Für die Klassikfreunde - # 69
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Jalana
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Re: Für die Klassikfreunde
"Konzert für Trompete, Streicher und Basso Continuo in Es-Dur" von Johann Baptist Georg Neruda
Johann Baptist Georg Neruda (* 1707 in Prag; " 1780 in Dresden) war ein böhmischer Violinist, Kapellmeister und Komponist der Vorklassik.
Nach seiner Ausbildung in Prag spielte er zuerst im dortigen Theaterorchester. Er erreichte eine zunehmende Anerkennung als Violinist und Dirigent, die er sich auf Konzertreisen erwarb. Ab 1741 erstmals in Dresden nachgewiesen, wurde er 1750 zunächst Violinist, später war er bis zu seiner Pensionierung 1772 Konzertmeister der Dresdner Hofkapelle.
Er komponierte 18 Symphonien, 10 Violinkonzerte, 1 Fagottkonzert, 34 Triosonaten, verschiedene Tänze, 2 Kirchenkantaten und die Oper "Les Troqueurs". Sein heute bekanntestes Werk, das Konzert für Trompete, Streicher und Basso Continuo in Es-Dur wurde ursprünglich für Corno da caccia geschrieben. Die einzigen zu Lebzeiten im Druck erschienenen Kompositionen sind sechs Triosonaten für zwei Violinen und Bass, 1764 bei Breitkopf & Härtel in Leipzig.
Es spielen das Orquesta Sinfónica de Bilbao und als Solist Vicente Olmos.
LG
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Johann Baptist Georg Neruda (* 1707 in Prag; " 1780 in Dresden) war ein böhmischer Violinist, Kapellmeister und Komponist der Vorklassik.
Nach seiner Ausbildung in Prag spielte er zuerst im dortigen Theaterorchester. Er erreichte eine zunehmende Anerkennung als Violinist und Dirigent, die er sich auf Konzertreisen erwarb. Ab 1741 erstmals in Dresden nachgewiesen, wurde er 1750 zunächst Violinist, später war er bis zu seiner Pensionierung 1772 Konzertmeister der Dresdner Hofkapelle.
Er komponierte 18 Symphonien, 10 Violinkonzerte, 1 Fagottkonzert, 34 Triosonaten, verschiedene Tänze, 2 Kirchenkantaten und die Oper "Les Troqueurs". Sein heute bekanntestes Werk, das Konzert für Trompete, Streicher und Basso Continuo in Es-Dur wurde ursprünglich für Corno da caccia geschrieben. Die einzigen zu Lebzeiten im Druck erschienenen Kompositionen sind sechs Triosonaten für zwei Violinen und Bass, 1764 bei Breitkopf & Härtel in Leipzig.
Es spielen das Orquesta Sinfónica de Bilbao und als Solist Vicente Olmos.
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Re: Für die Klassikfreunde
"Dis moi que je suis belle" aus der Oper 'Thaïs' von Jules Massenet
Jules Émile Frédéric Massenet (* 12. Mai 1842 in Montaud bei Saint-Étienne; " 13. August 1912 in Paris) war ein französischer Opernkomponist des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Er war das jüngste von elf Kindern einer Offiziersfamilie. Von seiner Mutter bekam er den ersten Musikunterricht. Bereits als Elfjähriger (1853) erhielt er am Conservatoire de Paris die erste Ausbildung bei Ambroise Thomas und Charles Gounod und beendete dort 1863 sein Studium, als er den Prix de Rome gewann.
Thaïs ist eine Oper in drei Akten (sieben Bildern) von Jules Massenet (Musik) mit einem Libretto von Louis Gallet. Die Handlung beruht auf dem historischen Roman Thaïs (1890) von Anatole France, der wiederum auf das Drama Pafnutius (nach 962) der Hrotsvit von Gandersheim zurückgeht. Die Handlung geht auf die Legende um die ägyptische Hetäre und Eremitin Thais zurück, die ihrerseits wohl biographische Aspekte der älteren griechischen Hetäre Thaïs beinhaltet, der Geliebten Alexanders des Großen.
Es singt Renée Fleming.
LG
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Jules Émile Frédéric Massenet (* 12. Mai 1842 in Montaud bei Saint-Étienne; " 13. August 1912 in Paris) war ein französischer Opernkomponist des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Er war das jüngste von elf Kindern einer Offiziersfamilie. Von seiner Mutter bekam er den ersten Musikunterricht. Bereits als Elfjähriger (1853) erhielt er am Conservatoire de Paris die erste Ausbildung bei Ambroise Thomas und Charles Gounod und beendete dort 1863 sein Studium, als er den Prix de Rome gewann.
Thaïs ist eine Oper in drei Akten (sieben Bildern) von Jules Massenet (Musik) mit einem Libretto von Louis Gallet. Die Handlung beruht auf dem historischen Roman Thaïs (1890) von Anatole France, der wiederum auf das Drama Pafnutius (nach 962) der Hrotsvit von Gandersheim zurückgeht. Die Handlung geht auf die Legende um die ägyptische Hetäre und Eremitin Thais zurück, die ihrerseits wohl biographische Aspekte der älteren griechischen Hetäre Thaïs beinhaltet, der Geliebten Alexanders des Großen.
Es singt Renée Fleming.
