Rock wie Hose? - # 3
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ChristinaF
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Re: Rock wie Hose?
Es wurde hier schon mehrfach beschrieben, dass in der heutigen Zeit Frauen mehr Hosen tragen als Röcke. Klar ist ein schicker Rock oder ein passendes Kleid verbunden mit dem richtigen Schuhwerk eine Augenweide. Und auch die Trägerinnen werden sich darin wohlfühlen.
Aber rein von der Bequemlichkeit bevorzuge ich auch Hosen. Es ist ja wesentlich leichter und geht auch schneller mit Hosen sein Outfit zusammenzustellen. Was hab ich früher, als ich noch eine passionierte Rockträgerin war (nur Rock oder Kleid, was anderes durfte es nicht sein), minutenlang vor dem Schrank überlegt, welches Ding ich heute tragen will und was noch dazu gehört. Bluse, Pulli, die richtigen Strümpfe (passen braune oder schwarze??), die Schuhe und dann noch die passenden Accessoires ob nun Kette, Ohrstecker, Ringe, Schal usw.
Seit ich aufs Hosetragen umgestiegen bin muss ich mir diesbezüglich viel weniger Zeit nehmen. Das geht Früh rucki zucki. Und trotzdem finde ich, dass ich immer noch schick aus dem Hause komme.
LG
Christina
Aber rein von der Bequemlichkeit bevorzuge ich auch Hosen. Es ist ja wesentlich leichter und geht auch schneller mit Hosen sein Outfit zusammenzustellen. Was hab ich früher, als ich noch eine passionierte Rockträgerin war (nur Rock oder Kleid, was anderes durfte es nicht sein), minutenlang vor dem Schrank überlegt, welches Ding ich heute tragen will und was noch dazu gehört. Bluse, Pulli, die richtigen Strümpfe (passen braune oder schwarze??), die Schuhe und dann noch die passenden Accessoires ob nun Kette, Ohrstecker, Ringe, Schal usw.
Seit ich aufs Hosetragen umgestiegen bin muss ich mir diesbezüglich viel weniger Zeit nehmen. Das geht Früh rucki zucki. Und trotzdem finde ich, dass ich immer noch schick aus dem Hause komme.
LG
Christina
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Valerie Bellegarde
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Re: Rock wie Hose?
Liebe Freunde,
Wow, was für ein interessanter thread, so viele unterschiedliche Meinungen, und gut argumentiert. Kleider und Hosen verhüllen aber zeigen auch was, weibliche Ausstrahlung wird gesucht, man findet sie im Damenkleid. Schnell soll es gehen, praktisch soll es sein, aber natürlich wird auch der emanzipatorische Anspruch nicht vergessen, deshalb klar: Hose.
Etwas wird mir nach Lektüre eurer Beiträge jedenfalls klar: Je nach individuellem Standpunkt und persönlicher Motivation verändert sich die Sichtweise auf die Sache an sich. Und die CD's unter uns (gehöre selbst dazu) sehen und beantworten die Rockfrage für sich total anders als TS oder solche Personen die in der Transition sind, oder gar reale Frauen. Eigentlich auch kein Wunder bei einem Mode-Thema. Kleidung verhüllt, zeigt aber auch was vor.
Trotzdem nochmals kurz nachgefragt und zwar richtet sich das jetzt speziell an meine eigene Fraktion, also die Crossdresser hier im Forum: Wenn ihr mit Bein, Rock und heels usw. eine Art Weiblichkeit verkörpern oder fühlen wollt oder diese irgendwie gegenüber der Gesellschaft zum Ausdruck bringen wollt, seht ihr dann nicht die Gefahr, so langsam aber sicher aus der Zeit zu fallen ? Und zwar durch eure Präferenz für eine Frauenmode, die sich langsam aber sicher ändert in Richtung auf Hosen oder Unisex?
Das ist jetzt nicht als Provokation gemeint, sondern zum Nachdenken, danke.
