Berlin - jetzt wird's ganz dunkel - # 4
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Jenniffer63
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Re: Berlin „ jetzt wird's ganz dunkel
das hast du treffend formuliert Mona.
Und weil dein letzter Satz (leider) stimmt, warum wundern wir uns.
Und weil dein letzter Satz (leider) stimmt, warum wundern wir uns.
besser ANDERS und GLÜCKLICH als gleich und unglücklich!
Brauchst du Hilfe beim Schminken und Stylen? Schau hier:
www.transpassabel.de
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Marielle
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Re: Berlin „ jetzt wird's ganz dunkel
Hallo Mona,
ich bin nicht sicher, ob ich deinen Beitrag (den von 12:35) richtig verstehe. Fragst du, ob die Kirchensteuer ein Grund für einen Kirchenaustritt ist bzw. ich wegen der Steuer ausgetreten bin? Oder meinst du, dass es per se unsinnig ist, sich mit der Kirche einzulassen?
Ich bin nicht wegen der Steuer ausgetreten. Das habe ich mit der Fussnote zu erklären versucht (ich habe ja seinerzeit gar keine Steuern bezahlen müssen). Der Grund für meinen Austritt war das Verhalten der römisch-katholischen Kirche, hauptsächlich in Person von Papst Wojtyla, gegenüber den Menschen in Latein-Amerika und Afrika. Den einen sprach man quasi das Recht ab, sich gegen Diktaturen zu wehren (Wojtila hat den chilenischen Diktator Augusto Pinochet persönlich besucht und zur gleichen Zeit den Befreiungstheologen in Südamerika nahegelegt, auf ein besseres Leben im 'Jenseits' zu hoffen, statt an der Situation der Menschen etwas zu ändern; defacto hat er damals engagierte Bischöfe kaltgestellt und damit die Diktaturen gestützt) und den anderen hat er gesagt, sie mögen doch trotz AIDS bitte keine Gummis benutzen, weil er das für unvereinbar mit der 'christlichen' Lehre hält. Beides hat der damalige Ortspastor für völlig in Ordnung gehalten; ich aber nicht.
Das ich mich heute für die ev.lutherischen Gemeinde engagiere, liegt daran, dass es hier am Ort sehr progressive Leute in der Kirche gibt, die etwas für die Menschen im Diesseits tun und sie nicht auf's Jenseits vertrösten. Sie nutzen die Strukturen ihres 'Vereins' für wirklich positive Aktionen. Die örtliche Kirchengemeinde hat es zusammen mit der politischen Verwaltung z.B. geschafft, dass hier keinerlei offener Widerstand gegen Flüchtlinge erkennbar ist und sehr viele gute Aktionen mit 'Einheimischen' und 'Zugelaufenen' vorangebracht wurden (im Gegensatz zu manch anderen Gemeinden, wo Kirche und Amt sich verkrochen haben). Ich bin aber nicht Mitglied geworden, weil es bisher für mich keinen ausreichenden Grund gab; mich einbringen und (zweckgebunden!) Geld geben darf ich dort auch so. Ich glaube, trotz aller berechtigten Kritik an manchen Menschen in den Kirchen, aber nicht, dass man Menschen zum Austritt aus einer Glaubensgemeinschaft aufrufen sollte, solange diese Menschen nicht versuchen, aus ihrem Glauben eine allgemeine Heilslehre zu machen, an die man sich zu halten hat. Es sind weder 'die christlichen Kirchen' noch 'der Islam' die durchgängig Schwierigkeiten mit den Menschenrechten haben. Es sind immer Individuen innerhalb dieser Gemeinschaften (wenn auch manchmal ziemlich viele), die nicht kapieren können oder wollen, dass die Wirkung ihrer Religion definitiv da zu Ende ist, wo die persönliche Freiheit und das Recht anderer Menschen anfängt.
Ich bin ausdrücklich für einen durchgängig laizistischen Staat! Kreuze haben an Klassenraumwänden so wenig zu suchen, wie Gottesbezüge in Verfassungen und religiöse Vorstellungen im Straf- und Zivilrecht. Aber dieser Staat muss m.E. auch das Recht auf die freie, persönliche Religionsausübung schützen, das zu den Menschenrechten gehört. Wenn Menschen sich in Kirchen o.ä. zusammenfinden wollen, müssen sie das tun dürfen. Nur mitmachen müssen darf man nicht müssen müssen.
