Für die Klassikfreunde
Für die Klassikfreunde - # 61

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Jalana
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Programmhinweis: Festivalsommer Samstag 13. August 20:15 auf 3SAT
Gala aus dem Festspielhaus Baden-Baden


Mit Anja Harteros (Sopran), Ekaterina Gubanova (Mezzosopran), Jonas Kaufmann (Tenor) und Bryn Terfel (Bassbariton)
Orchester: Badische Staatskapelle, Karlsruhe
Musikalische Leitung: Marco Armiliato

Die diesjährige Gala in Baden-Baden, die die laufende Saison im Festspielhaus beschließt, versammelt die Crème de la Crème der Opernbühne.

Vier Sänger der internationalen Spitzen-Liga treffen sich hier zu einem sängerischen Wettstreit, der außergewöhnliche Höchstleistungen erwarten lässt. Es werden verschiedene Solo-Arien und Ensemblestücke mit Orchesterbegleitung dargeboten.

Ekaterina Gubanova Nach ihrer Ausbildung und ersten Bühnenerfahrungen überzeugte sie mit einer bejubelten Brangäne in Richard Wagners "Tristan und Isolde" an der Pariser Oper. Seitdem hat sich die russische Mezzosopranistin die Opernbühnen der Welt erobert. Ob in New York, Sidney, Tokyo, oder an den Opernhäusern der europäischen Musikmetropolen - überall begeistert Ekaterina Gubanova Kritiker und Publikum. Kenner halten sie für eine der besten Mezzosopranistinnen der Gegenwart.

Jonas Kaufmann gehört ebenso seit seinem Sensations-Debüt an der Metropolitan Opera New York 2006 in "La Traviata" zu den Topstars der Opernwelt. Die internationale Presse kürte ihn seitdem zum "neuen König der Tenöre". Dieser Ehre ist er bis heute treu geblieben, denn er gilt als der erfolgreichste Tenor der Welt. Im August dieses Jahres erhielt der gebürtige Münchner das Bundesverdienstkreuz.

Anja Harteros begann ihre Karriere 1999 mit dem 1. Platz des Cardiff Singer of the World-Wettbewerbs, der sie an alle bedeutenden Bühnen der Welt führte. Die Symbiose aus intensiver Bühnenpräsenz, perfekter Stimmführung und musikalischer Sensibilität zeichnet sie bei Opernaufführungen ebenso wie bei Lieder- und Konzertabenden als wahrhaft große Künstlerin aus.

Über den walisischen Bassbariton Bryn Terfel, der an allen bedeutenden Opernhäusern der Welt Engagements hat, schrieb die Times (London): "Als geborener Kommunikator, der Worte ebenso liebt wie die Musik, hat er Zuhörer weit jenseits der exklusiven Tempel von Opernhaus und Konzertsaal erreicht ..."

Programm

Richard Wagner
TANNHÄUSER Dich, teure Halle, grüß ich wieder
Anja Harteros

Charles Gounod
FAUST Valse de Faust
Badische Staatskapelle

Charles Gounod
FAUST Le veau d'or
Bryn Terfel

Pietro Mascagni
CAVALLERIA RUSTICANA Intermezzo
Badische Staatskapelle

Pietro Mascagni
CAVALLERIA RUSTICANA Voi lo sapete, o Mamma
Ekaterina Gubanova

Giacomo Puccini
TOSCA E lucevan le stelle
Jonas Kaufmann

Arrigo Boito
MEFISTOFELE Son lo spirito che nega
Bryn Terfel

Giuseppe Verdi
UN BALLO IN MASCERA Morró ma prima in grazia
Anja Harteros

Francesco Cilea
ADRIANA LECOUVREUR Arien und Duett Principessa / Maurizio
Ekaterina Gubanova und Jonas Kaufmann

Giacomo Puccini
MANON LESCAUT Intermezzo
Badische Staatskapelle

Giacomo Puccini
TOSCA Duett Tosca / Scarpia
Anja Harteros und Bryn Terfel

Giacomo Puccini
TOSCA Vissi d"™arte
Anja Harteros

Giuseppe Verdi
AIDA Ballabile
Badische Staatskapelle

Giuseppe Verdi
OTELLO Già nella notte densa
Anja Harteros und Jonas Kaufmann
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Beitrag von Jalana »

"A vos jeux, mes amis (Ophelias Wahnsinnsarie)" aus der Oper 'Hamlet' von Ambroise Thomas

Ambroise Thomas (* 5. August 1811 in Metz; "  12. Februar 1896 in Paris) war ein französischer Komponist.

