mal was Provokantes sagen
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Hugo
mal was Provokantes sagen
Hallo!
Neu hier, aber keinesfalls neuer Crossdresser und noch weniger ein junger Crossdresser. Ich hatte schon mich sehr irritierenden Freude an Frauenkleidung, als noch niemand zwischen ganz überwiegend heterosexuellen Crossdressern, meist schwulen Transvestiten, den Drag Queens als Berufsfrauen und Transsexuellen unterschieden hatte. Irritierend für mich war, dass ich nie daran zweifelte, ein Mann zu sein, mich Männer als Partner nie interessiert haben und ich auch keinesfalls die angeblich fraulichen Tugenden pflegte. Und dass ich in meinem Kleiderschrank die Damen- und Herrensachen ziemlich durcheinander aufbewahre. Meine erste Frau wusste davon und ließ mich machen, meine zweite ebenfalls. Ich war und bin ja als Ehemann und Gefährte präsent und habe sie nie in diese Angelegenheit hineingezogen.
Nur Frauenkleidung an mir macht mich an und gefällt mir. Ins Theater oder ins Café gehe ich natürlich, nachdem ich bemerkt hatte, dass (in der Großstadt) es niemand wirklich interessiert. Auch Verkäuferinnen nicht. Allerdings habe ich immer auf gepflegte, elegante, aber nie extravagante Kleidung wert gelegt. Und keine Perücke mit langen, roten Haaren getragen... sondern (jetzt) in schönem Grau, meinem Alter entsprechend.
Das zur Einleitung.
Warum werden Crossdresser abgelehnt?
Sie sehen in aller Regel unmöglich bis lächerlich aus.
Stampfen wie Elefanten, ziehen sich modischen Kram an, den keine Frau tragen würde. Tragen Stöckelschuhe, ohne zwei Schritte damit laufen zu können. Sie sehen aus wie verunglückte Träume von Frau. Ich habe Tausende von Bildern im Netz angeschaut.... sie machen sich keinerlei Gedanken darüber, dass ein männlicher Körper anders ist als ein weiblicher, also eine weibliche Kleidung von einem Mann nicht übernommen, sondern neu erschaffen werden muss. Und je femininer eine Kleidung ist, je lächerlicher (Minirock!). Je maskuliner die weibliche Kleidung ist, desto besser passt sie zum Mann. Kostüm, Business-Kleidung, gerade Schnitte, schwere Stoffe, Blockabsätze, alles, was eine Frau tragen würde, die eben strenger gekleidet sein will. Das gilt auch für Make-up und Perücke.
Junge Crossdresser haben weniger Probleme, aber wir älteren Männer sehen erst wieder weiblich aus, wenn wir echte Omas sind -in diesem fortgeschrittenen Alter gleichen sich die Geschlechter ziemlich an -bis zum Männerbusen!
Also: die Ablehnung der Crossdresser ist eine ästhetische Ablehnung. Ich habe im Theater oder im Lokal keinerlei Ablehnung gespürt, wenn ich gut ausgesehen habe, geschmackvoll, eher damenhaft, gekleidet war und ganz wichtig: NICHT VERBERGEN WOLLTE, DASS ICH EIN MANN IN FRAUENKLEIDUNG BIN, als Frau "durchgehen" wollte, nicht als Mann erkannt werden wollte. Crossdresser werden von jeder Frau sofort erkannt! Ist man ganz selbstverständlich ein Mann, der sich so gekleidet hat, dann ist es gut so. Da lacht keiner hinterher, weil man auch keine Kieksstimme versucht. Ich bin auch nie auf eine Damentoilette gegangen -was habe ich da verloren? Und einen Frauennamen habe ich nur, weil es in der Szene eben so üblich ist.
Tja, schaut in den Spiegel, schaut ins Netz -es sieht bei älteren Männern immer einfach komisch aus. Und vor allem, wenn sie noch dazu neckisch gucken.
Ich darf nochmal erwähnen, dass ich mehr Damen- als Herrenkleidung besitze.
Dass ich Transsexuelle als kastrierte Männer mit geschlechtsangleichenden chirurgischen Eingriffen sehe und nicht als Frauen, setzt meinem Argument die Sahnehaube auf: Wir sind und bleiben Männer und werden immer als Männer gesehen werden. Und nur akzeptiert werden, wenn wir uns als Männer akzeptieren. Als Männer, die eben manchmal, öfter, oft, immer, ewig sich WIE Frauen geben, aber keine sind. Frauen, die Männerkleidung tragen, sind zwar männlicher aussehend, aber sind selbstverständlich Frauen. Dummerweise stehen Frauen Männerklamotten auch gut -das schaut man gerne hin. Wir müssen schon höllisch aufpassen, dass wir nicht als Schießbudenfiguren rumlaufen.
Deshalb trauen wir uns nicht raus.
Passieren tut nämlich garnichts. Aber das Lachen hinter dem Rücken, das tötet.
Grüße ringsum.
PS: ich habe mein Crossdressing nicht an die große Glocke ghängt, weil es zur Chrakterisierung meiner Person zu dominant geworden wäre. Allerdings gebe ich zu, dass es zwei Jahrzehnte gedauert hat, bis ich wusste, dass ich mit Büstenhalter, Kostüm und Make-Up genau derselbe Typ bin wie in Cordhose, Jeans oder Anzug. Bloß anders gekleidet und mit anderen Bewegungen. Im Kleid habe ich nicht lieber abgewaschen als mit Hose.
Neu hier, aber keinesfalls neuer Crossdresser und noch weniger ein junger Crossdresser. Ich hatte schon mich sehr irritierenden Freude an Frauenkleidung, als noch niemand zwischen ganz überwiegend heterosexuellen Crossdressern, meist schwulen Transvestiten, den Drag Queens als Berufsfrauen und Transsexuellen unterschieden hatte. Irritierend für mich war, dass ich nie daran zweifelte, ein Mann zu sein, mich Männer als Partner nie interessiert haben und ich auch keinesfalls die angeblich fraulichen Tugenden pflegte. Und dass ich in meinem Kleiderschrank die Damen- und Herrensachen ziemlich durcheinander aufbewahre. Meine erste Frau wusste davon und ließ mich machen, meine zweite ebenfalls. Ich war und bin ja als Ehemann und Gefährte präsent und habe sie nie in diese Angelegenheit hineingezogen.
