Abartiger gehts nimmer ...
Abartiger gehts nimmer ... - # 2

Valerie Bellegarde
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Re: Abartiger gehts nimmer ...

Post 16 im Thema

Beitrag von Valerie Bellegarde »

(na) :)p Grüß dich Vicky,
Bin wieder im Lande, aus den Ferien zurück. Dieser thread da oben hat sich ein bisschen seltsam entwickelt, das hast du recht. Ursprünglich ging es wohl um den Zielkonflikt zwischen Denkmalschutz und Energie-Industrie (Braunkohle). Danach hat es sich aber entwickelt wie damals in der Geschichte von dem Prüfling in Zoologie, der zum Elefantenrüssel gefragt wurde und davon keine Ahnung hatte und deshalb antwortete: "Der Rüssel des Elefanten hat die Form eines Regenwurms... Und der Regenwurm gehört zu den Wirbellosen... und so weiter. Über die Wirbellosen wusste er alles und das wurde er auch los.
Beste Grüße von Valerie (na) (na)
exuserin-2017-01-16

Re: Abartiger gehts nimmer ...

Post 17 im Thema

Beitrag von exuserin-2017-01-16 »

Hi ,
Tschernobyl war nur ein Beispiel alles aufzuzählen übersteigt meine Geduld beim Schreiben. Für mich ist Tschernobyl eine Hauptursache. Das es in den gebrauchten Ländern in der Umgebung der Akw erhöhte Strahlenwerte gibt weiß ich , auch das es erhöhte Erkrankungszahlen bei Leukämie von Kindern gibt. Alles Gründe warum ich Akw ablehne.

Vicky im Osten läuft seit 25 Jahren vieles schief , und was soll daran Quatsch sein?
Auch kann ich etliche Formulierungen nicht verstehen. Ein Beispiel ist der "20 Liter verbrauchende Einkaufs SUV". Das ist einfach nur Quatsch. Da sollte man sich vorher schlau machen.
Unser Bulli braucht 12 l die großen SUV brauchen auf der Autobahn 15 l aufwärts Diesel wohlgemerkt. Da gibt es kleinere sparsamere Autos die scheinen aber keinen zu interessieren daher die Aussage.

LG Uta
ExUserIn-2026-04-08
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Re: Abartiger gehts nimmer ...

Post 18 im Thema

Beitrag von ExUserIn-2026-04-08 »

Ich fahre ein SUV mit 6 bis 6,5 l Diesel bei normaler Fahrweise, sparsam auf der Autobahn ca. 5 bis 5,5 l. Die meisten SUV liegen unter 10 l. Und die sind die Masse. Das meine ich. Es gibt eine Menge Vorurteile und eingeschränkte Wahrnehmung was manche Themen betrifft. Das ist normal und betrifft mich auch. Aber ich meine, es ist gut, wenn man in seinen Aussagen etwas mehr Objektivität walten lässt. Wirf einmal hier einen Blick hinein: http://www.autobild.de/artikel/suv-ranking-2863475.html. Das ist auch nicht verwunderlich. Stelle einen Golf neben einen Qashqai und Du wirst feststellen, dass in der Größe kein großer Unterschied besteht.

Die Zeiten, in denen die SUV die großen Säufer waren sind vorbei. D.h. nicht, dass andere Autos nicht günstiger wären, aber die Aussage (und das Vorurteil) stimmen so nicht mehr. Wenn dies Haltung immer wieder kolportiert wird, ist das aus meiner Sicht nicht i.O. Wir glauben gerne, was wir glauben wollen. Auch mir geht das so. Und das verzerrt den Blick auf Realitäten. Wir sind ja auch Opfer von solchen Wahrnehmungen. Deshalb sollten wir darauf achten, dass wir keine Täter werden.

Das ist nicht böse gemeint und soll nur ein wenig zum Nachdenken anregen. :)p
Viele Grüße
Vicky

Respekt ist nicht teilbar.
susanneb
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Re: Abartiger gehts nimmer ...

