Für die Klassikfreunde - # 54
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Jalana
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Re: Für die Klassikfreunde
"Vorwärts, Bob, muss man Euch ziehen" aus der Oper 'Martha' von Friedrich von Flotow
Martha oder Der Markt zu Richmond ist eine romantisch-komische Oper in vier Akten von Friedrich von Flotow. Die Uraufführung fand am 25. November 1847 im Theater am Kärntnertor in Wien statt.
Entstanden ist die Oper nach dem Ballett Lady Harriette ou La Servante de Greenwich von 1844; das Libretto schrieb der Berliner Schriftsteller Friedrich Wilhelm Riese nach der Vorlage von Saint-Georges. Die Handlung spielt in Richmond zu Anfang des 18. Jahrhunderts, zur Zeit von Königin Anna von England (1702-1714).
Es singen Anneliese Rothenberger, Nicolai Gedda, Hermann Prey und Brigitte Fassbaender. Link bitte als neuen Tab aktivieren:
https://www.youtube.com/watch?v=fwYxIYioRrw
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Martha oder Der Markt zu Richmond ist eine romantisch-komische Oper in vier Akten von Friedrich von Flotow. Die Uraufführung fand am 25. November 1847 im Theater am Kärntnertor in Wien statt.
Entstanden ist die Oper nach dem Ballett Lady Harriette ou La Servante de Greenwich von 1844; das Libretto schrieb der Berliner Schriftsteller Friedrich Wilhelm Riese nach der Vorlage von Saint-Georges. Die Handlung spielt in Richmond zu Anfang des 18. Jahrhunderts, zur Zeit von Königin Anna von England (1702-1714).
Es singen Anneliese Rothenberger, Nicolai Gedda, Hermann Prey und Brigitte Fassbaender. Link bitte als neuen Tab aktivieren:
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Beatrix
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Re: Für die Klassikfreunde
Sinfonie Nr. 6 D-Dur op. 60 - von Antonin Dvorak
AntonÃn Leopold Dvořák
(* 8. September 1841 in Nelahozeves; " 1. Mai 1904 in Prag) war ein böhmischer Komponist.
Die Sinfonie Nr. 6 D-Dur op. 60 ist eine Sinfonie von AntonÃn Dvořák. Sie wurde zu Lebzeiten des Komponisten als dessen 1. Sinfonie veröffentlicht. Die Sinfonie ist wie ihre Vorgängerin von starken böhmischen und tschechischen Einflüssen in der musikalischen Thematik geprägt. Das Werk ist dem Dirigenten Hans Richter gewidmet.
Entstehung
Dvořáks 6. Sinfonie entstand 1880, etwa fünf Jahre nach der Vollendung seiner 5. Sinfonie. Dennoch gibt es inhaltliche Parallelen beider Werke, die einen sehr pastoralen und böhmisch-nationalen Klang haben. Diese Periode in Dvořáks Leben war geprägt vom langsamen internationalen Durchbruch und dem Finden und Entwickeln seines persönlichen Kompositionsstils, den er mit Vollendung der 6. Sinfonie bereits sehr weit ausgeprägt hatte.
Dvořák schrieb das Werk für die Wiener Philharmoniker und deren Chefdirigenten Hans Richter. Kurz vor der geplanten Uraufführung im Dezember 1880, wurde diese auf Grund von Krankheit Richters und Überbelegung des Orchesters abgesagt. Dvořák vermutete jedoch eine Anti-tschechische Einstellung in Wien zu jener Zeit, als eigentliche Ursache für die Absage. So kam es stattdessen am 25. März 1881 in Prag zur Uraufführung der Sinfonie unter Adolf ÄŒech, welcher schon die Uraufführung der 5. Sinfonie geleitet hatte. Richter führte die Sinfonie erst 1892 in London auf.
Wirkung
Die Uraufführung der 6. Sinfonie wurde zu einem großen Erfolg für Dvořák. Die Tschechen nahmen die neue Sinfonie so positiv auf wie noch kein anderes Werk von Dvořák bisher. Dies lag vor allem daran, dass die Sinfonie einen sehr nationalen Charakter hat und somit das Verlangen der tschechischen Landsleute Dvořáks nach einem eigenen Stil stillte. Dieser war zuvor durchaus kritisiert worden, nicht nationalistisch genug zu denken und zu komponieren. Ein Kritikpunkt, der aus heutiger Sicht kaum mehr verständlich erscheint, da uns Dvořáks Musik heute meist böhmisch geprägt und durchaus nationalbewusst erscheint.
Auch im übrigen Europa setzte sich die Sinfonie schnell durch und wurde häufig aufgeführt. Nur in Wien hatte die Sinfonie einen schweren Stand. Das politische Klima legte zu jener Zeit ein großes Gewicht auf die deutsche Kultur und den deutschen Stil, weshalb die sehr tschechische 6. Sinfonie Dvořáks erst im Jahre 1883 erstmals in Wien erklang.
Die 6. Sinfonie gilt heute als eines von Dvořáks nationalbewusstesten Werken und steht künstlerisch an der Schwelle vor den großen und bedeutendsten Sinfonien des Meisters (7., 8. und 9. Sinfonie). Auch heute erfreut sie sich noch beachtlicher Beliebtheit und wird häufig aufgeführt.
AntonÃn Leopold Dvořák
(* 8. September 1841 in Nelahozeves; " 1. Mai 1904 in Prag) war ein böhmischer Komponist.
Die Sinfonie Nr. 6 D-Dur op. 60 ist eine Sinfonie von AntonÃn Dvořák. Sie wurde zu Lebzeiten des Komponisten als dessen 1. Sinfonie veröffentlicht. Die Sinfonie ist wie ihre Vorgängerin von starken böhmischen und tschechischen Einflüssen in der musikalischen Thematik geprägt. Das Werk ist dem Dirigenten Hans Richter gewidmet.
Entstehung
Dvořáks 6. Sinfonie entstand 1880, etwa fünf Jahre nach der Vollendung seiner 5. Sinfonie. Dennoch gibt es inhaltliche Parallelen beider Werke, die einen sehr pastoralen und böhmisch-nationalen Klang haben. Diese Periode in Dvořáks Leben war geprägt vom langsamen internationalen Durchbruch und dem Finden und Entwickeln seines persönlichen Kompositionsstils, den er mit Vollendung der 6. Sinfonie bereits sehr weit ausgeprägt hatte.