Nur Frauenkleidung an mir macht mich an und gefällt mir. Ins Theater oder ins Café gehe ich natürlich, nachdem ich bemerkt hatte, dass (in der Großstadt) es niemand wirklich interessiert. Auch Verkäuferinnen nicht. Allerdings habe ich immer auf gepflegte, elegante, aber nie extravagante Kleidung wert gelegt. Und keine Perücke mit langen, roten Haaren getragen... sondern (jetzt) in schönem Grau, meinem Alter entsprechend.
Das zur Einleitung.
Warum werden Crossdresser abgelehnt?
Sie sehen in aller Regel unmöglich bis lächerlich aus.
Stampfen wie Elefanten, ziehen sich modischen Kram an, den keine Frau tragen würde. Tragen Stöckelschuhe, ohne zwei Schritte damit laufen zu können. Sie sehen aus wie verunglückte Träume von Frau. Ich habe Tausende von Bildern im Netz angeschaut.... sie machen sich keinerlei Gedanken darüber, dass ein männlicher Körper anders ist als ein weiblicher, also eine weibliche Kleidung von einem Mann nicht übernommen, sondern neu erschaffen werden muss. Und je femininer eine Kleidung ist, je lächerlicher (Minirock!). Je maskuliner die weibliche Kleidung ist, desto besser passt sie zum Mann. Kostüm, Business-Kleidung, gerade Schnitte, schwere Stoffe, Blockabsätze, alles, was eine Frau tragen würde, die eben strenger gekleidet sein will. Das gilt auch für Make-up und Perücke.
Junge Crossdresser haben weniger Probleme, aber wir älteren Männer sehen erst wieder weiblich aus, wenn wir echte Omas sind -in diesem fortgeschrittenen Alter gleichen sich die Geschlechter ziemlich an -bis zum Männerbusen!
Also: die Ablehnung der Crossdresser ist eine ästhetische Ablehnung. Ich habe im Theater oder im Lokal keinerlei Ablehnung gespürt, wenn ich gut ausgesehen habe, geschmackvoll, eher damenhaft, gekleidet war und ganz wichtig: NICHT VERBERGEN WOLLTE, DASS ICH EIN MANN IN FRAUENKLEIDUNG BIN, als Frau "durchgehen" wollte, nicht als Mann erkannt werden wollte. Crossdresser werden von jeder Frau sofort erkannt! Ist man ganz selbstverständlich ein Mann, der sich so gekleidet hat, dann ist es gut so. Da lacht keiner hinterher, weil man auch keine Kieksstimme versucht. Ich bin auch nie auf eine Damentoilette gegangen -was habe ich da verloren? Und einen Frauennamen habe ich nur, weil es in der Szene eben so üblich ist.
Tja, schaut in den Spiegel, schaut ins Netz -es sieht bei älteren Männern immer einfach komisch aus. Und vor allem, wenn sie noch dazu neckisch gucken.
Ich darf nochmal erwähnen, dass ich mehr Damen- als Herrenkleidung besitze.
Dass ich Transsexuelle als kastrierte Männer mit geschlechtsangleichenden chirurgischen Eingriffen sehe und nicht als Frauen, setzt meinem Argument die Sahnehaube auf: Wir sind und bleiben Männer und werden immer als Männer gesehen werden. Und nur akzeptiert werden, wenn wir uns als Männer akzeptieren. Als Männer, die eben manchmal, öfter, oft, immer, ewig sich WIE Frauen geben, aber keine sind. Frauen, die Männerkleidung tragen, sind zwar männlicher aussehend, aber sind selbstverständlich Frauen. Dummerweise stehen Frauen Männerklamotten auch gut -das schaut man gerne hin. Wir müssen schon höllisch aufpassen, dass wir nicht als Schießbudenfiguren rumlaufen.
Deshalb trauen wir uns nicht raus.
Passieren tut nämlich garnichts. Aber das Lachen hinter dem Rücken, das tötet.
Grüße ringsum.
PS: ich habe mein Crossdressing nicht an die große Glocke ghängt, weil es zur Chrakterisierung meiner Person zu dominant geworden wäre. Allerdings gebe ich zu, dass es zwei Jahrzehnte gedauert hat, bis ich wusste, dass ich mit Büstenhalter, Kostüm und Make-Up genau derselbe Typ bin wie in Cordhose, Jeans oder Anzug. Bloß anders gekleidet und mit anderen Bewegungen. Im Kleid habe ich nicht lieber abgewaschen als mit Hose.
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Anne-Mette
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Re: mal was Provokantes sagen
Guten Abend,
erst einmal herzlich willkommen
Wir kommen sicherlich noch ins Gespräch, muss mich allerdings jetzt noch einigen MOD-Aufgaben widmen.
Gruß
CPG
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Gruß
CPG
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Lena-Lisa
Re: mal was Provokantes sagen
Auch mal Willkomen Hugo!
Deine Argumente haben was für sich, auch wenn sie sehr Hart klingen.
Ich muss dazu einwerfen, da ich auch schon Männer gesehen habe, die in ihrer Art und aussehen wie sie sich Verhalten ( mit entsprechendem make up und zugehörigem accsoires) durchaus auch als Frauen durchgekommne währen.
Habe im Netz auch schon ziemlich Kurioses gefunden, was einem den Spass am Crossdressen Vermiesen kann. Währe ich eine Frau würde ich auch sagen FRAK!!
Allerdings wie auch schon öfter in diesem Forum gelesen, wer sagt uns was richtig oder Falsch ist? Niemand Und solange wir keinen Haben also ne Partnerin, die damit umgehen kann, die uns sagt das geht so nicht!! auch wenn es schwer fällt. Wird die richtige Verwandlung nix. Wenn ich meine eigenen fotos manchmal anschaue... aua. Ich weis nich.
