Selbsthilfegruppen
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rika
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Selbsthilfegruppen
Hallo zusammen. Ich möchte etwas zu den Selbsthilfegruppen schreiben, wie sie gerade wieder im Rhein-Main-Thema erwähnt wurden und erwarte durchaus Opposition zu meiner Ansicht.
Ich habe eine sehr nahe Angehörige über längere Zeit zum blauen Kreuz begleitet, auch eine Selbsthilfegruppe und kenne von anderen Menschen, dass sie aus unterschiedlichen Gründen in solchen Gruppen waren. Diese sind vielleicht eine gewisse Therapieergänzung, jedoch ist der Schmerz geringer, wenn er (mit)geteilt wird. Wirkliche Hilfe habe ich nicht erkannt außer vielleicht für Menschen, die solche Gruppen leiten und sich damit hervorheben.
Jetzt komme ich zu mir: ich war einige Male auf Anraten eines Arztes bei einem Psychologen in Einzelgesprächen und einmal bei Prof. Sigusch, der damaligen Koryphäe in Frankfurt. Und danach habe ich erkannt, dass ich in keine Selbsthilfegruppe gehen werde, da ich nun mal nicht therapiert werden will oder muss, da ich nun mal nicht krank bin.
Viel später in meinem rika-Leben habe ich die wahrhaftigen "Therapeuten" gefunden: Menschen, die mich "so und so" kennen, Nachbarn, Freunde und auch wenige Verwandte. Mich einfach hin-nehmen wie ich bin - nicht therapierbar weil nicht krank sondern eben mit einer speziellen Seite. Der Anwalt meiner Ex-Frau hat übrigens in einer Schrift, als es um das Sorgerecht meiner Tochter ging, mich als nicht therapiewillig oder -fähig beschrieben. Da hat er zumindest einmal Recht gehabt, auch wenn er sexualmedizinisch wahrscheinlich noch in der 50er Jahren steckt.
Schönen Abend
rika
Ich habe eine sehr nahe Angehörige über längere Zeit zum blauen Kreuz begleitet, auch eine Selbsthilfegruppe und kenne von anderen Menschen, dass sie aus unterschiedlichen Gründen in solchen Gruppen waren. Diese sind vielleicht eine gewisse Therapieergänzung, jedoch ist der Schmerz geringer, wenn er (mit)geteilt wird. Wirkliche Hilfe habe ich nicht erkannt außer vielleicht für Menschen, die solche Gruppen leiten und sich damit hervorheben.
Jetzt komme ich zu mir: ich war einige Male auf Anraten eines Arztes bei einem Psychologen in Einzelgesprächen und einmal bei Prof. Sigusch, der damaligen Koryphäe in Frankfurt. Und danach habe ich erkannt, dass ich in keine Selbsthilfegruppe gehen werde, da ich nun mal nicht therapiert werden will oder muss, da ich nun mal nicht krank bin.
Viel später in meinem rika-Leben habe ich die wahrhaftigen "Therapeuten" gefunden: Menschen, die mich "so und so" kennen, Nachbarn, Freunde und auch wenige Verwandte. Mich einfach hin-nehmen wie ich bin - nicht therapierbar weil nicht krank sondern eben mit einer speziellen Seite. Der Anwalt meiner Ex-Frau hat übrigens in einer Schrift, als es um das Sorgerecht meiner Tochter ging, mich als nicht therapiewillig oder -fähig beschrieben. Da hat er zumindest einmal Recht gehabt, auch wenn er sexualmedizinisch wahrscheinlich noch in der 50er Jahren steckt.
Schönen Abend
rika
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Anne-Mette
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Re: Selbsthilfegruppen
Moin,
Sie bieten einen Austausch "auf Augenhöhe"
Gruß
Anne-Mette
In Selbsthilfegruppen wird nicht therapiert. Dazu sind sie nicht da.dass ich in keine Selbsthilfegruppe gehen werde, da ich nun mal nicht therapiert werden will oder muss, da ich nun mal nicht krank bin.
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Gruß
Anne-Mette
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Tatjana 15
Re: Selbsthilfegruppen
Woran erkennt man das wenn man so unsicher ist das man Hilfe barucht ich glaube da kann man ganz schön schnell ausgeliefert sein.Deshalb betrifft die einzige Einschränkung Selbsthilfegruppen unter der Leitung von Dogmatikern, die nicht im richtigen Leben angekommen sind. Bei solchen Gruppen wäre ich vorsichtig. Meiner Meinung nach lernt man dort vor allem, wie man es nicht machen sollte.
