Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau - # 123

Crossdressing und selbst Erlebtes... Erdachtes
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NAREA
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 1831 im Thema

Beitrag von NAREA »

Am Samstag ging ich nach dem Mittagessen mit Doris eine Runde spazieren. So wegen der Verdauung. Als wir auf dem Rückweg am Haus der Nachbarn vorbei kamen, ging Doris zu deren Haustür. Elke, die Nachbarin öffnete und nach ein paar Minuten war Doris wieder bei mir.
Ich wollte wissen was sie so kurz mit Elke besprochen hat. "Nichts weiter, sie kommt nachher zu uns zum Kaffee."
Warum fragst du mich nicht? "Wieso? Hast du was dagegen?" Hatte ich natürlich nicht aber so übergangen zu werden gefällt mir auch nicht. "Mach dir keine Gedanken, sie soll Edwin mitbringen."

Habe noch gar nicht über unsere Kleidung gesprochen.
Trotz meiner Auflage vom Arzt, nicht schwer heben zu sollen, übertrieb Doris maßlos. Garnichts anfassen zu sollen hatte der Arzt aber nicht gesagt. Sie legte mich in Watte, was ich aber nicht wollte. Wenigstens in der Küche hätte ich doch helfen können. "Du hast Schonzeit, laß mich machen."
So stand sie das ganze Wochenende in der Küche (nicht das ganze, ich habe sie auch mal raus gelassen). Kochen, backen, putzen. Ich hätte so gerne geholfen.
Sie hat sogar die ganze Zeit einen Rock getragen. Darüber immer eine Kittelschürze. Wenn ich richtig gezählt habe, dann hat sie in zwei Tagen auch zwei Kittel verbraucht. Ich hätte mir sicher eine Schürze mehr umgebunden, um den Kittel zu schützen. Ist aber auch Quatsch.
Mich hat sie die ganze Zeit aus der Küche verbannt.
Hat ihr sicher viel Spaß bereitet mich diese Zeit über in diverse Kleider zu stecken. Aber nie ohne mir den Vorteil dieser Kleidungsstücke klar zumachen. Das Jeanskleid mit den Knöpfen vorne sei doch sehr bequem, weil ich es selber gut an und ausziehen könne. Aber auch ihr luftig, leichtes Sommerkleid sei doch sehr bequem. Für das Schließen und Öffnen des auf dem Rücken platzierten Reißverschlusses hätte ich ja sie. Dazu viel mir keine Antwort mehr ein.

Jedenfalls so gegen 3 Uhr kamen Elke und Edwin. (Sie waren sehr stolz darauf, dass ihre Vornamen beide ein E hatten. Haben sie auch gleich auf ihrem Autokennzeichen der Öffentlichkeit kund getan).

Ich habe sie herein gelassen und an den von Doris vorbereiteten Kaffeetisch platziert.
Vorher tuschelten die Frauen. Wir tranken Kaffee, aßen Kuchen und redeten über andere Leute im Dorf. So wie es ja üblich ist an Kaffeetischen.
Ich bat Edwin dann doch mit mir zu kommen. Wollte mal meine Modellsammlung zeigen. Er staunte nicht schlecht. Bei einem oder zwei Bier saßen wir gemütlich im Keller. Ich fragte dann doch mal nach, was die Frauen denn so zu tuscheln hätten. "Mensch Willi, du bist aber auch auf den ältesten Trick der Weiber reingefallen. Der Likör war selbstgemacht und mit Alkohol wurde nicht gespart. Die haben dich zur Teilnahme am Rosenmontag im Dorfclub reingequatscht. Du hast sofort ja gesagt.
Elke hat es mir erzählt. Wenn ich dabei gewesen wäre, hätte ich dich vielleicht noch retten können. Elke hat heute morgen schon die Kostüme aus Stralsund geholt."
Was für Kostüme, habe ich gefragt. "Warst du so betrunken?" Ich glaube ja.
"Jetzt sitzen die beiden da oben und freuen sich wie die Kinder, dass du als Mann im Damenquartett mit machst." Ach du Sch...e, mir wird schon ganz mulmig im Bauch. "Komm Willi, Schuld bist du selbst. Ich verstehe ja deine Situation. Hausmann sein ist nicht so einfach. Besonders im Sommer, da hat man mal keine Lust den ganzen Tag eine Jogginghose zu tragen und zieht dann schon mal den Arbeitskittel seiner Frau über. Du lebst hier auf dem Dorf und hier gibt es kein Entkommen vor weiblichen Blicken. Und wenn man dann mehrmals im Kittel gesehen wird, dann bist du Opfer der weiblichen Fantasie. So einfach ist das."
Was haben sich denn die Frauen ausgedacht?
"Es wäre nicht fair von mir dir das jetzt zu verraten." Edwin, ich mach noch ein Bier auf, laß mich nicht in mein Unglück laufen. Wir tranken noch ein Bier und Edwin's Zunge löste sich.
ExuserIn-2019-12-20

