Frage an die Teilzeit-Frauen, wie waren und sind eure Erfahrungen und Gefühle?
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Viggy
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Frage an die Teilzeit„Frauen, wie waren und sind eure Erfahrungen und Gefühle?
Ich frage mich immer wieder ob meine Neigung, das Tragen von 'Frauenkleidern', nicht doch einfach nur daraus entspringt, einen weiteren sexuellen Kick zu erhalten. Früher jedenfalls empfand ich das so. Jedoch, seit ich öfter Röcke usw. trage, stelle ich fest, dass es mir gar nicht mehr darum geht. Auch die kosmetischen Aspekte, früher erregte es mich, wenn ich meine Beine frisch epiliert hatte, heute ist es ein Bestandteil meiner Körperpflege, den ich nicht mehr missen möchte.
Wenn ich an meinen Werdegang bis hier überdenke, stellen sich neue Fragen. In meiner Jugendzeit kamen nie Gedanken auf, ich wäre gerne Mädchen, ich fühlte mich def. nicht im falschen Körper obwohl ich eher klein und drahtig bin, also bestimmt nicht über einen massiven, männlichen Körper mein Selbstvertrauen bilden konnte. Auch als vor ein paar Jahren das Interesse an epilierten Beinen, lackierten Nägel usw. hinzukam, machte ich mir noch keine großen Gedanken und stellte nichts in Frage.
Nun bin ich 34 Jahre verheiratet, habe drei erwachsene Kinder und ich trage oft 'Damenkleidung', also normale Kleidung, Panty, Strumpfhose, Rock, Shirt und Pumps und fühle mich gut und gut angezogen dabei. Steigere ich mich selbst in etwas hinein? Vielleicht auch dadurch, dass ich dieses Forum hier gefunden habe? Früher hatte ich diese Möglichkeiten nicht. Oder habe ich all die Jahre etwas unterdrückt, was einfach nur einen Auslöser brauchte? Ist das die Erklärung dafür, dass ich nie machohafte, sexistische Sprüche und Witze mochte? Dass ich es immer schon liebte mit meiner Frau zu shoppen und durch die Damenmodeabteilungen zu schlendern und ihr dabei auch immer die besten Sachen rausfischte, die sie übersehen hatte? Dass ich keine Probleme damit hatte und habe, zuhause 'Frauenarbeit' zu verrichten? Dass ich auch früher schon in jedem Modekatalog, der für meine Frau ankam, mit Vorliebe die Damenabteilung durchblätterte? Da würde mir bestimmt noch mehr einfallen.
Überhaupt fällt mir auf, dass bei vielen dieser Switch anscheinend erst im fortgeschrittenen Alter stattfindet.
Das ist die Situation, über die ich mir erst klar werden will, bevor ich mich bei meiner Frau oute, mit der Gefahr, dass sich trotz Toleranz bei ihr eine emotionale Abwehr einstellt, die ich nie wieder rückgängig machen kann.
Ich stelle meine Frage jetzt ganz bewusst nicht an jene, die sich schon in der Kindheit im falschen Körper geboren fühlten und irgendwann ihren Weg finden, sich ganz und auch äußerlich ihren Gefühlen anzupassen. Ich meine viel mehr jene, die wie ich 50 Jahre lang selbst ahnungslos in der Männerwelt lebten, sich auch jetzt noch als Mann fühlen aber sich vielleicht auch fragen, warum mache ich das jetzt?
Wenn ich an meinen Werdegang bis hier überdenke, stellen sich neue Fragen. In meiner Jugendzeit kamen nie Gedanken auf, ich wäre gerne Mädchen, ich fühlte mich def. nicht im falschen Körper obwohl ich eher klein und drahtig bin, also bestimmt nicht über einen massiven, männlichen Körper mein Selbstvertrauen bilden konnte. Auch als vor ein paar Jahren das Interesse an epilierten Beinen, lackierten Nägel usw. hinzukam, machte ich mir noch keine großen Gedanken und stellte nichts in Frage.
Nun bin ich 34 Jahre verheiratet, habe drei erwachsene Kinder und ich trage oft 'Damenkleidung', also normale Kleidung, Panty, Strumpfhose, Rock, Shirt und Pumps und fühle mich gut und gut angezogen dabei. Steigere ich mich selbst in etwas hinein? Vielleicht auch dadurch, dass ich dieses Forum hier gefunden habe? Früher hatte ich diese Möglichkeiten nicht. Oder habe ich all die Jahre etwas unterdrückt, was einfach nur einen Auslöser brauchte? Ist das die Erklärung dafür, dass ich nie machohafte, sexistische Sprüche und Witze mochte? Dass ich es immer schon liebte mit meiner Frau zu shoppen und durch die Damenmodeabteilungen zu schlendern und ihr dabei auch immer die besten Sachen rausfischte, die sie übersehen hatte? Dass ich keine Probleme damit hatte und habe, zuhause 'Frauenarbeit' zu verrichten? Dass ich auch früher schon in jedem Modekatalog, der für meine Frau ankam, mit Vorliebe die Damenabteilung durchblätterte? Da würde mir bestimmt noch mehr einfallen.
