Meine Erfahrungen als Geschichten
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Jaqueline
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Meine Erfahrungen als Geschichten
Mein Projekt in Rostock
Ich war für ein Projekt in Rostock vorgesehen. Also reiste ich ganz normal als Transfrau an. Ich war im Hotel Ibis am alten Stadthafen mit meinem "noch" männlichen Namen angemeldet. Als ich das Hotel betrat war erst einmal alles normal.
Nun kam der Check-in. Als ich meinen Vornamen nannte wurde ich etwas erstaunt angeschaut. Es gab aber keine negativen Reaktionen. Ich fragte freundlich ob es eine Frage gibt, was für's Erste verneint wurde.
Ich zog mich an normalen Arbeitstagen in der Regel 2x um. Zum Frühstück ging ich meist im Kleid was vorallen bei älteren Damen etwas Verwunderung auslöste. Ich war für den Anlass etwas zu fein angezogen. Es kam auch die eine oder andere vorsichtige Frage ob es einen Anlass geben würde, was ich verneinte. Ich fühlte mich im Kleid einfach nur pudelwohl.
Nach dem Frühstück wechselte ich die Kleidung in meine Arbeitskleidung. Diese bestand aus ein Paar Turnschuhen, Sweatshirt und einer engen Jeans.
Bei meinem Projekt spielte ich mit offenen Karten. So nach und nach wusste jede Person in meinem Umfeld, was mit mir war. Als die anderen Mitarbeiter und Angestellten merkten, wie offen ich mit meiner Transsexualität umging wurden auch sie mutiger und es entstanden oft länger Gespräche in einem sehr positiven Klima. Es kam sehr oft eine Bewunderung zum Ausdruck was mir viele Türen öffnete.
Die ersten beiden Abende bin ich im Hotel geblieben. Also begab ich mich in die Bar. Ich setzte mich immer an den Tresen. Da eine Busreisegruppe im Hotel war und die Gruppe nicht mehr ganz nüchtern war ergaben sich auch hier wieder interessante Gespräche. Selbst die beiden Angestellten hinterm Tresen wurden sehr aktiv in die Gespräche mit einbezogen. Ich hatte nicht gedacht, dass ich hier so positiv aufgenommen wurde.
Ich hatte im Internet eine Bar gefunden, die sich im Regenbogen-Haus befand. Diese wollte ich am dritten Abend aufsuchen. Die Bar war ca. 10 Minuten zu Fuss vom Hotel entfernt in der Nähe des Doberaner Platzes. Also machte ich mich auf den Weg zur Planbar. Von außen sah es etwas unscheinbar aus, da sich die Bar im Erdgeschoss des Regenbogen-Hauses befand und man sie durch die normale Haustür betrat. War ich hier wirklich richtig? Was ich zu dem Zeitpunkt nicht wusste, dass ich die ganze Zeit die einzige Transfrau sein würde.
Ich betrat das Haus und dann die Bar. Die Bar war sehr gemütlich eingerichtet. Da das Wetter recht git war, setzte ich mich in den Garten. Da mich keiner kannte blieb ich den ersten Abend allein, was mich aber nicht weiter störte.
Am zweiten Abend war der Garten wegen des Wetters geschlossen. Da die Bar noch nicht voll war, setzte ich mich an einen kleinen Tisch in die Nähe des Tresens und beobachtete das Geschehen. Ich blieb auch diesen Abend allein.
Ab dem dritten Abend sollte sich einiges ändern. Ich betrat die Bar als der Barkeeper meinte "wenn du quatschen willst dann setze dich am besten an den Tresen". Also setzte ich mich ab dem Zeitpunkt immer an den Tresen. Erst redete ich nur mit dem Barkeeper. Als die anderen Gäste merkten, dass ich ganz normal war kam ich mit dem Einen oder der Anderen ins Gespräch. Die Bar war eigentlich eine Schwulen- & Lesbenbar. Die transsexuelle Szene ist in Rostock eher sehr dünn bis garnicht vorhanden. Der Barkeeper erzählte mir eines Abends, dass es einige irritierende Reaktionen auf meine Person gegeben haben muss. Ich war eben was Neues. Er hat mich aber verteidigt mit den Worten das Schwule und Lesben eine Randgruppe sind und ich als Transfrau eine noch kleinere Randgruppe bin. Ich habe davon nichts mitbekommen. Ich hatte in der Bar sehr viele und interessante Gespräche. Ich habe mich da auch sehr wohl gefühlt.