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 1832 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2019-12-20 »

Ach herrje Narea :shock:

Da warst Du aber doch ein wenig mehr beschickert :o

Na da bin ich mal gespannt ob und wie Du aus der Geschichte raus kommst....

Trotz allem einen schönen Rosenmontag :)p (fwe3)
NAREA
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 1833 im Thema

Beitrag von NAREA »

Ja Anna Marie, ich muß mich jetzt meinem Schicksal stellen. Als Edwin mir doch noch verraten hat wozu ich mich bereit erklärt habe, wurde mir auch nicht besser. Elke hat wohl sehr viel telefoniert, um 4 gleiche Kostüme zu finden.
Als wir am Sonntag wieder bei Elke waren, ließ es sich Doris auch nicht nehmen, aus Neugierde bei der Anprobe dabei zu sein. Da hingen 4 Kleider (oh wie ich mich freute), rosa mit weißen Punkten. Darunter standen weiße Stiefel und oben am Kleiderbügel hingen blonde Perücken mit rosa Schleifen drin. Meine Vorstellung reichte noch nicht aus, mich in so einem Kleid zu sehen. Ich nahm Doris an die Hand und schob sie vor. Elke erkannte meine Absicht. "Ne,ne, ne, das hättest du wohl gern Willi, hier wird nicht gekniffen."
Dann wurde probiert. Dazu durfte ich mit Doris ins Nebenzimmer gehen. Edwin hatte sich in die Küche verkrümelt und deckte schon den Kaffeetisch.
Doris half mir beim Anziehen. Da ich noch BH-los war, saß das Kleid so la la. Aber die Stiefel paßten gut. Kniehoch und der Saum des Kleides hing auch noch etwas über den Stiefeln. Ein weißer Gürtel gab dem Ganzen noch etwas Schick. Dann noch die Perücke. "Willi, Doris, seid ihr fertig?"
Wir waren fertig und gingen ins Nebenzimmer. Wir sahen uns alle an und lachten drauf los. Nicht nur meinetwegen. Wir waren die "Jacob Sisters". Dann kam der Hammer. Elke holte vier Stoff Pudels in weiß. Wieder ging das Gegacker los. "Wenn wir damit morgen Abend nicht den 1.Preis bekommen, würde ich mich wundern." kam es von Elke.
Wir tranken noch gemütlich Kaffee. Natürlich in unseren Kostümen. Damit wurden wir alle nach Hause geschickt, weil wir uns am Montag (gestern) vor dem Dorfkrug treffen wollten.
Für mich war Sonntag die Anprobe noch nicht vorbei. Doris wühlte in ihrem Schrank und legte Sachen auf ihr Bett.
Sie konnte leider nicht mit zu der Feier kommen, weil sie Spätschicht hatte und die Feier schon um 17 Uhr los ging. War eine Senioren Veranstaltung, die müssen um 20 Uhr von der Strasse sein.
Darum wollte sie mir die Sachen, die noch unter das Kleid kamen heraussuchen und mal anprobieren. Dazu hatte ich gar keine Lust. Um die Sachen zu probieren, mußte ich das Kleid ausziehen. Konnte ich aber nicht, weil da ein Reißverschluß war, der blöderweise genau auf der Rückseite des Kleides platziert wurde. Schon kam das nächste Problem. Ich mußte mich ja am Montag alleine anziehen. Doris grinste mich an und sagte, dass die mir vor ihrer Abfahrt gerne in das Kleid hilft. Weil ja montags der Bäckerwagen mit der netten Verkäuferin kommt, könnte ich ja schon mal die Wirkung des Kostüms prüfen. Ich brauche dann nur ihren Mantel überziehen, den ich am Nachmittag sowieso brauchen würde, und ihn offen lassen, damit die Verkäuferin meine ganze Schönheit sieht.
Mein Ringen nach einer entsprechenden Antwort hat Doris bemerkt und zeigte mir einen langen Faden. "Den nimmst du und fädelst ihn durch das kleine Loch hier am Reißverschluß und ziehst ihn hoch wenn du das Kleid angezogen hast. Dann brauchst faßt du nur ein Fadenende an und ziehst ihn raus. Wenn du von der Feier kommst, befreie ich dich wieder."
Ich verstand alles und sagte nur, dass sie den Faden ja gleich dran lassen kann. Am Besten mit einem Knoten, dann kann ich ihn alleine runterziehen. Mich traf ein stechender Blick. "Der Faden soll dann den ganzen Abend da hängen? Probiere es, ich möchte nicht wissen, wie oft da jemand dran zieht, um dich zu ärgern."
Wo sie recht hat, hat sie recht.
Gruß Narea
NAREA
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 1834 im Thema