Überhaupt fällt mir auf, dass bei vielen dieser Switch anscheinend erst im fortgeschrittenen Alter stattfindet.
Das ist die Situation, über die ich mir erst klar werden will, bevor ich mich bei meiner Frau oute, mit der Gefahr, dass sich trotz Toleranz bei ihr eine emotionale Abwehr einstellt, die ich nie wieder rückgängig machen kann.
Ich stelle meine Frage jetzt ganz bewusst nicht an jene, die sich schon in der Kindheit im falschen Körper geboren fühlten und irgendwann ihren Weg finden, sich ganz und auch äußerlich ihren Gefühlen anzupassen. Ich meine viel mehr jene, die wie ich 50 Jahre lang selbst ahnungslos in der Männerwelt lebten, sich auch jetzt noch als Mann fühlen aber sich vielleicht auch fragen, warum mache ich das jetzt?
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Dolores59
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Re: Frage an die Teilzeit„Frauen, wie waren und sind eure Erfahrungen und Gefühle?
Hi Viggy,
vielleicht hilft dir meine Resümee ein wenig:
viewtopic.php?f=23&t=11629
Ich habe erst im Alter von 59 Jahren richtig mit CD angefangen. Deshalb könnte es Dich interessieren.
LG
Dolores
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Ich habe erst im Alter von 59 Jahren richtig mit CD angefangen. Deshalb könnte es Dich interessieren.
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Dolores
Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele.
(Psalm 139,14)
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Viggy
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Re: Frage an die Teilzeit„Frauen, wie waren und sind eure Erfahrungen und Gefühle?
Hallo Dolores,
danke für den Link zu Deinem Resümee, wenn ich es auch schon vorher gerne, mit Interesse und mitunter auch mit einem Schmunzeln gelesen hatte.
Viele Grüße
Viggy
danke für den Link zu Deinem Resümee, wenn ich es auch schon vorher gerne, mit Interesse und mitunter auch mit einem Schmunzeln gelesen hatte.
Viele Grüße
Viggy
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LaraCD
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Re: Frage an die Teilzeit„Frauen, wie waren und sind eure Erfahrungen und Gefühle?
Hallo Viggy,
ich bin zwar noch keine 50+, aber durch den Begriff Teilzeitfrau fühle ich mich trotzdem angesprochen
Ich wollte in meiner Kindheit auch kein Mädchen sein. Ich habe viele Erinnerungen, an typische Jungs Sachen, die ich gerne gemacht habe.
Allerdings war ich auch nie der richtig klassische Junge, der gerne Fußball spielt und sich auch sonst nur für Autos und Sport interessiert.
Ich war und bin eher an anderen Sachen interessiert, wie Musik (ich spiele Klavier und Gitarre), an Mode und ich höre gerne zu.
Als Kind war das einfach so und deswegen wollte ich noch lange kein Mädchen sein.
Im Laufe der Zeit kam das Interesse für bestimmte modische Dinge auf, die eben primär weiblich sind.
Lange Jahre hat das aber eher eine untergeordnete Rolle gespielt und hatte zum Teil auch mit sexuellen Reizen zu tun.
Das Verlangen gerne weibliche Kleidung zu tragen wurde mit der Zeit aber stärker und dehnte sich auch auf andere Sachen aus, wie zB MakeUp, Nägel etc.
Ich denke nicht, dass solche Vorlieben dadurch entstehen, weil man eben im Netz damit in Berührung kommt. Eher würde ich sagen sie sind schon immer da, nur ist es eben heute leichter sich damit auseinanderzusetzen.
Ich denke daher auch nicht, dass das eine Frage des Alters ist, sondern eher eine Frage der Möglichkeiten. Durch das Internet ist heute so vieles so viel leichter geworden. Dadurch beschäftigt man sich natürlich auch intensiver mit solchen Themen und probiert vielleicht auch mal etwas aus, was man sonst nicht probiert hätte. Trotzdem ist die Neigung dazu schon immer in Dir.
Ich würde mir auch nicht so viele Gedanken machen, in welche Schublade Du nun gehörst. Mach doch einfach das, was Dir gefällt, egal, ob Du es nun Crossdressen, Fetisch oder was auch immer nennst.
Hauptsache Du fühlst Dich wohl und es geht Dir gut dabei.
