Für die Klassikfreunde
Für die Klassikfreunde - # 56

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Jalana
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Beitrag von Jalana »

"Ein Mädchen oder Weibchen wünscht Papageno sich!" aus der Oper 'Die Zauberflöte' von Wolfgang Amadeus Mozart

Die Zauberflöte (KV 620) ist eine Oper in zwei Aufzügen, die 1791 im Freihaustheater in Wien uraufgeführt wurde. Das Libretto stammt von Emanuel Schikaneder, die Musik komponierte Wolfgang Amadeus Mozart. Das etwa dreistündige Werk zählt zu den weltweit bekanntesten und am häufigsten inszenierten Opern. Die Arien, zu denen unter anderem Der Vogelfänger bin ich ja, Dies Bildnis ist bezaubernd schön und die Arie der Königin der Nacht Der Hölle Rache kocht in meinem Herzen zählen, sind auch vielen vertraut, die die Oper noch nie gesehen haben. Da die Oper leicht zugänglich ist, wird sie gelegentlich so inszeniert, dass sie sich ganz gezielt an jugendliche Zuschauer wendet. Auch als Marionettentheater wird sie bisweilen gezeigt. Durch das umfangreich ausgeführte Kontrastprinzip verdeutlicht die Oper sehr gut den Zeitgeist der Wiener Klassik. Zunächst im bunt schillernden Gewand einer Zauberposse auftretend wendet sie sich im Verlauf der Handlung zunehmend der Verkündigung freimaurerischer Ideale zu.

Es singt Hermann Prey.



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Re: Für die Klassikfreunde

Post 827 im Thema

Beitrag von Jalana »

"Romance sans paroles D-Dur für Violoncello und Klavier (Lied ohne Worte) op. 109 MWV Q 34" von Felix Mendelssohn Bartholdy

Jakob Ludwig Felix Mendelssohn Bartholdy (* 3. Februar 1809 in Hamburg; "  4. November 1847 in Leipzig) war ein deutscher Komponist, Pianist und Organist. Er gilt als einer der bedeutendsten Musiker der Romantik und setzte als Dirigent neue Standards, die das Selbstverständnis des Dirigierens bis heute maßgeblich mitprägen.

Daneben setzte sich Mendelssohn Bartholdy für die Aufführung von Werken Händels und Johann Sebastian Bachs ein. Damit trug er wesentlich zu ihrer Wiederentdeckung und zur Herausbildung eines Verständnisses für die "klassische" Epoche der deutschen Musik bei. Er gilt als Mitbegründer der historischen Musikpflege und gründete das erste Konservatorium in Deutschland.

Es spielen Iris und Jacqueline du Pré.



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Post 828 im Thema

Beitrag von Jalana »

"Die Eifersucht ist eine Plage" aus der Oper 'Zar und Zimmermann' von Albert Lortzing

Gustav Albert Lortzing (* 23. Oktober 1801 in Berlin; "  21. Januar 1851 Berlin) war ein deutscher Komponist, Librettist, Schauspieler, Sänger und Dirigent.

Er gilt als Hauptrepräsentant der deutschen Spieloper, einer deutschsprachigen Variante der Opéra comique.

Zar und Zimmermann ist eine komische Oper in drei Akten von Albert Lortzing, der nicht nur die Musik komponierte, sondern auch sein eigener Librettist war. Die Uraufführung fand am 22. Dezember 1837 im Stadttheater Leipzig statt. Historisches Vorbild war die als Große Gesandtschaft bekannt gewordene Reise des Zaren Peter I.

Erika Köth singt.



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Post 829 im Thema

Beitrag von Jalana »

Ouvertüre der Oper "Ernani" von Giuseppe Verdi

Ernani ist eine Oper (Dramma lirico) in vier Akten und fünf Bildern. Sie wurde 1844 von Giuseppe Verdi komponiert, das Libretto wurde von Francesco Maria Piave geschrieben. Am 9. März 1844 wurde sie im Teatro La Fenice von Venedig uraufgeführt.

Die Vorlage basiert auf dem Drama Hernani von Victor Hugo aus dem Jahre 1830. Dieses Drama wird seit Verdis Oper selbst auf den französischen Bühnen kaum mehr aufgeführt. Die Handlung ist fiktiv, obschon die Figuren auf historische Persönlichkeiten verweisen und die Handlung auf deren Lebensstationen Bezug nimmt (etwa die Wahl des Kaisers Karl V.). Thematisiert wird die Rache, und diese wird in verschiedenen Facetten und Stufen umgesetzt. Das Rachegefühl scheint umso größere Befriedigung zu erheischen, als ein perfektes Glück zweier frisch Vermählter vor der furchtbaren Alternative eines ehrlosen Lebens durch den Tod beendet wird.

