Trans-Interview contra Gender-Bewegung - Aufreger oder nicht?
Trans-Interview contra Gender-Bewegung - Aufreger oder nicht?

zu den Themen Crossdressing, Transgender, Transident...
Sylvia
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Trans„Interview contra Gender„Bewegung „ Aufreger oder nicht?

Post 1 im Thema

Beitrag von Sylvia »

Meist haben wir uns hier ja doch alle lieb. Daher hier mal ein kleiner Aufreger (oder nicht?) zum Diskutieren... (smili)

http://www.rolandtichy.de/gastbeitrag/e ... nderismus/

Lg,
Sylvia
Marielle
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Re: Trans„Interview contra Gender„Bewegung „ Aufreger oder nicht?

Post 2 im Thema

Beitrag von Marielle »

Guten Tag Sylvia,

Tichys Ab.... äääh ... Einsichten sind nun nicht grade das, was ich unter 'wichtig und sinnvoll' abhefte. Und die Aussagen der Frau Nowicki im Interview sind z.T. so unterirdischer Unsinn, dass man sich darüber nicht mal wirklich aufregen kann.

Was mich aber interessiert: Wieso wirfst du diesen Link hier rein, ohne irgendwelche weiteren Infos zu geben oder vielleicht (d)ein eigenes Statement dazu anzubieten?

Marielle
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ab08
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Re: Trans„Interview contra Gender„Bewegung „ Aufreger oder nicht?

Post 3 im Thema

Beitrag von ab08 »

Hallo,

da bedank ich mich bei Euch beiden zur Abwechslung schriftlich, ohne selber was hinzuzufügen.
Besser als Daenerys und Marielle kann ich es nämlich auch nicht ausdrücken :lol:

Ganz liebe Grüße
Andrea

P.S. Mitte September bin ich erstmals in Ostfriesland (Busrundreise: Unter anderem - Jever, Langeoog, Norderney, Norden, Leer) ==> Freu mich schon drauf.

Nachtrag:
Natürlich bedank ich mich auch bei Sylvia, denn es ist immer wieder interessant, was da so alles veröffentlicht wird.
UND... ganz unkommentiert, sollten wir sowas nicht stehen lassen, sonst wird uns das eventuell als Zustimmung ausgelegt. :wink:
Insofern versteh ich durchaus Deine Motivation, liebe Sylvia, es hier zu posten...
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Re: Trans„Interview contra Gender„Bewegung „ Aufreger oder nicht?

Post 4 im Thema

Beitrag von Sylvia »

Marielle hat geschrieben:
Was mich aber interessiert: Wieso wirfst du diesen Link hier rein, ohne irgendwelche weiteren Infos zu geben oder vielleicht (d)ein eigenes Statement dazu anzubieten?

Marielle
Weil mich schlicht interessiert hat, wie abweichende Meinungen hier aufgenommen werden. Das Interview entspricht ja nun nicht gerade der Mehrheitsmeinung hier. Aber es ist eben auch eine Sichtweise von "innen", daher nicht unrelevant für unseren "Dunstkreis". Warum muss ich gleich ein eigenes Statement anbieten, das leitet von Beginn an die Meinungsbildung.

Ich sehe auch einige Dinge anders, als dort angeführt, halte aber nicht alles für Unsinn.

LG,
Sylvia
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Re: Trans„Interview contra Gender„Bewegung „ Aufreger oder nicht?

Post 5 im Thema

Beitrag von Sylvia »

ab08 hat geschrieben:Hallo,



P.S. Mitte September bin ich erstmals in Ostfriesland (Busrundreise: Unter anderem - Jever, Langeoog, Norderney, Norden, Leer) ==> Freu mich schon drauf.

Nachtrag:
Natürlich bedank ich mich auch bei Sylvia, denn es ist immer wieder interessant, was da so alles veröffentlicht wird.
UND... ganz unkommentiert, sollten wir sowas nicht stehen lassen, sonst wird uns das eventuell als Zustimmung ausgelegt. :wink:
Insofern versteh ich durchaus Deine Motivation, liebe Sylvia, es hier zu posten...
Wünsche Dir viel Spaß in unseren Breitengraden, liebe Andrea!

Und, ja, die ganze Bandbreite ist interessant, darauf zielte ich auch ab. Wir schmoren hier oft sehr im eigenen Saft, Filter-Bubble nennt man das wohl...

LG,
Sylvia
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Re: Trans„Interview contra Gender„Bewegung „ Aufreger oder nicht?