Liebe Grüße, Valerie
Wow, was für ein interessanter thread, so viele unterschiedliche Meinungen, und gut argumentiert. Kleider und Hosen verhüllen aber zeigen auch was, weibliche Ausstrahlung wird gesucht, man findet sie im Damenkleid. Schnell soll es gehen, praktisch soll es sein, aber natürlich wird auch der emanzipatorische Anspruch nicht vergessen, deshalb klar: Hose.
Etwas wird mir nach Lektüre eurer Beiträge jedenfalls klar: Je nach individuellem Standpunkt und persönlicher Motivation verändert sich die Sichtweise auf die Sache an sich. Und die CD's unter uns (gehöre selbst dazu) sehen und beantworten die Rockfrage für sich total anders als TS oder solche Personen die in der Transition sind, oder gar reale Frauen. Eigentlich auch kein Wunder bei einem Mode-Thema. Kleidung verhüllt, zeigt aber auch was vor.
Trotzdem nochmals kurz nachgefragt und zwar richtet sich das jetzt speziell an meine eigene Fraktion, also die Crossdresser hier im Forum: Wenn ihr mit Bein, Rock und heels usw. eine Art Weiblichkeit verkörpern oder fühlen wollt oder diese irgendwie gegenüber der Gesellschaft zum Ausdruck bringen wollt, seht ihr dann nicht die Gefahr, so langsam aber sicher aus der Zeit zu fallen ? Und zwar durch eure Präferenz für eine Frauenmode, die sich langsam aber sicher ändert in Richtung auf Hosen oder Unisex?
Das ist jetzt nicht als Provokation gemeint, sondern zum Nachdenken, danke.
Liebe Grüße, Valerie
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Simone 65
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Re: Rock wie Hose?
Hallo Valerie. Ich habe keine Männerhosen mehr . Ich ziehe die Damenjeans jeden Tag an. Im Kleid fühle ich mich als Frau. Ein Erlebnis in Frankfurt. Ein Morgenspaziergang , ich stehe auf einer Brücke , der kalte Wind streicht mich. Unten rum , schön. So ein Gefühl kann ich als Mann niemals haben. Und Valerie , ich war heute in Stuttgart, so wenige Frauen laufen gar nicht ohne Rock oder Kleid. Wird sich ändern wenn es kälter wird. Und wenn ich der letzte Mensch bin.der ein Kleid trägt , ich fühle mich dabei gut . LG Simone
Zuletzt geändert von Simone 65 am Fr 23. Sep 2016, 17:22, insgesamt 1-mal geändert.
Ich weiss ,ich bin ein Mensch und nur Das zählt.
Ich bin nur ein kleines Licht , aber ich leuchte .
Alle Menschen sollen mich sehen .
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Dolores59
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Re: Rock wie Hose?
Hi Valerie,
ganz sicher werde ich nicht dem Zeitgeist nachjagen und Hosen tragen, weil ich "aus der Zeit" zu fallen drohe. Als Crossdresser ohne den Anspruch wie eine Frau auszusehen falle ich ohnehin auf. Falls es durch Kleider/Röcke zusätzlich "altmodisch" aussieht, spielt das auch keine Rolle. So oder so falle ich auf. Hosen habe ich über 50 Jahre getragen, das genügt. In der Restlebenszeit sind Röcke und Kleider dran. "Aus der Zeit" falle ich früher oder später in Folge des zunehmenden Lebensalters, ganz nüchtern betrachtet. Der Vorteil ist, dass ich mich mehr so sehr anpassen muss wie jüngere Leute.
Wenn ich um nicht aus der Zeit zu fallen, als Crossdresser Hosen tragen müsste, könnte ich das Crossdressen auch sein lassen. Damenhosen sind zwar vielfältiger als Herrenhosen, die Beinfreiheit ist jedoch genauso eingeschränkt.
Meine Damenhosen sind durchaus tragbar und teils auffällig (Farben, Muster). Trotzdem bevorzuge ich einröhrige Beinkleidung. Solange es irgendwie geht und die Beine halbwegs vorzeigbar sind (was vorzeigbar ist, entscheide ich).
