Für die Klassikfreunde - # 60
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Jalana
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Re: Für die Klassikfreunde
"Celloromanze Nr. 2 G-Dur Op 255" von Johann Strauss Sohn
Johann Baptist Strauss (* 25. Oktober 1825 in St. Ulrich bei Wien, heute ein Teil von Wien Neubau; " 3. Juni 1899 in Wien) war ein österreichisch-deutscher Kapellmeister und Komponist und wurde als "Walzerkönig" international geschätzt. Zur Unterscheidung von seinem gleichnamigen Vater wird er auch als "Johann Strauss Sohn" bezeichnet.
Die Familie stammte aus dem Raum Wien-Niederösterreich. Sein Vater Johann Strauss sah für ihn ursprünglich eine Laufbahn als Beamter vor, doch seine bald allein erziehende Mutter Anna, geb. Streim (1801-1870), die alles daran setzte, mit der Unterstützung ihres Sohnes Rache für die Untreue ihres Gatten zu nehmen, ermöglichte Johann junior eine Musikausbildung, u. a. bei Joseph Drechsler.
Es spielt das Alt-Wiener Strauss-Ensemble, Stuttgart.
LG
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Johann Baptist Strauss (* 25. Oktober 1825 in St. Ulrich bei Wien, heute ein Teil von Wien Neubau; " 3. Juni 1899 in Wien) war ein österreichisch-deutscher Kapellmeister und Komponist und wurde als "Walzerkönig" international geschätzt. Zur Unterscheidung von seinem gleichnamigen Vater wird er auch als "Johann Strauss Sohn" bezeichnet.
Die Familie stammte aus dem Raum Wien-Niederösterreich. Sein Vater Johann Strauss sah für ihn ursprünglich eine Laufbahn als Beamter vor, doch seine bald allein erziehende Mutter Anna, geb. Streim (1801-1870), die alles daran setzte, mit der Unterstützung ihres Sohnes Rache für die Untreue ihres Gatten zu nehmen, ermöglichte Johann junior eine Musikausbildung, u. a. bei Joseph Drechsler.
Es spielt das Alt-Wiener Strauss-Ensemble, Stuttgart.
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Re: Für die Klassikfreunde
"Komm, o holde Dame - Viens, gentile Dame" aus der Oper 'La Dame blanche' von François-Adrien Boïeldieu
François-Adrien Boieldieu (* 16. Dezember 1775 in Rouen (Normandie); " 8. Oktober 1834 auf seinem Landsitz Jarcy bei Paris) war ein französischer Opernkomponist.
La Dame blanche (Die weiße Dame) ist eine Oper in drei Akten des französischen Komponisten François-Adrien Boïeldieu (1775-1834). Sie gilt als eine der wichtigsten französischen Opern und als Hauptwerk der Gattung Opéra comique.
Es singt Fritz Wunderlich.
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François-Adrien Boieldieu (* 16. Dezember 1775 in Rouen (Normandie); " 8. Oktober 1834 auf seinem Landsitz Jarcy bei Paris) war ein französischer Opernkomponist.
La Dame blanche (Die weiße Dame) ist eine Oper in drei Akten des französischen Komponisten François-Adrien Boïeldieu (1775-1834). Sie gilt als eine der wichtigsten französischen Opern und als Hauptwerk der Gattung Opéra comique.
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Re: Für die Klassikfreunde
"Siebzehn Jahre war ich eben" aus der Operette 'Das Spitzentuch der Königin' von Johann Strauss Sohn
Das Spitzentuch der Königin ist eine Operette in drei Akten von Johann Strauss (Sohn) nach einem Libretto von Heinrich Bohrmann-Riegen und Richard Genée. Uraufführung war am 1. Oktober 1880 im Theater an der Wien.
Der König von Portugal ist unfähig sein Land zu regieren. Diese Arbeit besorgt der Herzog Villalobos. Der aber ist bei den Untertanen unbeliebt. Als der Dichter Cervantes den Herzog in einem Lied verspottet, wird er verhaftet. Der König aber ordnet seine Freilassung an und schickt ihn zu seiner Frau, damit er ihr etwas aus seinen Werken vorlese. Dabei verliebt sich die Königin in den Dichter und überlässt ihm ein Spitzentuch. Darauf hat sie geschrieben: "Die Königin liebt dich, doch bist du nicht König." Als Cervantes dies liest, glaubt er, damit wolle die Königin ihrem Gatten eine Nachricht zukommen lassen. Er sucht den König auf und empfiehlt ihm, ein Auge auf seinen Regierungschef zu haben.
Herzog Villalobos sieht, wie Cervantes das Spitzentuch aus der Tasche fällt. Er hebt es auf und gibt es dem König. Aus den von seiner Frau geschriebenen Worten zieht er den (falschen) Schluss, sie habe ein Verhältnis mit dem Dichter. Er verbietet Cervantes, länger an seinem Hof zu weilen. Die Königin verbannt er in ein Kloster.
In der Nähe des Klosters betreibt Cervantes ein Gasthaus. Als er hört, was geschehen ist, will er das Königspaar wieder zusammenführen. Verkleidet als Räuber entführt er mit seinen Kumpanen die Königin und bringt sie zu sich nach Hause. Dort macht noch am selben Tag der König Rast. In den Kleidern einer Bedienung serviert ihm seine Frau seine Leibspeise, worauf er sie erkennt. Cervantes tischt dem Monarchen eine Story auf, die ihn versöhnlich stimmen lässt. Glücklich kehrt das Königspaar an seinen Hof zurück.