Post 6 im Thema

Beitrag von Marielle »

Guten Morgen Sylvia, Hallo zusammen,

du musst natürlich kein eigenes Statement abgeben. Mich hatte interessiert, welche Ansicht du hast.

Gefragt hatte ich auch, weil ja nicht immer so ganz klar zu erkennen ist, was wo grade 'Mehrheitsmeinung' ist. Ich bin zur hiesigen Mehrheitsmeinung jedenfalls nicht so sicher. Und Frau Nowicki sieht ihre Position selbst auch als eine solche:
"Inzwischen weiß ich eines gewiss: das ich beileibe nicht die einzige Transidente bin, die so denkt "¦ eher ist es die (noch) schweigende Mehrheit!
Sogar mit Ausrufzeichen.

So langsam kann man sich Sorgen machen. Woher sollen die ganzen Menschen kommen, die für alle möglichen (und unmöglichen) Positionen die in Vertretung genommene 'schweigende Mehrheit' sind? Summiert müssen das inzwischen wenigstens 300% der vorhandenen Leute sein.


Ansonsten geht es mir mit dem Interview im wesentlichen wie Daenerys; viele allgemeine Behauptungen, nix Konkretes und manches, aus meiner SIcht, völlig verquer (mit einem E).

Habt's gut,

Marielle
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Dolores59
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Re: Trans„Interview contra Gender„Bewegung „ Aufreger oder nicht?

Post 7 im Thema

Beitrag von Dolores59 »

Alle Leute, Gruppen oder Parteien, die sich darauf berufen, die "schweigende Mehrheit" oder "das Volk" zu repräsentieren, sind suspekt. Weil sie implizieren, dass alle Menschen, die andere Ansichten vertreten als sie selbst, nicht zur Mehrheit oder zum Volk gehören.
Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele.
(Psalm 139,14)
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Re: Trans„Interview contra Gender„Bewegung „ Aufreger oder nicht?

Post 8 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Moin,

eine "Vertretungsfrage" halte ich schon für wichtig, einhergehend damit auch, welche Legitimation die Gruppen haben, die "uns" vertreten wollen/dürfen/sollen.

Leider gibt/gab es eine wahre Inflation von Gruppen, die sich einen Vertretungs- und Vereinnahmungsanspruch auf die Fahnen geschreiben haben, aber bisher ist NIX dabei herausgekommen.
Dabei müsste es doch möglich sein, eine ähnliche Meldung zu verkünden, die sich dann auf Deutschland bezieht:
Im südamerikanischen Staat Bolivien kann jeder Bürger ab sofort selbst bestimmen, welchem Geschlecht er rechtlich angehört".
Leider ist es so, dass bisher kaum ein gemeinsamer Nenner für "UNS" erarbeitet werden konnte, auch wenn doch wohl kaum eine(r) (?) etwas gegen
"bestimmen, welchem Geschlecht er rechtlich angehört" einzuwenden hätte (?)

Gruß
Anne-Mette
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Re: Trans„Interview contra Gender„Bewegung „ Aufreger oder nicht?

Post 9 im Thema

Beitrag von Marielle »

nochmal Guten Morgen zusammen, Hallo Anne-Mette,

du weisst doch, wo der Teufel am liebsten liegt; im Detail.

Ich bin recht sicher, dass es selbst für diesen recht kurzen Satz sehr verschiedene Lesarten gibt.

Manche werden lesen, dass man sich zwischen den Einträgen 'Mann' und 'Frau' entscheiden kann und finden das gut, weil es das eigene Empfinden quasi amtlich (und binär) feststellt. Das lese ich auch so aus dem Interview mit D. Nowicki heraus. Andere lesen eine dritte Option mit (von der da aber nichts steht) und wieder andere, ich zum Beispiel, halten den Ansatz insgesamt für zur kurz gegriffen, weil er immer noch eine behördliche Verwaltung von Geschlecht vorsieht, für die es aus meiner Sicht keine Veranlassung gibt und die mehr schadet als nutzt.

Ich hab leider keine Idee, wo zwischen diesen Positionen eine Konsenslinie liegen könnte. Bisherige Diskussionen haben da keine oder sehr wenig Annäherung erbracht. Aber das heisst nicht, dass es nicht lohnen würde, weiter zu diskutieren und die Untiefen auszuloten.

Marielle
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Re: Trans„Interview contra Gender„Bewegung „ Aufreger oder nicht?