Dvořák schrieb das Werk für die Wiener Philharmoniker und deren Chefdirigenten Hans Richter. Kurz vor der geplanten Uraufführung im Dezember 1880, wurde diese auf Grund von Krankheit Richters und Überbelegung des Orchesters abgesagt. Dvořák vermutete jedoch eine Anti-tschechische Einstellung in Wien zu jener Zeit, als eigentliche Ursache für die Absage. So kam es stattdessen am 25. März 1881 in Prag zur Uraufführung der Sinfonie unter Adolf ÄŒech, welcher schon die Uraufführung der 5. Sinfonie geleitet hatte. Richter führte die Sinfonie erst 1892 in London auf.
Wirkung
Die Uraufführung der 6. Sinfonie wurde zu einem großen Erfolg für Dvořák. Die Tschechen nahmen die neue Sinfonie so positiv auf wie noch kein anderes Werk von Dvořák bisher. Dies lag vor allem daran, dass die Sinfonie einen sehr nationalen Charakter hat und somit das Verlangen der tschechischen Landsleute Dvořáks nach einem eigenen Stil stillte. Dieser war zuvor durchaus kritisiert worden, nicht nationalistisch genug zu denken und zu komponieren. Ein Kritikpunkt, der aus heutiger Sicht kaum mehr verständlich erscheint, da uns Dvořáks Musik heute meist böhmisch geprägt und durchaus nationalbewusst erscheint.
Auch im übrigen Europa setzte sich die Sinfonie schnell durch und wurde häufig aufgeführt. Nur in Wien hatte die Sinfonie einen schweren Stand. Das politische Klima legte zu jener Zeit ein großes Gewicht auf die deutsche Kultur und den deutschen Stil, weshalb die sehr tschechische 6. Sinfonie Dvořáks erst im Jahre 1883 erstmals in Wien erklang.
Die 6. Sinfonie gilt heute als eines von Dvořáks nationalbewusstesten Werken und steht künstlerisch an der Schwelle vor den großen und bedeutendsten Sinfonien des Meisters (7., 8. und 9. Sinfonie). Auch heute erfreut sie sich noch beachtlicher Beliebtheit und wird häufig aufgeführt.
Nachdem Gott mich geschaffen hatte, sagte er: "Ups, da ist mir doch
ein Fehler passiert. Na egal, den müssen andere wieder ausbügeln. :-)"
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Re: Für die Klassikfreunde
"Non sò se quel sorriso" von Francesca Caccini
Francesca Caccini (* 18. September 1587 in Florenz; " 1640 ebenda) war eine italienische Sängerin, Komponistin und Instrumentalistin.
Francesca Caccini erhielt ihre erste musikalische Ausbildung bei ihrem Vater Giulio Caccini (1551-1618) in Gesang und Laute. 1600, im Alter von 13 Jahren, trat sie in Florenz erstmals als Sängerin auf. Aufgeführt wurde die Oper Euridice von Jacopo Peri mit eingestreuten Teilen aus der Oper Euridice ihres Vaters. Von September 1604 bis Juni 1605 machte die Familie Caccini auf Wunsch von Königin Maria de Medici eine Konzertreise an den Hof Heinrichs IV. nach Paris. Unterwegs sang das fünfstimmige Familienensemble Giulio und Margherita (Eltern), sowie Francesca, Settima und Pompeo (Geschwister) in Modena, Mailand, Turin, und Lyon. Francesca wurde in Paris eine Dauerstellung angeboten, doch der Großherzog Ferdinando I. de"™ Medici beorderte die Familie zurück nach Florenz. Florenz war zu dieser Zeit eines der wichtigsten Kulturzentren. Diese höfische Stellung behielt Francesca dann bis 1627. Francesca Caccini — genannt La Ceccina (Singvogel) — zählte zu den besten Sängerinnen ihrer Zeit. Sie begleitete sich stets selbst auf dem Cembalo oder auf der Laute. Als ihr Vater 1618 starb, war sie neben Jacopo Peri die wichtigste und bestbezahlte Musiker-Persönlichkeit in Florenz.
Es singt Shannon Mercer.
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Francesca Caccini (* 18. September 1587 in Florenz; " 1640 ebenda) war eine italienische Sängerin, Komponistin und Instrumentalistin.
Francesca Caccini erhielt ihre erste musikalische Ausbildung bei ihrem Vater Giulio Caccini (1551-1618) in Gesang und Laute. 1600, im Alter von 13 Jahren, trat sie in Florenz erstmals als Sängerin auf. Aufgeführt wurde die Oper Euridice von Jacopo Peri mit eingestreuten Teilen aus der Oper Euridice ihres Vaters. Von September 1604 bis Juni 1605 machte die Familie Caccini auf Wunsch von Königin Maria de Medici eine Konzertreise an den Hof Heinrichs IV. nach Paris. Unterwegs sang das fünfstimmige Familienensemble Giulio und Margherita (Eltern), sowie Francesca, Settima und Pompeo (Geschwister) in Modena, Mailand, Turin, und Lyon. Francesca wurde in Paris eine Dauerstellung angeboten, doch der Großherzog Ferdinando I. de"™ Medici beorderte die Familie zurück nach Florenz. Florenz war zu dieser Zeit eines der wichtigsten Kulturzentren. Diese höfische Stellung behielt Francesca dann bis 1627. Francesca Caccini — genannt La Ceccina (Singvogel) — zählte zu den besten Sängerinnen ihrer Zeit. Sie begleitete sich stets selbst auf dem Cembalo oder auf der Laute. Als ihr Vater 1618 starb, war sie neben Jacopo Peri die wichtigste und bestbezahlte Musiker-Persönlichkeit in Florenz.
Es singt Shannon Mercer.
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Re: Für die Klassikfreunde
Danza española No.2 "Oriental" - von Enrique Granados
Enrique Granados y Campiña (kat. Enric Granados i Campiña) (* 27. Juli 1867 in Lleida, Spanien; " 24. März 1916 nach der Torpedierung der Kanalfähre Sussex im Ärmelkanal) war ein spanischer Komponist und Pianist.
