Film "I'm a woman now" in Köln
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Lieschen
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Film "I'm a woman now" in Köln
Hallo,
von der Grünen Jugend NRW bekam ich gerade den Hinweis auf den Film. Wahrscheinlich gehe ich hin. Die anschliessende Gesprächsrunde klingt auch sehr verheissungsvoll.
Tschüs, Lieschen
-------- Weitergeleitete Nachricht --------
Betreff: Termintipp: 06. April Filmabend "I am A Woman Now" in Köln mit
der GRÜNEN Europaabgeordneten Terry Reintke
Datum: Tue, 22 Mar 2016 13:51:50 +0100
Von: Nyke Slawik <nyke.slawik@gruene-jugend-nrw.de>
Liebe Freund*innen und Interessierte,
ich möchte euch auf eine Veranstaltung in Köln hinweisen, die am Abend
des 06. April stattfindet. Wir zeigen den Film "I Am a Woman Now" über
fünf Transfrauen, im Anschluss gibt's noch eine Gesprächsrunde zum Thema
Rechte von Trans*personen, Sichtbarkeit und politische/gesellschaftliche
Anerkennung von Trans*.
Bitte an Interessierte weiterleiten.
Liebe Grüße
Nyke Slawik
------
Ankündigungstext:
Der eindrucksvolle Dokumentarfilm des niederländischen Regisseurs
Michiel van Erp erzählt die bewegende Geschichte von fünf europäischen
Trans*-Pionierinnen, die eines eint: Sie alle haben in den 60er und 70er
Jahren in Casablanca eine geschlechtsangleichende Operation bei Dr.
George Burou, einem Vorreiter auf diesem Gebiet, vornehmen lassen. In
einfühlsamer Weise widmet sich der Film den fünf Frauen, die ihre
einzigartige Lebensgeschichte teilen und einen Einblick in die
aufregende, aber nicht ganz einfache Reise gewähren, die sie
zurückgelegt haben. Sie erzählen von dem Erfolg zu sich selbst gefunden
zu haben, aber auch von persönlichen Rückschlägen aus Liebe, Familie und
Arbeit. Im Film treffen die Protagonist*innen auf alte Wegegfährt*innen
— Corinne reist noch einmal nach Casablanca, wo die Vergangenheit und
Gegenwart miteinander zu verschwimmen scheinen.
Die Europabgeordnete Terry Reintke widmet sich mit dem Film "I am a
Woman Now" gemeinsam mit der Grünen Jugend NRW einem Thema, das — selbst
in queeren Kontexten — nur selten beleuchtet wird. Trans*personen
kämpfen mit einer weitgehenden Unsichtbarkeit in öffentlichen und
politischen Debatten und damit stehen auch ihre
Diskriminierungserfahrungen sowie ihr Recht auf ein selbstbestimmtes
Leben kaum im politischen Fokus. Langsam bricht die jahrzehntelange
Stigmatisierung von Trans* und Tabuisierung des Themas auf.
Deshalb laden wir ein zur öffentlichen Filmvorführung. In der
anschließenden Gesprächsrunde widmen wir uns dem aktuellen Stand der
Gleichberechtigung, der Sichtbarkeit von Trans*personen sowie der
juristischen und gesellschaftlichen Anerkennung. Teilnehmen an unserer
Gesprächsrunde werden drei Transfrauen, die sich auf unterschiedliche
Weise für die Emanzipation von Trans*personen einsetzen:
*Deborah Reinert* steht als Anwältin und Vorstandsmitglied des LSVD Köln
für die Rechte von Trans*personen ein,
*Jean Lessenich*, eine der fünf Frauen aus dem Film "I am a Woman Now",
ist Künstlerin und hat in mehreren Büchern über ihre eigene
Transidentität geschrieben,
*Nyke Slawik*, Politische Geschäftsführerin der Grünen Jugend NRW,
engagiert sich für die Gleichstellung queerer Menschen.
