... ist eine Frau, die früher wie ein Mann aussah
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Anne-Mette
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... ist eine Frau, die früher wie ein Mann aussah
Moin,
die Überschrift des Artikels heißt: "Warum Transsexuelle jetzt in die USA auswandern".
Leider kann ich nicht viel dazu sagen, ob es sich um eine "Bewegung größerer Tragweite" handelt - oder um einen Bericht über eine Einzelentscheidung; denn viel ist vom Text nicht zu lesen, wenn man nicht zahlt.
(und ich zahle schon für die taz)
https://www.welt.de/vermischtes/article ... ndern.html
Gruß
Anne-Mette
die Überschrift des Artikels heißt: "Warum Transsexuelle jetzt in die USA auswandern".
Leider kann ich nicht viel dazu sagen, ob es sich um eine "Bewegung größerer Tragweite" handelt - oder um einen Bericht über eine Einzelentscheidung; denn viel ist vom Text nicht zu lesen, wenn man nicht zahlt.
(und ich zahle schon für die taz)
https://www.welt.de/vermischtes/article ... ndern.html
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Anne-Mette
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Frauke
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Re: ... ist eine Frau, die früher wie ein Mann aussah
Da ich auch nicht zahle, kann ich nicht viel von dem Artikel lesen. Aber ich finde die Formulierung "ist eine Frau, die früher aussah wie ein Mann" und damit die Übernahme der korrekten Selbstbezeichnung bemerkenswert. Nun würde mich interessieren, ob der Artikel auch in diesem sachlichen und zutreffenden Stil weitergeht.
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Anne-Mette
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Re: ... ist eine Frau, die früher wie ein Mann aussah
Moin,
die Übernahme der "korrekten Selbstbezeichnung" finde ich gut und richtig
Wenn ich (Selbst)Bezeichnungen lese, dann stelle ich mir manchmal die Frage: "... und Du? ...".
Nein, "eine Frau, die früher wie ein Mann aussah", bin ich sicher nicht.
Gruß
Anne-Mette
die Übernahme der "korrekten Selbstbezeichnung" finde ich gut und richtig
Wenn ich (Selbst)Bezeichnungen lese, dann stelle ich mir manchmal die Frage: "... und Du? ...".
Nein, "eine Frau, die früher wie ein Mann aussah", bin ich sicher nicht.
Gruß
Anne-Mette
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lilijana
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Re: ... ist eine Frau, die früher wie ein Mann aussah
Eine Zusammenfassung
Es geht um eine transsexuelle Frau (Aktivistin, Lobbyistin), die in die USA auswandert, weil sie in den USA auf ein freundlicheres Klima gegenüber transsexuellen hofft. Sie möchte ihren Namen und ihr Geschlecht ohne peinliche juristische Gutachten ändern lassen, in Deutschland wäre das anderst. Ausserdem möchte sie auch das ihr alle medizinischen Verfahren offen stehen. In Deutschland stoße man deswegen immer auf erhebliche Schwierigkeiten.
Das Transsexuellengesetzt das 1981 in Kraft trat, findet sie als veraltet und viele Paragrafen als nicht mehr verfassungskonform. So gilt etwa die Vorgabe, dass Menschen sich operieren und sterilisieren lassen müssen, als Verstoß gegen die Menschenwürde. Selbst die medizinische Versorgung von transsexuellen, empfinden viele als verbesserungswürdig, man müsse oft lange Zeit warten und für jede medizinische Maßnahme müssen man sich eine Bescheinigung des Psychologen holen, selbst Hormone wären in Deutschland schwer zu bekommen.
In Deutschland würden transsexuelle Personen auf befremden stoßen, jedenfalls möchte sie jetzt in den USA Abstand von den jahrelangen Kampf gegen Krankenkassen und Behörden.
Obwohl Trump die von Obama erlassene Weisung gerade zurückgenommen hat, schreckt es sie nicht ab, trotzdem behält sie ihre Aufenthaltskarte für Deutschland, "Es kann dort völlig schiefgehen."