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Re: Für die Klassikfreunde
Ankunft der Königin von Saba - aus dem Oratorium Salomon HWV 67 - Georg Friedrich Händel
Georg Friedrich Händel (laut Taufregister Georg Friederich Händel, anglisiert: George Frideric Handel; * 23. Februar jul./ 5. März 1685 greg. in Halle (Saale); " 14. April 1759 in London) war ein deutsch-britischer Komponist des Barock. Sein Hauptwerk umfasst 42 Opern und 25 Oratorien — darunter Messiah mit dem weltbekannten Chor "Halleluja" —, Kirchenmusik für den englischen Hof, Kantaten, zahlreiche Werke für Orchester sowie Kammer- und Klaviermusik. Händel, dessen künstlerisches Schaffen sich auf alle musikalischen Genres seiner Zeit erstreckte, war gleichzeitig als Opernunternehmer tätig. Er gilt als einer der bedeutendsten Musiker der Geschichte.
Oratorien
Schon während seiner Zeit als Komponist italienischer Opern entwickelt Händel eine neue Kunstform: das englische Oratorium.
In England war das Oratorium bis dahin unbekannt. Auf dem Kontinent orientierte es sich am starren Schema der Opera seria mit ihrer einförmigen Folge von rezitativisch vorgetragener Handlung und oft langen Da-capo-Arien. Ensembles und Chöre kommen kaum vor. Aus Elementen der englischen Plays, Masques und Anthems, des klassischen französischen Dramas, der deutschen Kirchenkantate sowie der charakteristischen Musikform der italienischen Oper (Ouvertüre, Rezitative und Arien, Einteilung in drei Akte) schafft Händel eine neue große Form des musikalischen Dramas, die von der Bühne losgelöst ist. Das Theater stellt zwar weiter den äußeren Rahmen, doch szenisches Spiel, Kostüme, Masken usw. entfallen. Dies ermöglicht plötzliche Szenen- und Affektwechsel. Der Handlungsablauf wird nun ausschließlich in die Fantasie des Zuhörers verlagert, dementsprechend wird der ideelle und sinnliche Gehalt eines Werkes intensiviert. Der Chor ist jetzt nicht nur integriert, sondern er wird zum wesentlichen Glied und Träger der Handlung. Das Oratorium hat dadurch, ohne das Dramatische zu verlieren, episch-lyrischen Charakter. Librettist und Komponist teilen dem Chor zwei Rollen zu: die Rolle des unmittelbar an der Handlung Beteiligten und, nach antikem Vorbild, die Rolle des sie Betrachtenden und Kommentierenden. Schicksal und Taten der handelnden Personen wickeln sich vor dem Hintergrund des Volkslebens ab. Ganze Völker werden personifiziert. In Belshazzar werden gar drei Völker einander gegenübergestellt. Der Heldenkastrat wird (so gut wie) verbannt, dafür übernimmt der in der Oper bisher vorwiegend als Schurke agierende Tenor die Rolle des Helden. Händel führt seine Oratorien in eigener Regie auf und öffnet einem neuen Publikum, dem bürgerlichen, die Pforten.
Gespielt von den "Emporenstürmern" in der Pfarrkiche von Oberaudorf
Orgel: Johannes Berger
Trompeten: Josef Lang und Korbinian Weber
Als Gast: Wolfgang Binder (Oboe)
Georg Friedrich Händel (laut Taufregister Georg Friederich Händel, anglisiert: George Frideric Handel; * 23. Februar jul./ 5. März 1685 greg. in Halle (Saale); " 14. April 1759 in London) war ein deutsch-britischer Komponist des Barock. Sein Hauptwerk umfasst 42 Opern und 25 Oratorien — darunter Messiah mit dem weltbekannten Chor "Halleluja" —, Kirchenmusik für den englischen Hof, Kantaten, zahlreiche Werke für Orchester sowie Kammer- und Klaviermusik. Händel, dessen künstlerisches Schaffen sich auf alle musikalischen Genres seiner Zeit erstreckte, war gleichzeitig als Opernunternehmer tätig. Er gilt als einer der bedeutendsten Musiker der Geschichte.
Oratorien
Schon während seiner Zeit als Komponist italienischer Opern entwickelt Händel eine neue Kunstform: das englische Oratorium.
In England war das Oratorium bis dahin unbekannt. Auf dem Kontinent orientierte es sich am starren Schema der Opera seria mit ihrer einförmigen Folge von rezitativisch vorgetragener Handlung und oft langen Da-capo-Arien. Ensembles und Chöre kommen kaum vor. Aus Elementen der englischen Plays, Masques und Anthems, des klassischen französischen Dramas, der deutschen Kirchenkantate sowie der charakteristischen Musikform der italienischen Oper (Ouvertüre, Rezitative und Arien, Einteilung in drei Akte) schafft Händel eine neue große Form des musikalischen Dramas, die von der Bühne losgelöst ist. Das Theater stellt zwar weiter den äußeren Rahmen, doch szenisches Spiel, Kostüme, Masken usw. entfallen. Dies ermöglicht plötzliche Szenen- und Affektwechsel. Der Handlungsablauf wird nun ausschließlich in die Fantasie des Zuhörers verlagert, dementsprechend wird der ideelle und sinnliche Gehalt eines Werkes intensiviert. Der Chor ist jetzt nicht nur integriert, sondern er wird zum wesentlichen Glied und Träger der Handlung. Das Oratorium hat dadurch, ohne das Dramatische zu verlieren, episch-lyrischen Charakter. Librettist und Komponist teilen dem Chor zwei Rollen zu: die Rolle des unmittelbar an der Handlung Beteiligten und, nach antikem Vorbild, die Rolle des sie Betrachtenden und Kommentierenden. Schicksal und Taten der handelnden Personen wickeln sich vor dem Hintergrund des Volkslebens ab. Ganze Völker werden personifiziert. In Belshazzar werden gar drei Völker einander gegenübergestellt. Der Heldenkastrat wird (so gut wie) verbannt, dafür übernimmt der in der Oper bisher vorwiegend als Schurke agierende Tenor die Rolle des Helden. Händel führt seine Oratorien in eigener Regie auf und öffnet einem neuen Publikum, dem bürgerlichen, die Pforten.