...ich glaube auch das ein Therapie und auch eine Selbsthilfegruppe nie irgendetwas weg therapieren sollte, sondern vielmehr helfen mit den problemverursachenden Eigenschaften die man besitzt so umzugehen das man möglichst leidensarm leben kann
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rika
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Re: Selbsthilfegruppen
Hallo Daenerys,
mit Deinem letzten Satz bin ich sehr einverstanden und genau die sehe ich als das Problem. Ich habe überhaupt nichts dagegen, wenn sich Menschen mit ähnlichen Interessen treffen und austauschen. Wenn sie es Selbsthilfegruppen nennen, ist das auch ok. Leider habe ich aber den Eindruck, dass diese Gruppen immer mal wieder missionarisch angehauchten Menschen eine Plattform bieten für ihre Anschauung. Und dann werde ich nachdenklich.
rika
mit Deinem letzten Satz bin ich sehr einverstanden und genau die sehe ich als das Problem. Ich habe überhaupt nichts dagegen, wenn sich Menschen mit ähnlichen Interessen treffen und austauschen. Wenn sie es Selbsthilfegruppen nennen, ist das auch ok. Leider habe ich aber den Eindruck, dass diese Gruppen immer mal wieder missionarisch angehauchten Menschen eine Plattform bieten für ihre Anschauung. Und dann werde ich nachdenklich.
rika
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ab08
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Re: Selbsthilfegruppen
Hallo Tatjana,
keine Sorge, wenn Du in so einer von Dogmatikern geführten Gruppe sitzt, merkst Du das recht schnell.
In dem Fall würde ich zu einer anderen SHG gehen. Daenerys beschrieb es umfassend, daher bedankte ich mich.
Die meisten Gruppen sind o.K., aber das andere begegnete mir auch. War im Prinzip schon in den 90ern genauso.
Weil ich aber die aktuelle Situation nicht kenne, hielt ich mich lieber zurück.
Liebe Grüße
Andrea
P.S. Tipp: Weil ich gerade da bin, besuchte ich Mitte August mal die Gruppe in Kempten. http://www.trans-ident.de/trans-ident-kempten
Die Moderation war ausgezeichnet /vorbildlich! --> Für Nürnberg (kenn ich schon lang) gilt das auch.
keine Sorge, wenn Du in so einer von Dogmatikern geführten Gruppe sitzt, merkst Du das recht schnell.
In dem Fall würde ich zu einer anderen SHG gehen. Daenerys beschrieb es umfassend, daher bedankte ich mich.
Die meisten Gruppen sind o.K., aber das andere begegnete mir auch. War im Prinzip schon in den 90ern genauso.
Weil ich aber die aktuelle Situation nicht kenne, hielt ich mich lieber zurück.
Liebe Grüße
Andrea
P.S. Tipp: Weil ich gerade da bin, besuchte ich Mitte August mal die Gruppe in Kempten. http://www.trans-ident.de/trans-ident-kempten
Die Moderation war ausgezeichnet /vorbildlich! --> Für Nürnberg (kenn ich schon lang) gilt das auch.
FÜR: Respekt, Menschenrechte und eine gelebte, demokratische Zivilgesellschaft, die Minderheiten schützt
ERGO: Umfassende Bildung für alle, effektive Regeln in Alltag und Netz, eine gut ausgestattete Polizei/Justiz
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Marielle
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Re: Selbsthilfegruppen
Namd,
Ich finde aber einen anderen Aspekt aus dem Eingangsbeitrag viel zu wichtig, um ihn unerwähnt zu lassen. Es ist nämlich auch aus meiner Erfahrung so, dass nach einer ersten Orientierung (die in einer SHG gut gelingen kann, die man aber u.U. auch allein schaffen kann) das sogenannte 'soziale Umfeld', also Freunde, Bekannte, ggfs. die eigene Familie oder auch einfach nur irgendwelche Leute, mit denen man irgendwie in Kontakt kommt, die eigentliche Hilfeleistung zur Selbst-(Re-)Integration nach der eigenen Dekonstruktion erbringen. Ich hab das für mich 'Anerkennung des Seins durch wahrgenommenes und wertschätzendes (Da-)Sein' genannt. Um das zu bekommen, hab ich mich anfangs ganz bewusst mir unbekannten Menschen in manchmal durchaus etwas skurilen Zusammenhängen ausgesetzt. Aber: Es war grossartig und hat mir einen Teil der Welt zugänglich gemacht, der mir sonst verborgen geblieben wäre.
Machen wir uns also nix vor: Wir sind soziale Wesen, die nur in einem anerkennenden, sozialen Kontext ein gutes Dasein haben können. Und es ist unsere, die wir den Nutzen hatten, verdammte Pflicht und Schuldigkeit, einen Teil davon an andere Menschen zurückzugeben, in dem wir versuchen, Möglichkeiten und Chancen zu eröffnen, statt Normierung zu betreiben.