Beitrag von NAREA »

Rosenmontag ist schon lange vorbei. Mein Kostüm wieder beim Verleiher. Ich habe wieder Freundinnen dazu gewonnen. Kurz gesagt, es war toll.
Rosenmontag 17 Uhr sollte die Karnevalsfeier losgehen.
Um 14 Uhr war ich schon aufgeregt. Mir wurde gesagt, dass die Tochter einer Freundin unserer Nachbarin um 16 Uhr kommt, um mich noch zu schminken. Bis dahin wollte ich ja fertig angezogen sein. Doris hat alles so perfekt hingelegt, dass ich nicht durcheinander kommen konnte. Woran sie alles gedacht hat, ließ mich nur wundern. Zum Slip noch eine Miederhose. Die war neu und eng. Dann weiße Strumpfhosen. Der BH war auch etwas größer und schon gefüllt. War weich und warm um meine Brust herum. Kein Unterhemd, sondern ein Unterkleid, das meine Oberschenkel bedeckte. Habe ich vorher noch nie gesehen. Dann der große Augenblick. Ich zog das Kleid an. Klappte prima mit dem Bindfaden. Dann wartete ich. Spielte noch etwas mit dem Stoffpudel. Man muß sich ja kennenlernen.
Dann klingelte es. Meine Schminkerin stand vor der Tür. Sie war so auf mein Gesicht fixiert, dass sie mich gar nicht in dem schönen Kostüm bewunderte. Vielleicht war da auch nichts zu bewundern. Schließlich war ich schon die 4. Schönheit, die sie bearbeiten durfte. Ja, auch die alten Damen habe keine ruhigen Hände mehr, wenn es an den Lidstrich geht.
Gut, dass ich die Perücke noch nicht aufgesetzt hatte. So konnte sie viel großzügiger mit der Schminke umgehen. Sie platzierte das blonde lockige Haar so schön auf meinen Kopf, dass ich es gerne behalten hätte. Die rosa Schleife wäre dann aber entfernt worden.
Sie wünschte mir eine schöne Feier und verabschiedete sich mit den Worten: "Wir sehen uns ja heute noch. Reservieren sie schon mal ein Tänzchen für mich."

