Für die Klassikfreunde - # 59
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Beatrix
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Re: Für die Klassikfreunde
Leck mir den Arsch fein recht schön sauber (KV 233) - Wolfgang Amadeus Mozart
Leck mir den Arsch fein recht schön sauber KV 233 (382d) ist ein dreistimmiger Kanon, der lange Zeit Wolfgang Amadeus Mozart zugeschrieben wurde. Das Werk wurde zusammen mit anderen Kanons von Mozart nach seinem Tod von seiner Witwe Constanze an seinen Verlag geschickt und daher Mozarts Werken zugerechnet. Der Kanon wurde erstmals im Jahr 1800 vom Leipziger Verlag Breitkopf & Härtel unter Mozarts Namen veröffentlicht. Wie der Musikwissenschaftler Wolfgang Plath 1988 nachweisen konnte, stammt die Komposition in Wirklichkeit von Wenzel Trnka von Krzowitz (1739—1791) und trug ursprünglich den Titel Tu sei gelosa, è vero. Die skatologische Textunterlegung stammt vermutlich von Mozart.
Text
Der mutmaßlich originale Text Mozarts, der 1991 wiederentdeckt worden ist, lautet:
Leck mire den A"¦ recht schon,
fein sauber lecke ihn,
fein sauber lecke, leck mire den A"¦
Das ist ein fettigs Begehren,
nur gut mit Butter geschmiert,
den das Lecken der Braten mein tagliches Thun.
Drei lecken mehr als Zweie,
nur her, machet die Prob"™
und leckt, leckt, leckt.
Jeder leckt sein A"¦ fur sich.
Hiervon war früher nur der Textanfang bekannt, in der Lesart Leck mir den Arsch fein recht schön sauber. In den ersten Druckausgaben der Mozartwerke von Breitkopf & Härtel wurde der ursprüngliche Text durch einen unverfänglichen ersetzt:
Nichts labt mich mehr als Wein
er schleicht so sacht hinein
er schleicht so sacht, er schleicht sacht hinein!
Er netzt, wenn alles gleich lechzet, die trockenen Kehlen allein;
läßt wenn Murrkopf auch ächzet, stets fröhlich mich sein.
Drum schwingt mit mir die Gläser! Stoßt an!
Laßt alle Sorgen sein! Stoßt an!
Wir ersäufen sie im Wein!
Leck mir den Arsch fein recht schön sauber KV 233 (382d) ist ein dreistimmiger Kanon, der lange Zeit Wolfgang Amadeus Mozart zugeschrieben wurde. Das Werk wurde zusammen mit anderen Kanons von Mozart nach seinem Tod von seiner Witwe Constanze an seinen Verlag geschickt und daher Mozarts Werken zugerechnet. Der Kanon wurde erstmals im Jahr 1800 vom Leipziger Verlag Breitkopf & Härtel unter Mozarts Namen veröffentlicht. Wie der Musikwissenschaftler Wolfgang Plath 1988 nachweisen konnte, stammt die Komposition in Wirklichkeit von Wenzel Trnka von Krzowitz (1739—1791) und trug ursprünglich den Titel Tu sei gelosa, è vero. Die skatologische Textunterlegung stammt vermutlich von Mozart.
Text
Der mutmaßlich originale Text Mozarts, der 1991 wiederentdeckt worden ist, lautet:
Leck mire den A"¦ recht schon,
fein sauber lecke ihn,
fein sauber lecke, leck mire den A"¦
Das ist ein fettigs Begehren,
nur gut mit Butter geschmiert,
den das Lecken der Braten mein tagliches Thun.
Drei lecken mehr als Zweie,
nur her, machet die Prob"™
und leckt, leckt, leckt.
Jeder leckt sein A"¦ fur sich.
Hiervon war früher nur der Textanfang bekannt, in der Lesart Leck mir den Arsch fein recht schön sauber. In den ersten Druckausgaben der Mozartwerke von Breitkopf & Härtel wurde der ursprüngliche Text durch einen unverfänglichen ersetzt:
Nichts labt mich mehr als Wein
er schleicht so sacht hinein
er schleicht so sacht, er schleicht sacht hinein!
Er netzt, wenn alles gleich lechzet, die trockenen Kehlen allein;
läßt wenn Murrkopf auch ächzet, stets fröhlich mich sein.
Drum schwingt mit mir die Gläser! Stoßt an!
Laßt alle Sorgen sein! Stoßt an!
Wir ersäufen sie im Wein!
Nachdem Gott mich geschaffen hatte, sagte er: "Ups, da ist mir doch
ein Fehler passiert. Na egal, den müssen andere wieder ausbügeln. :-)"
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Re: Für die Klassikfreunde
Duetto buffo di due gatti (Humoristisches Duett für zwei Katzen) - ist NICHT von Rossini
Duetto buffo di due gatti (Italienisch: "Humoristisches Duett für zwei Katzen") ist ein beliebtes Musikstück für zwei Soprane, das oft als Zugaben bei Konzerten erscheint. Der Text besteht ausschließlich aus dem Wort "Miau", das immer und immer wieder wiederholt wird.
