Professor Dr. Harald Welzer: das war wohl nichts, setzen! 0 Punkte!
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Anne-Mette
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Professor Dr. Harald Welzer: das war wohl nichts, setzen! 0 Punkte!
Moin,
wer seine Kolumne(?) in NATIONAL GEOGRAPHIC mit der Einleitung beginnt
"Und dann war da noch die junge Frau in München, die ihre kleine nackte Tochter bei Minusgraden im Fahrradsitz herumfuhr. Von der Polizei angehalten und gefragt, was sie sich dabei denke, antwortete die Mutter: "Sie wollte nichts anziehen!"
und dann auf
"durchgegenderte Eltern" kommt und auf "... dass sie dem medizinisch-psychologischen Komplex den Auftrag geben, das vermeintliche Wunschgeschlecht herbeizutherapieren...", dem fehlt wohl der Wille, sich ernsthaft mit dem Thema "Transsexualität bei Kindern" auseinanderzusetzen.
Gleichwohl will sich der Professor als Populist betätigen(?) und da begibt der sich schnell mal auf BILD-Niveau, um ein paar Zeilen unter die Leute zu bringen.
Sicherlich ist eine (vermutete) Transsexualität bei Kindern besonders ernsthaft zu betrachten und zu analysieren. Die Verantwortung der Eltern, Psychologen und Mediziner ist in diesen Fällen besonders groß.
Ein Artikel zu diesem Thema hätte eine redliche Auseinandersetzung (die durchaus kritisch sein sollte) verdient.
Gruß
Anne-Mette
wer seine Kolumne(?) in NATIONAL GEOGRAPHIC mit der Einleitung beginnt
"Und dann war da noch die junge Frau in München, die ihre kleine nackte Tochter bei Minusgraden im Fahrradsitz herumfuhr. Von der Polizei angehalten und gefragt, was sie sich dabei denke, antwortete die Mutter: "Sie wollte nichts anziehen!"
und dann auf
"durchgegenderte Eltern" kommt und auf "... dass sie dem medizinisch-psychologischen Komplex den Auftrag geben, das vermeintliche Wunschgeschlecht herbeizutherapieren...", dem fehlt wohl der Wille, sich ernsthaft mit dem Thema "Transsexualität bei Kindern" auseinanderzusetzen.
Gleichwohl will sich der Professor als Populist betätigen(?) und da begibt der sich schnell mal auf BILD-Niveau, um ein paar Zeilen unter die Leute zu bringen.
Sicherlich ist eine (vermutete) Transsexualität bei Kindern besonders ernsthaft zu betrachten und zu analysieren. Die Verantwortung der Eltern, Psychologen und Mediziner ist in diesen Fällen besonders groß.
Ein Artikel zu diesem Thema hätte eine redliche Auseinandersetzung (die durchaus kritisch sein sollte) verdient.
Gruß
Anne-Mette
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Anne-Mette
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Re: Professor Dr. Harald Welzer: das war wohl nichts, setzen! 0 Punkte!
Moin,
Antwort meiner Frau, die das Heft insgesamt sehr gut und informativ fand: "schon den ersten Teil des Artikels von Prof. Dr. Harald Welzer fand ich so
blöd, dass ich nicht weitergelesen habe".
Ich hoffe, das geht möglichst vielen Leuten so.
Gruß
Anne-Mette
Antwort meiner Frau, die das Heft insgesamt sehr gut und informativ fand: "schon den ersten Teil des Artikels von Prof. Dr. Harald Welzer fand ich so
blöd, dass ich nicht weitergelesen habe".
Ich hoffe, das geht möglichst vielen Leuten so.
Gruß
Anne-Mette
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Anke
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Re: Professor Dr. Harald Welzer: das war wohl nichts, setzen! 0 Punkte!
Hallo,
ich habe es geschafft, den ganzen Artikel zu lesen, obwohl ich auch schon früh die Lust verspürt habe, nicht mehr weiter zu lesen.
Ich finde der Autor wirbelt hier einiges durcheinander, was nicht zueinander gehört. Und auch seine Argumentation finde ich ziemlich merkwürdig. Natürlich hätte sich niemand für Odysseus' Reise interessiert, wenn er sofort nach Hause gefunden hätte. Und mal abgesehen davon, ob das nun wirklich eine wirkliches Ereignis oder nur eine schöne Geschichte ist, für Odysseus selbst wäre es sicherlich wesentlich angenehmer gewesen, sofort und sicher nach Hause zu kommen. Und für viele seiner Gefährten, die unterwegs ihr Leben verloren haben, gilt das um so mehr.