An den Samstagen war ich früh meist zum Shopping. So verschlug es mich auch in den Ostseepark der sich westlich von Rostock befindet. Hier verschlug es mich unter anderen in einen Wäscheladen. Als ich den Laden betrat begrüßte mich die Verkäuferin freundlich. Ich schaute mich etwas um und fand ein schönes Wäscheset. Die Verkäuferin fragte mich etwas nervös ob Sie mir helfen soll, was ich verneinte. Es war ja nicht mein erster Besuch in solch einem Geschäft. Als ich an der Kasse war, war die Verkäuferin so nervös, dass für's Erste alles schief ging. Ich sagte, Sie kann sich ruhig Zeit lassen, da ich Zeit hätte. So kamen wir ins Gespräch, weil niemand anderes im Laden war. Sie war erst den zweiten Tag im Laden und etwas überrascht, dass Personen wie ich so ganz normal im Laden sich bewegen. Sie wusste einfach nicht, wie sie an mich heran treten sollte ohne mich zu verletzen. Wir haben sehr lange geredet und am Ende war sie froh und erleichtert wie normal ich doch bin.
Ich war für ein Projekt in Rostock vorgesehen. Also reiste ich ganz normal als Transfrau an. Ich war im Hotel Ibis am alten Stadthafen mit meinem "noch" männlichen Namen angemeldet. Als ich das Hotel betrat war erst einmal alles normal.
Nun kam der Check-in. Als ich meinen Vornamen nannte wurde ich etwas erstaunt angeschaut. Es gab aber keine negativen Reaktionen. Ich fragte freundlich ob es eine Frage gibt, was für's Erste verneint wurde.
Ich zog mich an normalen Arbeitstagen in der Regel 2x um. Zum Frühstück ging ich meist im Kleid was vorallen bei älteren Damen etwas Verwunderung auslöste. Ich war für den Anlass etwas zu fein angezogen. Es kam auch die eine oder andere vorsichtige Frage ob es einen Anlass geben würde, was ich verneinte. Ich fühlte mich im Kleid einfach nur pudelwohl.
Nach dem Frühstück wechselte ich die Kleidung in meine Arbeitskleidung. Diese bestand aus ein Paar Turnschuhen, Sweatshirt und einer engen Jeans.
Bei meinem Projekt spielte ich mit offenen Karten. So nach und nach wusste jede Person in meinem Umfeld, was mit mir war. Als die anderen Mitarbeiter und Angestellten merkten, wie offen ich mit meiner Transsexualität umging wurden auch sie mutiger und es entstanden oft länger Gespräche in einem sehr positiven Klima. Es kam sehr oft eine Bewunderung zum Ausdruck was mir viele Türen öffnete.
Die ersten beiden Abende bin ich im Hotel geblieben. Also begab ich mich in die Bar. Ich setzte mich immer an den Tresen. Da eine Busreisegruppe im Hotel war und die Gruppe nicht mehr ganz nüchtern war ergaben sich auch hier wieder interessante Gespräche. Selbst die beiden Angestellten hinterm Tresen wurden sehr aktiv in die Gespräche mit einbezogen. Ich hatte nicht gedacht, dass ich hier so positiv aufgenommen wurde.
Ich hatte im Internet eine Bar gefunden, die sich im Regenbogen-Haus befand. Diese wollte ich am dritten Abend aufsuchen. Die Bar war ca. 10 Minuten zu Fuss vom Hotel entfernt in der Nähe des Doberaner Platzes. Also machte ich mich auf den Weg zur Planbar. Von außen sah es etwas unscheinbar aus, da sich die Bar im Erdgeschoss des Regenbogen-Hauses befand und man sie durch die normale Haustür betrat. War ich hier wirklich richtig? Was ich zu dem Zeitpunkt nicht wusste, dass ich die ganze Zeit die einzige Transfrau sein würde.
Ich betrat das Haus und dann die Bar. Die Bar war sehr gemütlich eingerichtet. Da das Wetter recht git war, setzte ich mich in den Garten. Da mich keiner kannte blieb ich den ersten Abend allein, was mich aber nicht weiter störte.
