Bürger in Uniform
Bürger in Uniform - # 4

Lebensplanung, Standorte
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Ward ihr "Bürger in Uniform"?

Heer
45
31%
Luftwaffe
14
10%
Marine
10
7%
Sonstige
13
9%
Nein
65
44%
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 147

steffiSH
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Re: Bürger in Uniform

Post 46 im Thema

Beitrag von steffiSH »

ingedie2te hat geschrieben:@ Steffish

Es liegt mir fern auf Menschen zu schießen ,aber ich habe auch die verdammte Pflicht und Verantwortung dieseszu tun wenn mein Mutter/Vaterland angegriffen wird . Da kann ich nicht wegsehen und sagen das werden schon die anderen richten. Aber mein Arsch ist fein raus . Was ist das für ein Verständis für seine Heimat ,Staat, Gesellschaft?? Komische Auffassung ,aber da stehst du ja nicht alleine.
Haste dich wenigstens sozial eingebracht oder total verpisst??

Liebe Grüße Inge
20 Monate DRK Krankenwagen gefahren - Das habe ich ja damit sagen wollen, daß irgend jemand Anderes das Gefühl hat angegriffen zu werden, ich nicht gefragt werde und ich dann nicht selbst entscheiden kann und tun muß was Andere von mir verlangen.
sum sum sum - no Latein
Anne-Mette
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Re: Bürger in Uniform

Post 47 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

@ingedie2te

Moin,

ich möchte Dich auffordern, Deinen Ton zu mäßigen.

Persönliche Angriffe und so eine Ausdrucksweise sind hier unerwünscht.


Gruß
Anne-Mette
steffiSH
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Re: Bürger in Uniform

Post 48 im Thema

Beitrag von steffiSH »

Ich finde was Ingedie2te sagte war eine normale Meinungsäußerung von ihr und ich fühlte mich nicht persönlich angegriffen. Sowas muß meiner Ansicht nach erlaubt sein, sonst wird's ja langweilig :roll:
sum sum sum - no Latein
Susannehk
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Re: Bürger in Uniform

Post 49 im Thema

Beitrag von Susannehk »

Hallo,
die meiste Zeit bei der Bundeswehr (15 Monate) bin ich in Jever Ostfriesland gewesen. Auf dem dortigen Fliegerhorst habe ich als Flugzeughydrauliker in der Instandhaltung gearbeitet. Da wir eine reine Technische Einheit waren gab es fast keinen militärischen Drill. .In dieser Zeit haben wir außerhalb und sogar innerhalb der Dienstzeit sehr viel Spaß gehabt, :)p (gitli) wir waren eben eine kleine eingeschworene Gemeinschaft.
Meine heutige Neigung zum Tragen von DWs kam so erst später und spielte damals kaum eine Rolle.

Liebe Grüße Susanne
exuserin-2016-12-21

Re: Bürger in Uniform

Post 50 im Thema

Beitrag von exuserin-2016-12-21 »

steffiSH hat geschrieben:Ich finde was Ingedie2te sagte war eine normale Meinungsäußerung von ihr und ich fühlte mich nicht persönlich angegriffen. Sowas muß meiner Ansicht nach erlaubt sein, sonst wird's ja langweilig :roll:
Danke liebe Steffi !! War auch nicht so gegen dich gemeint ,sondern wie du sagst eine freie Meinungsäusserung. Aber ich darf das hier nicht wirklich . Da laufen ganz andere Äusserungen und Mitteilungen ,
aber an mir hat man den Narren gefressen ,vielleicht Schwabenhass oder sowas. Ich finde die Diskussion hier auch Interessant!!
Wo war ich jetzt Verletzend?????? :evil: :| :mrgreen:
Valerie Bellegarde
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Re: Bürger in Uniform

Post 51 im Thema

Beitrag von Valerie Bellegarde »

