Wer oder was bin ich?
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su0359
Wer oder was bin ich?
Hallo, liebes Forum.
Ich bin neu hier und muss mal einiges loswerden, weil mir sonst vor lauter Gedanken "der Kopf platzt". Zudem habe ich momentan niemanden, dem ich mich anvertrauen könnte. Abgesehen davon, dass das Thema nur schwer mit Männern zu diskutieren wäre, hätte ich noch nicht einmal einen Freund. Ich hätte wahrscheinlich (und so war es früher auch immer) eher Freundinnen, doch das ist mir nicht möglich, da ich (ich hoffe, das bleibt auch so) verheiratet bin.
In dem Zuge stelle ich mich vielleicht auch mal eben vor.
Meinen Namen möchte ich natürlich nicht Preis geben, da ich (erstmal) nicht erkannt werden möchte.
Ich möchte lieber hier meinen "Wunsch-Mädchen-Namen" benutzen.... "Vera".
Mit diesem Namen verbinde ich eine sehr, sehr tolle und liebe Person, die mich einen Teil meines Lebens begleitet hat.
Geboren bin ich biologisch als Junge, lebe jetzt seit über 40 Jahren als Mann und bin mit einer lieben Frau verheiratet, die mir zwei Kinder geschenkt hat.
Beruflich bin eich in einer ("Gott sei Dank") unkündbaren Anstellung, aber allerdings in einer absoluten Männerdomäne.
Über viele Jahre hinweg (immer wieder mal) kam mir die Frage in den Sinn, ob ich wohl vielleicht doch lieber eine Frau wäre. Diese Frage kam in den letzten Wochen immer häufiger und intensiver. Früher hab ich mich oft schnell abgelenkt und das Thema war erstmal für eine Weile aus dem Kopf verschwunden. Jetzt lese ich immer mehr zum Thema TG an und es geht mir fast nicht mehr aus dem Kopf.
In so vielen Berichten und Geschichten von TG finde ich mich erschreckend oft selbst wieder und denke mir: "Ja, so ist das bei mir auch".
Ich trage selbst (so wie viele hier auch) gern Tights zum Sport und Strumpfhosen oder Leggings unter den Jeans, wenn es drußen kalt wird. Meiner Frau habe ich erklärt, dass es heute immer mehr Hersteller gibt, die auch Strumpfhosen für Männer herstellen und dass das jetzt in Mode käme... Die Bodies unter der Kleidung dienen auch nur dazu, den Rücken in der Kälte warm zu halten.....
Ach ja. Heute muss ich mir eingestehen, dass ich mich (und meine Frau) da nur selbst belogen habe.
Seit einer Karnevalsaufführung vor zwei Jahren, wo ich als Frau in der Öffentlichkeit verkleidet war, weiß ich, dass ich zumindest Crossdresser bin. (Und es war sooo cool!). Meine "LEIDENschaft" gehe ich allerdings nur im Geheimen zu Hause nach.
Komisch finde ich nur, dass ich mich in dieder "Rolle" zwar sehr, sehr wohl fühle, aber mich selbst so im Spiegel nicht betrachten mag. Generell mag ich mich/meinen Körper nicht sonderlich gern.
Ich habe zwar ein wirklich tiefes Verständnis für Crossdresser oder Transgender, aber ich weiß nicht, warum sie und ich selbst so befremdlich auf mich wirken. Ich möchte damit aber auch niemanden beleidigen oder zu nahe treten. Ich verstehe es selbst nicht so genau.
Sehr oft versuche ich mir vorzustellen, wie es wäre als Frau durchs Leben zu gehen....aber auch das macht mir Angst?! Ich meine, sexuell gesehen, würde ich alles dafür geben, in einem Frauenkörper zu stecken und mich selbst zu erforschen (sagen wir es mal so).
Aber im Alltag ein Frau sein, einkaufen zu gehen, zu arbeiten,...die Vorstellung macht mir Angst. Was ist, wenn ich mich outen würde und es versuchen würde....und dann zerbreche ich daran....alles kaputt?!