Am zweiten Abend war der Garten wegen des Wetters geschlossen. Da die Bar noch nicht voll war, setzte ich mich an einen kleinen Tisch in die Nähe des Tresens und beobachtete das Geschehen. Ich blieb auch diesen Abend allein.
Ab dem dritten Abend sollte sich einiges ändern. Ich betrat die Bar als der Barkeeper meinte "wenn du quatschen willst dann setze dich am besten an den Tresen". Also setzte ich mich ab dem Zeitpunkt immer an den Tresen. Erst redete ich nur mit dem Barkeeper. Als die anderen Gäste merkten, dass ich ganz normal war kam ich mit dem Einen oder der Anderen ins Gespräch. Die Bar war eigentlich eine Schwulen- & Lesbenbar. Die transsexuelle Szene ist in Rostock eher sehr dünn bis garnicht vorhanden. Der Barkeeper erzählte mir eines Abends, dass es einige irritierende Reaktionen auf meine Person gegeben haben muss. Ich war eben was Neues. Er hat mich aber verteidigt mit den Worten das Schwule und Lesben eine Randgruppe sind und ich als Transfrau eine noch kleinere Randgruppe bin. Ich habe davon nichts mitbekommen. Ich hatte in der Bar sehr viele und interessante Gespräche. Ich habe mich da auch sehr wohl gefühlt.
An den Samstagen war ich früh meist zum Shopping. So verschlug es mich auch in den Ostseepark der sich westlich von Rostock befindet. Hier verschlug es mich unter anderen in einen Wäscheladen. Als ich den Laden betrat begrüßte mich die Verkäuferin freundlich. Ich schaute mich etwas um und fand ein schönes Wäscheset. Die Verkäuferin fragte mich etwas nervös ob Sie mir helfen soll, was ich verneinte. Es war ja nicht mein erster Besuch in solch einem Geschäft. Als ich an der Kasse war, war die Verkäuferin so nervös, dass für's Erste alles schief ging. Ich sagte, Sie kann sich ruhig Zeit lassen, da ich Zeit hätte. So kamen wir ins Gespräch, weil niemand anderes im Laden war. Sie war erst den zweiten Tag im Laden und etwas überrascht, dass Personen wie ich so ganz normal im Laden sich bewegen. Sie wusste einfach nicht, wie sie an mich heran treten sollte ohne mich zu verletzen. Wir haben sehr lange geredet und am Ende war sie froh und erleichtert wie normal ich doch bin.
Genieße jeden Tag, als sei es dein letzter :-)
Seit dem 01.01.2024 findet man mich an einer kleinen Klinik in München.
https://www.crossdresser-forum.de/phpBB3/viewtopic.php?p=277174#p277174
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Jaqueline
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Re: Meine Erfahrungen als Geschichten
Hallo Abby,
schön, wenn er dir mut macht.
In größeren Abständen wird immer eine Neue folgen.
Ganz liebe Grüsse
Jacky
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Jacky
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Sabrina.P
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Re: Meine Erfahrungen als Geschichten
Danke Jaqueline dass du uns teilhaben lässt! Gefällt mir sehr deine Geschichte und macht Mut! 
Liebe Grüsse
Sabrina
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Jaqueline
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Re: Meine Erfahrungen als Geschichten
Hallo Sabrina,
ich mache Euch Mut? Das freut mich. Ich bin auch sehr viel unterwegs, dass dürfte mich zu den Meisten hier unterscheiden.
Die nächsten sind schon fertig. Ich werde sie aber nur in großen Abständen veröffentlichen.
Dies ersetzt aber nicht mein Tagebuch.
Ganz liebe Grüße
Jacky
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Stefanie Busel
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Re: Meine Erfahrungen als Geschichten
Ganz toll geschrieben. Ich bin zwar keine Transfrau, bin nur Crossdresser, aber so geht's eigentlich allen von uns. Auch ich habe ähnliche Erfahrungen gemacht, abet bisher alle positiv. Schreib weiter deine Erfahrungen für uns auf.
lg Stefanie
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Ich bin froh, so zu sein, wie ich bin. Und das ist gut so.
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Jaqueline
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Re: Meine Erfahrungen als Geschichten
Hallo Stefanie,
das werde ich tun aber wie gesagt in großen Abständen.
