LG Uta
Logopädie
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exuserin-2017-01-16
Logopädie
Hallo zusammen , wie ist das bei euch macht ihr Stimmtraining bei einer/einem Logopäden ? Ich für meinen Teil war heute zur Erstsitzung, es wurden Tonaufnahmen von meiner Stimme gemacht. Nebenbei musste ich zur HNO es wurde alles überprüft Stimme bis zu den Ohren
. Es würde mich mal interessieren wie eure Erfahrungen sind oder lebt ihr weiter mit einer Brummstimme ?
LG Uta
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Beatrix
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Re: Logopädie
Hallo Uta,
unsere Wege dürften sich gleichen. Ich habe damals (vor 3 Monaten) von meinem Therapeuten eine Überweisung zur Phoniatrie der Uni Münster bekommen. Theoretisch geht aber auch jeder HNO-Arzt. Dort wurde ich auf Herz und Nieren - nein Hals und Ohren überprüft, will heißen ich mußte einen Text (vom Nordwind und Südwind) vom Blatt ablesen, während eine Bild- und Tonaufnahme von meinen Stimmbändern gemacht wurde. Danach kam noch der obligatorische Hörtest. Der untersuchende Arzt hatte in meinem Fall auch eine Gesangsausbildung und konnte mir ziemlich genau erklären, wie es von da an weiter geht. Dieser Arzt schrieb mir dann eine Verordnung, die man dann bei der Logopädie-Praxis abgibt . Gleichzeitig überreichte er mir noch eine Liste von Logopädie-Praxen, die sich in Münster mit dem Sprachtraining von Transsexuellen auskennen.
In der ersten Behandlungsstunde bei meiner Logopädin (auf anraten des Arztes ist eine Frau in unserem Fall besser, da diese von Haus aus meistens heller sprechen, was beim nachsprechen förderlich ist) wurde dann auch eine Tonaufnahme gemacht, damit man später etwas zum vergleichen hat. Nach Ablauf der ersten Verordnung (10 Sitzungen) wurde dann eine zweite Aufnahme gemacht. Dann wurde ein Bericht verfasst, der zur Phoniatrie ging. Dieser wurde vom ausstellenden Arzt gelesen und erst nach dessen OK konnte ich eine zweite Verordnung bekommen.
In der nächsten Woche geht mein Stimmtraining weiter. Leider sind seit der letzten Sitzung knapp zwei Monate vergangen, da ich in der Firma sehr viel zu tun hatte und nicht entbehrlich war. Ich hoffe, daß das dem Stimmtraining nicht abträglich war.
Liebe Grüße
Beatrix
unsere Wege dürften sich gleichen. Ich habe damals (vor 3 Monaten) von meinem Therapeuten eine Überweisung zur Phoniatrie der Uni Münster bekommen. Theoretisch geht aber auch jeder HNO-Arzt. Dort wurde ich auf Herz und Nieren - nein Hals und Ohren überprüft, will heißen ich mußte einen Text (vom Nordwind und Südwind) vom Blatt ablesen, während eine Bild- und Tonaufnahme von meinen Stimmbändern gemacht wurde. Danach kam noch der obligatorische Hörtest. Der untersuchende Arzt hatte in meinem Fall auch eine Gesangsausbildung und konnte mir ziemlich genau erklären, wie es von da an weiter geht. Dieser Arzt schrieb mir dann eine Verordnung, die man dann bei der Logopädie-Praxis abgibt . Gleichzeitig überreichte er mir noch eine Liste von Logopädie-Praxen, die sich in Münster mit dem Sprachtraining von Transsexuellen auskennen.
In der ersten Behandlungsstunde bei meiner Logopädin (auf anraten des Arztes ist eine Frau in unserem Fall besser, da diese von Haus aus meistens heller sprechen, was beim nachsprechen förderlich ist) wurde dann auch eine Tonaufnahme gemacht, damit man später etwas zum vergleichen hat. Nach Ablauf der ersten Verordnung (10 Sitzungen) wurde dann eine zweite Aufnahme gemacht. Dann wurde ein Bericht verfasst, der zur Phoniatrie ging. Dieser wurde vom ausstellenden Arzt gelesen und erst nach dessen OK konnte ich eine zweite Verordnung bekommen.
In der nächsten Woche geht mein Stimmtraining weiter. Leider sind seit der letzten Sitzung knapp zwei Monate vergangen, da ich in der Firma sehr viel zu tun hatte und nicht entbehrlich war. Ich hoffe, daß das dem Stimmtraining nicht abträglich war.
