Hallo Martina,
Ich kann dich schon verstehen. Wenn ich in den Spieger schaue, frage ich mich auch, ob daraus etwas werden kann, das als Frau akzeptiert wird. Auch wenn ich das Gefühl habe, als Frau glücklich leben zu können und mir mit dem inneren Kreis der Selbstfindung eine Basis für eine Selbsterkenntnis geschaffen habe, so ist diese Basis ja unter Ausblendung der Reaktion der Mitmenschen entstanden. Und in Abwandlung des Sprichwortes "Es kann der frömste nicht in Frieden leben, wenn ..." Kann man auch sagen, "Es kann der weiblichste nicht in Zufriedenheit leben, wenn seine Nachbarn ihn nicht als Frau (an-) erkennen."
Was ich nicht so recht verstehe, warum du deine Möglichkeiten nicht einfach ausprobierst. Wenn ich mich richtig erinnere, hast du die volle Unterstützung deiner Frau. Warum machst du nicht, z.B. Im Urlaub mach extrem auf Frau. Ich stelle mir vor, dass man danach weiß, ob das zu viel, gerade genug oder vielleicht noch zu wenig, zu kurz war. Dann kannst vielleicht auch dein zukünftiges Leben entsprechend gestalten. Hier im Forum sind schließlich auch einige andere, die ihre Weiblichkeit bei Bedarf ausleben. Und deine Familie hätte wohl auch nichts dagegen. Oder du wüstest, dass du ganz begründet auf Weiblichkeit verzichtest. Das wäre ja auch nicht schlimm, sondern ein schöner Zustand von Selbstfindung.
Ich glaube die Mücken fressen mich hier auf. Gute Nacht und schönes Wochen Ende.
LG Simone
P.S. Ich hatte keine Lust mehr, die Wochen und das Ende zu verbinden.
Die Logik eines Selbstbetrugs - # 2
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Simone
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Re: Die Logik eines Selbstbetrugs
Hallo Martina,
Ich verstehe deine Sorgen. Es sind auch meine. Nur das ein Wort von mir Trennung bedeutet, was schon einen schweren Fehler bedeuten könnte. Ob es das ist oder nicht würde ich wissen, wenn ich meiner Weiblichkeit gefröhnt habe. Aber ich habe immerhin die Vorstellung, dass ich zu einer Klarheit für mich kommen würde. Denkst du das denn über dich gar nicht? Ist es dir nicht in dem Moment , in dem du weißt, dass du als Frau leben willst egal, ob andere erkennen, dass du als Junge geboren wurdest? Ich stelle mir vor dann doch eine gewisse Zufriedenheit oder zumindest ein erstrebenswertes Ziel gefunden zu haben.
Lt. meinem Paartherapeuten ist ein Grund für den Wunsch Frau zu sein, dass ich das Mannsein nicht gelernt habe und (folglich) auch nie in meiner Männlichkeit bestätigt wurde. Wie ist das bei dir? Deine Frau geht fast alle Wege mit, die dich glücklich machen. Gibt es denn vielleicht einen Weg zurück zur Männlichkeit. Einen Weg, der nicht bedeutet Martina einfach adieu zu sagen, sondern, de rauche eine Veränderung in eurem Leben bedeutet, aber beide in ihrem Geburtsgeschlecht glücklich macht?
LG Simone
Ich verstehe deine Sorgen. Es sind auch meine. Nur das ein Wort von mir Trennung bedeutet, was schon einen schweren Fehler bedeuten könnte. Ob es das ist oder nicht würde ich wissen, wenn ich meiner Weiblichkeit gefröhnt habe. Aber ich habe immerhin die Vorstellung, dass ich zu einer Klarheit für mich kommen würde. Denkst du das denn über dich gar nicht? Ist es dir nicht in dem Moment , in dem du weißt, dass du als Frau leben willst egal, ob andere erkennen, dass du als Junge geboren wurdest? Ich stelle mir vor dann doch eine gewisse Zufriedenheit oder zumindest ein erstrebenswertes Ziel gefunden zu haben.
Lt. meinem Paartherapeuten ist ein Grund für den Wunsch Frau zu sein, dass ich das Mannsein nicht gelernt habe und (folglich) auch nie in meiner Männlichkeit bestätigt wurde. Wie ist das bei dir? Deine Frau geht fast alle Wege mit, die dich glücklich machen. Gibt es denn vielleicht einen Weg zurück zur Männlichkeit. Einen Weg, der nicht bedeutet Martina einfach adieu zu sagen, sondern, de rauche eine Veränderung in eurem Leben bedeutet, aber beide in ihrem Geburtsgeschlecht glücklich macht?
LG Simone