Zwei der weiteren Geschichten werden folgende Titel haben:
- Fliegen als Transfrau mit männlichen Namen
- Erste Schritte als CD/TS in Sydney
- Die Abschiedsreise des Mannes nach Angola
Ich hoffe, es werden noch Themen für Euch dabei sein.
Ganz liebe Grüsse
Jacky
das werde ich tun aber wie gesagt in großen Abständen.
Zwei der weiteren Geschichten werden folgende Titel haben:
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- Die Abschiedsreise des Mannes nach Angola
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Seit dem 01.01.2024 findet man mich an einer kleinen Klinik in München.
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Jaqueline
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Re: Meine Erfahrungen als Geschichten
Reisebericht Sydney / Australien
Sydney ist für transsexuelle Personen sehr zu empfehlen. Es gibt keine negativen oder abwertende Reaktionen. Ich hatte während meines Aufenthalts im Hotel Urban https://hotelurban.com.au in St. Leonards gastiert. Hier wird man als das akzeptiert, wie man ist, manchmal auch mit einem schmunzeln im Gesicht. Die Bahnstation ist ca. 10 Minuten zu Fuss vom Hotel entfernt. Mit der Bahn kommt man direkt nach Sydney oder Chatswood. Direkt vorm Hotel befindet sich eine Bushaltestelle. Von ihr fahren verschiedene Linien nach Chatswood, Manly (sehr schöner Strand) und Sydney.
In Sydney kann ich Paddys Market http://www.paddysmarkets.com.au in Chinatown empfehlen. Das ist eine grosse Markthalle, wo es alles zu angenehmen Preisen gibt. Sonst ist Sydney relativ teuer. Sydney selber ist ein Schmelztiegel der Kulturen. Hier findet man Leute aus der ganzen Welt.
In Chatswood http://www.visitchatswood.com.au endet der Bus an der Trainstation. Direkt an die Trainstation schließt sich die Einkaufsstrasse der Stadt an.
Wenn man nach Manly http://www.manlyaustralia.com.au fährt, hat man zwei Möglichkeiten. Man kann mit dem Bus oder der Fähre (ab Circular Quire) nach Manly fahren. Zwischen Busstation bzw Fähranleger auf dem Weg zum Strand befindet sich eine schöne Fußgängerzone mit vielen Shops und Restaurants. Direkt im der Manly Warft (Bootsanleger) befindet sich ein Aldi. Warum erwähne ich das? Ganz einfach. Aldi ist der einzige Supermarkt in Australien, der Alkohol verkaufen darf. Sonst gibt es Alkohol nur in Fachgeschäften zu entsprechenden Preisen. Zigaretten gibt es fast überall und sind relativ teuer. Achtung, werd jetzt denkt, man nimmt einfach eine Stange mit, das geht nicht. Die Einfuhr ist sehr stark begrenzt.
Werd genug Zeit hatte sollte auch einmal nach Katoomba http://www.bluemts.com.au/info/towns/katoomba/ mit der Bahnfahren. Der Zug fährt ab Centralstation in die Blue Mountains. Vor Ort empfehle ich eine Stadttour inkl. ScenicWorld (bequeme Schuhe mitnehmen) die ScenivWorld ist schön, man geht auf gut ausgebauten Wegen durch ein Naturschutzgebiet. Der Bus stoppt an vielen Aussichtspunkten und man kann immer wieder ein- und aussteigen.
Leider ist Sydney sehr weit weg aber wer es kann sollte einmal hin. Hier wird der Einstieg ins TS-Leben einer recht leicht gemacht.
Sydney ist für transsexuelle Personen sehr zu empfehlen. Es gibt keine negativen oder abwertende Reaktionen. Ich hatte während meines Aufenthalts im Hotel Urban https://hotelurban.com.au in St. Leonards gastiert. Hier wird man als das akzeptiert, wie man ist, manchmal auch mit einem schmunzeln im Gesicht. Die Bahnstation ist ca. 10 Minuten zu Fuss vom Hotel entfernt. Mit der Bahn kommt man direkt nach Sydney oder Chatswood. Direkt vorm Hotel befindet sich eine Bushaltestelle. Von ihr fahren verschiedene Linien nach Chatswood, Manly (sehr schöner Strand) und Sydney.