Post 19 im Thema

Beitrag von susanneb »

Guten Abend,

nun weiß ich gar nichts mehr. Gehöre ich zu den Guten, ich habe Solar für warmes Wasser und Photovoltiak auf dem Dach. Mein Auto ist ein Diesel Kombi Verbrauch 6,5L.
Oder gehöre ich zu den Bösen, ich habe Photovoltaik auf dem Dach, eventuell Sondermüll, und mein Auto ist ein Diesel, Stickoxyd.
Vieleicht ist meine Brennwerttherme ja wenigstens ohne Kritik.

Nun mal im Ernst, der Verbrauch eines Autos liegt an vielen Dingen, Leistung, Kurz oder Langstrecke, Gewicht und Fahrweise spielen eine nicht unerhebliche Rolle. Beim Stromverbrauch sieht es ähnlich aus, müssen soviel Verbraucher an sein? Es liegt an jedem selbst wieviel Energie er in seinem Leben benötigt.

Zum eigentlichem Thema, die Anlage auf dem Kirchendach, sehe ich es so, dass das Amt einschreiten muss. Ob es will oder nicht, nach dem Sinn wird da nicht gefragt. Selbst wenn das Amt alle Augen zudrückt und sich sagt, was soll es, stört keinen und die Kirche wird eh bald abgerissen. Dann kommt bestimmt irgendeiner daher der sich beschwert, und dann muss das Amt nach dem Gesetz handeln.

Da stellt sich doch eher die Frage nach dem Verstand der Leute, die so ein Gesetz machen. Sind das nicht dieselben die nach Klimaschutz, Energiewende etc. schreien, das Auto als Klimakiller Nr 1 verteufeln. Und doch alles dafür tun, dass der Verkehr auf Deutschen Straßen jedes Jahr steigt. Was wird hierzulande nicht alles kreuz und quer durch die Welt gefahren. Ich möchte nicht wissen, wieviel Autos allein wegen dem Onlinehandel unterwegs sind. Gesponsert durch Steuergeschenke.

Nicht zu vergessen, der ganze Sondermüll der momentan so dick wie möglich an die Häuser geklebt wird, und lange nicht die Einsparung bringt. Wieviel Energie da wohl für die Herstellung benötigt wird.
Wird schon gute Lobbyarbeit sein.

LG
Susanne
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Re: Abartiger gehts nimmer ...

Post 20 im Thema

Beitrag von Marielle »

Guten Abend,
Die meisten SUV liegen unter 10 l.
Das muss man aber nicht unbedingt als tragende Begründung für groben Unfug feiern. Für die übliche Transportleistung, ein bis zwei Personen, eine Handtasche und zwanzig Kilo Wocheneinkauf, müsste man nicht fast zwei Tonnen Blech und Plunder mit dem cw-Wert von Omas bester Komode durch die Gegend fahren. Und bitte keine Argumente die den Begriff "passive Sicherheit" beinhalten; nach deren Logik dürften nur noch richtige Panzer auf den Strassen sein.
Und das verzerrt den Blick auf Realitäten.

Dann werfen wir mal einen ganz unverzerrten Blick auf die Realität: Wenn man ganz tief in den Schlauch einer Zapfsäule für Sprit oder Erdgas reinschaut, sieht man die fiesen Fratzen der Familie Al Saud, verschiedener anderer Despoten und Wladimir Putins. Oder man erkennt eine Anlage zur Produktion von Sprit aus Teersand und Ölschiefer, für deren Gewinnung anderswo den Menschen die Heimat unter dem Arsch weggebaggert wird; wie bei der Kohle in der Lausitz.

Nee nee, die Sache mit dem Spritverbrauch wird nicht dadurch besser, dass früher alles noch viel schlimmer war. Damals war es nur noch größerer Unfug.

Auch nur so zum Nachdenken: Man kann auch mit dreieinhalb Litern 100km weit fahren; und selbst das ist (mir) noch zu viel.

Marielle

edit, Nachtrag:
Nicht zu vergessen, der ganze Sondermüll der momentan so dick wie möglich an die Häuser geklebt wird, und lange nicht die Einsparung bringt.
Diese Falschbehauptung wird durch dauerndes Wiederholen nicht richtiger. Es liegt sicherlich noch vieles im Argen, aber: 1970 lag der Energiebedarf eines durchschnittlichen Einfamilenhauses für Heizung und Warmwasser bei rund 35000kWh/a (entspricht ca. 3500 Litern Heizöl EL) heute sind es weniger als 10000kWh/a. Das sind, neben dem Umwelteffekt, 25000kWh pro Haus und Jahr weniger, an denen die weiter oben genannten Irren das Geld verdienen können, mit dem sie ihre Bevölkerung schikanieren oder gleich erschiessen.
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Re: Abartiger gehts nimmer ...