LG
Hajo
ganz sicher werde ich nicht dem Zeitgeist nachjagen und Hosen tragen, weil ich "aus der Zeit" zu fallen drohe. Als Crossdresser ohne den Anspruch wie eine Frau auszusehen falle ich ohnehin auf. Falls es durch Kleider/Röcke zusätzlich "altmodisch" aussieht, spielt das auch keine Rolle. So oder so falle ich auf. Hosen habe ich über 50 Jahre getragen, das genügt. In der Restlebenszeit sind Röcke und Kleider dran. "Aus der Zeit" falle ich früher oder später in Folge des zunehmenden Lebensalters, ganz nüchtern betrachtet. Der Vorteil ist, dass ich mich mehr so sehr anpassen muss wie jüngere Leute.
Wenn ich um nicht aus der Zeit zu fallen, als Crossdresser Hosen tragen müsste, könnte ich das Crossdressen auch sein lassen. Damenhosen sind zwar vielfältiger als Herrenhosen, die Beinfreiheit ist jedoch genauso eingeschränkt.
Meine Damenhosen sind durchaus tragbar und teils auffällig (Farben, Muster). Trotzdem bevorzuge ich einröhrige Beinkleidung. Solange es irgendwie geht und die Beine halbwegs vorzeigbar sind (was vorzeigbar ist, entscheide ich).
LG
Hajo
Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele.
(Psalm 139,14)
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Plisseedreher70
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Re: Rock wie Hose?
Hallöchen,
ich trage fast nur noch Damenhosen, aber nur, da sie mir besser passen und im Gesäß mich nicht einquetschen, was ich hasse. Ansonsten lassen mich Da. wir He. Hosen kalt.
Stattdessen sind Röcke und Kleider aus feinen Stoffen u.a.mein Lebenselixier.
LG Plissi
ich trage fast nur noch Damenhosen, aber nur, da sie mir besser passen und im Gesäß mich nicht einquetschen, was ich hasse. Ansonsten lassen mich Da. wir He. Hosen kalt.
Stattdessen sind Röcke und Kleider aus feinen Stoffen u.a.mein Lebenselixier.
LG Plissi
Bin Mann, bleibe Mann, aber festliche Glanzkleider überziehen ist für mich berauschend!
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Valerie Bellegarde
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Re: Rock wie Hose?
Was sollte daran ärmlich sein, Marielle? Es ist doch schön, durch die Kleidung, die man wählt, andere Menschen zu beeindrucken? Ich finde es schön, als Crossdresser diese Möglichkeit zu haben.Marielle hat geschrieben:Guten Abend zusammen,
die geschilderte Beobachtung bzw. Zählung wird, mehr oder weniger genau, stimmen. Das kann man in jeder Shoping-Mall und jeder Fussgänger_innen-Zone leicht nachprüfen. Da helfen auch alle gegenteiligen Ausführungen nicht ab.
Nach meiner Ansicht geht es dabei, bei allen Beteiligten, um die Frage, wer sich durch Kleidung (und sonstige äussere Erscheinung) in eine bestimmte Wahrnehmung bringen möchte, wer also als etwas bestimmtes (er-)scheinen möchte.
Ich glaube zwar nicht dem alten Sprichwort, nach dem Kleider Leute machen, aber sie stellen doch das dar, was die Leute von sich darstellen möchten oder meinen darstellen zu müssen. Das ist einer Hinsicht ganz gut oder mindestens interessant, zeigt es doch, dass es nach wie vor (nur) um Äusserlichkeiten geht. Es reicht aber, in anderer Hinsicht, offenbar immer noch nicht, sich seiner selbst bewusst zu sein. Es bedarf weiterhin konventionierter Codes, um sich selbst (augenscheinlich) erkennbar zu machen.
Man möchte fragen, wie ärmlich das eigentlich ist. Man weiss aber zugleich, dass man selbst in derselben Falle sitzt, wie ärmlich man (gezwungenermassen) ist.
Marielle
Grüße, Valerie
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LaraCD
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Re: Rock wie Hose?
Hallo Ihr Lieben,
mir fällt in der Stadt auch immer wieder auf, dass Frauen mittlerweile primär zu Hosen greifen.