Es geht um eine transsexuelle Frau (Aktivistin, Lobbyistin), die in die USA auswandert, weil sie in den USA auf ein freundlicheres Klima gegenüber transsexuellen hofft. Sie möchte ihren Namen und ihr Geschlecht ohne peinliche juristische Gutachten ändern lassen, in Deutschland wäre das anderst. Ausserdem möchte sie auch das ihr alle medizinischen Verfahren offen stehen. In Deutschland stoße man deswegen immer auf erhebliche Schwierigkeiten.
Das Transsexuellengesetzt das 1981 in Kraft trat, findet sie als veraltet und viele Paragrafen als nicht mehr verfassungskonform. So gilt etwa die Vorgabe, dass Menschen sich operieren und sterilisieren lassen müssen, als Verstoß gegen die Menschenwürde. Selbst die medizinische Versorgung von transsexuellen, empfinden viele als verbesserungswürdig, man müsse oft lange Zeit warten und für jede medizinische Maßnahme müssen man sich eine Bescheinigung des Psychologen holen, selbst Hormone wären in Deutschland schwer zu bekommen.
In Deutschland würden transsexuelle Personen auf befremden stoßen, jedenfalls möchte sie jetzt in den USA Abstand von den jahrelangen Kampf gegen Krankenkassen und Behörden.
Obwohl Trump die von Obama erlassene Weisung gerade zurückgenommen hat, schreckt es sie nicht ab, trotzdem behält sie ihre Aufenthaltskarte für Deutschland, "Es kann dort völlig schiefgehen."
Manche Menschen brauchen lange, bis sie geboren wurden.
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Frauke
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Re: ... ist eine Frau, die früher wie ein Mann aussah
Dir ist aber schon klar, dass ich mich mit Selbstbezeichnung auf "Frau" bezog?! Davon abgesehen, was wäre denn besser? Die üblichen Floskeln "eine Frau, die früher mal ein Mann war" oder "die als Junge geboren wurde" oder (noch schlimmer) "ein Mann, der jetzt als Frau lebt/leben möchte/eine Frau sein will" können es ja nicht sein.Anne-Mette hat geschrieben: So 19. Mär 2017, 18:11 Moin,
die Übernahme der "korrekten Selbstbezeichnung" finde ich gut und richtig![]()
Wenn ich (Selbst)Bezeichnungen lese, dann stelle ich mir manchmal die Frage: "... und Du? ...".
Nein, "eine Frau, die früher wie ein Mann aussah", bin ich sicher nicht.
Gruß
Anne-Mette
Sicher gibt es Frauen (mit transsexuellem Hintergrund) die per se, so feminin aussahen, früh ihren Weg gingen, dass diese nicht wie ein klassischer Mann aussahen. An diese glücklichen hatte ich in meinem vorhergehenden Post tatsächlich nicht gedacht.
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Michi
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Re: ... ist eine Frau, die früher wie ein Mann aussah
Hallo lilijana,
danke für die Zusammenfassung.
Steht in dem Artikel auch irgendetwas, was die mit der Überschrift suggerierte Ausage stützt, dass TS gerade jetzt in größerer Zahl in die USA auswandern?
Und: Soweit ich mich erinnere ist die Vorgabe, dass Menschen sich operieren und sterilisieren lassen müssen, inzwischen schon ein paar Jahre Geschichte. Von daher irritiert es mich, dass derartiges in dem Artikel steht.
Liebe Grüße
Michi
danke für die Zusammenfassung.
Steht in dem Artikel auch irgendetwas, was die mit der Überschrift suggerierte Ausage stützt, dass TS gerade jetzt in größerer Zahl in die USA auswandern?
Und: Soweit ich mich erinnere ist die Vorgabe, dass Menschen sich operieren und sterilisieren lassen müssen, inzwischen schon ein paar Jahre Geschichte. Von daher irritiert es mich, dass derartiges in dem Artikel steht.