Post 10 im Thema

Beitrag von Anke »

Hallo,

ich finde, dass das ein komisches "Interview" ist. Beim Lesen hatte ich ein paar Mal den Gedanken, dass es die interviewte Person nur in der Phantasie von Herrn Tichy bzw. Herrn Göhring gibt. Da passt alles so wunderbar ins Bild, dass ich das nicht so recht glauben mag.

Merkwürdig finde ich auch die Aussagen zur Religion und den Muslimen, wie diese:
Ganz anders schaut es aber mit Moslems aus: Ich werde doof angestarrt, was meist meiner Körpergröße geschuldet ist, die mich immer noch ein wenig verrät. Dumme Sprüche gibt es bisweilen auch.
Ich bin zwar nicht die Allergrößte, trotzdem rage ich als Frau einigermaßen raus. Und sowas ist mir noch nie passiert. Selbst als ich in Istanbul war, blieb ich diesbezüglich unbehelligt.

Unsinn ist auch:
Unsere Vermieterin hat auch gerade wegen Beschwerden der anderen Mieter (immerhin wurden sie auch belästigt!) nun die Notbremse gezogen und die Miete leicht über den Pflichtsatz der ARGE angehoben. — In Maßen kann Gentrifizierung auch ein Segen sein!
Bei bestehenden Verträgen lässt sich die Miete nicht so ohne weiteres anheben.

Vielleicht sollte ich der Vollständigkeit halber dazu schreiben, dass ich die Inhalte unabhängig davon, ob das Interview echt oder gefälscht ist, für völlig daneben halte.

Liebe Grüße

Anke
Sentio ergo sum. - Ich fühle, also bin ich.

Les femmes sont fortes quand elles sont feminines. (Coco Chanel)

https://www.transcuisine.com

Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCQc7XaiWBuzchBQTnGRv80g
Exuserin-2016-074-06

Re: Trans„Interview contra Gender„Bewegung „ Aufreger oder nicht?

Post 11 im Thema

Beitrag von Exuserin-2016-074-06 »

Hallo,

ich habe den Artikel mal ganz objektiv gelesen. Ich finde daran nichts anstößig. Es ist in erster Linie ihre Meinung, ihre Erfahrung und ihre Sichtweise. Einige Ansichten habe ich tatsächlich auch schon an anderer Stelle gehört und auch gelesen. Da man hier ja keine oder nicht all zuviel Links reinsetzen darf, muss ich das meiste wohl mit eigenen Worten versuchen zu erklären.

In den Gender-Lehrstühlen sitzen keine "Betroffene" sondern nur hochgehievte Feministinnen. Damit hat sie nicht unrecht.
Die meisten Transsexuellen erfahren keine Diskriminierung, wie es oft überdramatisiert wird. Und wenn, hat das häufiger zwischenmenschliche Ursachen denen auch zu genüge cis-Menschen passieren. Den Grund kann man natürlich einfacher auf seine Transidentität schieben, wenn jemanden anderen die Nase nicht passte. Es sind aber ebenso häufig hetero-cis-Jungs in Schlägereien verwickelt und da spielt die Orientierung oder Identität auch keine Rolle oder war dafür Auslöser.
Keiner wollte kapieren, dass ich es für mich grundsätzlich ablehnte, ein optisch zwischengeschlechtliches Mischwesen darzustellen, sondern tatsächlich einfach nur "altmodischerweise" eine Frau auch äußerlich sein wollte.
Diese Gedanken habe ich auch manchmal, wie mich die Leute so wahrnehmen. Aus meiner Familie hörte ich auch schon einmal den Spruch, ich kann nicht irgendwas dazwischen bleiben. Halb Mann, halb Frau. Bei mir war es auch so, dass ich wett-orientierte Sportarten, wo es körperlich heftig zur Sache geht, so gut wie möglich vermieden und mich davor gedrückt habe. Dennoch habe ich überhaupt kein Bedürfnis Silikonbrüste und Perücken zu tragen oder Hormone zu schlucken. Ich will einfach nur Röcke oder andere "Frauensachen" tragen. Das Bild passt halt für einige Mitmenschen nicht zusammen und fühlt sich wahrscheinlich auch falsch an. Gemobbt, diskriminiert oder ausgegrenzt wurde ich deswegen aber noch nicht.