Natürlich ist es kritikwürdig, dass sich Paare in Entwicklungsländern Kinder "produzieren" lassen. Und es ist sicherlich keine allzu schlaue Idee, mit einem Kleinkind nackt bei Minusgraden auf dem Fahrrad unterwegs zu sein. Aber was hat das mit Transsexualität zu tun?
Und ich habe nicht den Eindruck, dass der Autor allzu viel Erfahrung mit Kindern hat. Das was er schreibt, hört sich sehr nach Lehrbuch an. Wer Kinder hat, der weiß, dass einerseits vieles im Fluss ist und sich verändert, dass aber anderes sehr früh erkennbar ist und auch stabil bleibt. Bei meinen Töchtern war eine Identitäts- und Geschlechtsunsicherheit nie zu erkennen. Die wussten von Anfang ziemlich genau wer und was sie waren.
Und wer, mal abgesehen von ein paar Spinnern, fängt an sein Kind geschlechtlich umzumodeln, nur weil sein Junge mal ein Kleid anzieht. Eltern, die mit einem transsexuellen Kind konfrontiert werden, schreien doch nicht "Hurra" und vereinbaren sofort den Termin zur Hormonbehandlung. Die suchen doch erst einmal Hilfe und Unterstützung, damit sie mit der Situation zurecht kommen und ihrem Kind am besten helfen.
An einer Stelle schreibt sinngemäß er, dass sich eine Persönlichkeit aus den Schwierigkeiten und Widerständen entwickelt, die es zu überwinden oder auszuhalten gilt. Was das angeht, können transsexuelle Menschen viel berichten. Für uns ist der Lebensweg mit Herausforderungen gepflastert und ein paar weniger hätten meiner Persönlichkeitsentwicklung sicherlich nicht geschadet.
Ich kann das noch eine Weile fortsetzen, es gibt noch vieles an dem Beitrag von Prof. Dr. Welzer zu kritisieren. Allerdings frage ich mich, wie jemand, der so einen Unsinn zusammenschreibt, Professor wird. Aber vielleicht fehlen dem Autor nur ein paar Schwierigkeiten und Widerstände auf seinem Lebensweg, die zu seiner Persönlichkeitsentwicklung beigetragen hätten.
Liebe Grüße
Anke
ich habe es geschafft, den ganzen Artikel zu lesen, obwohl ich auch schon früh die Lust verspürt habe, nicht mehr weiter zu lesen.
Ich finde der Autor wirbelt hier einiges durcheinander, was nicht zueinander gehört. Und auch seine Argumentation finde ich ziemlich merkwürdig. Natürlich hätte sich niemand für Odysseus' Reise interessiert, wenn er sofort nach Hause gefunden hätte. Und mal abgesehen davon, ob das nun wirklich eine wirkliches Ereignis oder nur eine schöne Geschichte ist, für Odysseus selbst wäre es sicherlich wesentlich angenehmer gewesen, sofort und sicher nach Hause zu kommen. Und für viele seiner Gefährten, die unterwegs ihr Leben verloren haben, gilt das um so mehr.
Natürlich ist es kritikwürdig, dass sich Paare in Entwicklungsländern Kinder "produzieren" lassen. Und es ist sicherlich keine allzu schlaue Idee, mit einem Kleinkind nackt bei Minusgraden auf dem Fahrrad unterwegs zu sein. Aber was hat das mit Transsexualität zu tun?
Und ich habe nicht den Eindruck, dass der Autor allzu viel Erfahrung mit Kindern hat. Das was er schreibt, hört sich sehr nach Lehrbuch an. Wer Kinder hat, der weiß, dass einerseits vieles im Fluss ist und sich verändert, dass aber anderes sehr früh erkennbar ist und auch stabil bleibt. Bei meinen Töchtern war eine Identitäts- und Geschlechtsunsicherheit nie zu erkennen. Die wussten von Anfang ziemlich genau wer und was sie waren.
