Ich bin's, Joa
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Joa
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Ich bin's, Joa
zunächst Chapeau vor allen , die hier ihre Erlebnisse, Empfindungen, Probleme, Ängste und Gefühle teilen, zumal gerade Letztere so oft so schwer in Worte zu fassen sind. Und obwohl sicher kaum jemand immer fröhlich durchs Crossdresser- und Transgenderleben tänzelt, scheint mir das hier kein Hort der Düsternis.
Zu mir: Ich habe zwei erwachsene Söhne aus erster Ehe, die über mich Bescheid wissen und seit 16 Jahren eine wunderbare Partnerin und Ehefrau, die ganz und gar hinter mir steht.
"Voll dazwischen "habe ich mich verortet im Kurzprofil auf die Frage nach dem Geschlecht.
In der Öffentlichkeit trage ich Röcke und Strumpfhosen, dazu allerdings Kleidung, die mich eher als Mann im Rock ausweist. Die Röcke haben immer etwa Knielänge, sind Jeans-mäßig oder die hauseigene Marke, d.h. von meiner Frau entworfen und genäht. Und obwohl sie sicher nicht ausgesprochen feminin rüberkommen, sind es keine Männerröcke.
Rein äußerlich pendle ich also nicht komplett zwischen den Polen Mann und Frau, bei Heimversuchen "en femme" kam ich mir verkleidet vor, das war ich nicht, das bin ich nicht.
Meine häufigen öffentlichen Rockauftritte verlaufen in meiner Ehe nicht immer problemlos, meine Frau wird sich voraussichtlich ebenfalls im Forum anmelden und den Austausch mit anderen Partnerinnen suchen. Trotzdem finde ich dieses Nach-draußen-gehen wichtig Zum Einen bin ich so, ich habe also keine große Wahl, zum Anderen tue ich es nach dem Motto.: "Für die Emanzipation des Menschen reicht die der Frau nicht aus".
Ich kenne, wie wohl die meisten hier die ganze Palette möglicher Reaktionen, bei Frauen eher Neugier und Zustimmung, bei Männern Wegsehen, Verunsicherung und Irritation ob der Tatsache, dass sich ein Mann mit einem weiblich konnotierten Kleidungsstück in einer immer noch patriarchalen Hierarchie auf den Weg nach unten begibt. Meistens jedoch ist außer dem einen oder anderen verstohlenen Blick nichts zu merken, negative Anmache habe ich zum Glück noch nicht erleben müssen.
Gleichwohl trage auch ich Unsicherheiten und Ängste im emotionalen Rucksack mit mir herum, denn einfach ist das Leben in dieser Welt zwischen den Geschlechtern und der Suche nach der eigenen Identität wahrlich nicht, da tut Austausch not.
Zum Schluss noch, auch wenn's etwas melodramatisch klingt: In meiner letzten Minute möchte ich auf die Frage, ob ich den der war, der ich sein sollte, antworten können.: Ich hab's zumindest versucht.
Liebe Grüße an alle von Joa
Wer das Leben bunt will, muss den Pinsel in den Farbtopf tauchen!
Zu mir: Ich habe zwei erwachsene Söhne aus erster Ehe, die über mich Bescheid wissen und seit 16 Jahren eine wunderbare Partnerin und Ehefrau, die ganz und gar hinter mir steht.
"Voll dazwischen "habe ich mich verortet im Kurzprofil auf die Frage nach dem Geschlecht.
In der Öffentlichkeit trage ich Röcke und Strumpfhosen, dazu allerdings Kleidung, die mich eher als Mann im Rock ausweist. Die Röcke haben immer etwa Knielänge, sind Jeans-mäßig oder die hauseigene Marke, d.h. von meiner Frau entworfen und genäht. Und obwohl sie sicher nicht ausgesprochen feminin rüberkommen, sind es keine Männerröcke.
Rein äußerlich pendle ich also nicht komplett zwischen den Polen Mann und Frau, bei Heimversuchen "en femme" kam ich mir verkleidet vor, das war ich nicht, das bin ich nicht.
Meine häufigen öffentlichen Rockauftritte verlaufen in meiner Ehe nicht immer problemlos, meine Frau wird sich voraussichtlich ebenfalls im Forum anmelden und den Austausch mit anderen Partnerinnen suchen. Trotzdem finde ich dieses Nach-draußen-gehen wichtig Zum Einen bin ich so, ich habe also keine große Wahl, zum Anderen tue ich es nach dem Motto.: "Für die Emanzipation des Menschen reicht die der Frau nicht aus".
Ich kenne, wie wohl die meisten hier die ganze Palette möglicher Reaktionen, bei Frauen eher Neugier und Zustimmung, bei Männern Wegsehen, Verunsicherung und Irritation ob der Tatsache, dass sich ein Mann mit einem weiblich konnotierten Kleidungsstück in einer immer noch patriarchalen Hierarchie auf den Weg nach unten begibt. Meistens jedoch ist außer dem einen oder anderen verstohlenen Blick nichts zu merken, negative Anmache habe ich zum Glück noch nicht erleben müssen.