Einen größeren Sprung hat das ganze für mich gemacht, seitdem ich mich bei meiner Frau geoutet habe.
Die Heimlichkeiten sind nun vorbei und ich kann einfach sein, wie ich bin. Ich kann mal nen BH oder Slip rum liegen lassen oder abends auf der Couch mit ihr gemeinsam Nägel lackieren.
Vor kurzem habe ich auch zum allerersten Mal als Frau gekleidet (allerdings ohne Perücke und Makeup, dafür mit BH und Silikonbrüsten) bei meiner Frau auf dem Sofa gesessen. Das war toll und solche Erlebnisse befeuern die Leidenschaft natürlich.
Trotzdem bin ich auch gerne Mann und strebe kein Leben als Frau oder gar eine GaOP an. Ob das so bleiben wird? Keine Ahnung, aber für jetzt kann ich sagen, dass ich ein männliches und weibliches Herz in meiner Brust spüre und mich nicht dauerhaft von einem verabschieden möchte. Ob man mich nun Crossdresser, Transgender, Androgyn oder was auch immer nennen würde, ist mir eigentlich egal. Für mich selbst finde ich den Begriff Teilzeitfrau ganz passend, aber letzten Endes spielt es keine Rolle. Ich bin ich
LG,
Lara
ich bin zwar noch keine 50+, aber durch den Begriff Teilzeitfrau fühle ich mich trotzdem angesprochen
Ich wollte in meiner Kindheit auch kein Mädchen sein. Ich habe viele Erinnerungen, an typische Jungs Sachen, die ich gerne gemacht habe.
Allerdings war ich auch nie der richtig klassische Junge, der gerne Fußball spielt und sich auch sonst nur für Autos und Sport interessiert.
Ich war und bin eher an anderen Sachen interessiert, wie Musik (ich spiele Klavier und Gitarre), an Mode und ich höre gerne zu.
Als Kind war das einfach so und deswegen wollte ich noch lange kein Mädchen sein.
Im Laufe der Zeit kam das Interesse für bestimmte modische Dinge auf, die eben primär weiblich sind.
Lange Jahre hat das aber eher eine untergeordnete Rolle gespielt und hatte zum Teil auch mit sexuellen Reizen zu tun.
Das Verlangen gerne weibliche Kleidung zu tragen wurde mit der Zeit aber stärker und dehnte sich auch auf andere Sachen aus, wie zB MakeUp, Nägel etc.
Ich denke nicht, dass solche Vorlieben dadurch entstehen, weil man eben im Netz damit in Berührung kommt. Eher würde ich sagen sie sind schon immer da, nur ist es eben heute leichter sich damit auseinanderzusetzen.
Ich denke daher auch nicht, dass das eine Frage des Alters ist, sondern eher eine Frage der Möglichkeiten. Durch das Internet ist heute so vieles so viel leichter geworden. Dadurch beschäftigt man sich natürlich auch intensiver mit solchen Themen und probiert vielleicht auch mal etwas aus, was man sonst nicht probiert hätte. Trotzdem ist die Neigung dazu schon immer in Dir.
Ich würde mir auch nicht so viele Gedanken machen, in welche Schublade Du nun gehörst. Mach doch einfach das, was Dir gefällt, egal, ob Du es nun Crossdressen, Fetisch oder was auch immer nennst.
Hauptsache Du fühlst Dich wohl und es geht Dir gut dabei.
Einen größeren Sprung hat das ganze für mich gemacht, seitdem ich mich bei meiner Frau geoutet habe.
Die Heimlichkeiten sind nun vorbei und ich kann einfach sein, wie ich bin. Ich kann mal nen BH oder Slip rum liegen lassen oder abends auf der Couch mit ihr gemeinsam Nägel lackieren.
Vor kurzem habe ich auch zum allerersten Mal als Frau gekleidet (allerdings ohne Perücke und Makeup, dafür mit BH und Silikonbrüsten) bei meiner Frau auf dem Sofa gesessen. Das war toll und solche Erlebnisse befeuern die Leidenschaft natürlich.
Trotzdem bin ich auch gerne Mann und strebe kein Leben als Frau oder gar eine GaOP an. Ob das so bleiben wird? Keine Ahnung, aber für jetzt kann ich sagen, dass ich ein männliches und weibliches Herz in meiner Brust spüre und mich nicht dauerhaft von einem verabschieden möchte. Ob man mich nun Crossdresser, Transgender, Androgyn oder was auch immer nennen würde, ist mir eigentlich egal. Für mich selbst finde ich den Begriff Teilzeitfrau ganz passend, aber letzten Endes spielt es keine Rolle. Ich bin ich
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Lara
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Michaela P.