Bei mir war es wieder anders, denn so mit 18 Jahren etwa, als die Musterung anstand, war ich voller Abenteuerlust (und Testosteron) und wollte Supermann werden, der mithilft die damalige westliche Welt gegen die "Roten" zu verteidigen. Musterungsergebnis war dann allerdings nur "tauglich 2", was mir schon einen Teil meiner Illusionen nahm. Also mit Luftwaffe und Pilot war schon mal nichts. Dennoch, der elitäre Drang war da, also verpflichtete ich mich für zwei Jahre, wollte so nebenbei mal den Reserveoffizier machen. Wow was für ein Gefühl, wenn das Kommando vom Spiess kam: "Abiturienten einen Schritt vortreten" (das hat schon was für so einen 19-jährigen Jungspund der vom Leben noch nicht viel Ahnung hat und von den Frauen schon überhaupt keine). Wenn schon kein Pilot, wollte ich doch wenigstens ein Krieger sein. Trotz Kubakrise und Kennedy-Mord kam es aber damals (glücklicherweise) nicht zum Krieg, obwohl wir ein paar mal an der Schwelle standen. Unsere lafettenbasierten Raketen des Typs "Honest John" waren atomare Gefechtsfeldwaffen, man muss sich das einmal vorstellen, wie locker oder besser gesagt unüberlegt wir damals mit diesen Begriffen "Atomkrieg" usw. umgingen. Wir waren 20 Jahre alt, ein Teil der Offiziere hatte im 2. WK noch gekämpft und war notabene total anders sozialisiert als wir heute.
Nun gut, ich habe die zwei Jahre bis 1965 irgendwie rumgekriegt, und unter dem Strich hat es für mich persönlich neben viel Frust auch viel Spaß gemacht und körperlich hat mich die Bundeswehr bestimmt fit gemacht. 1963 wäre ein normal sozialisierter junger Mann wie ich eher nicht auf die Idee gekommen, den Wehrdienst zu verweigern. Dieser ideologische und soziale Wandel begann sich erst etwa Mitte der sechziger Jahre bemerkbar zu machen, ich meine das was später also APO, Studentenunruhen und Linksruck der 68er in die Geschichte einging ("der lange Marsch durch die Institutionen" , Rudi Dutschke).
Jedenfalls bewirkte der damalige gesellschaftliche Wertewandel, dass etwa ab dann, also in den 70er und später in den 80er Jahren so viele Wehrpflichtige den Dienst an der Waffe verteidigten, dass man bereits wieder von einer sozialen Norm sprechen konnte, diesmal anders herum. Wenig später wurde die Wehrpflicht zeitlich deutlich zurückgefahren und später dann ganz abgeschafft. Es ist nur 40 oder 50 Jahre her, aber es war damals eine völlig andere Welt.
Michaela P.
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Re: Bürger in Uniform

Post 52 im Thema

Beitrag von Michaela P. »

Präzise Laura, jede hier hat seine Gründe für sein persönliches für und wieder. Gleicher Respekt und Anerkennung für persönliche Leistung, ob Militärisch oder Zivil. Deshalb macht nicht mehr draus als das es ist.
Die Ausbildung bei der Waffenschule in Eckernförde war straff und knackig. Seine ATN bekam man nicht geschenkt sondern mußte in Prüfungen 1a erarbeitet werden. Schlechte Noten wurden in Wochenendwachen gedrillt und am Montag nachgeprüft. Bis es saß. Erstaunlich fand ich den Unterricht. Motto: "Nicht wir überzeugen sie das sie das richtige tun, sondern sie sind überzeugt das sie hier richtig sind das richtige zu tun! Kontroverse Diskusionen mit dem Inspektionschef wurden iniziert und gefördert, jeder hatte daran teilzunehmen. Ist mir sehr angenehm in Erinnerung geblieben.
Ich habe fast die gleichen Erfahrungen mit unseren "Freunden Udaloy, Kriwak und Ropucha" gemacht wie du Laura. Als verlorene Zeit würde ich das nicht sehen, Habe sehr viel gesehen und erlebt, Gutes wie Schlechtes, habe nichts davon vergessen. Die große Mittelmeertour 1988 auf FGS Lübeck (U-Jagdgast) war der krönende Abschluß.

SEITEEEE.

Michaela
Zuletzt geändert von Michaela P. am Mi 6. Apr 2016, 21:52, insgesamt 2-mal geändert.
rika
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Re: Bürger in Uniform

Post 53 im Thema

Beitrag von rika »

Inge, Schwabenhass, was ist das denn für ein Wort? :o

Ich wollte nicht hin, da ich 1. gesehen hatte, dass mein Bruder Z2 absolut unsinnig überstanden hat und nur des Geldes wegen dort war, und 2. ich in der Schule Ende der 60er / Anfang der 70er vielleicht Lehrer hatte, die mir sympathisch waren und durch die damalige Situation auch polarisierten. (Leider hatte ich auch Lehrer, die aus der vorherigen Generation stammten.)

Die alltäglichen Bilder im damaligen Fernsehen vom Vietnamkrieg und die Initiativen von Willy Brandt brachten mich der Sozialdemokratie und der Literatur von Borchert, Böll und Hesse näher. Mein Vater - Arbeiter- wählte die SPD, mein Großvater so hörte ich, hat die NSDAP schon 1931 verlassen.

