Nur an den Knöpfen zeigt sich noch der Unterschied
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Olivia
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Nur an den Knöpfen zeigt sich noch der Unterschied
Hallo zusammen
Unter dieser Überschrift erschien in der "Mittelbayerischen Zeitung" am 02.01.2017 ein interessanter Artikel:
"Genderneutrale Mode liegt stark im Trend. Das hat durchaus nicht nur mit dem zunehmenden Aufbrechen traditioneller Geschlechterrollen zu tun.
T-Shirts, Jacken und Hosen, designt für Männer und Frauen: Geschlechtsneutrale Kleidung ist keine Fiktion mehr. Modemacher wie Gareth Pugh, Ann Demeulemeester oder die Marke Comme des Garcons bringen Unisex-Kollektionen auf den Markt und richten sich damit bewusst an beide Geschlechter. Auch auf den Laufstegen haben Männer und Frauen schon die gleichen Stücke präsentiert. Designer Rad Hourani war der erste, der 2013 geschlechtsneutrale Haute-Couture-Kollektion herausbrachte. Unisex Models wie Transfrau Andrej Pejic sind gut gebucht. Aktuell sind Unisex Kleidungsstücke noch sehr zurückhaltend im Design und in der Farbgebung fast schon puristisch, sagt Mara Michel, Geschäftsführerin des Netzwerks deutscher Mode- und Textil-Designer in Würzburg. Wir sehen viel schwarz, weiß oder grau gehaltene Bekleidung, in dezenten Nichtfarben sozusagen. Ihrer Meinung nach wird dies jedoch nicht so bleiben. Bislang ist Unisex Kleidung nicht mehr als eine Sparte. Die modischen Geschlechtergrenzen weichen auf, verschwinden aber keinesfalls. Die geschlechterspezifische Kleidung wird nicht abgeschafft, vielmehr wird die Kleidung adaptiert. Modeberaterin Ines Meyrose aus Hamburg beobachtet, dass sich Frauen zunehmend aus dem Kleiderschrank der Herren bedienen. Sie tragen Männeruhren, Hemden mit Holzfällermustern und Norweger-Pullover. Auch die Herren klauen bei den Damen. Schon jetzt sehen wir vereinzelt Männer in langen schwarzen Faltenröcken, in Hosen mit übergezogenem Kilt oder um die Hüfte gebundenen Anorak, was von hinten wie ein Rock aussieht. Und die Skinny-Jeans für Männer ist ebenso seit Jahren en vogue. Herrenstiefel bekommen sogar einen leichten Absatz. Ob sich Plateaus durchsetzen, bleibt jedoch abzuwarten, sagt Michel. Die Modeindustrie passt sich der Bewegung zunehmend an. Bei den Sportjacken etwa gebe es kaum noch Unterschiede, beobachtet Hartmut Spiesecke, Sprecher des Gesamtverbandes der deutschen Textil- und Modeindustrie. Die weiten Hemdblusen, die in der Damenmode gegenwärtig modern sind, seine letztlich ebenfalls kaum noch von Männerhemden zu unterscheiden. Einzig die Knöpfe sind bei den Damen links und bei den Herren rechts, erklärt Spiesecke. Den Wunsch, das eigene Geschlecht zu leugnen, sieht Spiesecke jedoch nicht als Grund der Entwicklung. Dieser Trend ist kein reines Genderthema, sondern hat viel mit praktischen Beweggründen zu tun, erläutert der Modeexperte. Stilberaterin Meyrose stimmt ihm zu: Frauen wollen, dass auch ihre Mode bequem, langlebig und stabil ist. Spiesecke beobachtet dabei eine wachsende Bereitschaft für Unkonventionelles, hervorgerufen durch Metrosexualitätstrends: Die Akzeptanz in der Gesellschaft wächst, man stößt sich heute weniger an Ungewöhnlichem, sondern denkt vielleicht eher: Schräger Vogel, aber warum nicht! Mit der Abschaffung der Damen- und Herrenabteilung in den Geschäften ist in den kommenden Jahren also keinesfalls zu rechnen. Dass sich die Kollektionen für Männer und Frauen aber zunehmend annähern, davon ist zumindest Branchenkennerin Mara Michel überzeugt. Irgendwann wird es keine Geschlechterrollen mehr geben, sagt sie. Männer und Frauen brauchen dann keine Quote mehr, und auch die Aufgabenteilung wird kein Problem mehr sein. Die Mode ist für diese gesellschaftliche Veränderung der erste Fühler."
