Wir sind DOCH so viele.
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Simone 65
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Wir sind DOCH so viele.
Ich habe früher gedacht, ich bin alleine. Ich muss mich verstecken.
Ich bin in letzter Zeit in halb Deutschland unterwegs. Ich habe So viele neue Menschen, Mädels kennengelernt. Es sind so viele. Egal ob Frankfurt, Stuttgart, München, Hamburg, Köln, Berlin oder Karlsruhe und noch woanders. Es gibt so viele von uns. Warum finden wir uns so wenig? Ich musste immer wieder neue Kontakte knüpfen um uns zu finden.
Ich habe gut 100 Gesichter im Kopf, ich habe ein schei.. Namengedächnis. SO VIELE.
Es soll jemand in meinem Heimatort geben. Ich habe davon von jemand aus Frankfurt erfahren. Wie finden wir uns?
Ich freue mich immer auf neue Menschen, Mädels.
Eine nachdenkliche Simone.
Ich bin in letzter Zeit in halb Deutschland unterwegs. Ich habe So viele neue Menschen, Mädels kennengelernt. Es sind so viele. Egal ob Frankfurt, Stuttgart, München, Hamburg, Köln, Berlin oder Karlsruhe und noch woanders. Es gibt so viele von uns. Warum finden wir uns so wenig? Ich musste immer wieder neue Kontakte knüpfen um uns zu finden.
Ich habe gut 100 Gesichter im Kopf, ich habe ein schei.. Namengedächnis. SO VIELE.
Es soll jemand in meinem Heimatort geben. Ich habe davon von jemand aus Frankfurt erfahren. Wie finden wir uns?
Ich freue mich immer auf neue Menschen, Mädels.
Eine nachdenkliche Simone.
Ich weiss ,ich bin ein Mensch und nur Das zählt.
Ich bin nur ein kleines Licht , aber ich leuchte .
Alle Menschen sollen mich sehen .
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Michel
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Re: Wir sind DOCH so viele.
Hallo Simone,
Du hast vollkommen recht, wir sind sehr viele Mädels in Deutschland.
Ich denke mal, es haben sehr wenige den Mut, sich zu outen, weil sie schlechte Erfahrungen gemacht haben.
Wir haben in unserem Forum einige Mädels gehabt, die uns berichtet haben, wie gut es bei ihnen gelaufen ist, als sie sich geoutet haben.
Nimmt man mal alle Mädels in Deutschland zusammen, ist das ein ganz kleiner Bruchteil, der Glück hatte.
Wieviele trauen sich nicht sich zu outen, weil sie beschimpft und beleidigt wurden auf der Straße und sich mit dem Problem zurück gezogen haben, weil sie solch einen Druck nicht aushalten.
Wenn es in den Köpfen der anderen Menschen endlich mal rein gehen würde, das es in Deutschland Menschen gibt wie uns und man uns tolerieren und achten würde, dann liebe Simone würden wir hier ganz viele Freundinnen offiziell haben.
Wir sind keine schlechteren Menschen wie die anderen, wir wollen doch alle nur eines.
Mit unseren Mitmenschen zusammen leben und auch mal ohne Hindernisse glücklich sein.
Das Recht haben wir auch.
Ganz liebe Grüße
Michel
Du hast vollkommen recht, wir sind sehr viele Mädels in Deutschland.
Ich denke mal, es haben sehr wenige den Mut, sich zu outen, weil sie schlechte Erfahrungen gemacht haben.
Wir haben in unserem Forum einige Mädels gehabt, die uns berichtet haben, wie gut es bei ihnen gelaufen ist, als sie sich geoutet haben.
Nimmt man mal alle Mädels in Deutschland zusammen, ist das ein ganz kleiner Bruchteil, der Glück hatte.
Wieviele trauen sich nicht sich zu outen, weil sie beschimpft und beleidigt wurden auf der Straße und sich mit dem Problem zurück gezogen haben, weil sie solch einen Druck nicht aushalten.
Wenn es in den Köpfen der anderen Menschen endlich mal rein gehen würde, das es in Deutschland Menschen gibt wie uns und man uns tolerieren und achten würde, dann liebe Simone würden wir hier ganz viele Freundinnen offiziell haben.