James Levine leitet das Metropolitan Orchestra.



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Post 830 im Thema

Beitrag von Jalana »

"La gazette de Hollande" aus der Operette 'Die Großherzogin von Gerolstein' von Jacques Offenbach

Jacques Offenbach (* 20. Juni 1819 in Köln; "  5. Oktober 1880 in Paris; geboren als Jakob Eberst) war ein deutsch-französischer Komponist und Cellist. Er gilt als Begründer der modernen Operette als eigenständiges und anerkanntes Genre des Musiktheaters.

Die Großherzogin von Gerolstein ist eine französische Operette (Opéra bouffe) in drei Akten von Jacques Offenbach. Das Libretto verfassten Henri Meilhac und Ludovic Halévy. Die Uraufführung fand am 12. April 1867 im Théâtre des Variétés in Paris mit Hortense Schneider in der Titelrolle statt.

Das Werk ist eine Satire, in der das Günstlingswesen und das militärische Brimborium verspottet werden. Der Erfolg der Uraufführung war durchwachsen, die erste Hälfte wurde begeistert aufgenommen, während die zweite Hälfte unverstanden blieb. Offenbach begann sofort mit der Bearbeitung, er strich hierbei das zweite Finale und das Melodram der Großherzogin. Danach wurde die Operette sein triumphaler Erfolg. Die Aufführung galt quasi als Kulturbeitrag zur großen Pariser Weltausstellung.

Es singen Eric Huchet und Dame Felicity Lott.



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Post 831 im Thema

Beitrag von Jalana »

"Tanz der Priesterinnen (Bacchanale)" aus der Oper 'Samson et Dalila' von Camille Saint-Saëns

Samson et Dalila ist eine zwischen 1868 und 1877 entstandene Oper in drei Akten von Camille Saint-Saëns auf ein Libretto von Ferdinand Lemaire. Die Handlung basiert auf dem biblischen Buch der Richter und ist zwischen 1100 und 1000 v. Chr. anzusetzen. Samson et Dalila ist die einzige der 13 Opern von Saint-Saëns, die sich auf der Bühne durchsetzen konnte. Trotz der erfolgreichen Uraufführung in deutscher Sprache unter der Leitung von Eduard Lassen und dem künstlerischen Direktor Franz Liszt im Weimarer Hoftheater im Dezember 1877 dauerte es bis 1890, bevor die Oper in Frankreich aufgeführt wurde. Saint-Saëns bearbeitete das Werk auch noch nach der Uraufführung und fügte ihm weitere Teile hinzu.

Die San Diego Opera leitet Karen Keltner.



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Post 832 im Thema

Beitrag von Jalana »

"Ich spiel mei Stückel" aus der Operette 'Die Tänzerin Fanny Elßler' von Johann Strauß Sohn

Die Tänzerin Fanny Elßler ist eine postume Operette in drei Akten mit Musik von Johann Strauss (Sohn), zusammengestellt und für die Bühne bearbeitet von Bernard Grun und Oskar Stalla. Das Libretto stammt von Hans Adler. Das Werk erlebte seine Uraufführung am 22. Dezember 1934 in Berlin.

Es singt Gustav Waldau.



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Post 833 im Thema

Beitrag von Jalana »

Ouvertüre "Polonia" in C-Dur WWv39 von Richard Wagner

Wilhelm Richard Wagner (* 22. Mai 1813 in Leipzig; "  13. Februar 1883 in Venedig) war ein deutscher Komponist, Dramatiker, Dichter, Schriftsteller, Theaterregisseur und Dirigent. Mit seinen Musikdramen gilt er als einer der bedeutendsten Erneuerer der europäischen Musik im 19. Jahrhundert. Er veränderte die Ausdrucksfähigkeit romantischer Musik und die theoretischen und praktischen Grundlagen der Oper, indem er dramatische Handlungen als Gesamtkunstwerk gestaltete und dazu die Libretti, Musik und Regieanweisungen schrieb. Er gründete die ausschließlich der Aufführung eigener Werke gewidmeten Festspiele in dem von ihm geplanten Bayreuther Festspielhaus. Seine Neuerungen in der Harmonik beeinflussten die Entwicklung der Musik bis in die Moderne. Kritiker sehen Wagner unter Verweis auf seine Schrift Das Judenthum in der Musik als einen Verfechter des Antisemitismus.

Das Werk entstand 1836.



