Crossdresser oder doch mehr??? - # 2
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Theresa-Annalena
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Re: Crossdresser oder doch mehr???
Hi Vicky,
Du triffst es (mich) auf den Punkt. Mein Prozess läuft jetzt schon so lange Zeit.
Ich selbst sehe mich als TS - wenn es die Last der Verantwortung nicht gäbe.
Die Entscheidung - oder zumindest das Empfinden - auf welche Seite ich gehöre
habe ich für mich geklärt. Dein Begriff "Two-Spirits" trifft meine Situation (aktuell)
zu 100%. Was ich (für mich) begriffen habe, ist das ich nichts mehr als endgültig
bezeichne. Am eigenen Horizont erscheinen nur Etappenziele. Manche gehen ihren
Weg weiter, manche gehen den Weg ein Stück zurück, aber in den seltensten Fällen
hat der Weg ein Ende. Es ist die Bewegung, die Auseinandersetzung mit sich selbst,
die hilft den Zwiespalt auszuhalten. Stillstand bedeutet Resignation und ist die
schlechteste aller Lösungen. Ich selbst hoffe auf einen zumindest zeitnahen
(aber vieleicht nur temporären) Kompromiss. Einen der wichtigsten Schritte
habe ich letzte Woche hierzu getan. Ob meine Realität das aushält weis ich
noch nicht, dazu ist noch alles zu frisch.
LG
Tessa.
Du triffst es (mich) auf den Punkt. Mein Prozess läuft jetzt schon so lange Zeit.
Ich selbst sehe mich als TS - wenn es die Last der Verantwortung nicht gäbe.
Die Entscheidung - oder zumindest das Empfinden - auf welche Seite ich gehöre
habe ich für mich geklärt. Dein Begriff "Two-Spirits" trifft meine Situation (aktuell)
zu 100%. Was ich (für mich) begriffen habe, ist das ich nichts mehr als endgültig
bezeichne. Am eigenen Horizont erscheinen nur Etappenziele. Manche gehen ihren
Weg weiter, manche gehen den Weg ein Stück zurück, aber in den seltensten Fällen
hat der Weg ein Ende. Es ist die Bewegung, die Auseinandersetzung mit sich selbst,
die hilft den Zwiespalt auszuhalten. Stillstand bedeutet Resignation und ist die
schlechteste aller Lösungen. Ich selbst hoffe auf einen zumindest zeitnahen
(aber vieleicht nur temporären) Kompromiss. Einen der wichtigsten Schritte
habe ich letzte Woche hierzu getan. Ob meine Realität das aushält weis ich
noch nicht, dazu ist noch alles zu frisch.
LG
Tessa.
Hat die Blume einen Knick, war der Schmetterling zu dick.
Wenn alle Stricke reißen, warst Du zu schwer für die Schaukel.
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ExUserIn-2026-04-08
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Re: Crossdresser oder doch mehr???
Ich wollte Dich nicht treffen ...Du triffst es (mich) auf den Punkt.
Nichts ist so beständig, wie das Provisorium. Das nennt man dann "Providurium", wie ich soeben aus Wikipedia gelernt habe. Mein Frausein ist so zu sagen ein provisorisches Providurium in sich wandelnder Gestalt ...
So zu sagen zappelnd vorm Damenklo zu stehen. Was ich mir wünsche, ist dauerhaft ein wenig innere Ruhe. Aber im Augenblick ist aber auf Grund einiger Beiträge, die ich gelesen oder geschrieben habe, eher Unruhe eingekehrt. Es gibt wohl wieder etwas zu tun.Es ist die Bewegung, die Auseinandersetzung mit sich selbst, die hilft den Zwiespalt auszuhalten.
Mich plagt z.B. die Frage, wie ich denn sicher sein kann, ein Stück weit Frau zu sein ? Oder ist es vielleicht Einbildung, weil ich es mir wünsche ? Das hat vielleicht auch mit der Ausgangsfrage von Larissa zu tun. Keine Frage, ich genieße es, aber es ist auch Last. Oder wird es zur Last, weil es von außen an mich herangetragen wird ? Wenn ich ein wenig ernsthafter recherchiere, wie andere Kulturen mit dem Phänomen umgehen, kann ich nur feststellen, dass TG in irgendeiner Form immer eine Belastung darstellte. das gilt auch für Völker, in denen TG eine Wertschätzung erfährt.