Ich weiß aber, dass ich in meinem tiefen Inneren kein "ganzer" Mann bin. Für mein biologisches "Anhängsel" habe ich im Übrigen auch nicht sonderlich viel übrig. Ich sehe es eher als Ballast, obwohl ich sehr gut weiß, wie ich meine Frau damit "glücklich" machen kann.
Außerdem weiß ich, dass ich teilweise "typisch männliches" Verhalten (Protzen, prahlen, rülpsen, "Kekswichsen",...) verabscheue, obwohl ich mich sicher nicht "damenhaft" verhalte. Außerdem mag ich Machos nicht...... Ich wäre/bin zu 100% lesbisch!
Ob ich tatsächlich TG bin, habe ich mir in den letzten Tagen zu oft schon mit einem klaren "Ja" selbst beantwortet. Nur wie geht's jetzt weiter?
Andeutungen habe ich bei meiner Frau schonmal versucht....leider nur Ablehnung (nett gesagt).
Zum einen musste sie in ihrer Vergangenheit schon viele schlechte Erfahrungen im privaten durchleben, dann hoher beruflicher Stress.....momentan ist ihr Zuhause ihr einziger Ruhepunkt. Diese Rückzugsmöglichkeit für sie ist mir "heilig" und die Geborgenheit, die ich Ihr geben kann ("Starke Schulter" und so). Da will ich sie auch auf gar keinen Fall mit meinem Problem noch belasten.
"Mein Mann und sein Identitätsproblem. Was soll die Familie, die Nachbarn und Arbeitskollegen bloß denken? Das geht doch nicht!" Leider ist sie ein Mensch, der sich immer sehr viele Gedanken um das Denken anderer Menschen macht. Sie käme damit sicher nicht klar.
Kompromiss: Als Frau die "Rolle: Mann" spielen......
Eine Lösung?
Vielleicht. Aber nicht für die Ewigkeit. Irgendwann kommt's raus.
Wie würden es die Kinder aufnehmen? Könnten sie den "Verlust" von Papa verkraften?
Was man macht.....man macht es falsch.
Ich erwarte hier keine Antworten, wo mir gesagt wird, was ich tun soll....
Außerdem wurden ähnliche Berichte ja auch schon oft zur Genüge "durchgekaut".
Ich wollte mir meine Gedanken nur mal "von der Seele" schreiben.....
Danke, dass es hier die Möglichkeit dazu gibt.
Eure Vera.
Ich bin neu hier und muss mal einiges loswerden, weil mir sonst vor lauter Gedanken "der Kopf platzt". Zudem habe ich momentan niemanden, dem ich mich anvertrauen könnte. Abgesehen davon, dass das Thema nur schwer mit Männern zu diskutieren wäre, hätte ich noch nicht einmal einen Freund. Ich hätte wahrscheinlich (und so war es früher auch immer) eher Freundinnen, doch das ist mir nicht möglich, da ich (ich hoffe, das bleibt auch so) verheiratet bin.
In dem Zuge stelle ich mich vielleicht auch mal eben vor.
Meinen Namen möchte ich natürlich nicht Preis geben, da ich (erstmal) nicht erkannt werden möchte.
Ich möchte lieber hier meinen "Wunsch-Mädchen-Namen" benutzen.... "Vera".
Mit diesem Namen verbinde ich eine sehr, sehr tolle und liebe Person, die mich einen Teil meines Lebens begleitet hat.
Geboren bin ich biologisch als Junge, lebe jetzt seit über 40 Jahren als Mann und bin mit einer lieben Frau verheiratet, die mir zwei Kinder geschenkt hat.
Beruflich bin eich in einer ("Gott sei Dank") unkündbaren Anstellung, aber allerdings in einer absoluten Männerdomäne.