LG
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Das Spitzentuch der Königin ist eine Operette in drei Akten von Johann Strauss (Sohn) nach einem Libretto von Heinrich Bohrmann-Riegen und Richard Genée. Uraufführung war am 1. Oktober 1880 im Theater an der Wien.
Der König von Portugal ist unfähig sein Land zu regieren. Diese Arbeit besorgt der Herzog Villalobos. Der aber ist bei den Untertanen unbeliebt. Als der Dichter Cervantes den Herzog in einem Lied verspottet, wird er verhaftet. Der König aber ordnet seine Freilassung an und schickt ihn zu seiner Frau, damit er ihr etwas aus seinen Werken vorlese. Dabei verliebt sich die Königin in den Dichter und überlässt ihm ein Spitzentuch. Darauf hat sie geschrieben: "Die Königin liebt dich, doch bist du nicht König." Als Cervantes dies liest, glaubt er, damit wolle die Königin ihrem Gatten eine Nachricht zukommen lassen. Er sucht den König auf und empfiehlt ihm, ein Auge auf seinen Regierungschef zu haben.
Herzog Villalobos sieht, wie Cervantes das Spitzentuch aus der Tasche fällt. Er hebt es auf und gibt es dem König. Aus den von seiner Frau geschriebenen Worten zieht er den (falschen) Schluss, sie habe ein Verhältnis mit dem Dichter. Er verbietet Cervantes, länger an seinem Hof zu weilen. Die Königin verbannt er in ein Kloster.
In der Nähe des Klosters betreibt Cervantes ein Gasthaus. Als er hört, was geschehen ist, will er das Königspaar wieder zusammenführen. Verkleidet als Räuber entführt er mit seinen Kumpanen die Königin und bringt sie zu sich nach Hause. Dort macht noch am selben Tag der König Rast. In den Kleidern einer Bedienung serviert ihm seine Frau seine Leibspeise, worauf er sie erkennt. Cervantes tischt dem Monarchen eine Story auf, die ihn versöhnlich stimmen lässt. Glücklich kehrt das Königspaar an seinen Hof zurück.
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Re: Für die Klassikfreunde
"Ungarischer Tanz Nr. 2" von Johannes Brahms
Johannes Brahms (* 7. Mai 1833 in Hamburg; " 3. April 1897 in Wien) war ein deutscher Komponist, Pianist und Dirigent, dessen Kompositionen vorwiegend der Hochromantik zugeordnet werden. Durch die gleichzeitige Einbeziehung von klassischen Formen gehen sie aber über diese hinaus. Brahms gilt als einer der bedeutendsten Komponisten der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.
Die Ungarischen Tänze Nr. 1—21 o.op. (WoO 1) von Johannes Brahms sind ursprünglich Werke für Klavier zu vier Händen. Sie gehören zu seinen populärsten Werken.
Die Ungarischen Tänze entstanden in den Jahren 1858—69 in der ursprünglichen vierhändigen Klavierfassung. Die Tänze Nr. 1—10 wurden in zwei Heften 1869 veröffentlicht, die Nummern 11—21 1880 in zwei weiteren Heften. 1872 verfasste Brahms die ersten 10 Tänze auch für Klavier solo. Bis auf die Nummern 11, 14 und 16 handelt es sich nicht um originale Gedanken Brahms"™, sondern um Bearbeitungen vorgefundener Melodien. Allerdings sind die Vorlagen auch keine originalen Volkslieder ungarischer Roma, wie oft angenommen wird, vielmehr hatte Brahms die Themen von dem Geiger Eduard Reményi kennengelernt; sie dürften teilweise von Reményi selbst und teilweise von anderen Komponisten ungarischer Folklore dieser Epoche stammen.
Für drei der Tänze (Nr. 1, 3 und 10) schrieb Brahms 1873 orchestrale Arrangements, die am 5. Februar 1874 unter der Leitung des Komponisten in Leipzig uraufgeführt wurden. Die restlichen Tänze wurden von anderen Bearbeitern orchestriert, insb. solche der ersten zwei Bände (Nr. 1—10) auch mehrfach durch verschiedene Bearbeiter im 19. (Hallén, Parlow, Dvorák) und 20. (Schollum, Schmeling, Gál) Jahrhundert. Bei einigen der Tänze wurde dabei die Tonart geändert. Der mit Brahms befreundete Geiger Joseph Joachim schuf eine virtuose Bearbeitung sämtlicher Ungarischen Tänze für Violine und Klavier.
Die Schwestern Sofia und Pavlina Chamantne spielen die Klavierfassung.
In der Orchesterfassung dirigiert Ola Rudner die Württembergische Philharmonie.
LG
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Johannes Brahms (* 7. Mai 1833 in Hamburg; " 3. April 1897 in Wien) war ein deutscher Komponist, Pianist und Dirigent, dessen Kompositionen vorwiegend der Hochromantik zugeordnet werden. Durch die gleichzeitige Einbeziehung von klassischen Formen gehen sie aber über diese hinaus. Brahms gilt als einer der bedeutendsten Komponisten der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.
Die Ungarischen Tänze Nr. 1—21 o.op. (WoO 1) von Johannes Brahms sind ursprünglich Werke für Klavier zu vier Händen. Sie gehören zu seinen populärsten Werken.