Post 21 im Thema

Beitrag von Diana.65 »

Hallo noch einmal zu so später oder auch früher Stunde.

Also ich sehe das ganze doch aus meiner Sicht sehr differenziert. Ich bin froh, dass bei meinem Haus (nun immerhin über 160 Jahre alt) noch keine Denkma(Schutz :? )lbehörde ihren Einfluss angemeldet hat. Trotzdem habe ich aber eine Solarthermie-Anlage zur Warmwasser- und Heizungsunterstützung auf dem Dach. Bei Photovoltaik sehe ich das ganze schon etwas anders. (siehe letzter Thread). Solange man nicht alle Seiten der Medaille betrachtet, bleibt jede Analyse nur einseitig. Ich gehe da sehr von meinen eigenen Erfahrungen aus. Denkmalschutz hin oder her, jedem sollte doch auch nach seinen Möglichkeiten die Gelegenheit gegeben werden was zur dezentralen Energiegewinnung beizutragen.
Im Anfangs zitierten Artikel ging es ja wohl darum die Absurdität einiger Handlungsweisen unserer Behörden aufzuzeigen. Das habe ich leider in der Recherche zu meinen Sanierungsmaßnahmen am eigenen Haus auch schon erfahren müssen. Immerhin habe ich im Laufe der Jahre meine Wohnfläche durch Ausbau von 65 auf über 120 m-² erhöht und verbrauche im Jahresschnitt immer noch nicht mehr an Heizöl (und das fast ohne staatliche Förderung). Nach den Vorgaben hätte ich ein vielfaches an Geld investieren müpssen und die Einsparungen wären im Vergleich aber bei weitem nicht so groß.
Genauso beim allseits geliebten Kfz. Da sollte man sich schon manchmal fragen, was man wirklich für das eigene Fortkommen so braucht. Von der Werbung her, sollte es ja so groß wie möglich sein. Ich gehe da lieber den Weg des Minimalismus. Das schont ja auch ungeheuer den eigenen Geldbeutel, und für die Umwelt ist es ja auch besser!!! (yes)
Bei Atomkraft zur Energiegewinnung bin ich (leider) auch nicht der allgemeinen Meinung. Einerseits ist es zur Zeit mit eine der effektivsten Art an viel Energie zu kommen, andererseits steht immer noch das Potenzial für gefährliche Fehlfunktionen und Hinterlassenschaften. Aber hat die breite Masse sich auch schon mal Gedanken um alle Auswirkungen der alternativen Energien gemacht? :|
Vielleicht sollten wir statt Astronauten ins All zu schiessen, nur einfach unserer Problem in die "schwarzen Löcher" schiessen. Die vernichten doch fast alles (Ironie aus!!!!)

Trotzdem ein möglichst Atom-freies WE (yes)
Ich bin und bleibe ich.
Und ... genieße mein neues Leben.
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Re: Abartiger gehts nimmer ...

Post 22 im Thema

Beitrag von Diana.65 »

Update!!!!!!

Jetzt hab ich doch vor lauter Eifer zu diesem Them ganz vergessen, warum ich mich noch mal hier eingeloggt hab.
Wollte ja eigentlich nochnal zum Thema "CD" ein bisschen schmökern! :o
Aber nichts dest trotz, muss ja auch mal drüber geredet werden! (yes)

Guten Morgen an alle die noch aaktiv sind.
Ich bin und bleibe ich.
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Valerie Bellegarde
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Re: Abartiger gehts nimmer ...

