Dokumentation der Antidiskriminierungsstelle des Bundes: Fachtag in Berlin
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Anne-Mette
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Dokumentation der Antidiskriminierungsstelle des Bundes: Fachtag in Berlin
Moin,
hier der Link zur Dokumentation: http://www.antidiskriminierungsstelle.d ... onFile&v=3
Gruß
Anne-Mette
hier der Link zur Dokumentation: http://www.antidiskriminierungsstelle.d ... onFile&v=3
Gruß
Anne-Mette
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ExUserIn-2026-04-08
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Re: Dokumentation der Antidiskriminierungsstelle des Bundes: Fachtag in Berlin
Ein spannendes Papier. Ich bin gespannt, was sich daraus entwickelt.
Warum nur ?Aber man muss in der Öffentlichkeit immer wieder deutlich fragen: Warum wird stoisch an den Kategorien "Mann" und "Frau" festgehalten, warum werden diese Kategorien zur Grundlage der Wahrnehmung gemacht? Ja: Was bewegt uns, nicht nur jede Person in dieses Zweiersystem einzuordnen, sondern ihr auch noch bestimmte Eigenschaften und Fähigkeiten zuzuschreiben? Diese Kategorisierung ist eine der Grundlagen für die Diskriminierung aller Geschlechter und Geschlechtsidentitäten, liebe Teilnehmende
Viele Grüße
Vicky
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Vicky
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ab08
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Re: Dokumentation der Antidiskriminierungsstelle des Bundes: Fachtag in Berlin
Hallo,
über die Webseite von zwischengeschlecht http://blog.zwischengeschlecht.info/
findet man eine weitere Veröffentlichung der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS)
Handlungsempfehlungen der unabhängigen Kommission
"Gleiche Rechte — gegen Diskriminierung aufgrund des Geschlechts"
http://www.antidiskriminierungsstelle.d ... onFile&v=5
Manches klingt ganz gut...
Liebe Grüße
Andrea
über die Webseite von zwischengeschlecht http://blog.zwischengeschlecht.info/
findet man eine weitere Veröffentlichung der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS)
Handlungsempfehlungen der unabhängigen Kommission
"Gleiche Rechte — gegen Diskriminierung aufgrund des Geschlechts"
http://www.antidiskriminierungsstelle.d ... onFile&v=5
Manches klingt ganz gut...
Liebe Grüße
Andrea
FÜR: Respekt, Menschenrechte und eine gelebte, demokratische Zivilgesellschaft, die Minderheiten schützt
ERGO: Umfassende Bildung für alle, effektive Regeln in Alltag und Netz, eine gut ausgestattete Polizei/Justiz
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Anke
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Re: Dokumentation der Antidiskriminierungsstelle des Bundes: Fachtag in Berlin
Hallo,
interessantes Dokument, zumindest ist das mein erster Eindruck nach dem Querlesen.
Die spannende Frage ist, bewirkt es etwas oder zerschellen die guten Absichten an den Realitäten der Politik.
@Vicky: Interessante Frage, ein paar Ideen habe ich dazu, aber damit wären hier sicher ordentlich Off-Topic. Vielleicht mal ein Thema für einen eigenen Thread.
Liebe Grüße
Anke
interessantes Dokument, zumindest ist das mein erster Eindruck nach dem Querlesen.
Die spannende Frage ist, bewirkt es etwas oder zerschellen die guten Absichten an den Realitäten der Politik.
@Vicky: Interessante Frage, ein paar Ideen habe ich dazu, aber damit wären hier sicher ordentlich Off-Topic. Vielleicht mal ein Thema für einen eigenen Thread.
Liebe Grüße
Anke
Sentio ergo sum. - Ich fühle, also bin ich.
Les femmes sont fortes quand elles sont feminines. (Coco Chanel)
https://www.transcuisine.com
Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCQc7XaiWBuzchBQTnGRv80g
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Re: Dokumentation der Antidiskriminierungsstelle des Bundes: Fachtag in Berlin
Ich denke, die Politik ist gewillt, Dinge umzusetzen und voran zu treiben. Ich habe das Papier bis auf Kap. 3 jetzt gelesen und finde es sehr weit reichend. Es ist eine gute Basis, insbesondere für Verbände, auf die fehlende Umsetzung hinzuweisen. Wenn ich es richtig verstehe, ist das Papier eine direkte Folge der Koalitionsvereinbarung. Meine Erfahrung in einem anderen Bereich aus der Vereinbarung zeigt z.B. eine große Aktivität im Umweltbereich mit sehr weit reichenden Zielen. Ich wäre sehr froh, wenn es so käme, wie in dem Bericht gefordert wird. Ich habe eher den Eindruck, dass die Politik sich selber unter Druck setzen will, damit sie handeln kann und muss.Die spannende Frage ist, bewirkt es etwas oder zerschellen die guten Absichten an den Realitäten der Politik.