Kurz vor 17 Uhr zog ich mir die weißen Stiefel an. Der Blockabsatz war so 4 cm hoch. Ließ sich gut drin laufen. Statt der Regenmantels, den mir Doris hin gehangen hatte, nahm ich ihren langen Daunenmantel. So warm war mir in dem Kleid auch nicht.
Das Treffen mit meinen Schwestern war natürlich sehr lustig. Wir sahen alle fast gleich aus. Als wir den Saal betraten ging ein Jolen und Pfeifen los. Wir saßen alle an einem Tisch. Die anderen Damen hatte ihre Partner bei. Doris wollte auch noch nachkommen.
Nach ein paar Gläschen Wein waren wir Schwestern richtig mutig geworden. Wir gaben ein Ständchen mit "Adelbert, schenk mir einen Gartenzwerg".
Nicht unerwähnt sollte die Bewerkstelligung des Toilettenganges bleiben. Eine meiner Schwestern begleitete mich auf die Damentoilette. Weil wir alle 4 so gleich aussahen und die Herren auch schon glasige Augen hatten, war das kein Problem. Ich hätte sowieso nicht im Stehen mein kleines Geschäft machen können. Das nur nebenbei. Doris kam dann so gegen 20 Uhr. Sehr burschikos gekleidet. Wir tanzten dann noch einige Runden. Den letzten Tanz habe ich aber meiner Schmikfee versprochen, den sie auch einforderte.
Der Nachhauseweg war etwas schwankend. Wir halfen uns gegenseitig aus den Sachen. Doris mußte mir aber beim Abschminken helfen. Sie schimpfte leise vor sich her. So intensiv hätte das junge Fräulein die Schminke auch nicht auftragen brauchen, meinte sie.
Doris hatte immer noch Spätdienst, so dass wir Dienstag nicht so früh aufstehen brauchten. Mein Körper hat den Abend gut überstanden. Kein schwerer Kopf oder lahme Glieder. Trotzdem mußte ich zum Frühstück gerufen werden. Wir tratschten noch eine Weile über den Abend, bis Doris dann zur Arbeit mußte.
Gestern kam das Bäckerauto wieder in unser Dorf. Die Verkäuferin grinste mich schon an. Ich fragte, warum sie so fröhlich sei. Sie sagte, dass einige Frauen ihr schon erzählt hätten, wie toll die Jacob Sisters am Montag angekommen sind. Das hätte sie mir gar nicht zugetraut. Aber dann korrigierte sie sich."Entschuldigung, wer sich traut mit einer Kittelschürze als Mann bei mir einzukaufen, der hat das wohl auch drauf als 4. Schwester beim Karneval zu erscheinen."

Ja, das war der Rosenmontag. Nun geht es weiter mit dem Tagesallerlei.
Gruß Narea
Simone 65
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 1835 im Thema

Beitrag von Simone 65 »

Hallo Narea. Ein richtig schöner Bericht vom Rosenmontag. In meinem Kopf entsteht ein Bild, wie du ausgesehen hast. Ich glaube dir scheint es gefallen zu haben. Alles Gute, liebe Grüße Simone.
Ich weiss ,ich bin ein Mensch und nur Das zählt.
Ich bin nur ein kleines Licht , aber ich leuchte .
Alle Menschen sollen mich sehen .
ExuserIn-2019-12-20

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 1836 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2019-12-20 »

Simone 65 hat geschrieben: Fr 3. Mär 2017, 11:17 Hallo Narea. Ein richtig schöner Bericht vom Rosenmontag. In meinem Kopf entsteht ein Bild, wie du ausgesehen hast. Ich glaube dir scheint es gefallen zu haben. Alles Gute, liebe Grüße Simone.
Deinen Worten möchte ich mich anschliessen Simone :)