Moderation: *Terry Reintke*, frauenpolitische Sprecherin der
Grüne/EFA-Fraktion im Europäischen Parlament, Co-Vorsitzende der
LGBTI*-Intergroup
*Datum:* Mittwoch, 6. April 2016, 18:30 Uhr (Einlass: 18:00 Uhr)
*Ort:* Filmhauskino Köln, Maybachstr. 111, Köln
*Eintritt frei!*
Zur besseren Planung bitten wir um eine kurze Anmeldung an
felix.banaszak@gruene-europa.de <mailto:felix.banaszak@gruene-europa.de>.
--
Nyke Slawik
Politische Geschäftsführerin der GRÜNEN JUGEND NRW
Mail: nyke.slawik@gruene-jugend-nrw.de
Homepage: http://gruene-jugend-nrw.de/
Facebook: https://www.facebook.com/GJNRW/
Twitter: @GrueneJugendNRW
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Tschüs, Lieschen
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Betreff: Termintipp: 06. April Filmabend "I am A Woman Now" in Köln mit
der GRÜNEN Europaabgeordneten Terry Reintke
Datum: Tue, 22 Mar 2016 13:51:50 +0100
Von: Nyke Slawik <nyke.slawik@gruene-jugend-nrw.de>
Liebe Freund*innen und Interessierte,
ich möchte euch auf eine Veranstaltung in Köln hinweisen, die am Abend
des 06. April stattfindet. Wir zeigen den Film "I Am a Woman Now" über
fünf Transfrauen, im Anschluss gibt's noch eine Gesprächsrunde zum Thema
Rechte von Trans*personen, Sichtbarkeit und politische/gesellschaftliche
Anerkennung von Trans*.
Bitte an Interessierte weiterleiten.
Liebe Grüße
Nyke Slawik
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Ankündigungstext:
Der eindrucksvolle Dokumentarfilm des niederländischen Regisseurs
Michiel van Erp erzählt die bewegende Geschichte von fünf europäischen
Trans*-Pionierinnen, die eines eint: Sie alle haben in den 60er und 70er
Jahren in Casablanca eine geschlechtsangleichende Operation bei Dr.
George Burou, einem Vorreiter auf diesem Gebiet, vornehmen lassen. In
einfühlsamer Weise widmet sich der Film den fünf Frauen, die ihre
einzigartige Lebensgeschichte teilen und einen Einblick in die
aufregende, aber nicht ganz einfache Reise gewähren, die sie
zurückgelegt haben. Sie erzählen von dem Erfolg zu sich selbst gefunden
zu haben, aber auch von persönlichen Rückschlägen aus Liebe, Familie und
Arbeit. Im Film treffen die Protagonist*innen auf alte Wegegfährt*innen
— Corinne reist noch einmal nach Casablanca, wo die Vergangenheit und
Gegenwart miteinander zu verschwimmen scheinen.
Die Europabgeordnete Terry Reintke widmet sich mit dem Film "I am a
Woman Now" gemeinsam mit der Grünen Jugend NRW einem Thema, das — selbst
in queeren Kontexten — nur selten beleuchtet wird. Trans*personen
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Diskriminierungserfahrungen sowie ihr Recht auf ein selbstbestimmtes
Leben kaum im politischen Fokus. Langsam bricht die jahrzehntelange
Stigmatisierung von Trans* und Tabuisierung des Themas auf.
Deshalb laden wir ein zur öffentlichen Filmvorführung. In der
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Gleichberechtigung, der Sichtbarkeit von Trans*personen sowie der
juristischen und gesellschaftlichen Anerkennung. Teilnehmen an unserer
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Weise für die Emanzipation von Trans*personen einsetzen:
*Deborah Reinert* steht als Anwältin und Vorstandsmitglied des LSVD Köln
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*Jean Lessenich*, eine der fünf Frauen aus dem Film "I am a Woman Now",
ist Künstlerin und hat in mehreren Büchern über ihre eigene
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engagiert sich für die Gleichstellung queerer Menschen.