So heißt es bei http://eva.transgender.at/Loc/Winkte.htm:
Es wird uns also nichts anderes übrig bleiben, als die Last, die wir in manchen Situationen auch als Privileg sehen können, auf uns zu nehmen. Aber Anerkennung werden wir i.d.R. nicht erfahren können. Wenn es darauf ankommt, werden wir zur Seite geschoben. Man hat schon ganze Völker zur Seite geschoben und tut es noch. Frauen konnten sich weitgehend durchsetzen, nicht durch Emanzipation, sondern durch Anpassung. Nebenbei sind einige Rechte abgefallen. Aber sie zahlen einen hohen Preis dafür, wenn sie ihre Weiblichkeit dafür einschränken. Das ist ähnlich wie bei uns TG, wenn wir einen Teil der Persönlichkeit verstecken oder verdrängen, werden wir geachtet."Der Weg der Winktes (Anm.: two spirits, TG)", sagte Archie Fire Lame Deer, "ist ein Weg der Tränen. Es ist kein leichter Weg, und sicherlich nicht begehrt". Viele Medizinmänner fürchten sich vor der Berufung zur Winkte. Es ist "die größte Tragödie, die einem Lakota-Mann zustoßen könnte"
Irgendwie irre Gedanken, oder ?
Viele Grüße
Vicky
Respekt ist nicht teilbar.
Vicky
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Theresa-Annalena
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Re: Crossdresser oder doch mehr???
Hi Vicky,
nein nein, viel irrer wie die Situation in der wir uns befinden sind wir selbst und unsere Gedanken bestimmt auch nicht.
Es ist die Frage ob wir bereit sind, unseren Geist zu befreien. Dabei spielen eben die Randbedingungen eine große Rolle.
Richtig ist das nur ein freier Geist Alles erreichen kann. Und dafür ist es nie zu spät. Nur eines ist sicher unser Zeitfaden
hat ein Ende - danach geht nichts mehr. Warum geschieht das Outing (als unumkehrlicher Eingriff in die soziale Umgebung)
so oft erst in der Lebensmitte? Genau dann wenn eine gewisse Stabilität und Sicherheit in den Lebensrhythmus eingekehrt ist?
Wir setzen das bisher erreichte aufs Spiel für ein Gefühl? Welch Irrsinn! Und doch keiner, denn wir werden uns erst jetzt bewusst,
das es später keinen interessieren wird ob wir gücklich waren. Wir erkennen das das letzte Hemd keine Taschen hat.
Wir setzen neue Prioritäten und ändern unsere Wertvorstellung vom Leben. Denn die Feststellung glücklich gewesen zu sein
ist das Einzige was man zum letzten Tag mitnehmen kann.
LG
Tessa.
nein nein, viel irrer wie die Situation in der wir uns befinden sind wir selbst und unsere Gedanken bestimmt auch nicht.
Es ist die Frage ob wir bereit sind, unseren Geist zu befreien. Dabei spielen eben die Randbedingungen eine große Rolle.
Richtig ist das nur ein freier Geist Alles erreichen kann. Und dafür ist es nie zu spät. Nur eines ist sicher unser Zeitfaden
hat ein Ende - danach geht nichts mehr. Warum geschieht das Outing (als unumkehrlicher Eingriff in die soziale Umgebung)
so oft erst in der Lebensmitte? Genau dann wenn eine gewisse Stabilität und Sicherheit in den Lebensrhythmus eingekehrt ist?
Wir setzen das bisher erreichte aufs Spiel für ein Gefühl? Welch Irrsinn! Und doch keiner, denn wir werden uns erst jetzt bewusst,
das es später keinen interessieren wird ob wir gücklich waren. Wir erkennen das das letzte Hemd keine Taschen hat.
