Wir sollten uns nicht zu sicher sein ...
Wir sollten uns nicht zu sicher sein ... - # 2

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Michi
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Re: Wir sollten uns nicht zu sicher sein ...

Post 16 im Thema

Beitrag von Michi »

Hallo Daenerys,

sorry, aber bitte wie sollte ich deine Kritik verstehen, wenn du von dem Konflikt der 1970er Jahre in die Kolonialzeit zurück springst? Was hat das alte Russland von vor über hundert Jahren mit dem Handeln der SU in den1970er und 1980er Jahren zu tun? Ich sehe leider den Grund für deinen Vorwurf nicht, dass ich nicht ganz korrekt gewesen wäre.

Michi
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Jaddy
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Re: Wir sollten uns nicht zu sicher sein ...

Post 17 im Thema

Beitrag von Jaddy »

Ayana hat geschrieben: So 12. Feb 2017, 11:44
Tatjana_59 hat geschrieben: So 12. Feb 2017, 06:44 Glaube keiner Statistik die du nicht selber gefälscht hast ;)
Dann zeig uns doch bessere :) Ich bin sicher da geht mehr...
Da hab ich doch was, nämlich zwei Namen.
Erst mal Hans Rosling, der leider vor ein paar Tagen gestorben ist. Ein schwedischer Gesundheits-Statistiker, der einfach supertolle und mitreissende Videos gemacht hat, basierend auf echten Fakten und Zusammenhänge herstellend, die wir normalerweise nicht präsent haben. Guckt mal auf http://www.gapminder.org/videos/

Zum Beispiel "200 Jahre, die die Welt veränderten", oder "Die größte Innovation der Industrialisierung".

Auch zum Thema "nur schlechte Nachrichten": https://twitter.com/neilhalloran/status ... 68/video/1
... und warum die beiden Afgahnistan-Bilder nicht wirklich aussagefäig sind(*)

Und wie hoch unser aller Unwissen über die Welt tatsächlich ist: https://www.gapminder.org/ignorance/
(Spiegel-Artikel zur entsprechenden Umfrage in Deutschland 2014)

Rosling hat gapminder.org gegründet. "For a fact-based view of the world". Mir hat es schon einige Male gegen schlechte Laune geholfen und meinen Glauben an den Fortschritt der Menschheit wieder hergestellt :)

Der zweite Name hängt eng mit Rosling zusammen. Max Roser. Er hat ein ähnliches Projekt gestartet, mit mehr Ausrichtung auf Ökonomie und globale Datenbasen. Man kann sich aus den Daten eigene Entwicklungen zusammenstellen, zum Beispiel mal, wie viel Prozent der Kinder zur Schule gehen: https://ourworldindata.org/grapher/prim ... FG+DEU+IRN Das sagt noch nichts über die Inhalte und Qualitäten, aber schon ein bisschen über den Wert von Bildung und die Zeit, die den Kindern für ihre Zukunft gegeben wird.

(*) Zu den Bildern am Anfang. Sie zeigen Szenen in Kabul. Die Hauptstadt ist nicht repräsentativ für das Hinterland. Gerade in sich entwickelnden Ländern gibt es immer einen stark progressiven Trend in den Hauptstädten und ein langsamer folgendes Land, teilweise sogar stärkerem ländlichen Traditionalismus als Gegenbewegung zum "Sittenverfall" der Städter. Man kann im Netz auch finden, wie langsam in unseren ländlichen Bereichen die Themen Gleichstellung, Minderheiten und persönliche Freiheiten den Städten gefolgt sind. 1970 mag Minirock in Berlin, Hamburg vielleicht München okay gewesen sein. In Stade, Landshut und Schwieberdingen haben viele Frauen eher noch Kopftuch zum Maxirock oder langen Kleid getragen.
"Am 14. Oktober 1970 löste [Lenelotte von Bothmer] einen Skandal aus, weil sie als erste Frau in einem Hosenanzug eine Rede im Bundestag hielt. Am 15. April 1970 war sie bereits im Hosenanzug im Plenum erschienen. Zuvor hatte der Vizepräsident des Bundestages Richard Jaeger (CSU) erklärt, er würde es keiner Frau erlauben, das Plenum in Hosen zu betreten, geschweige denn an das Rednerpult zu treten. Von dieser Äußerung provoziert, kaufte sie einen hellen Hosenanzug und betrat den Bundestag. Sie erhielt daraufhin eine Vielzahl von anonymen Schreiben, in denen sie zum Teil heftig beschimpft wurde." (Wiki)
Michi
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Re: Wir sollten uns nicht zu sicher sein ...

Post 18 im Thema

Beitrag von Michi »

Hallo Daenerys,

dann sag ich mal: Schwamm drüber. - Ok?

Liebe Grüße
Michi
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Re: Wir sollten uns nicht zu sicher sein ...

Post 19 im Thema

Beitrag von Michi »

Hallo Jaddy,

du hast zweifellos Recht, dass große Städte eine Vorreiterrolle spielen, und nicht repräsentativ für das Hinterland sind. Aber einerseits ist heute der Minirock im deutschen "Hinterland" angekommen, während er in Kabul durch noch Schlimmeres als vor dem Mini ersetzt wurde. Fortschritt ist nicht garantiert, Rückfall jeder Zeit möglich. Sowas wie dich und mich würde anderswo die johlende Menge begeistert steinigen - mit oder ohne Zustimmung der Shariapolizei. Da habe ich keine Illusionen. Aber eigentlich ging es mir nicht um den Islam, ganz allgemein um die aktuelle Gefahr von Konservativismus und Rückschritt im Bezug auf uns T*. Ich werde noch einen Hinweis in meinem Eröffnungsposting platzieren.

Liebe Grüße
Michi
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Re: Wir sollten uns nicht zu sicher sein ...

Post 20 im Thema

Beitrag von susanneb »

Während früher eine Frau mit Kopftuch die Ausnahme war, ist es heute umgekehrt.
[/quote]
Heute sind Frauen ohne Kopftuch die Aussnahme? In Deutschland leben 5% Muslime. Etwa 93% sind Christlich, Agnostisch oder Atheisten. Richtig befremdet.


Für die, die gerne bewusst alles falsch verstehen, hier bei uns bedarf es nicht vieler Worte, man versteht sich trotzdem.

Gemeint sind die muslimischen Frauen.

Der Anteil der Muslime ist bei uns 15%. Dann wird es wohl woanders weniger geben.
Die Integration sieht so aus, dass der Iman in der Zeitung erklärt, dass Deutsche Kinder in der Koranschule willkommen sind. Die Parallelgesellschaft ist deutlich zu erkennen. Und das ist eine Tatsache, egal wie viel Leute anderes behaupten.

Wir sind ein freies Land, hier darf jeder der Propaganda glauben, die ihm zusagt.

Ich wünsche mir nur, dass ich mit meinen Befürchtungen falsch liege. Schon im Interesse meiner Kinder und Enkel.


Susanne
Albert Einstein
Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind
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