Moderation: *Terry Reintke*, frauenpolitische Sprecherin der
Grüne/EFA-Fraktion im Europäischen Parlament, Co-Vorsitzende der
LGBTI*-Intergroup
*Datum:* Mittwoch, 6. April 2016, 18:30 Uhr (Einlass: 18:00 Uhr)
*Ort:* Filmhauskino Köln, Maybachstr. 111, Köln
*Eintritt frei!*
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An die Rausgemobbten und/oder Ausgeschlossenen, die hier evtl. (nur) noch still mitlesen (Hugo, Darialena, Breakfast@Tiffany, ingedie2te u. A.): bitte schreibt mir doch kurz, in welchen Foren ihr euch jetzt aufhaltet.
lieschen-77ätgmx.de
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Re: Film "I'm a woman now" in Köln
An die Rausgemobbten und/oder Ausgeschlossenen, die hier evtl. (nur) noch still mitlesen (Hugo, Darialena, Breakfast@Tiffany, ingedie2te u. A.): bitte schreibt mir doch kurz, in welchen Foren ihr euch jetzt aufhaltet.
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Re: Film "I'm a woman now" in Köln
Hallo,
kurze Rückmeldung: ich habe mir den Film in Köln angesehen. Der Trailer (s. o.) hat ihn schon recht gut beschrieben, ebenso wie Daenerys' Beitrag. Insofern kann ich nichts Neues hinzufügen.
Das Besondere an dieser Veranstaltung war aber, dass Jean Lessenich persönlich anwesend war und ich nachher noch mit ihr reden konnte. Sie lebte mal 2 Jahre bei den Navajo-Indianern und erzählte, dass diese den Begriff "Nadleehe" haben. Er bedeutet übersetzt "jemand, der/die sich in einem ständigen Prozess des Wandels befindet".
Ich habe den Begriff gegoogelt und bei der Bundeszentrale für politische Bildung einen guten Beitrag (u. a. auch über Hijras) gefunden: http://www.bpb.de/apuz/135446/grenzverl ... tive?p=all
Der Film war angenehm ruhig. Ich würde ihn mir auch noch ein zweites Mal angucken.
Tschüs,
Lieschen
kurze Rückmeldung: ich habe mir den Film in Köln angesehen. Der Trailer (s. o.) hat ihn schon recht gut beschrieben, ebenso wie Daenerys' Beitrag. Insofern kann ich nichts Neues hinzufügen.
Das Besondere an dieser Veranstaltung war aber, dass Jean Lessenich persönlich anwesend war und ich nachher noch mit ihr reden konnte. Sie lebte mal 2 Jahre bei den Navajo-Indianern und erzählte, dass diese den Begriff "Nadleehe" haben. Er bedeutet übersetzt "jemand, der/die sich in einem ständigen Prozess des Wandels befindet".
Ich habe den Begriff gegoogelt und bei der Bundeszentrale für politische Bildung einen guten Beitrag (u. a. auch über Hijras) gefunden: http://www.bpb.de/apuz/135446/grenzverl ... tive?p=all
Der Film war angenehm ruhig. Ich würde ihn mir auch noch ein zweites Mal angucken.
Tschüs,
Lieschen
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Re: Film "I'm a woman now" in Köln
Leider konnte ich an dem Abend nicht nach Köln kommen, daher habe ich mir die DVD gekauft und gesehen. Jean habe ich in Frankfurt bei der Tagung an der Gothe Uni erlebt - beeindruckend!
Der Film war wunderbar!
Diese Zeit in den 60er und 70er Jahre war so unglaublich hart, für trans* Menschen. Und Monsieur Burou einer der ganz wenigen weltweit, die solch eine OP überhaupt machten - in Casablanca! Zu dieser Zeit in einem Land gelegen, von dem die meisten Menschen allenfalls eine grobe Vorstellung hatten. Allen portraitierten Damen war die enge Beziehung und Bindung zu Burou anzumerken. Er hat etwas mit ihnen gemacht, dass nicht nur im Schwingen des Messers lag. Er hat diese Frauen für immer verändert, man möchte sagen, befreit.
