Moin,
es gibt intersexuelle Menschen, die ein "drittes Geschlecht" fordern, es gibt aber genau so auch intersexuelle Menschen, die das vehement ablehnen.
Hintergrund-Informationen gibt es z.B. zur "
dritten Option"
Wir, die Kampagne für eine dritte Option, begleiten eine Klage auf eine dritte Option beim Geschlechtseintrag juristisch und mit einer politischen Kampagne. Wir wollen Raum und Sichtbarkeit schaffen für alle Geschlechter jenseits von Mann* oder Frau*, und gemeinsam mit euch das Recht auf Selbstbestimmung juristisch und gesellschaftlich erkämpfen.
Nun ist die Frage, ob es sinnvoll ist, "Raum und Sichtbarmachung für alle Geschlechter jenseits von Mann und Frau" juristisch durchzusetzen - oder ob sich wieder die Frage stellt: "wozu überhaupt Geschlechtseinträge?"
Ich setze mich dafür ein, dass es den Menschen selbst überlassen wird, ob sie etwas und was sie eintragen lassen; aber ich wiederhole mich
Allerdings unterstütze ich die Initiativen, die das bisherige System, in dem nur Frau und Mann vorkommen - und das zwingend - aufweichen und eines Tages auflösen werden.
Gruß
Anne-Mette