Das Stück wurde und wird in der Regel Gioachino Rossini zugeschrieben. In Wirklichkeit aber ist es nicht von ihm, sondern eine Kompilation aus dem Jahr 1825, die zu einem Gutteil auf Rossinis Oper Otello von 1816 basiert. Das Arrangement stammt wahrscheinlich von dem englischen Komponisten Robert Lucas Pearsall, der es unter dem Pseudonym G. Berthold in Umlauf brachte. Eine von der populären Version abweichende Variante wurde unter der Autorschaft von Friedrich August Reißiger bekannt.
Aufbau
In der Reihenfolge des Auftretens umfasst das Stück folgende Zitate:
- die Katte-Cavatine des dänischen Komponisten Christoph Ernst Friedrich Weyse
- Abschnitt des Duetts von Otello und Jago in Rossinis Otello, Zweiter Akt.
- Abschnitt der Cabaletta der Arie Ah, come mai non senti in Rossinis Otello, Zweiter Akt, gesungen von Rodrigo
Duetto buffo di due gatti (Italienisch: "Humoristisches Duett für zwei Katzen") ist ein beliebtes Musikstück für zwei Soprane, das oft als Zugaben bei Konzerten erscheint. Der Text besteht ausschließlich aus dem Wort "Miau", das immer und immer wieder wiederholt wird.
Das Stück wurde und wird in der Regel Gioachino Rossini zugeschrieben. In Wirklichkeit aber ist es nicht von ihm, sondern eine Kompilation aus dem Jahr 1825, die zu einem Gutteil auf Rossinis Oper Otello von 1816 basiert. Das Arrangement stammt wahrscheinlich von dem englischen Komponisten Robert Lucas Pearsall, der es unter dem Pseudonym G. Berthold in Umlauf brachte. Eine von der populären Version abweichende Variante wurde unter der Autorschaft von Friedrich August Reißiger bekannt.
Aufbau
In der Reihenfolge des Auftretens umfasst das Stück folgende Zitate:
- die Katte-Cavatine des dänischen Komponisten Christoph Ernst Friedrich Weyse
- Abschnitt des Duetts von Otello und Jago in Rossinis Otello, Zweiter Akt.
- Abschnitt der Cabaletta der Arie Ah, come mai non senti in Rossinis Otello, Zweiter Akt, gesungen von Rodrigo
Nachdem Gott mich geschaffen hatte, sagte er: "Ups, da ist mir doch
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Re: Für die Klassikfreunde
"Klavierkonzert G-Dur" von Maurice Ravel
Joseph-Maurice Ravel (* 7. März 1875 in Ciboure; " 28. Dezember 1937 in Paris) war ein französischer Komponist und neben Claude Debussy Hauptvertreter des Impressionismus in der Musik.
Das Klavierkonzert in G-Dur wurde zwischen 1929 und 1931 von Maurice Ravel komponiert. Das Werk besteht aus drei Sätzen: Allegramente, Adagio assai, und Presto. Nach seiner erfolgreichen Konzerttournee durch Amerika wollte Ravel das Werk ursprünglich selber uraufführen. Gesundheitsbeschwerden hinderten ihn jedoch daran — durch vorbereitende Übungen der Etüden Franz Liszts und Frédéric Chopins litten seine Hände unter Ermüdungserscheinungen. Stattdessen wurde das Konzert am 14. Januar 1932 durch Ravel am Dirigentenpult des Orchestre Lamoureux und Marguerite Long am Flügel uraufgeführt. Long war eine für ihre Interpretationen der Werke Gabriel Faurés und Claude Debussys bekannte Pianistin und hatte Ravel bereits vorher um ein neu aufzuführendes Werk gebeten — letzten Endes widmete er ihr sogar die Partitur des Klavierkonzerts. Die Uraufführung auf dem Nordamerikanischen Kontinent fand am Abend des 22. April 1932 gleichzeitig durch das Boston Symphony Orchestra und das Philadelphia Orchestra in ihren jeweiligen Stammhäusern statt.
Ravel wurde während seiner Amerikatournee mit dem zu dieser Zeit in Paris und den Vereinigten Staaten hochmodernen Jazz vertraut und zeigte sich in höchstem Maße beeindruckt. Dieser Einfluss übte sich auch auf das Konzert aus, das durch Jazzharmonien und -eigenheiten geprägt ist.
Claudio Abbado leitet das Orchestra Sinfonica di Roma della RAI. Die Solistin ist Martha Argerich
LG
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Joseph-Maurice Ravel (* 7. März 1875 in Ciboure; " 28. Dezember 1937 in Paris) war ein französischer Komponist und neben Claude Debussy Hauptvertreter des Impressionismus in der Musik.