Auf der anderen Seite ist es manchen gegeben, also weibliches aussehen, was mich öfters neidich macht.
LG Lena
Deine Argumente haben was für sich, auch wenn sie sehr Hart klingen.
Ich muss dazu einwerfen, da ich auch schon Männer gesehen habe, die in ihrer Art und aussehen wie sie sich Verhalten ( mit entsprechendem make up und zugehörigem accsoires) durchaus auch als Frauen durchgekommne währen.
Habe im Netz auch schon ziemlich Kurioses gefunden, was einem den Spass am Crossdressen Vermiesen kann. Währe ich eine Frau würde ich auch sagen FRAK!!
Allerdings wie auch schon öfter in diesem Forum gelesen, wer sagt uns was richtig oder Falsch ist? Niemand Und solange wir keinen Haben also ne Partnerin, die damit umgehen kann, die uns sagt das geht so nicht!! auch wenn es schwer fällt. Wird die richtige Verwandlung nix. Wenn ich meine eigenen fotos manchmal anschaue... aua. Ich weis nich.
Auf der anderen Seite ist es manchen gegeben, also weibliches aussehen, was mich öfters neidich macht.
LG Lena
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Salmacis
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Re: mal was Provokantes sagen
Hallo,
ich werde nicht auf alles eingehen was du gesagt hast, da ich dir bei Transsexuellen definitiv nicht beipflichte. Allerdings was das Tragen der richtigen Kleidung angeht, da bin ich absolut deiner Meinung. Viele CDler machen den üblichen Kardinalfehler - sie kaufen wahllose Einzelstücke, kombinieren falsch bis gar nicht und sehen deswegen nicht wirklich sehr ansehnlich aus - teilweise lächerlich. Klar greife ich auch oft ins Klo aber man lernt, vor allem durch Beobachtung und Nachahmung.
Ich habe letztens auch mit einer Freundin gesprochen und sie meinte
aberes liegt nun mal in der natur des menschen. Wenn er etwas neues sieht, was er so nicht kennt, beschaut er es. Und je nachdem wie hoch der ästhetische faktor ist, findet er es gut, was er sieht, oder eben nicht.
Wie gesagt, alles kann ich nicht so stehen lassen. Wenn ein Mensch sich im falschen Körper fühlt ist es sein recht es anzugleichen. Und ja, auch sich dann als Mann bzw. Frau zu betiteln. Du bist allerdings auch kein Psychologe um das ganze jetzt in all seinen Ausmaßen beurteilen zu können, musstdu auch nicht. Du bist ein Mensch mit deiner Meinung und dies ist ein Forum zum Diskutieren. Also willkommen hier und auf viele angenehme Diskussionen
LG,
Salmacis
ich werde nicht auf alles eingehen was du gesagt hast, da ich dir bei Transsexuellen definitiv nicht beipflichte. Allerdings was das Tragen der richtigen Kleidung angeht, da bin ich absolut deiner Meinung. Viele CDler machen den üblichen Kardinalfehler - sie kaufen wahllose Einzelstücke, kombinieren falsch bis gar nicht und sehen deswegen nicht wirklich sehr ansehnlich aus - teilweise lächerlich. Klar greife ich auch oft ins Klo aber man lernt, vor allem durch Beobachtung und Nachahmung.
Ich habe letztens auch mit einer Freundin gesprochen und sie meinte
Und da ging bei mir ein Licht auf. Bisher dachte ich "so scheiße seh ich doch gar nicht aus. wieso sollten leute mich blöd anstarren? sind die alle ignorant und dumm?!" nein sind sie nicht, zumindest die meisten"es ist egal wie gut du auch aussehen magst, du bist ein mann. auch wenn dir die klamotten besser stehen als mancher frau, man erkennt dich auf Grund verschiedener Dinge als Mann. Es ist also völlig egall wenn die Menschen anfangs gucken und komisch grinsen. Ich würde das genauso wenn ich dich nicht kennen würde. Und du weißt ich bin ein aufgeschlossener Mensch."
Wie gesagt, alles kann ich nicht so stehen lassen. Wenn ein Mensch sich im falschen Körper fühlt ist es sein recht es anzugleichen. Und ja, auch sich dann als Mann bzw. Frau zu betiteln. Du bist allerdings auch kein Psychologe um das ganze jetzt in all seinen Ausmaßen beurteilen zu können, musstdu auch nicht. Du bist ein Mensch mit deiner Meinung und dies ist ein Forum zum Diskutieren. Also willkommen hier und auf viele angenehme Diskussionen
LG,
Salmacis
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Hugo
Re: mal was Provokantes sagen
Mein Thema war nicht Transsexualität. Das muss man anders diskutieren. Es ist ein tragisches Schicksal, verblendet vor seinem männlichen Körper zu stehen.
Mein Thema ist die mangelnde Akteptanz der Crossdresser in der Gesellschaft. Weil sie einfach komisch aussehen und garnicht Komiker sein wollen. Ist schon schwierig, wenn man einen athletischen Bau hat und Haare überall. Adamsapfel, breite Fingernägel, Schuhgröße 43 und 1,80 hoch. Und Marilyn oder Twiggy oder eine Sexpuppe nachäfft. Oder wie aus dem Second-hand-Shop versorgt aussieht.
Und, wenn es ein Tabu ist, dem anderen Crossdresser zu sagen: das steht Dir partout nicht, das ist Plunder, das gehört sich nicht für einen 45-Jährigen mit Bauchansatz. Und tagsüber trägt keine Frau diese auffallende Kleidung für den Abend. Wir sind auch meistens viel zu ungeduldig: Stunden, Tage, Jahre verbringen Frauen damit, ihren eigenen Stil zu finden und sich herzurichten. Und haben auch nicht EINEN Rock, diese eine Bluse, sondern eine Garderobe!