Die Ungarischen Tänze entstanden in den Jahren 1858—69 in der ursprünglichen vierhändigen Klavierfassung. Die Tänze Nr. 1—10 wurden in zwei Heften 1869 veröffentlicht, die Nummern 11—21 1880 in zwei weiteren Heften. 1872 verfasste Brahms die ersten 10 Tänze auch für Klavier solo. Bis auf die Nummern 11, 14 und 16 handelt es sich nicht um originale Gedanken Brahms"™, sondern um Bearbeitungen vorgefundener Melodien. Allerdings sind die Vorlagen auch keine originalen Volkslieder ungarischer Roma, wie oft angenommen wird, vielmehr hatte Brahms die Themen von dem Geiger Eduard Reményi kennengelernt; sie dürften teilweise von Reményi selbst und teilweise von anderen Komponisten ungarischer Folklore dieser Epoche stammen.
Für drei der Tänze (Nr. 1, 3 und 10) schrieb Brahms 1873 orchestrale Arrangements, die am 5. Februar 1874 unter der Leitung des Komponisten in Leipzig uraufgeführt wurden. Die restlichen Tänze wurden von anderen Bearbeitern orchestriert, insb. solche der ersten zwei Bände (Nr. 1—10) auch mehrfach durch verschiedene Bearbeiter im 19. (Hallén, Parlow, Dvorák) und 20. (Schollum, Schmeling, Gál) Jahrhundert. Bei einigen der Tänze wurde dabei die Tonart geändert. Der mit Brahms befreundete Geiger Joseph Joachim schuf eine virtuose Bearbeitung sämtlicher Ungarischen Tänze für Violine und Klavier.
Die Schwestern Sofia und Pavlina Chamantne spielen die Klavierfassung.
In der Orchesterfassung dirigiert Ola Rudner die Württembergische Philharmonie.
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Re: Für die Klassikfreunde
"Gar viel und schön" aus der Oper 'Tannhäuser' von Richard Wagner
Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg ist eine romantische Oper in drei Akten von Richard Wagner, welche auf der traditionellen Volksballade Tannhauser und dem Sängerkrieg auf der Wartburg aufbaut. Die Oper thematisiert den Zwiespalt zwischen heiliger und profaner Liebe und der Erlösung durch Liebe - ein Leitthema, welches sich auch durch viele von Wagners späten Werken zieht.
Es singt Tuncay Kurtoglu.
LG
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Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg ist eine romantische Oper in drei Akten von Richard Wagner, welche auf der traditionellen Volksballade Tannhauser und dem Sängerkrieg auf der Wartburg aufbaut. Die Oper thematisiert den Zwiespalt zwischen heiliger und profaner Liebe und der Erlösung durch Liebe - ein Leitthema, welches sich auch durch viele von Wagners späten Werken zieht.
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Re: Für die Klassikfreunde
"Caprice no.9" von Nicolò Paganini
Niccolò (oder Nicolò) Paganini (* 27. Oktober 1782 in Genua; " 27. Mai 1840 in Nizza) war ein italienischer Geiger, Gitarrist und Komponist. Zu seiner Zeit war er der führende und berühmteste Geigenvirtuose. Sein äußeres Erscheinungsbild und seine brillante Spieltechnik machten ihn bereits zu Lebzeiten zu einer Legende.
Nach eigenen Angaben erhielt Paganini bereits in frühester Kindheit Violinunterricht, unter anderem von seinem Vater Antonio Paganini, der ihn stundenlang zum Üben zwang. War er dem Vater nicht fleißig genug, bekam der kleine Niccolò nichts zu essen. Bereits in dieser frühen Zeit erprobte er aus eigenem Antrieb die klanglichen Möglichkeiten der Violine und erfand "neue und sonst noch ungesehene Griffe [...], deren Zusammenklingen die Leute staunen ließen". Schon als Kind fing er zudem an, Gitarre zu spielen. Nicht genau datierbar — zwischen 1791 und 1795 — bekam er Violinunterricht von Giacomo Costa in Genua. Vermutlich war er jedoch größtenteils Autodidakt, beeinflusst von den Werken, der Spielweise und der "Schule" Giuseppe Tartinis, Pietro Locatellis, Giovanni Battista Viottis, Rodolphe Kreutzers und Pierre Rodes.
Capriccio (aus dem Italienischen, Mz. Capriccios; Capricci; entsprechend französisch caprice, daraus deutsch Caprice, Kaprice, Kaprize, Mz. Capricen, Kapricen, Kaprizen) bezeichnet Formen der Musik, der Malerei und der Literatur.
Als Begriff der Kunsttheorie bezeichnet es den absichtlichen, lustvollen Regelverstoß, die phantasievolle, spielerische Überschreitung der akademischen Normen, ohne die Norm außer Kraft zu setzen. In die Kunstgeschichte führte den Begriff Giorgio Vasari ein, der ihn für all das verwendete, was dem Kunstkanon seiner Zeit widersprach. Laut Werner Hofmann stammen viele Freiheiten, die sich die moderne Kunst nimmt, "aus dem Zeichen- und Rezeptionsangebot des Capriccio".
An der Violine: Alexander Markov
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Niccolò (oder Nicolò) Paganini (* 27. Oktober 1782 in Genua; " 27. Mai 1840 in Nizza) war ein italienischer Geiger, Gitarrist und Komponist. Zu seiner Zeit war er der führende und berühmteste Geigenvirtuose. Sein äußeres Erscheinungsbild und seine brillante Spieltechnik machten ihn bereits zu Lebzeiten zu einer Legende.