Hamlet ist eine Oper in fünf Akten von Ambroise Thomas nach einem Libretto von Michel Carré und Jules Barbier, verfasst nach der französischen Adaption von Alexandre Dumas d.Ä. und Paul Meurice nach der Tragödie Hamlet von William Shakespeare.

Es singt Sumi Jo.



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"Passacaglia über ein Thema von Händel" von Johan Halvorsen

Johan Halvorsen (* 15. März 1864 in Drammen; "  4. Dezember 1935 in Oslo) war ein norwegischer Violinist, Komponist und Dirigent.

Die musikalische Form der Passacaglia ist eine Ostinato-Variation. Über einer meist vier- oder achttaktigen festen Basslinie, dem Basso ostinato, entsteht eine Folge von Variationen. Im Gegensatz zur eng verwandten Chaconne bildet bei der Passacaglia meist das Thema die unveränderte Basis für die Variationen, während sich in der Chaconne das Thema auch verändern kann und das stets gleichbleibende (ostinate) harmonische Schema die unveränderliche Basis für die Variationen bildet. Die Grenzen zwischen beiden Formen sind jedoch fließend und bilden noch heute Diskussionsstoff. Die bekannteste Passacaglia der Barockzeit ist die Passacaglia c-Moll für Orgel (BWV 582) von Johann Sebastian Bach. Auch das Crucifixus in der h-Moll-Messe ist vom Aufbau her eine Passacaglia.

Es spielen Julia Fischer und Daniel Müller-Schott.



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"Wer uns getraut" aus der Operette 'Der Zigeunerbaron' von Johann Strauss Sohn

Der Zigeunerbaron ist eine Operette in drei Akten von Johann Strauss (Sohn). Das Libretto stammt von Ignaz Schnitzer und basiert auf der Novelle Sáffi von Mór Jókai. Die Uraufführung fand am 24. Oktober 1885 im Theater an der Wien in Wien statt.

Es singen Carmen Monarcha und Morschi Franz.



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Beitrag von Jalana »

"Swanhilda und ihre Freundinnen" aus dem Ballett 'Coppelia' von Léo Delibes

Léo Delibes (* 21. Februar 1836 bei Saint-Germain-du-Val (Sarthe); "  16. Januar 1891 in Paris) war ein französischer Komponist. Mit seiner einprägsamen Melodik, rhythmischen Brillanz und funkelnden farbigen Orchestrierung zählte er zu den beliebtesten Bühnenkomponisten der Romantik. Er belebte die Ballettkunst wie seit seinem Landsmann Rameau niemand mehr, trat aber auch mit einigen Opern hervor. Daneben schuf er Kirchenmusik und Lieder.

Das Ballett Coppélia ou La Fille aux yeux d'émail (deutsch Coppelia oder Das Mädchen mit den Glasaugen) wurde 1870 von Léo Delibes nach einem Libretto von Charles Nuitter und Arthur Saint-Léon komponiert, letzterer erstellte auch die Originalchoreographie. Die Handlung basiert auf E. T. A. Hoffmanns Erzählung Der Sandmann. Die Uraufführung fand am 25. Mai 1870 an der Pariser Oper statt, mit Eugenie Fiocre als Franz, und war ein triumphaler Erfolg. Bis heute gehört Coppélia zum Standardrepertoire des klassischen Balletts.

Es tanzen die Künstlerinnen des Bolshoi-Theaters.



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Beitrag von Jalana »

"O vin, dissipe la tristesse" aus der Oper 'Hamlet' von Ambroise Thomas

Ambroise Thomas (* 5. August 1811 in Metz; "  12. Februar 1896 in Paris) war ein französischer Komponist.

Hamlet ist eine Oper in fünf Akten von Ambroise Thomas nach einem Libretto von Michel Carré und Jules Barbier, verfasst nach der französischen Adaption von Alexandre Dumas d.Ä. und Paul Meurice nach der Tragödie Hamlet von William Shakespeare.

Es singt Dmitri Hvorostovsky.