Liebe Grüße
Beatrix
Nachdem Gott mich geschaffen hatte, sagte er: "Ups, da ist mir doch
ein Fehler passiert. Na egal, den müssen andere wieder ausbügeln. :-)"
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Andrea aus Sachsen
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Re: Logopädie
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Seit einem Jahr gehe zu einer Logopädin nach Chemnitz. Es gibt zwar auch in meiner Heimatstadt zwei logopädische Praxen, doch die gaben ehrlich zu, dass sie sich mit Transsexuellen nicht auskennen. Inzwischen absolviere ich meine 4. Behandlungsserie zu je 10 Übungsstunden. Vorher ging es jeweils zu einer HNO-Ärztin, die eine Verordnung ausstellte.
Ich werde versuchen, die laufende Serie in den nächsten Wochen abzuschließen. Danach muss ich mich erst mal auf meine neue Arbeit konzentrieren.
Tonbandaufnahmen sind bei mir nicht gemacht worden. Ich glaube aber, die Veränderungen zu spüren und auch demonstrieren zu können. Vereinzelt sind diese mir von anderen bestätigt worden. Wenn ich mir viel Mühe gebe, gelingt es mir inzwischen immer öfter, auch am Telefon als Frau erkannt zu werden. Bei längeren alltäglichen Gesprächen falle ich allerdings noch zu oft in den "alten Trott" zurück.
Seit einem Jahr gehe zu einer Logopädin nach Chemnitz. Es gibt zwar auch in meiner Heimatstadt zwei logopädische Praxen, doch die gaben ehrlich zu, dass sie sich mit Transsexuellen nicht auskennen. Inzwischen absolviere ich meine 4. Behandlungsserie zu je 10 Übungsstunden. Vorher ging es jeweils zu einer HNO-Ärztin, die eine Verordnung ausstellte.
Ich werde versuchen, die laufende Serie in den nächsten Wochen abzuschließen. Danach muss ich mich erst mal auf meine neue Arbeit konzentrieren.
Tonbandaufnahmen sind bei mir nicht gemacht worden. Ich glaube aber, die Veränderungen zu spüren und auch demonstrieren zu können. Vereinzelt sind diese mir von anderen bestätigt worden. Wenn ich mir viel Mühe gebe, gelingt es mir inzwischen immer öfter, auch am Telefon als Frau erkannt zu werden. Bei längeren alltäglichen Gesprächen falle ich allerdings noch zu oft in den "alten Trott" zurück.
Viele Grüße
Andrea aus Sachsen
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Eisfee
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Re: Logopädie
Hi Mädels,uta hat geschrieben:Es würde mich mal interessieren wie eure Erfahrungen sind oder lebt ihr weiter mit einer Brummstimme ?
LG Uta
ich hatte selbst einmal für 2-3 Sitzungen ganz kurz 2 Logopädinnen ausprobiert, eine mit TS-Erfahrung und eine ohne. Aus verschiedenen Gründen war ich allerdings eher etwas "unzufrieden" mit deren Vorgehensweisen.
Ich habe mich dann daraufhin zurückgezogen und mir ein eigenes Übungskonzept erarbeitet und nach diesem in den folgenden Monaten meine Stimme selbst entwickelt. Nach zahlreichen Aussagen von FreundInnen, Bekannten und Arbeitskollegen habe ich nun scheinbar durch mein Eigentraining eine "perfekte" weibliche Stimme erlangt.
Es bedarf also möglicherweise gar nicht so sehr eines guten Logopäden, als viel mehr eines guten Konzeptes. Vielleicht hatte ich aber auch einfach nur viel Glück.
Für den Raum München würde ich es eventuell einmal versuchen testweise ein bis zwei andere Frauen zu trainieren. Allerdings nur, wenn ihr auch wirklich vorhabt regelmäßig, also ca. 2 bis 4 Mal pro Monat eine Stunde dafür aufzubringen. Außerdem solltet ihr dann auch die Möglichkeit haben in Eurer Freizeit ebenfalls intensiv üben zu können. Also, wenn diese Voraussetzungen passen, meldet Euch bei Interesse einfach hier bei mir. Am besten wäre es sogar, wenn Ihr bereits eher weiblich im Alltag lebt und damit das Stimmtraining gleich intensiv zur Anwendung bringen könntet.
Eure Ausgangsstimme ist mit dabei erst einmal vollkommen egal. Ich würde mich also auch gerne einer sehr tiefen oder männlichen Stimme annehmen.
LG Sandra