In Sydney kann ich Paddys Market http://www.paddysmarkets.com.au in Chinatown empfehlen. Das ist eine grosse Markthalle, wo es alles zu angenehmen Preisen gibt. Sonst ist Sydney relativ teuer. Sydney selber ist ein Schmelztiegel der Kulturen. Hier findet man Leute aus der ganzen Welt.
In Chatswood http://www.visitchatswood.com.au endet der Bus an der Trainstation. Direkt an die Trainstation schließt sich die Einkaufsstrasse der Stadt an.
Wenn man nach Manly http://www.manlyaustralia.com.au fährt, hat man zwei Möglichkeiten. Man kann mit dem Bus oder der Fähre (ab Circular Quire) nach Manly fahren. Zwischen Busstation bzw Fähranleger auf dem Weg zum Strand befindet sich eine schöne Fußgängerzone mit vielen Shops und Restaurants. Direkt im der Manly Warft (Bootsanleger) befindet sich ein Aldi. Warum erwähne ich das? Ganz einfach. Aldi ist der einzige Supermarkt in Australien, der Alkohol verkaufen darf. Sonst gibt es Alkohol nur in Fachgeschäften zu entsprechenden Preisen. Zigaretten gibt es fast überall und sind relativ teuer. Achtung, werd jetzt denkt, man nimmt einfach eine Stange mit, das geht nicht. Die Einfuhr ist sehr stark begrenzt.
Werd genug Zeit hatte sollte auch einmal nach Katoomba http://www.bluemts.com.au/info/towns/katoomba/ mit der Bahnfahren. Der Zug fährt ab Centralstation in die Blue Mountains. Vor Ort empfehle ich eine Stadttour inkl. ScenicWorld (bequeme Schuhe mitnehmen) die ScenivWorld ist schön, man geht auf gut ausgebauten Wegen durch ein Naturschutzgebiet. Der Bus stoppt an vielen Aussichtspunkten und man kann immer wieder ein- und aussteigen.
Leider ist Sydney sehr weit weg aber wer es kann sollte einmal hin. Hier wird der Einstieg ins TS-Leben einer recht leicht gemacht.
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Jaqueline
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Re: Meine Erfahrungen als Geschichten
sorry, mir ist da ein kleiner Fehler unterlaufen. Sydney befand sich noch in der Rohfassung. Hier kommt jetzt der eigentliche Bericht.
Fliegen als Transfrau
Ich reise sehr viel und da kann Frau so einiges erleben. Zu meinen ersten Flügen sah ich noch sehr männlich aus. Der Pass war aber schon etwas angeglichen. Ich weiss noch wie nervös ich bei meinen ersten Flügen war.
---------------------------------
Der Check-In
Wird man mich einchecken lassen? Mein Herz raste meist vor Nervosität. Ja, zum Glück, man ließ mich immer einchecken. Die erste Hürde war genommen. Die Personen am Schalter lächelten oft. War es das Berufslächeln? Ich weiss es nicht aber ich war immer eingecheckt.
---------------------------------
Der Sicherheitscheck
Jetzt kommt immer die nächste Hürde, die Sicherheitskontrolle. Der Detektor hatte bei mir bisher nur sehr selten gepiepst. Ist das als Transfrau auch immer so? Wie werden die Leute am Sicherheitscheck reagieren? Ich war die ersten male sehr nervös. Also tat ich es wie immer. Ich tat meine Sachen in die Körbchen, wie ich es als Mann gewohnt war und wollte beim ersten Mal, ganz normal weiter gehen. Plötzlich sagte eine Stimme von der anderen Seite des Bandes "und die Schuhe bitte auch ausziehen" ich blickte mich verdutzt um. Ich war etwas erschrocken. War ich gemeint? Ja, ich war gemeint. Mit Herzklopfen und bestimmt sehr roten Kopf zog ich die Schuhe auch aus. Es war mir unangenehm. War ich es doch bisher nicht gewohnt. Es piepste nicht, man war ich froh.
Eines Tages geschah es doch. Ich war etwas übermüdet, genervt und hatte nur wenig Zeit für den Umstieg. Ich musste wieder durch eine Sicherheitskontrolle. Was habe ich vergessen ab zulegen? Meine Schuhe. Und was geschah? Es piepste. So ein Mist dachte ich, warum gerade jetzt. Da kam auch schon ein Mann auf mich zu um mich zu checken. Ich sagte beim ersten Mal, das er es nicht machen soll. Beim dritten oder vierten Ermahnen, sagte ich dann "sie packen mich nicht an". Erst da merkte oder realisierte er, das es kein Spass war. Er rief seine Kollegin und diese checkte mich dann durch.