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Beitrag von Jalana »

Programmhinweis: Festivalsommer Samstag 20. August 20:15 auf 3SAT
Salzburger Festspiele 2016: Yuja Wang, Lionel Bringuier und die Camerata Salzburg


Haus für Mozart, Salzburg
Mit Yuja Wang (Klavier)
Orchester: Camerata Salzburg
Musikalische Leitung: Lionel Bringuier

Zwei angesagte Jungstars der Klassikszene sind in diesem Jahr Gast der Salzburger Festspiele: der französische Dirigent Lionel Bringuier und die chinesische Pianistin Yuja Wang.

Mit der Camerata Salzburg interpretieren sie Maurice Ravels Orchestersuite "Ma Mère l'Oye - Mutter Gans", George Gershwins legendäre "Rhapsody in Blue", sie setzt den Ton für Ravels jazziges Klavierkonzert in G-Dur, und Zoltán Kadálys "Tänze aus Galánta".

Lionel Bringuier ist ein Senkrechtstarter. Mit 29 Jahren kann er bereits auf Erfahrungen mit internationalen Spitzenorchestern zurückblicken, darunter das Los Angeles und das New York Philharmonic Orchestra, das Concertgebouw Amsterdam und die Münchner Philharmoniker. Seit 2014 hat Lionel Bringuier als Chefdirigent des Tonhalle-Orchesters Zürich eine feste musikalische Heimat.

Die ebenfalls 29-jährige Starpianistin Yuja Wang hat 2015 bei Lionel Bringuier eine Spielzeit als Artist-in-Residence verbracht. Dadurch haben die beiden Musiker bereits eine Reihe von gemeinsamen Auftritten erfolgreich bestritten. Yuja Wang ist in China geboren. Mit 14 Jahren nahm sie ihr Musikstudium in Kanada auf. Ihre unglaublichen technischen Fähigkeiten und intelligenten Interpretationen haben der faszinierenden Pianistin einen rasanten Aufstieg in die oberste Pianisten-Riege beschert.

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Beitrag von Anne-Mette »

Heute Abend auf Hessen 3 (und in der Mediathek): Konzert
Das Open-Air des hr-Sinfonieorchesters
Mittwoch, 17. August 2016, 21:00 Uhr

http://www.hr-online.de/website/fernseh ... t_61630082

Gruß
Anne-Mette
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Beitrag von Beatrix »

Serenade Nr. 2 A-Dur op. 16 - Johannes Brahms

Johannes Brahms (* 7. Mai 1833 in Hamburg; "  3. April 1897 in Wien) war ein deutscher Komponist, Pianist und Dirigent, dessen Kompositionen vorwiegend der Hochromantik zugeordnet werden. Durch die gleichzeitige Einbeziehung von klassischen Formen gehen sie aber über diese hinaus. Brahms gilt als einer der bedeutendsten Komponisten der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

Die Serenade Nr. 2 A-Dur op. 16 ist, wie auch ihr Schwesterwerk, die Serenade Nr. 1, ein Resultat intensiver Beschäftigung von Johannes Brahms mit Bläserserenaden Mozarts und Sinfonien Haydns Ende der 1850er-Jahre. Auffällig ist der in der romantischen Orchestermusik unübliche Verzicht auf Violinen.

Entstehung
Johannes Brahms war ab September 1857 bis zum Jahr 1859 jeweils von September bis Dezember am Detmolder Fürstenhof als Konzertpianist, Dirigent des Hofchores sowie Klavierlehrer der Prinzessin Friederike tätig. Dort studierte er Sinfonien von Joseph Haydn und ließ sich von dem befreundeten Geiger Joseph Joachim Partituren der Serenaden Wolfgang Amadeus Mozarts zusenden. Die Komposition der 2. Serenade begann spätestens im Herbst 1858. Brahms zeigte Entwürfe zunächst Julius Otto Grimm und schickte Clara Schumann im Dezember 1858 den 1. Satz, im September 1859 dann auch 3. und 4. Satz. Die Arbeiten an dem Werk dauerten bis zur Uraufführung Anfang 1860 an.