Gespielt von den "Emporenstürmern" in der Pfarrkiche von Oberaudorf
Orgel: Johannes Berger
Trompeten: Josef Lang und Korbinian Weber
Als Gast: Wolfgang Binder (Oboe)
Nachdem Gott mich geschaffen hatte, sagte er: "Ups, da ist mir doch
ein Fehler passiert. Na egal, den müssen andere wieder ausbügeln. :-)"
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Re: Für die Klassikfreunde
"Heinerle, Heinerle, hab ka Geld" aus der Operette 'Der fidele Bauer' von Leo Fall
Leo Fall (* 2. Februar 1873 in Olmütz, Mähren; " 16. September 1925 in Wien) war ein österreichischer Komponist und Kapellmeister und einer der bedeutendsten Vertreter der Silbernen Operettenära.
Der fidele Bauer ist eine Operette in einem Vorspiel und zwei Akten von Leo Fall. Das Libretto verfasste Victor Léon. Die Uraufführung fand am 27. Juli 1907 in Mannheim unter der Leitung von Robert Stolz statt. Das Werk gehört zur so genannten Silbernen Operettenära.
LG
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Leo Fall (* 2. Februar 1873 in Olmütz, Mähren; " 16. September 1925 in Wien) war ein österreichischer Komponist und Kapellmeister und einer der bedeutendsten Vertreter der Silbernen Operettenära.
Der fidele Bauer ist eine Operette in einem Vorspiel und zwei Akten von Leo Fall. Das Libretto verfasste Victor Léon. Die Uraufführung fand am 27. Juli 1907 in Mannheim unter der Leitung von Robert Stolz statt. Das Werk gehört zur so genannten Silbernen Operettenära.
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Re: Für die Klassikfreunde
"Spanische Rhapsodie" von Franz Liszt
Franz Liszt, im Ungarischen Liszt Ferencz, wie er sich auch selbst schrieb, oder in neuerer Schreibweise Ferenc (* 22. Oktober 1811 in Raiding/Doborján, damals ungarisches Kronland des Kaisertums Österreich, heute Burgenland; " 31. Juli 1886 in Bayreuth), war ein österreichisch-ungarischer Komponist, Pianist, Dirigent, Theaterleiter, Musiklehrer und Schriftsteller.
Liszt war einer der prominentesten Klaviervirtuosen und einer der produktivsten Komponisten des 19. Jahrhunderts. Er hat in vielen unterschiedlichen Stilen und Gattungen komponiert, war mit seinen Sinfonischen Dichtungen ein Wegbereiter der "programmatischen Musik" und wird mit seinen Hauptwerken zur Neudeutschen Schule gezählt. Er war Mitbegründer des Allgemeinen Deutschen Musikvereins. Im Alter von 54 Jahren empfing Liszt in Rom die niederen Weihen und den Titel Abbé.
Es spielt Yeol Eum Son.
LG
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Franz Liszt, im Ungarischen Liszt Ferencz, wie er sich auch selbst schrieb, oder in neuerer Schreibweise Ferenc (* 22. Oktober 1811 in Raiding/Doborján, damals ungarisches Kronland des Kaisertums Österreich, heute Burgenland; " 31. Juli 1886 in Bayreuth), war ein österreichisch-ungarischer Komponist, Pianist, Dirigent, Theaterleiter, Musiklehrer und Schriftsteller.
Liszt war einer der prominentesten Klaviervirtuosen und einer der produktivsten Komponisten des 19. Jahrhunderts. Er hat in vielen unterschiedlichen Stilen und Gattungen komponiert, war mit seinen Sinfonischen Dichtungen ein Wegbereiter der "programmatischen Musik" und wird mit seinen Hauptwerken zur Neudeutschen Schule gezählt. Er war Mitbegründer des Allgemeinen Deutschen Musikvereins. Im Alter von 54 Jahren empfing Liszt in Rom die niederen Weihen und den Titel Abbé.
Es spielt Yeol Eum Son.
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Re: Für die Klassikfreunde
"L'estasi" von Luigi Arditi
Luigi Arditi (* 22. Juli 1822 in Crescentino bei Vercelli; " 1. Mai 1903 in Hove bei Brighton) war ein italienischer Violinist und Komponist.
Luigi Arditi wirkte als Theaterkapellmeister an italienischen Bühnen, aber auch in Havanna, New York, Konstantinopel und London (1858), Wien und Sankt Petersburg (1871-73). Er machte auch mit einer eigenen Operntruppe Gastspielreisen in Deutschland, ließ sich aber schließlich in London dauerhaft nieder.
