http://www.rolandtichy.de/gastbeitrag/e ... nderismus/
Lg,
Sylvia
Im Chat: ChatBotIn, aber keine natürlichen Personen (d/m/w)
Weil mich schlicht interessiert hat, wie abweichende Meinungen hier aufgenommen werden. Das Interview entspricht ja nun nicht gerade der Mehrheitsmeinung hier. Aber es ist eben auch eine Sichtweise von "innen", daher nicht unrelevant für unseren "Dunstkreis". Warum muss ich gleich ein eigenes Statement anbieten, das leitet von Beginn an die Meinungsbildung.Marielle hat geschrieben:
Was mich aber interessiert: Wieso wirfst du diesen Link hier rein, ohne irgendwelche weiteren Infos zu geben oder vielleicht (d)ein eigenes Statement dazu anzubieten?
Marielle
Wünsche Dir viel Spaß in unseren Breitengraden, liebe Andrea!ab08 hat geschrieben:Hallo,
P.S. Mitte September bin ich erstmals in Ostfriesland (Busrundreise: Unter anderem - Jever, Langeoog, Norderney, Norden, Leer) ==> Freu mich schon drauf.
Nachtrag:
Natürlich bedank ich mich auch bei Sylvia, denn es ist immer wieder interessant, was da so alles veröffentlicht wird.
UND... ganz unkommentiert, sollten wir sowas nicht stehen lassen, sonst wird uns das eventuell als Zustimmung ausgelegt.![]()
Insofern versteh ich durchaus Deine Motivation, liebe Sylvia, es hier zu posten...
Sogar mit Ausrufzeichen."Inzwischen weiß ich eines gewiss: das ich beileibe nicht die einzige Transidente bin, die so denkt "¦ eher ist es die (noch) schweigende Mehrheit!
Leider ist es so, dass bisher kaum ein gemeinsamer Nenner für "UNS" erarbeitet werden konnte, auch wenn doch wohl kaum eine(r) (?) etwas gegenIm südamerikanischen Staat Bolivien kann jeder Bürger ab sofort selbst bestimmen, welchem Geschlecht er rechtlich angehört".
Ich bin zwar nicht die Allergrößte, trotzdem rage ich als Frau einigermaßen raus. Und sowas ist mir noch nie passiert. Selbst als ich in Istanbul war, blieb ich diesbezüglich unbehelligt.Ganz anders schaut es aber mit Moslems aus: Ich werde doof angestarrt, was meist meiner Körpergröße geschuldet ist, die mich immer noch ein wenig verrät. Dumme Sprüche gibt es bisweilen auch.
Bei bestehenden Verträgen lässt sich die Miete nicht so ohne weiteres anheben.Unsere Vermieterin hat auch gerade wegen Beschwerden der anderen Mieter (immerhin wurden sie auch belästigt!) nun die Notbremse gezogen und die Miete leicht über den Pflichtsatz der ARGE angehoben. — In Maßen kann Gentrifizierung auch ein Segen sein!
Diese Gedanken habe ich auch manchmal, wie mich die Leute so wahrnehmen. Aus meiner Familie hörte ich auch schon einmal den Spruch, ich kann nicht irgendwas dazwischen bleiben. Halb Mann, halb Frau. Bei mir war es auch so, dass ich wett-orientierte Sportarten, wo es körperlich heftig zur Sache geht, so gut wie möglich vermieden und mich davor gedrückt habe. Dennoch habe ich überhaupt kein Bedürfnis Silikonbrüste und Perücken zu tragen oder Hormone zu schlucken. Ich will einfach nur Röcke oder andere "Frauensachen" tragen. Das Bild passt halt für einige Mitmenschen nicht zusammen und fühlt sich wahrscheinlich auch falsch an. Gemobbt, diskriminiert oder ausgegrenzt wurde ich deswegen aber noch nicht.Keiner wollte kapieren, dass ich es für mich grundsätzlich ablehnte, ein optisch zwischengeschlechtliches Mischwesen darzustellen, sondern tatsächlich einfach nur "altmodischerweise" eine Frau auch äußerlich sein wollte.