Besetzung und Aufführungsdauer
Die 2. Serenade ist für kleines Orchester gesetzt und spart die Violinen aus: Piccoloflöte, zwei Flöten, zwei Oboen, zwei Klarinetten, zwei Fagotte, zwei Hörner in E, Bratschen, Violoncelli und Kontrabässe. Das Piccolo wird nur im Schlussrondo eingesetzt. Brahms selbst empfahl eine Streicherbesetzung mit 8 oder mehr Bratschen, 6 Celli und 4 Kontrabässen.

Der Verzicht auf Geigen (Brahms sollte diese Praxis später im 1. Teil des Deutschen Requiems wiederholen) verleiht dem Werk einen etwas verhangen-dunkel wirkenden Charakter. Zugleich wird so eine Bevorzugung der Bläser bei den melodisch-thematischen Abläufen erreicht und die 2. Serenade klanglich in die Nähe Mozart"™scher Bläserserenaden gerückt, während die etwas früher komponierte, ausgedehntere und größer besetzte 1. Serenade der Sinfonik Haydns näher steht.

Die Aufführungsdauer des fünfsätzigen Werkes beträgt in der Regel etwas mehr als 30 Minuten.

Sätze
I. Allegro moderato. Der erste Satz folgt der Sonatensatzform, verzichtet jedoch auf Wiederholung der Exposition. Satzbeherrschend ist ein choralartiges, von Sexten geprägtes Hauptthema. Das in Terzen intonierte, doppelpunktierte Seitenthema fehlt in der Durchführung ganz und wird erst in der leise verklingenden Coda bestimmend.
II. Scherzo, Vivace. Der kurze Satz folgt einer Dacapo-Form (Scherzo — Trio — Scherzo mit Coda). Die rhythmische Wirkung des Scherzos wird durch hemiolische Einordnung eines im Zweiertakt stehenden Motivs in einen schnellen Dreivierteltakt erzielt. Kontrastierend wirkt die weiche Sextenmelodik des Trios.
III. Adagio. Der dreiteilige Satz (A — B — A"˜ mit Durchführung zwischen B und A"˜) wird von einer Bläserkantilene über einem achtmal in verschiedenen Tonarten wiederholten Bassthema eröffnet, der Teil ist somit eine freie Passacaglia. Am Beginn des Mittelteils steht ein ausdrucksvolles Hornthema. Clara Schumann urteilte über das Adagio: "Es ist wunderbar schön! ["¦]. Das ganze Stück hat etwas Kirchliches, es könnte ein Eleison sein."[1]
IV. Quasi Menuetto. Auch der vierte Satz folgt einer Dacapo-Form (Menuett und Trio, jeweils zweiteilig) mit kurzer Coda. Das Hauptthema des Menuetts ist durch seinen durchbrochenen Satz gekennzeichnet.
V. Rondo, Allegro. Der Schlusssatz verbindet Elemente des Rondo mit der Sonatensatzform. Das einfach rhythmisierte Hauptthema bezieht seine spielerische Vitalität aus Achteltriolen.

Nachdem Gott mich geschaffen hatte, sagte er: "Ups, da ist mir doch
ein Fehler passiert. Na egal, den müssen andere wieder ausbügeln. :-)"
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"Nun eilt herbei" aus der Oper 'Die lustigen Weiber von Windsor' von Otto Nicolai

Carl Otto Ehrenfried Nicolai (* 9. Juni 1810 in Königsberg; "  11. Mai 1849 in Berlin) war ein deutscher Komponist. Bekannt wurde vor allem seine Oper Die lustigen Weiber von Windsor; außerdem gründete er die Wiener Philharmoniker.

Die lustigen Weiber von Windsor ist eine komisch-fantastische Oper in drei Akten von Otto Nicolai. Das Libretto verfasste Salomon Hermann Mosenthal nach der gleichnamigen Komödie von William Shakespeare. Die Uraufführung fand am 9. März 1849 am Königlichen Opernhaus zu Berlin unter dem Dirigat des Komponisten statt.

Es singt Helena Becse Szabó.



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Beitrag von Jalana »

"The Lark Ascending" von Vaughan Williams

Ralph Vaughan Williams (* 12. Oktober 1872 in Down Ampney, Gloucestershire; "  26. August 1958 in London) war ein englischer Komponist und Dirigent.