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Post 834 im Thema

Beitrag von Jalana »

Programmhinweis Festivalsommer: Samstag 18. Juni 20:15 auf 3SAT

Hoffmanns Erzählungen - Phantastische Oper in fünf Akten von Jacques Offenbach


Festspielhaus, Bregenzer Festspiele 2015

Darsteller:
Hoffmann Daniel Johansson
Olympia/Giulietta Kerstin Avemo
Antonia/Giulietta Mandy Fredrich
Lindorf/Coppélius/ Michael Volle
Dr. Miracle/Dapertutto Bengt-Ola Morgny
Spalanzani Rachel Frenkel
Nicklausse Pär Pelle Karlsson
Stella Ketil Hugaas
Crespel Christoph Mortagne
Andrès/Cochenille/Frantz Hoel Troadec
Nathanael Josef Kovacic
Hermann Petr Svoboda
Wilhelm Pär Karlsson
Libretto: Jules Barbier
Chor: Prager Philharmonischer Chor
Orchester: Wiener Symphoniker
Musikalische Leitung: Johannes Debus
Inszenierung: Stefan Herheim
Bildregie: Felix Breisach

Jacques Offenbach und seine Librettisten hatten die geniale Idee, den Autor E. T. A. Hoffmann zur Hauptfigur der Phantastischen Oper zu machen, die auf Geschichten E. T. A. Hoffmanns basiert.

Die Handlung: Beim Besuch einer "Don Giovanni"-Vorstellung erkennt der Dichter seine ehemalige Geliebte wieder, die Sängerin Stella. Tief bewegt kehrt er in der Vorstellungspause in Luthers Weinkeller ein. Dort erzählt er drei unglückliche Liebesgeschichten.

Die mit der perfekten Puppe Olympia, die sich als Automat entpuppt, die mit der todkranken Antonia, die sich buchstäblich zu Tode singt, und die mit der venezianischen Kurtisane Giulietta, die Hoffmann skrupellos sein Spiegelbild raubt.

Hoffmanns Gegenspieler, der ihm verhasste Stadtrat Lindorf, der ein Auge auf Stella geworfen hat, kehrt in den jeweiligen Geschichten in wechselnden "Bösewicht"-Figuren wieder und zerstört Hoffmanns Liebesglück.

Redaktionshinweis: Als nächster Beitrag des Festivalsommers in 3sat folgt am Samstag, 25. Juni, um 20.15 Uhr "Jukka-Pekka Saraste dirigiert Werke von Dutilleux und Ravel", eine Aufzeichnung aus der Kölner Philharmonie vom Februar 2016.

(ORF)

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Post 835 im Thema

Beitrag von Jalana »

"Die Kirschen in Nachbars Garten" von Viktor Holläender

Victor Hollaender (* 20. April 1866 in Leobschütz, Schlesien, heute: Glubczyce; "  24. Oktober 1940 in Hollywood, Kalifornien) war ein deutscher Pianist, Dirigent und Komponist.

Hollaender absolvierte ein Musikstudium an der Neuen Akademie der Tonkunst (gegr. von Theodor Kullak) in Berlin. Dabei gehörte er der Klavierklasse Franz Kullaks an; Kompositionsunterricht erhielt er bei Otto Neitzel und Albert Becker. Durch verschiedene Engagements kam Hollaender nach seinem Musikstudium viel herum: Seit 1886 war er als Theater- und Konzertdirigent u.a. in Hamburg (Carl-Schulze-Theater), Budapest, Marienbad und Berlin tätig. Es folgte 1890 ein Engagement am Neuen Deutschen Theater in Milwaukee. Berlin (Wallner-Theater) und Chicago waren die nächsten Stationen; es folgte eine längere Tätigkeit in London, zunächst an der Royal Opera Comique, 1896 dann beim Zirkus Barnum & Bailey. Hollaender war hier musikalischer Leiter; seine Frau Rosa Perl Sängerin in der Zirkusrevue.

Es singt Richard Tauber.



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Post 836 im Thema

Beitrag von Jalana »

"Tzigane für Violine und Orchester" von Maurice Ravel

Joseph-Maurice Ravel (* 7. März 1875 in Ciboure, Département Pyrénées-Atlantiques; "  28. Dezember 1937 in Paris) war ein französischer Komponist und neben Claude Debussy Hauptvertreter des Impressionismus in der Musik.

Tzigane ist eine Rhapsodie für Violine und Luthéal, bzw. für Violine und Orchester, die Maurice Ravel im Jahre 1924 komponierte. Auch wenn der Name auf französische Begriffen für Zigeuner wie "gitan", "tsigane" oder "tzigane" zurückgeht, zielt es eher auf das Ungarn zugeordnete romantische Zigeunerklischee z.B. von Liszt und Brahms als auf reale Musik von Sinti oder Roma. So werden auch keine realen Zigeunermelodien verwendet. Das Stück gehört zu den anspruchsvollsten Werken der virtuosen Violinliteratur.