Habt es gut, macht es besser
Marielle
Das trifft auf die guten ihrer Art zu. Ich habe aber einige Gruppen erlebt, innerhalb derer eine derartig massive Normierung und Missionierung betrieben wurde, dass dort von 'Hilfe' wirklich keine Rede sein konnte. Dort fand zwar auch eine Art von Therapie statt, allerdings haben da einzelne Menschen versucht, sich selbst auf Kosten anderer zu therapieren und haben denen dabei auch noch den allerletzten Rest an Energie abgezapft. Wie Daenerys sagt, muss man dann zusehen, dass man schnell Land gewinnt.Sie [die Selbsthilfegruppen] bieten einen Austausch "auf Augenhöhe"
Ich finde aber einen anderen Aspekt aus dem Eingangsbeitrag viel zu wichtig, um ihn unerwähnt zu lassen. Es ist nämlich auch aus meiner Erfahrung so, dass nach einer ersten Orientierung (die in einer SHG gut gelingen kann, die man aber u.U. auch allein schaffen kann) das sogenannte 'soziale Umfeld', also Freunde, Bekannte, ggfs. die eigene Familie oder auch einfach nur irgendwelche Leute, mit denen man irgendwie in Kontakt kommt, die eigentliche Hilfeleistung zur Selbst-(Re-)Integration nach der eigenen Dekonstruktion erbringen. Ich hab das für mich 'Anerkennung des Seins durch wahrgenommenes und wertschätzendes (Da-)Sein' genannt. Um das zu bekommen, hab ich mich anfangs ganz bewusst mir unbekannten Menschen in manchmal durchaus etwas skurilen Zusammenhängen ausgesetzt. Aber: Es war grossartig und hat mir einen Teil der Welt zugänglich gemacht, der mir sonst verborgen geblieben wäre.
Machen wir uns also nix vor: Wir sind soziale Wesen, die nur in einem anerkennenden, sozialen Kontext ein gutes Dasein haben können. Und es ist unsere, die wir den Nutzen hatten, verdammte Pflicht und Schuldigkeit, einen Teil davon an andere Menschen zurückzugeben, in dem wir versuchen, Möglichkeiten und Chancen zu eröffnen, statt Normierung zu betreiben.
Habt es gut, macht es besser
Marielle
As we go marching, marching, we bring the greater days
For the rising of the women, means the rising of the race
No more the drudge and idler ten that toil where one reposes
But the sharing of life's glories, Bread and Roses, Bread and Roses.
For the rising of the women, means the rising of the race
No more the drudge and idler ten that toil where one reposes
But the sharing of life's glories, Bread and Roses, Bread and Roses.
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JaquelineL
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Re: Selbsthilfegruppen
Hallo ihr Lieben,
Und streitet nicht mit Marla Singer, wer welche SHGs besuchen darf
Liebe Grüße
Jackie
als "Fight Club"-Geschädigter (http://www.imdb.com/title/tt0137523/) erging es mir genau anders herum: Erst kam die persönliche Entwicklung, dann die SHG. Das nur als Ergänzung für diejenigen, die überlegen, ob sie "nach all den Jahren" das Thema SHG überhaupt anfangen sollen. Ich jedenfalls bin froh darüber, diesen Schritt getan zu haben, trotz offener Familie und vieler privater Gesprächsmöglichkeiten.Daenerys Targaryen hat geschrieben:Im Übrigen stimme ich aber auch Marielle zu. So sehr eine SHG am Anfang helfen kann, die ersten Schritte auf dem Weg der Selbstwerdung zu machen, das "wahre Leben" spielt da draußen!
Das macht für mich die Qualität und die Wertigkeit der Gruppe aus, d. h. genau diese Vielfalt ist es, die *mir* weiterhilft. Selbst wenn es "nur TS" wären, führt eine Heterogenität der Gruppe zu vielfältigen Meinungen und Herangehensweisen - mit meiner eigenen Meinung bin ich schon den ganzen Tag konfrontiert, die reine Wiederholung und Bestätigung in Gruppentreffen würde mich nicht wirklich reifen lassen und bringt keine neuen Denkanstöße.Daenerys Targaryen hat geschrieben:Auf meinem ersten Gruppenabend war genau dieses Spektrum vertreten: TS, TV, Teilzeitfrauen, auch zwei muslimische Transmädchen, deren Weg nicht einfach war... Diese Vielfalt hat mir Mut gemacht.
Und streitet nicht mit Marla Singer, wer welche SHGs besuchen darf
Liebe Grüße
Jackie
Today is the first day of the rest of my... forget it.