Das hat alles nicht direkt was mit der AfD zu tun, aber letztlich passt es doch zum Thema, weil es darum geht, wie wir unsere Gesellschaft gestalten. Wollen wir uns einem sogenannten 'Leitbild' unterordnen, dass irgendwelche Gestalten für angemessen deutsch / christlich / sonstwas halten, wollen wir den Pastoren, Imamen oder Störchen nachlaufen, die ihre mittelalterlichen Vorstellungen predigen oder wollen wir eine freie, liberale und soziale Gesellschaft, in der alle ihren Platz finden, jeder eine hörbare Stimme hat und in der wir unsere Angelegenheiten zivilisiert aushandeln?
Habt es gut
Marielle
Btw: Nach leisem, aber hörbarem Gemunkel gibt es in der ev. Nordkirche eine starke Bewegung, die sich für die vollständige Gleichstellung aller Menschen bei der kirchlichen (evangelischen) Trauung einsetzt. Ein hiesiger 'Fundi' hat daraufhin bereits seinen Austritt angekündigt. Wenn die Leute in der Kirche das durchbringen, sind sie immerhin weiter als die Gesamtgesellschaft und würden auch diese Gesellschaft ein wenig weitergebracht haben.
ich bin nicht sicher, ob ich deinen Beitrag (den von 12:35) richtig verstehe. Fragst du, ob die Kirchensteuer ein Grund für einen Kirchenaustritt ist bzw. ich wegen der Steuer ausgetreten bin? Oder meinst du, dass es per se unsinnig ist, sich mit der Kirche einzulassen?
Ich bin nicht wegen der Steuer ausgetreten. Das habe ich mit der Fussnote zu erklären versucht (ich habe ja seinerzeit gar keine Steuern bezahlen müssen). Der Grund für meinen Austritt war das Verhalten der römisch-katholischen Kirche, hauptsächlich in Person von Papst Wojtyla, gegenüber den Menschen in Latein-Amerika und Afrika. Den einen sprach man quasi das Recht ab, sich gegen Diktaturen zu wehren (Wojtila hat den chilenischen Diktator Augusto Pinochet persönlich besucht und zur gleichen Zeit den Befreiungstheologen in Südamerika nahegelegt, auf ein besseres Leben im 'Jenseits' zu hoffen, statt an der Situation der Menschen etwas zu ändern; defacto hat er damals engagierte Bischöfe kaltgestellt und damit die Diktaturen gestützt) und den anderen hat er gesagt, sie mögen doch trotz AIDS bitte keine Gummis benutzen, weil er das für unvereinbar mit der 'christlichen' Lehre hält. Beides hat der damalige Ortspastor für völlig in Ordnung gehalten; ich aber nicht.
Das ich mich heute für die ev.lutherischen Gemeinde engagiere, liegt daran, dass es hier am Ort sehr progressive Leute in der Kirche gibt, die etwas für die Menschen im Diesseits tun und sie nicht auf's Jenseits vertrösten. Sie nutzen die Strukturen ihres 'Vereins' für wirklich positive Aktionen. Die örtliche Kirchengemeinde hat es zusammen mit der politischen Verwaltung z.B. geschafft, dass hier keinerlei offener Widerstand gegen Flüchtlinge erkennbar ist und sehr viele gute Aktionen mit 'Einheimischen' und 'Zugelaufenen' vorangebracht wurden (im Gegensatz zu manch anderen Gemeinden, wo Kirche und Amt sich verkrochen haben). Ich bin aber nicht Mitglied geworden, weil es bisher für mich keinen ausreichenden Grund gab; mich einbringen und (zweckgebunden!) Geld geben darf ich dort auch so. Ich glaube, trotz aller berechtigten Kritik an manchen Menschen in den Kirchen, aber nicht, dass man Menschen zum Austritt aus einer Glaubensgemeinschaft aufrufen sollte, solange diese Menschen nicht versuchen, aus ihrem Glauben eine allgemeine Heilslehre zu machen, an die man sich zu halten hat. Es sind weder 'die christlichen Kirchen' noch 'der Islam' die durchgängig Schwierigkeiten mit den Menschenrechten haben. Es sind immer Individuen innerhalb dieser Gemeinschaften (wenn auch manchmal ziemlich viele), die nicht kapieren können oder wollen, dass die Wirkung ihrer Religion definitiv da zu Ende ist, wo die persönliche Freiheit und das Recht anderer Menschen anfängt.
