Für die Klassikfreunde
Für die Klassikfreunde - # 48

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Beatrix
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Re: Für die Klassikfreunde

Post 706 im Thema

Beitrag von Beatrix »

Klavierkonzert Nr. 3 c-Moll, op. 37 von Ludwig van Beethoven

Entstehung
Das Werk entstand in den Jahren 1800 bis 1803. Es ist Prinz Louis Ferdinand von Preußen gewidmet. Es wurde mit Beethoven als Solist am 5. April 1803 in Wien uraufgeführt. Beethovens Freund Ignaz Xaver von Seyfried, der auf Beethovens Bitte hin während der Uraufführung die Noten umblätterte, berichtete später, dass diese bis auf ein paar "mir rein unverständliche ägyptische Hieroglyphen" leer waren.

Charakterisierung
Beethovens 3. Klavierkonzert ist das einzige Klavierkonzert des Komponisten in einer Moll-Tonart.

Es gilt als sein erstes Klavierkonzert mit sinfonischen Merkmalen, was der Gattung des Klavierkonzerts aus dem Salon in den Konzertsaal verhelfen sollte. Fortschritte im Klavierbau begünstigten diese Entwicklung. Als Vorbilder könnten Beethoven Wolfgang Amadeus Mozarts Klavierkonzerte KV 466 (in d-Moll) und KV 491 (in c-Moll) gedient haben; beide Werke wurden von Beethoven sehr bewundert. Beethovens c-Moll-Konzert und Mozarts KV 491 haben einen gebrochenen Akkord in den Streichern als Kopfmotiv, eine Pauke im Kadenzausgang sowie zwischen Kadenz und Schlusstakt eine Ausführung der Coda durch das Klavier gemeinsam.

Satzbezeichnungen
Allegro con brio
Largo
Rondo: Allegro

Gespielt von
Wiener Philharmoniker
Dirigent: Leonard Bernstein
Klavier: Krystian Zimerman

Nachdem Gott mich geschaffen hatte, sagte er: "Ups, da ist mir doch
ein Fehler passiert. Na egal, den müssen andere wieder ausbügeln. :-)"
Jalana
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Re: Für die Klassikfreunde

Post 707 im Thema

Beitrag von Jalana »

Ouvertüre der Oper "Nabucco" von Giuseppe Verdi

Nabucco, Abkürzung von Nabucodonosor, der italienischen Namensform von Nebukadnezar, ist der Titel einer Oper von Giuseppe Verdi, 1841 komponiert und am 9. März 1842 im Teatro alla Scala in Mailand uraufgeführt. Das Libretto stammt von Temistocle Solera (1815—1878). Die Oper hat einerseits das Streben des jüdischen Volkes nach Freiheit aus der babylonischen Gefangenschaft zum Thema. Andererseits steht die extreme Selbstüberschätzung des Titelhelden Nabucco (der biblische Nebukadnezar II.) im Zentrum. Nabucco will sich der Handlung der Oper nach selbst zum Gott machen. Er wird daraufhin mit Wahnsinn geschlagen und erst durch die Bekehrung zum Gott der Hebräer geheilt.

Riccardo Muti dirigiert das Philadelphia Orchestra.



Danke Beatrix, dass Du gestern hier einen Beitrag eingebracht hast. :D Ich war zum Glück verhindert und durfte Die große Giuseppe Verdi - Nacht in Hannover live genießen. Meine Frau hatte mich eingeladen. (ki)

Zu Beginn wurde obige Ouvertüre gespielt. Sie klang etwas anders, aber die ca. 30 MusikerInnen brachten die Verdi-Musik auch sehr gut "rüber". Später erklang auch noch der "Gefangenenchor". Nicht so gewaltig wie in einer "echten" Oper (20 SängerInnen können eben keinen ganzen Opernchor ersetzen), aber trotzdem hörenswert.

