Klagen über tägliche Diskriminierung durch andere Flüchtlinge.
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Anne-Mette
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Klagen über tägliche Diskriminierung durch andere Flüchtlinge.
Moin,
In den Niederlanden herrscht Streit über eine gesonderte Unterbringung von homo- und bisexuellen sowie Transgender- (LGBT) Flüchtlingen.
Das schreibt die WIENER ZEITUNG: http://www.wienerzeitung.at/nachrichten ... ndert.html
Gruß
Anne-Mette
In den Niederlanden herrscht Streit über eine gesonderte Unterbringung von homo- und bisexuellen sowie Transgender- (LGBT) Flüchtlingen.
Das schreibt die WIENER ZEITUNG: http://www.wienerzeitung.at/nachrichten ... ndert.html
Gruß
Anne-Mette
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Ulrike-Marisa
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Re: Klagen über tägliche Diskriminierung durch andere Flüchtlinge.
Moin,
was mich wundert, dass es scheinbar nicht möglich ist, Regeln und Normen zumindest irgendwie den Neubürgern mit Migrationshintergrund zu vermitteln. Es sollte doch alle Möglichkeiten der Information geben, auch in den entsprechenden überregionalen Landessprachen etc., das grundlegend rüberbringen zu können. Jeder hat ein Handy und die meisten können wohl auch lesen. Was gibt es für Gründe, Informationen nicht in geeigneter Weise weiter zu geben an die jeweilige Zielgruppe. Die Leute müssen wissen, lernen, wie es bei uns zugeht und was wir von Gästen hinsichtlich eines gemeinschaftlichen Lebens in unserer Gesellschaft erwarten. Es gibt so viele Wege, Informationen verbreiten zu können und sei es letztlich auch mündlich. Mich nervt die Tatsache, dass diese Menschen als Gäste dieser Gesellschaft und dieses Staates unsere Regeln wohl großenteils auch bewusst irgnorieren - zumindest scheint es mir so. Ich war selbst viel im Ausland unterwegs und die hätten mir im Vorderen Orient eine gehustet, wenn ich mich damals da so aufgeführt hätte. Da fehlt mir wirklich das Verständnis, für das Verhalten nicht nur einiger, die wiederum allen anderen Betroffenen Migranten schaden. Aber es war schon immer schwierig, gut und böse auseinander zu halten. In die Köpfe kann keiner hineinsehen. Aber Konsequenzen aus eigenem Fehlverhalten zu ertragen, kann jedem zugemutet werden, der sich hier grob und sträflich daneben benimmt. Freiheit geht immer nur so weit, wie ich andere nicht eingrenze. Diskriminierung und/oder Angrapschen u.v.m. ist eine Eingrenzung. Da gibt es aber sicher diverse verschiedenen Meinungen dazu... Wer Schutz benötigt, braucht keine Worte, sondern Taten und Lösungen.
Gruß, Ulrike-Marisa
was mich wundert, dass es scheinbar nicht möglich ist, Regeln und Normen zumindest irgendwie den Neubürgern mit Migrationshintergrund zu vermitteln. Es sollte doch alle Möglichkeiten der Information geben, auch in den entsprechenden überregionalen Landessprachen etc., das grundlegend rüberbringen zu können. Jeder hat ein Handy und die meisten können wohl auch lesen. Was gibt es für Gründe, Informationen nicht in geeigneter Weise weiter zu geben an die jeweilige Zielgruppe. Die Leute müssen wissen, lernen, wie es bei uns zugeht und was wir von Gästen hinsichtlich eines gemeinschaftlichen Lebens in unserer Gesellschaft erwarten. Es gibt so viele Wege, Informationen verbreiten zu können und sei es letztlich auch mündlich. Mich nervt die Tatsache, dass diese Menschen als Gäste dieser Gesellschaft und dieses Staates unsere Regeln wohl großenteils auch bewusst irgnorieren - zumindest scheint es mir so. Ich war selbst viel im Ausland unterwegs und die hätten mir im Vorderen Orient eine gehustet, wenn ich mich damals da so aufgeführt hätte. Da fehlt mir wirklich das Verständnis, für das Verhalten nicht nur einiger, die wiederum allen anderen Betroffenen Migranten schaden. Aber es war schon immer schwierig, gut und böse auseinander zu halten. In die Köpfe kann keiner hineinsehen. Aber Konsequenzen aus eigenem Fehlverhalten zu ertragen, kann jedem zugemutet werden, der sich hier grob und sträflich daneben benimmt. Freiheit geht immer nur so weit, wie ich andere nicht eingrenze. Diskriminierung und/oder Angrapschen u.v.m. ist eine Eingrenzung. Da gibt es aber sicher diverse verschiedenen Meinungen dazu... Wer Schutz benötigt, braucht keine Worte, sondern Taten und Lösungen.
Gruß, Ulrike-Marisa
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Inga
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Re: Klagen über tägliche Diskriminierung durch andere Flüchtlinge.
Hallo, Ulrike-Marissa,
ganz kurz: Eins der Probleme ist, dass sie zu viel unter sich sind und zu wenig Kontakt mit anderen, Einheimischen, wie du und ich. Da verfällt man schnell in alt gewohnte Denkmuster.