Das Klavierkonzert in G-Dur wurde zwischen 1929 und 1931 von Maurice Ravel komponiert. Das Werk besteht aus drei Sätzen: Allegramente, Adagio assai, und Presto. Nach seiner erfolgreichen Konzerttournee durch Amerika wollte Ravel das Werk ursprünglich selber uraufführen. Gesundheitsbeschwerden hinderten ihn jedoch daran — durch vorbereitende Übungen der Etüden Franz Liszts und Frédéric Chopins litten seine Hände unter Ermüdungserscheinungen. Stattdessen wurde das Konzert am 14. Januar 1932 durch Ravel am Dirigentenpult des Orchestre Lamoureux und Marguerite Long am Flügel uraufgeführt. Long war eine für ihre Interpretationen der Werke Gabriel Faurés und Claude Debussys bekannte Pianistin und hatte Ravel bereits vorher um ein neu aufzuführendes Werk gebeten — letzten Endes widmete er ihr sogar die Partitur des Klavierkonzerts. Die Uraufführung auf dem Nordamerikanischen Kontinent fand am Abend des 22. April 1932 gleichzeitig durch das Boston Symphony Orchestra und das Philadelphia Orchestra in ihren jeweiligen Stammhäusern statt.
Ravel wurde während seiner Amerikatournee mit dem zu dieser Zeit in Paris und den Vereinigten Staaten hochmodernen Jazz vertraut und zeigte sich in höchstem Maße beeindruckt. Dieser Einfluss übte sich auch auf das Konzert aus, das durch Jazzharmonien und -eigenheiten geprägt ist.
Claudio Abbado leitet das Orchestra Sinfonica di Roma della RAI. Die Solistin ist Martha Argerich
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Re: Für die Klassikfreunde
"Cuando está tan hondo!" aus der Zarzuela 'El barquillero' von Ruperto Chapà y Lorente
Ruperto Chapà y Lorente (* 27. März 1851 in Villena, Provinz Alicante; " 25. März 1909 in Madrid) war ein spanischer Komponist.
Bereits im Alter von sieben Jahren erhielt er Unterricht für Flöte und Klarinette. Später spielte er Kornett im Blasorchester seiner Stadt. Die Banda Municipal de Alicante dirigierte er mit 15 Jahren. Im Alter von 16 Jahren ging er zum Studium an das Konservatorium nach Madrid, wo er bei Miguel Galiana Harmonielehre und bei Emilio Arrieta Komposition studierte. Danach wurde er zunächst Dirigent eines Blasorchesters eines Artillerie Regiments. Dann studierte er in Paris am Konservatorium. Einige Jahre später ging er nach Rom, um seine musikalische Ausbildung zu vervollständigen.
1878 kehrte er nach Spanien zurück. Obwohl seine erste Zarzuela schon 1867 entstand, feierte er nach seiner Rückkehr aus Rom große Erfolge mit dieser besonderen Form der Bühnenmusik in Spanien. In der Folge erschienen jährlich ein bis zwei Zarzuelas von ihm, die ihm großen Ruhm einbrachten. In seinem Å’uvre befinden sich daneben auch Opern, Orchesterwerke, Blasorchesterwerke und Kammermusik.
Es singt Elina Garanca.
LG
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Ruperto Chapà y Lorente (* 27. März 1851 in Villena, Provinz Alicante; " 25. März 1909 in Madrid) war ein spanischer Komponist.
Bereits im Alter von sieben Jahren erhielt er Unterricht für Flöte und Klarinette. Später spielte er Kornett im Blasorchester seiner Stadt. Die Banda Municipal de Alicante dirigierte er mit 15 Jahren. Im Alter von 16 Jahren ging er zum Studium an das Konservatorium nach Madrid, wo er bei Miguel Galiana Harmonielehre und bei Emilio Arrieta Komposition studierte. Danach wurde er zunächst Dirigent eines Blasorchesters eines Artillerie Regiments. Dann studierte er in Paris am Konservatorium. Einige Jahre später ging er nach Rom, um seine musikalische Ausbildung zu vervollständigen.
1878 kehrte er nach Spanien zurück. Obwohl seine erste Zarzuela schon 1867 entstand, feierte er nach seiner Rückkehr aus Rom große Erfolge mit dieser besonderen Form der Bühnenmusik in Spanien. In der Folge erschienen jährlich ein bis zwei Zarzuelas von ihm, die ihm großen Ruhm einbrachten. In seinem Å’uvre befinden sich daneben auch Opern, Orchesterwerke, Blasorchesterwerke und Kammermusik.
Es singt Elina Garanca.
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Re: Für die Klassikfreunde
Simple Symphony Op. 4 - Benjamin Britten,
Edward Benjamin Britten, Baron Britten, OM CH (* 22. November 1913 in Lowestoft, Suffolk; " 4. Dezember 1976 in Aldeburgh, Suffolk) war ein bedeutender englischer Komponist, Dirigent und Pianist.
Die Simple Symphony (deutsch Einfache Sinfonie) ist ein Werk für Streichorchester von Benjamin Britten. Ursprünglich wurde es für Schulorchester geschrieben, es existiert auch eine Version für Streichquartett. Das Stück wurde 1934 in Norwich von einem Laienorchester uraufgeführt und dabei von Britten selbst dirigiert.