Herr Lanza fand leider erst nach der Pause zu seiner Höchstform, aber die Sopranistinnen und der Bariton waren toll! Gespielt wurden ingesamt 20 Stücke aus Verdis Opern und dann noch zwei Zugaben in napoletanischer Musik. Falls die KünsterInnen in Eurer Nähe gastieren, dann wagt den Besuch. Er lohnt sich m.E. durchaus.

Liebe Grüße
Jalana
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Beatrix
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Re: Für die Klassikfreunde

Post 708 im Thema

Beitrag von Beatrix »

"Der Feuervogel" von Igor Strawinsky

Igor Strawinsky (auch Stravinsky; * 5. Junijul./ 17. Juni 1882greg. in Oranienbaum, Russland; "  6. April 1971 in New York City) war ein russisch-französisch-US-amerikanischer Komponist, Dirigent und einer der bedeutendsten Vertreter der "Neuen Musik".

Der Feuervogel (russisch Жар-птица/ Zhar-Ptiza, französisch L"™Oiseau de feu) ist ein Ballett in zwei Akten mit der Musik von Igor Strawinsky nach dem Libretto von Michel Fokine. Die Uraufführung fand am 25. Juni 1910 im Pariser Théatre National de l'Opéra durch das Ensemble Ballets Russes statt. Die Musik zum Feuervogel gilt als richtungweisendes Werk am Beginn des 20. Jahrhunderts.

Handlung und Libretto
Die Handlung basiert auf den zwei russischen Volksmärchen Der Feuervogel mit der Figur des Märchenhelden Iwan Zarewitsch und Der Zauberer Kastschej mit der mythologischen Gestalt des unsterblichen Koschtschei. Der junge Prinz Iwan jagt den Feuervogel und gelangt so in den Garten des Zauberers. Am Wunderbaum fängt er den Vogel, dieser beklagt sich und bittet um seine Freiheit. Als der Prinz ihm diese gewährt, erhält er zum Dank eine Feder, der magische Kräfte innewohnen und die bei Gefahr den Feuervogel herbeiruft.

Dreizehn Jungfrauen, die vom Zauberer Kastschej gefangen gehalten werden, kommen in den Garten und tanzen um den Baum. Unter ihnen ist die Prinzessin Zarewna, in die sich Iwan unsterblich verliebt. Drohende Signale künden das Erscheinen Kastschejs und seiner Dämonen an. Sie bedrängen Iwan Zarewitsch und wollen ihn töten. In höchster Not ruft er mit der geschenkten Feder den Feuervogel. Dieser kommt und zwingt Kastschej und die Dämonen mit magischer Musik zum Tanzen und singt sie dann mit einem Lied in tiefen Schlaf.

Der Feuervogel zeigt Iwan in einer Höhle unter den Wurzeln des Wunderbaums das versteckte Riesenei, in dem Kastschej seine Seele aufbewahrt. Der Prinz zerschlägt das Ei, die Macht des Zauberers schwindet und er stirbt. Seine gefangenen und versteinerten Opfer sind nun befreit, so auch die dreizehn Jungfrauen. Prinzessin Zarewna und Iwan Zarewitsch sind vereint.

Wiener Philharmoniker
Dirigent: Waleri Gergijew
Aufnahme von den Salzburger Festspielen 2000


Nachdem Gott mich geschaffen hatte, sagte er: "Ups, da ist mir doch
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Post 709 im Thema

Beitrag von Jalana »

"Blumengruß" von Friedrich Curschmann

Carl Friedrich Curschmann (* 21. Juni 1805 in Berlin; "  24. August 1841 in Langfuhr, heute Teil von Danzig/Polen) war ein deutscher Komponist und Sänger.

