ich habe seit ein paar Tagen die lang ersehnten Hormone bei mir rumstehen und sie lachen mich täglich an. Ja, ich will anfangen, ja ich bin bereit.... Dennoch kommt mir erst jetzt eine ernste Frage in den Kopf.
Die Hormone sorgen ja auf kurz/mittelfristige Sicht dafür, zeugungsunfähig zu sein. Das ist irgendwie kein so schöner Gedanke. Obwohl ich kein Vater sein möchte, und eine biologische Mutter nicht sein kann, überlege ich dennoch, zu versuchen, etwas von mir zu "konservieren". Immerhin bin ich "erst" 28 und Familienplanung ist zwar kein mich viel beschäftigendes Thema, aber das kann es ja in fünf Jahren sein. Und ich möchte mir nicht dann in den Hintern beißen...
Hat jemand von euch schon damit Erfahrungen gemacht?
Ich habe ein paar konkrete Fragen:
1. Kann jeder einfach so sein Sperma einfrieren lassen?
2. Wie hoch sind die Chancen dafür, dass eine "Ladung" auch später "reicht"?
3. Könnte Transsexualität ein Hindernis sein?
4. Sollte ich das alles als Ich machen oder für den Vorgang nochmal meine andere Seite hervorholen?
Oha, ich merke gerade durch meinen Schreibstil, wie prüde ich mit dem Thema umgehe.
Die Kosten sind ja auch nicht ohne. Allerdings wären die Kosten für eine etwaige Adoption wahrscheinlich noch höher.
Eine andere Überlegung ist, dass ich vielleicht gar nicht in einer heterosexuellen Beziehung leben werde. Kann man das dann nach einigen Jahren ungenutzt "entsorgen" lassen?
Schon einmal vielen Dank für eure Erfahrungen