab: Schmuck, Drachenhörbucher, Drachenbilder,.......
In einem Schlüsselerlebnis meiner Mutter gegenüber brach die Mauer auf und über Wochen hinweg kam all das, was unterdrückt war hoch und ich war endlich, endlich freier. Ich wurde aggressiv, unbändig, wild, harsch, wütend - und auch stark. Es ist seitdem viel einfacher geworden, noch deutlicher auszudrücken, was in mir gerade vorgeht - und ja, ich genieße es, wenn ich dieses wilde, unbändige Kraftvolle in mir spüre.
Der Drache in mir hält die Empathin, die ich bin, in Balance.
Ich glaube, wenn wir alle unsere Hausaufgaben gemacht hätten, unsere Gefühle aufzuarbeiten, Leid und Schmerz, Ängste auszuheilen, dann wäre das Thema Trans/CD viel weniger groß und man könnte viel einfacher von gegenseitiger Begleitung sprechen als von Problemen.
Allerdings braucht es sehr viel Mut, dass der erste den Anfang macht und für alle anderen als Vorbild lebt.
Euer demütiger, dankbarer Drache
danke erst einmal für deine wohligen guten Worte für mich und deine Antwort.
Du hast geschrieben:
Die Zeit ist dann reif, an dieser Blockade zu arbeiten, wenn es soweit ist - oder sie in einer Situation, die wir nicht erwartet haben, sich auflöst.Sie hatte immer angeboten zu reden und ich konnte kein vernünftiges Gespräch führen, weil tief in mir drin eine große Blockade war, die aus meiner Zeit in der Hölle nicht mehr rausbekam
Bis dahin jedoch hatten wir vorher genügend Schmerz und Leid, dass wir diese Blockade aufbauten, um uns selbst zu schützen.
Man kann da niemandem einen Vorwurf machen.
Ich glaube auch nicht, dass jemand, in einer Beziehung einem anderen etwas "antut", wenn dieser (noch) nicht offen über sein inneres reden kann.
Es wird so von dem Gegenüber empfunden, dass er/sie etwas angetan bekommt, doch das ist die eigene eingeschränkte Sichtweise.
Der/die eine schützt sich durch sein/ihr Schweigen und gibt sich Sicherheit - auch wenn es eine Illusion wohl ist.
Der/die eine möchte beschützen, was gerade ist und behalten wie es wohl auch gerade ist durch den Satz "was du mir antust" - auch wenn es eine Illusion ist.
Ja, sobald man etwas offen ausgesprochen hat, wie z.B. trans, CD - dann kann nichts mehr so bleiben wie es noch 5 Sekunden vor dieser Aussprache war.
Niemand verletzt einander willentlich in einer Beziehung - was Verletzung bedeutet und wie Verletzung entsteht, das ist ein spannendes Feld des inneren Lebens, das sich lohnt, erforscht zu werden.
Wir Menschen hätten es gerne, wenn eine Ehe 5, 10, 15, 20 und/oder mehr Jahre bestanden hat, dass alles so bleibt wie es war. Vielleicht hat die Partnerin oder der Partner schon sehr lange gemerkt, dass etwas "nicht stimmt" und hat aus den gleichen Ängsten heraus geschwiegen, wie derjenige der/die heimlich die "gegengeschlechtlichen" Kleider heimlich trägt/trug - sonst wäre es ja einfach, in der Partnerschaft etwas anzusprechen, oder?
Danke Michaela, dass du meinst ich sei "ein guter Drache". Das stimmt und stimmt nicht gleichermaßen.
Durch Denies kam in mir dieser Drachen ENDLICH zum Vorschein.
Durch den Weg, den sie für mich angestoßen hatte, fand endlich diese Drachenkraft zu mir.
Das war letztes Jahr November/Dezember.
Kennst du/ihr den Spruch? Everybodies Darling, everybodies Depp?
Dieser traf lange in meinem Leben zu. "Nein" sagen zu können, war oft eine große Hürde oder Grenzen setzen genauso. Über die Jahre wurde es besser.
Doch ich fühlte, dass in mir etwas schlummerte, ganz viel unterdrückter Schmerz, Leid und Wut, was mir auch Kraft raubte.
Im Dezember kam dies zum Ausbruch als ich mich sehr mit Drachen umgab: Schmuck, Drachenhörbucher, Drachenbilder,.......
In einem Schlüsselerlebnis meiner Mutter gegenüber brach die Mauer auf und über Wochen hinweg kam all das, was unterdrückt war hoch und ich war endlich, endlich freier. Ich wurde aggressiv, unbändig, wild, harsch, wütend - und auch stark. Es ist seitdem viel einfacher geworden, noch deutlicher auszudrücken, was in mir gerade vorgeht - und ja, ich genieße es, wenn ich dieses wilde, unbändige Kraftvolle in mir spüre.
Der Drache in mir hält die Empathin, die ich bin, in Balance.
Ich glaube, wenn wir alle unsere Hausaufgaben gemacht hätten, unsere Gefühle aufzuarbeiten, Leid und Schmerz, Ängste auszuheilen, dann wäre das Thema Trans/CD viel weniger groß und man könnte viel einfacher von gegenseitiger Begleitung sprechen als von Problemen.
Allerdings braucht es sehr viel Mut, dass der erste den Anfang macht und für alle anderen als Vorbild lebt.
Euer demütiger, dankbarer Drache
Hingabe
Gedankenstille
Seelenfrieden
Gedankenstille
Seelenfrieden