An einem anderen Flughafen in Deutschland stand ein Body-Scanner. Ich sagte bevor ich ihn betrat, dass ich das nicht möchte. Darauf gab man mir zu verstehen, dass ich manuell gecheckt werde. Ich sagte nur, dass das in Ordnung sei. Als nächstes kam die Frage, von wem ich gecheckt werden möchte. Ich sagte ganz normal "von einer Frau" darauf kam eine und checkte mich durch.
Bis auf einmal habe ich bei meinen vielen Flügen nie schlechte Erfahrungen am Sicherheitscheck gemacht.
---------------------------------
Die neutrale Zone
Endlich in der "neutralen Zone" angekommen. Hier trifft man je nach Flughafen verschiedenste Nationalitäten. Man muss damit rechnet angeschaut und von Kopf bis Fuss gemustert zu werden. Ich wurde nie blöd angeredet oder angemacht. Manchmal ist die Ablehnung aber ersichtlich. Daran habe ich mich nie gestört. Wir sind eben alle nur Menschen.
---------------------------------
Das Boarding
Beim Betreten des Flugzeug's stehen in der Regel einige der Stewardessen am Eingang um die Passagiere zu begrüssen. Sie lächeln immer freundlich. Eben das typische Berufslächeln. Mir ist aber schon des Öfteren aufgefallen, dass sich das Lächeln etwas verändert, wenn eine wie wir den Flieger betritt. Es ist oft eher ein etwas erstauntes Lächeln. Es kann auch vorkommen, das einige Stewardessen eine anreden und man doch kurz ins Gespräch kommt. Meist kommt man dann zwangsläufig auf das Thema "TS". Ich bin völlig offen und lasse fast jede Frage zu, was dann noch bestehende Probleme (was für mich keine sind) abbaut.
---------------------------------
Der Flug
Der Flug an sich verläuft, ganz normal, wie als wenn man nicht als TS verreist.
---------------------------------
Die Einreise
Je nach Reiseziel ist eine Pass- / Ausweiskontrolle notwendig. Ich hatte auf Pass und Ausweis meine Fingerabdrücke speichern lassen. Oft wurde ich etwas beschmunzelt. Ich wurde aber nie abgewiesen oder blöd angemacht. Einmal kam es vor, dass man meinen Fingerabdruck haben wollte um ihn digital abzugleichen. Ich hatte dabei eher das Gefühl, meine Reaktion zu testen. Mir war es aber total egal, da ich immer damit rechnete, dass das eines Tages geschehen könne.
Viel Spass beim Reisen
Fliegen als Transfrau
Ich reise sehr viel und da kann Frau so einiges erleben. Zu meinen ersten Flügen sah ich noch sehr männlich aus. Der Pass war aber schon etwas angeglichen. Ich weiss noch wie nervös ich bei meinen ersten Flügen war.
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Der Check-In
Wird man mich einchecken lassen? Mein Herz raste meist vor Nervosität. Ja, zum Glück, man ließ mich immer einchecken. Die erste Hürde war genommen. Die Personen am Schalter lächelten oft. War es das Berufslächeln? Ich weiss es nicht aber ich war immer eingecheckt.
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Der Sicherheitscheck
Jetzt kommt immer die nächste Hürde, die Sicherheitskontrolle. Der Detektor hatte bei mir bisher nur sehr selten gepiepst. Ist das als Transfrau auch immer so? Wie werden die Leute am Sicherheitscheck reagieren? Ich war die ersten male sehr nervös. Also tat ich es wie immer. Ich tat meine Sachen in die Körbchen, wie ich es als Mann gewohnt war und wollte beim ersten Mal, ganz normal weiter gehen. Plötzlich sagte eine Stimme von der anderen Seite des Bandes "und die Schuhe bitte auch ausziehen" ich blickte mich verdutzt um. Ich war etwas erschrocken. War ich gemeint? Ja, ich war gemeint. Mit Herzklopfen und bestimmt sehr roten Kopf zog ich die Schuhe auch aus. Es war mir unangenehm. War ich es doch bisher nicht gewohnt. Es piepste nicht, man war ich froh.