Über viele Jahre hinweg (immer wieder mal) kam mir die Frage in den Sinn, ob ich wohl vielleicht doch lieber eine Frau wäre. Diese Frage kam in den letzten Wochen immer häufiger und intensiver. Früher hab ich mich oft schnell abgelenkt und das Thema war erstmal für eine Weile aus dem Kopf verschwunden. Jetzt lese ich immer mehr zum Thema TG an und es geht mir fast nicht mehr aus dem Kopf.
In so vielen Berichten und Geschichten von TG finde ich mich erschreckend oft selbst wieder und denke mir: "Ja, so ist das bei mir auch".
Ich trage selbst (so wie viele hier auch) gern Tights zum Sport und Strumpfhosen oder Leggings unter den Jeans, wenn es drußen kalt wird. Meiner Frau habe ich erklärt, dass es heute immer mehr Hersteller gibt, die auch Strumpfhosen für Männer herstellen und dass das jetzt in Mode käme... Die Bodies unter der Kleidung dienen auch nur dazu, den Rücken in der Kälte warm zu halten.....
Ach ja. Heute muss ich mir eingestehen, dass ich mich (und meine Frau) da nur selbst belogen habe.
Seit einer Karnevalsaufführung vor zwei Jahren, wo ich als Frau in der Öffentlichkeit verkleidet war, weiß ich, dass ich zumindest Crossdresser bin. (Und es war sooo cool!). Meine "LEIDENschaft" gehe ich allerdings nur im Geheimen zu Hause nach.
Komisch finde ich nur, dass ich mich in dieder "Rolle" zwar sehr, sehr wohl fühle, aber mich selbst so im Spiegel nicht betrachten mag. Generell mag ich mich/meinen Körper nicht sonderlich gern.
Ich habe zwar ein wirklich tiefes Verständnis für Crossdresser oder Transgender, aber ich weiß nicht, warum sie und ich selbst so befremdlich auf mich wirken. Ich möchte damit aber auch niemanden beleidigen oder zu nahe treten. Ich verstehe es selbst nicht so genau.
Sehr oft versuche ich mir vorzustellen, wie es wäre als Frau durchs Leben zu gehen....aber auch das macht mir Angst?! Ich meine, sexuell gesehen, würde ich alles dafür geben, in einem Frauenkörper zu stecken und mich selbst zu erforschen (sagen wir es mal so).
Aber im Alltag ein Frau sein, einkaufen zu gehen, zu arbeiten,...die Vorstellung macht mir Angst. Was ist, wenn ich mich outen würde und es versuchen würde....und dann zerbreche ich daran....alles kaputt?!
Ich weiß aber, dass ich in meinem tiefen Inneren kein "ganzer" Mann bin. Für mein biologisches "Anhängsel" habe ich im Übrigen auch nicht sonderlich viel übrig. Ich sehe es eher als Ballast, obwohl ich sehr gut weiß, wie ich meine Frau damit "glücklich" machen kann.
Außerdem weiß ich, dass ich teilweise "typisch männliches" Verhalten (Protzen, prahlen, rülpsen, "Kekswichsen",...) verabscheue, obwohl ich mich sicher nicht "damenhaft" verhalte. Außerdem mag ich Machos nicht...... Ich wäre/bin zu 100% lesbisch!
Ob ich tatsächlich TG bin, habe ich mir in den letzten Tagen zu oft schon mit einem klaren "Ja" selbst beantwortet. Nur wie geht's jetzt weiter?
Andeutungen habe ich bei meiner Frau schonmal versucht....leider nur Ablehnung (nett gesagt).
Zum einen musste sie in ihrer Vergangenheit schon viele schlechte Erfahrungen im privaten durchleben, dann hoher beruflicher Stress.....momentan ist ihr Zuhause ihr einziger Ruhepunkt. Diese Rückzugsmöglichkeit für sie ist mir "heilig" und die Geborgenheit, die ich Ihr geben kann ("Starke Schulter" und so). Da will ich sie auch auf gar keinen Fall mit meinem Problem noch belasten.
"Mein Mann und sein Identitätsproblem. Was soll die Familie, die Nachbarn und Arbeitskollegen bloß denken? Das geht doch nicht!" Leider ist sie ein Mensch, der sich immer sehr viele Gedanken um das Denken anderer Menschen macht. Sie käme damit sicher nicht klar.