Leben
Enrique Granados war der Sohn des Kubaners Calixto José de la Trinidad Granados y Armenteros und der Katalanin Enriqueta Elvira Campiña. Er studierte Klavier bei Ricardo Viñas und Komposition bei Felipe Pedrell, dem führenden spanischen Musiktheoretiker und Komponisten seiner Zeit. Dieser forderte eine Erneuerung der spanischen Musik aus dem Geist der Folklore. Granados gehört neben Pedrells beiden anderen bedeutenden Schülern Isaac Albéniz und Manuel de Falla zu den großen Erneuerern der spanischen Musik.
Granados wurde ein ausgezeichneter und erfolgreicher Pianist. Er schrieb vor allem Lieder und Klavierwerke. Seine Opern, Zarzuelas und die Sinfonischen Dichtungen stehen in ihrer Bedeutung hinter der Klaviermusik. Hier nehmen die temperamentvollen Danzas españolas, die Valses Poeticos, sowie die poesievollen Goyescas (1911) den überragenden Platz ein. Der Klavierzyklus Goyescas, zu dem Granados durch Bilder des Malers Francisco de Goya (1746—1828) inspiriert wurde und die er seiner Frau widmete, schildert das Volksleben der Goya-Zeit. Die Goyescas gehören zu den virtuosesten Klavierkompositionen von Granados. Das berühmteste Stück ist Quejas ó la Maja y el Ruiseñor (deutsch Klagelieder oder das schöne Mädchen und die Nachtigall), auf dem die Melodie des später von Consuelo Velázquez geschaffenen Schlagers Bésame mucho beruht.
Am 7. Dezember 1892 heiratete er in der Kirche Monasterio de San Pedro de las Puellas in Barcelona die aus Valencia stammende MarÃa de los Desamparados Gal y Lloveras (genannt Amparo). Aus der Ehe gingen sechs Kinder hervor: Eduardo, Solita, Enrique, Victor, Francisco und Natalia. Der älteste Sohn, Eduardo Granados Gal (1894—1928), wurde Pianist, Komponist und Dirigent.
Viele seiner Werke wurden auch für klassische Gitarre transkribiert und gehören zum Standardrepertoire von Gitarristen. Herausragende Gitarrenaufnahmen seiner Werke gibt es u.a. von Andrés Segovia, Narciso Yepes, Julian Bream, John Williams, Pepe Romero, Christopher Parkening, Manuel Barrueco oder David Russell. 1901 gründete Granados in Barcelona die Academia Granados (später Academia Marshall), die er bis zu seinem Tod leitete.
Enrique Granados y Campiña (kat. Enric Granados i Campiña) (* 27. Juli 1867 in Lleida, Spanien; " 24. März 1916 nach der Torpedierung der Kanalfähre Sussex im Ärmelkanal) war ein spanischer Komponist und Pianist.
Leben
Enrique Granados war der Sohn des Kubaners Calixto José de la Trinidad Granados y Armenteros und der Katalanin Enriqueta Elvira Campiña. Er studierte Klavier bei Ricardo Viñas und Komposition bei Felipe Pedrell, dem führenden spanischen Musiktheoretiker und Komponisten seiner Zeit. Dieser forderte eine Erneuerung der spanischen Musik aus dem Geist der Folklore. Granados gehört neben Pedrells beiden anderen bedeutenden Schülern Isaac Albéniz und Manuel de Falla zu den großen Erneuerern der spanischen Musik.
Granados wurde ein ausgezeichneter und erfolgreicher Pianist. Er schrieb vor allem Lieder und Klavierwerke. Seine Opern, Zarzuelas und die Sinfonischen Dichtungen stehen in ihrer Bedeutung hinter der Klaviermusik. Hier nehmen die temperamentvollen Danzas españolas, die Valses Poeticos, sowie die poesievollen Goyescas (1911) den überragenden Platz ein. Der Klavierzyklus Goyescas, zu dem Granados durch Bilder des Malers Francisco de Goya (1746—1828) inspiriert wurde und die er seiner Frau widmete, schildert das Volksleben der Goya-Zeit. Die Goyescas gehören zu den virtuosesten Klavierkompositionen von Granados. Das berühmteste Stück ist Quejas ó la Maja y el Ruiseñor (deutsch Klagelieder oder das schöne Mädchen und die Nachtigall), auf dem die Melodie des später von Consuelo Velázquez geschaffenen Schlagers Bésame mucho beruht.
Am 7. Dezember 1892 heiratete er in der Kirche Monasterio de San Pedro de las Puellas in Barcelona die aus Valencia stammende MarÃa de los Desamparados Gal y Lloveras (genannt Amparo). Aus der Ehe gingen sechs Kinder hervor: Eduardo, Solita, Enrique, Victor, Francisco und Natalia. Der älteste Sohn, Eduardo Granados Gal (1894—1928), wurde Pianist, Komponist und Dirigent.
Viele seiner Werke wurden auch für klassische Gitarre transkribiert und gehören zum Standardrepertoire von Gitarristen. Herausragende Gitarrenaufnahmen seiner Werke gibt es u.a. von Andrés Segovia, Narciso Yepes, Julian Bream, John Williams, Pepe Romero, Christopher Parkening, Manuel Barrueco oder David Russell. 1901 gründete Granados in Barcelona die Academia Granados (später Academia Marshall), die er bis zu seinem Tod leitete.
Nachdem Gott mich geschaffen hatte, sagte er: "Ups, da ist mir doch
ein Fehler passiert. Na egal, den müssen andere wieder ausbügeln. :-)"
ein Fehler passiert. Na egal, den müssen andere wieder ausbügeln. :-)"
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Re: Für die Klassikfreunde
"Spielszene und Tanzduett" aus der Operette 'Die Lustige Witwe' von Franz Lehár
Die lustige Witwe ist eine Operette in drei Akten von Franz Lehár. Das Libretto stammt von Victor Léon und Leo Stein nach Henri Meilhacs Lustspiel L"™attaché d'ambassade von 1861. Die Uraufführung fand am 30. Dezember 1905 am Theater an der Wien in Wien statt. Die Sänger der Uraufführung waren Mizzi Günther und Louis Treumann. Die Spieldauer der Operette beträgt zweidreiviertel Stunden, Ort der Handlung ist Paris.
Es singen und tanzen Anne Howells und Mikael Melbye.