Das ist die Hauptkritik der Daniela, dass im Prinzip Transsexuelle mit ihren Forderungen und in ihrer Akzeptanz wegen der Geschlechterdichotomie unsichtbar bleiben. Transgendern wird im Gegenzug dazu eine politische und progressivere Motivation zugerechnet. Und Genderismus vereinnahmt ihrer Ansicht nach Transgender, die die Theorie, dass das Geschlecht frei wählbar sei, bestätigen und es daher keine chirurgische Angleichung bedarf, was wiederum zur Folge hat, dass sich kaum um die wahren Anliegen von Transsexuellen bisher gekümmert wurde, weil sie eben nicht auffallen.Transgendern hingegen geht es mehrheitlich um die soziale Geschlechterrolle, weniger um ihr inneres Spiegelbild. Sie wollen z. B. als Mann wahrgenommen und behandelt werden ohne groß Passing zu liefern resp. ihren Körper angleichen zu lassen. Und wenn, geht eine körperliche Angleichung nur soweit, daß sie die soziale Geschlechterrolle soeben gerade ohne Diskrepanzen ausleben können. Das heißt, eine Geschlechtsangleichung soweit wie medizinisch, gesundheitlich und finanziell (bei Selbstzahlern) machbar (d. h. inkl. Genitalanpassung) wird nicht angestrebt. Viele Vertreter dieser "Spezies" negieren sogar den Geschlechterdiphormismus. Der Mensch nimmt die Geschlechter anhand bestimmter Merkmale wahr, aber gerade aus der TG-Szene wird erwartet, daß wir uns umzudrehen haben und gefälligst nicht hinzusehen und hinzuhören haben. Ihre eigene Wahrnehmung bei anderen Menschen wollen sie bei sich selbst ausgehebelt wissen. Weiterhin kommt der Drang, ihr Grüppchen künstlich aufbauschen zu wollen. Heißt, sie wollen den Begriff "Transgender" als Oberbegriff sehen und damit Leute einverleiben, die mit TG's überhaupt nichts gemeinsam haben. Nur um die eigene Anzahl zu erhöhen und damit lauter rumjammern und lauter nach Akzeptanz schreien zu können. Gerade TS fühlen sich von dieser Vereinnahmung zu Unrecht behandelt und gar bevormundet. Denn mit der Vereinnahmung werden transsexuellen Menschen Bedürfnisse unterstellt, die sie nicht haben. TG's geht es mehrheitlich nicht um das erkennen des eigenen inneren Spiegelbildes, sondern um die Geschlechterrolle und damit einen Lifestyle.
ich habe mich mal im Netz umgesehen und bin über einen Beitrag mit Verweisen auf tatsächliche Studien gestoßen: http://www.huffingtonpost.com/brynn-tan ... 60626.htmlBreakfast at Tiffany hat geschrieben:Was niemand erwähnt und was hier sicherlich auch niemand gerne hören möchte ist, dass die Queertheorie noch mehr zur willkürlichen Geschlechtsangleichung verholfen hat. Es wird kaum darüber berichtet, dass sich nicht wenige Transsexuelle wieder zurückoperieren lassen möchten, oft mit fatalen Ergebnissen ( reverse sex change, regret sex-change surgery are censored and silenced). In Zagreb gibt es bereits 2 Kliniken, die sich darauf spezialisiert haben, weil eine alleine nicht mehr hinterherkommt. Über 1500 Patienten stehen derzeit auf der Warteliste. Mit Geschlechtsangleichungen wird das große Geld gemacht.