Wir sind keine schlechteren Menschen wie die anderen, wir wollen doch alle nur eines.
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Das Recht haben wir auch.
Ganz liebe Grüße
Michel
Manchmal lässt man jemanden gehen und bekommt sich selbst Stück für Stück zurück.
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ab08
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Re: Wir sind DOCH so viele.
Das ist durchaus verständlich. -> Zwar lebe ich offen, überstand alle Schwierigkeiten und es geht mir gut.Michel hat geschrieben: Di 28. Feb 2017, 22:17 Ich denke mal, es haben sehr wenige den Mut, sich zu outen, weil sie schlechte Erfahrungen gemacht haben.
ABER direkt nach dem CO2008 folgte eine Zwangspensionierung (Unfreiwillige Versetzung in den Ruhestand), die abgewendet werden musste.
Als Beamtin bin ich nichtsdestotrotz abgesichert,
andere werden irgendwann entlassen, finden später keine Anstellung mehr, bzw., wenn selbstständig, verlieren sie ihre Kunden... usw. usw.
Es ist also wirklich verständlich, wenn man/frau lieber unauffällig leben will.
-> Liebe Simone -> Aufgrund der Lage, gelingt es meist nur durch Einzelkontakte den Bekanntenkreis langsam zu erweitern.
Im Laufe der Jahre gelingt dies durchaus, denn es gibt viele.
Der Artikel der F.A.Z. spricht von je nach Zählweise 250 000 Betroffenen im Umfeld (Queer, transssexuell, intersexuell ...)
Liebe Grüße
Andrea
Zuletzt geändert von ab08 am Di 28. Feb 2017, 22:45, insgesamt 1-mal geändert.
FÜR: Respekt, Menschenrechte und eine gelebte, demokratische Zivilgesellschaft, die Minderheiten schützt
ERGO: Umfassende Bildung für alle, effektive Regeln in Alltag und Netz, eine gut ausgestattete Polizei/Justiz
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Michel
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Re: Wir sind DOCH so viele.
Liebe Andrea,
Ich bin mir ganz sicher, das diese Zahlen nur eine Dunkelziffer sind. Wie du aber schon schreibst, es hängt immer die Existenz mit dran und das macht alles für uns so schwierig, denn wir haben auch ein Recht auf Glück und ruhiges und sorgenfreies Leben.
LG
Michel
Ich bin mir ganz sicher, das diese Zahlen nur eine Dunkelziffer sind. Wie du aber schon schreibst, es hängt immer die Existenz mit dran und das macht alles für uns so schwierig, denn wir haben auch ein Recht auf Glück und ruhiges und sorgenfreies Leben.
LG
Michel
Manchmal lässt man jemanden gehen und bekommt sich selbst Stück für Stück zurück.
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Michelle_Engelhardt
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Re: Wir sind DOCH so viele.
Liebe Simone,
mach Dir doch keine Gedanken, wie Du eine einzelne Person aus Deiner Stadt finden könntest. Vielleicht hat diese Person gar kein Interesse, Kontakt zu anderen zu haben. Gefunden wird, wer gefunden werden möchte.
Sieh Dir alleine in diesem Forum die Mitgliederzahl an und vergleiche sie mit der Zahl derer, die sich aktiv am Forum beteiligen. Ich tippe mal, das sind maximal 5 - 10 %. Der Rest sind stumme Mitleser, die aus unterschiedlichsten Gründen lieber im Verborgenen bleiben. Das ist zwar irgendwie schade, weil dadurch eine Vielzahl von Meinungen und Sichtweisen nicht ans Tageslicht kommen, aber es ist zu respektieren.
Also, liebe Simone, konzentriere Dich auf Dein Leben, Dein Glück und Deine Zukunft......das ist im Moment für Dich das Allerwichtigste.
Liebe Grüße
Michelle
mach Dir doch keine Gedanken, wie Du eine einzelne Person aus Deiner Stadt finden könntest. Vielleicht hat diese Person gar kein Interesse, Kontakt zu anderen zu haben. Gefunden wird, wer gefunden werden möchte.