LG
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Die lustige Witwe ist eine Operette in drei Akten von Franz Lehár. Das Libretto stammt von Victor Léon und Leo Stein nach Henri Meilhacs Lustspiel L"™attaché d'ambassade von 1861. Die Uraufführung fand am 30. Dezember 1905 am Theater an der Wien in Wien statt. Die Sänger der Uraufführung waren Mizzi Günther und Louis Treumann. Die Spieldauer der Operette beträgt zweidreiviertel Stunden, Ort der Handlung ist Paris.
Es singen und tanzen Anne Howells und Mikael Melbye.
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Re: Für die Klassikfreunde
"Streicherserenade C-Dur op. 48" von Pjotr Iljitsch Tschaikowski
Die Serenade für Streicher in C-Dur, Opus 48 von Pjotr Iljitsch Tschaikowski ist eine 1880 uraufgeführte Komposition spätromantischer Musik.
Die Streicherserenade Tschaikowskis hat vier Sätze:
1. Pezzo in forma di sonatina: Andante non troppo "” Allegro moderato
2. Valse: Moderato "” Tempo di valse
3. Élégie: Larghetto elegiaco
4. Finale (Tema russo): Andante "” Allegro con spirito
Tschaikowski wollte mit dem ersten Satz Mozarts Stil imitieren, der selbst viele Serenaden komponiert hatte und dadurch als Vorbild galt: Der Satz ist in Form einer klassischen Sonatine geschrieben, mit einer langsamen Einleitung. Die 36-taktige Einleitung, Andante non troppo, ist mit der Anweisung sempre marcatissimo überschrieben und übersät mit Doppelpausen in den Violinen und Violen, die zu dichten Akkordstrukturen überleiten. Der Beginn der Serenade wird im letzten Teil des Satzes wiederholt und erscheint (in transformierter Gestalt) erneut im Schlussteil des vierten Satzes. Auf diese Weise wird das Ganze zusammengehalten.
Auf dem zweiten Notenblatt schrieb der Komponist: "Je größer das Streichorchester, desto besser! Dies entspricht genau meinen Intentionen."
Der zweite Satz, ein Walzer, ist sehr populär geworden und hat sich "verselbständigt".
Mateusz Moleda leitet das Deutsche Kammerorchester Berlin.
Seiji Ozawa und die Berlin Philharmoniker spielen den 2. Satz (Walzer) für uns.
Der Walzer im zweiten Satz, arrangiert für Sopran und Orchester, wurde 1945 für den MGM-Film Anchors Aweigh benutzt, ausgeführt von Kathryn Grayson, mit José Iturbials als Dirigent des MGM-Studioorchesters.
Leider ist das Wetter momentan nicht der Jahreszeit entsprechend: Schließt einfach die Augen, stellt Euch eine laue Vollmondfrühjahrsnacht vor und dreht Euch langsam zu den Klängen dieses wunderbaren Walzers ...
Liebe Pfingstgrüße
Jalana
Die Serenade für Streicher in C-Dur, Opus 48 von Pjotr Iljitsch Tschaikowski ist eine 1880 uraufgeführte Komposition spätromantischer Musik.
Die Streicherserenade Tschaikowskis hat vier Sätze:
1. Pezzo in forma di sonatina: Andante non troppo "” Allegro moderato
2. Valse: Moderato "” Tempo di valse
3. Élégie: Larghetto elegiaco
4. Finale (Tema russo): Andante "” Allegro con spirito
Tschaikowski wollte mit dem ersten Satz Mozarts Stil imitieren, der selbst viele Serenaden komponiert hatte und dadurch als Vorbild galt: Der Satz ist in Form einer klassischen Sonatine geschrieben, mit einer langsamen Einleitung. Die 36-taktige Einleitung, Andante non troppo, ist mit der Anweisung sempre marcatissimo überschrieben und übersät mit Doppelpausen in den Violinen und Violen, die zu dichten Akkordstrukturen überleiten. Der Beginn der Serenade wird im letzten Teil des Satzes wiederholt und erscheint (in transformierter Gestalt) erneut im Schlussteil des vierten Satzes. Auf diese Weise wird das Ganze zusammengehalten.
Auf dem zweiten Notenblatt schrieb der Komponist: "Je größer das Streichorchester, desto besser! Dies entspricht genau meinen Intentionen."
Der zweite Satz, ein Walzer, ist sehr populär geworden und hat sich "verselbständigt".
Mateusz Moleda leitet das Deutsche Kammerorchester Berlin.
Seiji Ozawa und die Berlin Philharmoniker spielen den 2. Satz (Walzer) für uns.
Der Walzer im zweiten Satz, arrangiert für Sopran und Orchester, wurde 1945 für den MGM-Film Anchors Aweigh benutzt, ausgeführt von Kathryn Grayson, mit José Iturbials als Dirigent des MGM-Studioorchesters.
Leider ist das Wetter momentan nicht der Jahreszeit entsprechend: Schließt einfach die Augen, stellt Euch eine laue Vollmondfrühjahrsnacht vor und dreht Euch langsam zu den Klängen dieses wunderbaren Walzers ...
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Re: Für die Klassikfreunde
"Pourquoi" aus der Oper 'Lakmé' von Léo Delibes
Léo Delibes (* 21. Februar 1836 bei Saint-Germain-du-Val (Sarthe); " 16. Januar 1891 in Paris) war ein französischer Komponist. Mit seiner einprägsamen Melodik, rhythmischen Brillanz und funkelnden farbigen Orchestrierung zählte er zu den beliebtesten Bühnenkomponisten der Romantik. Er belebte die Ballettkunst wie seit seinem Landsmann Rameau niemand mehr, trat aber auch mit einigen Opern hervor. Daneben schuf er Kirchenmusik und Lieder.
Lakmé ist eine Oper in drei Akten von Léo Delibes auf ein Libretto von Edmond Gondinet und Philippe Gille nach dem 1880 erschienenen Roman Rarahu ou Le Mariage de Loti von Pierre Loti.
Es singt Célia Zambon.
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Léo Delibes (* 21. Februar 1836 bei Saint-Germain-du-Val (Sarthe); " 16. Januar 1891 in Paris) war ein französischer Komponist. Mit seiner einprägsamen Melodik, rhythmischen Brillanz und funkelnden farbigen Orchestrierung zählte er zu den beliebtesten Bühnenkomponisten der Romantik. Er belebte die Ballettkunst wie seit seinem Landsmann Rameau niemand mehr, trat aber auch mit einigen Opern hervor. Daneben schuf er Kirchenmusik und Lieder.
