Für die Klassikfreunde - # 58
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Jalana
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Re: Für die Klassikfreunde
"Danza Española No.2 - Habanera,Op.21 No.2" von Pablo de Sarasate
Pablo de Sarasate (* 10. März 1844 in Pamplona; " 20. September 1908 in Biarritz) war ein spanischer Geiger und Komponist. Sarasate begann sein Violinstudium im Alter von fünf Jahren unter seinem Vater, einem Artilleriekapellmeister. Später wurde er von ortsansässigen Lehrern unterrichtet. Sein erstes Konzert gab er im Alter von acht Jahren in La Coruña.
Eine Habanera ist ein Tanz afrokubanischen Ursprungs, der im 2/4-Takt gespielt wird, wobei der erste Achtelschlag punktiert wird. Dieser langsame, mit dem Tango verwandte Tanz stammt aus Kubas Hauptstadt Havanna. Er wurde im frühen 19. Jahrhundert aus den europäischen Kontertänzen entwickelt.
Bis zum Ende dieses Jahrhunderts wurde er über Spanien auch in Europa bekannt. Habaneras sind kulturell eng mit der Musik der Menschen an der spanischen Mittelmeerküste verbunden, vor allem in den Provinzen von Girona (Calella de Palafrugell) und Alicante (Torrevieja).
In ähnlicher Form findet sich dieser Rhythmus in der Milonga, einer Disziplin des Tango Argentino, wieder.
Es spielt Tianwa Yang.
LG
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Pablo de Sarasate (* 10. März 1844 in Pamplona; " 20. September 1908 in Biarritz) war ein spanischer Geiger und Komponist. Sarasate begann sein Violinstudium im Alter von fünf Jahren unter seinem Vater, einem Artilleriekapellmeister. Später wurde er von ortsansässigen Lehrern unterrichtet. Sein erstes Konzert gab er im Alter von acht Jahren in La Coruña.
Eine Habanera ist ein Tanz afrokubanischen Ursprungs, der im 2/4-Takt gespielt wird, wobei der erste Achtelschlag punktiert wird. Dieser langsame, mit dem Tango verwandte Tanz stammt aus Kubas Hauptstadt Havanna. Er wurde im frühen 19. Jahrhundert aus den europäischen Kontertänzen entwickelt.
Bis zum Ende dieses Jahrhunderts wurde er über Spanien auch in Europa bekannt. Habaneras sind kulturell eng mit der Musik der Menschen an der spanischen Mittelmeerküste verbunden, vor allem in den Provinzen von Girona (Calella de Palafrugell) und Alicante (Torrevieja).
In ähnlicher Form findet sich dieser Rhythmus in der Milonga, einer Disziplin des Tango Argentino, wieder.
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Re: Für die Klassikfreunde
"Regina Caeli, laetare" aus der Oper 'Cavalleria rusticana' von Pietro Mascagni
Pietro Mascagni (* 7. Dezember 1863 in Livorno; " 2. August 1945 in Rom) war ein italienischer Komponist, der mit seinen Opern neben Ruggero Leoncavallo und Giacomo Puccini einer der wichtigsten Vertreter des Verismo ist.
Cavalleria rusticana (Sizilianische Bauernehre) ist eine Oper in einem Akt von Pietro Mascagni. Als literarische Vorlage diente ihm die gleichnamige Erzählung von Giovanni Verga aus der Novellensammlung Sizilianische Novellen. Das Libretto stammt von Giovanni Verga, Giovanni Targioni-Tozzetti und Guido Menasci. Die Uraufführung fand am 17. Mai 1890 im Teatro dell'Opera di Roma (damals Teatro Costanzi) in Rom statt. Die Spieldauer der Oper beträgt etwa 70 Minuten. Die Oper spielt in einem sizilianischen Dorf am Ostermorgen. Stilistisch gehört die Oper zum Verismus.
Es singen Elina Garancia, der Kammerchor der Frauenkirche und der Sächsische Staatsopernchor Dresden.
LG
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Pietro Mascagni (* 7. Dezember 1863 in Livorno; " 2. August 1945 in Rom) war ein italienischer Komponist, der mit seinen Opern neben Ruggero Leoncavallo und Giacomo Puccini einer der wichtigsten Vertreter des Verismo ist.
Cavalleria rusticana (Sizilianische Bauernehre) ist eine Oper in einem Akt von Pietro Mascagni. Als literarische Vorlage diente ihm die gleichnamige Erzählung von Giovanni Verga aus der Novellensammlung Sizilianische Novellen. Das Libretto stammt von Giovanni Verga, Giovanni Targioni-Tozzetti und Guido Menasci. Die Uraufführung fand am 17. Mai 1890 im Teatro dell'Opera di Roma (damals Teatro Costanzi) in Rom statt. Die Spieldauer der Oper beträgt etwa 70 Minuten. Die Oper spielt in einem sizilianischen Dorf am Ostermorgen. Stilistisch gehört die Oper zum Verismus.
Es singen Elina Garancia, der Kammerchor der Frauenkirche und der Sächsische Staatsopernchor Dresden.
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Re: Für die Klassikfreunde
Ode to Death, Op.38 - Gustav Holst
Gustav Theodore Holst (engl. Aussprache: [həʊlst]; * 21. September 1874 in Cheltenham; " 25. Mai 1934 in London), geboren als Gustavus Theodore von Holst, war ein englischer Komponist.