Klar sieht man auch mal ne Frau im Kleid oder Rock, aber das Bild wird doch eher von Jeans und Leggings geprägt.
Auch im Sommer ist mir aufgefallen, dass viele Frauen eher zur Hotpants greifen als zu einem Rock.
Ich für meinen Teil finde beides sehr schön. Natürlich trage ich als Mann im Alltag Hosen und da ist der Drang nach Rock oder Kleid dann schon größer, wenn man sich zur Frau verwandelt.
Ich bin aber zB auch ein großer Leggings Fan. Ich liebe die Teile in allen Varianten und die lassen sich so herrlich zu allem möglichen kombinieren.
Dabei muss es nicht immer schwarz sein sondern darf gerne auch mal etwas flippiger sein (wie zB Modelle von Blackmilk).
Ich finde aber auch zB gut sitzende Skinny Jeans toll, vorausgesetzt man kann es tragen.
Die Wahl ob Rock, Kleid oder Hose ist daher für mich eher stimmungsabhängig und auch anlassbezogen. Mit Rock oder Kleid fällt man einfach mehr auf, auch echte Frauen.
Mir ist aber auch noch ein anderer Aspekt wichtig: Frauen haben viel mehr Kleidung, um ihre Figur/ihren Körper in Szene zu setzen. Bei Männern gilt figurbetont ja gleich als schwul.
Ich finde es aber schön, auch mal den Po hervorzuheben durch ne knackig sitzende Jeans oder ne Leggings, Oder eben auch mal die Beine mit einem schönen Rock oder Kleid.
Es sollte allerdings immer irgendwie passen und man sollte es auch tragen können. Wenn man seine Problemzonen durch enge Kleidung noch besonders hervorhebt, finde ich das immer eher.....naja
Da greifen viele daneben, egal ob Mann oder Frau. Aber hauptsache die Leute fühlen sich wohl, auch wenn es mir nicht gefällt.
LG,
Lara
mir fällt in der Stadt auch immer wieder auf, dass Frauen mittlerweile primär zu Hosen greifen.
Klar sieht man auch mal ne Frau im Kleid oder Rock, aber das Bild wird doch eher von Jeans und Leggings geprägt.
Auch im Sommer ist mir aufgefallen, dass viele Frauen eher zur Hotpants greifen als zu einem Rock.
Ich für meinen Teil finde beides sehr schön. Natürlich trage ich als Mann im Alltag Hosen und da ist der Drang nach Rock oder Kleid dann schon größer, wenn man sich zur Frau verwandelt.
Ich bin aber zB auch ein großer Leggings Fan. Ich liebe die Teile in allen Varianten und die lassen sich so herrlich zu allem möglichen kombinieren.
Dabei muss es nicht immer schwarz sein sondern darf gerne auch mal etwas flippiger sein (wie zB Modelle von Blackmilk).
Ich finde aber auch zB gut sitzende Skinny Jeans toll, vorausgesetzt man kann es tragen.
Die Wahl ob Rock, Kleid oder Hose ist daher für mich eher stimmungsabhängig und auch anlassbezogen. Mit Rock oder Kleid fällt man einfach mehr auf, auch echte Frauen.
Mir ist aber auch noch ein anderer Aspekt wichtig: Frauen haben viel mehr Kleidung, um ihre Figur/ihren Körper in Szene zu setzen. Bei Männern gilt figurbetont ja gleich als schwul.
Ich finde es aber schön, auch mal den Po hervorzuheben durch ne knackig sitzende Jeans oder ne Leggings, Oder eben auch mal die Beine mit einem schönen Rock oder Kleid.
Es sollte allerdings immer irgendwie passen und man sollte es auch tragen können. Wenn man seine Problemzonen durch enge Kleidung noch besonders hervorhebt, finde ich das immer eher.....naja
Da greifen viele daneben, egal ob Mann oder Frau. Aber hauptsache die Leute fühlen sich wohl, auch wenn es mir nicht gefällt.
LG,
Lara
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Joa
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Re: Rock wie Hose?