Post 23 im Thema

Beitrag von Valerie Bellegarde »

Liebe Marielle,
Das aggressive Zerpflücken von Texten, um hinter jeden herausgerissenen Satz einen hämischen Kommentar zu setzen, finde ich einen ganz schlechten Stil, es wirkt männlich, dominant und belehrend, und es wäre wirklich sehr angenehm sich um etwas mehr Zurückhaltung oder auch nur etwas Höflichkeit zu bemühen. Ich sage das nicht nur zu dir, sondern auch zu anderen, die hier schreiben.
Liebe Grüße, Valerie
Dolores59
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Re: Abartiger gehts nimmer ...

Post 24 im Thema

Beitrag von Dolores59 »

Valerie Bellegarde hat geschrieben:Liebe Marielle,
Das aggressive Zerpflücken von Texten, um hinter jeden herausgerissenen Satz einen hämischen Kommentar zu setzen, finde ich einen ganz schlechten Stil, es wirkt männlich, dominant und belehrend, und es wäre wirklich sehr angenehm sich um etwas mehr Zurückhaltung oder auch nur etwas Höflichkeit zu bemühen. Ich sage das nicht nur zu dir, sondern auch zu anderen, die hier schreiben.
Liebe Grüße, Valerie
Bei "männlich" im Zusammenhang mit negativen Eigenschaften wie: aggressiv, hämisch, schlecht, dominant, belehrend, verspüre ich immer einen "Tritt vor's Schienbein". Weil ich ein Mann bin und mich mit gemeint fühle. Auch wenn es wahrscheinlich nicht so gemeint ist.

Ganz gewiss sehe ich am männlichen Verhalten vieles kritisch und übersehe keineswegs die negativen Auswirkungen im Zusammenleben. Aber das pauschale Männer-Bashing, das fast eine Art "Gewohnheit" geworden ist, geht mir auf den Zeiger.

Herzliche Grüße
Dolores
Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele.
(Psalm 139,14)
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Re: Abartiger gehts nimmer ...

Post 25 im Thema

Beitrag von biene38 »

Breakfast at Tiffany hat geschrieben:
uta hat geschrieben:Ich denke das aus meiner Generation jeder 2 an den Spätfolgen von Tschernobyl sterben wird. Z.Z. sterben hier rund rum gerade viele der in den 50er Jahren Geborenen an Krebs , aber auffallend viele, fast in jeder Familie ist jemand betroffen oder war es.
Das machst du jetzt allein an Tschernobyl fest? In Krümmel ist/war die Rate an Leukämie erkrankten Kindern auch signifikant gestiegen. Abgesehen davon, dass auch viele Menschen an Krebs erkranken, die abseits von Atomkraftwerken leben und wo die Stahlung aus der Urkaine sie nicht erreicht hat. Ich möchte nicht wissen, was alles in den industriell gefertigten Lebensmitteln drin ist, die Krebs begünstigen. Das ist viel effektiver, um Menschen krank zu machen, damit sich daran die Pharma eine goldene Nase daran verdient.
Ich möchte nicht wissen, was die Wachstumshormone in Fleisch so alles im menschlichen Körper bewirken. Ob die nicht auch ungewolltes Zellwachstum bewirken? Es würde mich nicht wundern, wenn ein Zusammenhang zwischen gesteigertem Fleischkonsum (früher durchschnittlich einmal in der Woche, heute fast täglich) und Krebshäufigkeit besteht.
Für mich mitunter ein Grund kein Fleisch mehr zu essen.


Grüße von der Biene (na)
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Re: Abartiger gehts nimmer ...

Post 26 im Thema

Beitrag von Marielle »

Guten Morgen Valerie,

iIn diesem Thread haben wir uns, ausgehend von dem Unsinn mit der abzubauenden PV-Anlage auf dem Pastoratsdach, über Nutzen und Schaden von Energieeinsatz ausgetauscht. Auch wenn dir meine Art der Bezugnahme auf vorhergehende Beiträge nicht passt: Inhaltlich bleibt es für mich dabei, dass der Einsatz von Energie möglichst weitgehend vermieden werden müsste und die Erzeugung von notwendiger Energie möglichst ohne irreversible Folgen stattfindet. Dazu habe ich meine Ansichten beigesteuert, zu denen ich gern sachbezogene Kritik entgegennehme.