Eines Tages geschah es doch. Ich war etwas übermüdet, genervt und hatte nur wenig Zeit für den Umstieg. Ich musste wieder durch eine Sicherheitskontrolle. Was habe ich vergessen ab zulegen? Meine Schuhe. Und was geschah? Es piepste. So ein Mist dachte ich, warum gerade jetzt. Da kam auch schon ein Mann auf mich zu um mich zu checken. Ich sagte beim ersten Mal, das er es nicht machen soll. Beim dritten oder vierten Ermahnen, sagte ich dann "sie packen mich nicht an". Erst da merkte oder realisierte er, das es kein Spass war. Er rief seine Kollegin und diese checkte mich dann durch.
An einem anderen Flughafen in Deutschland stand ein Body-Scanner. Ich sagte bevor ich ihn betrat, dass ich das nicht möchte. Darauf gab man mir zu verstehen, dass ich manuell gecheckt werde. Ich sagte nur, dass das in Ordnung sei. Als nächstes kam die Frage, von wem ich gecheckt werden möchte. Ich sagte ganz normal "von einer Frau" darauf kam eine und checkte mich durch.
Bis auf einmal habe ich bei meinen vielen Flügen nie schlechte Erfahrungen am Sicherheitscheck gemacht.
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Die neutrale Zone
Endlich in der "neutralen Zone" angekommen. Hier trifft man je nach Flughafen verschiedenste Nationalitäten. Man muss damit rechnet angeschaut und von Kopf bis Fuss gemustert zu werden. Ich wurde nie blöd angeredet oder angemacht. Manchmal ist die Ablehnung aber ersichtlich. Daran habe ich mich nie gestört. Wir sind eben alle nur Menschen.
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Das Boarding
Beim Betreten des Flugzeug's stehen in der Regel einige der Stewardessen am Eingang um die Passagiere zu begrüssen. Sie lächeln immer freundlich. Eben das typische Berufslächeln. Mir ist aber schon des Öfteren aufgefallen, dass sich das Lächeln etwas verändert, wenn eine wie wir den Flieger betritt. Es ist oft eher ein etwas erstauntes Lächeln. Es kann auch vorkommen, das einige Stewardessen eine anreden und man doch kurz ins Gespräch kommt. Meist kommt man dann zwangsläufig auf das Thema "TS". Ich bin völlig offen und lasse fast jede Frage zu, was dann noch bestehende Probleme (was für mich keine sind) abbaut.
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Der Flug
Der Flug an sich verläuft, ganz normal, wie als wenn man nicht als TS verreist.
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Die Einreise
Je nach Reiseziel ist eine Pass- / Ausweiskontrolle notwendig. Ich hatte auf Pass und Ausweis meine Fingerabdrücke speichern lassen. Oft wurde ich etwas beschmunzelt. Ich wurde aber nie abgewiesen oder blöd angemacht. Einmal kam es vor, dass man meinen Fingerabdruck haben wollte um ihn digital abzugleichen. Ich hatte dabei eher das Gefühl, meine Reaktion zu testen. Mir war es aber total egal, da ich immer damit rechnete, dass das eines Tages geschehen könne.
Viel Spass beim Reisen
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Seit dem 01.01.2024 findet man mich an einer kleinen Klinik in München.
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Re: Meine Erfahrungen als Geschichten
Reisebericht Bristol / Großbritannien
Ich war für längere Zeit beruflich in Bristol. Ich wohnte für längere Zeit in Best Western Hotel Victoria Square http://www.victoriasquarehotel.co.uk/gallery/ im Stadtteil Clifton unweit der Clifton Suspension Bridge (ca. 10-15Minuten zu Fuss). Mit dem Taxi braucht man ca. 25 Minuten zum Flughafen. Man kann aber auch mit dem Bus bis Temple Meads fahren und dann mit First Bus Linie 8 oder 9 bis zum Hotel
Direkt vorm Hotel halten die Buslinien 8 & 9 (First Bus) Richtung Innenstadt sowie die Linie 505 (Wessex) nach Southmead und Innenstadt. Ich empfehle die Linien 8 oder 9. diese halten sehr zentral. Diese sollte man bis Broadmed nehmen. Dann ist man genau am Rande der Fußgängerzone. Hier findet man sowohl die Galerie (älteres Shoppingcenter) als auch ... (Neues Shoppingcenter. Es gibt auch einige größere Kaufhäuser. Bei guten Wetter empfehle ich einen Spaziergang in die Stadt vorbei an der Bristol Kathedrale über den Hafen. Samstag sollte etwas Zeit für den Cabot Circus eingeplant werden. Dieser ist ein paar Gehminuten außerhalb der Fussgängerzone.