Kompromiss: Als Frau die "Rolle: Mann" spielen......
Eine Lösung?
Vielleicht. Aber nicht für die Ewigkeit. Irgendwann kommt's raus.
Wie würden es die Kinder aufnehmen? Könnten sie den "Verlust" von Papa verkraften?
Was man macht.....man macht es falsch.
Ich erwarte hier keine Antworten, wo mir gesagt wird, was ich tun soll....
Außerdem wurden ähnliche Berichte ja auch schon oft zur Genüge "durchgekaut".
Ich wollte mir meine Gedanken nur mal "von der Seele" schreiben.....
Danke, dass es hier die Möglichkeit dazu gibt.
Eure Vera.
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Céline
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Re: Wer oder was bin ich?
Hi Vera,
Herzlich Willkommen hier.Danke für Deine Vorstellung,ich habe einige Parallelen zu meiner Vergangenheit entdeckt.Lasse Dir Zeit Dich zu finden,auf jeden Fall findest Du hier Menschen zum reden.Viel Spaß
LG
Kelly
Herzlich Willkommen hier.Danke für Deine Vorstellung,ich habe einige Parallelen zu meiner Vergangenheit entdeckt.Lasse Dir Zeit Dich zu finden,auf jeden Fall findest Du hier Menschen zum reden.Viel Spaß
LG
Kelly
"Sprache und Worte können mich nicht verletzten...nur der Mensch und seine Absicht dahinter"
C.B.
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Michelle_Engelhardt
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Re: Wer oder was bin ich?
Herzlich willkommen Vera und viel Spaß hier 
Brauchst Du Hilfe oder einfach jemanden zum quatschen? Schick mir 'ne PN!
Weihnachtsmarkt ist das Wacken für Büroangestellte!
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ab08
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Re: Wer oder was bin ich?
Hallo Vera,
herzlich willkommen!
Liebe Grüße
Andrea
herzlich willkommen!
Liebe Grüße
Andrea
FÜR: Respekt, Menschenrechte und eine gelebte, demokratische Zivilgesellschaft, die Minderheiten schützt
ERGO: Umfassende Bildung für alle, effektive Regeln in Alltag und Netz, eine gut ausgestattete Polizei/Justiz
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Katie
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Re: Wer oder was bin ich?
Hallo Vera,
vielen Dank für Deine ausführliche Vorstellung. Als ich Deinen Beitrag gelesen habe, war es so als würde ich in den Spiegel schauen (innerlich nicht äußerlich, da stimme ich mit Dir absolut überein). Deine Überlegungen und Zweifel kann ich 100% nachvollziehen, und jetzt käme die spannende Frage wie ich damit umgehe.
Bisher habe ich auch die Strategie der Verdrängung gewählt und hauptsächlich an andere gedacht, vor allem Familie und Arbeit. Aber ich habe jetzt etwas locker gelassen und, siehe da, bisher ist nichts schlimmes passiert. Mehr Glück habe ich bei meiner Frau, sie kommt damit klar, solange es unter uns bleibt, dies ist ein Kompromiss mit dem ich aktuell Leben kann, wenn auch die Sehnsucht nach mehr da ist.
Das von der "von der Seele" schreiben, klappt hier wunderbar, ich bin froh in diesem Forum zu sein, auch wenn es meinerseits mehr passiv ist. Aber man merkt hier, man ist nicht alleine und das hilft.
Ich wünsche Dir, dass Du hier viele nützliche Tipps findest und Du Wege findest die Dir helfen.
LG
Katie
vielen Dank für Deine ausführliche Vorstellung. Als ich Deinen Beitrag gelesen habe, war es so als würde ich in den Spiegel schauen (innerlich nicht äußerlich, da stimme ich mit Dir absolut überein). Deine Überlegungen und Zweifel kann ich 100% nachvollziehen, und jetzt käme die spannende Frage wie ich damit umgehe.