Ich bin ausdrücklich für einen durchgängig laizistischen Staat! Kreuze haben an Klassenraumwänden so wenig zu suchen, wie Gottesbezüge in Verfassungen und religiöse Vorstellungen im Straf- und Zivilrecht. Aber dieser Staat muss m.E. auch das Recht auf die freie, persönliche Religionsausübung schützen, das zu den Menschenrechten gehört. Wenn Menschen sich in Kirchen o.ä. zusammenfinden wollen, müssen sie das tun dürfen. Nur mitmachen müssen darf man nicht müssen müssen.
Das hat alles nicht direkt was mit der AfD zu tun, aber letztlich passt es doch zum Thema, weil es darum geht, wie wir unsere Gesellschaft gestalten. Wollen wir uns einem sogenannten 'Leitbild' unterordnen, dass irgendwelche Gestalten für angemessen deutsch / christlich / sonstwas halten, wollen wir den Pastoren, Imamen oder Störchen nachlaufen, die ihre mittelalterlichen Vorstellungen predigen oder wollen wir eine freie, liberale und soziale Gesellschaft, in der alle ihren Platz finden, jeder eine hörbare Stimme hat und in der wir unsere Angelegenheiten zivilisiert aushandeln?
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Marielle
Btw: Nach leisem, aber hörbarem Gemunkel gibt es in der ev. Nordkirche eine starke Bewegung, die sich für die vollständige Gleichstellung aller Menschen bei der kirchlichen (evangelischen) Trauung einsetzt. Ein hiesiger 'Fundi' hat daraufhin bereits seinen Austritt angekündigt. Wenn die Leute in der Kirche das durchbringen, sind sie immerhin weiter als die Gesamtgesellschaft und würden auch diese Gesellschaft ein wenig weitergebracht haben.
As we go marching, marching, we bring the greater days
For the rising of the women, means the rising of the race
No more the drudge and idler ten that toil where one reposes
But the sharing of life's glories, Bread and Roses, Bread and Roses.
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rika
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Re: Berlin „ jetzt wird's ganz dunkel
Viggy, ich gebe Dir absolut recht und dann wird es nicht nur in Berlin ganz dunkel.
Vor 3 Wochen habe ich 7 junge Leute zwischen 16 und 23 - alle Flüchtlinge - auf die Terrasse eingeladen, dabei war nur noch ein Freund aus der Flüchtlingshilfe. Die 7 sind noch nicht lange hier, können aber schon ganz gut Deutsch und/oder Englisch, sodass wir gut miteinander reden konnten und daher hatte ich sie ausgewählt.
Mein Credo war und ist: sie sind der Start, neugierig und bildungsinteressiert. Sie können Einfluss auf Geschwister und Eltern nehmen. Wenn dann aus 7 mehr werden und sie erkennen, dass wir ihnen helfen sich selbst zu helfen, kommen wir vielleicht einen ganz kleinen Schritt weiter und zünden die ersten Kerzen an - gegen die Dunkelheit und völlig frei von der Religion.
rika
P.S: ich bin 1988 aus der ev. Kirche ausgetreten und 2002 wieder ein.
Vor 3 Wochen habe ich 7 junge Leute zwischen 16 und 23 - alle Flüchtlinge - auf die Terrasse eingeladen, dabei war nur noch ein Freund aus der Flüchtlingshilfe. Die 7 sind noch nicht lange hier, können aber schon ganz gut Deutsch und/oder Englisch, sodass wir gut miteinander reden konnten und daher hatte ich sie ausgewählt.