Na das ist doch interessant..
Liebe Grüße von Olivia
Unter dieser Überschrift erschien in der "Mittelbayerischen Zeitung" am 02.01.2017 ein interessanter Artikel:
"Genderneutrale Mode liegt stark im Trend. Das hat durchaus nicht nur mit dem zunehmenden Aufbrechen traditioneller Geschlechterrollen zu tun.
T-Shirts, Jacken und Hosen, designt für Männer und Frauen: Geschlechtsneutrale Kleidung ist keine Fiktion mehr. Modemacher wie Gareth Pugh, Ann Demeulemeester oder die Marke Comme des Garcons bringen Unisex-Kollektionen auf den Markt und richten sich damit bewusst an beide Geschlechter. Auch auf den Laufstegen haben Männer und Frauen schon die gleichen Stücke präsentiert. Designer Rad Hourani war der erste, der 2013 geschlechtsneutrale Haute-Couture-Kollektion herausbrachte. Unisex Models wie Transfrau Andrej Pejic sind gut gebucht. Aktuell sind Unisex Kleidungsstücke noch sehr zurückhaltend im Design und in der Farbgebung fast schon puristisch, sagt Mara Michel, Geschäftsführerin des Netzwerks deutscher Mode- und Textil-Designer in Würzburg. Wir sehen viel schwarz, weiß oder grau gehaltene Bekleidung, in dezenten Nichtfarben sozusagen. Ihrer Meinung nach wird dies jedoch nicht so bleiben. Bislang ist Unisex Kleidung nicht mehr als eine Sparte. Die modischen Geschlechtergrenzen weichen auf, verschwinden aber keinesfalls. Die geschlechterspezifische Kleidung wird nicht abgeschafft, vielmehr wird die Kleidung adaptiert. Modeberaterin Ines Meyrose aus Hamburg beobachtet, dass sich Frauen zunehmend aus dem Kleiderschrank der Herren bedienen. Sie tragen Männeruhren, Hemden mit Holzfällermustern und Norweger-Pullover. Auch die Herren klauen bei den Damen. Schon jetzt sehen wir vereinzelt Männer in langen schwarzen Faltenröcken, in Hosen mit übergezogenem Kilt oder um die Hüfte gebundenen Anorak, was von hinten wie ein Rock aussieht. Und die Skinny-Jeans für Männer ist ebenso seit Jahren en vogue. Herrenstiefel bekommen sogar einen leichten Absatz. Ob sich Plateaus durchsetzen, bleibt jedoch abzuwarten, sagt Michel. Die Modeindustrie passt sich der Bewegung zunehmend an. Bei den Sportjacken etwa gebe es kaum noch Unterschiede, beobachtet Hartmut Spiesecke, Sprecher des Gesamtverbandes der deutschen Textil- und Modeindustrie. Die weiten Hemdblusen, die in der Damenmode gegenwärtig modern sind, seine letztlich ebenfalls kaum noch von Männerhemden zu unterscheiden. Einzig die Knöpfe sind bei den Damen links und bei den Herren rechts, erklärt Spiesecke. Den Wunsch, das eigene Geschlecht zu leugnen, sieht Spiesecke jedoch nicht als Grund der Entwicklung. Dieser Trend ist kein reines Genderthema, sondern hat viel mit praktischen Beweggründen zu tun, erläutert der Modeexperte. Stilberaterin Meyrose stimmt ihm zu: Frauen wollen, dass auch ihre Mode bequem, langlebig und stabil ist. Spiesecke beobachtet dabei eine wachsende Bereitschaft für Unkonventionelles, hervorgerufen durch Metrosexualitätstrends: Die Akzeptanz in der Gesellschaft wächst, man stößt sich heute weniger an Ungewöhnlichem, sondern denkt vielleicht eher: Schräger Vogel, aber warum nicht! Mit der Abschaffung der Damen- und Herrenabteilung in den Geschäften ist in den kommenden Jahren also keinesfalls zu rechnen. Dass sich die Kollektionen für Männer und Frauen aber zunehmend annähern, davon ist zumindest Branchenkennerin Mara Michel überzeugt. Irgendwann wird es keine Geschlechterrollen mehr geben, sagt sie. Männer und Frauen brauchen dann keine Quote mehr, und auch die Aufgabenteilung wird kein Problem mehr sein. Die Mode ist für diese gesellschaftliche Veränderung der erste Fühler."