Obwohl Curschmann bereits als Gymnasiast sein Talent als Sänger entdeckte, begann er zunächst 1824 ein Jurastudium in Berlin und Göttingen, entschied sich dann aber doch für ein Leben als Musiker. Hierzu ging er nach Kassel und erhielt, durch Louis Spohr vermittelt, bei dessen ehemaligem Schüler Moritz Hauptmann Theorieunterricht. Bekannt wurde Curschmann anfänglich durch Kirchenkompositionen, Erfolg hatte er aber auch mit der 1828 im Kurfürstlichen Hoftheater aufgeführten Operette Abdul und Erinnieh oder die Toten.

Das Gedicht schrieb Johann Wolfgang von Goethe.

Es folgt eine Inszenierung als Krieg der Sopranistinnen mit Sylvia Schwartz (Carmen), Annette Dasch (Brünnhilde) und Daniela Fally (Adele) sowie Katrin Dasch (Klavier).



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Post 710 im Thema

Beitrag von Jalana »

"Capriccio E-Dur BWV 993" von Johann Sebastian Bach

Johann Sebastian Bach (31. März 1685 in Eisenach; "  28. Juli 1750 in Leipzig) war ein deutscher Komponist sowie Orgel- und Klaviervirtuose des Barock. Er gilt heute als einer der bekanntesten und bedeutendsten Musiker, vor allem für Berufsmusiker ist er oft der größte Komponist der Musikgeschichte. Seine Werke beeinflussten nachfolgende Komponistengenerationen und inspirierten Musikschaffende zu zahllosen Bearbeitungen.

Zu Lebzeiten wurde Bach als Virtuose, Organist und Orgelinspektor hoch geschätzt, allerdings waren seine Kompositionen nur einem relativ kleinen Kreis von Musikkennern bekannt. Nach Bachs Tod gerieten seine Werke jahrzehntelang in Vergessenheit und wurden kaum noch öffentlich aufgeführt. Nachdem die Komponisten der Wiener Klassik sich mit Teilen von Bachs Werk auseinandergesetzt hatten, begann mit der Wiederaufführung der Matthäus-Passion unter Leitung von Felix Mendelssohn Bartholdy im Jahre 1829 die Bach-Renaissance in der breiten Öffentlichkeit. Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts gehören seine Werke weltweit zum festen Repertoire der klassischen Musik.

Neben den großen Passionen, Oratorien und der h-Moll-Messe zählen die Kantaten zu seinen bedeutendsten geistlichen Werken. Von den rund 300 Kantaten, die Bach insgesamt komponiert haben soll, sind etwa 200 erhalten.

Es spielt Rudolf Serkin.



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Post 711 im Thema

Beitrag von Jalana »

"Arie der Magdalena" aus der Oper 'Der Evangelimann' von Wilhelm Kienzl

Wilhelm Kienzl (* 17. Januar 1857 in Waizenkirchen, Oberösterreich; "  3. Oktober 1941 in Wien) war ein österreichischer Komponist.

Der Evangelimann ist ein musikalisches Schauspiel, also eine Oper, in 2 Akten aus dem Jahr 1895 von Wilhelm Kienzl, der Musik und Libretto verfasste.

Die titelgebende Figur des Evangelimanns war ursprünglich eine Gestalt der sogenannten Wiener Pawlatschenhöfe (Hinterhöfe), die dort bevorzugt an Samstagen oder Sonn- und Feiertagen erschien und - zumeist in würdigem und freundlichem Auftreten - aus der Bibel zitierte und dafür einige Kreuzer erhielt.

Es singt Janina Baechle.



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Post 712 im Thema

Beitrag von Jalana »

Ouvertüre zu Shakespeares "Ein Sommernachtstraum Op. 21" von Felix Mendelssohn Bartholdy

Jakob Ludwig Felix Mendelssohn Bartholdy (* 3. Februar 1809 in Hamburg; "  4. November 1847 in Leipzig) war ein deutscher Komponist, Pianist und Organist. Er gilt als einer der bedeutendsten Musiker der Romantik und setzte als Dirigent neue Standards, die das Selbstverständnis des Dirigierens bis heute maßgeblich mitprägen.

