Chrissie hat geschrieben:
Hi, nach diversen Outings betuflich und privat in den letzten Wochen kann ich aus Erfahrung sagen: Die Leute sind aufgeklärt und es ist nichts aufregendes mehr. Daher gehen Sie selbst nach einem Outing sofort zur Tagesordnung über.
Die wenigsten wissen was Transsexualität usw. ist. Höchstens mal vom hören sagen aus'm Fernsehen. Aber nicht wie sie entsteht und was die Ursachen sein könnten.
Da wird alles bunt mit Homosexualität, Crossdressing und Intersex durcheinander gemischt. Derzeit liest man auch öfters den Running Gag, dass sich jemand als Kampfhubschrauber fühlt oder als Schwan gefangen im menschlichen Körper und Hormone fürs Federwachstum einnehmen möchte und die Arme zu Flügeln umoperieren. Wie reagiert man nun sachlich darauf? Mit dem Hintergrund, sich nicht auf eine mentale Störung zu beziehen wie die Kritiker, denn das wäre gegeben, wenn man sagt dass sich welche dem anderen Geschlecht zugehörig fühlen, aber warum nicht auch einem Tier? Mit wissenschaftlichen Grundlagen, dass Transexualität neurologisch nachweisbar ist, lässt sie auch kalt, weil sie sie sich auf eine mentale Störung berufen. Auf der anderen Seite ist ein Wandel zu erkennen, wo welche neuerdings darauf bestehen, dass es sich um Männer in Frauenkleidern handelt und dieses Person auch mit männlichen Pronomen ansprechen wollen. Das könnte zwar in der Akzeptanz des Crossdressing dienlich sein, dass akzeptiert wird, dass es sowas gibt, stellt aber gleichzeitig das Konstrukt der Transsexualität infrage, weil die Chromosmen immer noch männlich oder weiblich sind
und Transfrauen auch nicht schwanger werden können.
Chrissie hat geschrieben:
Auch wir haben sicher schon mal eine Begleitung auf einen besonders grossen oder besonders dicken oder auch besonders schönen Menschen aufmerksam gemacht und uns über irgendjemand aufgeregt, der uns nicht gefiehl.
Nein. Ich zumindest noch nicht. Warum soll ich mich über jemanden aufregen, der mir nicht gefällt? Und einen schönen Menschen gutieren ist wohl gar nicht zu vergleichen mit abfälligen Bemerkungen über Dicke, Dünne, Behinderte oder Schwarze.
Chrissie hat geschrieben:
Wenn einer Blödsinn redet kann man ihn ggf. drauf aufmerksam machen. Ich habe auch en homme früher hà ufig Kommentate bekommen " Wie ist die Luft da oben?" Weil ich 205 cm habe. Ich antworte dann nur: Klasse, stinkt wenigstens nicht nach Zwergen. Die meisten haben dann gemerkt, was sie für einen Stuss reden und waren dann handzahm.
LG Chrissie
Der Spruch rührt aber mehr daher, weil kleineren Menschen eher von großen Menschen Kompetenz abgesprochen wird und ihnen mangelndes Durchsetzungsvermögen angedichtet wird. "Wie ist die Luft da oben?" ist nun wirklich nichts, womit man einen arroganten hochgewachsenen Mann aus der Fassung bringen kann. Das lädt geradezu ein, dass der Kleinere den kürzeren zieht. Ich war in meiner Klasse oft der kleinste und bekam auch ähnliche Zwergen Sprüche zu hören. Das hat sich aber schnell gelegt, nachdem ich den ihre Größe als Makel tituliert habe, dass ich nicht aus der Dachrinne saufen muss und nicht mit Wachstumshormonen in der Babynarhung abgefüllt worden bin. Letzteres fiel mir auf, dass alle ach 90 geborenen in der Regel immer viel größer sind und mein Jahrgang in etwa gleichgroß ist, wie ich.