Nach eigenen Angaben erhielt Paganini bereits in frühester Kindheit Violinunterricht, unter anderem von seinem Vater Antonio Paganini, der ihn stundenlang zum Üben zwang. War er dem Vater nicht fleißig genug, bekam der kleine Niccolò nichts zu essen. Bereits in dieser frühen Zeit erprobte er aus eigenem Antrieb die klanglichen Möglichkeiten der Violine und erfand "neue und sonst noch ungesehene Griffe [...], deren Zusammenklingen die Leute staunen ließen". Schon als Kind fing er zudem an, Gitarre zu spielen. Nicht genau datierbar — zwischen 1791 und 1795 — bekam er Violinunterricht von Giacomo Costa in Genua. Vermutlich war er jedoch größtenteils Autodidakt, beeinflusst von den Werken, der Spielweise und der "Schule" Giuseppe Tartinis, Pietro Locatellis, Giovanni Battista Viottis, Rodolphe Kreutzers und Pierre Rodes.
Capriccio (aus dem Italienischen, Mz. Capriccios; Capricci; entsprechend französisch caprice, daraus deutsch Caprice, Kaprice, Kaprize, Mz. Capricen, Kapricen, Kaprizen) bezeichnet Formen der Musik, der Malerei und der Literatur.
Als Begriff der Kunsttheorie bezeichnet es den absichtlichen, lustvollen Regelverstoß, die phantasievolle, spielerische Überschreitung der akademischen Normen, ohne die Norm außer Kraft zu setzen. In die Kunstgeschichte führte den Begriff Giorgio Vasari ein, der ihn für all das verwendete, was dem Kunstkanon seiner Zeit widersprach. Laut Werner Hofmann stammen viele Freiheiten, die sich die moderne Kunst nimmt, "aus dem Zeichen- und Rezeptionsangebot des Capriccio".
An der Violine: Alexander Markov
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Re: Für die Klassikfreunde
"Scuoti quella fronda di ciliegio (Blumenduett)" aus der Oper 'Madama Butterfly' von Giacomo Puccini
Giacomo Antonio Domenico Michele Secondo Maria Puccini (* 22. Dezember 1858 in Lucca; " 29. November 1924 in Brüssel) war ein italienischer Komponist, Vertreter des Verismus in seinem musikalischen Werk.
Madama Butterfly ist eine Oper von Giacomo Puccini nach der gleichnamigen Tragödie von David Belasco, die auf der Erzählung von John Luther Long basiert sowie dem Roman Madame Chrysanthème (1887) von Pierre Loti. Das Libretto stammt von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica. Sie wurde in ihrer ursprünglichen Fassung als Zweiakter am 17. Februar 1904 in Mailand uraufgeführt. Die Uraufführung der dreiaktigen Neufassung fand am 28. Mai 1904 in Brescia statt.
Es singen Brigitte Hool-Butterfly und Sylvia Giepmans-Suzuki.
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Giacomo Antonio Domenico Michele Secondo Maria Puccini (* 22. Dezember 1858 in Lucca; " 29. November 1924 in Brüssel) war ein italienischer Komponist, Vertreter des Verismus in seinem musikalischen Werk.
Madama Butterfly ist eine Oper von Giacomo Puccini nach der gleichnamigen Tragödie von David Belasco, die auf der Erzählung von John Luther Long basiert sowie dem Roman Madame Chrysanthème (1887) von Pierre Loti. Das Libretto stammt von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica. Sie wurde in ihrer ursprünglichen Fassung als Zweiakter am 17. Februar 1904 in Mailand uraufgeführt. Die Uraufführung der dreiaktigen Neufassung fand am 28. Mai 1904 in Brescia statt.
Es singen Brigitte Hool-Butterfly und Sylvia Giepmans-Suzuki.
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Re: Für die Klassikfreunde
Lauda Sion op.73 - Felix Mendelssohn Bartholdy
Jakob Ludwig Felix Mendelssohn Bartholdy (* 3. Februar 1809 in Hamburg; " 4. November 1847 in Leipzig) war ein deutscher Komponist, Pianist und Organist. Er gilt als einer der bedeutendsten Musiker der Romantik und setzte als Dirigent neue Standards, die das Selbstverständnis des Dirigierens bis heute maßgeblich mitprägen.
Lauda Sion, genauer Lauda Sion Salvatorem (lat. für "Lobe, Zion, den Erlöser") ist die Sequenz des Fronleichnamfestes. Sie wurde ungefähr 1264 von Thomas von Aquin verfasst, als dieses Fest eingeführt wurde. Der Text stellt die auf dem Vierten Laterankonzil festgeschriebene Lehre der römisch-katholischen Kirche zur Realpräsenz und zur Eucharistie in fasslicher und merkbarer Form dar.
Lauda Sion ist eine der fünf Sequenzen, die seit dem Konzil von Trient (1545—1563) noch in der Liturgie der katholischen Kirche gebraucht werden. Sie wird in der heiligen Messe des Hochfests des heiligsten Leibes und Blutes Christi vor dem Evangelium gesungen und wurde unter anderem von Orlando di Lasso, Giovanni Pierluigi da Palestrina und Felix Mendelssohn Bartholdy vertont. Das gregorianische Choralthema Lauda Sion Salvatorem findet eine Replik im dritten Satz der Symphonie Mathis der Maler von Paul Hindemith (1934).
Im Spätmittelalter wurde das lateinische Lauda Sion alternierend mit der deutschen Leise Gott sei gelobet und gebenedeiet gesungen. Vor der Zeit von Pietismus und Aufklärung war die Sequenz, ähnlich wie andere mittelalterliche Texte, zum Beispiel Anima Christi und Membra Jesu Nostri, auch im Luthertum verbreitet und wurde als Musica sub communione während der Austeilung des Abendmahls oder am Gründonnerstag vom Chor gesungen. Vertonungen gibt es hier unter anderem von Dietrich Buxtehude (BuxWV 68).