Vaughan Williams - Sohn eines Geistlichen ("  1875) - wuchs in Leith Hill Place (Surrey) auf und erhielt von einer Tante ersten Musikunterricht. Nach seiner Schulzeit an der englischen Eliteschule Charterhouse School studierte er ab 1890 am Royal College of Music in London bei Hubert Parry und Charles Villiers Stanford, dann von 1892 bis 1895 bei Charles Wood am Trinity College der Universität Cambridge und 1896 nochmals in London, wo seine enge Freundschaft mit Gustav Holst begann. Zusätzlich nahm er 1897 Unterricht bei Max Bruch in Berlin.

The Lark Ascending (Die aufsteigende Lerche) ist ein Stück für Violine und ein kleines Orchester, geschrieben 1914 vom englischen Komponisten Ralph Vaughan Williams. Die Komposition setzt den Aufstieg einer Lerche in den Himmel um.

Vaughan Williams ließ sich vom gleichnamigen 122-zeiligen Gedicht von George Meredith über die Lerche inspirieren. Er wurde durch den Ersten Weltkrieg bei der Komposition unterbrochen, so dass das Stück erst nach einer Überarbeitung aus dem Jahr 1920 am 14. Juni 1921 unter Adrian Boult mit Orchester aufgeführt wurde. Die Uraufführung hatte nur mit Klavierbegleitung stattgefunden. Bei beiden Aufführungen war Marie Hall die Violinistin.

David Nolan spielt die Violine. Vernon Handley leitet das London Philharmonic Orchestra.



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Ballade Nr. 4 f-Moll op. 52 - Frédéric Chopin

Die Ballade Nr. 4 f-Moll op. 52 ist die letzte der vier Balladen Frédéric Chopins. Das 1842 nach seiner Rückkehr aus Nohant-Vic vollendete, im folgenden Jahr veröffentlichte und der Baronin Charlotte de Rothschild gewidmete Werk gehört zu seiner letzten Schaffensperiode, die sich durch weiterentwickelte Klangmittel und eine höhere musikalische Komplexität auszeichnet.

So setzt sich auch dieses Stück von seinen Vorgängern ab, wirkt lyrisch-nachdenklicher und harmonisch vielfältiger. In dem letzten Werk dieser Gattung verknüpft Chopin unterschiedliche Formelemente wie den Sonatenhauptsatz, die Variation und das Rondo. Von den effektvoll-erschütternden Schlusspartien abgesehen, verzichtet Chopin auf leidenschaftliche Dramatik und virtuose Herausforderungen.

Hintergrund
In den Balladen zeigt Chopin seine Nähe zur romantischen Dichtung. Wenn er die Form selbst auch nicht wesentlich erneuerte, sondern an traditionelle Gestaltungweisen anknüpfte, vermochte er hier sein Ideal des poetischen Erzählens mit dem Instrument zu verwirklichen. So war er es, der den Titel Ballade in die Klaviermusik einführte.

Schon als Kind hatte er über polnische Sagen und Heldenlieder am Klavier phantasiert, später beeindruckten ihn die Litauischen Balladen des polnischen Romantikers Adam Mickiewicz, dessen Salon in Paris Treffpunkt zahlreicher polnischer Emigranten war. Neben dem erzählenden Gestus spürt man eine Sehnsucht nach "verlorener Heimat". Formal schlägt sich diese Haltung im gleichsam erzählenden 6/4- oder 6/8-Metrum nieder, wie es auch in der alten Tanzliedform Ballata zu finden ist.

Der polnische Fürst Anton Radziwiłł hatte Chopin bereits 1832 bei Baron Rothschild eingeführt, in dessen Salon er vor Mitgliedern des Adels spielen und auf diese Weise auch Schülerinnen aus sehr vermögenden Kreisen an sich binden konnte. Als Zeichen der Anerkennung widmete Chopin der Witwe des Barons seine letzte Ballade.

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"Je ris de me voir" aus der Oper 'Faust' von Charles Gounod

Charles François Gounod (* 17. Juni 1818 in Paris; "  18. Oktober 1893 in Saint-Cloud) war ein französischer Komponist.

Faust (mit deutschem Titel auch "Margarethe") ist eine Oper in fünf Akten von Charles Gounod. Das Libretto stammt von Jules Barbier und Michel Carré nach Goethes Faust I.

Die Uraufführung fand am 19. März 1859 in Paris (Théâtre Lyrique) statt, die deutsche Erstaufführung am 15. Februar 1861 in Darmstadt. Eine Neufassung durch den Komponisten wurde am 3. März 1869 an der Pariser Oper erstmals aufgeführt.