Daneben setzte sich Mendelssohn Bartholdy für die Aufführung von Werken Händels und Johann Sebastian Bachs ein. Damit trug er wesentlich zu ihrer Wiederentdeckung und zur Herausbildung eines Verständnisses für die "klassische" Epoche der deutschen Musik bei. Er gilt als Mitbegründer der historischen Musikpflege und gründete das erste Konservatorium in Deutschland.

Ein Sommernachtstraum ist ein zweiteiliges Musikwerk von Felix Mendelssohn Bartholdy. Die einsätzige Ouvertüre (op. 21; MWV P 3) komponierte Mendelssohn im Sommer 1826 im Alter von 17 Jahren, die mehrsätzige Bühnenmusik (op. 61; MWV M 13) hingegen erst im Jahre 1842 auf Wunsch des preußischen Königs Friedrich Wilhelm IV. Die Musik zu William Shakespeares Sommernachtstraum gehört zu Mendelssohns meistgespielten Werken und hat insbesondere durch den darin enthaltenen Hochzeitsmarsch weltweite Berühmtheit erlangt.

Kurt Masur dirigiert das Gewandhausorchester Leipzig.



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Post 713 im Thema

Beitrag von Jalana »

"Heiterkeit und Fröhlichkeit" aus der Oper 'Der Wildschütz' von Albert Lortzing

Gustav Albert Lortzing (* 23. Oktober 1801 in Berlin; "  21. Januar 1851 Berlin) war ein deutscher Komponist, Librettist, Schauspieler, Sänger und Dirigent.

Er gilt als Hauptrepräsentant der deutschen Spieloper, einer deutschsprachigen Variante der Opéra comique.

Der Wildschütz oder die Stimme der Natur ist eine komische Oper in drei Akten von Albert Lortzing. Das Libretto schrieb der Komponist selbst nach dem Lustspiel Der Rehbock oder Die schuldlos Schuldbewussten von August Friedrich Ferdinand von Kotzebue. Die Uraufführung der Oper fand am 31. Dezember 1842 im Stadttheater von Leipzig statt. Aufführungsdauer der Oper beträgt etwa 140 Minuten.

Es singt Giorgos Kanaris.



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Andrea aus Sachsen
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Post 714 im Thema

Beitrag von Andrea aus Sachsen »

.
Vor wenigen Tagen sah ich in Dresden eine beeindruckende Aufführung des Balletts "La Bayadère". Musik, Choreografie, Bühnenbild, Kostüme — alles passte bestens zusammen. Ein Genuss für alle Sinne! Langsam kann ich mich auch für diese Kunstform begeistern!
Nicht minder brillant finde ich die folgende Aufführung aus dem Jahre 2012 in der Opéra Bastille Paris.
Hier der 1. Akt: Die Musik beginnt nach ca. 6 Minuten.



Noch schöner finde ich den 2. Akt:



Und der 3. Akt ist auch nicht zu verachten:



In Dresden wurde allerdings nur eine zweiaktige Version gespielt. Da waren der zweite und dritte Akt miteinander verschmolzen und leicht gekürzt. Ein Grund mehr, bei Gelegenheit noch mal die "große" Version anzusehen!
Viele Grüße
Andrea aus Sachsen
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Post 715 im Thema

Beitrag von Jalana »

"Es lebt eine Vilja" aus der Operette 'Die Lustige Witwe' von Franz Lehár

Die lustige Witwe ist eine Operette in drei Akten von Franz Lehár. Das Libretto stammt von Victor Léon und Leo Stein nach Henri Meilhacs Lustspiel L"™attaché d'ambassade von 1861. Die Uraufführung fand am 30. Dezember 1905 am Theater an der Wien in Wien statt. Die Sänger der Uraufführung waren Mizzi Günther und Louis Treumann. Die Spieldauer der Operette beträgt zweidreiviertel Stunden, Ort der Handlung ist Paris.

Es singt Elisabeth Schwarzkopf.