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Re: Frage an die Teilzeit„Frauen, wie waren und sind eure Erfahrungen und Gefühle?
Hallo Viggy,
Jep, Lara oder Dolores kann ich kaum etwas hinzufügen. Lief bei mir ähnlich bis gleich ab. Die Neigung spürts du in dir, ob du willst oder nicht. Entweder du versucht sie zu verdrängen oder du läßt sie zu. Denn irgendwan wirst du des Kampfes dagegen müde, weil du ständig gegen dich kämpfst. Ein ungesunder bis tötlicher Kampf. Es ist auch kein "aufgeben" sondern eine Entfaltung deiner selbst. Ich für mein Teil habe gerade mein Outing hintermir gebracht und hätte mir gewünscht das meine Frau es mit mir durchgezogen hätte. Schon vor Jahren habe ich es mit ihr gemeinsam versucht. Sie hat immer nur abgeblockt. Es blieb immer eine nur halbwegs besprochene Sache. Es wäre besser gewesen ich hätte mir hier Hilfe geholt. Aber den Mumm hatte ich nie. Sie hat mich dann vor zwei Jahren (nach 17 Ehejahren) verlassen. Nicht wegen Crossdreesing sonder wegen anderer Probleme, meist wegen Geld etc. Habe seit dem erst langsam, dann immer schneller zu mir gefunden.
Wie Lara schon sagte:
Ich bin ich.
Da kannst du nichts ändern ohne zu zerbrechen.
Und warum fragts du dich warum du bestimmte Dinge tust?
Weil du merkst das sie ein Teil von dir sind und dir gut tun.
Kämpf mit dir-nicht gegen dich.
Liebe Grüße von
Michaela
Jep, Lara oder Dolores kann ich kaum etwas hinzufügen. Lief bei mir ähnlich bis gleich ab. Die Neigung spürts du in dir, ob du willst oder nicht. Entweder du versucht sie zu verdrängen oder du läßt sie zu. Denn irgendwan wirst du des Kampfes dagegen müde, weil du ständig gegen dich kämpfst. Ein ungesunder bis tötlicher Kampf. Es ist auch kein "aufgeben" sondern eine Entfaltung deiner selbst. Ich für mein Teil habe gerade mein Outing hintermir gebracht und hätte mir gewünscht das meine Frau es mit mir durchgezogen hätte. Schon vor Jahren habe ich es mit ihr gemeinsam versucht. Sie hat immer nur abgeblockt. Es blieb immer eine nur halbwegs besprochene Sache. Es wäre besser gewesen ich hätte mir hier Hilfe geholt. Aber den Mumm hatte ich nie. Sie hat mich dann vor zwei Jahren (nach 17 Ehejahren) verlassen. Nicht wegen Crossdreesing sonder wegen anderer Probleme, meist wegen Geld etc. Habe seit dem erst langsam, dann immer schneller zu mir gefunden.
Wie Lara schon sagte:
Ich bin ich.
Da kannst du nichts ändern ohne zu zerbrechen.
Und warum fragts du dich warum du bestimmte Dinge tust?
Weil du merkst das sie ein Teil von dir sind und dir gut tun.
Kämpf mit dir-nicht gegen dich.
Liebe Grüße von
Michaela
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Angelique
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Re: Frage an die Teilzeit„Frauen, wie waren und sind eure Erfahrungen und Gefühle?
Hallo Viggy,
Ich habe das Gefühl dafür ungefähr in meiner Pubertät entdeckt, anfangs auch eher sexuell motiviert. Ich habe es sehr, sehr lange nur heimlich gemacht und mich hinterher auch meistens geschämt. Vor etwa 6 Jahren habe ich mich meiner Frau gegenüber geoutet (damals waren wir schon fast 20 Jahre verheiratet) und das war keine einfache Sache und hat fast zu einer Trennung geführt. Aber durch die Gespräche mit meiner Frau habe ich festgestellt, das es nicht unbedingt eine sexuelle Motivation ist, die dahinter steckt. Mittlerweile finde ich Ruhe und Entspannung wenn ich en femme bin. Ich brauche es zuhause auch nicht mehr heimlich zu tun. Mitunter ist auch noch ein gewisser erotische Reiz vorhanden, aber nicht mehr vordergründig.
LG
Angelique
Ich habe das Gefühl dafür ungefähr in meiner Pubertät entdeckt, anfangs auch eher sexuell motiviert. Ich habe es sehr, sehr lange nur heimlich gemacht und mich hinterher auch meistens geschämt. Vor etwa 6 Jahren habe ich mich meiner Frau gegenüber geoutet (damals waren wir schon fast 20 Jahre verheiratet) und das war keine einfache Sache und hat fast zu einer Trennung geführt. Aber durch die Gespräche mit meiner Frau habe ich festgestellt, das es nicht unbedingt eine sexuelle Motivation ist, die dahinter steckt. Mittlerweile finde ich Ruhe und Entspannung wenn ich en femme bin. Ich brauche es zuhause auch nicht mehr heimlich zu tun. Mitunter ist auch noch ein gewisser erotische Reiz vorhanden, aber nicht mehr vordergründig.