Leben
Holst stammte väterlicherseits aus einer deutschbaltischen sowie lettisch-schwedischen Familie. Mütterlicherseits war die Familie vorwiegend britischer — weit entfernt auch spanischer — Herkunft. Er strebte zunächst eine Karriere als Pianist an; im Alter von siebzehn Jahren musste er diese Pläne infolge einer Nervenentzündung des Armes aufgeben. Holst studierte Komposition (bei Charles Villiers Stanford) und Posaune am Royal College of Music in London. Danach arbeitete er zwischen 1898 und 1903 in verschiedenen Orchestern als Posaunist. Holst war an einigen Institutionen als Musiklehrer beschäftigt und wurde schließlich musikalischer Direktor an der St Paul"™s Mädchenschule in Hammersmith.[1]
Zwischen 1919 und 1923 lehrte Holst Komposition am Royal College of Music und der Universität in Reading. Er war seit 1896 mit dem Komponisten und Dirigenten Ralph Vaughan Williams befreundet. Seine Tochter Imogen Holst (1907—1984) war ebenfalls Komponistin und Dirigentin.
Gustav Theodore Holst (engl. Aussprache: [həʊlst]; * 21. September 1874 in Cheltenham; " 25. Mai 1934 in London), geboren als Gustavus Theodore von Holst, war ein englischer Komponist.
Leben
Holst stammte väterlicherseits aus einer deutschbaltischen sowie lettisch-schwedischen Familie. Mütterlicherseits war die Familie vorwiegend britischer — weit entfernt auch spanischer — Herkunft. Er strebte zunächst eine Karriere als Pianist an; im Alter von siebzehn Jahren musste er diese Pläne infolge einer Nervenentzündung des Armes aufgeben. Holst studierte Komposition (bei Charles Villiers Stanford) und Posaune am Royal College of Music in London. Danach arbeitete er zwischen 1898 und 1903 in verschiedenen Orchestern als Posaunist. Holst war an einigen Institutionen als Musiklehrer beschäftigt und wurde schließlich musikalischer Direktor an der St Paul"™s Mädchenschule in Hammersmith.[1]
Zwischen 1919 und 1923 lehrte Holst Komposition am Royal College of Music und der Universität in Reading. Er war seit 1896 mit dem Komponisten und Dirigenten Ralph Vaughan Williams befreundet. Seine Tochter Imogen Holst (1907—1984) war ebenfalls Komponistin und Dirigentin.
Nachdem Gott mich geschaffen hatte, sagte er: "Ups, da ist mir doch
ein Fehler passiert. Na egal, den müssen andere wieder ausbügeln. :-)"
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Re: Für die Klassikfreunde
"Mephisto-Walzer Nr.3" von Franz Liszt
Franz Liszt, im Ungarischen Liszt Ferencz, wie er sich auch selbst schrieb, oder in neuerer Schreibweise Ferenc (* 22. Oktober 1811 in Raiding/Doborján, damals ungarisches Kronland des Kaisertums Österreich, heute Burgenland; " 31. Juli 1886 in Bayreuth), war ein österreichisch-ungarischer Komponist, Pianist, Dirigent, Theaterleiter, Musiklehrer und Schriftsteller.
Liszt war einer der prominentesten Klaviervirtuosen und einer der produktivsten Komponisten des 19. Jahrhunderts. Er hat in vielen unterschiedlichen Stilen und Gattungen komponiert, war mit seinen Sinfonischen Dichtungen ein Wegbereiter der "programmatischen Musik" und wird mit seinen Hauptwerken zur Neudeutschen Schule gezählt. Er war Mitbegründer des Allgemeinen Deutschen Musikvereins. Im Alter von 54 Jahren empfing Liszt in Rom die niederen Weihen und den Titel Abbé.
Die Mephisto-Walzer sind vier virtuose Stücke für Klavier solo von Franz Liszt. besondere Berühmtheit erlangte das erste, das regelmäßig im Konzert gespielt und gemeinhin der "Mephisto-Walzer" genannt wird. Die Mephisto-Walzer sind durch ihre diabolische Atmosphäre gut zu erkennen.
Mephisto-Walzer Nr. 3 treibt die harmonischen Experimente noch weiter. 1883 komponiert finden sich hier auf Quarten aufgebaute Akkorde und mehrere ominöse Passagen aus absteigenden Moll-Dreiklängen, deren Grundtöne einen Halbton auseinanderliegen. Dadurch gehört das Stück zu Liszts spätem, experimentellen Stil (während Nr. 2 noch den Weg dahin markiert). Liszt scheint eine Orchesterversion geplant zu haben, konnte sie aber möglicherweise aus gesundheitlichen Gründen nicht herstellen. Dieser Walzer ist der Pianistin und Komponistin Marie Jaëll gewidmet. 1883 entstand eine Fassung für Klavier zu vier Händen und es scheint eine Orchesterfassung von Alfred Reisenauer gegeben zu haben.
Der Solist ist Giuseppe Andaloro.
LG
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Franz Liszt, im Ungarischen Liszt Ferencz, wie er sich auch selbst schrieb, oder in neuerer Schreibweise Ferenc (* 22. Oktober 1811 in Raiding/Doborján, damals ungarisches Kronland des Kaisertums Österreich, heute Burgenland; " 31. Juli 1886 in Bayreuth), war ein österreichisch-ungarischer Komponist, Pianist, Dirigent, Theaterleiter, Musiklehrer und Schriftsteller.