Lakmé ist eine Oper in drei Akten von Léo Delibes auf ein Libretto von Edmond Gondinet und Philippe Gille nach dem 1880 erschienenen Roman Rarahu ou Le Mariage de Loti von Pierre Loti.
Es singt Célia Zambon.
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Re: Für die Klassikfreunde
Sinfonie Nr. 5 F-Dur op. 76 - Antonin Dvorak
Die Sinfonie Nr. 5 F-Dur op. 76 ist eine Sinfonie von AntonÃn Dvořák. Sie wurde zu Lebzeiten des Komponisten als dessen 3. Sinfonie veröffentlicht. Trotz ihrer höheren Opuszahl entstand sie vor der 6. Sinfonie (op. 60) und der 7. Sinfonie (op. 70). Das Werk ist dem Dirigenten Hans von Bülow gewidmet.
Entstehung
Die 5. Sinfonie entstand in den Sommermonaten des Jahres 1875. Zwischen der Vollendung seiner 4. Sinfonie und der neuen Sinfonie lag etwa ein Jahr, in welchem Dvořák zu einem noch persönlicheren und ausgefeilteren Kompositionsstil fand. So ist die 5. Sinfonie ihren Vorgängerinnen an Reife und Vollendung der musikalischen Form überlegen. Wie die nachfolgende 6. Sinfonie hat auch diese Sinfonie einen starken pastoralen und typisch böhmischen Charakter, weshalb in Zusammenhang mit der 5. Sinfonie manchmal von Dvořáks Pastorale gesprochen wird. Dies kann damit in Verbindung stehen, dass der Komponist sich im Sommer meist auf einem Landsitz in Vysoká zurückzog, um ungestört komponieren zu können. Auch die 5. Sinfonie entstand im Sommer 1875 in ländlich-ruhiger Umgebung.
Zwischen Vollendung und Uraufführung lag ein ungewöhnlich langer Zeitraum von etwa vier Jahren. In der Zwischenzeit hatte u.a. Johannes Brahms dem aufstrebenden jungen Komponisten zum internationalen Durchbruch verholfen. Am 25. März 1879 kam es in Prag zur Uraufführung unter Leitung von Adolf ÄŒech.
Wirkung
Die 5. Sinfonie wurde bei ihrer Uraufführung am 25. März 1879 vom Prager Publikum wohlwollend angenommen, jedoch nicht so frenetisch gefeiert wie andere Sinfonien Dvořáks. Heute gehört sie ebenfalls nicht zu den am häufigsten aufgeführten Sinfonien des Meisters, erklingt aber dennoch regelmäßig in den Konzertsälen.
Die vergleichsweise hohe Opuszahl 76 verdankt das Werk Dvořáks Verleger Fritz Simrock. Aus verkaufstechnischen Erwägungen beschloss dieser, die Sinfonie als Dvořáks dritte und mit einer höheren Opuszahl versehen herauszugeben. Der Komponist hatte ursprünglich die Opuszahl 24 für das Werk vorgesehen, was chronologisch passender gewesen wäre. Simrock setzte sich allerdings gegen den Willen Dvořáks durch. Somit tragen die beiden nachfolgenden, späteren Sinfonien niedrigere Opuszahlen.
Die Sinfonie Nr. 5 F-Dur op. 76 ist eine Sinfonie von AntonÃn Dvořák. Sie wurde zu Lebzeiten des Komponisten als dessen 3. Sinfonie veröffentlicht. Trotz ihrer höheren Opuszahl entstand sie vor der 6. Sinfonie (op. 60) und der 7. Sinfonie (op. 70). Das Werk ist dem Dirigenten Hans von Bülow gewidmet.
Entstehung
Die 5. Sinfonie entstand in den Sommermonaten des Jahres 1875. Zwischen der Vollendung seiner 4. Sinfonie und der neuen Sinfonie lag etwa ein Jahr, in welchem Dvořák zu einem noch persönlicheren und ausgefeilteren Kompositionsstil fand. So ist die 5. Sinfonie ihren Vorgängerinnen an Reife und Vollendung der musikalischen Form überlegen. Wie die nachfolgende 6. Sinfonie hat auch diese Sinfonie einen starken pastoralen und typisch böhmischen Charakter, weshalb in Zusammenhang mit der 5. Sinfonie manchmal von Dvořáks Pastorale gesprochen wird. Dies kann damit in Verbindung stehen, dass der Komponist sich im Sommer meist auf einem Landsitz in Vysoká zurückzog, um ungestört komponieren zu können. Auch die 5. Sinfonie entstand im Sommer 1875 in ländlich-ruhiger Umgebung.
Zwischen Vollendung und Uraufführung lag ein ungewöhnlich langer Zeitraum von etwa vier Jahren. In der Zwischenzeit hatte u.a. Johannes Brahms dem aufstrebenden jungen Komponisten zum internationalen Durchbruch verholfen. Am 25. März 1879 kam es in Prag zur Uraufführung unter Leitung von Adolf ÄŒech.
Wirkung
Die 5. Sinfonie wurde bei ihrer Uraufführung am 25. März 1879 vom Prager Publikum wohlwollend angenommen, jedoch nicht so frenetisch gefeiert wie andere Sinfonien Dvořáks. Heute gehört sie ebenfalls nicht zu den am häufigsten aufgeführten Sinfonien des Meisters, erklingt aber dennoch regelmäßig in den Konzertsälen.
Die vergleichsweise hohe Opuszahl 76 verdankt das Werk Dvořáks Verleger Fritz Simrock. Aus verkaufstechnischen Erwägungen beschloss dieser, die Sinfonie als Dvořáks dritte und mit einer höheren Opuszahl versehen herauszugeben. Der Komponist hatte ursprünglich die Opuszahl 24 für das Werk vorgesehen, was chronologisch passender gewesen wäre. Simrock setzte sich allerdings gegen den Willen Dvořáks durch. Somit tragen die beiden nachfolgenden, späteren Sinfonien niedrigere Opuszahlen.
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Re: Für die Klassikfreunde
Ouvertüre der Oper "Carmen" von Georges Bizet
Georges Bizet (* 25. Oktober 1838 in Paris als Alexandre-César-Léopold Bizet; " 3. Juni 1875 in Bougival, Département Yvelines bei Paris) war ein französischer Komponist der Romantik.