Was niemand erwähnt und was hier sicherlich auch niemand gerne hören möchte ist, dass die Queertheorie noch mehr zur willkürlichen Geschlechtsangleichung verholfen hat. Es wird kaum darüber berichtet, dass sich nicht wenige Transsexuelle wieder zurückoperieren lassen möchten, oft mit fatalen Ergebnissen ( reverse sex change, regret sex-change surgery are censored and silenced). In Zagreb gibt es bereits 2 Kliniken, die sich darauf spezialisiert haben, weil eine alleine nicht mehr hinterherkommt. Über 1500 Patienten stehen derzeit auf der Warteliste. Mit Geschlechtsangleichungen wird das große Geld gemacht.

Wenn man der Theorie folgt, Geschlecht sei beliebig änderbar, würden Geschlechtsangleichungen überflüssig werden, weil Genitalien und Äußerlichkeiten keine Rolle mehr spielen. Wozu noch die Hülle anpassen?

http://www.trans-eltern.de/?Wichtig.Tra ... dentit%E4t
Transgendern hingegen geht es mehrheitlich um die soziale Geschlechterrolle, weniger um ihr inneres Spiegelbild. Sie wollen z. B. als Mann wahrgenommen und behandelt werden ohne groß Passing zu liefern resp. ihren Körper angleichen zu lassen. Und wenn, geht eine körperliche Angleichung nur soweit, daß sie die soziale Geschlechterrolle soeben gerade ohne Diskrepanzen ausleben können. Das heißt, eine Geschlechtsangleichung soweit wie medizinisch, gesundheitlich und finanziell (bei Selbstzahlern) machbar (d. h. inkl. Genitalanpassung) wird nicht angestrebt. Viele Vertreter dieser "Spezies" negieren sogar den Geschlechterdiphormismus. Der Mensch nimmt die Geschlechter anhand bestimmter Merkmale wahr, aber gerade aus der TG-Szene wird erwartet, daß wir uns umzudrehen haben und gefälligst nicht hinzusehen und hinzuhören haben. Ihre eigene Wahrnehmung bei anderen Menschen wollen sie bei sich selbst ausgehebelt wissen. Weiterhin kommt der Drang, ihr Grüppchen künstlich aufbauschen zu wollen. Heißt, sie wollen den Begriff "Transgender" als Oberbegriff sehen und damit Leute einverleiben, die mit TG's überhaupt nichts gemeinsam haben. Nur um die eigene Anzahl zu erhöhen und damit lauter rumjammern und lauter nach Akzeptanz schreien zu können. Gerade TS fühlen sich von dieser Vereinnahmung zu Unrecht behandelt und gar bevormundet. Denn mit der Vereinnahmung werden transsexuellen Menschen Bedürfnisse unterstellt, die sie nicht haben. TG's geht es mehrheitlich nicht um das erkennen des eigenen inneren Spiegelbildes, sondern um die Geschlechterrolle und damit einen Lifestyle.
Das ist die Hauptkritik der Daniela, dass im Prinzip Transsexuelle mit ihren Forderungen und in ihrer Akzeptanz wegen der Geschlechterdichotomie unsichtbar bleiben. Transgendern wird im Gegenzug dazu eine politische und progressivere Motivation zugerechnet. Und Genderismus vereinnahmt ihrer Ansicht nach Transgender, die die Theorie, dass das Geschlecht frei wählbar sei, bestätigen und es daher keine chirurgische Angleichung bedarf, was wiederum zur Folge hat, dass sich kaum um die wahren Anliegen von Transsexuellen bisher gekümmert wurde, weil sie eben nicht auffallen.

Homophobe/transphobe Übergriffe wurden auch größtenteils von den Medien nur am Rande erwähnt. Und wenn, wurde die Herkunft der Täter oft verschwiegen. Der kürzlich erschienene Maneo-Report hatte lediglich etwas Aufmerksamkeit bekommen.

Gruß
JaquelineL
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Re: Trans„Interview contra Gender„Bewegung „ Aufreger oder nicht?