Von seinen Kompositionen wurde zunächst die Oper -»Der Spion-« (1856) bekannt, verschwand aber bald wieder von den Bühnen, gehalten hat sich vor allem der Gesangswalzer -»Il bacio-« (-»Kußwalzer-«). Eine regelrechte Renaissance ist ihm wohl nicht beschert, aber einige seiner Salonlieder sind in den letzten Jahren auf verschiedenen CDs erschienen. Die Idee, Tänze zu "singen", dürfte zwar nicht von ihm stammen, er hat sie aber im 19. Jahrhundert durch seine Kompositionen so populär gemacht, dass er damit eine Art Urvater der Tanzoperette und des Musicals wurde.
Arditi legte Wert darauf, dass seine Tänze wirklich "zweifunktional" waren, das heißt, sie mussten sich wirklich sowohl singen als auch tanzen lassen.
Es singt Martine Dupuy. Begleitet wird sie von Bob Kettelson.
LG
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Luigi Arditi (* 22. Juli 1822 in Crescentino bei Vercelli; " 1. Mai 1903 in Hove bei Brighton) war ein italienischer Violinist und Komponist.
Luigi Arditi wirkte als Theaterkapellmeister an italienischen Bühnen, aber auch in Havanna, New York, Konstantinopel und London (1858), Wien und Sankt Petersburg (1871-73). Er machte auch mit einer eigenen Operntruppe Gastspielreisen in Deutschland, ließ sich aber schließlich in London dauerhaft nieder.
Von seinen Kompositionen wurde zunächst die Oper -»Der Spion-« (1856) bekannt, verschwand aber bald wieder von den Bühnen, gehalten hat sich vor allem der Gesangswalzer -»Il bacio-« (-»Kußwalzer-«). Eine regelrechte Renaissance ist ihm wohl nicht beschert, aber einige seiner Salonlieder sind in den letzten Jahren auf verschiedenen CDs erschienen. Die Idee, Tänze zu "singen", dürfte zwar nicht von ihm stammen, er hat sie aber im 19. Jahrhundert durch seine Kompositionen so populär gemacht, dass er damit eine Art Urvater der Tanzoperette und des Musicals wurde.
Arditi legte Wert darauf, dass seine Tänze wirklich "zweifunktional" waren, das heißt, sie mussten sich wirklich sowohl singen als auch tanzen lassen.
Es singt Martine Dupuy. Begleitet wird sie von Bob Kettelson.
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Re: Für die Klassikfreunde
"Klarinettenkonzert Nr.1 b-Moll" von Antonio Cartellieri
Antonio Casimir Cartellieri (* 27. September 1772 in Danzig; " 2. September 1807 in Liebshausen, Böhmen) war ein italienischer Komponist der Klassik.
Cartellieris Eltern waren Sänger; der Vater Antonio war ein Sohn des aus Mailand stammenden Mecklenburg-Strelitz'schen Kammersängers Anton Cartellieri, die Mutter Elisabeth, geb. Böhm stammte aus Riga in Lettland. Als sie sich scheiden ließen (er war 14 Jahre), ging er mit seiner Mutter nach Berlin. Dort nahm er Kompositionsunterricht. 1791 fand er bei einem der Grafen Oborsky die Stellung eines Hofkomponisten und Musikdirektors. Bereits ein Jahr später feierte er in Berlin erste Erfolge mit der Kantate Contimar und Zora und der Operette Die Geisterbeschwörung. Er ging 1793 — mit einem Stipendium des Grafen — nach Wien, um weiteren Unterricht bei Antonio Salieri und Johann Georg Albrechtsberger zu nehmen. 1795 machte er Bekanntschaft mit Ludwig van Beethoven, der bei denselben Musikern studierte. In diesem Jahr stellte er sich mit dem Oratorium Gioas re di Giuda vor. Im selben Konzert trat Beethoven erstmals öffentlich in Wien als Klavierspieler und Komponist in Erscheinung. Sein wachsender Ruf als Komponist verschaffte ihm 1796 eine Anstellung bei dem Fürsten Franz Joseph Maximilian von Lobkowitz auf Schloss Raudnitz und Schloss Eisenberg (JezerÃ) bei Komotau in Westböhmen mit wirtschaftlicher Sicherheit und sozialem Ansehen. Am 9. Mai 1803 heiratete er in der Wiener Augustinerkirche Franziska Kraft, die 1784 geborene Tochter des Cellisten Anton Kraft; das Ehepaar hatte drei Söhne. Einer der Söhne war der Franzensbader Kurarzt Paul Cartellieri.
Mit Beethoven blieb Cartellieri bis zu seinem frühen Tod freundschaftlich verbunden.
Es spielt das Prague Chamber Orchestra. Solist ist Dieter Klöcker.
LG
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Antonio Casimir Cartellieri (* 27. September 1772 in Danzig; " 2. September 1807 in Liebshausen, Böhmen) war ein italienischer Komponist der Klassik.