Und wer, mal abgesehen von ein paar Spinnern, fängt an sein Kind geschlechtlich umzumodeln, nur weil sein Junge mal ein Kleid anzieht. Eltern, die mit einem transsexuellen Kind konfrontiert werden, schreien doch nicht "Hurra" und vereinbaren sofort den Termin zur Hormonbehandlung. Die suchen doch erst einmal Hilfe und Unterstützung, damit sie mit der Situation zurecht kommen und ihrem Kind am besten helfen.
An einer Stelle schreibt sinngemäß er, dass sich eine Persönlichkeit aus den Schwierigkeiten und Widerständen entwickelt, die es zu überwinden oder auszuhalten gilt. Was das angeht, können transsexuelle Menschen viel berichten. Für uns ist der Lebensweg mit Herausforderungen gepflastert und ein paar weniger hätten meiner Persönlichkeitsentwicklung sicherlich nicht geschadet.
Ich kann das noch eine Weile fortsetzen, es gibt noch vieles an dem Beitrag von Prof. Dr. Welzer zu kritisieren. Allerdings frage ich mich, wie jemand, der so einen Unsinn zusammenschreibt, Professor wird. Aber vielleicht fehlen dem Autor nur ein paar Schwierigkeiten und Widerstände auf seinem Lebensweg, die zu seiner Persönlichkeitsentwicklung beigetragen hätten.
Liebe Grüße
Anke
Sentio ergo sum. - Ich fühle, also bin ich.
Les femmes sont fortes quand elles sont feminines. (Coco Chanel)
https://www.transcuisine.com
Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCQc7XaiWBuzchBQTnGRv80g
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Claudia-Luisa
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Re: Professor Dr. Harald Welzer: das war wohl nichts, setzen! 0 Punkte!
Hallo,
nachdem ich gestern diesen üblen Artikel gelesen hatte, habe ich Prof. Welzer (welzer@futurzwei.org) geschrieben:
Stuttgarter Erklaerung -· Vielfalt der Geschlechter -· Menschenrechtskonforme Behandlung -· Theologische Neubewertung
K.....@.........
Bitte um Unterstuetzung fuer eine menschenrechtskonforme Behandlung von Menschen mit "sogenannten geschlechtlichen Normabweichungen", wie transsexuelle und intersexuelle Menschen
Sehr geehrter Herr Professor Welzer,
eben habe ich Ihren Artikel "Kolumbus ohne GPS" gelesen. Vermutlich haben Sie weder Kontakt zu inter- und transsexuellen Menschen, noch haben Sie sich um die Erkenntnisse der Hirnforschung vorab bemüht.
Inter- und transsexuelle Menschen gibt es seit es Menschen gibt.
https://www.meduniwien.ac.at/web/ueber- ... 5120233117
Es wuerde mich sehr freuen, wenn Sie die Anliegen der Menschen mit Intersexualitaet und Transsexualitaet mit Ihrer Unterzeichnung der Stuttgarter Erklaerung unterstuetzen und/oder an interessierte Menschen weiterleiten könnten. ...........................
Bisher kam noch keine Antwort
nachdem ich gestern diesen üblen Artikel gelesen hatte, habe ich Prof. Welzer (welzer@futurzwei.org) geschrieben:
Stuttgarter Erklaerung -· Vielfalt der Geschlechter -· Menschenrechtskonforme Behandlung -· Theologische Neubewertung
K.....@.........
Bitte um Unterstuetzung fuer eine menschenrechtskonforme Behandlung von Menschen mit "sogenannten geschlechtlichen Normabweichungen", wie transsexuelle und intersexuelle Menschen
Sehr geehrter Herr Professor Welzer,
eben habe ich Ihren Artikel "Kolumbus ohne GPS" gelesen. Vermutlich haben Sie weder Kontakt zu inter- und transsexuellen Menschen, noch haben Sie sich um die Erkenntnisse der Hirnforschung vorab bemüht.
Inter- und transsexuelle Menschen gibt es seit es Menschen gibt.
https://www.meduniwien.ac.at/web/ueber- ... 5120233117
Es wuerde mich sehr freuen, wenn Sie die Anliegen der Menschen mit Intersexualitaet und Transsexualitaet mit Ihrer Unterzeichnung der Stuttgarter Erklaerung unterstuetzen und/oder an interessierte Menschen weiterleiten könnten. ...........................
Bisher kam noch keine Antwort