Das Stück basiert auf acht Kindheits-Themen des Komponisten (zwei pro Satz), für die er eine besondere Vorliebe hatte. Es besteht aus den vier Sätzen Boisterous Bourrée (ungestüme Bourrée), Playful Pizzicato (spielerisches Pizzicato), Sentimental Sarabande (sentimentale Sarabande) und Frolicsome Finale (ausgelassenes Finale). (Die Namen der Sätze sind jeweils Alliterationen.)
Insbesondere wegen des ohnehin pizzicato gespielten zweiten Satzes wird das Werk auch gerne von Zupforchestern gespielt.
1. Boisterous Bourree
2. Playful Pizzicato
3. Sentimental Saraband
4. Frolicsome Finale
Edward Benjamin Britten, Baron Britten, OM CH (* 22. November 1913 in Lowestoft, Suffolk; " 4. Dezember 1976 in Aldeburgh, Suffolk) war ein bedeutender englischer Komponist, Dirigent und Pianist.
Die Simple Symphony (deutsch Einfache Sinfonie) ist ein Werk für Streichorchester von Benjamin Britten. Ursprünglich wurde es für Schulorchester geschrieben, es existiert auch eine Version für Streichquartett. Das Stück wurde 1934 in Norwich von einem Laienorchester uraufgeführt und dabei von Britten selbst dirigiert.
Das Stück basiert auf acht Kindheits-Themen des Komponisten (zwei pro Satz), für die er eine besondere Vorliebe hatte. Es besteht aus den vier Sätzen Boisterous Bourrée (ungestüme Bourrée), Playful Pizzicato (spielerisches Pizzicato), Sentimental Sarabande (sentimentale Sarabande) und Frolicsome Finale (ausgelassenes Finale). (Die Namen der Sätze sind jeweils Alliterationen.)
Insbesondere wegen des ohnehin pizzicato gespielten zweiten Satzes wird das Werk auch gerne von Zupforchestern gespielt.
1. Boisterous Bourree
2. Playful Pizzicato
3. Sentimental Saraband
4. Frolicsome Finale
Nachdem Gott mich geschaffen hatte, sagte er: "Ups, da ist mir doch
ein Fehler passiert. Na egal, den müssen andere wieder ausbügeln. :-)"
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Re: Für die Klassikfreunde
Programmhinweis Festivalsommer auf 3SAT Live zeitversetzt Sonnabend 23.7. 22:35
Beethoven: Sinfonie Nr. 9 in d-Moll, op.125
Grazer Stefaniensaal, styriarte 2016
Mit Genia Kühmeier (Sopran), Elisabeth Kulmann (Mezzosopran),
Steve Davislim (Tenor) und Florian Boesch (Bass)
Chor: Arnold Schoenberg Chor
Orchester: Concentus Musicus Wien
Musikalische Leitung: Andrés Orozco-Estrada
"Viva la libertà !" - so klingt es durch die Nacht. Und das ist 2016 das Motto des Kulturfestivals "styriarte" in Graz. Der Ruf "Viva la libertà " führt an einen Wendepunkt der Geschichte.
Ludwig van Beethoven war 18 Jahre alt, als 1789 in Frankreich der Ruf nach Freiheit unüberhörbar wurde. Zum ersten Mal brach der Wunsch nach persönlicher Freiheit aus, die Zeit der Amerikanischen Unabhängigkeitsbewegung und der Französischen Revolution.
Und Beethoven schrieb ihn sich auf seine Fahnen. Sinfonie auf Sinfonie erstürmte er die Barrikaden einer ständisch zementierten Gesellschaft und öffnete den Zeitgenossen das Herz für eine neue Humanität.
Bei der styriarte 2016 kommen diese neun Sinfonien zur Aufführung - im Originalklang des Concentus Musicus, wenn auch nicht, wie ursprünglich geplant, unter der Leitung von Nikolaus Harnoncourt. Nach dem überraschenden Rückzug des Dirigenten im Dezember 2015 und dessen Tod im März 2016 übernehmen drei Maestri der übernächsten Generation diese große Aufgabe: Karina Canellakis aus den USA, Jérémie Rhorer aus Frankreich und Andrés Orozco-Estrada aus Kolumbien. Eine Entdeckungsreise zu den unverfälschten Klangfarben Beethovens und zum erschütternden Furor seiner Musik wird das allemal. Dass Beethovens Musik damals wie heute bis an die Grenzen der Spielbarkeit reicht und gerade dadurch Grenzen aufbricht, um den utopischen Raum der Freiheit zu öffnen, das wird mit diesem monumentalen Zyklus hörbar.