Liebe Grüße
Michi
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
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triona
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Re: ... ist eine Frau, die früher wie ein Mann aussah
Ich finde die Bezeichnung "eine Frau, die früher wie ein Mann aussah" korrekt, wenn sie denn im jeweiligen Einzelfall zutrifft. Auf mich trifft sie z.B. in weiten Teilen meines Lebens zu - mal mehr, mal weniger, je nach zeitweiliger Lebenslage, selten allerdings typisch - nach herkömmlichem Rollenbild. Bart oder nicht Bart, Haarlänge und Kleidung und erst recht Nicht-Kleidung (Badesee, Sauna) usw machen da z.B. viel aus. Es war schließlich die Rede vom Aussehen. Verhalten und ggf Anpassung oder gar Überanpassung an genormte Rollenbilder tun da noch ein Übriges.
Das wird wohl für sehr viele TS zutreffen, muß es aber nicht auf alle. Wenn unbekleidet dürfte es allerdings auf alle zutreffen. Schließlich ist dies ja eines der wesentlichen Merkmale von TS.
Gemeinhin werden TS ja auch vom größten Teil ihrer Umgebung als Mann angesehen (bzw bei FzM umgekehrt). Viele von ihnen glauben dies ja oft genug auch lange Zeit selbst oder haben dies einmal, wenn sie es vlt noch nicht besser wußten. Allen Zweifeln zum Trotz hatte auch ich dies lange Zeit angenommen, wenngleich von früher Jugend an oft mit erheblichen Bauchschmerzen.
Ohne jetzt den Artikel selbst gelesen zu haben, würde ich diese Ausdrucksweise zweifellos als Fortschritt ansehen. Insbesondere im Vergleich zu dem unsäglichen Geschreibsel, das immer noch in vielen Presseerzeugnissen herumgeistert - bisweilen allem Anschein nach sogar wider besseres Wissen der Schreiber und vermutlich mit voller Absicht. Von fragwürdigen Selbstbezeichnungen, die viele TS auch heute noch bisweilen von sich geben mal ganz zu schweigen.
liebe grüße
triona
Das wird wohl für sehr viele TS zutreffen, muß es aber nicht auf alle. Wenn unbekleidet dürfte es allerdings auf alle zutreffen. Schließlich ist dies ja eines der wesentlichen Merkmale von TS.
Gemeinhin werden TS ja auch vom größten Teil ihrer Umgebung als Mann angesehen (bzw bei FzM umgekehrt). Viele von ihnen glauben dies ja oft genug auch lange Zeit selbst oder haben dies einmal, wenn sie es vlt noch nicht besser wußten. Allen Zweifeln zum Trotz hatte auch ich dies lange Zeit angenommen, wenngleich von früher Jugend an oft mit erheblichen Bauchschmerzen.
Ohne jetzt den Artikel selbst gelesen zu haben, würde ich diese Ausdrucksweise zweifellos als Fortschritt ansehen. Insbesondere im Vergleich zu dem unsäglichen Geschreibsel, das immer noch in vielen Presseerzeugnissen herumgeistert - bisweilen allem Anschein nach sogar wider besseres Wissen der Schreiber und vermutlich mit voller Absicht. Von fragwürdigen Selbstbezeichnungen, die viele TS auch heute noch bisweilen von sich geben mal ganz zu schweigen.
liebe grüße
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lilijana
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Re: ... ist eine Frau, die früher wie ein Mann aussah
Hallo Michi,
ist mir auch nicht so ganz schlüssig, warum gerade jetzt so viele transsexuelle in die USA auswandern.
Die Frau um die es geht, hält das Klima in den USA als liberaler und hofft darauf das es dort freundlicher gegenüber transsexuellen. Auch steht dann geschrieben, das sie ihre Gesichtsbehaarung entfernen lassen wollte, doch es gab sehr wenige Angebote der Krankenkassen die sie übernommen hätten. Die Nadelepilation würde im Leistungskatalog der Krankenkassen stehen, die würde aber kein Arzt anbieten.
Sie wollte eine alternative Behandlungsmethode einklagen, musste sich aber auf ein jahrelanges Verfahren einstellen, die Krankenkasse reagierte verstörend, als sie ihren Geschlechtseintrag offiziell ändern lassen wollte. Sie bekam im Gerichtssaal von einem Vertreter zu hören, "Sie können ja das Land verlassen."