Sieh Dir alleine in diesem Forum die Mitgliederzahl an und vergleiche sie mit der Zahl derer, die sich aktiv am Forum beteiligen. Ich tippe mal, das sind maximal 5 - 10 %. Der Rest sind stumme Mitleser, die aus unterschiedlichsten Gründen lieber im Verborgenen bleiben. Das ist zwar irgendwie schade, weil dadurch eine Vielzahl von Meinungen und Sichtweisen nicht ans Tageslicht kommen, aber es ist zu respektieren.
Also, liebe Simone, konzentriere Dich auf Dein Leben, Dein Glück und Deine Zukunft......das ist im Moment für Dich das Allerwichtigste.
Liebe Grüße
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Brauchst Du Hilfe oder einfach jemanden zum quatschen? Schick mir 'ne PN!
Weihnachtsmarkt ist das Wacken für Büroangestellte!
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Nora_7
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Re: Wir sind DOCH so viele.
Vor kurzem erschien hier ein Beitrag zum Thema Muxes in Mexiko. Wenn man da mal recherchiert, so erfährt man, dass sich etwa 10% der Männer für ein soziales Leben als Frau entscheiden!
Nora_7
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Schönheit ist weiblich, und ich bin auch gerne schön.
Ich kann alles tragen, wenn ich ein Mädchen bin
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NanaVistor
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Re: Wir sind DOCH so viele.
stimmt, wir sind viele...
Die, die offen rausgehen, sich zeigen und auch noch kommunizieren (wollen), das sind schon sehr viel weniger.
Und dann gibt es ja noch sehr viele unterschiedliche Plattformen, da bekommt man nur sehr selten alles, oder fast alles mit.
Zudem beginnen die allermeisten mit einer gewissen Heimlichkeit und behalten diese dann auch bei, das macht es nicht einfacher.
Und nur wenige sind bereit, etwas zu investieren, Zeit zB, oder längere Fahrten und Reisen und nantürlich die Kosten dafür, oder den Aufwand das Schminken zu lernen.
lg
Nana
Die, die offen rausgehen, sich zeigen und auch noch kommunizieren (wollen), das sind schon sehr viel weniger.
Und dann gibt es ja noch sehr viele unterschiedliche Plattformen, da bekommt man nur sehr selten alles, oder fast alles mit.
Zudem beginnen die allermeisten mit einer gewissen Heimlichkeit und behalten diese dann auch bei, das macht es nicht einfacher.
Und nur wenige sind bereit, etwas zu investieren, Zeit zB, oder längere Fahrten und Reisen und nantürlich die Kosten dafür, oder den Aufwand das Schminken zu lernen.
lg
Nana
Auch Vordenker müssen nachdenken.
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ExuserIn-2019-12-18
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Re: Wir sind DOCH so viele.
Hallo,
ergänzend möchte ich vielleicht noch anführen, dass sich viele ja auch in einem sozialen Umfeld bewegen und dort eingebunden sind ...
Zum einen ist eine "gemeinsame Eigenschaft" nicht der Garant für eine gute und nette Bekanntschaft und zum anderen sind die ganzen genannten Ressourcen auch von den eigenen Lebensumständen abhängig ....
Trotzdem, wenn man sich erst mal aus dem "inneren Gefängnis" befreit hat, oder zumindest mal durch die Gitterstäbe schaut, stellt man fest, dass man nicht ganz alleine ist
Liebe Grüße an alle
VanessaL
ergänzend möchte ich vielleicht noch anführen, dass sich viele ja auch in einem sozialen Umfeld bewegen und dort eingebunden sind ...
Zum einen ist eine "gemeinsame Eigenschaft" nicht der Garant für eine gute und nette Bekanntschaft und zum anderen sind die ganzen genannten Ressourcen auch von den eigenen Lebensumständen abhängig ....
Trotzdem, wenn man sich erst mal aus dem "inneren Gefängnis" befreit hat, oder zumindest mal durch die Gitterstäbe schaut, stellt man fest, dass man nicht ganz alleine ist
Liebe Grüße an alle
VanessaL
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Theresa-Annalena
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Re: Wir sind DOCH so viele.
Hi Simone,
wie finden wir uns? Auch ich habe mir diese Frage schon oft gestellt.