Post 12 im Thema

Beitrag von JaquelineL »

Hallo BaT,
Breakfast at Tiffany hat geschrieben:Was niemand erwähnt und was hier sicherlich auch niemand gerne hören möchte ist, dass die Queertheorie noch mehr zur willkürlichen Geschlechtsangleichung verholfen hat. Es wird kaum darüber berichtet, dass sich nicht wenige Transsexuelle wieder zurückoperieren lassen möchten, oft mit fatalen Ergebnissen ( reverse sex change, regret sex-change surgery are censored and silenced). In Zagreb gibt es bereits 2 Kliniken, die sich darauf spezialisiert haben, weil eine alleine nicht mehr hinterherkommt. Über 1500 Patienten stehen derzeit auf der Warteliste. Mit Geschlechtsangleichungen wird das große Geld gemacht.
ich habe mich mal im Netz umgesehen und bin über einen Beitrag mit Verweisen auf tatsächliche Studien gestoßen: http://www.huffingtonpost.com/brynn-tan ... 60626.html

Die dortige Schlussfolgerung ist eine andere, als sie in Deinen Zeilen durchklingt. Und die dort genannte Beobachtung, dass die Betonung der "regretters" vor allem auf "erz-konservativen" sites zu finden sei, deckt sich mit meinen Erfahrungen.

Deinen anderen Aussagen kann ich teils folgen, teils nicht, so wie mir das auch mit dem ursprünglichen Artikel erging. Deine Sätze zu "TS wollen nichts mit TG zu tun haben, weil deren Forderungen auf ihre Kosten geht" erinnern mich allerdings sehr an frühere Diskussionen, die schnell in "echt nur mit TS-Siegel"-Positionen abdrifteten... das missfiel mir damals und missfällt mir heute.

Liebe Grüße
Jackie
Today is the first day of the rest of my... forget it.
Exuserin-2016-074-06

Re: Trans„Interview contra Gender„Bewegung „ Aufreger oder nicht?

Post 13 im Thema

Beitrag von Exuserin-2016-074-06 »

Daenerys Targaryen hat geschrieben: Ich habe sie mir nicht ausgesucht und bin nie glücklich gewesen bei dem Versuch, die Rolle zu spielen, die mir mein männlicher Körper aufgezwungen hat. Und selbst wenn die ganze Welt zwischen den Geschlechtern leben würde, würde ich mich schlecht fühlen, weil ich über ein Y-Chromosom verfüge, das mein Körper deformiert hat.
Das behauptet aber genau Genderismus. Und nur das ist Danielas Kritik.
Daenerys Targaryen hat geschrieben: Aber Daniela tut so, als wäre die Antwort der "Gender-Bewegung" auf dieses Problem eine linksgrün gelenkte Masse von moralinsauren Gutmenschen mit Judith Butler-Gesamtausgabe im Regal, die unter Zuhilfenahme einer staatlich gelenkten Lügenpresse einen geschlechts- und rassenlosen Gesellschaftsbrei anrühren will, in dem alle TS ertrinken, weil sie "einfach" nur Frau sein wollen.
Die Angst der Konservative ist, dass solche "Ideologien" zum Lifestyle oder zur Mode werden - ähnlich einem Okkultismus, dass "gesunde" Menschen, die sich ihrem Körper zugehörig fühlen plötzlich hip finden, für paar Tage ihr Geschlecht zu ändern. Damit wird gegengeschlechtliche Kleidung zum ersten Indiz dafür.
Daenerys Targaryen hat geschrieben: Sie konstruiert damit ein politisches Feindbild entlang einer Bruchlinie zwischen TS und Menschen, die vermeintlich nicht ihren Körper sondern die Gesellschaft in Bezug auf das Rollenbild der Frau verändert wollen.
Das Feindbild hat das Gendermainstreaming schon selber erzeugt. Die Personenstandsänderung ohne körperliche Angleichung gehört zu diesen Meilensteinen. Und die 68er Experimente ist den Menschen eben noch im Kopf geblieben, dass durch Verstümmelungen Geschlechterrollen eben nicht mal so aufgebrochen oder verändert werden können.
Daenerys Targaryen hat geschrieben: Dabei übersieht sie leider, dass TS nicht verschwindet durch eine gesellschaftliche Dekonstruktion von Geschlecht.
Das übersieht der Genderismus, nicht die Daniela. Sonst hätte sie sich nie angleichen lassen, wäre irgendwas dazwischen und würde einen biologischen Aspekt verleugnen.
Exuserin-2016-074-06

Re: Trans„Interview contra Gender„Bewegung „ Aufreger oder nicht?

Post 14 im Thema

Beitrag von Exuserin-2016-074-06 »

Anke hat geschrieben: Ich bin zwar nicht die Allergrößte, trotzdem rage ich als Frau einigermaßen raus. Und sowas ist mir noch nie passiert. Selbst als ich in Istanbul war, blieb ich diesbezüglich unbehelligt.