Carmen ist eine Oper in vier Akten von Georges Bizet. Das Libretto schrieben Henri Meilhac und Ludovic Halévy nach der gleichnamigen Novelle von Prosper Mérimée. Obwohl formal eine opéra comique und auch als solche bezeichnet, war Carmen "ein revolutionärer Bruch" mit dieser Operngattung. Die realistische Milieuschilderung, Dramatik und schicksalhafte Tragik machten sie zu einem Vorläufer des Verismo. Wegen dieser vom Publikum als "krass" empfundenen veristischen Handlungsdarstellung wurde die Uraufführung am 3. März 1875 in der Opéra-Comique eher ablehnend aufgenommen. Bald darauf jedoch wurde Carmen zu einem der größten Welterfolge der Operngeschichte, den der Komponist allerdings nicht mehr erlebte. Auch heute noch gehört Carmen zu den beliebtesten und meistaufgeführten Werken des Opernrepertoires.
Zubin Mehta dirigiert das Orchestra of The Royal Opera House.
LG
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Georges Bizet (* 25. Oktober 1838 in Paris als Alexandre-César-Léopold Bizet; " 3. Juni 1875 in Bougival, Département Yvelines bei Paris) war ein französischer Komponist der Romantik.
Carmen ist eine Oper in vier Akten von Georges Bizet. Das Libretto schrieben Henri Meilhac und Ludovic Halévy nach der gleichnamigen Novelle von Prosper Mérimée. Obwohl formal eine opéra comique und auch als solche bezeichnet, war Carmen "ein revolutionärer Bruch" mit dieser Operngattung. Die realistische Milieuschilderung, Dramatik und schicksalhafte Tragik machten sie zu einem Vorläufer des Verismo. Wegen dieser vom Publikum als "krass" empfundenen veristischen Handlungsdarstellung wurde die Uraufführung am 3. März 1875 in der Opéra-Comique eher ablehnend aufgenommen. Bald darauf jedoch wurde Carmen zu einem der größten Welterfolge der Operngeschichte, den der Komponist allerdings nicht mehr erlebte. Auch heute noch gehört Carmen zu den beliebtesten und meistaufgeführten Werken des Opernrepertoires.
Zubin Mehta dirigiert das Orchestra of The Royal Opera House.
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Re: Für die Klassikfreunde
Klavierkonzert Nr. 4 g-Moll, op. 40 - Sergei Wassiljewitsch Rachmaninow
Entstehung
Das Klavierkonzert Nr. 4 entstand von Januar bis August 1926 als erstes größeres Werk des Komponisten nach seiner Auswanderung in die USA. Möglicherweise stützte sich Rachmaninow aber auch auf Skizzen, die bereits im Jahr 1914 entstanden waren.
Das Konzert erfuhr zwei Nachbearbeitungen, und zwar einmal im Jahr 1927 und das andere Mal im Jahr 1941.
Wirkung
Das Klavierkonzert Nr. 4 wurde am 18. November 1926 in Philadelphia uraufgeführt. Die öffentliche Reaktion auf das Konzert fiel ähnlich verheerend aus wie bei Rachmaninows Sinfonie Nr. 1.
Unter Rachmaninows Klavierkonzerten gilt das vierte als das unbeliebteste. Während einige es für nicht modern genug hielten, galt es manchen anderen als zu modern. Lediglich die zweite Nachbearbeitung aus dem Jahr 1941 konnte eine gewisse Popularität erreichen.
Zur Musik
Satzfolge
Satz: Allegro vivace (g-moll)
Satz: Largo (C-Dur)
Satz: Allegro vivace (g-moll - Des-Dur - g moll)
Analyse
Das Konzert ist, besonders im mittleren Satz, vom Jazz beeinflusst. Dies wird nicht nur in den Rhythmen des Konzerts deutlich, sondern vor allem in seinen harmonischen Floskeln.
Es spielt das
Academic Symphonic Orchestra of the Moscow Philharmonic
Am Klavier: Yuri Favorin
Dirigent: Dimitris Botinis
Entstehung
Das Klavierkonzert Nr. 4 entstand von Januar bis August 1926 als erstes größeres Werk des Komponisten nach seiner Auswanderung in die USA. Möglicherweise stützte sich Rachmaninow aber auch auf Skizzen, die bereits im Jahr 1914 entstanden waren.
Das Konzert erfuhr zwei Nachbearbeitungen, und zwar einmal im Jahr 1927 und das andere Mal im Jahr 1941.
Wirkung
Das Klavierkonzert Nr. 4 wurde am 18. November 1926 in Philadelphia uraufgeführt. Die öffentliche Reaktion auf das Konzert fiel ähnlich verheerend aus wie bei Rachmaninows Sinfonie Nr. 1.
Unter Rachmaninows Klavierkonzerten gilt das vierte als das unbeliebteste. Während einige es für nicht modern genug hielten, galt es manchen anderen als zu modern. Lediglich die zweite Nachbearbeitung aus dem Jahr 1941 konnte eine gewisse Popularität erreichen.
Zur Musik
Satzfolge
Satz: Allegro vivace (g-moll)
Satz: Largo (C-Dur)
Satz: Allegro vivace (g-moll - Des-Dur - g moll)
Analyse
Das Konzert ist, besonders im mittleren Satz, vom Jazz beeinflusst. Dies wird nicht nur in den Rhythmen des Konzerts deutlich, sondern vor allem in seinen harmonischen Floskeln.
Es spielt das
Academic Symphonic Orchestra of the Moscow Philharmonic
Am Klavier: Yuri Favorin
Dirigent: Dimitris Botinis
Nachdem Gott mich geschaffen hatte, sagte er: "Ups, da ist mir doch
ein Fehler passiert. Na egal, den müssen andere wieder ausbügeln. :-)"
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Re: Für die Klassikfreunde
"Da ist sie, Bastienne" aus dem Singspiel 'Bastien und Bastienne' von Wolfgang Amadeus Mozart
Bastien und Bastienne (KV 50) ist eines der frühesten Singspiele von Wolfgang Amadeus Mozart. Das Werk wurde angeblich vom Wiener Arzt Franz Anton Mesmer in Auftrag gegeben und entstand 1767/68, als Mozart 12 Jahre alt war. Die Uraufführung fand vermutlich 1768 im Gartentheater des Palais Mesmer in Wien Landstraße oder in Mesmers Schloss Rothmühle in Schwechat bei Wien statt, die erste nachweisbare Aufführung war am 2. Oktober 1890 im Architektenhaus in Berlin.