Liszt war einer der prominentesten Klaviervirtuosen und einer der produktivsten Komponisten des 19. Jahrhunderts. Er hat in vielen unterschiedlichen Stilen und Gattungen komponiert, war mit seinen Sinfonischen Dichtungen ein Wegbereiter der "programmatischen Musik" und wird mit seinen Hauptwerken zur Neudeutschen Schule gezählt. Er war Mitbegründer des Allgemeinen Deutschen Musikvereins. Im Alter von 54 Jahren empfing Liszt in Rom die niederen Weihen und den Titel Abbé.
Die Mephisto-Walzer sind vier virtuose Stücke für Klavier solo von Franz Liszt. besondere Berühmtheit erlangte das erste, das regelmäßig im Konzert gespielt und gemeinhin der "Mephisto-Walzer" genannt wird. Die Mephisto-Walzer sind durch ihre diabolische Atmosphäre gut zu erkennen.
Mephisto-Walzer Nr. 3 treibt die harmonischen Experimente noch weiter. 1883 komponiert finden sich hier auf Quarten aufgebaute Akkorde und mehrere ominöse Passagen aus absteigenden Moll-Dreiklängen, deren Grundtöne einen Halbton auseinanderliegen. Dadurch gehört das Stück zu Liszts spätem, experimentellen Stil (während Nr. 2 noch den Weg dahin markiert). Liszt scheint eine Orchesterversion geplant zu haben, konnte sie aber möglicherweise aus gesundheitlichen Gründen nicht herstellen. Dieser Walzer ist der Pianistin und Komponistin Marie Jaëll gewidmet. 1883 entstand eine Fassung für Klavier zu vier Händen und es scheint eine Orchesterfassung von Alfred Reisenauer gegeben zu haben.
Der Solist ist Giuseppe Andaloro.
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Re: Für die Klassikfreunde
"Berceuse" aus der Oper 'Lakmé' von Léo Delibes
Léo Delibes (* 21. Februar 1836 bei Saint-Germain-du-Val (Sarthe); " 16. Januar 1891 in Paris) war ein französischer Komponist. Mit seiner einprägsamen Melodik, rhythmischen Brillanz und funkelnden farbigen Orchestrierung zählte er zu den beliebtesten Bühnenkomponisten der Romantik. Er belebte die Ballettkunst wie seit seinem Landsmann Rameau niemand mehr, trat aber auch mit einigen Opern hervor. Daneben schuf er Kirchenmusik und Lieder.
Lakmé ist eine Oper in drei Akten von Léo Delibes auf ein Libretto von Edmond Gondinet und Philippe Gille nach dem 1880 erschienenen Roman Rarahu ou Le Mariage de Loti von Pierre Loti.
Es singt Célia Zambon.
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Léo Delibes (* 21. Februar 1836 bei Saint-Germain-du-Val (Sarthe); " 16. Januar 1891 in Paris) war ein französischer Komponist. Mit seiner einprägsamen Melodik, rhythmischen Brillanz und funkelnden farbigen Orchestrierung zählte er zu den beliebtesten Bühnenkomponisten der Romantik. Er belebte die Ballettkunst wie seit seinem Landsmann Rameau niemand mehr, trat aber auch mit einigen Opern hervor. Daneben schuf er Kirchenmusik und Lieder.
Lakmé ist eine Oper in drei Akten von Léo Delibes auf ein Libretto von Edmond Gondinet und Philippe Gille nach dem 1880 erschienenen Roman Rarahu ou Le Mariage de Loti von Pierre Loti.
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Re: Für die Klassikfreunde
Brandenburgisches Konzert Nr. 5 D-Dur - BWV 1050 - Johann Sebastian Bach
Johann Sebastian Bachs Fünftes Brandenburgisches Konzert, BWV 1050, ist ein Konzert für Solocembalo, Flöte, Violine und Streichorchester, das zu den frühesten Beispielen eines solistischen Tasteninstruments mit Orchester zählt. Es ist Teil einer Sammlung von sechs Konzerten, deren Partitur Bach im März 1721 unter dem Titel Six Concerts avec plusieurs instruments an den Markgrafen Christian Ludwig von Brandenburg-Schwedt sandte. Die einzelnen Werke dieser Sammlung weisen in Besetzung und Charakter große Unterschiede auf.
Besetzung
Die Komposition stellt drei Soloinstrumente einem Streichorchester gegenüber. Dieses "Orchester" verzichtet allerdings ungewöhnlicherweise auf die zweite Violine, was in der Literatur allgemein durch das Fehlen des entsprechenden Spielers erklärt wird, also eine Entstehung für ein solistisches Ensemble nahelegt:
Solocembalo
Traversflöte solo
Violine solo
Violine (tutti)
Viola (tutti)
Violoncello (tutti)
Violone (tutti)
Entstehung
Eine Frühfassung (BWV 1050a) des Konzerts ist erhalten; in ihr ist das ausgeschriebene, unbegleitete Cembalosolo (Solo senza stromenti) nur achtzehn Takte lang. Dieser Part ist sicher für ein einmanualiges Instrument mit geringerem Tonumfang geschrieben worden,[1] also wohl vor dem Winter 1718/1719 entstanden, als Bach ein neues größeres Cembalo in Berlin abholte — für dieses große Cembalo mag dann später die bekannte umfangreiche Kadenz entstanden sein. Auch fehlte in der Frühfassung noch die Cellostimme, so dass hier offenbar tatsächlich nur sechs Musiker benötigt wurden.