Ob meine Einlassungen auf dich männlich oder weiblich wirken ist mir nun wirklich nicht wichtig. Die Zuweisung entsteht in deinem Kopf, ich bin davon frei. Ich kenne allerdings eine Reihe von Menschen, die sich selbst weiblich identifizieren und zugleich in dem einen oder anderen Themenbereich sehr kompetent sind. Von daher finde ich die, in deinem Beitrag unterschwellig auch enthaltene Zuweisung, dass 'Zurückhaltung' auch in Sachfragen eine 'weibliche Tugend' sei, einigermassen bedenklich.

Marielle
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Exuserin-2016-074-06

Re: Abartiger gehts nimmer ...

Post 27 im Thema

Beitrag von Exuserin-2016-074-06 »

Marielle hat geschrieben:Von daher finde ich die, in deinem Beitrag unterschwellig auch enthaltene Zuweisung, dass 'Zurückhaltung' auch in Sachfragen eine 'weibliche Tugend' sei, einigermassen bedenklich.

Marielle
Man merkt, dass ihr in feministischen Belangen nicht sehr belesen seid https://pinkstinks.de/schaetzchen-ich-s ... as-laeuft/
triona
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Re: Abartiger gehts nimmer ...

Post 28 im Thema

Beitrag von triona »

Marielle hat geschrieben:Ob meine Einlassungen auf dich männlich oder weiblich wirken ist mir nun wirklich nicht wichtig. Die Zuweisung entsteht in deinem Kopf, ich bin davon frei. Ich kenne allerdings eine Reihe von Menschen, die sich selbst weiblich identifizieren und zugleich in dem einen oder anderen Themenbereich sehr kompetent sind. Von daher finde ich die, in deinem Beitrag unterschwellig auch enthaltene Zuweisung, dass 'Zurückhaltung' auch in Sachfragen eine 'weibliche Tugend' sei, einigermassen bedenklich.

Externes Bild, es gelten die Datenschutz- und Nutzungsbestimmungen der ausgewählten Seite.Quelle: http://up.picr.de/23437218dc.jpg


... nicht nur "einigermaßen bedenklich", sondern auch ausgesprochen unüberlegt und obendrein stark verallgemeinernd - nach meiner Meinung.

Ansonsten: Wenn es nicht so genau und sorgfältig geschrieben wird, kommt allenthalben die - häufig berechtigte - Kritik, daß es zu allgemein oder zu stark verkürzt sei. Auch vielen möglichen und allfälligen Mißverständnissen kann durch sorgfältige Abfassung von Beiträgen meist wirkungsvoll entgegen gewirkt werden. Und Nachdenken vor dem Schreiben hilft auch ungemein.


liebe grüße
triona
susanneb
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Post 29 im Thema

Beitrag von susanneb »

Nicht zu vergessen, der ganze Sondermüll der momentan so dick wie möglich an die Häuser geklebt wird, und lange nicht die Einsparung bringt.
Diese Falschbehauptung wird durch dauerndes Wiederholen nicht richtiger. Es liegt sicherlich noch vieles im Argen, aber: 1970 lag der Energiebedarf eines durchschnittlichen Einfamilenhauses für Heizung und Warmwasser bei rund 35000kWh/a (entspricht ca. 3500 Litern Heizöl EL) heute sind es weniger als 10000kWh/a. Das sind, neben dem Umwelteffekt, 25000kWh pro Haus und Jahr weniger, an denen die weiter oben genannten Irren das Geld verdienen können, mit dem sie ihre Bevölkerung schikanieren oder gleich erschiessen.[/quote]


Das ist richtig, wenn noch so lange behauptet wird mit dem Ankleben von Dämmung würde die Umwelt geschont, richtig wird es trotzdem nicht.

Ich besitze 3 Häuser, 18 Jahre alt veklinkert, 8 cm Dämmung 180Qm Heizkosten mit teil Warmwasser, 3 Personen 75;-- Euro Gas im Momant, anderes Haus, 5 Jahre Poroton 30cm dicke Wand , Wärmepumpe 190qm. Ohne Warmwasser 90,-- Euro Strom im Monat, mit beschissener Heizleistung, nie wieder.

altes Haus über 100 Jahre, 136qm. mit Warmwasser 4 Personen, 2000Liter Öl im Jahr, laut meinem Mieter, Heizung über 20 Jahre alt. Wie alt soll ich denn werden, bis ich die Investiton wieder drin habe. So lange hölt die Dämmung gar nicht. Und das Styropor umweltfreundlich ist, ist mir auch neu.