Wenn Crossdresser akzeptiert werden wollen, müssen sie doppelt soviel Mühe auf sich verwenden wie Frauen. So, wie Frauen im Beruf doppelt so gut sein müssen, um Männer zu überflügeln, immer noch. Und nochmal: Sie dürfen nie glauben oder glauben machen wollen, dass sie Frauen seien. Glaubt ihnen kein Mensch. Zwei Schritte, einmal den Mund aufgemacht, dann ist die Illusion vorbei. Ganz junge Männer, ja, das geht manchmal. Aber ab 25 ist Schluss.
Manchmal sind mir Männer in Spitzenhemd, Beinling, Stöckelschuh und Perücke des Barock und Rokoko mehr Vorbild als Männer, die sich ihre Traumfrau auf dem eigenen Körper verwirklichen wollen. Also: was trägt der Mann, wenn er feminin sein will. Und nicht: was kann ich an Frauenklamotten meiner Frau auftragen.
Dann wird Crossdressing auch teuer! Das Röschen hier, die niedliche Applikation da, die kleine Schnalle dort -alles muss ab, weil am Männerhandgelenk und auf seinem Busen einfach lächerlich.
Das, um das Thema wieder zurecht zu rücken. Dass ich Crossdressing nicht mehr als grundsätzliches Problem ansehe, ist klar. In meiner Jugend war das anders. Qualvoll war die Entdeckung dieser Leidenschaft, aber glücklich war die Entdeckung, dass mit Rock und Lippenstift sich überhaupt nichts ändert: man ist derselbe Mensch, weder schizo noch pervers. Bloß anders gekleidet.
Grüße ringsum
Mein Thema ist die mangelnde Akteptanz der Crossdresser in der Gesellschaft. Weil sie einfach komisch aussehen und garnicht Komiker sein wollen. Ist schon schwierig, wenn man einen athletischen Bau hat und Haare überall. Adamsapfel, breite Fingernägel, Schuhgröße 43 und 1,80 hoch. Und Marilyn oder Twiggy oder eine Sexpuppe nachäfft. Oder wie aus dem Second-hand-Shop versorgt aussieht.
Und, wenn es ein Tabu ist, dem anderen Crossdresser zu sagen: das steht Dir partout nicht, das ist Plunder, das gehört sich nicht für einen 45-Jährigen mit Bauchansatz. Und tagsüber trägt keine Frau diese auffallende Kleidung für den Abend. Wir sind auch meistens viel zu ungeduldig: Stunden, Tage, Jahre verbringen Frauen damit, ihren eigenen Stil zu finden und sich herzurichten. Und haben auch nicht EINEN Rock, diese eine Bluse, sondern eine Garderobe!
Wenn Crossdresser akzeptiert werden wollen, müssen sie doppelt soviel Mühe auf sich verwenden wie Frauen. So, wie Frauen im Beruf doppelt so gut sein müssen, um Männer zu überflügeln, immer noch. Und nochmal: Sie dürfen nie glauben oder glauben machen wollen, dass sie Frauen seien. Glaubt ihnen kein Mensch. Zwei Schritte, einmal den Mund aufgemacht, dann ist die Illusion vorbei. Ganz junge Männer, ja, das geht manchmal. Aber ab 25 ist Schluss.
Manchmal sind mir Männer in Spitzenhemd, Beinling, Stöckelschuh und Perücke des Barock und Rokoko mehr Vorbild als Männer, die sich ihre Traumfrau auf dem eigenen Körper verwirklichen wollen. Also: was trägt der Mann, wenn er feminin sein will. Und nicht: was kann ich an Frauenklamotten meiner Frau auftragen.
Dann wird Crossdressing auch teuer! Das Röschen hier, die niedliche Applikation da, die kleine Schnalle dort -alles muss ab, weil am Männerhandgelenk und auf seinem Busen einfach lächerlich.
Das, um das Thema wieder zurecht zu rücken. Dass ich Crossdressing nicht mehr als grundsätzliches Problem ansehe, ist klar. In meiner Jugend war das anders. Qualvoll war die Entdeckung dieser Leidenschaft, aber glücklich war die Entdeckung, dass mit Rock und Lippenstift sich überhaupt nichts ändert: man ist derselbe Mensch, weder schizo noch pervers. Bloß anders gekleidet.
Grüße ringsum
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Frl.Christina
Re: mal was Provokantes sagen
Hallo Hugo,
sicher hast du in einigen Punkten Recht, besonders in Richtung Outfit und Passing.
Allerdings was du über Transsexualität von dir gibst ist schlicht weg eine Beleidung für die Betroffenen.
Christina
sicher hast du in einigen Punkten Recht, besonders in Richtung Outfit und Passing.
Allerdings was du über Transsexualität von dir gibst ist schlicht weg eine Beleidung für die Betroffenen.
Christina
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Michaela Smile
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Re: mal was Provokantes sagen
Hi - mal n super "produktives" Thema, wie ich finde.
also, es ging mir selbst schon mehrfach so, dass ich Crossdresser in der freien Wildbahn gesehen habe. und wie hugo schon schrieb, fallen die meisten auch sofort als Mann auf. Viele aber auch wirklich erst auf den zweiten Blick. Und.. man schaut sich das natürlich aus angeborener Neugier an. wenn die Optik stimmt ists ok, kurze (gedachte) Bewunderung und das wars dann auch schon wieder (Begegnung vergessen). ab und an sind aber auch welche dabei die naja sagen wir mal "nicht ganz passend" gekleidet sind, oder total überschminkt und sich extrem "vorsichtig" verhalten. da denkt man dann schon eher "O Gott wie sieht das denn aus," grinst sich einen ab und naja... . Teilweise kommt dann sogar ein wenig "Fremdschämen" mit auf. (Leider gibt es Leute die das auch noch verlautbaren müssen) - und Schadenfreunde ist eben die schönste freunde, da kann man nix machen
.
also selbst wenn wir als CD in der öffentlichkeit ganz normal aufgenommen sind werden wir trotzdem angekuckt und "bewertet" werden. wie wir damit umgehen ist unsere Sache. Niemand (oder besser die meisten) lässt sich gerne anschauen wenn er nicht absichtlich Schaulaufen betreibt. Das Wissen, das das trotzdem passiert ist eben diese Angst die viele von uns haben. passieren wird i.d.R nix. und die Reaktion die wir auslösen können wir selbst beeinflussen.