In den meisten Diözesanteilen des Gotteslob findet sich die deutsche Nachdichtung des Lauda Sion "Deinem Heiland, deinem Lehrer" von Franz Xaver Riedel (1773) mit einer Melodie von Michael Haydn (1781). Der Stammteil des alten Gotteslobs enthält unter Nummer 545 eine Übertragung von Maria Luise Thurmair aus dem Jahr 1972 beginnend mit den Worten "Lobe, Zion, deinen Hirten".
Jakob Ludwig Felix Mendelssohn Bartholdy (* 3. Februar 1809 in Hamburg; " 4. November 1847 in Leipzig) war ein deutscher Komponist, Pianist und Organist. Er gilt als einer der bedeutendsten Musiker der Romantik und setzte als Dirigent neue Standards, die das Selbstverständnis des Dirigierens bis heute maßgeblich mitprägen.
Lauda Sion, genauer Lauda Sion Salvatorem (lat. für "Lobe, Zion, den Erlöser") ist die Sequenz des Fronleichnamfestes. Sie wurde ungefähr 1264 von Thomas von Aquin verfasst, als dieses Fest eingeführt wurde. Der Text stellt die auf dem Vierten Laterankonzil festgeschriebene Lehre der römisch-katholischen Kirche zur Realpräsenz und zur Eucharistie in fasslicher und merkbarer Form dar.
Lauda Sion ist eine der fünf Sequenzen, die seit dem Konzil von Trient (1545—1563) noch in der Liturgie der katholischen Kirche gebraucht werden. Sie wird in der heiligen Messe des Hochfests des heiligsten Leibes und Blutes Christi vor dem Evangelium gesungen und wurde unter anderem von Orlando di Lasso, Giovanni Pierluigi da Palestrina und Felix Mendelssohn Bartholdy vertont. Das gregorianische Choralthema Lauda Sion Salvatorem findet eine Replik im dritten Satz der Symphonie Mathis der Maler von Paul Hindemith (1934).
Im Spätmittelalter wurde das lateinische Lauda Sion alternierend mit der deutschen Leise Gott sei gelobet und gebenedeiet gesungen. Vor der Zeit von Pietismus und Aufklärung war die Sequenz, ähnlich wie andere mittelalterliche Texte, zum Beispiel Anima Christi und Membra Jesu Nostri, auch im Luthertum verbreitet und wurde als Musica sub communione während der Austeilung des Abendmahls oder am Gründonnerstag vom Chor gesungen. Vertonungen gibt es hier unter anderem von Dietrich Buxtehude (BuxWV 68).
In den meisten Diözesanteilen des Gotteslob findet sich die deutsche Nachdichtung des Lauda Sion "Deinem Heiland, deinem Lehrer" von Franz Xaver Riedel (1773) mit einer Melodie von Michael Haydn (1781). Der Stammteil des alten Gotteslobs enthält unter Nummer 545 eine Übertragung von Maria Luise Thurmair aus dem Jahr 1972 beginnend mit den Worten "Lobe, Zion, deinen Hirten".
Nachdem Gott mich geschaffen hatte, sagte er: "Ups, da ist mir doch
ein Fehler passiert. Na egal, den müssen andere wieder ausbügeln. :-)"
ein Fehler passiert. Na egal, den müssen andere wieder ausbügeln. :-)"
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Re: Für die Klassikfreunde
"Er war mir sonst treu und ergeben!" aus dem Singspiel 'Bastien und Bastienne' von Wolfgang Amadeus Mozart
Bastien und Bastienne (KV 50) ist eines der frühesten Singspiele von Wolfgang Amadeus Mozart. Das Werk wurde angeblich vom Wiener Arzt Franz Anton Mesmer in Auftrag gegeben und entstand 1767/68, als Mozart 12 Jahre alt war. Die Uraufführung fand vermutlich 1768 im Gartentheater des Palais Mesmer in Wien Landstraße oder in Mesmers Schloss Rothmühle in Schwechat bei Wien statt, die erste nachweisbare Aufführung war am 2. Oktober 1890 im Architektenhaus in Berlin.
Das Singspiel besteht aus einem Akt und wurde in deutscher Sprache verfasst. Leopold Mozart nannte es Operetta, für den Librettisten Friedrich Wilhelm Weiskern war es "eine Französische Operacomique". Dieses Genre war damals sehr in Mode.
Das Libretto stammt von Friedrich Wilhelm Weiskern, Johann Heinrich Müller und Johann Andreas Schachtner. Es basiert auf Marie Justine Benoîte Favarts, Charles Simon Favarts, und Harny de Guervilles Les amours de Bastien et Bastienne, einer Parodie auf Jean-Jacques Rousseaus einaktige Oper Le devin du village (Der Dorfwahrsager).
Die Jahrmarktsparodie (vgl. Pariser Jahrmarktstheater) von Rousseaus naiver Oper macht sich über den Rat des Wahrsagers lustig, dass die verlassene Geliebte ihrem reuigen Verehrer die kalte Schulter zeigen solle, indem sie diese Reaktion ins Extrem steigert. In der deutschen Fassung ist die Komik allerdings wieder verschwunden. Die harmlose, anrührende Handlung entsprach dem Zeitgeist des Rokoko, dem Bedürfnis nach Einfachheit und Natürlichkeit.
Es singt Kathleen Morrison.