Daher wurde vermutet, dieses Konzert sei für das geplante Zusammentreffen Bachs mit Louis Marchand im September 1717 geschrieben. Diese Veranstaltung fand in Dresden in der Wohnung des mit Bach befreundeten Geigers Jean-Baptiste Volumier statt. Selbstverständlich waren viele Musiker anwesend, und so ist es durchaus denkbar, dass Bach hier auch ein konzertantes Ensemblestück geplant hatte; Pierre-Gabriel Buffardin hätte dann die Soloflöte gespielt und der Hausherr die Solovioline.
Dem wurde entgegengehalten, dass die Solopartien für diese Virtuosen wesentlich zu einfach sind, und dass in Dresden durchaus Cembali mit größerem Tastaturumfang zur Verfügung standen. So wird heute das Konzert eher in Zusammenhang mit dem ersten Kuraufenthalt Fürst Leopolds in Karlsbad gebracht (Mai/Juli 1718), zu dem dieser sechs Musiker mitgenommen hatte. Dies würde das Fehlen einer zweiten Tuttivioline ebenso erklären, wie die wenig anspruchsvolle Flötenstimme, die auch von einem Spieler mit anderem Hauptinstrument zu bewältigen war.
Leipziger Barockorchester
"¢ Matthias Kiesling (Traversflöte)
"¢ Cornelia Strobelt (Violine) "¢ Almuth Reinhold (Viola)
"¢ Ulrike Becker (Violoncello) "¢ Felix Görg (Violine)
"¢ Francesco Corti (Cembalo; Gewinner des Int. Bach-Wettbewerbs Leipzig 2006)
Leitung: Konstanze Beyer (Violine)
Johann Sebastian Bachs Fünftes Brandenburgisches Konzert, BWV 1050, ist ein Konzert für Solocembalo, Flöte, Violine und Streichorchester, das zu den frühesten Beispielen eines solistischen Tasteninstruments mit Orchester zählt. Es ist Teil einer Sammlung von sechs Konzerten, deren Partitur Bach im März 1721 unter dem Titel Six Concerts avec plusieurs instruments an den Markgrafen Christian Ludwig von Brandenburg-Schwedt sandte. Die einzelnen Werke dieser Sammlung weisen in Besetzung und Charakter große Unterschiede auf.
Besetzung
Die Komposition stellt drei Soloinstrumente einem Streichorchester gegenüber. Dieses "Orchester" verzichtet allerdings ungewöhnlicherweise auf die zweite Violine, was in der Literatur allgemein durch das Fehlen des entsprechenden Spielers erklärt wird, also eine Entstehung für ein solistisches Ensemble nahelegt:
Solocembalo
Traversflöte solo
Violine solo
Violine (tutti)
Viola (tutti)
Violoncello (tutti)
Violone (tutti)
Entstehung
Eine Frühfassung (BWV 1050a) des Konzerts ist erhalten; in ihr ist das ausgeschriebene, unbegleitete Cembalosolo (Solo senza stromenti) nur achtzehn Takte lang. Dieser Part ist sicher für ein einmanualiges Instrument mit geringerem Tonumfang geschrieben worden,[1] also wohl vor dem Winter 1718/1719 entstanden, als Bach ein neues größeres Cembalo in Berlin abholte — für dieses große Cembalo mag dann später die bekannte umfangreiche Kadenz entstanden sein. Auch fehlte in der Frühfassung noch die Cellostimme, so dass hier offenbar tatsächlich nur sechs Musiker benötigt wurden.
Daher wurde vermutet, dieses Konzert sei für das geplante Zusammentreffen Bachs mit Louis Marchand im September 1717 geschrieben. Diese Veranstaltung fand in Dresden in der Wohnung des mit Bach befreundeten Geigers Jean-Baptiste Volumier statt. Selbstverständlich waren viele Musiker anwesend, und so ist es durchaus denkbar, dass Bach hier auch ein konzertantes Ensemblestück geplant hatte; Pierre-Gabriel Buffardin hätte dann die Soloflöte gespielt und der Hausherr die Solovioline.
Dem wurde entgegengehalten, dass die Solopartien für diese Virtuosen wesentlich zu einfach sind, und dass in Dresden durchaus Cembali mit größerem Tastaturumfang zur Verfügung standen. So wird heute das Konzert eher in Zusammenhang mit dem ersten Kuraufenthalt Fürst Leopolds in Karlsbad gebracht (Mai/Juli 1718), zu dem dieser sechs Musiker mitgenommen hatte. Dies würde das Fehlen einer zweiten Tuttivioline ebenso erklären, wie die wenig anspruchsvolle Flötenstimme, die auch von einem Spieler mit anderem Hauptinstrument zu bewältigen war.