(ORF/3sat)
LG
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Beethoven: Sinfonie Nr. 9 in d-Moll, op.125
Grazer Stefaniensaal, styriarte 2016
Mit Genia Kühmeier (Sopran), Elisabeth Kulmann (Mezzosopran),
Steve Davislim (Tenor) und Florian Boesch (Bass)
Chor: Arnold Schoenberg Chor
Orchester: Concentus Musicus Wien
Musikalische Leitung: Andrés Orozco-Estrada
"Viva la libertà !" - so klingt es durch die Nacht. Und das ist 2016 das Motto des Kulturfestivals "styriarte" in Graz. Der Ruf "Viva la libertà " führt an einen Wendepunkt der Geschichte.
Ludwig van Beethoven war 18 Jahre alt, als 1789 in Frankreich der Ruf nach Freiheit unüberhörbar wurde. Zum ersten Mal brach der Wunsch nach persönlicher Freiheit aus, die Zeit der Amerikanischen Unabhängigkeitsbewegung und der Französischen Revolution.
Und Beethoven schrieb ihn sich auf seine Fahnen. Sinfonie auf Sinfonie erstürmte er die Barrikaden einer ständisch zementierten Gesellschaft und öffnete den Zeitgenossen das Herz für eine neue Humanität.
Bei der styriarte 2016 kommen diese neun Sinfonien zur Aufführung - im Originalklang des Concentus Musicus, wenn auch nicht, wie ursprünglich geplant, unter der Leitung von Nikolaus Harnoncourt. Nach dem überraschenden Rückzug des Dirigenten im Dezember 2015 und dessen Tod im März 2016 übernehmen drei Maestri der übernächsten Generation diese große Aufgabe: Karina Canellakis aus den USA, Jérémie Rhorer aus Frankreich und Andrés Orozco-Estrada aus Kolumbien. Eine Entdeckungsreise zu den unverfälschten Klangfarben Beethovens und zum erschütternden Furor seiner Musik wird das allemal. Dass Beethovens Musik damals wie heute bis an die Grenzen der Spielbarkeit reicht und gerade dadurch Grenzen aufbricht, um den utopischen Raum der Freiheit zu öffnen, das wird mit diesem monumentalen Zyklus hörbar.
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Re: Für die Klassikfreunde
"Wolgalied" aus der Operette 'Der Zarewitsch' von Franz Lehár
Franz Lehár (* 30. April 1870 in Komorn, Österreich-Ungarn (heute: Komárno, Slowakei); " 24. Oktober 1948 in Bad Ischl, Österreich) war ein österreichischer Komponist ungarischer Herkunft. Lehár gilt zusammen mit Oscar Straus, Emmerich Kálmán und Leo Fall als Begründer der sogenannten Silbernen Operettenära.
Der Zarewitsch ist eine Operette in drei Akten von Bela Jenbach und Heinz Reichert, die Musik wurde von Franz Lehár komponiert. Die Uraufführung fand am 21. Februar 1927 im Deutschen Künstlertheater in Berlin statt.
Rudolf Schock singt das Wolgalied.
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Franz Lehár (* 30. April 1870 in Komorn, Österreich-Ungarn (heute: Komárno, Slowakei); " 24. Oktober 1948 in Bad Ischl, Österreich) war ein österreichischer Komponist ungarischer Herkunft. Lehár gilt zusammen mit Oscar Straus, Emmerich Kálmán und Leo Fall als Begründer der sogenannten Silbernen Operettenära.
Der Zarewitsch ist eine Operette in drei Akten von Bela Jenbach und Heinz Reichert, die Musik wurde von Franz Lehár komponiert. Die Uraufführung fand am 21. Februar 1927 im Deutschen Künstlertheater in Berlin statt.
Rudolf Schock singt das Wolgalied.
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Re: Für die Klassikfreunde
"Un di felice, eterea" aus der Oper 'La Traviata' von Giuseppe Verdi
La Traviata (italienisch für Die vom Wege Abgekommene) ist eine Oper von Giuseppe Verdi (Musik) und Francesco Maria Piave (Libretto) nach dem Roman Die Kameliendame (1848), den der Autor Alexandre Dumas der Jüngere im Februar 1852 auch als Schauspiel auf die Bühne gebracht hatte. Die Oper wurde am 6. März 1853 im Teatro La Fenice in Venedig uraufgeführt und fiel zunächst beim Publikum durch, bevor sie überarbeitet zu einer der erfolgreichsten Opern der Musikgeschichte wurde.
Es singen Fritz Wunderlich und Teresa Stratas. Giuseppe Patanè dirigiert das Bayerische Staatorchester (bis 6:05).
LG
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La Traviata (italienisch für Die vom Wege Abgekommene) ist eine Oper von Giuseppe Verdi (Musik) und Francesco Maria Piave (Libretto) nach dem Roman Die Kameliendame (1848), den der Autor Alexandre Dumas der Jüngere im Februar 1852 auch als Schauspiel auf die Bühne gebracht hatte. Die Oper wurde am 6. März 1853 im Teatro La Fenice in Venedig uraufgeführt und fiel zunächst beim Publikum durch, bevor sie überarbeitet zu einer der erfolgreichsten Opern der Musikgeschichte wurde.