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Bastien und Bastienne (KV 50) ist eines der frühesten Singspiele von Wolfgang Amadeus Mozart. Das Werk wurde angeblich vom Wiener Arzt Franz Anton Mesmer in Auftrag gegeben und entstand 1767/68, als Mozart 12 Jahre alt war. Die Uraufführung fand vermutlich 1768 im Gartentheater des Palais Mesmer in Wien Landstraße oder in Mesmers Schloss Rothmühle in Schwechat bei Wien statt, die erste nachweisbare Aufführung war am 2. Oktober 1890 im Architektenhaus in Berlin.
Das Singspiel besteht aus einem Akt und wurde in deutscher Sprache verfasst. Leopold Mozart nannte es Operetta, für den Librettisten Friedrich Wilhelm Weiskern war es "eine Französische Operacomique". Dieses Genre war damals sehr in Mode.
Das Libretto stammt von Friedrich Wilhelm Weiskern, Johann Heinrich Müller und Johann Andreas Schachtner. Es basiert auf Marie Justine Benoîte Favarts, Charles Simon Favarts, und Harny de Guervilles Les amours de Bastien et Bastienne, einer Parodie auf Jean-Jacques Rousseaus einaktige Oper Le devin du village (Der Dorfwahrsager).
Die Jahrmarktsparodie (vgl. Pariser Jahrmarktstheater) von Rousseaus naiver Oper macht sich über den Rat des Wahrsagers lustig, dass die verlassene Geliebte ihrem reuigen Verehrer die kalte Schulter zeigen solle, indem sie diese Reaktion ins Extrem steigert. In der deutschen Fassung ist die Komik allerdings wieder verschwunden. Die harmlose, anrührende Handlung entsprach dem Zeitgeist des Rokoko, dem Bedürfnis nach Einfachheit und Natürlichkeit.
Es singt Kathleen Morrison.
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Re: Für die Klassikfreunde
Ouvertüre der Oper "Hans Sachs" von Albert Lortzing
Gustav Albert Lortzing (* 23. Oktober 1801 in Berlin; " 21. Januar 1851 Berlin) war ein deutscher Komponist, Librettist, Schauspieler, Sänger und Dirigent.
Er gilt als Hauptrepräsentant der deutschen Spieloper, einer deutschsprachigen Variante der Opéra comique.
Hans Sachs ist eine Komische Oper in drei Akten von Albert Lortzing (LoWV 43). Das Libretto schrieb er selbst zusammen mit Philipp Reger und Philipp Jakob Düringer. Als Vorlage diente ihnen das gleichnamige Schauspiel von Johann Ludwig Deinhardstein. Uraufführung war am 23. Juni 1840 in Leipzig. Eine erweiterte Fassung ging am 25. Mai 1845 in Mannheim über die Bühne.
Adolf Fritz Guhl leitet das Radio Sinfonie Orchester Berlin.
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Gustav Albert Lortzing (* 23. Oktober 1801 in Berlin; " 21. Januar 1851 Berlin) war ein deutscher Komponist, Librettist, Schauspieler, Sänger und Dirigent.
Er gilt als Hauptrepräsentant der deutschen Spieloper, einer deutschsprachigen Variante der Opéra comique.
Hans Sachs ist eine Komische Oper in drei Akten von Albert Lortzing (LoWV 43). Das Libretto schrieb er selbst zusammen mit Philipp Reger und Philipp Jakob Düringer. Als Vorlage diente ihnen das gleichnamige Schauspiel von Johann Ludwig Deinhardstein. Uraufführung war am 23. Juni 1840 in Leipzig. Eine erweiterte Fassung ging am 25. Mai 1845 in Mannheim über die Bühne.
Adolf Fritz Guhl leitet das Radio Sinfonie Orchester Berlin.
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Re: Für die Klassikfreunde
"Cabaletta der Leonore" aus der Oper 'Die Heimkehr des Verbannten' von Otto Nicolai
Carl Otto Ehrenfried Nicolai (* 9. Juni 1810 in Königsberg; " 11. Mai 1849 in Berlin) war ein deutscher Komponist. Bekannt wurde vor allem seine Oper Die lustigen Weiber von Windsor; außerdem gründete er die Wiener Philharmoniker.
Die Heimkehr des Verbannten ist eine Oper in drei Akten von Otto Nicolai auf ein (weitestgehend aus dem Italienischen übersetztes) deutschsprachiges Libretto von Siegfried Kapper.
Sie basiert auf Nicolais 1841 entstandener Oper Il Proscritto auf ein Libretto von Gaetano Rossi, die am 13. März 1841 in der Scala in Mailand uraufgeführt wurde. Für Wien arbeitete der Komponist die Oper 1843 gemeinsam mit Siegfried Kapper nahezu vollständig um. Die Uraufführung der überarbeiteten deutschen Version erfolgte im Wiener Theater am Kärntnertor am 3. Februar 1844. Für eine geplante Aufführung in Berlin nahm Nicolai 1848 weitere Änderungen vor.
Die Wiener Fassung lag der von Michael Wittmann edierten Wiederaufführung 2011 am Opernhaus Chemnitz zugrunde.
Die Handlung spielt in England im Jahre 1461 zur Zeit der Rosenkriege. Lord Artur, der Graf von Norton, war vor vielen Jahren gezwungen gewesen, seine Heimat zu verlassen. Im Glauben ihr Mann sei gestorben, verlobte sich Leonore mit dem Grafen Edmund. Einen Tag vor der Hochzeit kehrt Arthur jedoch wieder heim. Schließlich ist Edmund bereit, auf Leonore zu verzichten und setzt beim König die Begnadigung seines Rivalen durch. Leonore, unfähig sich für einen der beiden Männer zu entscheiden, wählt den Freitod.