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Inga
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Re: Selbsthilfegruppen
Hallo, miteinander,
ich habe von solchen "Horrrorgruppen", von denen Daenerys und andere schrieben, nicht nur gehört, sondern leider auch Erfahruzngen gemacht. Daenerys hat sehr treffend beschrieben wie ich es in einer solch dogmatisch-missionierenden TS-Gruppe erlebt habe. Als ich zu dem Termin der Gruppe kam, saßen etwa zehn Leute um den Tisch schweigsam betreten wie beim Zahnarzt. Ein informelles Gespräch kam kaum in Gang. Bevor das Treffen begann, wurden nämlich in einem Seitenraum die Neulinge einzeln von der Gruppenleitung unter vier Augen ins Kreuzverhör genommen, um herauszufinden, ob sie auch wirklich trans sind. Erst dann durften sie fürs Treffen da bleiben. Das betraf aber nur Leute unter 40 (!) Die älteren hatten wohl zu viel Selbstbewusstsein, um noch befragt zu werden. Waren alle durch, begann das Treffen. Ja, es gab tatsächlich klare Unterteilungen zwischen "echten" Transsexuellen und "unechten" (was mich heute noch mehr gruselt als damals beim Besuch der Gruppe), also Transgendern, Crossdressern, Transvestiten etc. Logisch, dass Fluide, Androgyne und Fetischisten als erste aussortiert werden. Von Übergängen und Schnittmengen hat man sowieso noch nie was gehört. Erst recht nicht von Unsicheren, die irgendwie noch gar nicht wissen, was mit ihnen ist, und wohin die Reise für sie persönlich gehen kann, und einfach erst mal für sich Orientierung suchen.
Ich habe mich da nicht wohl gefühlt. Zum Glück hatte ich zwei Leute getroffen, mit denen ich dann noch ins Quatschen kam. Doch mir wurde klar, zu der Gruppe gehst du nicht noch ein mal.
Ich finde es ganz gut, so sich die Gelegenheit bietet, auch mal eine andere Gruppe zu besuchen. Gruppen sind für uns wichtig gegen innere Anspannungen, Einsamkeit und damit einher gehenden Depressionen. In Gruppen begegnen wir am ehestens Menschen, mit denen wir sprechen können und die uns verstehen können.
Wichtiger Masstab für mich ist, ob ich mich in einer Selbsthilfegruppe wohl fühle. Ist dies nicht der Fall, lasse ich das bestenfalls die Gruppe oder die Gruppenleitung wissen, und gehe woanders hin. Soviel Freiheit muss sein.
Liebe Grüße
Inga
ich habe von solchen "Horrrorgruppen", von denen Daenerys und andere schrieben, nicht nur gehört, sondern leider auch Erfahruzngen gemacht. Daenerys hat sehr treffend beschrieben wie ich es in einer solch dogmatisch-missionierenden TS-Gruppe erlebt habe. Als ich zu dem Termin der Gruppe kam, saßen etwa zehn Leute um den Tisch schweigsam betreten wie beim Zahnarzt. Ein informelles Gespräch kam kaum in Gang. Bevor das Treffen begann, wurden nämlich in einem Seitenraum die Neulinge einzeln von der Gruppenleitung unter vier Augen ins Kreuzverhör genommen, um herauszufinden, ob sie auch wirklich trans sind. Erst dann durften sie fürs Treffen da bleiben. Das betraf aber nur Leute unter 40 (!) Die älteren hatten wohl zu viel Selbstbewusstsein, um noch befragt zu werden. Waren alle durch, begann das Treffen. Ja, es gab tatsächlich klare Unterteilungen zwischen "echten" Transsexuellen und "unechten" (was mich heute noch mehr gruselt als damals beim Besuch der Gruppe), also Transgendern, Crossdressern, Transvestiten etc. Logisch, dass Fluide, Androgyne und Fetischisten als erste aussortiert werden. Von Übergängen und Schnittmengen hat man sowieso noch nie was gehört. Erst recht nicht von Unsicheren, die irgendwie noch gar nicht wissen, was mit ihnen ist, und wohin die Reise für sie persönlich gehen kann, und einfach erst mal für sich Orientierung suchen.
Ich habe mich da nicht wohl gefühlt. Zum Glück hatte ich zwei Leute getroffen, mit denen ich dann noch ins Quatschen kam. Doch mir wurde klar, zu der Gruppe gehst du nicht noch ein mal.
Ich finde es ganz gut, so sich die Gelegenheit bietet, auch mal eine andere Gruppe zu besuchen. Gruppen sind für uns wichtig gegen innere Anspannungen, Einsamkeit und damit einher gehenden Depressionen. In Gruppen begegnen wir am ehestens Menschen, mit denen wir sprechen können und die uns verstehen können.
Wichtiger Masstab für mich ist, ob ich mich in einer Selbsthilfegruppe wohl fühle. Ist dies nicht der Fall, lasse ich das bestenfalls die Gruppe oder die Gruppenleitung wissen, und gehe woanders hin. Soviel Freiheit muss sein.
Liebe Grüße
Inga