Cartellieris Eltern waren Sänger; der Vater Antonio war ein Sohn des aus Mailand stammenden Mecklenburg-Strelitz'schen Kammersängers Anton Cartellieri, die Mutter Elisabeth, geb. Böhm stammte aus Riga in Lettland. Als sie sich scheiden ließen (er war 14 Jahre), ging er mit seiner Mutter nach Berlin. Dort nahm er Kompositionsunterricht. 1791 fand er bei einem der Grafen Oborsky die Stellung eines Hofkomponisten und Musikdirektors. Bereits ein Jahr später feierte er in Berlin erste Erfolge mit der Kantate Contimar und Zora und der Operette Die Geisterbeschwörung. Er ging 1793 — mit einem Stipendium des Grafen — nach Wien, um weiteren Unterricht bei Antonio Salieri und Johann Georg Albrechtsberger zu nehmen. 1795 machte er Bekanntschaft mit Ludwig van Beethoven, der bei denselben Musikern studierte. In diesem Jahr stellte er sich mit dem Oratorium Gioas re di Giuda vor. Im selben Konzert trat Beethoven erstmals öffentlich in Wien als Klavierspieler und Komponist in Erscheinung. Sein wachsender Ruf als Komponist verschaffte ihm 1796 eine Anstellung bei dem Fürsten Franz Joseph Maximilian von Lobkowitz auf Schloss Raudnitz und Schloss Eisenberg (JezerÃ) bei Komotau in Westböhmen mit wirtschaftlicher Sicherheit und sozialem Ansehen. Am 9. Mai 1803 heiratete er in der Wiener Augustinerkirche Franziska Kraft, die 1784 geborene Tochter des Cellisten Anton Kraft; das Ehepaar hatte drei Söhne. Einer der Söhne war der Franzensbader Kurarzt Paul Cartellieri.
Mit Beethoven blieb Cartellieri bis zu seinem frühen Tod freundschaftlich verbunden.
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Re: Für die Klassikfreunde
"LÃ ci darem la mano" aus der Oper 'Don Giovanni' von Wolfgang Amadeus Mozart
Don Giovanni oder richtiger Il dissoluto punito ossia il Don Giovanni ("šDer bestrafte Wüstling oder Don Giovanni"˜) KV 527 ist ein Dramma giocoso in zwei Akten von Wolfgang Amadeus Mozart nach einem Libretto von Lorenzo da Ponte. Die Oper, deren Aufführung etwa zwei Stunden und 45 Minuten dauert, zählt zu den Meisterwerken der Operngeschichte. In der Interpretation des Don-Juan-Themas stellt die Mozart-Oper einen Wendepunkt dar. Dieses bereits vor Mozarts Oper vielfach dargestellte Thema wurde durch Mozarts und da Pontes Stück zum Archetypus, mit dem sich Persönlichkeiten der europäischen Kulturgeschichte von E. T. A. Hoffmann bis Søren Kierkegaard neu auseinandersetzten.
Es singen Bryn Terfel und Renée Fleming.
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Don Giovanni oder richtiger Il dissoluto punito ossia il Don Giovanni ("šDer bestrafte Wüstling oder Don Giovanni"˜) KV 527 ist ein Dramma giocoso in zwei Akten von Wolfgang Amadeus Mozart nach einem Libretto von Lorenzo da Ponte. Die Oper, deren Aufführung etwa zwei Stunden und 45 Minuten dauert, zählt zu den Meisterwerken der Operngeschichte. In der Interpretation des Don-Juan-Themas stellt die Mozart-Oper einen Wendepunkt dar. Dieses bereits vor Mozarts Oper vielfach dargestellte Thema wurde durch Mozarts und da Pontes Stück zum Archetypus, mit dem sich Persönlichkeiten der europäischen Kulturgeschichte von E. T. A. Hoffmann bis Søren Kierkegaard neu auseinandersetzten.
Es singen Bryn Terfel und Renée Fleming.
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Re: Für die Klassikfreunde
Ouvertüre der Oper "Oberto conte di San Bonifacio" von Giuseppe Verdi
Giuseppe Fortunino Francesco Verdi (* 9. Oktober oder 10. Oktober 1813 in Le Roncole, Département Taro, Französisches Kaiserreich; " 27. Januar 1901 in Mailand) war ein italienischer Komponist der Romantik, der vor allem durch seine Opern berühmt wurde.
Oberto conte di San Bonifacio (Oberto, Graf von San Bonifacio) ist eine Oper in zwei Akten von Giuseppe Verdi nach einem Libretto von Antonio Piazza und Temistocle Solera. Die Uraufführung fand am 17. November 1839 an der Mailänder Scala statt. Oberto ist Verdis erste aufgeführte Oper.
Claudio Abbado leitet das Teatro Massimo Vittorio Emanuele di Palermo.
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Giuseppe Fortunino Francesco Verdi (* 9. Oktober oder 10. Oktober 1813 in Le Roncole, Département Taro, Französisches Kaiserreich; " 27. Januar 1901 in Mailand) war ein italienischer Komponist der Romantik, der vor allem durch seine Opern berühmt wurde.
Oberto conte di San Bonifacio (Oberto, Graf von San Bonifacio) ist eine Oper in zwei Akten von Giuseppe Verdi nach einem Libretto von Antonio Piazza und Temistocle Solera. Die Uraufführung fand am 17. November 1839 an der Mailänder Scala statt. Oberto ist Verdis erste aufgeführte Oper.