Es singt Julia Bauer. Frank Beermann leitet das Theater Chemnitz. Bitte als neuen Tab aktivieren:
https://www.youtube.com/watch?v=RbmbweTwCcA
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Jalana
Carl Otto Ehrenfried Nicolai (* 9. Juni 1810 in Königsberg; " 11. Mai 1849 in Berlin) war ein deutscher Komponist. Bekannt wurde vor allem seine Oper Die lustigen Weiber von Windsor; außerdem gründete er die Wiener Philharmoniker.
Die Heimkehr des Verbannten ist eine Oper in drei Akten von Otto Nicolai auf ein (weitestgehend aus dem Italienischen übersetztes) deutschsprachiges Libretto von Siegfried Kapper.
Sie basiert auf Nicolais 1841 entstandener Oper Il Proscritto auf ein Libretto von Gaetano Rossi, die am 13. März 1841 in der Scala in Mailand uraufgeführt wurde. Für Wien arbeitete der Komponist die Oper 1843 gemeinsam mit Siegfried Kapper nahezu vollständig um. Die Uraufführung der überarbeiteten deutschen Version erfolgte im Wiener Theater am Kärntnertor am 3. Februar 1844. Für eine geplante Aufführung in Berlin nahm Nicolai 1848 weitere Änderungen vor.
Die Wiener Fassung lag der von Michael Wittmann edierten Wiederaufführung 2011 am Opernhaus Chemnitz zugrunde.
Die Handlung spielt in England im Jahre 1461 zur Zeit der Rosenkriege. Lord Artur, der Graf von Norton, war vor vielen Jahren gezwungen gewesen, seine Heimat zu verlassen. Im Glauben ihr Mann sei gestorben, verlobte sich Leonore mit dem Grafen Edmund. Einen Tag vor der Hochzeit kehrt Arthur jedoch wieder heim. Schließlich ist Edmund bereit, auf Leonore zu verzichten und setzt beim König die Begnadigung seines Rivalen durch. Leonore, unfähig sich für einen der beiden Männer zu entscheiden, wählt den Freitod.
Es singt Julia Bauer. Frank Beermann leitet das Theater Chemnitz. Bitte als neuen Tab aktivieren:
https://www.youtube.com/watch?v=RbmbweTwCcA
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Re: Für die Klassikfreunde
2. Sinfonie in D-Dur Op.43 - Jean Sibelius
Johan Julius Christian ("Jean") Sibelius (* 8. Dezember 1865 in Hämeenlinna; " 20. September 1957 in Järvenpää bei Helsinki; auch genannt Janne Sibelius) war ein finnischer Komponist am Übergang von der Spätromantik zur Moderne.
Seine zweite Sinfonie in D-Dur op. 43 begann Jean Sibelius im Winter 1900 in Rapallo und vollendete sie 1902 in Finnland. Die Uraufführung fand am 8. März 1902 mit den Helsinkier Philharmonikern unter der Leitung des Komponisten statt. Nach dieser ersten Aufführung nahm Sibelius, wie schon bei seiner ersten Sinfonie, einige Änderungen vor, und diese revidierte Fassung fand ihre erste Aufführung am 10. November 1903 in Stockholm unter der Leitung von Armas Järnefelt. Die Sinfonie hat eine durchschnittliche Aufführungsdauer von 45 Minuten.
Die erste Schallplattenaufnahme wurde — wie schon bei der ersten Sinfonie — im Mai 1930 vom London Symphony Orchestra unter Robert Kajanus durchgeführt.
Im Jahr 2009 landete die Sinfonie bei dem "ABC Classic 100 Symphony Countdown" auf dem neunten Platz.
Sätze
Die Sinfonie hat nach traditionellem Muster vier Sätze, wobei allerdings der dritte Satz ohne Pause direkt in den vierten übergeht.
Allegretto — Poco allegro — Tranquillo, ma poco a poco ravvivando il tempo all"™allegro — Poco largamente — Tempo I — Poco allegro
Tempo andante, ma rubato — Poco allegro — Molto largamente — Andante sostenuto — Andante con moto ed energico — Allegro — Poco largamente — Molto largamente — Andante sostenuto — Andante con moto ed energico — Andante — Pesante
Vivacissimo — Lento e soave — Tempo primo — Lento e soave — (attacca)
Finale: Allegro moderato — Moderato assai — Meno moderato e poco a poco ravvivando il tempo — Tempo I — Largamente e pesante — Poco largamente — Molto largamente
Das Werk wächst organisch aus einem aufsteigenden Drei-Noten-Motiv heraus, das man zu Anfang hört und das in zahllosen Verwandlungen durch die gesamte Sinfonie erscheint und auch das dramatische Finale thematisch bestimmt.
Johan Julius Christian ("Jean") Sibelius (* 8. Dezember 1865 in Hämeenlinna; " 20. September 1957 in Järvenpää bei Helsinki; auch genannt Janne Sibelius) war ein finnischer Komponist am Übergang von der Spätromantik zur Moderne.
Seine zweite Sinfonie in D-Dur op. 43 begann Jean Sibelius im Winter 1900 in Rapallo und vollendete sie 1902 in Finnland. Die Uraufführung fand am 8. März 1902 mit den Helsinkier Philharmonikern unter der Leitung des Komponisten statt. Nach dieser ersten Aufführung nahm Sibelius, wie schon bei seiner ersten Sinfonie, einige Änderungen vor, und diese revidierte Fassung fand ihre erste Aufführung am 10. November 1903 in Stockholm unter der Leitung von Armas Järnefelt. Die Sinfonie hat eine durchschnittliche Aufführungsdauer von 45 Minuten.