LG
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Ich trage Frauenkleider - Na und! 50% der Menschheit tut das.
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Dolores59
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Re: Frage an die Teilzeit„Frauen, wie waren und sind eure Erfahrungen und Gefühle?
Hi Viggy,Viggy hat geschrieben:Hallo Dolores,
danke für den Link zu Deinem Resümee, wenn ich es auch schon vorher gerne, mit Interesse und mitunter auch mit einem Schmunzeln gelesen hatte.
Viele Grüße
Viggy
schmunzeln musste ich selbst, als ich zurück geblickt habe. Besonders, wenn ich an meine Abgrenzungsbemühungen gegenüber einem allzu weiblichem Erscheinungsbild während meiner "Nur-High-Heels-Phase" denke. Zum Glück war diese Zeit nach rund drei bis vier Monaten weitestgehend überwunden. Heute ertappe ich mich dabei, dass ich eher zu feminineren Kleidungsstücken neige. Von Berührungsängsten kann keine Rede mehr sein.
LG
Dolores
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rika
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Re: Frage an die Teilzeit„Frauen, wie waren und sind eure Erfahrungen und Gefühle?
Die Parallelen sind immer wieder da, mir ging es genauso wobei ich in der Zeit zwischen erster und zweiter Ehe im Haus verwandelt bewegt habe. Davon gibt es noch Diaserien, die heute als Lach-Horror durchgehen würden.
Aber ich bin keine Teilzeitfrau, denn dann wäre ich ja auch ein Teilzeitmann, der ich aber auch nicht bin. Ich bin biologisch und phyisch Mann, habe eine kräftige Stimme, bin 1,90 m groß und gehe gerne mit den feinmotorischen Geräten wie Boschhammer, Flex, Spaltaxt und Kettensäge um. Gleichzeitig höre ich gerne zu, habe schon immer die Kataloge auf den ersten 500 Seiten durchgeblättert und dann weggelegt, koche sehr gerne, halte mein Haus in Ordnung, unterhalte mich unheimlich intensiv mit Leuten, weil Dialoge entstehen und ich keine Hosenträger knallen lasse.
Ich sehe mich als Mann mit einer ausgeprägten femininen Seite, die mich interessante Frauen bewundern lässt und eine Nähe verursacht, die manche dieser Frauen mögen aber nicht deuten können. Manchmal darf die rika nur ganz wenig raus, manchmal mehr und dann wieder ganz und gar. Sie macht Herrn W. reich und ist nicht Teilzeit sondern Teil.
rika
Aber ich bin keine Teilzeitfrau, denn dann wäre ich ja auch ein Teilzeitmann, der ich aber auch nicht bin. Ich bin biologisch und phyisch Mann, habe eine kräftige Stimme, bin 1,90 m groß und gehe gerne mit den feinmotorischen Geräten wie Boschhammer, Flex, Spaltaxt und Kettensäge um. Gleichzeitig höre ich gerne zu, habe schon immer die Kataloge auf den ersten 500 Seiten durchgeblättert und dann weggelegt, koche sehr gerne, halte mein Haus in Ordnung, unterhalte mich unheimlich intensiv mit Leuten, weil Dialoge entstehen und ich keine Hosenträger knallen lasse.
Ich sehe mich als Mann mit einer ausgeprägten femininen Seite, die mich interessante Frauen bewundern lässt und eine Nähe verursacht, die manche dieser Frauen mögen aber nicht deuten können. Manchmal darf die rika nur ganz wenig raus, manchmal mehr und dann wieder ganz und gar. Sie macht Herrn W. reich und ist nicht Teilzeit sondern Teil.
rika
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Claudia60
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Re: Frage an die Teilzeit„Frauen, wie waren und sind eure Erfahrungen und Gefühle?
