F.A.Z. Woche: Zwischen Mann und Frau
F.A.Z. Woche: Zwischen Mann und Frau - # 2

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conny
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Re: F.A.Z. Zwischen Mann und Frau

Post 16 im Thema

Beitrag von conny »

Macht es Sinn, den FAZ-Artikel in zwei Threads zu diskutieren? :roll:

viewtopic.php?f=52&t=13736
Plisseedreher70
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Re: F.A.Z. Zwischen Mann und Frau

Post 17 im Thema

Beitrag von Plisseedreher70 »

Hallöchen,
inzwischen bin ich hier drei Jahre Forumsteilnehmer.
Vor dieser Zeit hatte ich genau so wenig Ahnung von all dem, was hier diskutiert wird, wie Otto Normalverbraucher. Ich wußte nur, dass es außer mir noch andere Männer geben soll, die gerne Damenkleider tragen...Punkt..
Anne-Mette sagt es richtig...es fehlen die Schnittstellen! Darum brauchen wir uns nicht wundern, wenn wir in unserer Sache kaum vorwärts kommen. Die Vorurteile unserer Zeitgenossen tun ihr übriges. Die Politik wird nichts ausrichten können, so lange sie von den Ultakonservatiefen ständig ausgebremst wird und die Zukunft in dieser Sache sieht nicht gerade rosig aus...Trump, und, und, und...
Trotzdem Narri, Narro!
LG Plissi
Bin Mann, bleibe Mann, aber festliche Glanzkleider überziehen ist für mich berauschend!
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Re: F.A.Z. Woche: Zwischen Mann und Frau

Post 18 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Guten Abend,

... und danke, Conny )))(:

Ich habe die Themen zusammengeführt.

Herzliche Grüße
Anne-Mette
ExUserIn-2026-04-08
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Re: F.A.Z. Woche: Zwischen Mann und Frau

Post 19 im Thema

Beitrag von ExUserIn-2026-04-08 »

Stichwort Schnittstellen:

Ja Anne-Mette, das sehe ich ähnlich. Foren können uns helfen, mehr Selbstsicherheit zu finden, aber es besteht immer die Gefahr der "geistigen Inzucht". Das Leben findet draußen statt. Und wir können am meisten für uns tun, wenn wir draußen selbstbewusst und völlig selbstverständlich auftreten. Auf Dauer gehören wir dazu. Es geht auch nicht darum, dass Artikel völlig exakt sind. Das können sie auch nicht, denn wir sind ja auch sehr vielschichtig. Jede hat ihre eigene Wahrheit. Wichtig ist aber, dass solche Artikel uns den Boden bereiten, auch draußen leben zu können.

Ich gehe sogar soweit zu behaupten, dass wir nach solchen Artikel raus müssen. Denn wenn wir nicht erscheinen, verpufft die Wirkung der Artikel. Denn die Folgerung, dass es uns doch nur sehr, sehr selten gibt liegt nahe. Es liegt an uns, uns das Leben zu nehmen, das wir leben wollen. Es wird uns nicht vorenthalten.
Viele Grüße
Vicky

Respekt ist nicht teilbar.
ab08
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Re: F.A.Z. Woche: Zwischen Mann und Frau

Post 20 im Thema

Beitrag von ab08 »

Vicky_Rose hat geschrieben: Mo 27. Feb 2017, 06:16...wir können am meisten für uns tun, wenn wir draußen selbstbewusst und völlig selbstverständlich auftreten.
Hallo Vicky,

genau das ist sehr wichtig. (gitli)
Mein Leben spielt sich draußen ab.

-> Das Forum nutze ich, um anderen Tipps zu geben, oder um andere / ungefragt :oops: / über mir wichtige Dinge zu informieren.