Mein Credo war und ist: sie sind der Start, neugierig und bildungsinteressiert. Sie können Einfluss auf Geschwister und Eltern nehmen. Wenn dann aus 7 mehr werden und sie erkennen, dass wir ihnen helfen sich selbst zu helfen, kommen wir vielleicht einen ganz kleinen Schritt weiter und zünden die ersten Kerzen an - gegen die Dunkelheit und völlig frei von der Religion.
rika
P.S: ich bin 1988 aus der ev. Kirche ausgetreten und 2002 wieder ein.
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Aubergine
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Re: Berlin „ jetzt wird's ganz dunkel
Hallöchen,
nein, ich werde nicht in die Diskussion einsteigen. Ich möchte meinen Senf mal in anderer Weise dazu geben.
Schaut euch den Film "Die Welle" an. Auch heutzutage von heut auf morgen möglich..
LG Aubergine
nein, ich werde nicht in die Diskussion einsteigen. Ich möchte meinen Senf mal in anderer Weise dazu geben.
Schaut euch den Film "Die Welle" an. Auch heutzutage von heut auf morgen möglich..
LG Aubergine
Dir geht's nicht gut? Du fühlst dich mies? So was kommt schnell mal vor.
Geteiltes Leid ist halbes Leid, ich leih dir gern mein Ohr.
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Svetlana L
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Re: Berlin „ jetzt wird's ganz dunkel
Gerade entdeckt: Zur angeblich pauschalen Gefährlichkeit des Islam -> queer.de
Hawadehre
Svetlana
As gitt halt nix Bessers wäi wos Guads!
Däi owapfölzer Bärlinerin
Svetlana
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JaquelineL
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Re: Berlin „ jetzt wird's ganz dunkel
Hallo ihr Lieben,
> Diese Leute wählt IHR und unterstützt ihre Ansichten.
tjaja, das ist durchaus ein Problem. Lokalpolitiker mit Ansichten, die einem die Nackenhaare in die Horizontale treiben, Parolen am Stammtisch und in den kleineren Zirkeln (auch der höheren Politikerkasten), die kaum humanitäre Grenzen kennen und immer wieder Aussagen, die im Widerspruch zum gesunden Menschenverstand und zum offiziellen Parteiprogramm stehen (wobei der Umkehrschluss, dass Parteiprogramm und gesunder Menschenverstand etwas Nähe hätten, meist dennoch ungültig ist). Und selbst die Granden der Partei fallen immer mal wieder aus dem Rahmen und durch Inkompetenz und trottelige Sprüche auf.
Dumm nur, dass anhand dieser Beschreibung nicht klar ist, ob ich Die Linke, Die Grünen/B90, SPD, FDP, CDU/CSU, AfD oder eine andere mögliche Partei mit bundesweitem Aufmerksamkeitspotential beschreibe.
Liebe Grüße
Jackie
> Diese Leute wählt IHR und unterstützt ihre Ansichten.
tjaja, das ist durchaus ein Problem. Lokalpolitiker mit Ansichten, die einem die Nackenhaare in die Horizontale treiben, Parolen am Stammtisch und in den kleineren Zirkeln (auch der höheren Politikerkasten), die kaum humanitäre Grenzen kennen und immer wieder Aussagen, die im Widerspruch zum gesunden Menschenverstand und zum offiziellen Parteiprogramm stehen (wobei der Umkehrschluss, dass Parteiprogramm und gesunder Menschenverstand etwas Nähe hätten, meist dennoch ungültig ist). Und selbst die Granden der Partei fallen immer mal wieder aus dem Rahmen und durch Inkompetenz und trottelige Sprüche auf.
Dumm nur, dass anhand dieser Beschreibung nicht klar ist, ob ich Die Linke, Die Grünen/B90, SPD, FDP, CDU/CSU, AfD oder eine andere mögliche Partei mit bundesweitem Aufmerksamkeitspotential beschreibe.
Liebe Grüße
Jackie
Today is the first day of the rest of my... forget it.
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Maryl
Re: Berlin „ jetzt wird's ganz dunkel
@Bea: http://www.queer.de/detail.php?article_id=27087
Tolles Bild - schaut mal genau hin...für mich sieht es so aus als sei der Typ auf dem rechten Auge blind.
Die rechte Pupille total groß und entrundet!