Leipziger Barockorchester
"¢ Matthias Kiesling (Traversflöte)
"¢ Cornelia Strobelt (Violine) "¢ Almuth Reinhold (Viola)
"¢ Ulrike Becker (Violoncello) "¢ Felix Görg (Violine)
"¢ Francesco Corti (Cembalo; Gewinner des Int. Bach-Wettbewerbs Leipzig 2006)
Leitung: Konstanze Beyer (Violine)
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Re: Für die Klassikfreunde
"Als Flotter Geist - Ja, Das Alles Auf Ehr" aus der Operette 'Der Zigeunerbaron' von Johann Strauss Sohn
Der Zigeunerbaron ist eine Operette in drei Akten von Johann Strauss (Sohn). Das Libretto stammt von Ignaz Schnitzer und basiert auf der Novelle Sáffi von Mór Jókai. Die Uraufführung fand am 24. Oktober 1885 im Theater an der Wien in Wien statt.
Es singt Joseph Schmidt.
LG
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Der Zigeunerbaron ist eine Operette in drei Akten von Johann Strauss (Sohn). Das Libretto stammt von Ignaz Schnitzer und basiert auf der Novelle Sáffi von Mór Jókai. Die Uraufführung fand am 24. Oktober 1885 im Theater an der Wien in Wien statt.
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Re: Für die Klassikfreunde
"Teil 10 der Enigma-Variationen" von Sir Edward William Elgar
Sir Edward William Elgar (* 2. Juni 1857 in Broadheath bei Worcester; " 23. Februar 1934 in Worcester) war ein englischer Komponist. Sein bekanntestes Werk ist der "Pomp & Circumstance March No. 1", dessen Trioteil die Hymne Land of Hope and Glory entlehnt ist, die unter anderem jedes Jahr bei der Last Night of the Proms gespielt wird.
Die Enigma-Variationen sind ein Orchesterwerk (op. 36) des britischen Komponisten Edward Elgar. Die 14 Variationen beschreiben Menschen aus Elgars Umfeld.
Die Enigma-Variationen entstanden 1898, als Elgar eine zufällige Melodie auf dem Klavier spielte, die seiner Frau Alice gefiel. Anfang 1899 schickte er die Partitur, die er ursprünglich Variations on an Original Theme nannte (den jetzigen Namen Enigma bekam das Stück erst später), dem Dirigenten Hans Richter.
Hans Richter war es, der das Werk am 19. Juni in der St. James Hall in London aufführte. Die Enigma-Variationen machten Elgar international bekannt.
Die 10. Variation (Dorabella) erinnert an Dora Penny, eine weitere enge Freundin Elgars.
Sir Simon Rattle dirigiert das City of Birmingham Symphony Orchestra.
LG
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Sir Edward William Elgar (* 2. Juni 1857 in Broadheath bei Worcester; " 23. Februar 1934 in Worcester) war ein englischer Komponist. Sein bekanntestes Werk ist der "Pomp & Circumstance March No. 1", dessen Trioteil die Hymne Land of Hope and Glory entlehnt ist, die unter anderem jedes Jahr bei der Last Night of the Proms gespielt wird.
Die Enigma-Variationen sind ein Orchesterwerk (op. 36) des britischen Komponisten Edward Elgar. Die 14 Variationen beschreiben Menschen aus Elgars Umfeld.
Die Enigma-Variationen entstanden 1898, als Elgar eine zufällige Melodie auf dem Klavier spielte, die seiner Frau Alice gefiel. Anfang 1899 schickte er die Partitur, die er ursprünglich Variations on an Original Theme nannte (den jetzigen Namen Enigma bekam das Stück erst später), dem Dirigenten Hans Richter.
Hans Richter war es, der das Werk am 19. Juni in der St. James Hall in London aufführte. Die Enigma-Variationen machten Elgar international bekannt.
Die 10. Variation (Dorabella) erinnert an Dora Penny, eine weitere enge Freundin Elgars.
Sir Simon Rattle dirigiert das City of Birmingham Symphony Orchestra.
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Re: Für die Klassikfreunde
"Seguedille" aus der Oper 'Carmen' von Georges Bizet
Georges Bizet (* 25. Oktober 1838 in Paris als Alexandre-César-Léopold Bizet; " 3. Juni 1875 in Bougival, Département Yvelines bei Paris) war ein französischer Komponist der Romantik.
Carmen ist eine Oper in vier Akten von Georges Bizet. Das Libretto schrieben Henri Meilhac und Ludovic Halévy nach der gleichnamigen Novelle von Prosper Mérimée. Obwohl formal eine opéra comique und auch als solche bezeichnet, war Carmen "ein revolutionärer Bruch" mit dieser Operngattung. Die realistische Milieuschilderung, Dramatik und schicksalhafte Tragik machten sie zu einem Vorläufer des Verismo. Wegen dieser vom Publikum als "krass" empfundenen veristischen Handlungsdarstellung wurde die Uraufführung am 3. März 1875 in der Opéra-Comique eher ablehnend aufgenommen. Bald darauf jedoch wurde Carmen zu einem der größten Welterfolge der Operngeschichte, den der Komponist allerdings nicht mehr erlebte. Auch heute noch gehört Carmen zu den beliebtesten und meistaufgeführten Werken des Opernrepertoires.
Es singt Grace Bumbry.
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Georges Bizet (* 25. Oktober 1838 in Paris als Alexandre-César-Léopold Bizet; " 3. Juni 1875 in Bougival, Département Yvelines bei Paris) war ein französischer Komponist der Romantik.