Auch musste sie in Deutschland 15 Monate auf Medikamente warten, obwohl sie die Geschlechtsangleichende OP gemacht hatte, in den USA ist dies einfacher.
ist mir auch nicht so ganz schlüssig, warum gerade jetzt so viele transsexuelle in die USA auswandern.
Die Frau um die es geht, hält das Klima in den USA als liberaler und hofft darauf das es dort freundlicher gegenüber transsexuellen. Auch steht dann geschrieben, das sie ihre Gesichtsbehaarung entfernen lassen wollte, doch es gab sehr wenige Angebote der Krankenkassen die sie übernommen hätten. Die Nadelepilation würde im Leistungskatalog der Krankenkassen stehen, die würde aber kein Arzt anbieten.
Sie wollte eine alternative Behandlungsmethode einklagen, musste sich aber auf ein jahrelanges Verfahren einstellen, die Krankenkasse reagierte verstörend, als sie ihren Geschlechtseintrag offiziell ändern lassen wollte. Sie bekam im Gerichtssaal von einem Vertreter zu hören, "Sie können ja das Land verlassen."
Auch musste sie in Deutschland 15 Monate auf Medikamente warten, obwohl sie die Geschlechtsangleichende OP gemacht hatte, in den USA ist dies einfacher.
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Michi
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Re: ... ist eine Frau, die früher wie ein Mann aussah
Hallo lilijana,
ich unterhalte mich regelmäßig mit TS, weiß um ihre Problme, und dass es mit den Krankenkassen nicht immer einfach ist.
Aber ich finde die Aussagen ziemlich absurd, die da im Artikel gemacht werden. Das ist eine üble Sache, die dringend zu hinterfragen wäre.
Nur 2 Punkte:
1. Mir ist noch nicht zu Augen oder Ohren gekommen, dass eine GaOP gemacht wurde, ohne dass vorher bereits Hormone gegeben wurden. Und ich lese viel, bin da wie ein Schwamm. Ganz ehrlich: Ich kann mir nicht vorstellen, dass das so passiert ist.
2. Die Kassen tun sich wohl teilweise schwer, die Kosten für eine Bartentfernung zu übernehmen. Aber oft hilft es wohl, gegen die Entscheidung in Widerspruch zu gehen. Dieses "Ablehnungs-Spielchen" der Kassen habe ich schon vor Jahren erlebt, als ich eine Kur oder irgendwelche anderen Maßnahmen für mein Kind beantragt habe. Ablehnung - Widerspruch - Zusage. Ich hab mich oft gefragt, was das bringt, denn es werden nur die schinkaniert, die wenig Kraft haben, sich gegen die Ablehnung zu wehren, und das sind meist die, die eine Behandlung am nötigsten haben. Echt kranke Kassen.
Liebe Grüße
Michi
ich unterhalte mich regelmäßig mit TS, weiß um ihre Problme, und dass es mit den Krankenkassen nicht immer einfach ist.
Aber ich finde die Aussagen ziemlich absurd, die da im Artikel gemacht werden. Das ist eine üble Sache, die dringend zu hinterfragen wäre.
Nur 2 Punkte:
1. Mir ist noch nicht zu Augen oder Ohren gekommen, dass eine GaOP gemacht wurde, ohne dass vorher bereits Hormone gegeben wurden. Und ich lese viel, bin da wie ein Schwamm. Ganz ehrlich: Ich kann mir nicht vorstellen, dass das so passiert ist.
2. Die Kassen tun sich wohl teilweise schwer, die Kosten für eine Bartentfernung zu übernehmen. Aber oft hilft es wohl, gegen die Entscheidung in Widerspruch zu gehen. Dieses "Ablehnungs-Spielchen" der Kassen habe ich schon vor Jahren erlebt, als ich eine Kur oder irgendwelche anderen Maßnahmen für mein Kind beantragt habe. Ablehnung - Widerspruch - Zusage. Ich hab mich oft gefragt, was das bringt, denn es werden nur die schinkaniert, die wenig Kraft haben, sich gegen die Ablehnung zu wehren, und das sind meist die, die eine Behandlung am nötigsten haben. Echt kranke Kassen.