Wir setzen neue Prioritäten und ändern unsere Wertvorstellung vom Leben. Denn die Feststellung glücklich gewesen zu sein
ist das Einzige was man zum letzten Tag mitnehmen kann.
LG
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Michelle_Engelhardt
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Re: Crossdresser oder doch mehr???
Zu viele Gedanken sind auch nicht gut.........lebt! 
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Weihnachtsmarkt ist das Wacken für Büroangestellte!
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ExUserIn-2026-04-08
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Re: Crossdresser oder doch mehr???
Hi Michelle,
wieso glaubst Du, dass wir nicht leben ? Ich lebe sogar viel intensiver als früher. Ich bin mir viel bewusster, dass das Leben endlich ist.
wieso glaubst Du, dass wir nicht leben ? Ich lebe sogar viel intensiver als früher. Ich bin mir viel bewusster, dass das Leben endlich ist.
Das ist es. Ich habe natürlich etwas provoziert, vor allem mich selber. Ich suche, also lebe ich. Ich bin halt ein altes Trüffelschweichchen und lebe von den Köstlichkeiten, die ich finde. Es geht mir nicht ausschließlich um ein Geniessen. Ich suche noch etwas mehr, nämlich mich selber. Und Stück für Stück komme ich mir auf die Spur. Für mich ist das Leben pur.Und doch keiner, denn wir werden uns erst jetzt bewusst, das es später keinen interessieren wird ob wir gücklich waren. Wir erkennen das das letzte Hemd keine Taschen hat.
Viele Grüße
Vicky
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Michelle_Engelhardt
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Re: Crossdresser oder doch mehr???
Liebe Vicky,
natürlich lebt ihr! Ich habe nur die Erfahrung für mich gemacht, das zuviel nachdenken und grübeln mir nicht geholfen hat, ja sogar teilweise hinderlich war. Ich weiß nicht, ob es anderen auch so geht / gegangen ist.
Liebe Grüße
Michelle
natürlich lebt ihr! Ich habe nur die Erfahrung für mich gemacht, das zuviel nachdenken und grübeln mir nicht geholfen hat, ja sogar teilweise hinderlich war. Ich weiß nicht, ob es anderen auch so geht / gegangen ist.
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s_Roeckchen
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Re: Crossdresser oder doch mehr???
Mädels, nehmt nicht jedes Wort auf die Goldwaage. Gedanken sprich Selbstreflexion ist gut aber darf nicht im Kaleidoskop enden.
Ausserdem muss Stillstand auch nicht zwangsweise Resignation bedeuten. Meine "Entwicklung" stagniert seit langem denn der nächste "logische Schritt" wäre eine Erscheinung 100% en Femme, also mit Polsterei und Malstunde. Ich bleibe offen für das was noch kommen möge und bin mit den was gerade ist einfach "vollständig" und zufrieden.
Noch dazu bin ich zum CD von der Fetischseite (STRUMPFHOSEN) her gekommen und baue mein CD drum rum. Das scheint mir auch ein Aspekt zu sein wie wir uns entwickeln.
Bei mir selbst kann ich nur feststellen, dass ich mich nicht in weibliches oder männliches Denken und Fühlen aufteile sondern ich für mich diese Trennung aufgehoben habe, es gibt nur s'Röckchens Denken und Fühlen, wobei ich meine biologische männnliche Gechlechtsidentität auch bin. Ich bin nicht so vermessen, aufzuteilen was typisch weiblich oder männlich Denken und Fühlen ist.
Typisch männlich: Fußball? Typisch weiblich: gestyltes Outfit?
Und zu guter Letzt: das erste mal im Röckchen raus war auch nicht am Wohnort, sondern in Bamberg zu einer (nicht mehr existenten) Runde.
s'Röckchen
Ausserdem muss Stillstand auch nicht zwangsweise Resignation bedeuten. Meine "Entwicklung" stagniert seit langem denn der nächste "logische Schritt" wäre eine Erscheinung 100% en Femme, also mit Polsterei und Malstunde. Ich bleibe offen für das was noch kommen möge und bin mit den was gerade ist einfach "vollständig" und zufrieden.