Bisher habe ich auch die Strategie der Verdrängung gewählt und hauptsächlich an andere gedacht, vor allem Familie und Arbeit. Aber ich habe jetzt etwas locker gelassen und, siehe da, bisher ist nichts schlimmes passiert. Mehr Glück habe ich bei meiner Frau, sie kommt damit klar, solange es unter uns bleibt, dies ist ein Kompromiss mit dem ich aktuell Leben kann, wenn auch die Sehnsucht nach mehr da ist.
Das von der "von der Seele" schreiben, klappt hier wunderbar, ich bin froh in diesem Forum zu sein, auch wenn es meinerseits mehr passiv ist. Aber man merkt hier, man ist nicht alleine und das hilft.
Ich wünsche Dir, dass Du hier viele nützliche Tipps findest und Du Wege findest die Dir helfen.
LG
Katie
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su0359
Re: Wer oder was bin ich?
Hallo, Ihr Lieben!
Vielen Dank für die liebe Begrüßung und die Hilfestellungen.
Die Idee mit dem Psychologen kam mir auch schon in den Sinn. Er/Sie wird mir zwar nicht sagen können, was ich tun soll, mich aber sicher in meiner Entscheidungsfindung unterstützen, so dass ich mir "sicherer" bin.
Ich will jetzt auch nichts im Dialog mit meiner Frau oder Familie überstürzen. Ich entwickel für mich gerade meine Strategie und bin mir täglich immer sicherer, dass ich das nicht länger unterdrücken oder verdrängen möchte. Der Wunsch eine Frau zu sein "kristallisiert" sich schon recht deutlich aus. Es ist aber schon noch sehr viel Wirrwarr im Kopf
Ich habe mich zwar hier im Forum als "Vera" angemeldet, weil ich jemand besonderen damit verbinde,....der Name gefällt mir auch sehr gut. Aber das bin nicht ich.
Eigentlich mag ich meinen männlichen Namen, aber es macht mich auch seeeehr glücklich, dass es von ihm eine weibliche Schreibweise gibt. "Danke, Mama und Papa!" - Manchmal bekomme ich auch in der weiblichen Schreibweise Post. Das stört mich natürlich überhaupt nicht.
Mein männlicher Name ist Pascal und die weibliche Schreibweise ist einfach Pascale. Und DAS bin ich!
Es tut mir leid, wenn ich hier schon direkt zu Anfang alles durcheinander bringe und Euch verwirre....
LG
Pascale.
Vielen Dank für die liebe Begrüßung und die Hilfestellungen.
Die Idee mit dem Psychologen kam mir auch schon in den Sinn. Er/Sie wird mir zwar nicht sagen können, was ich tun soll, mich aber sicher in meiner Entscheidungsfindung unterstützen, so dass ich mir "sicherer" bin.
Ich will jetzt auch nichts im Dialog mit meiner Frau oder Familie überstürzen. Ich entwickel für mich gerade meine Strategie und bin mir täglich immer sicherer, dass ich das nicht länger unterdrücken oder verdrängen möchte. Der Wunsch eine Frau zu sein "kristallisiert" sich schon recht deutlich aus. Es ist aber schon noch sehr viel Wirrwarr im Kopf
Ich habe mich zwar hier im Forum als "Vera" angemeldet, weil ich jemand besonderen damit verbinde,....der Name gefällt mir auch sehr gut. Aber das bin nicht ich.
Eigentlich mag ich meinen männlichen Namen, aber es macht mich auch seeeehr glücklich, dass es von ihm eine weibliche Schreibweise gibt. "Danke, Mama und Papa!" - Manchmal bekomme ich auch in der weiblichen Schreibweise Post. Das stört mich natürlich überhaupt nicht.
Mein männlicher Name ist Pascal und die weibliche Schreibweise ist einfach Pascale. Und DAS bin ich!
Es tut mir leid, wenn ich hier schon direkt zu Anfang alles durcheinander bringe und Euch verwirre....
LG
Pascale.