Die Zweifel davor schienen wohl wie weg geblasen am Rosenmontag (yes)
Ok ok, nach ein paar Likörchen oder was auch immer für alkoholische Getränke.... :)p :mrgreen:

Lg und ein schönes Wochenende wünscht,

Anna (moin)
Michelle_Engelhardt
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 1837 im Thema

Beitrag von Michelle_Engelhardt »

Ich hatte ja schon gern ein Bildchen von den 4 Schwestern gesehen mit den Stofftierchen (moin)
Brauchst Du Hilfe oder einfach jemanden zum quatschen? Schick mir 'ne PN!

Weihnachtsmarkt ist das Wacken für Büroangestellte!
NAREA
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 1838 im Thema

Beitrag von NAREA »

Hallo Ihr Lieben,
meine Angst vor dem Rosenmontag war unbegründet. Wir waren ein gutes Schwestern-Team. Schön sah es auch aus als wie alle miteinander getanzt haben. Der Saal hat gepfiffen. Da wurden die alten Säcke auch wieder jung.
Für das nächste Jahr haben wir schon eine neue Idee.
Die Jacob-Sisters auf alt getrimmt. So mit Duttperücke, Schürze und Rollator. Muß auch spaßig werden.
Mehr ist noch nicht passiert.

Gruß Narea
NAREA
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 1839 im Thema

Beitrag von NAREA »

Hallo, habe mir gerade ein 24 Stunden EKG abgeholt.
Die Krankenschwester hat meine Druckstellen vom BH sicher gesehen. Da meine Brüste doch schon etwas größer sind, hat sie es sich bestimmt denken können. Mit BH wollte ich nicht gehen.

Als Doris gestern Abend nach Hause kam, hatte ich wie immer das Abendessen fertig. Wir saßen so am Tisch und sie schaute mich an. "Trägst du keine Kittel mehr?" Nein, sagte ich, das brauche ich nicht so lange ich Schonzeit habe. Hast du selbst gesagt. Sie sagte nichts und fing gleich ein anderes Thema an.
"Wir könnte mal wieder am Wochenende irgendwo hin fahren und spazieren gehen."
Gerne, hat mir schon gefehlt so mit dir Arm in Arm durch die Natur zu laufen.
"Darf ich dir dafür auch was Schönes anziehen?" Au, jetzt kam es.
Willst du nicht mit mir als Willi gehen?
"Wenn du mich nicht kennen würdest, dann würde ich die Frage ja verstehen. Aber so weißt du doch ganz genau, dass es mir immer eine Freude ist, dich schön zu kleiden. Außerdem habe ich dieses Jahr noch keine große Gelegenheit gehabt mit dir als Narea unterwegs zu sein. Jeder Kieselstein am Meeresstrand hat dich öfter als Frau gesehen las ich."
Das mit den Kieselsteinen ist gut. Wenn du auch Rentnerin bist, dann holen wir alles nach. Kannst dich schon drauf freuen. Sie war mit meiner Ankündigung zufrieden. Und am Wochenende werde ich ihr freien Lauf lassen, wenn mir die Sachen auch gefallen.
Gruß Narea
Olivia
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 1840 im Thema

Beitrag von Olivia »

Hallo NAREA,

na da wünsche ich Dir doch ein besonders schönes und tolles Wochenende!!!

Liebe Grüße von Olivia
NAREA
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 1841 im Thema

Beitrag von NAREA »

Danke Olivia, wir fahren gleich los.
Doris mit ihren Sonderwünschen, weil das nicht zu dem paßt und dies nicht zu jenem, dauert es immer etwas länger. Berichte später darüber.

Hi Saari, ich muß Montag zur Auswertung des EKG's. Habe kein gutes Gefühl. Ich glaube die
Rhythmustörungen sind schon wieder da. Waren nur 6 Wochen normal. Jetzt bekomme ich doch Angst.
Ändern kann ich erst mal nichts, genieße lieber dsa Wochenende.