Das behauptet aber genau Genderismus. Und nur das ist Danielas Kritik.Daenerys Targaryen hat geschrieben: Ich habe sie mir nicht ausgesucht und bin nie glücklich gewesen bei dem Versuch, die Rolle zu spielen, die mir mein männlicher Körper aufgezwungen hat. Und selbst wenn die ganze Welt zwischen den Geschlechtern leben würde, würde ich mich schlecht fühlen, weil ich über ein Y-Chromosom verfüge, das mein Körper deformiert hat.
Die Angst der Konservative ist, dass solche "Ideologien" zum Lifestyle oder zur Mode werden - ähnlich einem Okkultismus, dass "gesunde" Menschen, die sich ihrem Körper zugehörig fühlen plötzlich hip finden, für paar Tage ihr Geschlecht zu ändern. Damit wird gegengeschlechtliche Kleidung zum ersten Indiz dafür.Daenerys Targaryen hat geschrieben: Aber Daniela tut so, als wäre die Antwort der "Gender-Bewegung" auf dieses Problem eine linksgrün gelenkte Masse von moralinsauren Gutmenschen mit Judith Butler-Gesamtausgabe im Regal, die unter Zuhilfenahme einer staatlich gelenkten Lügenpresse einen geschlechts- und rassenlosen Gesellschaftsbrei anrühren will, in dem alle TS ertrinken, weil sie "einfach" nur Frau sein wollen.
Das Feindbild hat das Gendermainstreaming schon selber erzeugt. Die Personenstandsänderung ohne körperliche Angleichung gehört zu diesen Meilensteinen. Und die 68er Experimente ist den Menschen eben noch im Kopf geblieben, dass durch Verstümmelungen Geschlechterrollen eben nicht mal so aufgebrochen oder verändert werden können.Daenerys Targaryen hat geschrieben: Sie konstruiert damit ein politisches Feindbild entlang einer Bruchlinie zwischen TS und Menschen, die vermeintlich nicht ihren Körper sondern die Gesellschaft in Bezug auf das Rollenbild der Frau verändert wollen.
Das übersieht der Genderismus, nicht die Daniela. Sonst hätte sie sich nie angleichen lassen, wäre irgendwas dazwischen und würde einen biologischen Aspekt verleugnen.Daenerys Targaryen hat geschrieben: Dabei übersieht sie leider, dass TS nicht verschwindet durch eine gesellschaftliche Dekonstruktion von Geschlecht.
Die Miete kann der Vermieter von Jahr zu Jahr in bestimmten Prozent anheben. Und wenn es nur 2 Euro über den ARGE Pflichtsatz sind, zahlt die ARGE nicht mehr.Anke hat geschrieben: Ich bin zwar nicht die Allergrößte, trotzdem rage ich als Frau einigermaßen raus. Und sowas ist mir noch nie passiert. Selbst als ich in Istanbul war, blieb ich diesbezüglich unbehelligt.
Unsinn ist auch:
Bei bestehenden Verträgen lässt sich die Miete nicht so ohne weiteres anheben.Unsere Vermieterin hat auch gerade wegen Beschwerden der anderen Mieter (immerhin wurden sie auch belästigt!) nun die Notbremse gezogen und die Miete leicht über den Pflichtsatz der ARGE angehoben. — In Maßen kann Gentrifizierung auch ein Segen sein!
Hallo,Breakfast at Tiffany hat geschrieben:
Wir wissen nicht, wie die Frau aussieht, Manchen sieht man es einfach an, dass sie keine Frau sind. Ich habe es auch schon geschafft, trotz dass ich keinen Aufwand betreibe bei Südländern als Frau oder irgendetwas weibliches durchzugehen. Die haben nicht die Erfahrung, weil dort ganz klar getrennt ist, wie ein Mann und wie eine Frau aussieht. Das hat ungefähr den gleichen Effekt wie wir in Europa problemlos Männer von Frauen unterscheiden können, aber in Japan oder China die Frauen größtenteils für uns alle gleich aussehen.