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Re: ... ist eine Frau, die früher wie ein Mann aussah
Hallo Atalanta,
mit a, b und c sprichst du wichtige Punkte an.
Und zum Thema Auswanderung im Allgemeinen:
Im Februar habe ich ein junges Paar (MzF TS und Partnerin) kennengelernt, die aus den USA nach Deutschland, Leipzig übergesiedelt sind.
Ich würde deswegen aber nicht herumposaunen, dass Transsexuelle jetzt in großer Zahl aus den USA auswandern. (Auf dem Level bewegt sich aber anscheinend die "Welt").
Liebe Grüße
Michi
mit a, b und c sprichst du wichtige Punkte an.
Und zum Thema Auswanderung im Allgemeinen:
Im Februar habe ich ein junges Paar (MzF TS und Partnerin) kennengelernt, die aus den USA nach Deutschland, Leipzig übergesiedelt sind.
Ich würde deswegen aber nicht herumposaunen, dass Transsexuelle jetzt in großer Zahl aus den USA auswandern. (Auf dem Level bewegt sich aber anscheinend die "Welt").
Liebe Grüße
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lilijana
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Re: ... ist eine Frau, die früher wie ein Mann aussah
Hallo,
ich habe nur Auszüge (Auszüge daher, da es nur eine Zusammenfassung ist) aus dem Inhalt des Artikels wiedergegeben. Wer den Artikel lesen möchte, kann sich auch kostenlos registrieren lassen.
In dem Artikel werden Statistiken oder sonst irgendwelche Gründe aufgeführt, warum ausgerechnet jetzt so viele auswandern.
@Michi Sie wandern nicht aus den USA aus, sie wandern in die USA ein.
Grüße
ich habe nur Auszüge (Auszüge daher, da es nur eine Zusammenfassung ist) aus dem Inhalt des Artikels wiedergegeben. Wer den Artikel lesen möchte, kann sich auch kostenlos registrieren lassen.
In dem Artikel werden Statistiken oder sonst irgendwelche Gründe aufgeführt, warum ausgerechnet jetzt so viele auswandern.
@Michi Sie wandern nicht aus den USA aus, sie wandern in die USA ein.
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Re: ... ist eine Frau, die früher wie ein Mann aussah
Ja, das hatte ich schon verstanden. Hab ich mich tatsächlich so kompliziert ausgedrückt?lilijana hat geschrieben: Mo 20. Mär 2017, 06:59 @Michi Sie wandern nicht aus den USA aus, sie wandern in die USA ein.
Das Paar, von dem ich schrieb, ist nicht das aus dem Artikel.
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
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Re: ... ist eine Frau, die früher wie ein Mann aussah
Um noch einmal zurück zu kommen auf die Begriffsdiskussion, die durch die Überschrift des Artikels ausgelöst wurde, hier noch eine Anmerkung zur besseren Verdeutlichung:
1. TV = Männer
2. TG = unbestimmt, wechselnd, beides o.ä.
3. IS (meistens)
4. bei den wenigen "glücklichen Fällen" von TS, die immer eher wie eine Frau aussahen
> 4.1. junge Menschen, die ihren Übergang vor der Pubertät machen konnten
> 4.2. IS mit männlichem Chromosomensatz und weiblich erscheinendem Körperbild (z.B. versch Formen von Androgenresistenz)
Andere Fälle sind in Einzelfällen durchaus denkbar, wie Z.B. Änderung der persönlichen Selbsteinschätzung im Lauf des Lebens o.ä.