Na das ist doch interessant..
Liebe Grüße von Olivia
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JaquelineL
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Re: Nur an den Knöpfen zeigt sich noch der Unterschied
Liebe Olivia,
ja, interessant ist es, diese Bewegung schreitet voran... und wenn sie irgendwann einmal gender-spezifische Bekleidung ersetzen würde, wäre dies das Ende jeglichen Crossdressens
Aber ich bin da zuversichtlich: Während viele Grenzen verschwimmen, ist das Bedürfnis nach Individualität und Selbstbestätigung (in der Gruppenzugehörigkeit) weiterhin groß bei allen Menschen. Der im Artikel beschriebene Trend macht es meiner Meinung nach zukünftig einfach nur auch jenen möglich sich auszudrücken, die keinen Wert auf gender-stereotype Bekleidung legen
Liebe Grüße
Jackie
ja, interessant ist es, diese Bewegung schreitet voran... und wenn sie irgendwann einmal gender-spezifische Bekleidung ersetzen würde, wäre dies das Ende jeglichen Crossdressens
Aber ich bin da zuversichtlich: Während viele Grenzen verschwimmen, ist das Bedürfnis nach Individualität und Selbstbestätigung (in der Gruppenzugehörigkeit) weiterhin groß bei allen Menschen. Der im Artikel beschriebene Trend macht es meiner Meinung nach zukünftig einfach nur auch jenen möglich sich auszudrücken, die keinen Wert auf gender-stereotype Bekleidung legen
Liebe Grüße
Jackie
Today is the first day of the rest of my... forget it.
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NanaVistor
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Re: Nur an den Knöpfen zeigt sich noch der Unterschied
irgendwann sind wir alle kleine graue Männleins, stereotyp und langweilig
das ist kein Fortschritt, und individuell ist auch nicht
da fällt mir immer das Zitat von den Montys ein (Life of Brian): "Wir sind alle Individuen." - "Ich nicht!"
das ist kein Fortschritt, und individuell ist auch nicht
da fällt mir immer das Zitat von den Montys ein (Life of Brian): "Wir sind alle Individuen." - "Ich nicht!"
Auch Vordenker müssen nachdenken.
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rika
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Re: Nur an den Knöpfen zeigt sich noch der Unterschied
Und warum sind die Knöpfe bei Damenbekleidung "links"?
Früher hatten Frauen, die sich Kleider mit Knöpfen leisten konnten, Zofen. Diese knöpften ganz einfach "rechts", weil es für sie einfacher war. Da sie aber vor / hinter den Frauen standen, nähten sie die Knöpfe eben links an.
Ergo: Frauenkleidung mit Knöpfen links ist ganz schön altmodisch
und ziemlich herrschaftlich (oder frauschaftlich)
rika
Früher hatten Frauen, die sich Kleider mit Knöpfen leisten konnten, Zofen. Diese knöpften ganz einfach "rechts", weil es für sie einfacher war. Da sie aber vor / hinter den Frauen standen, nähten sie die Knöpfe eben links an.
