Gleichstellung erst in 170 Jahren
Gleichstellung erst in 170 Jahren

zu den Themen Crossdressing, Transgender, Transident...
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Olivia
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Gleichstellung erst in 170 Jahren

Post 1 im Thema

Beitrag von Olivia »

Hallo,

...unter dieser Überschrift schreibt die VERDI-Zeitung 08/2016:

"Sollte die Entwicklung wie im Vorjahr weitergehen, wird es bis 2186, also 170 Jahre dauern, bis Frauen und Männer am Arbeitsplatz gleichgestellt sind. Das geht aus dem Global Gender Gap Report 2016 des Weltwirtschaftsforums hervor. Im vergangenen Jahr war das Forum noch davon ausgegangen, dass die wirtschaftliche Kluft zwischen den Geschlechtern in 118 Jahren geschlossen sein könnte. Seither hat sich die Lage verschlechtert. Frauen werden dem Index zufolge in diesem Jahr nur zu 58% ökonomisch gleichgestellt - der schlechteste Wert seit 2007. Weltweit verdienen Frauen nur gut halb so viel wie ihre männlichen Kollegen. Dabei arbeiten Sie im Durchschnitt länger. Global sind 81% der Männer erwerbstätig, jedoch nur 54% der Frauen"

...is ja interessant...

Liebe Grüße von Olivia
Nina_68
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Re: Gleichstellung erst in 170 Jahren

Post 2 im Thema

Beitrag von Nina_68 »

Hi,

Natürlich sind diese Zahlen krass. In meinem Privaten Umfeld und in meiner Firma ist das nicht so. Es gibt also Zellen in der Gesellschaft, die nicht den Zahlen entsprechen ... Kopf hoch, es wird besser.

Lg

Nina
Michi
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Re: Gleichstellung erst in 170 Jahren

Post 3 im Thema

Beitrag von Michi »

Was die ständigen "Reports" betrifft, da bin ich mittlerweile bissel skeptisch.

Da wird mittlerweile seit Jahrzehnten um Gleichstellung gestritten, aber wenn man die Berichte liest, scheint es immer schlimmer zu werden.

Ein bekanntes Sprichwort lautet: "Wer die Musik bezahlt, bestimmt, was gespielt wird."

Grad bei der Geschichte "Gleicher Lohn für gleiche Arbeit" wird, und da kann ich nur von unserem Land sprechen, das Gegenteil von dem gemacht, was man uns suggeriert. Es werden nämlich genau nicht die Löhne für gleiche Tätigkeiten verglichen, sondern alle Einkommen über einen Kamm geschoren. Nicht mal die unterschiedlichen Arbeitszeiten werden berücksichtigt. So kommen dann auch die Zahlen scheinbarer Ungerechtigkeiten zusammen, mit denen man dann "Stimmung" macht.

Bestes Beispiel war eine Frau in meinem Umfeld, die mir erzählen wollte, dass in ihrem Unternehmen auch Frauen systematisch schlechter bezahlt würden. Auf meinen begründeten Einwand, warum ich das nicht glaube, und die Frage, warum sie als Betriebsratsvorsitzende das zulassen würde, wenn es denn so wäre, kam nur noch betretenes Schweigen.

Ich bin wirklich sehr für Gleichberechtigung, aber ich wünsche mir bei dem Thema mehr Ehrlichkeit. - Der Zweck heiligt nicht die Mittel.


Liebe Grüße
Michi
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
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