Das Singspiel besteht aus einem Akt und wurde in deutscher Sprache verfasst. Leopold Mozart nannte es Operetta, für den Librettisten Friedrich Wilhelm Weiskern war es "eine Französische Operacomique". Dieses Genre war damals sehr in Mode.
Das Libretto stammt von Friedrich Wilhelm Weiskern, Johann Heinrich Müller und Johann Andreas Schachtner. Es basiert auf Marie Justine Benoîte Favarts, Charles Simon Favarts, und Harny de Guervilles Les amours de Bastien et Bastienne, einer Parodie auf Jean-Jacques Rousseaus einaktige Oper Le devin du village (Der Dorfwahrsager).
Die Jahrmarktsparodie (vgl. Pariser Jahrmarktstheater) von Rousseaus naiver Oper macht sich über den Rat des Wahrsagers lustig, dass die verlassene Geliebte ihrem reuigen Verehrer die kalte Schulter zeigen solle, indem sie diese Reaktion ins Extrem steigert. In der deutschen Fassung ist die Komik allerdings wieder verschwunden. Die harmlose, anrührende Handlung entsprach dem Zeitgeist des Rokoko, dem Bedürfnis nach Einfachheit und Natürlichkeit.
Es singen Elizabeth Calleo und Michael Slattery.
LG
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Bastien und Bastienne (KV 50) ist eines der frühesten Singspiele von Wolfgang Amadeus Mozart. Das Werk wurde angeblich vom Wiener Arzt Franz Anton Mesmer in Auftrag gegeben und entstand 1767/68, als Mozart 12 Jahre alt war. Die Uraufführung fand vermutlich 1768 im Gartentheater des Palais Mesmer in Wien Landstraße oder in Mesmers Schloss Rothmühle in Schwechat bei Wien statt, die erste nachweisbare Aufführung war am 2. Oktober 1890 im Architektenhaus in Berlin.
Das Singspiel besteht aus einem Akt und wurde in deutscher Sprache verfasst. Leopold Mozart nannte es Operetta, für den Librettisten Friedrich Wilhelm Weiskern war es "eine Französische Operacomique". Dieses Genre war damals sehr in Mode.
Das Libretto stammt von Friedrich Wilhelm Weiskern, Johann Heinrich Müller und Johann Andreas Schachtner. Es basiert auf Marie Justine Benoîte Favarts, Charles Simon Favarts, und Harny de Guervilles Les amours de Bastien et Bastienne, einer Parodie auf Jean-Jacques Rousseaus einaktige Oper Le devin du village (Der Dorfwahrsager).
Die Jahrmarktsparodie (vgl. Pariser Jahrmarktstheater) von Rousseaus naiver Oper macht sich über den Rat des Wahrsagers lustig, dass die verlassene Geliebte ihrem reuigen Verehrer die kalte Schulter zeigen solle, indem sie diese Reaktion ins Extrem steigert. In der deutschen Fassung ist die Komik allerdings wieder verschwunden. Die harmlose, anrührende Handlung entsprach dem Zeitgeist des Rokoko, dem Bedürfnis nach Einfachheit und Natürlichkeit.
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Re: Für die Klassikfreunde
La Mer - Debussy
Achille-Claude Debussy (* 22. August 1862 in Saint-Germain-en-Laye; " 25. März 1918 in Paris) war ein französischer Komponist des Impressionismus. Seine Musik gilt als Bindeglied zwischen Romantik und Moderne.
La Mer, trois esquisses symphoniques pour orchestre (dt. Das Meer, drei symphonische Skizzen für Orchester) ist eine Komposition Claude Debussys. Begonnen 1903 in Frankreich und vollendet 1905 in Eastbourne, wurde es am 15. Oktober 1905 in Paris durch das Orchestre Lamoureux unter Camille Chevillard uraufgeführt. Eine Aufführung des Stücks, das sowohl sinfonische Dichtung als auch Sinfonie genannt wird, dauert etwa 23 Minuten und ist ein Musterbeispiel des musikalischen Impressionismus.
Satzbezeichnungen
I. De l"™aube à midi sur la mer — très lent (Morgengrauen bis Mittag auf dem Meer — sehr langsam, h-Moll)
II. Jeux de vagues — allegro (Spiel der Wellen — Allegro, cis-Moll)
III. Dialogue du vent et de la mer — animé et tumultueux (Dialog zwischen Wind und Meer, lebhaft und stürmisch, cis-Moll)
Es spielt das
London Symphony Orchestra
Dirigent: Valery Gergiev
Achille-Claude Debussy (* 22. August 1862 in Saint-Germain-en-Laye; " 25. März 1918 in Paris) war ein französischer Komponist des Impressionismus. Seine Musik gilt als Bindeglied zwischen Romantik und Moderne.
La Mer, trois esquisses symphoniques pour orchestre (dt. Das Meer, drei symphonische Skizzen für Orchester) ist eine Komposition Claude Debussys. Begonnen 1903 in Frankreich und vollendet 1905 in Eastbourne, wurde es am 15. Oktober 1905 in Paris durch das Orchestre Lamoureux unter Camille Chevillard uraufgeführt. Eine Aufführung des Stücks, das sowohl sinfonische Dichtung als auch Sinfonie genannt wird, dauert etwa 23 Minuten und ist ein Musterbeispiel des musikalischen Impressionismus.
Satzbezeichnungen
I. De l"™aube à midi sur la mer — très lent (Morgengrauen bis Mittag auf dem Meer — sehr langsam, h-Moll)
II. Jeux de vagues — allegro (Spiel der Wellen — Allegro, cis-Moll)
III. Dialogue du vent et de la mer — animé et tumultueux (Dialog zwischen Wind und Meer, lebhaft und stürmisch, cis-Moll)
Es spielt das
London Symphony Orchestra
Dirigent: Valery Gergiev
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Re: Für die Klassikfreunde
"Alla vita che t'arride" aus der Oper 'Ein Maskenball' von Giuseppe Verdi
Un ballo in maschera (deutsch: Ein Maskenball) - Untertitel Amelia - ist eine Oper in drei Akten von Giuseppe Verdi. Das Libretto stammt von Antonio Somma nach dem Drama Gustave III: ou le bal masqué von Eugène Scribe.