Was für eine bittere Nummer bei dieser politischen Einstellung.

Tolles Bild - schaut mal genau hin...für mich sieht es so aus als sei der Typ auf dem rechten Auge blind.
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Was für eine bittere Nummer bei dieser politischen Einstellung.

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Marielle
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Re: Berlin „ jetzt wird's ganz dunkel
'Nabend zusammen, Hallo Jaqueline,
Auch wenn mir bei Der Linken grad kein Beispiel geläufig ist: Ich sehe durchaus einen Unterschied zwischen den Parteien, was den Umgang mit Ausfällen angeht.
Habt es gut
Marielle
*) Hollnagel hat den Schwachsinn, den er auf seinem Blog verbreitet hat, sicherheitshalber vom Netz genommen, nachdem er den AfD (Arbeitslosigkeit für Deutschland) Vorsitz in S-H bekommen hat
Ich versteh schon was du meinst. So ganz stimmt es aber dann doch nicht. Während die AfD mit Andre Poggenburg in Sachsen-Anhalt einen notorischen Bankrotteur als Vorsitzenden nicht nur duldet und in Schleswig-Holstein ein 'marktliberaler' Möchtegern-Extrem-Kapitalist* namens Hollnagel den Vorsitz hat, hat die SPD eine nur angebliche Doktorin der Juristerei mit Schimpf und Schande davongejagt. Die CDU hat immerhin ein sehr gespaltenes Verhältnis zu ihrem Ex-Großen Vorsitzenden Kohl und die Grünen doch ziemliche (allerdings deutlich zu kleine) Probleme mit Boris Palmer. Und selbst in der CSU kriegt jemand wie Karl Theodor 'Copy 'n paste' Guttenberg so richtig keinen Fuss mehr auf den Boden.Dumm nur, dass anhand dieser Beschreibung nicht klar ist, ob ich Die Linke, Die Grünen/B90, SPD, FDP, CDU/CSU, AfD oder eine andere mögliche Partei mit bundesweitem Aufmerksamkeitspotential beschreibe.
Auch wenn mir bei Der Linken grad kein Beispiel geläufig ist: Ich sehe durchaus einen Unterschied zwischen den Parteien, was den Umgang mit Ausfällen angeht.
Habt es gut
Marielle
*) Hollnagel hat den Schwachsinn, den er auf seinem Blog verbreitet hat, sicherheitshalber vom Netz genommen, nachdem er den AfD (Arbeitslosigkeit für Deutschland) Vorsitz in S-H bekommen hat
As we go marching, marching, we bring the greater days
For the rising of the women, means the rising of the race
No more the drudge and idler ten that toil where one reposes
But the sharing of life's glories, Bread and Roses, Bread and Roses.
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Inga
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Re: Berlin „ jetzt wird's ganz dunkel
Hallo, Aubergine,Aubergine hat geschrieben:Hallöchen,
nein, ich werde nicht in die Diskussion einsteigen. Ich möchte meinen Senf mal in anderer Weise dazu geben.
Schaut euch den Film "Die Welle" an. Auch heutzutage von heut auf morgen möglich..
LG Aubergine
ganz recht.
Es muss nicht immer Kino sein. Ich habe vor Jahren "Die Welle" als Taschenbuch gelesen. Es ist sicherlich heutzutage ab und an unter gebrauchten Büchern zu finden.
Liebe Grüße
Inga
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Marielle
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Re: Berlin „ jetzt wird's ganz dunkel
Ich hoffe immer noch mit.Ich hoffe, die Menschen in diesem Land fangen an, mehr zu denken anstatt zu ideologisieren.
https://www.youtube.com/watch?v=txanYnZgsWI
Habt es gut
Marielle
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ab08
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Re: Berlin „ jetzt wird's ganz dunkel
Hallo meine Lieben - Moin!
eventuell(?) etwas abseits vom Thema... aber ich las mich hier durch*) und will ein wenig loben...
Gestern abend kam ich von meinem ersten Aufenthalt (Busreise - 4 Übernachtungen) in Ostfriesland zurück.
