Für die Klassikfreunde
Für die Klassikfreunde - # 64

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Jalana
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"Numi, venite a me, inferni Dei!" aus der Oper 'Medea' von Luigi Cherubini

Luigi Carlo Zenobio Salvatore Maria Cherubini (* 14. September 1760 in Florenz; "  15. März 1842 in Paris) war ein italienischer Komponist.

Obwohl seine Musik heutzutage nicht geläufig ist, wurde Cherubini von seinen Zeitgenossen sehr bewundert. Beethoven betrachtete ihn als einen der größten dramatischen Komponisten seiner Zeit.

Médée (deutsch Medea) ist eine Oper in drei Akten von Luigi Cherubini. Zu Lebzeiten des Komponisten war Médée weit weniger bekannt als viele seiner anderen Werke, wurde aber in verschiedenen Städten Europas und insbesondere im deutschen Sprachraum immer wieder gespielt. Auch in den ersten Jahrzehnten nach Cherubinis Tod wurde sie mehrmals adaptiert und übersetzt, Rezitative verfasste etwa Franz Lachner. Im 20. Jahrhundert wurde die Oper durch die Aufführungen mit Maria Callas in der Titelrolle zwischen 1953 und 1962 zum berühmtesten Werk Cherubinis.

Es singt Maria Callas.



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Beitrag von Jalana »

"Schwedische Tänze für Violine und Klavier 1-5 Op 63" von Max Bruch

Max Christian Friedrich Bruch (* 6. Januar 1838 in Köln; "  2. Oktober 1920 in Berlin) war ein deutscher Komponist und Dirigent.

Bekannt ist er vor allem wegen seines 1. Violinkonzerts und der Schottischen Phantasie.

Es spielten Daphne Spottiswoode (Klavier) und Kavan Rambukwelle (Violine).



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Beatrix
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Beitrag von Beatrix »

Sinfonie Nr. 34 d-Moll - Anton Eberl

Anton Eberl, vollständiger Name: Anton Franz Josef Eberl (* 13. Juni 1765 in Wien; "  11. März 1807 ebenda) war ein österreichischer Pianist und Komponist.

Leben
Sein Vater, Josef Eberl, war ein Beamter der kaiserlichen Verwaltung. Bereits als Kind tat sich Anton Eberl durch beachtliche Leistungen als Pianist hervor. Das erkannte auch der neun Jahre ältere Wolfgang Amadeus Mozart (1756—1791). Von seinem Vater gedrängt nahm Eberl Ende der 1770er-Jahre ein Jurastudium auf, das er jedoch bald schon wegen dessen finanziellem Bankrott aufzugeben gezwungen war; hatte er das Klavierspiel schon während des Studiums nicht aufgegeben, so wandte er sich nun vollständig der Musik zu. Eberl wurde Mozarts Schüler und Freund. Und Eberls Werke befanden sich bald auf so hohem Niveau, dass sie oft unter Mozarts Namen veröffentlicht wurden. Zu Mozarts Tod (1791) komponierte Eberl die Trauerkantate "Bey Mozarts Grab".

Auch nach Mozarts Tod brach der Kontakt zu dessen Familie nicht ab. So begleitete Eberl im Winter 1795—1796 Constanze Mozart und ihre Schwester Aloisia auf einer Konzertreise nach Hamburg und Leipzig. Am 28. März 1796 heiratete Eberl Anna Maria Scheffler und im selben Jahr brach er nach St. Petersburg auf, wo er am Zarenhof als Kapellmeister, Komponist, Klaviervirtuose und Musiklehrer der Zarenfamilie tätig war.

Ab 1803 machte Eberl wieder in Wien von sich reden. Seine Oper "Die Königin der schwarzen Inseln" war zwar kein Erfolg beim Publikum, jedoch lobte Joseph Haydn die Musik. Eberl komponierte nun viel — und seine Werke kamen durchaus zu erfolgreichen Aufführungen. Sein Klavierkonzert in C-dur op. 32 wurde von Eberl persönlich uraufgeführt, und als seine Symphonie in Es-dur op. 33 im April 1805 zusammen mit Beethovens Dritter Symphonie ("Eroica") aufgeführt wurde, bekam Eberls Symphonie die deutlich besseren Kritiken.