das ganze kann man bei manchen Bio Frauen übrigens auch beobachten
Au mann hab ich jetzt wieder viel wirres Zeug von mir gegeben ---
schönen Tag
die Micha
also, es ging mir selbst schon mehrfach so, dass ich Crossdresser in der freien Wildbahn gesehen habe. und wie hugo schon schrieb, fallen die meisten auch sofort als Mann auf. Viele aber auch wirklich erst auf den zweiten Blick. Und.. man schaut sich das natürlich aus angeborener Neugier an. wenn die Optik stimmt ists ok, kurze (gedachte) Bewunderung und das wars dann auch schon wieder (Begegnung vergessen). ab und an sind aber auch welche dabei die naja sagen wir mal "nicht ganz passend" gekleidet sind, oder total überschminkt und sich extrem "vorsichtig" verhalten. da denkt man dann schon eher "O Gott wie sieht das denn aus," grinst sich einen ab und naja... . Teilweise kommt dann sogar ein wenig "Fremdschämen" mit auf. (Leider gibt es Leute die das auch noch verlautbaren müssen) - und Schadenfreunde ist eben die schönste freunde, da kann man nix machen
also selbst wenn wir als CD in der öffentlichkeit ganz normal aufgenommen sind werden wir trotzdem angekuckt und "bewertet" werden. wie wir damit umgehen ist unsere Sache. Niemand (oder besser die meisten) lässt sich gerne anschauen wenn er nicht absichtlich Schaulaufen betreibt. Das Wissen, das das trotzdem passiert ist eben diese Angst die viele von uns haben. passieren wird i.d.R nix. und die Reaktion die wir auslösen können wir selbst beeinflussen.
das ganze kann man bei manchen Bio Frauen übrigens auch beobachten
Au mann hab ich jetzt wieder viel wirres Zeug von mir gegeben ---
schönen Tag
die Micha
Michaela
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bunt ist das dasein......und granatenstark!
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bunt ist das dasein......und granatenstark!
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Hugo
Re: mal was Provokantes sagen
Schön, dass mein Steinwurf ins Wasser Wellen schlägt.
Wenn Ihr im Netz so wundervolle Frauengestalten seht, dann bedenkt die technischen Möglichkeiten von Photoshop........... In der Realität von Straße, Lokal oder sonstwo habe ich noch keinen Mann gesehen, der als Frau durchging. Vielleicht ganz junge, sagte ich bereits.
Allein schon, weil die Kleider für uns doch Fetischcharakter haben, also nicht Selbstverständliches sind, was man morgens gähnend und schlaftrunken überzieht, seinen Kaffee wegputzt und abdampft. Ist immer etwas Besonderes -und das sieht man. Übrigens wie bei überstylten Frauen auch.
Vielleicht auch die Trauer, dass man nicht mit dem bisschen Aufwand auskommt, den man als Mann betreibt, beim Anziehen. Schwupps, fertig. "Schatz, was machst Du denn noch" --- zur Frau. "Ich hab'doch nichts anzuziehen" kommt es zurück.
Allein jeden Tag das Geschminke -wie schnell war Schröder morgens im Büro und wie lange braucht Frau Merkel. Wir müssen uns klar darüber sein, dass Dressing up fast immer ein Fest ist, und Feste feiert man nicht täglich, stündlich. Immer im Dress -das gibt es wohl nur, wenn sowieso der Wunsch besteht, das Primäre da unten endlich loszuwerden. Es ist ja nicht damit getan, einfach mal Röcke zu tragen -ich möchte doch sehr frauenähnlich aussehen, so schön und farbig wie die!
Würde mich mal interessieren, ob es im Barock oder Rokoko Crossdresser gegeben hat. Oder ob das eine Folge des Einheitslooks für Männer ist, wo nur der Farbwechsel der Krawatte eines Politikers bereits erwähnenswert scheint.
Gruß
Hugo
PS: Oder ist es das zweite geheime Thema: dass Crossdressing ein sexuelles Stimulans ist und "danach" die hübschen Fummel sofort wieder ausgezogen werden?!?!?!?!
Wenn Ihr im Netz so wundervolle Frauengestalten seht, dann bedenkt die technischen Möglichkeiten von Photoshop........... In der Realität von Straße, Lokal oder sonstwo habe ich noch keinen Mann gesehen, der als Frau durchging. Vielleicht ganz junge, sagte ich bereits.
Allein schon, weil die Kleider für uns doch Fetischcharakter haben, also nicht Selbstverständliches sind, was man morgens gähnend und schlaftrunken überzieht, seinen Kaffee wegputzt und abdampft. Ist immer etwas Besonderes -und das sieht man. Übrigens wie bei überstylten Frauen auch.
Vielleicht auch die Trauer, dass man nicht mit dem bisschen Aufwand auskommt, den man als Mann betreibt, beim Anziehen. Schwupps, fertig. "Schatz, was machst Du denn noch" --- zur Frau. "Ich hab'doch nichts anzuziehen" kommt es zurück.
Allein jeden Tag das Geschminke -wie schnell war Schröder morgens im Büro und wie lange braucht Frau Merkel. Wir müssen uns klar darüber sein, dass Dressing up fast immer ein Fest ist, und Feste feiert man nicht täglich, stündlich. Immer im Dress -das gibt es wohl nur, wenn sowieso der Wunsch besteht, das Primäre da unten endlich loszuwerden. Es ist ja nicht damit getan, einfach mal Röcke zu tragen -ich möchte doch sehr frauenähnlich aussehen, so schön und farbig wie die!
Würde mich mal interessieren, ob es im Barock oder Rokoko Crossdresser gegeben hat. Oder ob das eine Folge des Einheitslooks für Männer ist, wo nur der Farbwechsel der Krawatte eines Politikers bereits erwähnenswert scheint.