Das selbe gilt selbstverständlich mit umgekehrten Vorzeichen auch für FzM.
liebe grüße
triona
Nachbemerkung:
Dies soll jetzt nicht das berüchtigte "Schubladendenken" befeuern. Auf keinen Fall will ich damit überflüssige Spaltungslinien treiben zwischen Menschen, die in unterschiedlicher Art von von T*-was-auch-immer betroffen sind. Aber wenn wir nachlässige oder abwertende Ausdrucksweise in Presse, Fernsehen, Wissenschaft usw kritisieren wollen, solllten wir uns schon genau überlegen, was wir dazu sagen wollen, und wie man dies besser sagen kann. Die in der WELT gewählte Ausdrucksweise ist hier lobend zu erwähnen - ungeachtet von anderen inhaltlichen Mängeln, die dieser Artikel möglicherweise enthalten mag.
Zu der Frage der Auswanderung von TS nach USA habe ich mich bewußt nicht geäußert, weil ich
1. nicht den ganzen Artikel gelesen habe
2. die Datengrundlage hier so dünn ist, daß jede Diskussion darüber eine reine Spekulation aufgrund von Einzelfällen ist, wie auch schon mehrfach geschrieben wurde.
nicht zutreffend wäre es beitriona hat geschrieben: So 19. Mär 2017, 20:32 Ich finde die Bezeichnung "eine Frau, die früher wie ein Mann aussah" korrekt, wenn sie denn im jeweiligen Einzelfall zutrifft.
...
Das wird wohl für sehr viele TS zutreffen, muß es aber nicht auf alle.
1. TV = Männer
2. TG = unbestimmt, wechselnd, beides o.ä.
3. IS (meistens)
4. bei den wenigen "glücklichen Fällen" von TS, die immer eher wie eine Frau aussahen
> 4.1. junge Menschen, die ihren Übergang vor der Pubertät machen konnten
> 4.2. IS mit männlichem Chromosomensatz und weiblich erscheinendem Körperbild (z.B. versch Formen von Androgenresistenz)
Andere Fälle sind in Einzelfällen durchaus denkbar, wie Z.B. Änderung der persönlichen Selbsteinschätzung im Lauf des Lebens o.ä.
Das selbe gilt selbstverständlich mit umgekehrten Vorzeichen auch für FzM.
liebe grüße
triona
Nachbemerkung:
Dies soll jetzt nicht das berüchtigte "Schubladendenken" befeuern. Auf keinen Fall will ich damit überflüssige Spaltungslinien treiben zwischen Menschen, die in unterschiedlicher Art von von T*-was-auch-immer betroffen sind. Aber wenn wir nachlässige oder abwertende Ausdrucksweise in Presse, Fernsehen, Wissenschaft usw kritisieren wollen, solllten wir uns schon genau überlegen, was wir dazu sagen wollen, und wie man dies besser sagen kann. Die in der WELT gewählte Ausdrucksweise ist hier lobend zu erwähnen - ungeachtet von anderen inhaltlichen Mängeln, die dieser Artikel möglicherweise enthalten mag.
Zu der Frage der Auswanderung von TS nach USA habe ich mich bewußt nicht geäußert, weil ich
1. nicht den ganzen Artikel gelesen habe
2. die Datengrundlage hier so dünn ist, daß jede Diskussion darüber eine reine Spekulation aufgrund von Einzelfällen ist, wie auch schon mehrfach geschrieben wurde.
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Michi
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Re: ... ist eine Frau, die früher wie ein Mann aussah
Hallo Triona,
ich bin etwas verwundert. Wenn du schon die Gefahr erkennst, das "Schubladendenken" zu befeueren, warum musst du dann auf deinen ersten Beitrag noch einen oben drauf setzen? Ich sehe nicht die Notwendigkeit deiner "Einteilung", halte sie für überflüssig und zudem ziemlich mißverständlich.
Ich empfinde das als ins Fettnäpfchen treten mit Ansage. Musste das wirklich sein?
Liebe Grüße
Michi
ich bin etwas verwundert. Wenn du schon die Gefahr erkennst, das "Schubladendenken" zu befeueren, warum musst du dann auf deinen ersten Beitrag noch einen oben drauf setzen? Ich sehe nicht die Notwendigkeit deiner "Einteilung", halte sie für überflüssig und zudem ziemlich mißverständlich.
Ich empfinde das als ins Fettnäpfchen treten mit Ansage. Musste das wirklich sein?
Liebe Grüße
Michi
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