Liebe Grüße
Inga
ganz kurz: Eins der Probleme ist, dass sie zu viel unter sich sind und zu wenig Kontakt mit anderen, Einheimischen, wie du und ich. Da verfällt man schnell in alt gewohnte Denkmuster.
Liebe Grüße
Inga
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Anke
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Re: Klagen über tägliche Diskriminierung durch andere Flüchtlinge.
Hallo,
da kommt viel zusammen. Einen Punkt hat Inga schon angesprochen, den fehlenden Außenkontakt. Dazu kommt der andere kulturelle Hintergrund und die dazugehörige Sozialisation, dir Unsicherheit, wie es weitergeht und der sogenannte Lagerkoller. Und aus eigener Erfahrung weiß doch vermutlich jede, wie schwer es ist neue Regeln anzunehmen und zu leben.
Das soll das Verhalten nicht rechtfertigen, kann es aber erklären. Ich finde, dass auch durch solche Vorkommnisse deutlich wird, welche große Herausforderung die Flüchtlinge darstellen und wie groß die Integrationsaufgabe ist.
Liebe Grüße
Anke
da kommt viel zusammen. Einen Punkt hat Inga schon angesprochen, den fehlenden Außenkontakt. Dazu kommt der andere kulturelle Hintergrund und die dazugehörige Sozialisation, dir Unsicherheit, wie es weitergeht und der sogenannte Lagerkoller. Und aus eigener Erfahrung weiß doch vermutlich jede, wie schwer es ist neue Regeln anzunehmen und zu leben.
Das soll das Verhalten nicht rechtfertigen, kann es aber erklären. Ich finde, dass auch durch solche Vorkommnisse deutlich wird, welche große Herausforderung die Flüchtlinge darstellen und wie groß die Integrationsaufgabe ist.
Liebe Grüße
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Sentio ergo sum. - Ich fühle, also bin ich.
Les femmes sont fortes quand elles sont feminines. (Coco Chanel)
https://www.transcuisine.com
Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCQc7XaiWBuzchBQTnGRv80g
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Lina
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Re: Klagen über tägliche Diskriminierung durch andere Flüchtlinge.
Ulrike-Marisa hat geschrieben:Moin,
was mich wundert, dass es scheinbar nicht möglich ist, Regeln und Normen zumindest irgendwie den Neubürgern mit Migrationshintergrund zu vermitteln. Es sollte doch alle Möglichkeiten der Information geben, auch in den entsprechenden überregionalen Landessprachen etc., das grundlegend rüberbringen zu können. Jeder hat ein Handy und die meisten können wohl auch lesen. Was gibt es für Gründe, Informationen nicht in geeigneter Weise weiter zu geben an die jeweilige Zielgruppe. Die Leute müssen wissen, lernen, wie es bei uns zugeht und was wir von Gästen hinsichtlich eines gemeinschaftlichen Lebens in unserer Gesellschaft erwarten. Es gibt so viele Wege, Informationen verbreiten zu können und sei es letztlich auch mündlich. Mich nervt die Tatsache, dass diese Menschen als Gäste dieser Gesellschaft und dieses Staates unsere Regeln wohl großenteils auch bewusst irgnorieren - zumindest scheint es mir so. Ich war selbst viel im Ausland unterwegs und die hätten mir im Vorderen Orient eine gehustet, wenn ich mich damals da so aufgeführt hätte. Da fehlt mir wirklich das Verständnis, für das Verhalten nicht nur einiger, die wiederum allen anderen Betroffenen Migranten schaden. Aber es war schon immer schwierig, gut und böse auseinander zu halten. In die Köpfe kann keiner hineinsehen. Aber Konsequenzen aus eigenem Fehlverhalten zu ertragen, kann jedem zugemutet werden, der sich hier grob und sträflich daneben benimmt. Freiheit geht immer nur so weit, wie ich andere nicht eingrenze. Diskriminierung und/oder Angrapschen u.v.m. ist eine Eingrenzung. Da gibt es aber sicher diverse verschiedenen Meinungen dazu... Wer Schutz benötigt, braucht keine Worte, sondern Taten und Lösungen.
Gruß, Ulrike-Marisa
Es sagt ja auch niemand, dass "die Neubürger mit Migrationshintergrund", wie du die nennst im Allgemeinen nicht Bescheid wissen. Es gibt einige die es nicht akzeptieren ... weißt du wieviele oder wer die sind?
Der wirkliche Hammer ist doch einfach, dass diejeningen die tatsächlich bei Übergriffen auf die Mitbewohner erwischt werden in mehreren Fällen nicht von den Anderen isoliert oder sogar in Haft genommen werden.
Was vielleicht auch fehlt, ist ein genaueres Screening der Leute, die mit den Asylbewerbern kommunizieren sollen - wie es sich vor wenigen Tagen bei mir in der Nähe herausstellte: Ein Dolmetscher im Asylbewerber-Unterkunft versuchte junge Männer für den ISIS anzuwerben. Entdeckt wurde er übrigens, weil einer der Teenager, die er darauf angesprochen hatte, kurz danach ihn anzeigte. (Der Dolmetscher hat jetzt Hauverbot und es wird gegen ihn ermittelt.)