Es spielen Patricia Kopatchinskaja und die Sinfonia Varsovia à la Folle Journée de Nantes 2013



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Post 837 im Thema

Beitrag von Beatrix »

Violinkonzert e-Moll op. 64 - Felix Mendelssohn Bartholdy

Jakob Ludwig Felix Mendelssohn Bartholdy (* 3. Februar 1809 in Hamburg; "  4. November 1847 in Leipzig) war ein deutscher Komponist, Pianist und Organist. Er gilt als einer der bedeutendsten Musiker der Romantik und setzte als Dirigent neue Standards, die das Selbstverständnis des Dirigierens bis heute maßgeblich mitprägen.

Das Violinkonzert e-Moll op. 64 (MWV O 14) ist ein klassisches Orchesterwerk des Komponisten Felix Mendelssohn Bartholdy. Bereits im Juli 1838 hatte Mendelssohn seinem Freund, dem Geiger Ferdinand David, angekündigt: "Ich möchte Dir wohl auch ein Violinkonzert machen für nächsten Winter; eins in e-moll steht mir im Kopfe, dessen Anfang mir keine Ruhe läßt."
Doch erst sechs Jahre später, im Jahre 1844, wurde das Violinkonzert in Bad Soden vollendet. Uraufgeführt wurde es am 13. März 1845 in Leipzig mit Ferdinand David als Solist.
Bereits im Jahr 1822 im Alter von 13 Jahren hatte Mendelssohn ein Violinkonzert in d-Moll geschrieben. Das von Mendelssohn verworfene Jugendwerk wurde durch Yehudi Menuhin der breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Wirkung
Das Violinkonzert war von Anfang an ein Erfolg und gehört inzwischen zu Mendelssohns populärsten Werken. Im 19. Jahrhundert, an dessen Ende es bereits zu den größten Violinkonzerten in der Literatur gezählt wurde, gehörte es zum Repertoire von führenden Violinisten wie Ferdinand David, Joseph Joachim und Pablo de Sarasate. Auch nachfolgende Komponisten wie Jean Sibelius und Peter Tschaikowski ließen sich beispielsweise von der ungewöhnlichen Platzierung der Kadenz inspirieren.

Violine : Hilary Hahn
Dirigent : Paavo Jarvi
Frankfurt Radio Symphony Orchestra
Aufgenommen in der
Korean Art Centre Concert Hall, Seoul Korea.

Nachdem Gott mich geschaffen hatte, sagte er: "Ups, da ist mir doch
ein Fehler passiert. Na egal, den müssen andere wieder ausbügeln. :-)"
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Post 838 im Thema

Beitrag von Beatrix »

5. Klavierkonzert in F-Dur, op. 103 (L"™Ã‰gyptien) - Saint-Saëns

Charles Camille Saint-Saëns [ʃaʁl kamij sɛ̃sɑ̃s][1] (* 9. Oktober 1835 in Paris; "  16. Dezember 1921 in Algier) war ein französischer Pianist, Organist, Musikwissenschaftler, Musikpädagoge und Komponist der Romantik. Er wurde vor allem durch seine "große zoologische Fantasie" Karneval der Tiere und die Oper Samson et Dalila bekannt.

Entstehung
Das fünfte Klavierkonzert entstand als letzter Genrebeitrag Saint-Saëns"™ 1896, über zwanzig Jahre nach dem vorhergehenden 4. Klavierkonzert. Der Beiname "Ägyptisches Konzert" wurde dem Werk gegeben, da es während eines Aufenthalts in Ägypten in Luxor entstand. Saint-Saëns, der bis in seine späten Jahre ständig auf Reisen war, verarbeitet hier vornehmlich ägyptische, aber auch weitergefasste Reiseeindrücke. Tatsächlich enthält dieses Werk nicht nur von Ägypten inspirierte orientalische, sondern namentlich im zweiten Satz auch fernöstliche Klänge. Saint-Saëns selbst schrieb zum Konzert: "Eine Art Orientreise, die in der Episode in Fis-Dur sogar bis zum Fernen Osten vordringt. Die Passage in G-Dur ist ein nubisches Liebeslied, das ich von Schiffern auf dem Nil singen gehört habe, als ich auf einer Dahabieh den Strom hinuntersegelte". Der Klangapparat wurde deshalb u.a. um die Piccoloflöte und das Tamtam erweitert. Dieses Spätwerk zeichnet, vor allem aus den genannten programmatischen Gründen, eine weniger romantische Klangwelt aus als die vorhergehenden Klavierkonzerte des Komponisten.