Ausgehend von einer fiktiven Gesamtmenge müsste man zunächst
die abziehen, die gar nicht gefunden werden wollen (aus welchem Grund auch immer).
Ich halte diesen Teil für sehr groß. Der Rest teilt sich nun in die, die zwar wollen
aber nicht können (nicht Internetfähig, sich schwer tuen soziale Kontakte zu knüpfen, Angst vor
den möglichen Folgen eines Outings ...) Die die übrigbleiben gehen das Thema aktiv an z.B.
SHG, Foren, Treffen usw. Für den Teil die wollen aber nicht können und die "aktiven" könnte
man als Referenz z.B. das Verhältnis von lesenden "Gästen" und registrierten "also aktiv" gewordenen
Mitgliedern hier im Forum heranziehen. Ich denke die offiziellen statistischen Erhebungen haben hier
aus den genannten Gründen eine große Fehlertoleranz. Soviel erstmal zum Punkt, "wir sind doch so viele".
Das sich die "aktiven" dann "spontan" finden können, hängt sicherlich auch mit dem "regionalen Verdünnungsfaktor" zusammen.
Die Chance auf "sichtbare" Netzwerke zu treffen ist in Ballungsräumen wie dem Ruhrgebiet sicherlich höher
als in der dünn besiedelten mecklenburgischen Provinz (nichts gegen diese!). Ich denke auch wie oben geschrieben,
wenn man so weit ist (!!!!) und gefunden werden will (!!!!) wird man auch gefunden (z.B. über das Forum hier)
Durch solch eine "Keimzelle" ergeben sich sowohl Schnittmengen zu direkten Kontakten, aber auch zu bestehenden
Netzwerken in die man ggf. eindringt und dort weitere Kontakte knüpft - fast wie eine kleine Kettenreaktion .
Eigentlich ein Selbstläufer - man muss nur wollen (und eben können).
Ich hoffe nur das die Zeiten in der man bestimmte Personengruppen und deren Häuser mit Sternen
oder Kreuzen gekennzeichnet hat so schnell nicht wiederkehren. Es ist eine große Frage wo sich die
Gesellschaft bzw. ihr Toleranzbewusstsein hinentwickelt. Aktuelle politische Entwicklungen aber auch
die Einstellung spezieller Zuwanderungsgruppen werden einer "Verbesserung" unserer Situation
zumindest in nächster Zeit wohl eher im Wege stehen.
Liebe Anne-Mette und alle die sich hier beteiligen, Dank für dieses schöne Forum, als ein Platz
an dem man gefunden werden kann, wenn man denn will.
LG Tessa.
wie finden wir uns? Auch ich habe mir diese Frage schon oft gestellt.
Ausgehend von einer fiktiven Gesamtmenge müsste man zunächst
die abziehen, die gar nicht gefunden werden wollen (aus welchem Grund auch immer).
Ich halte diesen Teil für sehr groß. Der Rest teilt sich nun in die, die zwar wollen
aber nicht können (nicht Internetfähig, sich schwer tuen soziale Kontakte zu knüpfen, Angst vor
den möglichen Folgen eines Outings ...) Die die übrigbleiben gehen das Thema aktiv an z.B.
SHG, Foren, Treffen usw. Für den Teil die wollen aber nicht können und die "aktiven" könnte
man als Referenz z.B. das Verhältnis von lesenden "Gästen" und registrierten "also aktiv" gewordenen
Mitgliedern hier im Forum heranziehen. Ich denke die offiziellen statistischen Erhebungen haben hier
aus den genannten Gründen eine große Fehlertoleranz. Soviel erstmal zum Punkt, "wir sind doch so viele".
Das sich die "aktiven" dann "spontan" finden können, hängt sicherlich auch mit dem "regionalen Verdünnungsfaktor" zusammen.
Die Chance auf "sichtbare" Netzwerke zu treffen ist in Ballungsräumen wie dem Ruhrgebiet sicherlich höher
als in der dünn besiedelten mecklenburgischen Provinz (nichts gegen diese!). Ich denke auch wie oben geschrieben,
wenn man so weit ist (!!!!) und gefunden werden will (!!!!) wird man auch gefunden (z.B. über das Forum hier)
Durch solch eine "Keimzelle" ergeben sich sowohl Schnittmengen zu direkten Kontakten, aber auch zu bestehenden
Netzwerken in die man ggf. eindringt und dort weitere Kontakte knüpft - fast wie eine kleine Kettenreaktion .