Hallo alle Dresser,
ich halte es eher so wie Dolores. Da ich erkennbar als Mann Röcke trage, falle ich aus dem Schema Mann = Hose, Frau = Rock sowieso raus. Im Übrigen habe auch ich lange genung Hosen getragen und ziehe jetzt das an, was mir gefällt und das sind Röcke. Das Leben ist einfach zu kurz, um es damit zu verschwenden, nach dem Geschmäckern oder Konventionen zu leben, die andere diktieren. Und was grundsätzlich den Mode-Impetus von Männern und Frauen angeht.: Ich denke mal, für Frauen ist die modische Emanzipation durch, für Männer noch lange nicht. Für Frauen sind Hosen eine Selbstverständlichkeit und vor allem praktisch, für Männer sind Röcke ein Abenteuer, mal mehr, mal weniger.
Letztlich ist es auch egal, was man sich aus dem Kleiderschrank greift, solange man mit Leib und Seele reinpasst.
Meint Joa.
ich halte es eher so wie Dolores. Da ich erkennbar als Mann Röcke trage, falle ich aus dem Schema Mann = Hose, Frau = Rock sowieso raus. Im Übrigen habe auch ich lange genung Hosen getragen und ziehe jetzt das an, was mir gefällt und das sind Röcke. Das Leben ist einfach zu kurz, um es damit zu verschwenden, nach dem Geschmäckern oder Konventionen zu leben, die andere diktieren. Und was grundsätzlich den Mode-Impetus von Männern und Frauen angeht.: Ich denke mal, für Frauen ist die modische Emanzipation durch, für Männer noch lange nicht. Für Frauen sind Hosen eine Selbstverständlichkeit und vor allem praktisch, für Männer sind Röcke ein Abenteuer, mal mehr, mal weniger.
Letztlich ist es auch egal, was man sich aus dem Kleiderschrank greift, solange man mit Leib und Seele reinpasst.
Meint Joa.
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exuserin-2017-01-16
Re: Rock wie Hose?
Hi im Rock fühle ich mich teilweise angreifbar ungeschützt. In einigen Situationen greife ich dann lieber zur Jeans.Zwei meiner Freundinnen haben mir das bestätigt das es ihnen auch so geht. Sie tragen fast nur Hosen und vertraten die Meinung Röcke gehören mit zur Unterdrückung der Frauen.
Gruß Uta
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NanaVistor
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Re: Rock wie Hose?
ich halte mich weder mit Rock noch mit Kleid für eine Frau, ich fühle mich auch nicht so, schon allein, weil es kein Gefühl "wie Frau" gibt...
allerdings ziehe ich Rock und Kleid (und die anderen Dinge) an, dass man mich unter den Umständen für eine Frau halten könnte...
lg
Nana
allerdings ziehe ich Rock und Kleid (und die anderen Dinge) an, dass man mich unter den Umständen für eine Frau halten könnte...
lg
Nana
Auch Vordenker müssen nachdenken.
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Tatjana_59
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Re: Rock wie Hose?
Weniger angreifbar in Hose kann ich nachvollziehen.uta hat geschrieben:Hi im Rock fühle ich mich teilweise angreifbar ungeschützt. In einigen Situationen greife ich dann lieber zur Jeans.Zwei meiner Freundinnen haben mir das bestätigt das es ihnen auch so geht. Sie tragen fast nur Hosen und vertraten die Meinung Röcke gehören mit zur Unterdrückung der Frauen.
Gruß Uta
Aber Rock gehört mit zur Unterdrückung der Frau?
Verzeih wenn ich da etwas lächeln muss, das kannst du deinen Freundinnen gerne weitergeben.
Ich trug als CD im Frauenmodus ausschließlich Röcke oder Kleider, auch zu Beginn meiner Transition noch.
Heute halte ich es zumindest zum Teil so wie viele Frauen, wenn der praktische Teil überwiegt, bei mir z.B. beim arbeiten, dann wechsel ich zur Hose.
Ansonsten gehört Rock oder Kleid für mich zum Alltag.
Ich musste gut über 50 Jahre Hosen tragen, ich bin der Meinung das reicht.