Noch dazu bin ich zum CD von der Fetischseite (STRUMPFHOSEN) her gekommen und baue mein CD drum rum. Das scheint mir auch ein Aspekt zu sein wie wir uns entwickeln.
Bei mir selbst kann ich nur feststellen, dass ich mich nicht in weibliches oder männliches Denken und Fühlen aufteile sondern ich für mich diese Trennung aufgehoben habe, es gibt nur s'Röckchens Denken und Fühlen, wobei ich meine biologische männnliche Gechlechtsidentität auch bin. Ich bin nicht so vermessen, aufzuteilen was typisch weiblich oder männlich Denken und Fühlen ist.
Typisch männlich: Fußball? Typisch weiblich: gestyltes Outfit?
Und zu guter Letzt: das erste mal im Röckchen raus war auch nicht am Wohnort, sondern in Bamberg zu einer (nicht mehr existenten) Runde.
s'Röckchen
...ridicule is nothing to be scared of...
(A.Ant "Prince Charming")
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exuserin-2017-01-16
Re: Crossdresser oder doch mehr???
Hi die Grundfrage bei allem ist, fühlt ihr euch in eurem Körper wohl so wie er ist ? Oder ist es das Unbehagen des falschen Körpers, dass euch dazu antreibt Frau zu sein ? Dabei sind die Grenzen oft fliesend, Einflüße Erwartungen der Gesellschaft spürbar , kann ich das darf ich dass ? Horcht genau in euch rein, die innere Stimme sagt euch schon, wo die Reise hingehen soll. Manchmal hemmen einen die Ängste und Erwartungen der familie, aber die Seele weiß das es nicht richtig ist. Aus dem Dilema muß man sich erstmal befreien.
Tessa deshalb dauert es so lange, man wird 40 jahre alt um damit klar zu kommen es selber zu verstehen.
LG Uta
Tessa deshalb dauert es so lange, man wird 40 jahre alt um damit klar zu kommen es selber zu verstehen.
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Theresa-Annalena
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Re: Crossdresser oder doch mehr???
Du hast ja völlig recht. Doch nicht jeder kann beide Seiten so verschmelzen, das er mit der Schnittmenge ohne Probleme durchs Leben geht. Wenn es da eine brauchbare psychologische Lösung gäbe, gäbe es wohl keine GAOP "Patienten". Es will auch keiner die Charaktere strikt in m/w teilen, dazu ist das Leben zu komplex. Um zu bestehen brauchst Du immer etwas von beiden. Der 08/15 Mensch hat das auch, doch ist seine Identität klar gewichtet - vermutlich ohne das er seine zweite Seite bewusst wahrnimmt. Bei uns ist das eben anders. Die Wichtung läuft entgegengesetzt zur physischen Präsenz.
LG Tessa.
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exuserin-2017-01-16
Re: Crossdresser oder doch mehr???
Moin Tessa, bei meinem ersten gespräch mit dem Psychologen war mein männlicher Teil dort. Er war der Meinung beide Seiten in einem Leben verknüpfen zu können. Ein paar Monate später beim 2 Gespräch war ich dann dort und es war klar es wird nur ein Leben eine Seele in diesem Körper geben. Ich hatte das ganze Leben das Gefühl es gibt 2 Seelen in meinem Körper die männliche und meine weibliche. Letztendlich hab ich mich durch gesetzt bin froh das er weg ist. Klingt sicher seltsam es war so.
Lg Uta
Lg Uta
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Michelle_Engelhardt
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Re: Crossdresser oder doch mehr???
Ich glaube nicht, das der Mann jemals zu 100% verschwindet. Ist aber auch nicht weiter schlimm. Insbesondere, wenn man erst in "fortgeschrittenem Alter" zu sich selbst findet, ist es glaub ich ganz normal, das der Mann hin und wieder "anklopft".
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ulla
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Re: Crossdresser oder doch mehr???