In der Nähe des Hotels befinden sich mehrere Restaurants, Pubs und Shops. Diese sind teilweise sehr alt und gemütlich. Empfehlem kann ich das Pub Landsdown, was sich ca. 3 Gehminuten in einer Seitenstraße befindet. Es ist sehr urig.
Ich hatte nie ein Problem als TS oder CD in Bristol. Ich wurde immer freundlich bedient. Egal ob im Hotel, im Restaurant oder im Geschäft.
Ich war für längere Zeit beruflich in Bristol. Ich wohnte für längere Zeit in Best Western Hotel Victoria Square http://www.victoriasquarehotel.co.uk/gallery/ im Stadtteil Clifton unweit der Clifton Suspension Bridge (ca. 10-15Minuten zu Fuss). Mit dem Taxi braucht man ca. 25 Minuten zum Flughafen. Man kann aber auch mit dem Bus bis Temple Meads fahren und dann mit First Bus Linie 8 oder 9 bis zum Hotel
Direkt vorm Hotel halten die Buslinien 8 & 9 (First Bus) Richtung Innenstadt sowie die Linie 505 (Wessex) nach Southmead und Innenstadt. Ich empfehle die Linien 8 oder 9. diese halten sehr zentral. Diese sollte man bis Broadmed nehmen. Dann ist man genau am Rande der Fußgängerzone. Hier findet man sowohl die Galerie (älteres Shoppingcenter) als auch ... (Neues Shoppingcenter. Es gibt auch einige größere Kaufhäuser. Bei guten Wetter empfehle ich einen Spaziergang in die Stadt vorbei an der Bristol Kathedrale über den Hafen. Samstag sollte etwas Zeit für den Cabot Circus eingeplant werden. Dieser ist ein paar Gehminuten außerhalb der Fussgängerzone.
In der Nähe des Hotels befinden sich mehrere Restaurants, Pubs und Shops. Diese sind teilweise sehr alt und gemütlich. Empfehlem kann ich das Pub Landsdown, was sich ca. 3 Gehminuten in einer Seitenstraße befindet. Es ist sehr urig.
Ich hatte nie ein Problem als TS oder CD in Bristol. Ich wurde immer freundlich bedient. Egal ob im Hotel, im Restaurant oder im Geschäft.
Genieße jeden Tag, als sei es dein letzter :-)
Seit dem 01.01.2024 findet man mich an einer kleinen Klinik in München.
https://www.crossdresser-forum.de/phpBB3/viewtopic.php?p=277174#p277174
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Simone 65
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Re: Meine Erfahrungen als Geschichten
Liebe Jaqueline. Zu Deinem Bericht aus Rostock. Ich bin in Rostock aufgewachsen. Eine solche Toleranz habe ich dort nie erlebt. Denk an Rostock- Lichtenhagen. Selbst in Warnemünde wurde Eine von uns letztes Jahr dumm angemacht. Liebe Grüße Simone
Ich weiss ,ich bin ein Mensch und nur Das zählt.
Ich bin nur ein kleines Licht , aber ich leuchte .
Alle Menschen sollen mich sehen .
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Lieschen
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Re: Meine Erfahrungen als Geschichten
Stimmt. Sowie 52 Lesben, 68 Schwule und 3295 "Normalos". Also, was soll's?Simone 65 hat geschrieben:Selbst in Warnemünde wurde Eine von uns letztes Jahr dumm angemacht. Liebe Grüße Simone
Lieschen
PS: Danke an Jaqueline für die schön geschriebenen Reiseberichte!
An die Rausgemobbten und/oder Ausgeschlossenen, die hier evtl. (nur) noch still mitlesen (Hugo, Darialena, Breakfast@Tiffany, ingedie2te u. A.): bitte schreibt mir doch kurz, in welchen Foren ihr euch jetzt aufhaltet.
lieschen-77ätgmx.de
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