Gruß Tatjana
Der Kopf denkt und gibt Rat.
Das Bauchgefühl gibt Rat.
Doch das Herz spricht, höre auf dein Herz!
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Valerie Bellegarde
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Re: Rock wie Hose?
Liebe Tatjana,
Ich finde den Gedanken von Nana's Freundin schon nachvollziehbar. Wenn eine Frau in der Öffentlichkeit Bein zeigt tut sie das wahrscheinlich nicht, um ihre schönen Strümpfe besser zur Geltung kommen zu lassen... Und wenn ein Crossdresser dasselbe tut, spielt er eben ein wenig mit seiner Umwelt und genießt die Attraktion, die der Vorgang auf andere ausübt, wahrscheinlich auf Männer in 1. Linie... Das ist Kokettieren, oder playing with danger, kein Sex, aber es kommt wohl kurz davor. Und dass gebildete oder emanzipierte Frauen oder Transidente sowohl das Kokettieren oder auch das, was manchmal danach kommt ablehnen, weil es ihnen für ihr Selbstverständnis zu wenig ist oder die Frauenrolle auf simplen Sex reduziert, kann ich ebenfalls sehr gut verstehen.
Lieben Gruß
Valerie.
P.S. Wie du vielleicht weißt lebe ich in Frankreich, wo Röcke und Kleider noch mehr im Straßenbild sichtbar sind, allerdings nicht mehr bei den jungen Frauen. Und das Wort kokettieren kommt auch von hier, das ist von le coq abgeleitet, so heißt hier der Hahn. Wörtlich könnte man kokettieren eventuell so übersetzen: "mit dem Hahn spielen".
P.P.S. Sorry es muss natürlich heissen "Utas Freundin".
Ich finde den Gedanken von Nana's Freundin schon nachvollziehbar. Wenn eine Frau in der Öffentlichkeit Bein zeigt tut sie das wahrscheinlich nicht, um ihre schönen Strümpfe besser zur Geltung kommen zu lassen... Und wenn ein Crossdresser dasselbe tut, spielt er eben ein wenig mit seiner Umwelt und genießt die Attraktion, die der Vorgang auf andere ausübt, wahrscheinlich auf Männer in 1. Linie... Das ist Kokettieren, oder playing with danger, kein Sex, aber es kommt wohl kurz davor. Und dass gebildete oder emanzipierte Frauen oder Transidente sowohl das Kokettieren oder auch das, was manchmal danach kommt ablehnen, weil es ihnen für ihr Selbstverständnis zu wenig ist oder die Frauenrolle auf simplen Sex reduziert, kann ich ebenfalls sehr gut verstehen.
Lieben Gruß
Valerie.
P.S. Wie du vielleicht weißt lebe ich in Frankreich, wo Röcke und Kleider noch mehr im Straßenbild sichtbar sind, allerdings nicht mehr bei den jungen Frauen. Und das Wort kokettieren kommt auch von hier, das ist von le coq abgeleitet, so heißt hier der Hahn. Wörtlich könnte man kokettieren eventuell so übersetzen: "mit dem Hahn spielen".
P.P.S. Sorry es muss natürlich heissen "Utas Freundin".
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NanaVistor
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Valerie Bellegarde
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Marielle
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Re: Rock wie Hose?
Nabend,
Andererseits finde ich es eben 'ärmlich' (oder schade, ärgerlich, störend, unsinnig, .........), dass wir nach jahrtausende langer menschlicher Zivilisationsgeschichte der Kleidung (und weiteren Äusserlichkeiten) immer noch soviel Bedeutsamkeit (im Sinne einer anerkannten Selbstdarstellung, die ihrerseits aber an ziemlich strikte Konventionen gebunden ist und damit m.E. eigentlich keine individuelle Selbstaussage sein kann) zubilligen.