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Re: Für die Klassikfreunde
"Niemand liebt dich so wie ich" aus der Operette 'Paganini' von Franz Lehár
Paganini ist eine Operette in drei Akten von Franz Lehár. Sie entstand 1925 mit Texten von Paul Knepler und Bela Jenbach. Lehár setzte hier dem Violinvirtuosen Niccolò Paganini ein Denkmal. Die Uraufführung fand am 30. Oktober 1925 im Johann Strauß-Theater in Wien statt. Die deutsche Premiere fand im Januar 1926 mit Richard Tauber (Paganini) und Vera Schwarz (Anna Elisa) am Deutschen Künstlertheater in Berlin statt.
Es singen Ingeborg Hallstein und Donald Grobe.
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Paganini ist eine Operette in drei Akten von Franz Lehár. Sie entstand 1925 mit Texten von Paul Knepler und Bela Jenbach. Lehár setzte hier dem Violinvirtuosen Niccolò Paganini ein Denkmal. Die Uraufführung fand am 30. Oktober 1925 im Johann Strauß-Theater in Wien statt. Die deutsche Premiere fand im Januar 1926 mit Richard Tauber (Paganini) und Vera Schwarz (Anna Elisa) am Deutschen Künstlertheater in Berlin statt.
Es singen Ingeborg Hallstein und Donald Grobe.
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Re: Für die Klassikfreunde
Programmhinweis: Samstag 17. Dezember 20:15 auf 3SAT
Lucrezia Borgia Oper von Gaetano Donizetti
Nationaltheater München, Münchner Opernfestspiele 2009
Darsteller:
Don Alfonso Franco Vassallo
Donna Lucrezia Borgia Edita Gruberova
Gennaro Pavol Breslik
Maffio Orsini Alice Coote
Don Aposto Gazella Christian Rieger
Jeppo Liverotto Bruno Ribeiro
Ascanio Petrucci Christopher Magiera
Gubetta Steven Humes
Rustighello Emanuelle d'Aguanno
Oloferno Vitellozzo Erik Arman
Astolfo Christian Van Horn
Libretto: Felice Romani nach Victor Hugo
Chor: Chor der Bayerischen, Staatsoper
Orchester: Bayerisches Staatsorchester
Musikalische Leitung: Bertrand de Billy
Inszenierung: Christof Loy
(In italienischer Sprache mit deutschen Untertiteln)
Mit "Lucrezia Borgia" setzten Christof Loy und Edita Gruberova ihre erfolgreiche Zusammenarbeit fort. Der Titelrolle geben sie das Profil einer Frau auf der Suche nach ihrer eigenen Identität.
Lucrezia Borgia, die Giftmischerin, Ehebrecherin und Mörderin, erfüllt einerseits die männliche Sicht auf sie, doch versucht sie ebenso leidenschaftlich, eine andere zu werden.
Christof Loy richtet seinen Blick auf das Individuum, auf die versteckten Beweggründe und emotionalen Energien der einzelnen Menschen. So macht er ihre geheimen Gefühle, Ängste und Sehnsüchte sichtbar und schafft ein psychologisch dichtes Spannungsfeld um die Figuren. Am Pult steht einer der gefragtesten Dirigenten der internationalen Opern- und Konzertszene: Bertrand de Billy.
Die Handlung: Lucrezia Borgias Sohn Gennaro, unwissend, dass sie seine Mutter ist, verliebt sich beim ersten Anblick in sie. Im Kreise seiner jungen Freunde wird er mit der wahren Identität von Lucrezia konfrontiert. Ein auswegloser Konflikt entsteht, in dessen Verlauf Don Alfonso, Lucrezias Mann, ihn als vermeintlichen Rivalen aus dem Weg schaffen will. Doch Lucrezia rettet Gennaro, ohne sich zu offenbaren. Aus Rache vergiftet sie alle beteiligten Männer. Zu spät bemerkt sie dabei die Anwesenheit ihres Sohnes. Gennaro stirbt.
Lucrezia Borgia Oper von Gaetano Donizetti
Nationaltheater München, Münchner Opernfestspiele 2009
Darsteller:
Don Alfonso Franco Vassallo
Donna Lucrezia Borgia Edita Gruberova
Gennaro Pavol Breslik
Maffio Orsini Alice Coote
Don Aposto Gazella Christian Rieger
Jeppo Liverotto Bruno Ribeiro
Ascanio Petrucci Christopher Magiera
Gubetta Steven Humes
Rustighello Emanuelle d'Aguanno
Oloferno Vitellozzo Erik Arman
Astolfo Christian Van Horn
Libretto: Felice Romani nach Victor Hugo
Chor: Chor der Bayerischen, Staatsoper
Orchester: Bayerisches Staatsorchester
Musikalische Leitung: Bertrand de Billy
Inszenierung: Christof Loy
(In italienischer Sprache mit deutschen Untertiteln)
Mit "Lucrezia Borgia" setzten Christof Loy und Edita Gruberova ihre erfolgreiche Zusammenarbeit fort. Der Titelrolle geben sie das Profil einer Frau auf der Suche nach ihrer eigenen Identität.
Lucrezia Borgia, die Giftmischerin, Ehebrecherin und Mörderin, erfüllt einerseits die männliche Sicht auf sie, doch versucht sie ebenso leidenschaftlich, eine andere zu werden.
Christof Loy richtet seinen Blick auf das Individuum, auf die versteckten Beweggründe und emotionalen Energien der einzelnen Menschen. So macht er ihre geheimen Gefühle, Ängste und Sehnsüchte sichtbar und schafft ein psychologisch dichtes Spannungsfeld um die Figuren. Am Pult steht einer der gefragtesten Dirigenten der internationalen Opern- und Konzertszene: Bertrand de Billy.