Liebe Viggy,
Wie du auch bin noch nicht lange im Forum dabei, aber ich bin froh mich hier angemeldet zu haben. Es tut gut sich mit Menschen auszutauschen die, die gleiche Neigung haben wie bei einem selbst. Ich selbst bin auch Mitte Fünfzig , seit 26 Jahren verheiratet, 2 erwachsene Söhne. Bereits seit meiner Kindheit lebe ich meine weibliche Seite heimlich aus.Allerdings wird durch das aelter werden bei mir der seelische Druck durch die Heimlichtuerrei groß und ich weiss das deshalb ein Outing unumgehbar sein wird. Ich bin wie du ein gestandener Mann , aber gleichzeitig immer wieder gerne Frau. Wenn ich meine weibliche Seite ausleben kann fühle ich mich glücklich und ausgeglichen. Dabei fällt es einem schwer die weibliche Seite wieder anschließend heimlich zu verstecken. Warum ich die weibliche Seite habe kann ich dir nicht sagen, ich weiss nurv das diese sich nicht unterdrücken lässt. Noch habe ich nicht allen Mut fuer mein Geständnis bei meiner Frau zusammen. Die Folgen sind nicht absehbar. Nur so wie es jetzt ist,gehe ichb seelisch zu Gründe. Ich erwarte von meiner Frau nicht das sie meine Leidenschaft toleriert. Ich wäre zufrieden wenn sie es akzeptiert und wir eine Möglichkeit finden wo wie und wann meine weibliche Seite Teil von mir sein kann. Trotz allem bin ich immer noch der Mann , der sie wie am ersten Tage liebt. Aber meine weibliche Seite wird ebenfalls immer Teil von mir sein und bleiben und darüber bin ich trotz Kann sein sehr, sehr glücklich.
Liebe Gruesse, Claudia
Wie du auch bin noch nicht lange im Forum dabei, aber ich bin froh mich hier angemeldet zu haben. Es tut gut sich mit Menschen auszutauschen die, die gleiche Neigung haben wie bei einem selbst. Ich selbst bin auch Mitte Fünfzig , seit 26 Jahren verheiratet, 2 erwachsene Söhne. Bereits seit meiner Kindheit lebe ich meine weibliche Seite heimlich aus.Allerdings wird durch das aelter werden bei mir der seelische Druck durch die Heimlichtuerrei groß und ich weiss das deshalb ein Outing unumgehbar sein wird. Ich bin wie du ein gestandener Mann , aber gleichzeitig immer wieder gerne Frau. Wenn ich meine weibliche Seite ausleben kann fühle ich mich glücklich und ausgeglichen. Dabei fällt es einem schwer die weibliche Seite wieder anschließend heimlich zu verstecken. Warum ich die weibliche Seite habe kann ich dir nicht sagen, ich weiss nurv das diese sich nicht unterdrücken lässt. Noch habe ich nicht allen Mut fuer mein Geständnis bei meiner Frau zusammen. Die Folgen sind nicht absehbar. Nur so wie es jetzt ist,gehe ichb seelisch zu Gründe. Ich erwarte von meiner Frau nicht das sie meine Leidenschaft toleriert. Ich wäre zufrieden wenn sie es akzeptiert und wir eine Möglichkeit finden wo wie und wann meine weibliche Seite Teil von mir sein kann. Trotz allem bin ich immer noch der Mann , der sie wie am ersten Tage liebt. Aber meine weibliche Seite wird ebenfalls immer Teil von mir sein und bleiben und darüber bin ich trotz Kann sein sehr, sehr glücklich.
Liebe Gruesse, Claudia
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exuserin-2016-12-21
Re: Frage an die Teilzeit„Frauen, wie waren und sind eure Erfahrungen und Gefühle?
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Lina
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Re: Frage an die Teilzeit„Frauen, wie waren und sind eure Erfahrungen und Gefühle?
MIt "50 Jahre ahnungslos" kann ich nicht dienen, aber eine Weile hatte ich mich auch daran gewöhnt ein Junge zu sein und lernte alles, was dazu gehört: Kampfkunst, Schießen, mit Papa auf die Jagd gehen, Motorrad fahren, militärische Fähigkeiten. Ein paar dieser Aktivitäten machen mir immer noch Spaß.
Aber eines möchte ich doch zurecht rücken. Mann muss nicht explizit sich im falschen Körper fühlen, um sich völlig wohl und richtig in der Frauenrolle zu fühlen. Man kann auch unter wechselnden Umständen und je nach Stimmung völlig richtig sein mal in der Frauen- mal in der Männerrolle. Da kann der Körper jeweils gleich richtig oder genauso falsch sein. Ich habe den Glück, dass mein Körper nicht so penetrant männlich ist, dass der zum Hindernis in der Frauenrolle ist.
Als Kind empfand ich auch gar nicht, dass mein Körper sich bedeutend von denen meiner Schwestern unterschied. Im Vorschulalter empfand ich die Geschlechterrollen wie etwas was man sich mehr oder weniger frei aussuchen konnte. Im Alter von ca. 24 bin ich einfach zu der Haltung zurückgekehrt.
Ich glaube, das ist ungefähr, was viele heute als Genderfluid bezeichnen.