Im Grunde ist es das 'Modephänomen': Was sagt es über einen einzelnen Menschen aus, wenn er in trendgerechten Sneakern rumläuft? Nichts; ausser dem, was auf dem Preisschild steht. Was sagt es aus, wenn jemand einen Rock trägt? Ohne die dazu bestehende Konvention sagt es gar nichts aus. Der Rock (als 'weibliches' Kelidungsstück) und die Sneaker (über den 'wertgebenden' Aufdruck auf dem Preisschild) bedienen gesellschaftliche Konventionen bzw. die daraus hergeleiteten Erwartungen und Zuweisungen (Geschlecht, wirtschaftlichen Erfolg, .......), nur damit 'funktionieren' sie in diesem Sinn.
Ok, man kann sagen, dass das die Welt ordnet und übersichtlicher macht. Man kann aber auch sagen, dass es eigentlicher Individualität im Weg steht, weil es den Menschen hinter der 'Fassade' einer Einordnung aussetzt, ohne das irgendetwas tragfähiges über diesen Menschen bekannt wäre. Wenn man Sneaker, Rock oder Anzug als 'Antrag auf Zugehörigkeit' zu einer bestimmten Gruppe versteht, kann man zu dem Schluss kommen, dass so ein 'konventioneller' Antrag zu wenig für eine Mitgliedschaft sein könnte. Jedenfalls dann, wenn es um Gruppen geht, in den der Mensch zählt, nicht der Anzug.
Ansichtssache, vielleicht.
Marielle
Ok, du nutzt damit die Möglichkeiten, die die "Falle" bietet. Wenn's für dich ok ist, ist nichts dagegen zu sagen. In gewisser Weise tue ich das natürlich auch; wenn auch wohl auf eine ganz andere Art.Was sollte daran ärmlich sein, Marielle? Es ist doch schön, durch die Kleidung, die man wählt, andere Menschen zu beeindrucken? Ich finde es schön, als Crossdresser diese Möglichkeit zu haben.
Andererseits finde ich es eben 'ärmlich' (oder schade, ärgerlich, störend, unsinnig, .........), dass wir nach jahrtausende langer menschlicher Zivilisationsgeschichte der Kleidung (und weiteren Äusserlichkeiten) immer noch soviel Bedeutsamkeit (im Sinne einer anerkannten Selbstdarstellung, die ihrerseits aber an ziemlich strikte Konventionen gebunden ist und damit m.E. eigentlich keine individuelle Selbstaussage sein kann) zubilligen.
Im Grunde ist es das 'Modephänomen': Was sagt es über einen einzelnen Menschen aus, wenn er in trendgerechten Sneakern rumläuft? Nichts; ausser dem, was auf dem Preisschild steht. Was sagt es aus, wenn jemand einen Rock trägt? Ohne die dazu bestehende Konvention sagt es gar nichts aus. Der Rock (als 'weibliches' Kelidungsstück) und die Sneaker (über den 'wertgebenden' Aufdruck auf dem Preisschild) bedienen gesellschaftliche Konventionen bzw. die daraus hergeleiteten Erwartungen und Zuweisungen (Geschlecht, wirtschaftlichen Erfolg, .......), nur damit 'funktionieren' sie in diesem Sinn.
Ok, man kann sagen, dass das die Welt ordnet und übersichtlicher macht. Man kann aber auch sagen, dass es eigentlicher Individualität im Weg steht, weil es den Menschen hinter der 'Fassade' einer Einordnung aussetzt, ohne das irgendetwas tragfähiges über diesen Menschen bekannt wäre. Wenn man Sneaker, Rock oder Anzug als 'Antrag auf Zugehörigkeit' zu einer bestimmten Gruppe versteht, kann man zu dem Schluss kommen, dass so ein 'konventioneller' Antrag zu wenig für eine Mitgliedschaft sein könnte. Jedenfalls dann, wenn es um Gruppen geht, in den der Mensch zählt, nicht der Anzug.
Ansichtssache, vielleicht.
Marielle
As we go marching, marching, we bring the greater days
For the rising of the women, means the rising of the race
No more the drudge and idler ten that toil where one reposes
But the sharing of life's glories, Bread and Roses, Bread and Roses.
For the rising of the women, means the rising of the race
No more the drudge and idler ten that toil where one reposes
But the sharing of life's glories, Bread and Roses, Bread and Roses.