-> Draußen gibt es durchaus Situationen, wo ich mich z.B. abgrenzen muss:
- Bei jeder telefonischen Taxi-Bestellung gebe ich zwei Taxinummern an, die nicht kommen dürfen, da ich dort jeweils unangemessen behandelt wurde.
- Bei der GAOP in Bogenhausen (vgl. Thread) war der Umgang verständlicherweise empathisch.
- Nächste Woche bekomme ich eine künstliche Hüfte. Sicher ein kompetenter Operateur, aber die Reaktionen mancher Mitarbeiter (bzgl. TS) waren unangenehm. Ich sprach es sofort an, aber in der Hektik war wenig Zeit. Wenn ich nun dort behandelt werde, wird dies, wenn nötig, sicher Thema. Bin halt Lehrerin. :oops: - Bildungslücken*), die mir auffallen, versuche ich zu schließen. - Wenn es klappt, gut. - Wenn nicht, kommt eine andere Vermittlungsmethode dran.- Und bzgl. Methode fallen mir viele Möglichkeiten ein. :wink:
Wenn in der Klinik bzgl. TS/Vorurteilen was vorfällt, berichte ich. Natürlich achte ich, auch bei Details, strikt auf Wahrheit, denn dann ist "öffentlich machen" wirksam.

Liebe Grüße
Andrea )))(:

*) Anmerkung: Zu Bildung gehört für mich auch Empathie... (vgl.Profil)
FÜR: Respekt, Menschenrechte und eine gelebte, demokratische Zivilgesellschaft, die Minderheiten schützt
ERGO: Umfassende Bildung für alle, effektive Regeln in Alltag und Netz, eine gut ausgestattete Polizei/Justiz
conny
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Re: F.A.Z. Zwischen Mann und Frau

Post 21 im Thema

Beitrag von conny »

Plisseedreher70 hat geschrieben: So 26. Feb 2017, 23:02 Die Vorurteile unserer Zeitgenossen tun ihr übriges. Die Politik wird nichts ausrichten können, so lange sie von den Ultakonservatiefen ständig ausgebremst wird...
Und was wird hier getan? Die Journalistin einer konsevativen Zeitung wird wegen ihres Artikel kritisiert statt ermuntert. Und in Deutschland sollte sich die Community erst einmal zusammenraufen und der Politik in geeigneter Lobbyarbeit sagen was sie ausrichten soll.
Frauke
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Re: F.A.Z. Woche: Zwischen Mann und Frau

Post 22 im Thema

Beitrag von Frauke »

Inzwischen habe ich mir den Artikel komplett durchgelesen. So schlecht fand ich diesen nicht. Es wurde einiges erklärt und versucht auf die Unterschiede einzugehen. Klar gibt es manch unglückliche Formulierungen, wie schon von einigen moniert. Und leider wird dann wieder mehr oder weniger die Verallgemeinerung "Trans*" verwendet. Trotzdem sehe ich diese Veröffentlichung als eine der besseren Art an.
Marielle
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Re: F.A.Z. Woche: Zwischen Mann und Frau

Post 23 im Thema

Beitrag von Marielle »

Nabend Christiane,

wir müssen das Thema meinetwegen nicht weiter auswalzen, ich will aber auch keine Reaktion schuldig bleiben. Schliesslich hab ich angefangen hier auszuteilen.


Selbstverständlich hat jede_r zu Recht andere Erwartungen / Ansprüche an die Texte in bestimmten Medien-Erzeugnissen. Ich z.B. hätte den Artikel in der FAZ überhaupt nicht erwartet und bin daher sehr zufrieden damit, dass er überhaupt erschienen ist. Abgesehen davon trifft die Überschrift 'mit dem Geschlecht nichts anfangen können' mein eigenes Selbstverständnis sehr genau; aber tatsächlich auch nur individuell.

Mir war es wichtig, darauf hinzuweisen, dass wir nicht konstruktiv sind und uns selbst keinen Gefallen damit tun, wenn wir ständig die Einlassungen der anderen nur kritisieren, wie das bisher absolut Usus war. Daenerys hat es m.E. treffend zusammengestellt: Wir sollten all das nicht tun, sondern sichtbar und anschlussfähig werden.

Und wenn uns das ein paar sprachliche Kröten zu schlucken zwingt und die eine oder andere sprachliche (oder sogar sachliche) Finesse dabei abhanden kommt: Was soll's? Kaum jemand im Land durchschaut den Feminismus in allen Facetten und Verästelungen, viel zu kompliziert für den Alltagsgebrauch. Und trotzdem haben die Leute (die meisten jedenfalls) kapiert, dass die Frauen OK sind, dass sie was wollen und das es ihnen zusteht. Darum geht's doch.

Hab es gut

Marielle
As we go marching, marching, we bring the greater days
For the rising of the women, means the rising of the race
No more the drudge and idler ten that toil where one reposes
But the sharing of life's glories, Bread and Roses, Bread and Roses.
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