Carmen ist eine Oper in vier Akten von Georges Bizet. Das Libretto schrieben Henri Meilhac und Ludovic Halévy nach der gleichnamigen Novelle von Prosper Mérimée. Obwohl formal eine opéra comique und auch als solche bezeichnet, war Carmen "ein revolutionärer Bruch" mit dieser Operngattung. Die realistische Milieuschilderung, Dramatik und schicksalhafte Tragik machten sie zu einem Vorläufer des Verismo. Wegen dieser vom Publikum als "krass" empfundenen veristischen Handlungsdarstellung wurde die Uraufführung am 3. März 1875 in der Opéra-Comique eher ablehnend aufgenommen. Bald darauf jedoch wurde Carmen zu einem der größten Welterfolge der Operngeschichte, den der Komponist allerdings nicht mehr erlebte. Auch heute noch gehört Carmen zu den beliebtesten und meistaufgeführten Werken des Opernrepertoires.
Es singt Grace Bumbry.
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Re: Für die Klassikfreunde
"Waldesruhe, B. 182 (1893)" von AntonÃn Dvorak
AntonÃn Leopold Dvorak (* 8. September 1841 in Nelahozeves; " 1. Mai 1904 in Prag) war ein böhmischer Komponist. Die Slawischen Tänze sind eine Sammlung von 16 Instrumentalstücken von AntonÃn Dvorák, die 1878 und 1886 entstanden und in zwei Bänden als Opus 46 und Opus 72 veröffentlicht wurden. Die Stücke wurden original für Klavier zu vier Händen komponiert und jeweils kurze Zeit später für Orchester bearbeitet. Sie gehören zu den bekanntesten Kompositionen des tschechischen Komponisten.
Waldesruhe B. 182 ist ein Konzert für Cello und Orchester.
Paul McCreesh leitet das Danmarks Radio Symfoniorkestret. Die Solistin ist Sol Gabetta.
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AntonÃn Leopold Dvorak (* 8. September 1841 in Nelahozeves; " 1. Mai 1904 in Prag) war ein böhmischer Komponist. Die Slawischen Tänze sind eine Sammlung von 16 Instrumentalstücken von AntonÃn Dvorák, die 1878 und 1886 entstanden und in zwei Bänden als Opus 46 und Opus 72 veröffentlicht wurden. Die Stücke wurden original für Klavier zu vier Händen komponiert und jeweils kurze Zeit später für Orchester bearbeitet. Sie gehören zu den bekanntesten Kompositionen des tschechischen Komponisten.
Waldesruhe B. 182 ist ein Konzert für Cello und Orchester.
Paul McCreesh leitet das Danmarks Radio Symfoniorkestret. Die Solistin ist Sol Gabetta.
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Re: Für die Klassikfreunde
Sinfonie A-Dur, op. 1 - Saint-Saëns
Charles Camille Saint-Saëns [ʃaÊl kamij sɛ̃sɑ̃s][1] (* 9. Oktober 1835 in Paris; " 16. Dezember 1921 in Algier) war ein französischer Pianist, Organist, Musikwissenschaftler, Musikpädagoge und Komponist der Romantik. Er wurde vor allem durch seine "große zoologische Fantasie" Karneval der Tiere und die Oper Samson et Dalila bekannt.
Allgemeines
Saint-Saëns schrieb die Sinfonie mit 15 Jahren, 1850, sie ist sein Opus 1 und gehört damit zum Frühstwerk des Komponisten. Saint-Saëns wandte sich damit der absoluten Musik zu, die aber damals in Frankreich wenig geschätzt war.
Das Werk enthält offensichtliche Einflüsse der Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart und Ludwig van Beethoven.
Heute wird das Werk kaum mehr gespielt, die 3. Sinfonie Saint-Saëns' ist die einzige seiner insgesamt fünf Sinfonien, die noch öfters erklingt.
Satzbezeichnungen
Poco adagio − Allegro vivace (A-Dur)
Andantino (D-Dur)
Scherzo vivace (A-Dur)
Finale: Allegro molto — Presto (A-Dur)
Charles Camille Saint-Saëns [ʃaÊl kamij sɛ̃sɑ̃s][1] (* 9. Oktober 1835 in Paris; " 16. Dezember 1921 in Algier) war ein französischer Pianist, Organist, Musikwissenschaftler, Musikpädagoge und Komponist der Romantik. Er wurde vor allem durch seine "große zoologische Fantasie" Karneval der Tiere und die Oper Samson et Dalila bekannt.
Allgemeines
Saint-Saëns schrieb die Sinfonie mit 15 Jahren, 1850, sie ist sein Opus 1 und gehört damit zum Frühstwerk des Komponisten. Saint-Saëns wandte sich damit der absoluten Musik zu, die aber damals in Frankreich wenig geschätzt war.
Das Werk enthält offensichtliche Einflüsse der Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart und Ludwig van Beethoven.
Heute wird das Werk kaum mehr gespielt, die 3. Sinfonie Saint-Saëns' ist die einzige seiner insgesamt fünf Sinfonien, die noch öfters erklingt.
Satzbezeichnungen
Poco adagio − Allegro vivace (A-Dur)
Andantino (D-Dur)
Scherzo vivace (A-Dur)
Finale: Allegro molto — Presto (A-Dur)
Nachdem Gott mich geschaffen hatte, sagte er: "Ups, da ist mir doch
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Re: Für die Klassikfreunde
"Si mi chiamano Mimi" aus der Oper 'La Bohème' von Giacomo Puccini
Giacomo Antonio Domenico Michele Secondo Maria Puccini (* 22. Dezember 1858 in Lucca; " 29. November 1924 in Brüssel) war ein italienischer Komponist, Vertreter des Verismus in seinem musikalischen Werk.