Ergo: Frauenkleidung mit Knöpfen links ist ganz schön altmodisch
rika
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Michi
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Re: Nur an den Knöpfen zeigt sich noch der Unterschied
... in sooo praktischen graublauen einteiligen Schlosseranzügen.NanaVistor hat geschrieben:irgendwann sind wir alle kleine graue Männleins
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
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Jasmine
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Re: Nur an den Knöpfen zeigt sich noch der Unterschied
Das glaube ich nicht.Olivia hat geschrieben:Irgendwann wird es keine Geschlechterrollen mehr geben, sagt sie. Männer und Frauen brauchen dann keine Quote mehr, und auch die Aufgabenteilung wird kein Problem mehr sein.
Nicht in diesem Land.
Gruss Jasmine
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AndroSern
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Re: Nur an den Knöpfen zeigt sich noch der Unterschied
Und komisch sind zwei Dinge:
1) mein Erlebnis vor einigen Jahren in einer Frauengruppe, in der ich einen Vortrag über die (oft geringe) Eindeutigkeit der Sprache halten sollte. Und ich machte den Einstieg über das tolle Wort "Bluse" - ich will die Geschichte nicht zu lang und breit hier wiederholen - das auf einem Kleiderbügel hängende Stück war ohne Abnäher und hatte genau die Knopfleiste auf der Frauenseite (Die Frauen waren sich später nicht einmal einig, ob die Leiste LINKS oder RECHTS zu finden ist). Und darüber hatte ich eine schrecklich bunte Krawatte gebunden. - Zuordnung von allen; das ist 100Pro ein Herrenhemd "sofort zu sehen!" Es ging ja um die Sprache und nicht um das Kleidungsstück, darum konnte ich diese Vertiefung für den Schluss aufheben. Ich erzählte ihnen, dass Bluse aus dem Französischen... Kutscher-Hemd, ohne Knöpfe (heute eher eine Tunika) und so weiter... Dann am ganz am Schluss gehe ich mit dem Kleiderbügel und dem was darauf hing noch einmal durch die Reihen... keine von ihnen wollte von der Fertigen Meinung abweichen: Herrenhemd... Ich hob bei der letzten die Krawatte hoch und ließ sie genauer hinsehen. Nichts fiel ihr auf... ich musste erst auf die Abnäher rechts und links verweisen...
2) in meinem Kleiderschrank gibt es auch zwei Blusen, bei denen komme ich jedes Mal ins "stolpern", tatsächlich mehr für Frau gemacht (nicht zu gering bemessene Abnäher an den Seiten) aber die Knopfleiste auf der "falschen" Seite. Nach dreißig Jahren habe ich mich so sehr an die "richtige" Seite gewöhnt, dass es dabei jedes Mal ein kleines Drama zum Schmunzeln für mich gibt.
Quelle: http://www.christel-pruessner.de/__FOTO ... e_1000.jpg
1) mein Erlebnis vor einigen Jahren in einer Frauengruppe, in der ich einen Vortrag über die (oft geringe) Eindeutigkeit der Sprache halten sollte. Und ich machte den Einstieg über das tolle Wort "Bluse" - ich will die Geschichte nicht zu lang und breit hier wiederholen - das auf einem Kleiderbügel hängende Stück war ohne Abnäher und hatte genau die Knopfleiste auf der Frauenseite (Die Frauen waren sich später nicht einmal einig, ob die Leiste LINKS oder RECHTS zu finden ist). Und darüber hatte ich eine schrecklich bunte Krawatte gebunden. - Zuordnung von allen; das ist 100Pro ein Herrenhemd "sofort zu sehen!" Es ging ja um die Sprache und nicht um das Kleidungsstück, darum konnte ich diese Vertiefung für den Schluss aufheben. Ich erzählte ihnen, dass Bluse aus dem Französischen... Kutscher-Hemd, ohne Knöpfe (heute eher eine Tunika) und so weiter... Dann am ganz am Schluss gehe ich mit dem Kleiderbügel und dem was darauf hing noch einmal durch die Reihen... keine von ihnen wollte von der Fertigen Meinung abweichen: Herrenhemd... Ich hob bei der letzten die Krawatte hoch und ließ sie genauer hinsehen. Nichts fiel ihr auf... ich musste erst auf die Abnäher rechts und links verweisen...