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Post 716 im Thema

Beitrag von Jalana »

"Sandpaper Ballet" von Leroy Anderson

Leroy Anderson (* 29. Juni 1908 in Cambridge, Massachusetts; "  18. Mai 1975 in Woodbury, Connecticut) war ein US-amerikanischer Komponist. Anderson wurde bekannt durch seine kurzen, originellen Konzertstücke, die er ab 1936 auf Anregung von Arthur Fiedler für das Boston Pops Orchestra komponierte.

In verschiedenen von Andersons Musikstücken tauchen immer wieder ungewöhnliche Instrumentationen oder "Instrumente" auf. So wurde in Sandpaper Ballet Sandpapier eingesetzt, in The Typewriter eine Schreibmaschine, in Sleigh Ride Schlittenglocken, in The Phantom Regiment Pferdegewieher, in The Waltzing Cat imitiert das Orchester das Miauen von Katzen und in The Syncopated Clock eine Standuhr. The Syncopated Clock wurde schon 1950 vom Fernsehsender WCBS als Titelthema für die Sendung The Late Show ausgewählt. Der Titel war Andersons erster Hitparadenerfolg und erreichte im Frühjahr 1951 Platz 12 der US-Singles-Charts.

Andrés Salado leitet das Auditorio Nacional de Música de Madrid. Solisten sind Alfredo Anaya und Alberto Román. Ab 4:25 Min beginnt die Musik.



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Post 717 im Thema

Beitrag von Jalana »

"Solo un pianto" aus der Oper 'Medea' von Luigi Cherubini

Luigi Carlo Zenobio Salvatore Maria Cherubini (* 14. September 1760 in Florenz; "  15. März 1842 in Paris) war ein italienischer Komponist.

Obwohl seine Musik heutzutage nicht geläufig ist, wurde Cherubini von seinen Zeitgenossen sehr bewundert. Beethoven betrachtete ihn als einen der größten dramatischen Komponisten seiner Zeit.

Médée (deutsch Medea) ist eine Oper in drei Akten von Luigi Cherubini. Zu Lebzeiten des Komponisten war Médée weit weniger bekannt als viele seiner anderen Werke, wurde aber in verschiedenen Städten Europas und insbesondere im deutschen Sprachraum immer wieder gespielt. Auch in den ersten Jahrzehnten nach Cherubinis Tod wurde sie mehrmals adaptiert und übersetzt, Rezitative verfasste etwa Franz Lachner. Im 20. Jahrhundert wurde die Oper durch die Aufführungen mit Maria Callas in der Titelrolle zwischen 1953 und 1962 zum berühmtesten Werk Cherubinis.

Es singt Sara Mingardo.



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Post 718 im Thema

Beitrag von Jalana »

"Mephisto-Walzer Nr.1" von Franz Liszt

Franz Liszt, im Ungarischen Liszt Ferencz, wie er sich auch selbst schrieb, oder in neuerer Schreibweise Ferenc (* 22. Oktober 1811 in Raiding/Doborján, damals ungarisches Kronland des Kaisertums Österreich, heute Burgenland; "  31. Juli 1886 in Bayreuth), war ein österreichisch-ungarischer Komponist, Pianist, Dirigent, Theaterleiter, Musiklehrer und Schriftsteller.

Liszt war einer der prominentesten Klaviervirtuosen und einer der produktivsten Komponisten des 19. Jahrhunderts. Er hat in vielen unterschiedlichen Stilen und Gattungen komponiert, war mit seinen Sinfonischen Dichtungen ein Wegbereiter der "programmatischen Musik" und wird mit seinen Hauptwerken zur Neudeutschen Schule gezählt. Er war Mitbegründer des Allgemeinen Deutschen Musikvereins. Im Alter von 54 Jahren empfing Liszt in Rom die niederen Weihen und den Titel Abbé.