Im Jahre 1806 stand Eberl auf dem Gipfel seines Ruhms. Tragischerweise starb er schon wenige Monate nach seiner Rückkehr nach Wien am 11. März 1807 an einer Blutvergiftung.

"Wien, den 16. März. Am 11 dieß starb hier der berühmte Komponist und Klavierspieler, Anton Eberl, im 41sten Jahr seines Alters. Ueber den Reichthum, die Tiefe und Fülle seiner Kompositionen hat die Kritik entschieden; wie vortrefflich aber sein Herz, wie hell sein Verstand, wie anspruchslos sein Betragen gewesen sey, das wissen Jene, die ihn kannten, und in ihm den Menschen, wie den Künstler, liebten und schätzten. Er war erst 14 Jahre alt, als er aus der Fülle seines Genies die erste feurige Oper komponierte, die selbst ein Glück [Christoph Willibald Gluck] bewunderte."
Trotz seines kurzen Lebens komponierte Eberl zahlreiche Sonaten, vier Klavierkonzerte, fünf Symphonien, Lieder, Fantasien, Tänze und Variationen für Klavier, acht Bühnenwerke und vieles mehr. Stilistisch basiert seine Musik auf der Wiener Klassik, weist jedoch oft schon romantische Merkmale auf, sie verweist also auf den Übergang von der Klassik zur Romantik.

Nachdem Gott mich geschaffen hatte, sagte er: "Ups, da ist mir doch
ein Fehler passiert. Na egal, den müssen andere wieder ausbügeln. :-)"
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Beitrag von Jalana »

"Tanti Affetti" aus der Oper 'La donna del lago' von Gioachino Rossini

Gioachino Antonio Rossini (* 29. Februar 1792 in Pesaro; "  13. November 1868 in Paris-Passy) war ein italienischer Komponist. Er gilt als einer der bedeutendsten Opernkomponisten des Belcanto; seine Opern Der Barbier von Sevilla und La Cenerentola ("Aschenputtel") gehören weltweit zum Standardrepertoire der Opernhäuser.

La donna del lago (Die Dame vom See) ist eine romantische Oper (Originalbezeichnung: "melodramma") in zwei Akten von Gioachino Rossini. Das Libretto verfasste Andrea Leone Tottola nach dem Versepos The Lady of the Lake von Walter Scott. Die Uraufführung erfolgte am 24. Oktober 1819 im Teatro San Carlo in Neapel.

Es singt June Anderson. Riccardo Muti dirigiert die Scala.



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"Fantasie c-Moll op. 35" von Louis Spohr

Louis Spohr (* 5. April 1784 in Braunschweig; "  22. Oktober 1859 in Cassel), auch Ludwig Spohr (Taufname Ludewig), war ein deutscher Komponist, Dirigent, Gesangspädagoge, Organisator von Musikfesten und ein Geiger von internationalem Ruf; neben dem Italiener Niccolò Paganini zählt er zu den größten Geigern seiner Zeit. Spohr war bereits zu Lebzeiten eine Berühmtheit und galt nach dem Tod von Carl Maria von Weber (1826) und Ludwig van Beethoven (1827) bis zum Durchbruch der Werke von Franz Schubert, Felix Mendelssohn Bartholdy und Robert Schumann ab Mitte der 1840er Jahre als der bedeutendste lebende deutsche Komponist.

Lena-Maria Buchberger spielt die Harfe.