Moin Larissa
Der erste Flug aus dem Mädelnest,bleibt allen als unvergesslich und schöne Erinnerung erhalten.
Wirst deine Erfahrungen selbst bald machen.
Gruß Ulla
Der erste Flug aus dem Mädelnest,bleibt allen als unvergesslich und schöne Erinnerung erhalten.
Wirst deine Erfahrungen selbst bald machen.
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Theresa-Annalena
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Re: Crossdresser oder doch mehr???
@uta
liebe Uta, genau das ist es was ich meine. Die Werdegänge der einzelnen Schickale scheinen alle den gleichen Kern zu haben
und sind doch so unterschiedlich. Was dem einem genügt ist beim nächsten erst der Beginn seiner eigenen Wahrnehmung.
Dein Psycho (man möge mir die [nicht als abwertend gemeinte] Abkürzung verzeihen) arbeitete vermutlich auch nach einer
abgestuften Strategie. Im ersten Gespräche zieht er ein " nebeneinander" als Lösung in Erwägung, nach dem zweiten Gespräch
gibt es faktisch keine konsensfähige Lösung mehr - also doch nur schwarz oder weiß. Und das ist im individuellen Fall
auch gut so (so bitter es auch sein mag).
@s`Roeckchen
der Vergleich mit dem " Kaleidoskop" gefällt mir sehr gut. Ja - das ist manchmal genau mein Gemütszustand.
Deshalb will ich meine Argumentation ja auch nicht als Lösung verstanden wissen. Vielmehr ist es eine provokative
Auseinandersetzung die ich bis vor zwei Monaten (bis zur Anmeldung hier) mit mir selber ausmachen musste.
Und "Freitag" ist auf die Dauer nicht wirklich ein zielführender Gesprächspartner. Die Phasen der "Resignation"
habe ich immer so er(ge)lebt, das ich nicht stehengeblieben bin, sondern faktisch Tessa unzähligemale ausgelöscht (!) habe.
Es ist wie im Film "Und täglich grüßt das Murmeltier" es wiederholt sich immerwieder in verschiedensten Variationen
in der Hoffnung aus der Schleife ausbrechen zu können. Was dabei der "erlösende" Schritt ist, offenbart sich eben
erst am nächsten Morgen - oder nach 25 Jahren.
@Michelle und Uta
meine lieben Mentoren. Ich bin noch so neu hier, aber ihr beide habt für mich in so kurzer Zeit eine ganze Menge
Licht ins Dunkel gebracht. Dafür möchte ich Euch hier nochmal richtig Danke sagen. Ihr beide geht einen Weg der
für viele nicht zu bewältigen erscheint aber von Euch real gelebt wird. Es ist ein Zeichen der Hoffnung für die die
ihre Situation bisher als aussichtlos gesehen haben (mich eingeschlossen).
GlG
Tessa.
liebe Uta, genau das ist es was ich meine. Die Werdegänge der einzelnen Schickale scheinen alle den gleichen Kern zu haben
und sind doch so unterschiedlich. Was dem einem genügt ist beim nächsten erst der Beginn seiner eigenen Wahrnehmung.
Dein Psycho (man möge mir die [nicht als abwertend gemeinte] Abkürzung verzeihen) arbeitete vermutlich auch nach einer
abgestuften Strategie. Im ersten Gespräche zieht er ein " nebeneinander" als Lösung in Erwägung, nach dem zweiten Gespräch
gibt es faktisch keine konsensfähige Lösung mehr - also doch nur schwarz oder weiß. Und das ist im individuellen Fall
auch gut so (so bitter es auch sein mag).
@s`Roeckchen
der Vergleich mit dem " Kaleidoskop" gefällt mir sehr gut. Ja - das ist manchmal genau mein Gemütszustand.
Deshalb will ich meine Argumentation ja auch nicht als Lösung verstanden wissen. Vielmehr ist es eine provokative
Auseinandersetzung die ich bis vor zwei Monaten (bis zur Anmeldung hier) mit mir selber ausmachen musste.