La Bohème ist eine Oper in vier Bildern, komponiert von Giacomo Puccini. Das Libretto wurde von Luigi Illica und Giuseppe Giacosa nach dem Roman Les scènes de la vie de bohème von Henri Murger verfasst. Die Uraufführung fand 1896 im Teatro Regio in Turin unter Arturo Toscanini statt. Trotz schlechter Kritiken nach der Uraufführung wurde La Bohème ein Welterfolg. Sie gehört zum Standard-Repertoire vieler Häuser und ist eine der weltweit am häufigsten aufgeführten Opern. La Bohème steht dem Verismo nahe, es geht um Leben, Leiden und Lieben von gewöhnlichen Menschen. Sie ist die vierte der zwölf Opern Puccinis und gilt als sein Meisterwerk.
Es singen Angela Gheorghiu und Roberto Alagna.
LG
Jalana
Giacomo Antonio Domenico Michele Secondo Maria Puccini (* 22. Dezember 1858 in Lucca; " 29. November 1924 in Brüssel) war ein italienischer Komponist, Vertreter des Verismus in seinem musikalischen Werk.
La Bohème ist eine Oper in vier Bildern, komponiert von Giacomo Puccini. Das Libretto wurde von Luigi Illica und Giuseppe Giacosa nach dem Roman Les scènes de la vie de bohème von Henri Murger verfasst. Die Uraufführung fand 1896 im Teatro Regio in Turin unter Arturo Toscanini statt. Trotz schlechter Kritiken nach der Uraufführung wurde La Bohème ein Welterfolg. Sie gehört zum Standard-Repertoire vieler Häuser und ist eine der weltweit am häufigsten aufgeführten Opern. La Bohème steht dem Verismo nahe, es geht um Leben, Leiden und Lieben von gewöhnlichen Menschen. Sie ist die vierte der zwölf Opern Puccinis und gilt als sein Meisterwerk.
Es singen Angela Gheorghiu und Roberto Alagna.
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Re: Für die Klassikfreunde
Ouvertüre der Oper "Rinaldo" von Georg Friedrich Händel
Rinaldo (HWV 7a/7b) ist eine Oper (Opera seria) in drei Akten von Georg Friedrich Händel. Sie ist der Beginn seiner dreißig Jahre währenden Laufbahn als Opernkomponist in London.
Rinaldo ist die erste Oper, die Händel in London schrieb. Zwar war der Komponist am 16. Juni 1710 zum Kapellmeister am Hofe von Hannover des Kurfürsten Georg Ludwig ernannt worden, doch schon im August 1710 reiste Händel über Düsseldorf nach London, wo er im November 1710 eintraf. Zu der Zeit hatte der Dramatiker Aaron Hill im Alter von 24 Jahren die Direktion des Queen"™s Theatre am Haymarket übernommen. Zugleich war dem Theater das Monopol für Opernproduktionen zugesprochen worden.
Zum großen Erfolg der Oper hat vor allem die Arie der Almirena Lascia ch"˜io pianga mia cruda sorte ("Lass mich beweinen mein grausames Schicksal") beigetragen. Dieses musikalische Material hatte Händel zuvor schon in Hamburg für seine erste Oper Almira (1705), hier eine rein instrumentale Sarabande, und in der Sopran-Arie Lascia la spina seines römischen Oratoriums Il trionfo del Tempo e del Disinganno (1707) verwendet.
LG
Jalana
Rinaldo (HWV 7a/7b) ist eine Oper (Opera seria) in drei Akten von Georg Friedrich Händel. Sie ist der Beginn seiner dreißig Jahre währenden Laufbahn als Opernkomponist in London.
Rinaldo ist die erste Oper, die Händel in London schrieb. Zwar war der Komponist am 16. Juni 1710 zum Kapellmeister am Hofe von Hannover des Kurfürsten Georg Ludwig ernannt worden, doch schon im August 1710 reiste Händel über Düsseldorf nach London, wo er im November 1710 eintraf. Zu der Zeit hatte der Dramatiker Aaron Hill im Alter von 24 Jahren die Direktion des Queen"™s Theatre am Haymarket übernommen. Zugleich war dem Theater das Monopol für Opernproduktionen zugesprochen worden.
Zum großen Erfolg der Oper hat vor allem die Arie der Almirena Lascia ch"˜io pianga mia cruda sorte ("Lass mich beweinen mein grausames Schicksal") beigetragen. Dieses musikalische Material hatte Händel zuvor schon in Hamburg für seine erste Oper Almira (1705), hier eine rein instrumentale Sarabande, und in der Sopran-Arie Lascia la spina seines römischen Oratoriums Il trionfo del Tempo e del Disinganno (1707) verwendet.
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Re: Für die Klassikfreunde
"Als tod beweint man mich" aus der Oper 'Die Rheinnixen' von Jacques Offenbach
Jacques Offenbach (* 20. Juni 1819 in Köln; " 5. Oktober 1880 in Paris; geboren als Jakob Eberst) war ein deutsch-französischer Komponist und Cellist. Er gilt als Begründer der modernen Operette als eigenständiges und anerkanntes Genre des Musiktheaters.
