29.6. "Fachaustausch"
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Anne-Mette
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29.6. "Fachaustausch"
Fachaustausch zu Beratungs- und Unterstützungsbedarfen für transsexuelle und trans* Menschen
Im Bundesfamilienministerium findet am 29. Juni um 11:00 Uhr der Fachaustausch "Beratungs- und Unterstützungsbedarfe für transsexuelle/trans* Menschen und ihre Angehörigen in verschiedenen Lebenssituationen" statt. Die Veranstaltung wird per Livestream an dieser Stelle übertragen. Die Aufzeichnung kann auch nach der Veranstaltung abgerufen werden.
http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/familie,did=225986.html
Gruß
Anne-Mette
Im Bundesfamilienministerium findet am 29. Juni um 11:00 Uhr der Fachaustausch "Beratungs- und Unterstützungsbedarfe für transsexuelle/trans* Menschen und ihre Angehörigen in verschiedenen Lebenssituationen" statt. Die Veranstaltung wird per Livestream an dieser Stelle übertragen. Die Aufzeichnung kann auch nach der Veranstaltung abgerufen werden.
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Anne-Mette
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Re: 29.6. "Fachaustausch"
Ich habe mich für die Veranstaltung angemeldet. Ich kann dann gern berichten, wenn Bedarf bestehen sollte.
Hawadehre
Svetlana
As gitt halt nix Bessers wäi wos Guads!
Däi owapfölzer Bärlinerin
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Anne-Mette
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Re: 29.6. "Fachaustausch"
Moin,
danke
Weiterhin wird es hier ab 11 Uhr einen Livestream geben: http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/familie,did=225986.html
Gruß
Anne-Mette
danke
Weiterhin wird es hier ab 11 Uhr einen Livestream geben: http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/familie,did=225986.html
Gruß
Anne-Mette
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Svetlana L
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Re: 29.6. "Fachaustausch"
So, ihr Lieben,
ich bin wieder zu Hause und will mal einen kurzen persönlichen (und daher subjektiven) Bericht zu der Veranstaltung abgeben für alle, die den Livestream nicht verfolgen konnten. (Ich dachte eigentlich, dass der Stream dauerhaft - oder zumindest längere Zeit - im Netz bleibt - ich hätte mir gern nochmal einzelne Passagen angeschaut)
Schon die Begrüßungsfolie hat es gezeigt: Es wurde zwischen Transsexuellen und Trans*-Menschen unterschieden. Staatssekretärin Marks hat zurückgeblickt ins Jahr 1981 (TSG-Einführung) und festgestellt, dass sich in der Zeit bis heute der Geschlechterbegriff stark gewandelt hat, insbesondere durch wissenschaftliches und gesellschaftliches Engagement. Erste Ergebnisse der IMAG werden für Ende des Jahres erwartet und es wird wohl noch zwei weitere Termine für Fachaustausche geben.
Im weiteren Verlauf übernahm Klaus Stehling (Geschäftsführer Aids-Hilfe Hessen) die Moderation der Veranstaltung.
In einer ersten Podiumsdiskussion ging es um Beratungs- und Unterstützungsbedarfe in verschiedenen Lebenssituationen. Es wurden von verschiedenen in beratender Funktion tätigen Personen Einblicke in deren Tätigkeit gewährt. Beeindruckt haben mich die Ausführungen von Christian Dittler vom Trans-Kinder-Netz, dass bereits Kinder im Alter von drei/vier Jahren für sich mit absoluter Sicherheit feststellen, dass sie im Gegengeschlecht (in diesem Alter geht es tatsächlich "nur" um Zweigeschlechtlichkeit) leben wollen. Andererseits führte Pia Gleditzsch von der Trans*-Beratung Köln aus, dass auch Trans*-Menschen im Alter besondere Bedürfnisse haben, die es zu berücksichtigen gilt. Ein Stichwort war hier beispielsweise Pflegebedürftigkeit. Ebenso beeindruckt hat mich auch die Studienrätin Christa Scheurer, die nach dem Wechsel nicht mehr unterrichten wollte und dann auf Druck ihrer Therapeutin doch wieder in die Schule gegangen ist und von den Schülern und Kolleg_innen sehr gut, vom Schulleiter eher weniger gut, aufgenommen wurde. In einer der Pausen hatte ich kurz Gelegenheit mit der Frau von Frau Scheurer, die sich in der Diskussion zu Wort gemeldet hat, ein paar Gedanken auszutauschen, da sich Parallelen zwischen ihr und meiner Frau - die leider nicht dabei war - gezeigt haben.
Vor der zweiten Podiumsdiskussion zum Thema "Perspektiven der Beratung von und für transsexuelle/trans*-Menschen in Deutschland" gab Mari Günther von Queer Leben einen Überblick über die Beratungslandschaft in Deutschland. Für mich hängengeblieben (und das hatte ich dann in der anschließenden Diskussion auch nochmal angesprochen) ist, dass gute Beratung eine solide und vor allem auch langfristig gesicherte Finanzierung bedarf. Dies ist leider in der Regel nicht der Fall. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist auch eine ausreichende Vernetzung und Hilfestellung untereinander. Problematisch ist auch die nicht vorhandene Dichte von Beratungsstellen insbesondere in ländlichen Gegenden.
In einer letzten Runde gab es eine Ideenwerkstatt. Die Teilnehmenden dieser Runde kamen von "Regelberatungsstellen", also beipsielsweise der AWO, ProFamilia und auch der evangelischen und katholischen Kirche. Man merkte, dass diese Organisationen zwar offen für Trans*-Beratung sind (ja, auch die katholische Kirche), aber mit der Materie (noch) nicht so viel zu tun hatten. Als Beispiel sei hier nur der gewählt Begriff 'Geschlechtsumwandlung' genannt.