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Re: Für die Klassikfreunde

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Beitrag von Jalana »

"Che soave zeffiretto" aus der Oper 'Le Nozze di Figaro' von Wolfgang Amadeus Mozart

Le nozze di Figaro, zu deutsch Die Hochzeit des Figaro oder Figaros Hochzeit, ist eine Oper von Wolfgang Amadeus Mozart KV 492. Das italienische Libretto stammt von Lorenzo da Ponte und basiert auf der Komödie La Folle Journée ou le Mariage de Figaro (Der tolle Tag oder Die Hochzeit des Figaro) von Pierre Augustin Caron de Beaumarchais aus dem Jahr 1778. Die Uraufführung fand am 1. Mai 1786 im Wiener Burgtheater am Michaelerplatz statt. Die Oper spielt am Schloss des Grafen Almaviva in Aguasfrescas in der Nähe von Sevilla um 1780.

Es singen Annette Dasch und Rosemary Joshua. René Jacobs leitet das Concerto Köln.



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Re: Für die Klassikfreunde

Post 952 im Thema

Beitrag von Beatrix »

Sinfonie in F-Dur Op.3 Nr.1 - Franz Ignaz Beck

Franz Ignaz Beck (* 20. Februar 1734 in Mannheim; "  31. Dezember 1809 in Bordeaux) war ein deutscher Komponist der Mannheimer Schule.

Leben
In seiner Heimatstadt erhielt er seine erste musikalische Ausbildung vermutlich durch seinen Vater, danach war er wahrscheinlich Schüler von Johann Stamitz. Nach einem Duell, das mit dem vorgetäuschten Tod seines Duellgegners endete, sah er sich gezwungen zu fliehen. Über Venedig (und Neapel?) gelangte er nach Frankreich, wo er zunächst in Marseille für einige Zeit die Leitung des Theaterorchesters übernahm.
In Bordeaux fand er Anfang der sechziger Jahre des 18. Jahrhunderts schließlich eine Anstellung als Leiter des dortigen Opernorchesters. Diese Position behielt er bis zu seinem Tod im Jahre 1809 inne.
Er schuf vorwiegend Sinfonien und Ouvertüren und zählt zu den Vertretern der sogenannten "Mannheimer Schule", die einerseits als experimentell sowie andererseits als wegbereitend für die "klassischen" Kompositionen des 19. und 20. Jahrhunderts gilt. In seinen Kompositionen finden sich deren Einflüsse ebenso wieder wie die der italienischen und französischen Musikkultur seiner Zeit.

I. Allegro 00:00
II. Andante grazioso 05:24
III. Minuetto I and II 09:04
IV. Presto 12:47

Toronto Chamber Orchestra
Dirigent: Kevin Mallon
St Anne's Church, Toronto, Kanada 2007


Nachdem Gott mich geschaffen hatte, sagte er: "Ups, da ist mir doch
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Post 953 im Thema

Beitrag von Jalana »

"O soave fanciulla" aus der Oper 'La Bohème' von Giacomo Puccini

Giacomo Antonio Domenico Michele Secondo Maria Puccini (* 22. Dezember 1858 in Lucca; "  29. November 1924 in Brüssel) war ein italienischer Komponist, Vertreter des Verismus in seinem musikalischen Werk.

La Bohème ist eine Oper in vier Bildern, komponiert von Giacomo Puccini. Das Libretto wurde von Luigi Illica und Giuseppe Giacosa nach dem Roman Les scènes de la vie de bohème von Henri Murger verfasst. Die Uraufführung fand 1896 im Teatro Regio in Turin unter Arturo Toscanini statt. Trotz schlechter Kritiken nach der Uraufführung wurde La Bohème ein Welterfolg. Sie gehört zum Standard-Repertoire vieler Häuser und ist eine der weltweit am häufigsten aufgeführten Opern. La Bohème steht dem Verismo nahe, es geht um Leben, Leiden und Lieben von gewöhnlichen Menschen. Sie ist die vierte der zwölf Opern Puccinis und gilt als sein Meisterwerk.

Es singen Jonas Kaufmann und Kristine Opolais.