Aber eines möchte ich doch zurecht rücken. Mann muss nicht explizit sich im falschen Körper fühlen, um sich völlig wohl und richtig in der Frauenrolle zu fühlen. Man kann auch unter wechselnden Umständen und je nach Stimmung völlig richtig sein mal in der Frauen- mal in der Männerrolle. Da kann der Körper jeweils gleich richtig oder genauso falsch sein. Ich habe den Glück, dass mein Körper nicht so penetrant männlich ist, dass der zum Hindernis in der Frauenrolle ist.
Als Kind empfand ich auch gar nicht, dass mein Körper sich bedeutend von denen meiner Schwestern unterschied. Im Vorschulalter empfand ich die Geschlechterrollen wie etwas was man sich mehr oder weniger frei aussuchen konnte. Im Alter von ca. 24 bin ich einfach zu der Haltung zurückgekehrt.
Ich glaube, das ist ungefähr, was viele heute als Genderfluid bezeichnen.
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Viggy
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Re: Frage an die Teilzeit„Frauen, wie waren und sind eure Erfahrungen und Gefühle?
Es ist immer wieder schön zu lesen, dass man nicht allein ist und es hilft schon sehr, die Erfahrungen anderer zu lesen, wenn diese auch immer wieder individuell sind und wohl jede(r) anders seinen Weg finden musste.
Was mich einfach an meiner Situation irritiert, ist der Umstand, dass ich bis vor ein paar Jahren, also bis über 50, davon selbst nichts spürte oder bemerkte. Mir ging es in meiner Männerrolle ganz gut und ich habe auch jetzt kein Problem damit. Aber plötzlich ... nein nicht plötzlich, aber relativ schnell, kam diese Seite an mir zum Vorschein. Gut, wenn es früher Anlass gegeben hätte, ein paar meiner Eigenschaften zu bewerten, vielleicht hätte man Tendenzen erkennen können. Aber so blieb das wohl im Verborgenen und es bedurfte wohl nur noch ein paar Umstände und Zufälle um dieses BESTE an mir zum Vorschein kommen zu lassen
Ich bin mir auch nicht sicher, ob ein Outing unumgehbar ist, wie Claudia. Ich trage noch nicht so lange mit dem Phänomen herum, so dass die Heimlichtuerei noch keine so große Belastung ist. Andererseits steigt natürlich mit jedem Tag das Risiko aufzufliegen, das wäre dann zwar eine (erzwungene) Lösung, aber sicher nicht die beste und das ist eigentlich auch nicht meine Art Probleme zu lösen.
Was mich einfach an meiner Situation irritiert, ist der Umstand, dass ich bis vor ein paar Jahren, also bis über 50, davon selbst nichts spürte oder bemerkte. Mir ging es in meiner Männerrolle ganz gut und ich habe auch jetzt kein Problem damit. Aber plötzlich ... nein nicht plötzlich, aber relativ schnell, kam diese Seite an mir zum Vorschein. Gut, wenn es früher Anlass gegeben hätte, ein paar meiner Eigenschaften zu bewerten, vielleicht hätte man Tendenzen erkennen können. Aber so blieb das wohl im Verborgenen und es bedurfte wohl nur noch ein paar Umstände und Zufälle um dieses BESTE an mir zum Vorschein kommen zu lassen
Ich bin mir auch nicht sicher, ob ein Outing unumgehbar ist, wie Claudia. Ich trage noch nicht so lange mit dem Phänomen herum, so dass die Heimlichtuerei noch keine so große Belastung ist. Andererseits steigt natürlich mit jedem Tag das Risiko aufzufliegen, das wäre dann zwar eine (erzwungene) Lösung, aber sicher nicht die beste und das ist eigentlich auch nicht meine Art Probleme zu lösen.
Das würde ich gerne so sehen, aber da ist der Umstand, dass ich 34 Jahre verheiratet bin, das bedeutet für mich, 34 Jahre aufeinander zugehen, Kompromisse eingehen und eigene Interessen so weit einzubringen, wie sie vom Ehepartner akzeptierbar sind. Ich habe in diesen Jahren gelernt eigene Befindlichkeiten zurückzustellen und der Gemeinsamkeit unterzuordnen ebenso übrigens meine Frau. Das war für mich (uns?) bisher das Geheimnis einer guten und harmonischen Ehe. Ich will damit nicht sagen, dass wir unsere Individualität aufgegeben haben, aber wir haben uns auf diese Art zusammengelebt. Das jetzt auf die Probe zu stellen, kostet mich enorme Überzeugung und Überwindung.Weil du merkst das sie ein Teil von dir sind und dir gut tun.
Kämpf mit dir-nicht gegen dich.