Das Werk ist Louis Diémer gewidmet, der später auch ein Arrangement für zwei Klaviere erstellte.
Das 5. Klavierkonzert in F-Dur, op. 103, auch Ägyptisches Konzert (L"™Ã‰gyptien) genannt, ist ein Werk für Klavier und Orchester des französischen Komponisten Camille Saint-Saëns.

Wirkung
Das Klavierkonzert wurde am 6. Mai 1896 in Paris uraufgeführt. Das Konzert fand zu Ehren Saint-Saëns"™ im Konservatorium statt, wo er fünfzig Jahre zuvor, im Alter von elf Jahren, erstmals öffentlich aufgetreten war. Die Uraufführung, bei der der betagte Komponist selbst am Klavier saß, wurde zu einem weiteren großen Erfolg für Saint-Saëns. Der Erfindungsreichtum und die teilweise etwas ungewohnte exotische Klangwelt wurden hierbei besonders gelobt. Aufgrund seines programmatischen, teilweise stark tonmalerischen Charakters erfreut sich das Konzert einer beachtlichen Beliebtheit.

Aufgenommen am/im:
Live at the 2016 Annual Gala Concert - 24.01.2016
Charles Bronnfman Auditorium - The Lowy Concert Hall

The Buchmann-Mehta School of Music Symphony Orchestra
Dirigent: Zubin Mehta
Am Klavier: Shai Sluzki

Nachdem Gott mich geschaffen hatte, sagte er: "Ups, da ist mir doch
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Re: Für die Klassikfreunde

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Beitrag von Jalana »

"Mild und Leise (Liebestod)" aus der Oper 'Tristan und Isolde' von Richard Wagner

Tristan und Isolde ist ein Musikdrama von Richard Wagner, der das Werk selbst als "Handlung in drei Aufzügen" bezeichnete. Die Uraufführung fand am 10. Juni 1865 im Königlichen Hof- und Nationaltheater in München unter der Leitung von Hans von Bülow statt.

Die Tristan-Handlung stützt sich auf den keltischen Sagenkreis um König Artus und Tristan - letzterer überliefert in dem groß angelegten Versroman Tristan des Gottfried von Straßburg (13. Jahrhundert). Wagner kannte dieses bedeutende Werk der spätmittelalterlichen Literatur ebenso wie die zeitgenössischen Adaptionen des Stoffs durch August von Platen, Karl Ritter (senior) und Julius Mosen.

Darüber hinaus ließ Wagner in seine Handlung Motive und Stimmungen aus Novalis"™ "Hymnen an die Nacht" einfließen, auch Anregungen aus der Philosophie Arthur Schopenhauers gelten als gesichert - Wagner selbst relativiert dies allerdings: die Schopenhauer-Lektüre traf danach bei ihm auf eine bereits vorhandene Stimmung, die ihn zur Schaffung des Tristan angeregt hatte und die er nun bei Schopenhauer wiederfand. Mit Schopenhauer in Zusammenhang zu bringen sind dagegen Gedanken, die dieser aus dem Buddhismus und indischen Brahmanismus herleitet, nämlich eine Tendenz des gänzlichen Verlöschens der menschlichen Existenz im Tode. - Ein Gedanke, der sich bei Wagner bis in sein Spätwerk Parsifal nachweisen lässt.

Es singt Nina Stemme.



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Beitrag von Beatrix »

Sonatine pour piano - Maurice Ravel

Die Sonatine pour piano ist ein dreisätziges Klavierwerk, das Maurice Ravel in den Jahren 1903 (erster Satz) und 1905 (zweiter und dritter Satz), also etwa zur gleichen Zeit wie den Klavierzyklus Miroirs, komponierte.

Die Form des Werkes mit einem weitgehend lyrisch gestimmten Sonatensatz zu Beginn, einem Menuett an zweiter Stelle und einem schnellen Finale entspricht dem Modell der klassischen Sonatine; jedoch stellt das Stück aufgrund seiner pianistischen Faktur und vor allem seiner für Ravel und den sogenannten musikalischen Impressionismus typischen Harmonik keine Stilkopie dar, sondern reiht sich nahtlos in Ravels Klavierwerk zwischen Jeux d"™eau und den Miroirs ein.

Die drei Sätze der Sonatine tragen folgende Tempobezeichnungen:

Modéré (1. Satz)
Mouvt de Menuet (2. Satz)
Animé (3. Satz)

Nachdem Gott mich geschaffen hatte, sagte er: "Ups, da ist mir doch
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