Euch auch schöne Tage

Narea
Inga
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 1842 im Thema

Beitrag von Inga »

Hallo NAREA,

die Situation um die Herz-Rhythmus-Störungen solltest du in Ruhe und ohne Furcht mit deinen Ärzten besprechen. Eben auch, ob und wie Medikamente oder verantwortliche Lebensweise helfen können. Zwar tut regelmäßiger leichter Sport wie Gymnastik und Spaziergängen im allgemeinen wohl gut. Von heimlichen Selbstversuchen mit Alkohol wie "Rotweingläschen am Abend" würde ich dir abraten. So etwas unkontrolliert macht die Lage meist nicht besser.

Liebe Grüße
Inga
NAREA
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 1843 im Thema

Beitrag von NAREA »

Danke Saari, danke Inga,
eigentlich wollte ich Euch nicht mit meinen Wehwehchen langweilen. Nur noch kurz zum aktuellen Stand.
Freitag war ich zur Auswertung des Langzeit-EKG's. Es sieht nicht gut aus. Mein Krankenhausaufenthalt war vergebens. Der normale Rhythmus hat nur 5 Wochen angehalten. Jetzt schlägt es wieder wie es will. Wenn Tabletten nicht mehr helfen, werde ich einen Schrittmacher bekommen. Nun genug davon.

Dafür habe ich mit Doris ein schönes Wochenende gehabt. Ich habe davon geschrieben, daß wir mal wieder richtig schön am Ostseestrand spazieren gehen wollen.
Doris hat mich bei der Kleiderwahl sehr gut beraten. Sie hat nicht mal auf einen Rock bestanden. Weil ich keine engen Jeans habe, hat sie mir welche geborgt. Ich sollte lange flache Stiefel tragen. Obenherum habe einen Pulli mit Rollkragen angezogen. Da meine Anoraks alle zu kurz waren, mußte ich mich erweichen lassen, einen von Doris zu tragen. War nicht Mantel und nicht Anorak. Reichte mir bis handbreit übers Knie. Hatte aber eine Kapuze. Über meine Kopfbedeckung konnten wir uns lange nicht einigen. Doris mit ihren Kopftüchern. Ich wollte einen Pudel aufsetzen. Der war ihr nicht fraulich genug. Die Entscheidung fiel nach den dezenten Schminkativitäten, die mir gut gefallen haben. Sie hat mich altersgerecht aussehen lassen. Jetzt ließ ich ihr auch den Willen, mir die Mütze aufzusetzen, die sie schön fand. (ich hatte ja noch die Kapuze an dem halb Mantel, halb Anorak Teil)
Erwartungsgemäß war der Strand richtig voll. Das Wetter wollte jeder ausnutzen. Wir gingen dann auch in der Masse unter und niemand schien mich zu bemerken. Wir hakten uns unter, so wie zwei olle Damen und genossen das gemeinsamen Zusammensein.

Wir wünschen Euch allen eine schöne Woche.
Doris u. Narea
Anne-Mette
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 1844 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Moin,

alles Gute für die nächsten Schritte - mit oder ohne Macher.
Wenn Du in guten Händen bist und Dich auch noch auf unser Daumendrücken verlassen kannst, dann wird es gut werden!

Herzliche Grüße
Anne-Mette
Joe95
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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Post 1845 im Thema

Beitrag von Joe95 »

Hallo Narea,
wie Anne-Mette schon sagte, unser Daumendrücken hilft dir bestimmt das alles gut wird...

Ich wünsch dir alles Gute...
Sei vorsichtig mit deinen Wünschen, sie könnten in Erfüllung gehen.
Natürlich ist das wahr, es steht doch im Internet!

Du hast ne Frage, brauchst Rat oder Hilfe?
Ohren verleih ich nicht, aber anschreiben darfst du mich jederzeit...
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