Gleichwohl trage auch ich Unsicherheiten und Ängste im emotionalen Rucksack mit mir herum, denn einfach ist das Leben in dieser Welt zwischen den Geschlechtern und der Suche nach der eigenen Identität wahrlich nicht, da tut Austausch not.
Zum Schluss noch, auch wenn's etwas melodramatisch klingt: In meiner letzten Minute möchte ich auf die Frage, ob ich den der war, der ich sein sollte, antworten können.: Ich hab's zumindest versucht.
Liebe Grüße an alle von Joa
Wer das Leben bunt will, muss den Pinsel in den Farbtopf tauchen!
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Michaela P.
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Re: Ich bin's, Joa
Hallo Joa,
Sei willkommen bei uns hier im Forum. Respekt von mir für dein pendeln zwischenden Gesclechtern. Der Austauasch mit den anderen Forumsteilnehmerinnen wird dir und deiner Partnerin sicher weiterhelfen, euren Weg zufinden und zu meistern. Gut das ihr uns gefunden habt.
Viel Spaß und Anregung beim stöbern und lesen wünscht euch
Michaela
Sei willkommen bei uns hier im Forum. Respekt von mir für dein pendeln zwischenden Gesclechtern. Der Austauasch mit den anderen Forumsteilnehmerinnen wird dir und deiner Partnerin sicher weiterhelfen, euren Weg zufinden und zu meistern. Gut das ihr uns gefunden habt.
Viel Spaß und Anregung beim stöbern und lesen wünscht euch
Michaela
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JaquelineL
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Re: Ich bin's, Joa
Hallo Joa,
herzlich willkommen - was Du schreibst, klingt spannend und ich freue mich schon auf eure kommenden Beiträge...
Liebe Grüße
Jackie
herzlich willkommen - was Du schreibst, klingt spannend und ich freue mich schon auf eure kommenden Beiträge...
Liebe Grüße
Jackie
Today is the first day of the rest of my... forget it.
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Svetlana L
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Re: Ich bin's, Joa
Auch von mir ein herzliches Willkommen.
Ich stelle mir vor, dass das ganze Leben ein ständiges "try and error" ist, von daher sind deine letzten Worte weise gewählt
Ich stelle mir vor, dass das ganze Leben ein ständiges "try and error" ist, von daher sind deine letzten Worte weise gewählt
Hawadehre
Svetlana
As gitt halt nix Bessers wäi wos Guads!
Däi owapfölzer Bärlinerin
Svetlana
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Johanna Dornal
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Re: Ich bin's, Joa
Hallo Joa,
ein Herzliches Willkommen auch von mir. Ich bin echt gespannt,was Du uns in Zukunft an interessanten Erlebnissen zu berichten hast.
Liebe Grüße
Johanna
ein Herzliches Willkommen auch von mir. Ich bin echt gespannt,was Du uns in Zukunft an interessanten Erlebnissen zu berichten hast.
Liebe Grüße
Johanna
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Joa
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Re: Ich bin's, Joa
Hallo Ihr Lieben,
das ist wirklich, wirklich schön, von so vielen Armen so offen aufgenommen zu werden. Und ja, liebe Johanna, da bin ich auch gespannt, was ich noch so berichten werde und wohin die Reise geht. Sicher habe ich da noch manchen weißen Fleck auf meiner Persönlichkeitslandkarte zu erkunden, aber das auf jeden Fall in bester Reisegesellschaft.
Kurz und gut, mit Euch sitze ich echt gerne im Transgenderboot.
Liebe Grüße
Joa
das ist wirklich, wirklich schön, von so vielen Armen so offen aufgenommen zu werden. Und ja, liebe Johanna, da bin ich auch gespannt, was ich noch so berichten werde und wohin die Reise geht. Sicher habe ich da noch manchen weißen Fleck auf meiner Persönlichkeitslandkarte zu erkunden, aber das auf jeden Fall in bester Reisegesellschaft.
Kurz und gut, mit Euch sitze ich echt gerne im Transgenderboot.
Liebe Grüße
Joa
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Nicola
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- Registriert: Di 17. Nov 2015, 20:14
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Re: Ich bin's, Joa
Hallo Joa, herzlich willkommen. Heute war ich auch im Rock unterwegs. Ein Wickelrock etwas über die Knie mit Leggings darunter, Damenmodell. Da ich eine amtlich Namensänderung gemacht habe, bin ich in meinem ganzen Umfeld, privat und beruflich, geoutet als Mensch zwischen den Geschlechtern. Auch wenn ich in der Öffentlichkeit gelegentlich auch als Frau wahrgenommen werde, und bis jetzt noch nie blöd angemacht wurde, besteht trotzdem immer wieder die Angst davor. Gelegentlich mache ich mich gerne für einen speziellen Anlas en femme zurecht, für den Alltag komme ich mir jedoch auch schnell zu verkleidet vor. Ein Leben zwischen den Geschlechtern finde ich auch nicht immer einfach und die Suche nach meiner Identität wird mich wahrscheinlich immer wieder begleiten. Die Entscheidung den Weg zu gehen, war jedoch das Beste was ich machen konnte und dass meine Frau zu mir hält macht mich auch sehr glücklich.
Herzlich Nicola
Herzlich Nicola