Und "Freitag" ist auf die Dauer nicht wirklich ein zielführender Gesprächspartner. Die Phasen der "Resignation"
habe ich immer so er(ge)lebt, das ich nicht stehengeblieben bin, sondern faktisch Tessa unzähligemale ausgelöscht (!) habe.
Es ist wie im Film "Und täglich grüßt das Murmeltier" es wiederholt sich immerwieder in verschiedensten Variationen
in der Hoffnung aus der Schleife ausbrechen zu können. Was dabei der "erlösende" Schritt ist, offenbart sich eben
erst am nächsten Morgen - oder nach 25 Jahren.
@Michelle und Uta
meine lieben Mentoren. Ich bin noch so neu hier, aber ihr beide habt für mich in so kurzer Zeit eine ganze Menge
Licht ins Dunkel gebracht. Dafür möchte ich Euch hier nochmal richtig Danke sagen. Ihr beide geht einen Weg der
für viele nicht zu bewältigen erscheint aber von Euch real gelebt wird. Es ist ein Zeichen der Hoffnung für die die
ihre Situation bisher als aussichtlos gesehen haben (mich eingeschlossen).
GlG
Tessa.
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Michelle_Engelhardt
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Re: Crossdresser oder doch mehr???
Liebe Tessa,
danke für das Kompliment. Ich fühle mich nicht als Vorreiter, Mentor oder sonst irgendwas. Wenn ich aus meinem Leben plaudere, meine Erlebnisse schildere oder meine Sichtweisen darlege und es anderen hilft, so freut mich das natürlich umso mehr. Mein Lebensmotto ist, das man alles erreichen kann, wenn man es will und wenn man an sich glaubt. Ich bin ein Mensch, der immer positiv denkt. Mag es auch noch so aussichtslos erscheinen, es geht immer weiter und es gibt auch für alles eine Lösung. Manchmal sind Kompromisse erforderlich oder auch radikale Veränderungen um sein Leben so zu gestalten wie man es möchte oder in manchen Fällen sogar muss. Manchmal hat man alte Weggefährten auf dem neuen Weg, manchmal muss man ihn alleine gehen, auch wenn es schmerzhaft ist. Neue Weggefährten werden hinzukommen, neue Freundschaften und neue Beziehungen werden entstehen.
LG Michelle
danke für das Kompliment. Ich fühle mich nicht als Vorreiter, Mentor oder sonst irgendwas. Wenn ich aus meinem Leben plaudere, meine Erlebnisse schildere oder meine Sichtweisen darlege und es anderen hilft, so freut mich das natürlich umso mehr. Mein Lebensmotto ist, das man alles erreichen kann, wenn man es will und wenn man an sich glaubt. Ich bin ein Mensch, der immer positiv denkt. Mag es auch noch so aussichtslos erscheinen, es geht immer weiter und es gibt auch für alles eine Lösung. Manchmal sind Kompromisse erforderlich oder auch radikale Veränderungen um sein Leben so zu gestalten wie man es möchte oder in manchen Fällen sogar muss. Manchmal hat man alte Weggefährten auf dem neuen Weg, manchmal muss man ihn alleine gehen, auch wenn es schmerzhaft ist. Neue Weggefährten werden hinzukommen, neue Freundschaften und neue Beziehungen werden entstehen.
LG Michelle
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exuserin-2017-01-16
Re: Crossdresser oder doch mehr???
Hi Tessa ,
danke schliesse mich da Michelle aber an. Wer soll uns helfen, wenn wir uns hier nicht selbst unterstützen ? Ich helfe gerne weiter ,aus eigenem Erleben weiß ich wie sich das alles anfühlt. Kopf hoch höre auf deine innere Stimme,die führt dich deinen Weg entlang.
Gruß Uta
danke schliesse mich da Michelle aber an. Wer soll uns helfen, wenn wir uns hier nicht selbst unterstützen ? Ich helfe gerne weiter ,aus eigenem Erleben weiß ich wie sich das alles anfühlt. Kopf hoch höre auf deine innere Stimme,die führt dich deinen Weg entlang.
Gruß Uta