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Anne-Mette
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Re: Wer oder was bin ich?
Moin,
Gruß
Anne-Mette
und warum heißt Due denn su0359?Ich habe mich zwar hier im Forum als "Vera" angemeldet,
Gruß
Anne-Mette
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su0359
Re: Wer oder was bin ich?
Nun, su0359 ist mein Standard-Login, den ich fast überall verwende. Den Benutzernamen nutze ich, seit er mir zu Uni-Zeiten zugeteilt wurde. Meist bin ich nicht böse darum, wenn er mir dadurch Anonymität verleiht.
Also, war die Verwendung von su0359 bei der Registrierung primär eher Gewohnheit.
Hier im Forum kann ich mich aber auch gern mit Pascale einloggen, wenn es Euch lieber ist?!
Wenn Du den LogIn-Namen in Pascale ändern möchtest....kein Problem.
Gruß
Pascale.
Also, war die Verwendung von su0359 bei der Registrierung primär eher Gewohnheit.
Hier im Forum kann ich mich aber auch gern mit Pascale einloggen, wenn es Euch lieber ist?!
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Gruß
Pascale.
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Anne-Mette
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Re: Wer oder was bin ich?
Moin,
Gruß
Anne-Mette
Nein, das möchte ich nicht.Wenn Du den LogIn-Namen in Pascale ändern möchtest
Gruß
Anne-Mette
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Lina
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Re: Wer oder was bin ich?
Trotzdem waere es ja interessant zu wissen ob wir uns nun an Pascale oder Vera gewoehnen solllen.su0359 hat geschrieben:Nun, su0359 ist mein Standard-Login, den ich fast überall verwende. Den Benutzernamen nutze ich, seit er mir zu Uni-Zeiten zugeteilt wurde. Meist bin ich nicht böse darum, wenn er mir dadurch Anonymität verleiht.
Also, war die Verwendung von su0359 bei der Registrierung primär eher Gewohnheit.
Hier im Forum kann ich mich aber auch gern mit Pascale einloggen, wenn es Euch lieber ist?!
Wenn Du den LogIn-Namen in Pascale ändern möchtest....kein Problem.
Gruß
Pascale.
Und zu deiner Ausgangsfrage: Es ist doch wesentlich wichtiger zu entscheiden, was du nun tun willst, als zu wisse "was" du bist.
Sozusagen: Wewi, eeit ueber die Teenie-Jahren hinaus gehst du ein Mal auf eine Party im weiblichen Look und jetzt ueberlegst du dich, ob du lieber eine Frau waerst? Warum? Entweder tust du das, was Frauen tun so oft, wie es sich richtig anfuehlt, oder auch nicht.
Ein Wort oder eine Bezeichnung wird daran nichts aendern.
Zuletzt geändert von Lina am So 11. Dez 2016, 23:54, insgesamt 1-mal geändert.
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ab08
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Re: Wer oder was bin ich?
Hallo Pascale,su0359 hat geschrieben:Ich habe zwar ein wirklich tiefes Verständnis für Crossdresser oder Transgender, aber ich weiß nicht, warum sie und ich selbst so befremdlich auf mich wirken. Ich möchte damit aber auch niemanden beleidigen oder zu nahe treten. Ich verstehe es selbst nicht so genau.
das drückst Du in Deinem ersten Beitrag sehr schön aus.
Genauso ging es mir früher (vor zwei/drei Jahrzehnten) auch. Verwandtschaftliche Gefühle, aber Begegnungen verunsicherten mich zutiefst.
Es dauert oft sehr lange, bis wir zu uns selber finden. -> Und ... da sind unsere Pflichten, unsere Familie etc.
Allerdings, wir können nicht vor uns selber weglaufen...
Liebe Grüße und alles Gute
Andrea
FÜR: Respekt, Menschenrechte und eine gelebte, demokratische Zivilgesellschaft, die Minderheiten schützt
ERGO: Umfassende Bildung für alle, effektive Regeln in Alltag und Netz, eine gut ausgestattete Polizei/Justiz
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