Die erste Schallplattenaufnahme wurde — wie schon bei der ersten Sinfonie — im Mai 1930 vom London Symphony Orchestra unter Robert Kajanus durchgeführt.
Im Jahr 2009 landete die Sinfonie bei dem "ABC Classic 100 Symphony Countdown" auf dem neunten Platz.
Sätze
Die Sinfonie hat nach traditionellem Muster vier Sätze, wobei allerdings der dritte Satz ohne Pause direkt in den vierten übergeht.
Allegretto — Poco allegro — Tranquillo, ma poco a poco ravvivando il tempo all"™allegro — Poco largamente — Tempo I — Poco allegro
Tempo andante, ma rubato — Poco allegro — Molto largamente — Andante sostenuto — Andante con moto ed energico — Allegro — Poco largamente — Molto largamente — Andante sostenuto — Andante con moto ed energico — Andante — Pesante
Vivacissimo — Lento e soave — Tempo primo — Lento e soave — (attacca)
Finale: Allegro moderato — Moderato assai — Meno moderato e poco a poco ravvivando il tempo — Tempo I — Largamente e pesante — Poco largamente — Molto largamente
Das Werk wächst organisch aus einem aufsteigenden Drei-Noten-Motiv heraus, das man zu Anfang hört und das in zahllosen Verwandlungen durch die gesamte Sinfonie erscheint und auch das dramatische Finale thematisch bestimmt.
Nachdem Gott mich geschaffen hatte, sagte er: "Ups, da ist mir doch
ein Fehler passiert. Na egal, den müssen andere wieder ausbügeln. :-)"
ein Fehler passiert. Na egal, den müssen andere wieder ausbügeln. :-)"
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Re: Für die Klassikfreunde
"Teco io sto" aus der Oper 'Ein Maskenball' von Giuseppe Verdi
Un ballo in maschera (deutsch: Ein Maskenball) - Untertitel Amelia - ist eine Oper in drei Akten von Giuseppe Verdi. Das Libretto stammt von Antonio Somma nach dem Drama Gustave III: ou le bal masqué von Eugène Scribe.
Die Uraufführung fand am 17. Februar 1859 im Teatro Apollo in Rom statt.
Es singen Regine Crespin und Franco Corelli.
LG
Jalana
Un ballo in maschera (deutsch: Ein Maskenball) - Untertitel Amelia - ist eine Oper in drei Akten von Giuseppe Verdi. Das Libretto stammt von Antonio Somma nach dem Drama Gustave III: ou le bal masqué von Eugène Scribe.
Die Uraufführung fand am 17. Februar 1859 im Teatro Apollo in Rom statt.
Es singen Regine Crespin und Franco Corelli.
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Re: Für die Klassikfreunde
"Flötenkonzert in D-Dur KV314" von Wolfgang Amadeus Mozart
Wolfgang Amadeus Mozart, mit vollständigem Taufnamen: Joannes Chrysostomus Wolfgangus Theophilus Mozart, (* 27. Jänner 1756 in Salzburg, Fürsterzbistum Salzburg; " 5. Dezember 1791 in Wien), war ein Komponist der Wiener Klassik. Sein umfangreiches Werk genießt weltweite Popularität und gehört zum Bedeutendsten im Repertoire klassischer Musik. Er selbst nannte sich meist Wolfgang Amadé Mozart.
Es spielen Ayida Chan (Flöte) und Paul Switzler (Klavier).
LG
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Wolfgang Amadeus Mozart, mit vollständigem Taufnamen: Joannes Chrysostomus Wolfgangus Theophilus Mozart, (* 27. Jänner 1756 in Salzburg, Fürsterzbistum Salzburg; " 5. Dezember 1791 in Wien), war ein Komponist der Wiener Klassik. Sein umfangreiches Werk genießt weltweite Popularität und gehört zum Bedeutendsten im Repertoire klassischer Musik. Er selbst nannte sich meist Wolfgang Amadé Mozart.
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Re: Für die Klassikfreunde
"Eine Sylvesternacht für Violine und Klavier (1863)" von Friedrich Nietzsche
Friedrich Wilhelm Nietzsche (* 15. Oktober 1844 in Röcken; " 25. August 1900 in Weimar) war ein deutscher klassischer Philologe, dessen Hauptwerk jedoch aus Schriften besteht, die ihn — allerdings erst postum — als Philosophen weltberühmt machten. Als Nebenwerke schuf er Dichtungen und musikalische Kompositionen. Ursprünglich preußischer Staatsbürger, war er seit seiner Übersiedlung nach Basel 1869 staatenlos.
Es spielen Sven Meier (Violine) und Lauretta Altman (Klavier).
Neben Friedrich Nietzsche gibt es noch weitere Berühmtheiten die nebenbei auch noch kompositorisch aktiv waren.
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Friedrich Wilhelm Nietzsche (* 15. Oktober 1844 in Röcken; " 25. August 1900 in Weimar) war ein deutscher klassischer Philologe, dessen Hauptwerk jedoch aus Schriften besteht, die ihn — allerdings erst postum — als Philosophen weltberühmt machten. Als Nebenwerke schuf er Dichtungen und musikalische Kompositionen. Ursprünglich preußischer Staatsbürger, war er seit seiner Übersiedlung nach Basel 1869 staatenlos.
Es spielen Sven Meier (Violine) und Lauretta Altman (Klavier).
Neben Friedrich Nietzsche gibt es noch weitere Berühmtheiten die nebenbei auch noch kompositorisch aktiv waren.
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