Gruß
Hugo
PS: Oder ist es das zweite geheime Thema: dass Crossdressing ein sexuelles Stimulans ist und "danach" die hübschen Fummel sofort wieder ausgezogen werden?!?!?!?!
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Frl.Christina
Re: mal was Provokantes sagen
Hierin liegt der Unterschied ob jemand Transgender ist oder Fetischist.Hugo hat geschrieben: PS: Oder ist es das zweite geheime Thema: dass Crossdressing ein sexuelles Stimulans ist und "danach" die hübschen Fummel sofort wieder ausgezogen werden?!?!?!?!
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exuser-23-02-2013
Re: mal was Provokantes sagen
Einspruch!
Ich lese hier schon wieder willkürliche Festlegungen, die zudem die Tendenz zur Diffamierung haben.
Es gibt keine Regel, wie ein TV, CD, DWT usw. sich zu kleiden, (nicht) zu schminken usw. und welchem Ideal man nachzustreben hat. Solange wir selber das in den Köpfen haben, brauchen wir uns über nichts zu wundern. Und irgendwie missfällt es mir, wenn hier der Fetischismus abwertend benutzt wird, gerade wir sollten die Vorreiter in Sachen Toleranz sein und uns auch in diesen Bereichen entsprechend verhalten. Nebenbei erzähle mir bitte keiner, dass hier irgendjemand vollkommen losgelöst von der sexuellen Komponente agiert, allenfalls der Umfang unterscheidet sich, wobei dies sicher in einer Spanne von 1 bis 100 %.
In die Diskussion über Hugos Thesen will ich derzeit noch nicht einsteigen, da ich mir noch kein abschließendes Urteil, welches Grundlage meiner Stellungnahme sein müsste, gebildet habe. Aber schon jetzt fällt mir auf, dass ich die Aussagen bezüglich der Transsexualität zwar nachvollziehen kann, aber weder teile noch für wirklich zutreffend halte.
Ich lese hier schon wieder willkürliche Festlegungen, die zudem die Tendenz zur Diffamierung haben.
Es gibt keine Regel, wie ein TV, CD, DWT usw. sich zu kleiden, (nicht) zu schminken usw. und welchem Ideal man nachzustreben hat. Solange wir selber das in den Köpfen haben, brauchen wir uns über nichts zu wundern. Und irgendwie missfällt es mir, wenn hier der Fetischismus abwertend benutzt wird, gerade wir sollten die Vorreiter in Sachen Toleranz sein und uns auch in diesen Bereichen entsprechend verhalten. Nebenbei erzähle mir bitte keiner, dass hier irgendjemand vollkommen losgelöst von der sexuellen Komponente agiert, allenfalls der Umfang unterscheidet sich, wobei dies sicher in einer Spanne von 1 bis 100 %.
In die Diskussion über Hugos Thesen will ich derzeit noch nicht einsteigen, da ich mir noch kein abschließendes Urteil, welches Grundlage meiner Stellungnahme sein müsste, gebildet habe. Aber schon jetzt fällt mir auf, dass ich die Aussagen bezüglich der Transsexualität zwar nachvollziehen kann, aber weder teile noch für wirklich zutreffend halte.
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Anne-Mette
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Anna Maria
Re: mal was Provokantes sagen
Hallo,
musste erst mal durchpusten. Der Artikel schlägt ja wirklich schnell und große Wellen. Egal wie, es kann und soll jeder seine Meinung sagen und sagen können — solange seine Äußerungen nicht diffamieren oder beleidigen sollen sie doch geäußert werden können. Allerdings wäre es schön wenn alle Seiten die Meinung des anderen akzeptieren könnten, denke Mal, dass das in einer Demokratie halt so sein muss.
Es gibt in deinem Beitrag aber auch Stellen, die nicht provokant, sondern verunsichernd sind und zwar für viele derjenigen, die sich noch nicht gefunden haben oder ein psychisches Problem mit sich selbst haben. Es wäre also schon recht nett, wenn du deine Wortwahl etwas überdenken könntest.
Im Übrigen, auch ich bin schon etwas älter, über 60. Auch ich habe viel zu lange gebraucht um zu wissen wer ich und was ich bin.
Lassen wir doch einfach zu, dass jeder Mensch nach seiner eigenen Fasson glücklich wird. Lassen wir also auch bitte gelten: De gustibus non est disputandum. Jeder Mensch ist halt anders und das ist gut so.
Anna-Maria
musste erst mal durchpusten. Der Artikel schlägt ja wirklich schnell und große Wellen. Egal wie, es kann und soll jeder seine Meinung sagen und sagen können — solange seine Äußerungen nicht diffamieren oder beleidigen sollen sie doch geäußert werden können. Allerdings wäre es schön wenn alle Seiten die Meinung des anderen akzeptieren könnten, denke Mal, dass das in einer Demokratie halt so sein muss.
Es gibt in deinem Beitrag aber auch Stellen, die nicht provokant, sondern verunsichernd sind und zwar für viele derjenigen, die sich noch nicht gefunden haben oder ein psychisches Problem mit sich selbst haben. Es wäre also schon recht nett, wenn du deine Wortwahl etwas überdenken könntest.
Im Übrigen, auch ich bin schon etwas älter, über 60. Auch ich habe viel zu lange gebraucht um zu wissen wer ich und was ich bin.
Lassen wir doch einfach zu, dass jeder Mensch nach seiner eigenen Fasson glücklich wird. Lassen wir also auch bitte gelten: De gustibus non est disputandum. Jeder Mensch ist halt anders und das ist gut so.
Anna-Maria
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Re: mal was Provokantes sagen
Moin,
Zurück zum Thema:
Ich finde auch kontroverse Diskussionen völlig ok, wenn die Leute auf dem Teppich bleiben.
Wenn wir immer der gleichen Meinung sind, dann wird es schnell langweilig
Allerdings wäre es gut, wenn wir aus den kontroversen Diskussionen gestärkt hervorgehen; denn "die raue Wirklichkeit" wird uns ähnliche Fragen stellen.
Gruß
CPG
... muss ich wohl mal die Brille putzen, oder er hätte einen Marker benutzen könnenFrank hat in seinem Beitrag an zwei Stellen Ergänzungen eingefügt.