Eigentlich ein Selbstläufer - man muss nur wollen (und eben können).
Ich hoffe nur das die Zeiten in der man bestimmte Personengruppen und deren Häuser mit Sternen
oder Kreuzen gekennzeichnet hat so schnell nicht wiederkehren. Es ist eine große Frage wo sich die
Gesellschaft bzw. ihr Toleranzbewusstsein hinentwickelt. Aktuelle politische Entwicklungen aber auch
die Einstellung spezieller Zuwanderungsgruppen werden einer "Verbesserung" unserer Situation
zumindest in nächster Zeit wohl eher im Wege stehen.
Liebe Anne-Mette und alle die sich hier beteiligen, Dank für dieses schöne Forum, als ein Platz
an dem man gefunden werden kann, wenn man denn will.
LG Tessa.
Hat die Blume einen Knick, war der Schmetterling zu dick.
Wenn alle Stricke reißen, warst Du zu schwer für die Schaukel.
Wenn alle Stricke reißen, warst Du zu schwer für die Schaukel.
-
Sylvia50
Re: Wir sind DOCH so viele.
Simone 65 hat geschrieben: Di 28. Feb 2017, 21:07 Ich habe früher gedacht, ich bin alleine. Ich muss mich verstecken.
Ich bin in letzter Zeit in halb Deutschland unterwegs. Ich habe So viele neue Menschen, Mädels kennengelernt. Es sind so viele. Egal ob Frankfurt, Stuttgart, München, Hamburg, Köln, Berlin oder Karlsruhe und noch woanders. Es gibt so viele von uns. Warum finden wir uns so wenig?
Nur in Göttingen oder Kassel gibt es kaum bis keine Freundinnen.......
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geraldine
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Re: Wir sind DOCH so viele.
Hallo,
Ja die Tür aus deiner Zelle geht nur von innen auf.
L G Geraldine
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L G Geraldine
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rika
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Re: Wir sind DOCH so viele.
Ja, mit den doch so vielen ist es so eine Sache. Von den biologisch männlichen Bürgern in Deutschland ausgehend, also ca. 40 Mio, wären 0,1 % = 40.000 und könnten ein Stadion gut füllen. Auf die 357.000 km-² verteilt wird es eher dünn mit ca. 9 Personen pro km-². Da wird man nicht jeden Tag einen treffen.
Wahrscheinlich ist die Quote höher, vielleicht sogar 0,5 % und dann wären es schon 200.000, eine schöne Stadtbevölkerung. Ich fürchte aber, die bleibt überwiegend in den Häusern und geht nicht raus oder man muss sehr genau hinschauen, da entweder die äußere Veränderung perfekt ist oder kaum sichtbar.
Etwas zu den Treffen. Wenn nur die Tatsache, dass ich weibliche Kleidung anziehe und Makeup und Perücke nutze, das einzige gemeinsame Interesse ist, mich mit anderen zu treffen, wird wahrscheinlich schnell der Gesprächsstoff ausgehen. Wenn ich mich aber öfters mit den gleichen Menschen treffen will und so eine stärkere soziale Beziehung oder gar Freundschaft entsteht, muss viel mehr vorhanden sein: gemeinsame Interessen oder zumindest Offenheit bei Kultur, Sport, Weltanschauung, vielleicht auch Bildung oder zumindest Bildungsinteresse.
Das Ganze betrifft viele Bekanntschaften, die entstehen und wachsen oder eben nicht. Ich kann mir z.B. nicht vorstellen, gezielt Treffen von TG oder was auch immer "abzuklappern" und zu sammeln wie früher die Bildchen auf dem Spazierstock. Aber ich hatte das Glück, "unter uns" sehr interessante und sympathische Menschen zu treffen, mit denen ich mich gerne austausche.
rika
Wahrscheinlich ist die Quote höher, vielleicht sogar 0,5 % und dann wären es schon 200.000, eine schöne Stadtbevölkerung. Ich fürchte aber, die bleibt überwiegend in den Häusern und geht nicht raus oder man muss sehr genau hinschauen, da entweder die äußere Veränderung perfekt ist oder kaum sichtbar.