Die Mephisto-Walzer sind vier virtuose Stücke für Klavier solo von Franz Liszt. besondere Berühmtheit erlangte das erste, das regelmäßig im Konzert gespielt und gemeinhin der "Mephisto-Walzer" genannt wird. Die Mephisto-Walzer sind durch ihre diabolische Atmosphäre gut zu erkennen.

Der Mephisto-Walzer Nr. 1 wurde in den Jahren 1856-1861 geschrieben und ist Carl Tausig gewidmet (Liszts Lieblingsklavierschüler, der bereits 1870 29-jährig starb). Liszt verwendet den Walzer später (1857-1861) unter dem Titel Der Tanz in der Dorfschenke als zweiten Satz in seinem Orchesterwerk Zwei Episoden aus Lenaus Faust. Er stellt eine Episode um Faust dar, wie sie in der Version von Nikolaus Lenau beschrieben ist (in seinen anderen Faust-Stücken orientiert sich Liszt an Goethes Faust). Faust und Mephisto betreten eine Dorfschenke, wo gerade eine Hochzeitsfeier stattfindet. Mephisto nimmt sich die Geige eines Bauern, stimmt sie (was durch die sich aufhäufenden Quinten am Anfang dargestellt ist) und spielt alsdann einen wilden Tanz. Nach einmaliger Wiederholung folgt ein langsamer Zwischenteil mit einem neuen Thema: Faust versucht, eine Frau zu verführen und nach einigem Werben verzieht er sich mit ihr in den Wald. Der Gesang einer Nachtigall erklingt, und die Musik strömt zunehmend mitreißender einem Höhepunkt zu, in dem viele die erste Darstellung eines Orgasmus in klassischer Musik sehen: Faust verbringt eine leidenschaftliche Nacht mit der Frau.

Der Solist ist Daniil Trifonov.



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Re: Für die Klassikfreunde

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Beitrag von Jalana »

"Tanz der Stunden" aus dem Ballett 'Coppelia' von Léo Delibes

Léo Delibes (* 21. Februar 1836 bei Saint-Germain-du-Val (Sarthe); "  16. Januar 1891 in Paris) war ein französischer Komponist. Mit seiner einprägsamen Melodik, rhythmischen Brillanz und funkelnden farbigen Orchestrierung zählte er zu den beliebtesten Bühnenkomponisten der Romantik. Er belebte die Ballettkunst wie seit seinem Landsmann Rameau niemand mehr, trat aber auch mit einigen Opern hervor. Daneben schuf er Kirchenmusik und Lieder.

Das Ballett Coppélia ou La Fille aux yeux d'émail (deutsch Coppelia oder Das Mädchen mit den Glasaugen) wurde 1870 von Léo Delibes nach einem Libretto von Charles Nuitter und Arthur Saint-Léon komponiert, letzterer erstellte auch die Originalchoreographie. Die Handlung basiert auf E. T. A. Hoffmanns Erzählung Der Sandmann. Die Uraufführung fand am 25. Mai 1870 an der Pariser Oper statt, mit Eugenie Fiocre als Franz, und war ein triumphaler Erfolg. Bis heute gehört Coppélia zum Standardrepertoire des klassischen Balletts.

Es tanzen und musizieren die KünstlerInnen des Bolshoi-Theaters.



Der Komponist wurde heute vor 180 Jahren geboren.

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Re: Für die Klassikfreunde

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"C'est l'amour, l'amour vainqueur" aus der Oper 'Hoffmanns Erzählungen' von Jacques Offenbach

Hoffmanns Erzählungen (frz. Originaltitel: Les Contes d"™Hoffmann) ist eine Phantastische Oper in 5 Akten (früher: in 3 Akten, einem Vor- und einem Nachspiel) von Jacques Offenbach. Als Basis für das Libretto diente ein von Jules Barbier und Michel Carré verfasstes und 1851 uraufgeführtes Stück, das auf verschiedenen Erzählungen E. T. A. Hoffmanns basiert.

Es singt Angela Brower begleitet von der Bayerischen Staatsoper.



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