Es singen Fritz Wunderlich und Teresa Stratas. Giuseppe Patanè dirigiert das Bayerische Staatorchester (bis 6:05).
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Re: Für die Klassikfreunde
"Rumänische Rhapsodie No. 2" von George Enescu
George Enescu (* 19. August 1881 in Liveni Vîrnav, heute: George Enescu im Kreis Botos,ani; " 4. Mai 1955 in Paris) war ein rumänischer Komponist, Violinist und Dirigent.
Dem breiten Publikum ist Enescu mit den von der rumänischen Volksmusik inspirierten Stücken bekannt: der dritten Violinsonate dans le caractère populaire roumain (1926), der dritten Orchestersuite villageoise (1938), vor allem aber mit den beiden Rumänischen Rhapsodien op. 11 (1901), deren Popularität selbst ihrem Schöpfer unangenehm wurde. Sie verstellen noch heute den Blick auf das vielseitige Schaffen des bedeutendsten rumänischen Komponisten.
Es spielt Cluj-Napoca unter der Leitung von Vlad Agachi
LG
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George Enescu (* 19. August 1881 in Liveni Vîrnav, heute: George Enescu im Kreis Botos,ani; " 4. Mai 1955 in Paris) war ein rumänischer Komponist, Violinist und Dirigent.
Dem breiten Publikum ist Enescu mit den von der rumänischen Volksmusik inspirierten Stücken bekannt: der dritten Violinsonate dans le caractère populaire roumain (1926), der dritten Orchestersuite villageoise (1938), vor allem aber mit den beiden Rumänischen Rhapsodien op. 11 (1901), deren Popularität selbst ihrem Schöpfer unangenehm wurde. Sie verstellen noch heute den Blick auf das vielseitige Schaffen des bedeutendsten rumänischen Komponisten.
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Re: Für die Klassikfreunde
Musica notturna delle strade di Madrid - Luigi Boccherini
Luigi Rodolfo Boccherini (* 19. Februar 1743 in Lucca; " 28. Mai 1805 in Madrid) war ein italienischer Komponist und Cellist der vorklassischen und klassischen Epoche.
Zu den bekanntesten Werken aus der Zeit des Exils in Arenas gehört das Streichquintett op. 30 Nr. 6 (Musica Notturna delle Strade di Madrid), das die nachts in den Straßen von Madrid zu hörende Musik imitiert.
Luigi Rodolfo Boccherini (* 19. Februar 1743 in Lucca; " 28. Mai 1805 in Madrid) war ein italienischer Komponist und Cellist der vorklassischen und klassischen Epoche.
Zu den bekanntesten Werken aus der Zeit des Exils in Arenas gehört das Streichquintett op. 30 Nr. 6 (Musica Notturna delle Strade di Madrid), das die nachts in den Straßen von Madrid zu hörende Musik imitiert.
Nachdem Gott mich geschaffen hatte, sagte er: "Ups, da ist mir doch
ein Fehler passiert. Na egal, den müssen andere wieder ausbügeln. :-)"
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Re: Für die Klassikfreunde
"Suicidio" aus der Oper 'La Gioconda' von Amilcare Ponchielli
Amilcare Ponchielli (* 31. August oder 1. September 1834 in Paderno Fasolaro bei Cremona; " 16. Januar oder 17. Januar 1886 in Mailand) war ein italienischer Komponist und Musikpädagoge.
La Gioconda ist eine Oper in vier Akten von Amilcare Ponchielli. Das Libretto verfasste Arrigo Boito unter dem Pseudonym "Tobia Gorrio" nach dem Schauspiel "Angelo, tyran de Padoue" von Victor Hugo
Es singt Renata Tebaldi.
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Amilcare Ponchielli (* 31. August oder 1. September 1834 in Paderno Fasolaro bei Cremona; " 16. Januar oder 17. Januar 1886 in Mailand) war ein italienischer Komponist und Musikpädagoge.
La Gioconda ist eine Oper in vier Akten von Amilcare Ponchielli. Das Libretto verfasste Arrigo Boito unter dem Pseudonym "Tobia Gorrio" nach dem Schauspiel "Angelo, tyran de Padoue" von Victor Hugo
Es singt Renata Tebaldi.
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Re: Für die Klassikfreunde
"Schneeflocken-Walzer" aus dem Ballett 'Schwanensee' von Pjotr Iljitsch Tschaikowski
Schwanensee ist eines der berühmtesten Ballette zur Musik Pjotr Iljitsch Tschaikowskis. Es gehört zum Standardrepertoire klassischer Ballettkompanien. Insbesondere das Allegro Moderato aus den Schwanentänzen des 2. Akts ist in der Choreografie von Lew Iwanow Gegenstand unzähliger Parodien und daher als Tanz der vier kleinen Schwäne weit über das ballettinteressierte Publikum hinaus bekannt.