Na ja, jeder wie er meint. Mir hat man dringend davon abgeraten bei einer Sanierung der Hauswand mehr als 5cm zu dämmen, darüber ist Blödsinn.
Ebensowenig habe ich Gas gespart, als meine Therme nach 15 Jahren den Geist aufgab, und ich eine Brenntwerttherme eingebaut habe.

Alles nur Geldmacherei, auch bei Elektrogeräten, habe ich meinen Kunden zig mal vorgerechnet, das ein Kühlschrank mit AA+++ sich nie rechnet.

Die Danksagung war ein Versehen, falschen Knopf gedrückt, bitte ignorieren.

Schönen Tag, und weiterhin brav alles nachplappern was andere sagen. Ich kenne keinen, der auch nur anähernd das gespart hat, was man ihm vorher gesagt hat.

Susanne
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Re: Abartiger gehts nimmer ...

Post 30 im Thema

Beitrag von Marielle »

Guten Abend Susanne,

du schriebst:
Wie alt soll ich denn werden, bis ich die Investiton wieder drin habe. So lange hölt die Dämmung gar nicht. Und das Styropor umweltfreundlich ist, ist mir auch neu.
Das sind nicht die Punkte, über die ich gesprochen habe. Es ging und geht mir nicht um Geld-Einsparungen oder monetäre Amortisationszeiten. Das sind unwesentliche Partikularinteressen, wenn man (wie du und ich) mehr als ein Haus besitzt. Die entscheidende Frage ist vielmehr: Welche Folgen hat der Einsatz von konventioneller Energie? Wieviel konventioneller Energieeinsatz steht uns überhaupt zu? Zu welchen Bedingungen steht er uns zu? Steht er uns überhaupt zu?

Es geht, wie bei der Sache mit den Autos, nicht darum, ob es wirtschaftlich ist oder man es sich finanziell leisten kann/will. Die Frage ist, ob es aus sozialen und umweltbezogenen Aspekten heraus zulässig ist, ein Auto zu fahren, dass mehr Sprit verbraucht als dasjenige verfügbare* Auto, dass die notwendige Transportleistung mit dem geringsten Energieaufwand erbringt. Oder ob es, analog dazu, zulässig ist, in einem Haus mehr (konventionelle) Energie als zur Beheizung auf 20-°C und zur Warmwasserversorgung nach derzeitigem Stand unabdingbar notwendig zu verbrauchen. Und das sind nunmal deutlich weniger als 2000 Liter Heizöl.

Ich schrieb auch nichts von Polystyrol oder ähnlichem. Das Zeug hat m.E. bei manchen Anwendungen seine Berechtigung, z.B. weil es auch im Erdreich dämmt und dabei nicht verrottet, optimal ist es bei weitem nicht. Aber Dämmung ist nicht nur Polystyrol. Sämtliche Reste aller an meinem Haus oberirdisch verbauten Dämmstoffe (Hanf, Holzfasern), sind auf dem Komposthaufen gelandet und dienen jetzt der Verbesserung des Bodens im Garten. Mit der solarthermischen Anlage, der kommenden PV-Anlage und dem kleinen Windrädchen im Garten, produziert dieses Haus demnächst bilanziell mehr Energie, als es verbraucht. Wirtschaftlich ist das nach heutigen Kohle-, Gas-, Öl- und Atomkraftpreisen nicht, auch dann nicht, wenn ich älter als Jopi Heesters werde. Aber es ist der richtige Weg.

Hab es gut

Marielle

*) In die Bewertung der 'Verfügbarkeit' sind selbstverständlich die Energieaufwendungen für die Produktion und die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Nutzer_in einzubeziehen. Die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit ist dabei allerdings als absolute Größe zu sehen, nicht als 'gefühlter', frei wählbarer Parameter. Soll heissen: Wer einen Geländewagen bezahlen kann, kann objektiv auch einen gleich alten (oder neuen) VW-Polo oder Smart bezahlen.
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