Gutes Wetter, schöne Landschaft, liebenswürdige Menschen - Als ich am Mittwoch in Leer, einer Stadt mit Charme (@Sylvia: Gratulier Dir zu Deiner Heimatstadt!!)
zufälllig am Regenbogencafe http://www.regenbogencafe.de/ vorbeikam **), merkte ich wieder, dass es überall auch engagierte Menschen gibt.
Das macht doch Mut!
Liebe Grüße
und entschuldigt bitte diese Unterbrechung der interessanten Diskussion
Andrea
*) Für einige Beträge bedankte ich mich extra, aber viele andere waren auch nicht schlecht...
**) Zu der Zeit leider geschlossen, aber war nicht so wichtig... - Hauptsache da!!
@Daenerys --> Ganz herzlichen Dank für die Erwähnung des Films von Stanley Kubrick mit Peter Sellers "Dr. Strangelove"
https://de.wikipedia.org/wiki/Dr._Selts ... _zu_lieben
den ich sehr gern mag, und der im übertragenen Sinn weiter aktuell ist, weil er zeigt, wie weit der Irrsinn gehen kann.
eventuell(?) etwas abseits vom Thema... aber ich las mich hier durch*) und will ein wenig loben...
Gestern abend kam ich von meinem ersten Aufenthalt (Busreise - 4 Übernachtungen) in Ostfriesland zurück.
Gutes Wetter, schöne Landschaft, liebenswürdige Menschen - Als ich am Mittwoch in Leer, einer Stadt mit Charme (@Sylvia: Gratulier Dir zu Deiner Heimatstadt!!)
zufälllig am Regenbogencafe http://www.regenbogencafe.de/ vorbeikam **), merkte ich wieder, dass es überall auch engagierte Menschen gibt.
Das macht doch Mut!
Liebe Grüße
und entschuldigt bitte diese Unterbrechung der interessanten Diskussion
Andrea
*) Für einige Beträge bedankte ich mich extra, aber viele andere waren auch nicht schlecht...
**) Zu der Zeit leider geschlossen, aber war nicht so wichtig... - Hauptsache da!!
@Daenerys --> Ganz herzlichen Dank für die Erwähnung des Films von Stanley Kubrick mit Peter Sellers "Dr. Strangelove"
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FÜR: Respekt, Menschenrechte und eine gelebte, demokratische Zivilgesellschaft, die Minderheiten schützt
ERGO: Umfassende Bildung für alle, effektive Regeln in Alltag und Netz, eine gut ausgestattete Polizei/Justiz
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Cybill
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Re: Berlin „ jetzt wird's ganz dunkel
und dann wills wieder keiner gewesen seinDolores59 hat geschrieben:......
(Bei aller Aufregung über die Wähler der AfD: Es würde mich nicht wundern, wenn die nächste Bundeskanzlerin Angela Merkel heißt.)
-Cy
Scio quid nolo! - Ich weiß was ich nicht will!
Im Übrigen: Ich bin nicht hauptberuflich transsexuell!
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johanna-moritz
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Re: Berlin „ jetzt wird's ganz dunkel
Richtig dunkel wird es erst , wenn alle Wähler zur Wahl gehen , keiner mehr auf dem Sofa sitzen bleibt
und sagt >> mein Kreuz nutzt eh nix >> die machen ja doch was sie wollen >> hab keine Lust mehr <<
Wir bräuchten ein Wahlsystem wie in Australien " Wahlpflicht " Durch die Briefwahl kann jeder seine
Stimme abgeben .
Und dann beginnt bei den Parteien ein Umdenken und " Änschie" sagt nicht mehr wir schaffen dass
Und dann zur AFP schaut doch mal nach Kanada , wer sich nicht anpast fliegt raus .
Es gibt ein Uraltes Sprichwort
" Wenn du nach Rom gehst , benehme dich wie ein Römer "
und sagt >> mein Kreuz nutzt eh nix >> die machen ja doch was sie wollen >> hab keine Lust mehr <<
Wir bräuchten ein Wahlsystem wie in Australien " Wahlpflicht " Durch die Briefwahl kann jeder seine
Stimme abgeben .
Und dann beginnt bei den Parteien ein Umdenken und " Änschie" sagt nicht mehr wir schaffen dass
Und dann zur AFP schaut doch mal nach Kanada , wer sich nicht anpast fliegt raus .