In Schwanensee lassen sich häufige Motive zahlreicher Märchen nachweisen: Insbesondere die unglücklich verzauberte Prinzessin, die durch die Liebe eines Prinzen erlöst wird. Auch das unglückliche Ende des ursprünglichen Librettos ist ein bekanntes Märchenmotiv des Schwanenmädchens oder auch Schwanenjungfrau.
Es tanzen die KünstlerInnen des Russische Nationalballetts (ab 0:59 Min).
LG
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Schwanensee ist eines der berühmtesten Ballette zur Musik Pjotr Iljitsch Tschaikowskis. Es gehört zum Standardrepertoire klassischer Ballettkompanien. Insbesondere das Allegro Moderato aus den Schwanentänzen des 2. Akts ist in der Choreografie von Lew Iwanow Gegenstand unzähliger Parodien und daher als Tanz der vier kleinen Schwäne weit über das ballettinteressierte Publikum hinaus bekannt.
In Schwanensee lassen sich häufige Motive zahlreicher Märchen nachweisen: Insbesondere die unglücklich verzauberte Prinzessin, die durch die Liebe eines Prinzen erlöst wird. Auch das unglückliche Ende des ursprünglichen Librettos ist ein bekanntes Märchenmotiv des Schwanenmädchens oder auch Schwanenjungfrau.
Es tanzen die KünstlerInnen des Russische Nationalballetts (ab 0:59 Min).
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Re: Für die Klassikfreunde
"Ave Maria zur Meditation" aus der Oper 'Thaïs' von Jules Massenet
Jules Émile Frédéric Massenet (* 12. Mai 1842 in Montaud bei Saint-Étienne; " 13. August 1912 in Paris) war ein französischer Opernkomponist des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Er war das jüngste von elf Kindern einer Offiziersfamilie. Von seiner Mutter bekam er den ersten Musikunterricht. Bereits als Elfjähriger (1853) erhielt er am Conservatoire de Paris die erste Ausbildung bei Ambroise Thomas und Charles Gounod und beendete dort 1863 sein Studium, als er den Prix de Rome gewann.
Thaïs ist eine Oper in drei Akten (sieben Bildern) von Jules Massenet (Musik) mit einem Libretto von Louis Gallet. Die Handlung beruht auf dem historischen Roman Thaïs (1890) von Anatole France, der wiederum auf das Drama Pafnutius (nach 962) der Hrotsvit von Gandersheim zurückgeht. Die Handlung geht auf die Legende um die ägyptische Hetäre und Eremitin Thais zurück, die ihrerseits wohl biographische Aspekte der älteren griechischen Hetäre Thaïs beinhaltet, der Geliebten Alexanders des Großen.
Es singt Nathalie Manfrino.
LG
Jalana
Jules Émile Frédéric Massenet (* 12. Mai 1842 in Montaud bei Saint-Étienne; " 13. August 1912 in Paris) war ein französischer Opernkomponist des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Er war das jüngste von elf Kindern einer Offiziersfamilie. Von seiner Mutter bekam er den ersten Musikunterricht. Bereits als Elfjähriger (1853) erhielt er am Conservatoire de Paris die erste Ausbildung bei Ambroise Thomas und Charles Gounod und beendete dort 1863 sein Studium, als er den Prix de Rome gewann.
Thaïs ist eine Oper in drei Akten (sieben Bildern) von Jules Massenet (Musik) mit einem Libretto von Louis Gallet. Die Handlung beruht auf dem historischen Roman Thaïs (1890) von Anatole France, der wiederum auf das Drama Pafnutius (nach 962) der Hrotsvit von Gandersheim zurückgeht. Die Handlung geht auf die Legende um die ägyptische Hetäre und Eremitin Thais zurück, die ihrerseits wohl biographische Aspekte der älteren griechischen Hetäre Thaïs beinhaltet, der Geliebten Alexanders des Großen.
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Re: Für die Klassikfreunde
Programmhinweis: Samstag 30. Juli 20:15 auf 3SAT
Festivalsommer: Parsifal - Bayreuther Festspiele, 25.7.2016
Bühnenweihfestspiel in drei Aufzügen
Darsteller:
Amfortas Ryan McKinny
Titurel Karl-Heinz Lehner
Gurnemanz Georg Zeppenfeld
Parsifal Klaus Florian Vogt
Klingsor Gerd Grochowski
Kundry Elena Pankratova
u.a.
Solisten: Klaus Florian Vogt (Tenor)
Libretto: Richard Wagner
Bühnenbild: Gisbert Jäkel
Kostüme: Jessica Karge
Musik: Richard Wagner
Chor: der Bayreuther Festspiele
Orchester: der Bayreuther Festspiele
Musikalische Leitung: Hartmut Haenichen
Regie: Uwe Eric Laufenberg
Fernsehregie: Michael Beyer
Moderation: Maximillian Maier
Erstausstrahlung
Die Bayreuther Festspiele eröffnen in diesem Jahr mit "Parsifal". Der designierte Gewandhauskapellmeister Andris Nelsons sollte dirigieren, trat jedoch kurzfristig von seinem Vertrag zurück.