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Re: Frage an die Teilzeit„Frauen, wie waren und sind eure Erfahrungen und Gefühle?
Hallo Viggy,
"über 50" - und nichts davon gespürt. Na dann musst du wohl einfach die Phase mit extrem kurzen Röcken weglassen und gleich damit anfangen, dich Stilvoll zu kleiden - und dann die nächsten 50 Jahre noch mehr genießen.
Du sprichst von Outing - eigentlich ein falsches Wort - Ein Coming-Out. Wem fühlt du dich denn verpflichtet irgend etwas darüber zu berichten? Wem würdest du es gerne erzählen? Wer kann überhaupt was mit der Information anfangen? Wer hat es überhaupt verdient, die Seite von dir zu genießen? Das sind wirklich die Fragen, die es Sinn macht zu beantworten.
Und das letzte meine ich wirklich - Ich vermute, dass du dich en femme wohl fühlst. Wenn du dich en femme wohl fühlst, auf ein angenehmes Äußeres achtest, garantiere ich dir, dass eine ganze Menge Leute, dich gerne so mögen werden. Wenn es aber z.B. Leute in deinem Umfeld gibt, die as dem einen oder anderen Grund latent LGBT-feindlich sind, lass die doch kalt außen vor. Ob die alles später mit bekommen? Who-fucking-cares?! Es ist ohnehin witzig, wenn solche irgendwann meinen irgendetwas von jemandem mitbekommen zu haben und es stellt sich heraus, dass alle andere schon Bescheid wussten. So isoliert man potentielle Störfaktoren.
Bei mir ist es so, dass so etwa 8-9 von 10 der Leute, die ich kenne, mich entweder im Männermodus oder en femme kennen, und nur relativ wenige beides. Das war nie so geplant, sondern hat mehr mit den Sachen, die wir tun und mit Gefühlen diesen Menschen gegenüber, dass es sich so ergeben hat. Aber es ist ganz praktisch so. Viele kommen am besten mit dem klar, was sie zuerst gesehen haben. Dazu gibt es ganz simple und erklärbare verhaltenspsychologische Gründe.
"über 50" - und nichts davon gespürt. Na dann musst du wohl einfach die Phase mit extrem kurzen Röcken weglassen und gleich damit anfangen, dich Stilvoll zu kleiden - und dann die nächsten 50 Jahre noch mehr genießen.
Du sprichst von Outing - eigentlich ein falsches Wort - Ein Coming-Out. Wem fühlt du dich denn verpflichtet irgend etwas darüber zu berichten? Wem würdest du es gerne erzählen? Wer kann überhaupt was mit der Information anfangen? Wer hat es überhaupt verdient, die Seite von dir zu genießen? Das sind wirklich die Fragen, die es Sinn macht zu beantworten.
Und das letzte meine ich wirklich - Ich vermute, dass du dich en femme wohl fühlst. Wenn du dich en femme wohl fühlst, auf ein angenehmes Äußeres achtest, garantiere ich dir, dass eine ganze Menge Leute, dich gerne so mögen werden. Wenn es aber z.B. Leute in deinem Umfeld gibt, die as dem einen oder anderen Grund latent LGBT-feindlich sind, lass die doch kalt außen vor. Ob die alles später mit bekommen? Who-fucking-cares?! Es ist ohnehin witzig, wenn solche irgendwann meinen irgendetwas von jemandem mitbekommen zu haben und es stellt sich heraus, dass alle andere schon Bescheid wussten. So isoliert man potentielle Störfaktoren.
Bei mir ist es so, dass so etwa 8-9 von 10 der Leute, die ich kenne, mich entweder im Männermodus oder en femme kennen, und nur relativ wenige beides. Das war nie so geplant, sondern hat mehr mit den Sachen, die wir tun und mit Gefühlen diesen Menschen gegenüber, dass es sich so ergeben hat. Aber es ist ganz praktisch so. Viele kommen am besten mit dem klar, was sie zuerst gesehen haben. Dazu gibt es ganz simple und erklärbare verhaltenspsychologische Gründe.
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Viggy
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Re: Frage an die Teilzeit„Frauen, wie waren und sind eure Erfahrungen und Gefühle?
Hallo Lina
LG
Viggy
Obwohl ich ohnehin nicht allzukurze Röcke trage, wegen des Stils, bräuchte ich gar nicht mal darauf zu verzichten, denn trotz meiner 58 Jahre sind meine Beine durchaus vorzeigbarNa dann musst du wohl einfach die Phase mit extrem kurzen Röcken weglassen
Und hier steckt mein Dilemma, am liebsten würde ich diese Seite mit meiner Frau teilen, aber ob sie das genießen kann?Wer hat es überhaupt verdient, die Seite von dir zu genießen?
LG
Viggy