Die Handlung: Lucrezia Borgias Sohn Gennaro, unwissend, dass sie seine Mutter ist, verliebt sich beim ersten Anblick in sie. Im Kreise seiner jungen Freunde wird er mit der wahren Identität von Lucrezia konfrontiert. Ein auswegloser Konflikt entsteht, in dessen Verlauf Don Alfonso, Lucrezias Mann, ihn als vermeintlichen Rivalen aus dem Weg schaffen will. Doch Lucrezia rettet Gennaro, ohne sich zu offenbaren. Aus Rache vergiftet sie alle beteiligten Männer. Zu spät bemerkt sie dabei die Anwesenheit ihres Sohnes. Gennaro stirbt.
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Re: Für die Klassikfreunde
"Klaviersonate in As-Dur op. 177" von Friedrich Kalkbrenner
Friedrich Wilhelm Kalkbrenner (* 7. November 1785 während einer Reise seiner Mutter zwischen Kassel und Berlin; " 10. Juni 1849 in Enghien-les-Bains bei Paris) war ein deutsch-französischer Pianist und Komponist.
Als Sohn von Christian Kalkbrenner erhielt er Ausbildung am Pariser Konservatorium (1799—1801) und am Konservatorium Wien (1803/04). Förderer und Lehrer in Wien waren unter anderem Joseph Haydn, Johann Georg Albrechtsberger und Ludwig van Beethoven.
Sein Wirken begann er als Klavierlehrer und Pianist in Paris. Ab 1818 führte er diese Laufbahn mit Johann Bernhard Logier in London erfolgreich weiter. Eine Konzertreise nach Deutschland folgte. Er ließ sich um 1824 in Paris nieder und gründete eine Musikschule für Fortgeschrittene.
Kalkbrenners Methode des Klavierspiels wurde von seinem Schüler Camille Stamaty fortgeführt und von Franz Liszt anerkennend erwähnt. Kalkbrenner war ein Idol von Frédéric Chopin, der ihm später das 1. Klavierkonzert (Chopin) widmete. Er wurde Geschäftspartner des Klavierbauers Ignaz Pleyel und gelangte zu hohem Ansehen. Er galt zwischen 1824 und 1833 als der berühmteste Pianist der Welt.
Es spielt Adrian Ruiz.
LG
Jalana
Friedrich Wilhelm Kalkbrenner (* 7. November 1785 während einer Reise seiner Mutter zwischen Kassel und Berlin; " 10. Juni 1849 in Enghien-les-Bains bei Paris) war ein deutsch-französischer Pianist und Komponist.
Als Sohn von Christian Kalkbrenner erhielt er Ausbildung am Pariser Konservatorium (1799—1801) und am Konservatorium Wien (1803/04). Förderer und Lehrer in Wien waren unter anderem Joseph Haydn, Johann Georg Albrechtsberger und Ludwig van Beethoven.
Sein Wirken begann er als Klavierlehrer und Pianist in Paris. Ab 1818 führte er diese Laufbahn mit Johann Bernhard Logier in London erfolgreich weiter. Eine Konzertreise nach Deutschland folgte. Er ließ sich um 1824 in Paris nieder und gründete eine Musikschule für Fortgeschrittene.
Kalkbrenners Methode des Klavierspiels wurde von seinem Schüler Camille Stamaty fortgeführt und von Franz Liszt anerkennend erwähnt. Kalkbrenner war ein Idol von Frédéric Chopin, der ihm später das 1. Klavierkonzert (Chopin) widmete. Er wurde Geschäftspartner des Klavierbauers Ignaz Pleyel und gelangte zu hohem Ansehen. Er galt zwischen 1824 und 1833 als der berühmteste Pianist der Welt.
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Re: Für die Klassikfreunde
"Al pensar en el dueño de mis amores" von Gabriel Urbain Fauré
Gabriel Urbain Fauré (* 12. Mai 1845 in Pamiers, Département Ariège, Midi-Pyrénées; " 4. November 1924 in Paris) war ein französischer Komponist des Fin de siècle, der vor allem Vokal-, Klavier- und Kammermusik schrieb.
1877 bescheinigte ihm sein Lehrer Camille Saint-Saëns, mit seiner ersten Sonate für Klavier und Violine (A-Dur, op. 13), bis heute sein meistgespieltes Werk, habe er sich in die Riege der Meister eingereiht. Faurés Stücke zeichnen sich durch "parfümfreien Charme und gebändigte Melancholie" aus. Dabei konnten ihn, ähnlich wie im Fall Beethovens, weder das Altern noch eine zunehmende Ertaubung daran hindern, in seinem Schaffen immer kühner zu werden. Zu seinen Schülern zählten Nadia Boulanger, George Enescu, Reynaldo Hahn, Charles Koechlin, Maurice Ravel.
Es singt Elina Garanca. Das SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg dirigiert Marco Armiliato.
LG
Jalana
Gabriel Urbain Fauré (* 12. Mai 1845 in Pamiers, Département Ariège, Midi-Pyrénées; " 4. November 1924 in Paris) war ein französischer Komponist des Fin de siècle, der vor allem Vokal-, Klavier- und Kammermusik schrieb.