Unsinn ist auch:
Unsere Vermieterin hat auch gerade wegen Beschwerden der anderen Mieter (immerhin wurden sie auch belästigt!) nun die Notbremse gezogen und die Miete leicht über den Pflichtsatz der ARGE angehoben. — In Maßen kann Gentrifizierung auch ein Segen sein!
Bei bestehenden Verträgen lässt sich die Miete nicht so ohne weiteres anheben.
Die Miete kann der Vermieter von Jahr zu Jahr in bestimmten Prozent anheben. Und wenn es nur 2 Euro über den ARGE Pflichtsatz sind, zahlt die ARGE nicht mehr.

Wir wissen nicht, wie die Frau aussieht, Manchen sieht man es einfach an, dass sie keine Frau sind. Ich habe es auch schon geschafft, trotz dass ich keinen Aufwand betreibe bei Südländern als Frau oder irgendetwas weibliches durchzugehen. Die haben nicht die Erfahrung, weil dort ganz klar getrennt ist, wie ein Mann und wie eine Frau aussieht. Das hat ungefähr den gleichen Effekt wie wir in Europa problemlos Männer von Frauen unterscheiden können, aber in Japan oder China die Frauen größtenteils für uns alle gleich aussehen.
Anke
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Re: Trans„Interview contra Gender„Bewegung „ Aufreger oder nicht?

Post 15 im Thema

Beitrag von Anke »

Breakfast at Tiffany hat geschrieben:
Wir wissen nicht, wie die Frau aussieht, Manchen sieht man es einfach an, dass sie keine Frau sind. Ich habe es auch schon geschafft, trotz dass ich keinen Aufwand betreibe bei Südländern als Frau oder irgendetwas weibliches durchzugehen. Die haben nicht die Erfahrung, weil dort ganz klar getrennt ist, wie ein Mann und wie eine Frau aussieht. Das hat ungefähr den gleichen Effekt wie wir in Europa problemlos Männer von Frauen unterscheiden können, aber in Japan oder China die Frauen größtenteils für uns alle gleich aussehen.
Hallo,

@Tiffany

das stimmt natürlich. Aber im "Interview" steht auch, dass sie normalerweise nicht auffällt und dass sie auch FFS Maßnahmen hatte. Warum sollte sie dann ausgerechnet bei Muslimen auffallen? Für mich passt das halt nicht zusammen.

Dieses und das Beispiel mit der Miete sind nur zwei Punkte, die mir aufgefallen sind. Es gibt noch mehr Ungereimtheiten und Merkwürdigkeiten, die ich nicht alle aufzählen wollte.

Du hast natürlich recht, die Miete kann schon erhöht werden, aber das geht nicht so ohne weiteres und so einfach, wie es dort dargestellt wird. Ein beliebter Grund für eine Mietererhöhung waren beispielsweise erhöhte Kosten für die Finanzierung in Form von Zinsen. Beim derzeitigen Zinsniveau kann das aber kaum ein Grund sein. Aber jetzt bin ich schon zu tief im Detail. Mir kam das einfach unplausibel vor.

Zum Inhalt:

[Quote="Breakfast at Tiffany]Die Angst der Konservative ist, dass solche "Ideologien" zum Lifestyle oder zur Mode werden - ähnlich einem Okkultismus, dass "gesunde" Menschen, die sich ihrem Körper zugehörig fühlen plötzlich hip finden, für paar Tage ihr Geschlecht zu ändern. Damit wird gegengeschlechtliche Kleidung zum ersten Indiz dafür.[/quote]

Und selbst wenn das so wäre, wäre das tatsächlich schlimm? Und was heißt in diesem Kontext "Geschlecht ändern". Sich gegengeschlechtlich kleiden, den Personenstand ändern oder sich operativ verändern. Erstes ist doch nun gar kein Problem, zweites ist nicht so einfach, wie ich aus eigener Erfahrung weiß und letzteres kostet nicht nur eine ganze Stange Geld, sondern ist auch ein langwieriger schmerzhafte Prozess. Ich kann mir daher kaum vorstellen, dass, mal abgesehen von der Bekleidung, dass eine weit um sich greifende Mode oder gar ein Lifestyle werden könnte.

Abgesehen davon, wenn plötzlich alle Männer mit Röcken herumlaufen würden, dann wäre das nicht mehr gegengeschlechtlich. Vor 100 Jahren waren Hosen bei Frauen recht problematisch, heute trägt die Mehrzahl der Frauen Hosen und niemand regt das auf.

Liebe Grüße

Anke
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