Die beeindruckendste Person von allen war für mich "Lady" April Ashley. Ich setze "Lady" in "" weil es ein offizieller Adelstitel ist und sie diesen leider nicht trägt, aber dennoch mit jeder Pore ausstrahlt! Meine Güte, was für eine britische Lady! So distinguiert, so edel, so - ach ich weiß nicht, überwältigend! Das sie in der britischen Aristokratie erfolgreich war, glaubt man sofort. Um so ergreifender waren die Szenen ihrer Begegnung mit Burous Sohn in dem Film. Es war ihr überdeutlich anzumerken, wie sie die Erinnerung von vor 50 oder fast 60 Jahren, die durch den Sohn wieder so wach wurde, sichtlich ergriff.
Leute, wir meckern heute auf verflixt hohem Niveau, das muss man auch mal sagen. Was die Frauen damals alles erleiden und durchmachen mussten, davon sind wir heute Lichtjahre entfernt. Ich habe den allergrößten Respekt vor ihnen! Denn für sie war es, auch ohne Suizid Gedanken, eine Entscheidung, die viele mit ihrem Leben bezahlen mussten. Entweder verstarben sie während oder nach der Operation oder verloren davor oder danach einfach alles und konnten nirgends und nie wieder Fuß fassen. In dieser Situation die Entscheidung zu treffen, ja, ich wage es und zeige wer ich wirklich bin, muss unendlich schwer gewesen, so viel schwerer als sie es heute noch ist.
"Lady" Ashley hat eine eigene Web-Seite und Kontaktadresse. Vielleicht freut sie sich ja über einen Gruß und einen Dank, für das Bereiten der Wege, auf denen wir heute so leichtfüßig wandeln können.
Liebe Grüße
nicole
Der Film war wunderbar!
Diese Zeit in den 60er und 70er Jahre war so unglaublich hart, für trans* Menschen. Und Monsieur Burou einer der ganz wenigen weltweit, die solch eine OP überhaupt machten - in Casablanca! Zu dieser Zeit in einem Land gelegen, von dem die meisten Menschen allenfalls eine grobe Vorstellung hatten. Allen portraitierten Damen war die enge Beziehung und Bindung zu Burou anzumerken. Er hat etwas mit ihnen gemacht, dass nicht nur im Schwingen des Messers lag. Er hat diese Frauen für immer verändert, man möchte sagen, befreit.
Die beeindruckendste Person von allen war für mich "Lady" April Ashley. Ich setze "Lady" in "" weil es ein offizieller Adelstitel ist und sie diesen leider nicht trägt, aber dennoch mit jeder Pore ausstrahlt! Meine Güte, was für eine britische Lady! So distinguiert, so edel, so - ach ich weiß nicht, überwältigend! Das sie in der britischen Aristokratie erfolgreich war, glaubt man sofort. Um so ergreifender waren die Szenen ihrer Begegnung mit Burous Sohn in dem Film. Es war ihr überdeutlich anzumerken, wie sie die Erinnerung von vor 50 oder fast 60 Jahren, die durch den Sohn wieder so wach wurde, sichtlich ergriff.
Leute, wir meckern heute auf verflixt hohem Niveau, das muss man auch mal sagen. Was die Frauen damals alles erleiden und durchmachen mussten, davon sind wir heute Lichtjahre entfernt. Ich habe den allergrößten Respekt vor ihnen! Denn für sie war es, auch ohne Suizid Gedanken, eine Entscheidung, die viele mit ihrem Leben bezahlen mussten. Entweder verstarben sie während oder nach der Operation oder verloren davor oder danach einfach alles und konnten nirgends und nie wieder Fuß fassen. In dieser Situation die Entscheidung zu treffen, ja, ich wage es und zeige wer ich wirklich bin, muss unendlich schwer gewesen, so viel schwerer als sie es heute noch ist.
"Lady" Ashley hat eine eigene Web-Seite und Kontaktadresse. Vielleicht freut sie sich ja über einen Gruß und einen Dank, für das Bereiten der Wege, auf denen wir heute so leichtfüßig wandeln können.
Liebe Grüße
nicole
Ich bin trans* - und das ist gut so!
Homepage: http://www.dpin.de/nf
Blog: http://www.dpin.de/nf/category/trans/
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