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Re: Für die Klassikfreunde

Post 954 im Thema

Beitrag von Jalana »

"Opern Maskenball-Quadrille op. 384" nach Motiven aus der Oper Ein Maskenball/Verdi von Johann Strauss Sohn

Johann Baptist Strauss (* 25. Oktober 1825 in St. Ulrich bei Wien, heute ein Teil von Wien Neubau; "  3. Juni 1899 in Wien) war ein österreichisch-deutscher Kapellmeister und Komponist und wurde als "Walzerkönig" international geschätzt. Zur Unterscheidung von seinem gleichnamigen Vater wird er auch als "Johann Strauss Sohn" bezeichnet.

Es spielt das Slovak State Philharmonic Orchestra, Kosice.



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Beitrag von Beatrix »

Violin Konzert in A-Dur ("Grand Concerto"), Op. 4 - Ole Bornemann Bull

Ole Bornemann Bull (* 5. Februar 1810 in Bergen; "  17. August 1880 in Lysøen bei Bergen) war ein norwegischer Violinist und Komponist.

Leben
Bereits im Alter von neun Jahren spielte Ole Bull Violinsolos mit der Bergener Orchester-Vereinigung Harmonien. Seine Lehrer waren Niels Eriksen und Johan Henrich Poulsen, später wurde er von Carl Mathias Lundholm unterrichtet. Seine Eltern bestimmten ihn zum Theologiestudium, zu dem er die Aufnahmeprüfung nicht bestand. Stattdessen gründete er ein Theaterorchester, welches er mit der Violine in der Hand leitete. 1829 hatte er Auftritte in Kopenhagen und Kassel. Nachdem er 1831 in Paris Niccolò Paganini gehört hatte, imitierte er dessen Manier, was ihm sehr schnell trotz seiner bis dahin amateurhaften Technik zum Erfolg verhalf. Abseits des internationalen Konzertgeschehens entwickelte er fortwährend sein technisches Niveau. 1836/37 gab er 274 Konzerte in Irland und England. Im darauf folgenden Jahr besuchte er — in der Hoffnung, daraus geigerischen Nutzen zu ziehen — den großen deutschen Violinisten und Komponisten Louis Spohr. 1840 spielte er gemeinsam mit Franz Liszt in London Beethovens Kreutzersonate. 1850 gründete er in Bergen das Norske Theater (Norwegisches Theater), aus dem später das älteste norwegische Theater, Den Nationale Scene, hervorging.

Da ihm jedoch in Europa der künstlerische Durchbruch vorläufig versagt blieb, setzte er seine Hoffnung auf fünf Konzerttourneen, die er durch die USA unternahm. Dort interpretierte er populäre Werke, aber auch eigene Kompositionen über amerikanische Themen. Diesen gab er Titel wie: Niagara, Einsamkeit der Prairie, Im Gedenken an G. Washington. Er war der festen Überzeugung, dass Norwegen seine eigene nationale Kunstrichtung entwickeln musste. So studierte Bulls Neffe Edvard Grieg auf seine Veranlassung am Leipziger Konservatorium.

Viele seiner kleineren Werke sind von sentimentalem Charakter und tragen Bezeichnungen wie

Gebet einer Mutter,
Ein Almbesuch (Et Sæterbesøg),
Sennermädchens Sonntag (Sæterjentens søndag),
Eine Bergvision,
In einsamer Stunde (I ensomme stunde),
Adagio religioso,
La Mélancolie,
Pollaca guerriera,
Recuerdos de Habana

Daneben komponierte Bull aber auch in großen Formaten wie etwa zwei Konzerte für Violine und Orchester oder Thema und Fantasie über ein Thema von Vincenzo Bellini. Die Violinkonzerte wurden erst nach 2000 wiederentdeckt. 2008 erfolgte die Weltersteinspielung auf Tonträger durch Annar Follesö (Violine), Norwegian Radio Orchestra, Ole Kristian Ruud (Dirigent).