2) in meinem Kleiderschrank gibt es auch zwei Blusen, bei denen komme ich jedes Mal ins "stolpern", tatsächlich mehr für Frau gemacht (nicht zu gering bemessene Abnäher an den Seiten) aber die Knopfleiste auf der "falschen" Seite. Nach dreißig Jahren habe ich mich so sehr an die "richtige" Seite gewöhnt, dass es dabei jedes Mal ein kleines Drama zum Schmunzeln für mich gibt.
Quelle: http://www.christel-pruessner.de/__FOTO ... e_1000.jpgMein Sein ist mein Leben und warum sollte ich an meinem Leben etwas ändern, damit ich das bin, was anderen von mir erwarten - Das Ergebnis könnte nur sein, dass ich eine schlechte Rolle spiele! - ICH BIN ICH!
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Inga
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Re: Nur an den Knöpfen zeigt sich noch der Unterschied
Hi,
ich trage ja soundso fast nur noch Kleidung aus der Damenabteilung, auch wenn ich im Männermodus unterwegs bin.
Ich finde, dass bei doppelreihigen Knopfreihen die Knopflöcher nur auf einer auf einer Seite sind.
Und dann noch Knöpfe auf der falschen Seite? Da lobe ich mir doch den Reissverschluss.
Klar, die Grenze zwischen Damen- und Herrenkleidung soll ruhig verschwimmen. In den Läden soll es auch offiziell eine "Grau-"Zone der nicht eindeutigen Vorsehung der Geschlechterzuordnung geben. Diese anerkannte "Unisex-"Zone kann von mir aus ruhig größer werden. Das ist für die Entwicklung der Gesellschaft schon ein Schritt in die richtige Richtung, löst aber nicht alle Klischees von Geschlechterrollen und dem gesellschaftlichen Problem des sich dazwischen Fühlens. Unisex-Zonen lösen m. E. nicht automatisch alle Benachteiligungen aufgrund des Geschlechts.
Auch wenn immer noch und immer wieder komisch geguckt wird, da bediene ich mich da, wo ich Kleidung finde, die mir passt, die mir gefällt, die für die Anlässe jeweils angemessen ist. Das sind die Damengrößen und die sind definitiv in der die "Damenabteilung" zu finden.
Liebe Grüße
Inga
ich trage ja soundso fast nur noch Kleidung aus der Damenabteilung, auch wenn ich im Männermodus unterwegs bin.
Ich finde, dass bei doppelreihigen Knopfreihen die Knopflöcher nur auf einer auf einer Seite sind.
Und dann noch Knöpfe auf der falschen Seite? Da lobe ich mir doch den Reissverschluss.
Klar, die Grenze zwischen Damen- und Herrenkleidung soll ruhig verschwimmen. In den Läden soll es auch offiziell eine "Grau-"Zone der nicht eindeutigen Vorsehung der Geschlechterzuordnung geben. Diese anerkannte "Unisex-"Zone kann von mir aus ruhig größer werden. Das ist für die Entwicklung der Gesellschaft schon ein Schritt in die richtige Richtung, löst aber nicht alle Klischees von Geschlechterrollen und dem gesellschaftlichen Problem des sich dazwischen Fühlens. Unisex-Zonen lösen m. E. nicht automatisch alle Benachteiligungen aufgrund des Geschlechts.
Auch wenn immer noch und immer wieder komisch geguckt wird, da bediene ich mich da, wo ich Kleidung finde, die mir passt, die mir gefällt, die für die Anlässe jeweils angemessen ist. Das sind die Damengrößen und die sind definitiv in der die "Damenabteilung" zu finden.
Liebe Grüße
Inga
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Frauke
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Re: Nur an den Knöpfen zeigt sich noch der Unterschied
Ich bin froh, dass es Frauenkleidung für mich als Frau gibt. Ich fühle mich in meinen Möglichkeiten durch die Kleidung auch nicht eingeschränkt. Zum Glück gibt es (noch) die Auswahlmöglichkeiten. Führt denn wirklich Gleichmacherei zum Ziel der Gleichberechtigung? Finde ich nicht unbedingt.