Inzwischen konnte Bayreuth Hartmut Haenchen für die Neuproduktion gewinnen. 3sat zeigt die Eröffnungspremiere mit dem Tenor Klaus Florian Vogt in einer Neuninszenierung von Uwe Eric Laufenberg. Durch den Abend führt der BR-KLASSIK-Moderator Maximilian Maier.
Die Premiere der Neuinszenierung des "Parsifal" ist auch Hartmut Haenchens ganz persönliche Premiere: Erstmals wird er auf dem Grünen Hügel den Festspielchor und die rund 200 Musiker aus renommierten Orchestern Deutschlands und des Auslands, die eigens für die Bayreuther Festspiele jedes Jahr zusammen kommen, dirigieren.
Richard Wagner hat in seinem letzten großen Bühnenwerk mittelalterliche Sagenkreise um den Gralsritter "Parzival" verschmolzen und eine Oper über Leid und Erlösung, Moral und Erotik, Glaube und Atheismus komponiert, die seit ihrer Uraufführung eine ungebrochene Faszination auf ihre Zuhörer ausübt.
(ARD/BR/3sat)
LG
Jalana
Festivalsommer: Parsifal - Bayreuther Festspiele, 25.7.2016
Bühnenweihfestspiel in drei Aufzügen
Darsteller:
Amfortas Ryan McKinny
Titurel Karl-Heinz Lehner
Gurnemanz Georg Zeppenfeld
Parsifal Klaus Florian Vogt
Klingsor Gerd Grochowski
Kundry Elena Pankratova
u.a.
Solisten: Klaus Florian Vogt (Tenor)
Libretto: Richard Wagner
Bühnenbild: Gisbert Jäkel
Kostüme: Jessica Karge
Musik: Richard Wagner
Chor: der Bayreuther Festspiele
Orchester: der Bayreuther Festspiele
Musikalische Leitung: Hartmut Haenichen
Regie: Uwe Eric Laufenberg
Fernsehregie: Michael Beyer
Moderation: Maximillian Maier
Erstausstrahlung
Die Bayreuther Festspiele eröffnen in diesem Jahr mit "Parsifal". Der designierte Gewandhauskapellmeister Andris Nelsons sollte dirigieren, trat jedoch kurzfristig von seinem Vertrag zurück.
Inzwischen konnte Bayreuth Hartmut Haenchen für die Neuproduktion gewinnen. 3sat zeigt die Eröffnungspremiere mit dem Tenor Klaus Florian Vogt in einer Neuninszenierung von Uwe Eric Laufenberg. Durch den Abend führt der BR-KLASSIK-Moderator Maximilian Maier.
Die Premiere der Neuinszenierung des "Parsifal" ist auch Hartmut Haenchens ganz persönliche Premiere: Erstmals wird er auf dem Grünen Hügel den Festspielchor und die rund 200 Musiker aus renommierten Orchestern Deutschlands und des Auslands, die eigens für die Bayreuther Festspiele jedes Jahr zusammen kommen, dirigieren.
Richard Wagner hat in seinem letzten großen Bühnenwerk mittelalterliche Sagenkreise um den Gralsritter "Parzival" verschmolzen und eine Oper über Leid und Erlösung, Moral und Erotik, Glaube und Atheismus komponiert, die seit ihrer Uraufführung eine ungebrochene Faszination auf ihre Zuhörer ausübt.
(ARD/BR/3sat)
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Re: Für die Klassikfreunde
Ouvertüre der Operette "Tantalusqualen" von Franz von Suppé
Franz von Suppé, auch Suppè (* 18. April 1819 in Spalato (Split), Dalmatien; " 21. Mai 1895 in Wien), war ein österreichischer Komponist. Sein bürgerlicher Name lautet Francesco Ezechiele Ermenegildo Cavaliere Suppè-Demelli. Als Franz von Suppé hinterließ er ein Å’uvre mit über 200 Bühnenwerken, meist Operetten, von denen die Ouvertüren zu Dichter und Bauer und Leichte Kavallerie am bekanntesten sind. Seine Operette Boccaccio gehört zum Standard-Repertoire deutschsprachiger Bühnen.
Tantalusqualen wurde am 3. Oktober 1868 uraufgeführt.
LG
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Franz von Suppé, auch Suppè (* 18. April 1819 in Spalato (Split), Dalmatien; " 21. Mai 1895 in Wien), war ein österreichischer Komponist. Sein bürgerlicher Name lautet Francesco Ezechiele Ermenegildo Cavaliere Suppè-Demelli. Als Franz von Suppé hinterließ er ein Å’uvre mit über 200 Bühnenwerken, meist Operetten, von denen die Ouvertüren zu Dichter und Bauer und Leichte Kavallerie am bekanntesten sind. Seine Operette Boccaccio gehört zum Standard-Repertoire deutschsprachiger Bühnen.
Tantalusqualen wurde am 3. Oktober 1868 uraufgeführt.
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