Etwas zu den Treffen. Wenn nur die Tatsache, dass ich weibliche Kleidung anziehe und Makeup und Perücke nutze, das einzige gemeinsame Interesse ist, mich mit anderen zu treffen, wird wahrscheinlich schnell der Gesprächsstoff ausgehen. Wenn ich mich aber öfters mit den gleichen Menschen treffen will und so eine stärkere soziale Beziehung oder gar Freundschaft entsteht, muss viel mehr vorhanden sein: gemeinsame Interessen oder zumindest Offenheit bei Kultur, Sport, Weltanschauung, vielleicht auch Bildung oder zumindest Bildungsinteresse.
Das Ganze betrifft viele Bekanntschaften, die entstehen und wachsen oder eben nicht. Ich kann mir z.B. nicht vorstellen, gezielt Treffen von TG oder was auch immer "abzuklappern" und zu sammeln wie früher die Bildchen auf dem Spazierstock. Aber ich hatte das Glück, "unter uns" sehr interessante und sympathische Menschen zu treffen, mit denen ich mich gerne austausche.
rika
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ExuserIn-2022-05-28
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Re: Wir sind DOCH so viele.
Wenn man alle zusammenfasst liegen die aktuellsten Schätzungen z.b. von Rauchfleisch bei 2%. Leider sind viele dabei die noch nicht soweit sind oder die mit ihrer Transition fertig sind und dann nicht mehr an das Thema erinnert werden wollen.
Ab und zu hat man dann mal Glück und sieht jemand auf der Strasse.
LG Chrissie
Ab und zu hat man dann mal Glück und sieht jemand auf der Strasse.
LG Chrissie
Das Leben ist zu kurz um sich zu verleugnen.
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lilijana
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Re: Wir sind DOCH so viele.
Naja, ich lebe in einer 120.000 Einwohner Stadt und kenne niemanden aus meiner Stadt. Ich weiß aber das es sie gibt.
Beim letzten Perückenkauf in meiner Stadt, erzählte die Verkäuferin mir, wieviele Männer doch zu ihr in den Laden kommen und sich eine Perücke kaufen. Vielleicht treffe ich irgendwann mal jemanden unterwegs, schauen wir mal.
Liebe Grüße
Lilijana
Beim letzten Perückenkauf in meiner Stadt, erzählte die Verkäuferin mir, wieviele Männer doch zu ihr in den Laden kommen und sich eine Perücke kaufen. Vielleicht treffe ich irgendwann mal jemanden unterwegs, schauen wir mal.
Liebe Grüße
Lilijana
Manche Menschen brauchen lange, bis sie geboren wurden.
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Re: Wir sind DOCH so viele.
Hallo Simone,
als wir am 18.02. im ECE in Karlsruhe waren, habe ich etwas später einen weiteren Crossdresser gesehen. Ich habe ihn angesprochen und wir haben uns 5 Minuten unterhalten. Leider hatte ich nicht länger Zeit.
Ich habe ihm meine emailadresse angeboten, er hat aber abgelehnt. Das war sehr schade, sonst hätte man sich weiter austauschen oder mal auf einen Kaffee treffen können. Wie man sieht, wollen nicht alle Kontakt zu anderen.
Also, wenn jemand aus der Gegend von Karlsruhe kommt: einfach mal eine PN an mich. Würde mich freuen.
LG, jokome13
als wir am 18.02. im ECE in Karlsruhe waren, habe ich etwas später einen weiteren Crossdresser gesehen. Ich habe ihn angesprochen und wir haben uns 5 Minuten unterhalten. Leider hatte ich nicht länger Zeit.
Ich habe ihm meine emailadresse angeboten, er hat aber abgelehnt. Das war sehr schade, sonst hätte man sich weiter austauschen oder mal auf einen Kaffee treffen können. Wie man sieht, wollen nicht alle Kontakt zu anderen.
Also, wenn jemand aus der Gegend von Karlsruhe kommt: einfach mal eine PN an mich. Würde mich freuen.
LG, jokome13