Es gibt ein Uraltes Sprichwort
" Wenn du nach Rom gehst , benehme dich wie ein Römer "
Meine Biografhie --- http://www.crossdresser-forum.de/phpBB3/viewtopic.php?f=79&t=6564
Es ist nicht leicht eine Frau zu sein. Aber ich bin dankbar,so leben zukönnen .
Die höchste Form des Glücks ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit.
Es ist nicht leicht eine Frau zu sein. Aber ich bin dankbar,so leben zukönnen .
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ab08
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Re: Berlin „ jetzt wird's ganz dunkel
Liebe Johanna,
natürlich kann ich mir auch eine Demokratie mit Wahlpflicht vorstellen. Allerdings erwarte ich nicht, dass dies Wahlergebnisse entscheidend ändern würde.
Daenerys analysierte die Lage am Freitag, meiner Meinung nach, ausgezeichnet: http://www.crossdresser-forum.de/phpBB3 ... 60#p150162,
Informationsdefizite + die fehlende Bereitschaft sich umfassend zu informieren, spielen meiner Meinung nach die wesentliche Rolle.
An Orten, wo keine Migranten leben, sind Vorurteile am größten. In Berlin fielen 85 % der abgegebenen Stimmen nicht auf AfD oder NPD.
Die Mehrheit wählt & denkt nicht rechts. Das gilt auch für Mecklenburg - Vorpommern und andere Bundesländer.
Was nervt, dass diese tolerante, weltoffene Mehrheit trotzdem von den Populisten unverschämterweise vereinnahmt wird: "Wir sind das Volk!"
und es wird behauptet, nur laut zu sagen, was andere denken ... (die sich aber angeblich nicht trauen, dies offen anzusprechen)
Dies ist die Unwahrheit (bzw. offensichtlich Demagogie), aber nicht nachprüfbar/ eindeutig beweisbar.
Deshalb bleibt mir nur die Möglichkeit klarzustellen: In meinem Namen sprechen diese Populisten nicht.
Zur Wahlpflicht: - vgl. ansatzweise z.B. Belgien - Wahlergebnisse sind auch dort ziemlich normal.
Liebe Grüße
Andrea
P.S. Zum Medienhype "Flüchtlinge" -- Es sollte klar sein, dass hier vieles überzeichnet/ falsch dargestellt wird. - Steigert halt die Auflage... -
Und da viele Wähler uninformiert sind + bleiben wollen, bringt es den Populisten Stimmen.
natürlich kann ich mir auch eine Demokratie mit Wahlpflicht vorstellen. Allerdings erwarte ich nicht, dass dies Wahlergebnisse entscheidend ändern würde.
Daenerys analysierte die Lage am Freitag, meiner Meinung nach, ausgezeichnet: http://www.crossdresser-forum.de/phpBB3 ... 60#p150162,
Informationsdefizite + die fehlende Bereitschaft sich umfassend zu informieren, spielen meiner Meinung nach die wesentliche Rolle.
An Orten, wo keine Migranten leben, sind Vorurteile am größten. In Berlin fielen 85 % der abgegebenen Stimmen nicht auf AfD oder NPD.
Die Mehrheit wählt & denkt nicht rechts. Das gilt auch für Mecklenburg - Vorpommern und andere Bundesländer.
Was nervt, dass diese tolerante, weltoffene Mehrheit trotzdem von den Populisten unverschämterweise vereinnahmt wird: "Wir sind das Volk!"
und es wird behauptet, nur laut zu sagen, was andere denken ... (die sich aber angeblich nicht trauen, dies offen anzusprechen)
Dies ist die Unwahrheit (bzw. offensichtlich Demagogie), aber nicht nachprüfbar/ eindeutig beweisbar.
Deshalb bleibt mir nur die Möglichkeit klarzustellen: In meinem Namen sprechen diese Populisten nicht.
Zur Wahlpflicht: - vgl. ansatzweise z.B. Belgien - Wahlergebnisse sind auch dort ziemlich normal.