Zurück zum Thema:
Ich finde auch kontroverse Diskussionen völlig ok, wenn die Leute auf dem Teppich bleiben.
Wenn wir immer der gleichen Meinung sind, dann wird es schnell langweilig
Allerdings wäre es gut, wenn wir aus den kontroversen Diskussionen gestärkt hervorgehen; denn "die raue Wirklichkeit" wird uns ähnliche Fragen stellen.
Gruß
CPG
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Re: mal was Provokantes sagen
Hallöchen,
Das ist ja mal ein spannendes Thema hier mit in der Tat provozierenden Thesen.In manchen Punkten mag ich denen auch zustimmen,habe ich doch auch schon mal Crossdresser gesehen,wo gar nichts zusammenpaßte,aber das kann man nicht verallgemeinern.Es gibt Männer,die von der Natur begünstigt sind und solche,die ihren männlichen Body nun mal weder durch altersgerechte Kleidung noch sonstwie verbergen können.Erst als TS mit der Einnahme von Hormonen,läßt sich das etwas angleichen.Allein hier in diesem Forum gibt es genug Beispiele für CD'ler,die ihre Verwandlung fast perfekt hinbekommen.
Also bitte nicht von dir auf andere schließen.
Als Betroffene in Sachen TS finde ich den Spruch
Gruß Bianca
Das ist ja mal ein spannendes Thema hier mit in der Tat provozierenden Thesen.In manchen Punkten mag ich denen auch zustimmen,habe ich doch auch schon mal Crossdresser gesehen,wo gar nichts zusammenpaßte,aber das kann man nicht verallgemeinern.Es gibt Männer,die von der Natur begünstigt sind und solche,die ihren männlichen Body nun mal weder durch altersgerechte Kleidung noch sonstwie verbergen können.Erst als TS mit der Einnahme von Hormonen,läßt sich das etwas angleichen.Allein hier in diesem Forum gibt es genug Beispiele für CD'ler,die ihre Verwandlung fast perfekt hinbekommen.
Also bitte nicht von dir auf andere schließen.
Als Betroffene in Sachen TS finde ich den Spruch
mal ziemlich daneben,weil schlicht und einfach falsch!Nach vollzogener GA bist du nun mal eine Frau und das auch vor dem Gesetz,zwar nicht fruchtbar,aber das sind totaloperierte Biofrauen auch.Dass ich Transsexuelle als kastrierte Männer mit geschlechtsangleichenden chirurgischen Eingriffen sehe und nicht als Frauen, setzt meinem Argument die Sahnehaube auf: Wir sind und bleiben Männer
Gruß Bianca
Ick wees nüscht,kann nüscht,hab aba jede Menge Potenzial
-
Hugo
Re: mal was Provokantes sagen
Hallo!
Ich habe niemanden diffamiert und ich habe es auch nicht nötig, mich in den Mittelpunkt zu stellen.
Ziel meiner Überlegungen ist es, deutlich zu machen, dass ein Mann in Frauenkleidern kein Identitätsproblem hat, sondern ein Bekleidungsproblem. Das Identitätsproblem taucht auf, wenn man nicht mit dem gängigen Bild von Mann übereinstimmt, mit oder ohne Stöckelschuhe. Dieses gängige Bild ist das Problem, nicht Du und ich haben es. Uns wurde und wird es aufgedrückt. Ob wir Männer sind, hängt nicht an der Bekleidung, sondern steht ab Geburt fest. Deshalb lege ich ja das Gewicht auf die an den männlichen Körper angepasste feminine Bekleidung.
Natürlich habe ich das auch alles durchgemacht: die Kleider weggeworfen, vergraben, bibbernd vor Angst rausgegangen, Literatur gewälzt, mich wo-geht-das-hin gefragt. Bis mir klar wurde, dass ich genauso unter Stress gewesen wäre, wenn ich als Rittersmann kostümiert auf der Straße herumgelaufen wäre. Es hat niemanden interessiert, was ich angezogen habe. Dann hatte ich in den Spiegel geguckt und festgestellt.
Erstens bin und bleibe ich ein Mann.
Zweitens muss ich meine Damengarderobe komplett umstellen.
Drittens werde ich ein hübscher Mann sein, aber niemals einer Frau auch nur gleichen.
Wer meint und hofft, wie eine Frau auszusehen, vergibt die Chance, ein attraktiver Mann in Damengarderobe zu werden. Er hechelt einem Bild nach, dass nie erreicht werden kann. Allein schon das Wissen, was man sich wo weggeschnürt und hingeschoben hat, was alles ein Fake ist an der äußeren Erscheinung, reicht aus, die Illusion Frau zu sein, zu zerstören.
Zum Fetisch: ich rede nicht von Leuten, die 200 Paar Schuhe ihr eigen nennen, oder Dutzende von Brautkleidern (was ich verstehen kann). Ich sage nur deutlich, dass unsere Garderobe keine Anziehsachen sind, sondern was ganz, ganz besonderes. Das unterscheidet meine Röcke von denen, die Frauen tragen, auch wenn es diegleichen sind. In meinen Augen sind sie extrem besonders, eben wie ein Fetisch. Und die Sache mit der hocherotisches Anmache, der sexuellen Dimension des Crossdressing, ist ja wohl auch nicht ohne, oder?
Und zum Schluss noch einen Stein geworfen: das Höchste am Crossdressing ist doch, dass in dieser perfekten Dame ein Mann steckt. Alle Crossdressing-Filme leben davon, dass der Zuschauer von Anfang an weiß, dass diese Frau ein Mann ist. Und am Schluss immer das auch aufgedeckt wird. Das unterscheidet uns so grundsätzlich von Transsexuellen! Wir spielen als Männer mit dem Frausein, diese aber hassen ihr Mannsein und fühlen sich als Frauen und wollen auch nur so sein. Deswegen sehe ich auch keinerlei Berührungspunkte zwischen Crossdressern und Transsexuellen. Wenn Crossdresser zu Transsexuellen werden, waren sie es schon vorher. Im Übrigen gilt das auch für schwule "Crossdresser". Deren Problem mit der Gesellschaft ist die immer noch zu geringe Akzeptanz des Schwulseins. Unser Problem ist ganz anders: wie komme ich als Crossdresser mit Frauen aus? Mit der eigenen insbesondere! Was ist denn attraktiv an ihrem so kostümierten Mann?