Es singt Anna Netrebko.



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"Ungarischer Tanz Nr.3" von Johannes Brahms

Johannes Brahms (* 7. Mai 1833 in Hamburg; "  3. April 1897 in Wien) war ein deutscher Komponist, Pianist und Dirigent, dessen Kompositionen vorwiegend der Hochromantik zugeordnet werden. Durch die gleichzeitige Einbeziehung von klassischen Formen gehen sie aber über diese hinaus. Brahms gilt als einer der bedeutendsten Komponisten der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

Die Ungarischen Tänze Nr. 1—21 o.op. (WoO 1) von Johannes Brahms sind ursprünglich Werke für Klavier zu vier Händen. Sie gehören zu seinen populärsten Werken.

Die Ungarischen Tänze entstanden in den Jahren 1858—69 in der ursprünglichen vierhändigen Klavierfassung. Die Tänze Nr. 1—10 wurden in zwei Heften 1869 veröffentlicht, die Nummern 11—21 1880 in zwei weiteren Heften. 1872 verfasste Brahms die ersten 10 Tänze auch für Klavier solo. Bis auf die Nummern 11, 14 und 16 handelt es sich nicht um originale Gedanken Brahms"™, sondern um Bearbeitungen vorgefundener Melodien. Allerdings sind die Vorlagen auch keine originalen Volkslieder ungarischer Roma, wie oft angenommen wird, vielmehr hatte Brahms die Themen von dem Geiger Eduard Reményi kennengelernt; sie dürften teilweise von Reményi selbst und teilweise von anderen Komponisten ungarischer Folklore dieser Epoche stammen.

Für drei der Tänze (Nr. 1, 3 und 10) schrieb Brahms 1873 orchestrale Arrangements, die am 5. Februar 1874 unter der Leitung des Komponisten in Leipzig uraufgeführt wurden. Die restlichen Tänze wurden von anderen Bearbeitern orchestriert, insb. solche der ersten zwei Bände (Nr. 1—10) auch mehrfach durch verschiedene Bearbeiter im 19. (Hallén, Parlow, Dvorák) und 20. (Schollum, Schmeling, Gál) Jahrhundert. Bei einigen der Tänze wurde dabei die Tonart geändert. Der mit Brahms befreundete Geiger Joseph Joachim schuf eine virtuose Bearbeitung sämtlicher Ungarischen Tänze für Violine und Klavier.

Alina Jinga und Darius Schneider spielen die Klavierfassung.



Leider liegen keine Informationen zu den Künstlern der Orchesterfassung vor.



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"Schafe können sicher weiden" - aus dem BWV 208 - Johann Sebastian Bach

Johann Sebastian Bach (* 21. Märzjul./ 31. März 1685greg. in Eisenach; "  28. Juli 1750 in Leipzig) war ein deutscher Komponist sowie Orgel- und Klaviervirtuose des Barock. Er ist der prominenteste Vertreter der Musikerfamilie Bach und gilt heute als einer der bekanntesten und bedeutendsten Musiker überhaupt. Insbesondere von Berufsmusikern wird er oft als der größte Komponist der Musikgeschichte angesehen. Seine Werke beeinflussten nachfolgende Komponistengenerationen und inspirierten Musikschaffende zu zahllosen Bearbeitungen.

Zu Lebzeiten wurde Bach als Virtuose, Organist und Orgelinspektor hoch geschätzt, allerdings waren seine Kompositionen nur einem relativ kleinen Kreis von Musikkennern bekannt. Nach Bachs Tod gerieten seine Werke jahrzehntelang in Vergessenheit und wurden kaum noch öffentlich aufgeführt. Nachdem die Komponisten der Wiener Klassik sich mit Teilen von Bachs Werk auseinandergesetzt hatten, begann mit der Wiederaufführung der Matthäus-Passion unter Leitung von Felix Mendelssohn Bartholdy im Jahre 1829 die Bach-Renaissance in der breiten Öffentlichkeit. Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts gehören seine Werke weltweit zum festen Repertoire der klassischen Musik.

Das Stück gehört zur sogenannten Jagdkantate "Was mir behagt, ist nur die muntre Jagd" (BWV 208)

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