Liebe Grüße
Andrea
P.S. Zum Medienhype "Flüchtlinge" -- Es sollte klar sein, dass hier vieles überzeichnet/ falsch dargestellt wird. - Steigert halt die Auflage... -
Und da viele Wähler uninformiert sind + bleiben wollen, bringt es den Populisten Stimmen.
Zuletzt geändert von ab08 am So 25. Sep 2016, 20:57, insgesamt 3-mal geändert.
FÜR: Respekt, Menschenrechte und eine gelebte, demokratische Zivilgesellschaft, die Minderheiten schützt
ERGO: Umfassende Bildung für alle, effektive Regeln in Alltag und Netz, eine gut ausgestattete Polizei/Justiz
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Re: Berlin „ jetzt wird's ganz dunkel
Hallo ihr Lieben,
Beim Bundestag würde das bedeuten, dass weiterhin die Direktmandate fest ihre Plätze im Parlament hätten, jedoch erst ab einer Wahlbeteiligung größer 50 % Listenplätze vergeben werden könnten. Dies würde die Bedeutung der Vertretung der Wahlkreise deutlich erhöhen, die Parteien würden im Wahlkampf auf eine hohe Wahlbeteiligung hinarbeiten und zudem hätte der (von vielen als Geklüngel und "die da oben" empfundene) Parteikopf weniger Einfluss auf die Mandate. Und es kämen weniger nur indirekt legitimierte Volksvertreter" in garantierte Positionen.
Zusätzlich könnte man den stimmenbezogenen Anteil der der Wahlkampfkostenzuschüsse um einen "demokratischen Faktor" ergänzen, d.h. statt der 85 bzw. 70 Cent je Stimme nur den jeweiligen Betrag (oder einen etwas höheren, z. B. ein Euro) multipliziert mit der Wahlbeteiligung auszahlen. Auch das würde die Parteien motivieren, als Vertretung der Gesellschaft zu agieren und weniger als staatsfinanzierte Organisationen mit zusätzlichem politischen Auftrag.
Insgesamt wäre dies eine Möglichkeit, den politischen Organisationen (auch finanziell) klarzumachen, wie hoch die Fraktion der Nichtwähler ist, ohne gleich am durch die tatsächlich Wählenden vorgegebenen Proporz zu rütteln.
Liebe Grüße
Jackie
Interessant wäre es, wenn die Anzahl der Plätze in den Parlamenten anhand der Anteile der jeweiligen Stimmen an allen Wahlberechtigten berechnet würde.johanna-moritz hat geschrieben:Wir bräuchten ein Wahlsystem wie in Australien " Wahlpflicht " Durch die Briefwahl kann jeder seine
Stimme abgeben .
Beim Bundestag würde das bedeuten, dass weiterhin die Direktmandate fest ihre Plätze im Parlament hätten, jedoch erst ab einer Wahlbeteiligung größer 50 % Listenplätze vergeben werden könnten. Dies würde die Bedeutung der Vertretung der Wahlkreise deutlich erhöhen, die Parteien würden im Wahlkampf auf eine hohe Wahlbeteiligung hinarbeiten und zudem hätte der (von vielen als Geklüngel und "die da oben" empfundene) Parteikopf weniger Einfluss auf die Mandate. Und es kämen weniger nur indirekt legitimierte Volksvertreter" in garantierte Positionen.
Zusätzlich könnte man den stimmenbezogenen Anteil der der Wahlkampfkostenzuschüsse um einen "demokratischen Faktor" ergänzen, d.h. statt der 85 bzw. 70 Cent je Stimme nur den jeweiligen Betrag (oder einen etwas höheren, z. B. ein Euro) multipliziert mit der Wahlbeteiligung auszahlen. Auch das würde die Parteien motivieren, als Vertretung der Gesellschaft zu agieren und weniger als staatsfinanzierte Organisationen mit zusätzlichem politischen Auftrag.
Insgesamt wäre dies eine Möglichkeit, den politischen Organisationen (auch finanziell) klarzumachen, wie hoch die Fraktion der Nichtwähler ist, ohne gleich am durch die tatsächlich Wählenden vorgegebenen Proporz zu rütteln.
Liebe Grüße
Jackie
Today is the first day of the rest of my... forget it.