1877 bescheinigte ihm sein Lehrer Camille Saint-Saëns, mit seiner ersten Sonate für Klavier und Violine (A-Dur, op. 13), bis heute sein meistgespieltes Werk, habe er sich in die Riege der Meister eingereiht. Faurés Stücke zeichnen sich durch "parfümfreien Charme und gebändigte Melancholie" aus. Dabei konnten ihn, ähnlich wie im Fall Beethovens, weder das Altern noch eine zunehmende Ertaubung daran hindern, in seinem Schaffen immer kühner zu werden. Zu seinen Schülern zählten Nadia Boulanger, George Enescu, Reynaldo Hahn, Charles Koechlin, Maurice Ravel.
Es singt Elina Garanca. Das SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg dirigiert Marco Armiliato.
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Re: Für die Klassikfreunde
Ouvertüre der Oper "La clemenza di Tito" von Wolfgang Amadeus Mozart
La clemenza di Tito (deutsch: Die Milde [auch: Großmut] des Titus; früher oft unter dem Titel Titus) ist eine Oper (KV 621) in zwei Akten von Wolfgang Amadeus Mozart.
Franz Welser-Möst dirgiert.
LG
Jalana
La clemenza di Tito (deutsch: Die Milde [auch: Großmut] des Titus; früher oft unter dem Titel Titus) ist eine Oper (KV 621) in zwei Akten von Wolfgang Amadeus Mozart.
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Re: Für die Klassikfreunde
Programmhinweis: Samstag 24. Dezember 20:15 auf 3SAT
Hänsel und Gretel - Oper von Engelbert Humperdinck
Darsteller:
Hänsel Daniela Sindram
Gretel Ileana Tonca
Peter Adrian Eröd
Gertrud Janina Baechle
Knusperhexe Michaela Schuster
Sandmännchen/ Annika Gerhards
Taumännchen
u.a.
Mit Studierenden der Ballettakademie der Wiener Staatsoper
Chor: Kinder der Opernschule, der Wiener Staatsoper
Orchester: Wiener Staatsoper, Bühnenorchester der, Wiener Staatsoper
Musikalische Leitung: Christian Thielemann
Inszenierung: Adrian Noble
Bildregie: Agnes Méth
"Hänsel und Gretel" von Engelbert Humperdinck gehört zu den beliebtesten musikalischen Märchen und hat schon Generationen von Kindern und Jugendlichen die Welt der Oper erschlossen.
Seit der Uraufführung durch Richard Strauss im Jahre 1893 im Weimarer Hoftheater wurde das Stück zu einem "Klassiker" der Opernliteratur. - 3sat zeigt die Neuinszenierung des Opernklassikers durch den britischen Regisseur Adrian Noble an der Wiener Staatsoper.
Die Neuproduktion des zuletzt 1944 im Haus am Ring gespielten Werks von Engelbert Humperdinck dirigiert Christian Thielemann, der sich damit einen langgehegten Wunsch erfüllt. Adrian Noble zeichnet für eine zauberhafte, poetische Inszenierung verantwortlich, die ihren Ausgang im weihnachtlich gestimmten Wohnzimmer einer viktorianischen Familie nimmt. Bilder aus der Vorführung einer Laterna magica entführen in eine märchenhafte Traumwelt mit wunderschönen Melodien.
(ORF)
Zwar werde ich die wunderschöne Oper aus Familiengründen nicht direkt ansehen können, aber ich werde sie aufzeichnen bzw. aus der Mediathek herunterladen.
LG
Jalana
Hänsel und Gretel - Oper von Engelbert Humperdinck
Darsteller:
Hänsel Daniela Sindram
Gretel Ileana Tonca
Peter Adrian Eröd
Gertrud Janina Baechle
Knusperhexe Michaela Schuster
Sandmännchen/ Annika Gerhards
Taumännchen
u.a.
Mit Studierenden der Ballettakademie der Wiener Staatsoper
Chor: Kinder der Opernschule, der Wiener Staatsoper
Orchester: Wiener Staatsoper, Bühnenorchester der, Wiener Staatsoper
Musikalische Leitung: Christian Thielemann
Inszenierung: Adrian Noble
Bildregie: Agnes Méth
"Hänsel und Gretel" von Engelbert Humperdinck gehört zu den beliebtesten musikalischen Märchen und hat schon Generationen von Kindern und Jugendlichen die Welt der Oper erschlossen.
Seit der Uraufführung durch Richard Strauss im Jahre 1893 im Weimarer Hoftheater wurde das Stück zu einem "Klassiker" der Opernliteratur. - 3sat zeigt die Neuinszenierung des Opernklassikers durch den britischen Regisseur Adrian Noble an der Wiener Staatsoper.
Die Neuproduktion des zuletzt 1944 im Haus am Ring gespielten Werks von Engelbert Humperdinck dirigiert Christian Thielemann, der sich damit einen langgehegten Wunsch erfüllt. Adrian Noble zeichnet für eine zauberhafte, poetische Inszenierung verantwortlich, die ihren Ausgang im weihnachtlich gestimmten Wohnzimmer einer viktorianischen Familie nimmt. Bilder aus der Vorführung einer Laterna magica entführen in eine märchenhafte Traumwelt mit wunderschönen Melodien.
(ORF)
Zwar werde ich die wunderschöne Oper aus Familiengründen nicht direkt ansehen können, aber ich werde sie aufzeichnen bzw. aus der Mediathek herunterladen.
LG
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