Von damals aufkommenden Ideen eines Kommunalsozialismus angezogen kaufte Bull in Pennsylvania rund 3.000 Hektar Land, um dort seine Ideen zu verwirklichen. Er nannte das Gebiet "Oleana". Wegen seines fehlenden Geschäftssinnes scheiterte dieses Unternehmen bereits nach weniger als zwei Jahren. Das Gebiet ist heute als Ole Bull State Park bekannt. Henrik Ibsen ironisierte Bulls Experiment in seinem Drama Peer Gynt, in dem der Titelheld einen kurzlebigen Staat Gyntiana gründet.

Bull gilt heute (auch wegen seiner sozialen Einstellung) als eine der großen nationalen und kosmopolitischen Persönlichkeiten Norwegens. Er starb 1880 an einem Krebsleiden auf der ihm gehörenden und nach romantischen Idealen gestalteten Insel Lysø in der Kommune Os (Hordaland). Sein Haus, "die kleine Alhambra" im arabisch-maurischen Stil, kombiniert mit dem norwegischen sog. Lafting Baustil und russisch empfundenen Kuppelturm, ist heute ein Museum.

Seine Geige, Gasparo da Salò zugeschrieben, die mit prächtigen Einlegearbeiten und Schnitzereien verziert ist, befindet sich heute in einer Vitrine des Vestlandske Kunstindustrimuseum in Bulls Heimatstadt Bergen. 1955 wurde die Bullgasse in Wien-Favoriten (10. Wiener Gemeindebezirk) nach ihm benannt.

Das erste Violin Konzert des berühmten norwegischen Komponisten und virtuosen Violinisten Ole Bornemann Bull.
Violin Konzert in A-Dur ("Grand Concerto"), Op. 4

I. Andante maestoso - Allegro maestoso [0:00]
II. Adagio sentimentale: Adagio sostenuto [12:39]
III. Rondo pastorale: Moderato [15:38]

Violinist: Annar Follesø
Dirigent: Ole Kristian Ruud
Norwegian Radio Orchestra

Nachdem Gott mich geschaffen hatte, sagte er: "Ups, da ist mir doch
ein Fehler passiert. Na egal, den müssen andere wieder ausbügeln. :-)"
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Re: Für die Klassikfreunde

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Beitrag von Jalana »

"Dio, che nell'alma infondere" aus der Oper 'Don Carlos' von Giuseppe Verdi

Don Carlos ist eine Oper von Giuseppe Verdi nach Friedrich Schillers gleichnamigem dramatischem Gedicht, die schon Verdi in verschiedenen Versionen und unterschiedlicher Länge spielen ließ. Das französische Original hat fünf Akte. Früher wurde meistens die zweite, gekürzte Fassung (Don Carlo) in vier Akten auf Italienisch aufgeführt, heute überwiegend die letzte Fassung, auch Italienisch, aber wieder in fünf Akten; manche Theater experimentieren mit Mischfassungen aus verschiedenen Versionen.

Es singen Jonas Kaufmann und Boaz Daniel. Asher Fisch leitet das Bayerische Staatsorchester.



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Re: Für die Klassikfreunde

Post 957 im Thema

Beitrag von Jalana »

Programmhinweis: Heute 1.10.2016 20:15 auf ARTE
"La Traviata" Oper von Giuseppe Verdi


Eine aufsehenerregende Neuproduktion von Verdis populärster Oper. Diese Neuproduktion der "Traviata" ist nicht nur eine Premiere für die amerikanische Oscar-Preisträgerin Sofia Coppola als Opernregisseurin, sondern auch für den legendären Modemacher Valentino als Designer der spektakulären Roben der Violetta Valery: Hollywood auf der Bühne der Opera di Roma.

"La Traviata" ist Verdis bekanntestes und beliebtestes Bühnenwerk. Doch bei dieser Premiere trat der große Nationalheilige der italienischen Oper ein wenig in den Hintergrund. Denn wenn sich der legendäre Modeschöpfer Valentino mit der amerikanischen Filmemacherin und Oscar-Preisträgerin Sofia Coppola zusammentut, um die "Traviata" auf die Bühne der Opera di Roma zu bringen, dann ist das eine Sensation. Die 15 Aufführungen waren dementsprechend sofort ausverkauft.