Soweit von mir ein erster Erfahrungsbericht. Die Dokumentation der Veranstaltung soll übrigens im Herbst erscheinen.
ich bin wieder zu Hause und will mal einen kurzen persönlichen (und daher subjektiven) Bericht zu der Veranstaltung abgeben für alle, die den Livestream nicht verfolgen konnten. (Ich dachte eigentlich, dass der Stream dauerhaft - oder zumindest längere Zeit - im Netz bleibt - ich hätte mir gern nochmal einzelne Passagen angeschaut)
Schon die Begrüßungsfolie hat es gezeigt: Es wurde zwischen Transsexuellen und Trans*-Menschen unterschieden. Staatssekretärin Marks hat zurückgeblickt ins Jahr 1981 (TSG-Einführung) und festgestellt, dass sich in der Zeit bis heute der Geschlechterbegriff stark gewandelt hat, insbesondere durch wissenschaftliches und gesellschaftliches Engagement. Erste Ergebnisse der IMAG werden für Ende des Jahres erwartet und es wird wohl noch zwei weitere Termine für Fachaustausche geben.
Im weiteren Verlauf übernahm Klaus Stehling (Geschäftsführer Aids-Hilfe Hessen) die Moderation der Veranstaltung.
In einer ersten Podiumsdiskussion ging es um Beratungs- und Unterstützungsbedarfe in verschiedenen Lebenssituationen. Es wurden von verschiedenen in beratender Funktion tätigen Personen Einblicke in deren Tätigkeit gewährt. Beeindruckt haben mich die Ausführungen von Christian Dittler vom Trans-Kinder-Netz, dass bereits Kinder im Alter von drei/vier Jahren für sich mit absoluter Sicherheit feststellen, dass sie im Gegengeschlecht (in diesem Alter geht es tatsächlich "nur" um Zweigeschlechtlichkeit) leben wollen. Andererseits führte Pia Gleditzsch von der Trans*-Beratung Köln aus, dass auch Trans*-Menschen im Alter besondere Bedürfnisse haben, die es zu berücksichtigen gilt. Ein Stichwort war hier beispielsweise Pflegebedürftigkeit. Ebenso beeindruckt hat mich auch die Studienrätin Christa Scheurer, die nach dem Wechsel nicht mehr unterrichten wollte und dann auf Druck ihrer Therapeutin doch wieder in die Schule gegangen ist und von den Schülern und Kolleg_innen sehr gut, vom Schulleiter eher weniger gut, aufgenommen wurde. In einer der Pausen hatte ich kurz Gelegenheit mit der Frau von Frau Scheurer, die sich in der Diskussion zu Wort gemeldet hat, ein paar Gedanken auszutauschen, da sich Parallelen zwischen ihr und meiner Frau - die leider nicht dabei war - gezeigt haben.
Vor der zweiten Podiumsdiskussion zum Thema "Perspektiven der Beratung von und für transsexuelle/trans*-Menschen in Deutschland" gab Mari Günther von Queer Leben einen Überblick über die Beratungslandschaft in Deutschland. Für mich hängengeblieben (und das hatte ich dann in der anschließenden Diskussion auch nochmal angesprochen) ist, dass gute Beratung eine solide und vor allem auch langfristig gesicherte Finanzierung bedarf. Dies ist leider in der Regel nicht der Fall. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist auch eine ausreichende Vernetzung und Hilfestellung untereinander. Problematisch ist auch die nicht vorhandene Dichte von Beratungsstellen insbesondere in ländlichen Gegenden.
In einer letzten Runde gab es eine Ideenwerkstatt. Die Teilnehmenden dieser Runde kamen von "Regelberatungsstellen", also beipsielsweise der AWO, ProFamilia und auch der evangelischen und katholischen Kirche. Man merkte, dass diese Organisationen zwar offen für Trans*-Beratung sind (ja, auch die katholische Kirche), aber mit der Materie (noch) nicht so viel zu tun hatten. Als Beispiel sei hier nur der gewählt Begriff 'Geschlechtsumwandlung' genannt.
Soweit von mir ein erster Erfahrungsbericht. Die Dokumentation der Veranstaltung soll übrigens im Herbst erscheinen.
Hawadehre
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Re: 29.6. "Fachaustausch"
Guten Abend,
... und herzlichen Dank für den Bericht
Der Film soll "in Kürze" auf der Internetseite zur Verfügung stehen.
Gruß
Anne-Mette
... und herzlichen Dank für den Bericht
Der Film soll "in Kürze" auf der Internetseite zur Verfügung stehen.
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Anne-Mette
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Re: 29.6. "Fachaustausch"
Moin,
heute ist "in Kürze": http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/gleichstell ... 25986.html
Der Film ist abrufbar.
Gruß
Anne-Mette
heute ist "in Kürze": http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/gleichstell ... 25986.html
Der Film ist abrufbar.
Gruß
Anne-Mette
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Re: 29.6. "Fachaustausch"
Daaaanke! 
Hawadehre
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Re: 29.6. "Fachaustausch"
Moin,
die drei Teile gibt es auch bei youtube:
Teil 1:
https://www.youtube.com/watch?v=rYejMfgeSQc
Teil 2:
https://www.youtube.com/watch?v=xP2rSNaZfiQ
Teil 3:
https://www.youtube.com/watch?v=Hne5vIC10ys
die drei Teile gibt es auch bei youtube:
Teil 1:
https://www.youtube.com/watch?v=rYejMfgeSQc
Teil 2:
https://www.youtube.com/watch?v=xP2rSNaZfiQ
Teil 3:
https://www.youtube.com/watch?v=Hne5vIC10ys