Das Outfit kann ich optimieren,
meine Erscheinung auch.
In der Öffentlichkeit schert es kaum Jemanden -alle wussten, dass Hoover, der Chef des FBI, Crossdresser war.
Gut aussehende Frauenkleidung am Mann- das wird schon.
Dazu meine Auslassungen. Weg vom Grundsätzlichen, hin zur Männer-Mode.
Aber mit meiner geliebten Frau auszukommen -das ist kaum zu regeln.
Gruß
Hugo
PS: Liebe Bianca, das Thema Transsexualität sollte man getrennt diskutieren. Mit Crossdressing, der Freude am Tragen der Bekleidung des anderen Geschlechts, haben der Wechsel vom Mann in der Gesellschaft zur Frau in der Gesellschaft vermittels geschlechtsangleichenden Eingriffen in den Körper wahrlich nichts zu tun. Dieses Thema hat ein wirklich anderes Kaliber als Diskussionen von Make-Up über Stoppeln oder Höhe des Rocksaumes.
Ich habe niemanden diffamiert und ich habe es auch nicht nötig, mich in den Mittelpunkt zu stellen.
Ziel meiner Überlegungen ist es, deutlich zu machen, dass ein Mann in Frauenkleidern kein Identitätsproblem hat, sondern ein Bekleidungsproblem. Das Identitätsproblem taucht auf, wenn man nicht mit dem gängigen Bild von Mann übereinstimmt, mit oder ohne Stöckelschuhe. Dieses gängige Bild ist das Problem, nicht Du und ich haben es. Uns wurde und wird es aufgedrückt. Ob wir Männer sind, hängt nicht an der Bekleidung, sondern steht ab Geburt fest. Deshalb lege ich ja das Gewicht auf die an den männlichen Körper angepasste feminine Bekleidung.
Natürlich habe ich das auch alles durchgemacht: die Kleider weggeworfen, vergraben, bibbernd vor Angst rausgegangen, Literatur gewälzt, mich wo-geht-das-hin gefragt. Bis mir klar wurde, dass ich genauso unter Stress gewesen wäre, wenn ich als Rittersmann kostümiert auf der Straße herumgelaufen wäre. Es hat niemanden interessiert, was ich angezogen habe. Dann hatte ich in den Spiegel geguckt und festgestellt.
Erstens bin und bleibe ich ein Mann.
Zweitens muss ich meine Damengarderobe komplett umstellen.
Drittens werde ich ein hübscher Mann sein, aber niemals einer Frau auch nur gleichen.
Wer meint und hofft, wie eine Frau auszusehen, vergibt die Chance, ein attraktiver Mann in Damengarderobe zu werden. Er hechelt einem Bild nach, dass nie erreicht werden kann. Allein schon das Wissen, was man sich wo weggeschnürt und hingeschoben hat, was alles ein Fake ist an der äußeren Erscheinung, reicht aus, die Illusion Frau zu sein, zu zerstören.
Zum Fetisch: ich rede nicht von Leuten, die 200 Paar Schuhe ihr eigen nennen, oder Dutzende von Brautkleidern (was ich verstehen kann). Ich sage nur deutlich, dass unsere Garderobe keine Anziehsachen sind, sondern was ganz, ganz besonderes. Das unterscheidet meine Röcke von denen, die Frauen tragen, auch wenn es diegleichen sind. In meinen Augen sind sie extrem besonders, eben wie ein Fetisch. Und die Sache mit der hocherotisches Anmache, der sexuellen Dimension des Crossdressing, ist ja wohl auch nicht ohne, oder?
Und zum Schluss noch einen Stein geworfen: das Höchste am Crossdressing ist doch, dass in dieser perfekten Dame ein Mann steckt. Alle Crossdressing-Filme leben davon, dass der Zuschauer von Anfang an weiß, dass diese Frau ein Mann ist. Und am Schluss immer das auch aufgedeckt wird. Das unterscheidet uns so grundsätzlich von Transsexuellen! Wir spielen als Männer mit dem Frausein, diese aber hassen ihr Mannsein und fühlen sich als Frauen und wollen auch nur so sein. Deswegen sehe ich auch keinerlei Berührungspunkte zwischen Crossdressern und Transsexuellen. Wenn Crossdresser zu Transsexuellen werden, waren sie es schon vorher. Im Übrigen gilt das auch für schwule "Crossdresser". Deren Problem mit der Gesellschaft ist die immer noch zu geringe Akzeptanz des Schwulseins. Unser Problem ist ganz anders: wie komme ich als Crossdresser mit Frauen aus? Mit der eigenen insbesondere! Was ist denn attraktiv an ihrem so kostümierten Mann?
Das Outfit kann ich optimieren,
meine Erscheinung auch.
In der Öffentlichkeit schert es kaum Jemanden -alle wussten, dass Hoover, der Chef des FBI, Crossdresser war.
Gut aussehende Frauenkleidung am Mann- das wird schon.
Dazu meine Auslassungen. Weg vom Grundsätzlichen, hin zur Männer-Mode.
Aber mit meiner geliebten Frau auszukommen -das ist kaum zu regeln.
Gruß
Hugo
PS: Liebe Bianca, das Thema Transsexualität sollte man getrennt diskutieren. Mit Crossdressing, der Freude am Tragen der Bekleidung des anderen Geschlechts, haben der Wechsel vom Mann in der Gesellschaft zur Frau in der Gesellschaft vermittels geschlechtsangleichenden Eingriffen in den Körper wahrlich nichts zu tun. Dieses Thema hat ein wirklich anderes Kaliber als Diskussionen von Make-Up über Stoppeln oder Höhe des Rocksaumes.