Bei der Premiere traf man auf dem roten Teppich Stars wie Keira Knightley oder Monica Bellucci. Sogar das Bühnenbild bringt zusätzlichen Hollywood-Glamour: Der britische Filmdesigner Nathan Crowley, der für den Look von Filmklassikern wie der "Batman"-Trilogie, "Interstellar" oder "Mission: Impossible II" verantwortlich war, entwarf die beeindruckenden Räume für die spektakulären Roben aus dem Hause Valentino.

Im Rahmen des "Fashion Weekend 2016" zeigt ARTE diese bildstarke Inszenierung und gibt in Interviews mit Sofia Coppola, Valentino und den Hauptdarstellern Einblicke in die Entstehung dieser ungewöhnlichen Produktion.

Dirigent/-in:Jader Bignamini
Kostüme:Valentino Garavani
Chor:Coro del Teatro dell'Opera di Roma
Choreographie:Stéphane Phavorin
Komponist/-in:Giuseppe Verdi
Bühnenbild / Ausstattung / Bauten:Nathan Crowley
Licht:Vinicio Cheli
Inszenierung:Sofia Coppola
Orchester:Orchestra del Teatro dell'Opera di Roma
Fernsehregie:Francesca Nesler

Mit: Francesca Dotto (Violetta Valéry)
Antonio Poli (Alfredo Germont)
Roberto Frontali (Giorgio Germont)
Anna Malavasi (Flora)
Andrea Giovannini (Gastone)
Roberto Accurso (Il Barone Douphol)
Andrea Porta (Il Marchese D'Obigny)
Graziano Dalla Valle (Il Dottor Grenvil)
Chiara Pieretti (Annina)
Land:Italien
Jahr:2016
Herkunft:ZDF

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Re: Für die Klassikfreunde

Post 958 im Thema

Beitrag von Jalana »

"Schenkt man sich Rosen in Tirol" aus der Operette 'Der Vogelhändler' von Carl Zeller

Carl Adam Johann Nepomuk Zeller (* 19. Juni 1842 Sankt Peter in der Au, Niederösterreich; "  17. August 1898 Baden bei Wien) war ein österreichischer Jurist, Ministerialrat, Leiter des Kunstreferates im Unterrichtsministerium und Komponist.

Der Vogelhändler ist eine Operette in drei Akten von Carl Zeller, mit einem Libretto von Moritz West (Moritz Nitzelberger) und Ludwig Held. Dieses basiert auf der Vaudeville Ce que deviennent les roses (Das Gänsemädchen) von Victor Varin und Edmond de Biéville.

Es singen Fritz Wunderlich und Antonia Fahberg.



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Re: Für die Klassikfreunde

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"Romanze op. 28 Nr. 2" von Robert Schumann

Robert Schumann (* 8. Juni 1810 in Zwickau, Königreich Sachsen; "  29. Juli 1856 in Endenich, Rheinprovinz) war ein deutscher Komponist der Romantik. Seit 1840 war er mit der Pianistin Clara Wieck verheiratet. Das Robert-Schumann-Haus Zwickau und das Schumannhaus Bonn, der Robert-Schumann-Preis, der Internationale Robert-Schumann-Wettbewerb für Klavier und Gesang und die Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf tragen seinen Namen.

Es spielt Luisa Splett.



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Re: Für die Klassikfreunde

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"Arie der Rosina" aus der Oper 'Der Barbier von Sevilla' von Gioachino Rossini

Der Barbier von Sevilla (Originaltitel: Il barbiere di Siviglia) ist eine komische Oper in zwei Aufzügen von Gioachino Rossini. Das Libretto stammt von Cesare Sterbini und ist eine Bearbeitung des Schauspiels Le Barbier de Séville von Pierre Augustin Caron de Beaumarchais. Im deutschsprachigen Raum ist sie auch unter dem Titel Die nutzlose Vorsicht (L"™inutile precauzione) bekannt.

Es singt Viktória Mester.



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