Die Rheinnixen (franz.: Les fées du Rhin) ist eine große romantische Oper in vier Akten von Jacques Offenbach, das Libretto stammt von Charles Nuitter (eigentlich: Charles Louis Etienne Truinet). Die Spieldauer beträgt etwa dreieinhalb Stunden.
Die Oper spielt zur Zeit des Ritterkrieges im Herbst 1522. Franz von Sickingen (1481-1523) war von der oberrheinischen Ritterschaft im Jahre 1522 zu ihrem Hauptmann gewählt worden. Im Sommer 1522 begann er eine Fehde gegen Richard von Greiffenklau, den geistlichen Kurfürsten von Trier. Sickingen belagerte im September 1522 die Stadt, musste die Belagerung aber nach wenigen Tagen abbrechen, weil der Landgraf von Hessen und der Kurfürst von der Pfalz dem Erzbischof zu Hilfe kamen. Beim Gegenschlag im Frühjahr 1523 wurde die Ebernburg bei Kreuznach zerstört, und Sickingen musste sich auf seine Burg Nanstein bei Landstuhl (heute Landkreis Kaiserslautern) zurückziehen. Er kapitulierte am 7. Mai und starb noch am selben Tag an seinen schweren Verletzungen. Im Sommer zerstörte ein Heer des "Schwäbischen Bundes" mehr als 30 Schlösser und Burgen von Rittern und bereitete so der Ritterschaftsbewegung im Heiligen Römischen Reich ein Ende.
Es singt Martina Zadro.
LG
Jalana
Jacques Offenbach (* 20. Juni 1819 in Köln; " 5. Oktober 1880 in Paris; geboren als Jakob Eberst) war ein deutsch-französischer Komponist und Cellist. Er gilt als Begründer der modernen Operette als eigenständiges und anerkanntes Genre des Musiktheaters.
Die Rheinnixen (franz.: Les fées du Rhin) ist eine große romantische Oper in vier Akten von Jacques Offenbach, das Libretto stammt von Charles Nuitter (eigentlich: Charles Louis Etienne Truinet). Die Spieldauer beträgt etwa dreieinhalb Stunden.
Die Oper spielt zur Zeit des Ritterkrieges im Herbst 1522. Franz von Sickingen (1481-1523) war von der oberrheinischen Ritterschaft im Jahre 1522 zu ihrem Hauptmann gewählt worden. Im Sommer 1522 begann er eine Fehde gegen Richard von Greiffenklau, den geistlichen Kurfürsten von Trier. Sickingen belagerte im September 1522 die Stadt, musste die Belagerung aber nach wenigen Tagen abbrechen, weil der Landgraf von Hessen und der Kurfürst von der Pfalz dem Erzbischof zu Hilfe kamen. Beim Gegenschlag im Frühjahr 1523 wurde die Ebernburg bei Kreuznach zerstört, und Sickingen musste sich auf seine Burg Nanstein bei Landstuhl (heute Landkreis Kaiserslautern) zurückziehen. Er kapitulierte am 7. Mai und starb noch am selben Tag an seinen schweren Verletzungen. Im Sommer zerstörte ein Heer des "Schwäbischen Bundes" mehr als 30 Schlösser und Burgen von Rittern und bereitete so der Ritterschaftsbewegung im Heiligen Römischen Reich ein Ende.
Es singt Martina Zadro.
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Re: Für die Klassikfreunde
"La Marseillaise" von Claude Joseph Rouget de Lisle
Die Marseillaise ist die Nationalhymne der Französischen Republik.
Die Marseillaise wurde von Claude Joseph Rouget de Lisle in der Nacht auf den 26. April 1792 während der Kriegserklärung an Österreich im elsässischen Straßburg verfasst. Sie hatte zunächst den Titel Chant de guerre pour l"™armée du Rhin, d. h. "Kriegslied für die Rheinarmee", und war dem Oberbefehlshaber und Gouverneur von Straßburg, dem im Jahr zuvor zum Marschall von Frankreich ernannten Grafen Luckner, gewidmet. Daher ertönt die Marseillaise noch heute täglich um 12:05 Uhr vom Glockenspiel auf dem Marktplatz in Cham in der Oberpfalz, dem Geburtsort des Grafen.
Die folgende Orchesterbearbeitung stammt von Hector Berlioz aus dem Jahr 1830. Daniele Gatti leitete das Orchestre National de France am gestrigen Nationalfeiertag.
Je suis Nice (Nizza)!
In Trauer
Jalana
Die Marseillaise ist die Nationalhymne der Französischen Republik.
Die Marseillaise wurde von Claude Joseph Rouget de Lisle in der Nacht auf den 26. April 1792 während der Kriegserklärung an Österreich im elsässischen Straßburg verfasst. Sie hatte zunächst den Titel Chant de guerre pour l"™armée du Rhin, d. h. "Kriegslied für die Rheinarmee", und war dem Oberbefehlshaber und Gouverneur von Straßburg, dem im Jahr zuvor zum Marschall von Frankreich ernannten Grafen Luckner, gewidmet. Daher ertönt die Marseillaise noch heute täglich um 12:05 Uhr vom Glockenspiel auf dem Marktplatz in Cham in der Oberpfalz, dem Geburtsort des Grafen.
Die folgende Orchesterbearbeitung stammt von Hector Berlioz aus dem Jahr 1830. Daniele Gatti leitete das Orchestre National de France am gestrigen Nationalfeiertag.
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