Die Uraufführung fand am 17. Februar 1859 im Teatro Apollo in Rom statt.
Es singt Piero Cappuccilli.
LG
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Un ballo in maschera (deutsch: Ein Maskenball) - Untertitel Amelia - ist eine Oper in drei Akten von Giuseppe Verdi. Das Libretto stammt von Antonio Somma nach dem Drama Gustave III: ou le bal masqué von Eugène Scribe.
Die Uraufführung fand am 17. Februar 1859 im Teatro Apollo in Rom statt.
Es singt Piero Cappuccilli.
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Re: Für die Klassikfreunde
Ich bin der Welt abhanden gekommen - Rückert-Lieder - Gustav Mahler
Gustav Mahler (* 7. Juli 1860 in Kalischt, Böhmen; " 18. Mai 1911 in Wien) war ein österreichischer Komponist im Übergang von der Spätromantik zur Moderne. Er war nicht nur einer der bedeutendsten Komponisten der Spätromantik, sondern auch einer der berühmtesten Dirigenten seiner Zeit und als Operndirektor ein bedeutender Reformer des Musiktheaters.
Die Rückert-Lieder sind fünf Lieder für Singstimme und Klavier oder Orchester von Gustav Mahler auf Texte von Friedrich Rückert. Im Gegensatz zu den Kindertotenliedern auf Texte des gleichen Autors handelt es sich dabei nicht um einen Liederzyklus, sondern um jeweils selbstständige Einzelwerke.
Die Sammlung umfasst:
Blicke mir nicht in die Lieder! (14. Juni 1901)
Ich atmet"™ einen linden Duft (Juli 1901)
Ich bin der Welt abhanden gekommen (16. August 1901)
Um Mitternacht (Sommer 1901)
Liebst du um Schönheit (August 1902)
Zusammen mit den Liedern Revelge und Der Tamboursg"™sell (auf Texte aus Des Knaben Wunderhorn), die später in Mahlers Sammlung Des Knaben Wunderhorn aufgenommen wurden, wurden sie erstmals 1905 unter dem Titel Sieben Lieder aus letzter Zeit veröffentlicht.
Die Uraufführung der vier 1901 entstandenen Lieder in der Orchesterfassung fand am 29. Januar 1905 in Wien unter der Leitung des Komponisten statt. Im selben Konzert wurden auch die Kindertotenlieder sowie sechs Lieder aus Des Knaben Wunderhorn uraufgeführt. Das fünfte Lied, Liebst du um Schönheit, wurde nicht von Mahler selbst, sondern von Max Puttmann, einem Angestellten des herausgebenden Verlages, instrumentiert.
LUCERNE FESTIVAL ORCHESTRA
Dirigent: Claudio Abbado
Magdalena Kožena (Mezzo-Sopran)
Gustav Mahler (* 7. Juli 1860 in Kalischt, Böhmen; " 18. Mai 1911 in Wien) war ein österreichischer Komponist im Übergang von der Spätromantik zur Moderne. Er war nicht nur einer der bedeutendsten Komponisten der Spätromantik, sondern auch einer der berühmtesten Dirigenten seiner Zeit und als Operndirektor ein bedeutender Reformer des Musiktheaters.
Die Rückert-Lieder sind fünf Lieder für Singstimme und Klavier oder Orchester von Gustav Mahler auf Texte von Friedrich Rückert. Im Gegensatz zu den Kindertotenliedern auf Texte des gleichen Autors handelt es sich dabei nicht um einen Liederzyklus, sondern um jeweils selbstständige Einzelwerke.
Die Sammlung umfasst:
Blicke mir nicht in die Lieder! (14. Juni 1901)
Ich atmet"™ einen linden Duft (Juli 1901)
Ich bin der Welt abhanden gekommen (16. August 1901)
Um Mitternacht (Sommer 1901)
Liebst du um Schönheit (August 1902)
Zusammen mit den Liedern Revelge und Der Tamboursg"™sell (auf Texte aus Des Knaben Wunderhorn), die später in Mahlers Sammlung Des Knaben Wunderhorn aufgenommen wurden, wurden sie erstmals 1905 unter dem Titel Sieben Lieder aus letzter Zeit veröffentlicht.
Die Uraufführung der vier 1901 entstandenen Lieder in der Orchesterfassung fand am 29. Januar 1905 in Wien unter der Leitung des Komponisten statt. Im selben Konzert wurden auch die Kindertotenlieder sowie sechs Lieder aus Des Knaben Wunderhorn uraufgeführt. Das fünfte Lied, Liebst du um Schönheit, wurde nicht von Mahler selbst, sondern von Max Puttmann, einem Angestellten des herausgebenden Verlages, instrumentiert.
LUCERNE FESTIVAL ORCHESTRA
Dirigent: Claudio Abbado
Magdalena Kožena (Mezzo-Sopran)
Nachdem Gott mich geschaffen hatte, sagte er: "Ups, da ist mir doch
ein Fehler passiert. Na egal, den müssen andere wieder ausbügeln. :-)"
ein Fehler passiert. Na egal, den müssen andere wieder ausbügeln. :-)"
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Re: Für die Klassikfreunde
"Violinkonzert No. 5 A-Dur KV 219" von Wolfgang Amadeus Mozart
Von Wolfgang Amadeus Mozart sind 5 Violinkonzerte überliefert, die als authentisch gelten (KV 207, KV 211, KV 216, KV 218, KV 219). Bei zwei anderen (KV 268 und KV 271i) ist unsicher, ob sie aus Mozarts Feder stammen. Außerdem komponierte Mozart drei Einzelsätze für Violine und Orchester (Adagio KV 261, Rondo KV 269, Rondo KV 373).
Das Violinkonzert Nr. 5 A-Dur KV 219 entstand 1775.
Es spielt Anne-Sophie Mutter.
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Von Wolfgang Amadeus Mozart sind 5 Violinkonzerte überliefert, die als authentisch gelten (KV 207, KV 211, KV 216, KV 218, KV 219). Bei zwei anderen (KV 268 und KV 271i) ist unsicher, ob sie aus Mozarts Feder stammen. Außerdem komponierte Mozart drei Einzelsätze für Violine und Orchester (Adagio KV 261, Rondo KV 269, Rondo KV 373).
Das Violinkonzert Nr. 5 A-Dur KV 219 entstand 1775.
Es spielt Anne-Sophie Mutter.
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