In den 80er Jahren kam in meiner Tätigkeit im Verkauf eines Drahtherstellers ein Produkt auf, das zunächst als Schweißdraht für Dichtungen beschrieben wurde. Später stellte sich heraus, dass damit die Dichtungen für Granaten sogenannter Weichzielmunition geschweißt wurden. Heute nennt man das schmutzig. Ahnungslos habe ich das Ganze in der Botschaft von Israel in Bad Godesberg erfahren, da war auch die Israeli Military Industries = IMI angesiedelt, die diese Dinge für die NATO produzierten. Bereits nach dem Verlassen habe ich unseren Geschäftsführer gebeten, dass ich von diesem Produkt entbunden werde, da ich kein weiches Ziel bin.

Ich bin kein Träumer, es wird immer Waffen, kriegerische Auseinandersetzungen und Militär geben - aber niemand zwingt mich, dem zu folgen. Und wenn der "Feind" wirklich vor meiner Türe steht, hat es die Geschichte gelehrt, dass er nicht freiwillig geht.

rika
exuserin-2016-12-21

Re: Bürger in Uniform

Post 54 im Thema

Beitrag von exuserin-2016-12-21 »

@rika
du redest von hoeren ,sagen ....
Mehr sage ich nicht und von Hindenburg werde ich auch nicht berichten :mrgreen: Sorry


Hier geht es um was tue ich für den :roll: Staat und der Staat tut viel für uns ,er lässt dich nicht liegen ,er fängt dich und gibt dir eine Chance !
Darf man(n) sowas nicht verteidigen??Oder nur Nutzniesser sein??
Immer meckern aber nicht bereit sein etwas zu geben
ExuserIn-2022-03-18
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Re: Bürger in Uniform

Post 55 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2022-03-18 »

Ich habe Zivildienst gemacht, allerdings nur 3 Monate, dann wurde ich nachträglich doch noch ausgemustert, wegen einer Psychose die ich damals hatte.
1 oder 2 Jahre später, (ich weiß es nicht mehr genau) wurde die Wehrpflicht dann endlich abgeschafft.
rika
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Re: Bürger in Uniform

Post 56 im Thema

Beitrag von rika »

Ja, Inge, was soll ich jetzt sagen? Nutznießer, meckern, nicht bereit sein, was zu geben - wie kommst Du darauf, nur weil ich kein "Bürger in Uniform" war? :roll:

Ganz ohne Uniform bin ich seit 21 Jahren und ohne jeden Sold in Schulen mit Leidenschaft aktiv und habe auch die Leitung von ehrenamtlichen Gremien nie gescheut (da wird es dann schon Arbeit und Zeitaufwand). Ich brauche auch keinen Kampfanzug, um seit ca. 15 Jahren eine Schule in Tanzania finanziell zu unterstützen. Und im Ortsbeirat einer Gemeinde gibt es außer dem Handschlag des Bürgermeisters keine Anerkennung.

Ich bin auch Steuerzahler, der in der Vergangenheit in der Klasse 1 ziemlich zur Kasse gebeten wurde. An Panama habe ich als Selbstständiger immer nur gedacht, wenn es um den Kanal ging.

Und nur weil ich jegliche Form der Gewalt, die von mir ausgeht, ablehne, fühle ich mich nicht als Nutznießer und Meckerer.

rika

P.S: ich bin für den Staat und darum seit 43 Jahren in einer urdemokratischen Partei.
Laura R
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Re: Bürger in Uniform

Post 57 im Thema

Beitrag von Laura R »

Externes Bild, es gelten die Datenschutz- und Nutzungsbestimmungen der ausgewählten Seite.Quelle: http://up.picr.de/25118502if.jpg

Das war mein erstes Bordkommando, was waren wir doch stolz auf dieses Schiff, und ich bin es heute noch.
Ich bin wie ich bin und weiß wer ich bin. Das gut so!
geraldine
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Re: Bürger in Uniform

Post 58 im Thema

Beitrag von geraldine »

Hallo Laura,
ist ja eine ganz schöne "Kiste".
Für wieviel hattest du Verantwortung?
Wohin war deine weiteste "Reise"?
L G Geraldine
Laura R
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Re: Bürger in Uniform

Post 59 im Thema

Beitrag von Laura R »

Das war ein Zerstörer der Hamburg Klasse. Da war ich noch Mannschaftsdienstgrad, aber wir doch schon 285 Mann Besatzung. Zu der Zeit war ich noch Obergefreiter.
Lg Laura
Ich bin wie ich bin und weiß wer ich bin. Das gut so!
Valerie Bellegarde
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Re: Bürger in Uniform

Post 60 im Thema

Beitrag von Valerie Bellegarde »

Laura, ich salutiere. War auch Obergefreiter.
Grüße, Valerie
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