Etwas anderes ist natürlich die Frage, wie das in der Öffentlichkeit angenommen wird. Wie im Bericht beschrieben, kann die Regierung nur den Rahmen schaffen, in dem mehr Akzeptanz und Offenheit geschaffen wird. Das wird sicher noch lange dauern, besonders wenn ich sehe, dass Frauen nach so vielen Jahren noch nicht da angekommen sind, wo sie sein sollten.
Ich bin trotzdem guter Hoffnung, dass sich Dinge zum Positiven verändern.
@Anke: Diese Frage sollte man nicht innerhalb der T*-Gemeinde erörtern, sondern immer wieder im täglichen mit Freunden, Bekannten und Kollegen. Ich glaube, wenn Nicht-Betroffene selber auf den Trichter kommen, statt immer nur belehrt zu werden, wäre eine Öffnung in den Köpfen auf lange Sicht schneller zu erreichen.
Viele Grüße
Vicky
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Anne-Mette
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Re: Dokumentation der Antidiskriminierungsstelle des Bundes: Fachtag in Berlin
Moin,
Dieses Mal habe ich "Die Toilettenfrage" thematisiert.
Ich bin gespannt, ob mal (mehr) Rückmeldungen kommen
Gruß
Anne-Mette
*monatlich erscheinendes Blatt der Amtgemeinde mit kleinen Artikeln, Anzeigen, Terminplänen...
daneben habe ich den Kreis auch noch etwas erweitert; denn ich finde, "regionale tätige Öffentlichkeitsarbeit" ist auch wichtig. Es ist nun schon der zweite Artikel von mir in unserem "Amtsboten*" erschienen.sondern immer wieder im täglichen mit Freunden, Bekannten und Kollegen.
Dieses Mal habe ich "Die Toilettenfrage" thematisiert.
Ich bin gespannt, ob mal (mehr) Rückmeldungen kommen
Gruß
Anne-Mette
*monatlich erscheinendes Blatt der Amtgemeinde mit kleinen Artikeln, Anzeigen, Terminplänen...
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Re: Dokumentation der Antidiskriminierungsstelle des Bundes: Fachtag in Berlin
Hi Anne,
kannst Du den Beitrag hier online stellen ? Mich würde das sehr interessieren. Ich brauche keine anderen Toiletten, en femme gehe ich zu den Damen, en homme zu den Männern, was sonst ... ? Im übrigen finde ich Deine Erweiterung hilfreich.
kannst Du den Beitrag hier online stellen ? Mich würde das sehr interessieren. Ich brauche keine anderen Toiletten, en femme gehe ich zu den Damen, en homme zu den Männern, was sonst ... ? Im übrigen finde ich Deine Erweiterung hilfreich.
Viele Grüße
Vicky
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Anne-Mette
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Re: Dokumentation der Antidiskriminierungsstelle des Bundes: Fachtag in Berlin
Guten Abend,
Ich bin mir nicht ganz sicher, ob es für mich nicht doch eine "Toilettenfrage" gibt; deshalb habe ich ein paar Gedankenspiele aufgeschrieben,
damit die geneigten LeserInnen mal schauen können, wie es sich für "Menschen wie mich" gestaltet.
Die Toilettenfrage
Für die meisten Menschen ist es klar: eine Toilette sollte sauber sein, so geräumig, dass man auch hineinpasst, ohne sich am Toilettenrollenhalter wehzutun - und es wäre schön, wenn die Spülung in Ordnung ist und keine komischen oder peinlichen Geräusche macht.
Eine Frage "welche Toilette in der Öffentlichkeit zu benutzen ist", wird ungläubige Blicke hervorrufen und zu der Gegenfrage führen: "was, das weiß Du nicht? Um das zu beurteilen, muss manfrau nicht einmal lesen können. Auf den Türen kleben Bildchen: Rock = Frau und Anzug = Mann!"
Aha
Ich bin beides; das weiß ich. Mein "äußeres Erscheinungsbild" stellt fremden Menschen allerdings eine Rätselaufgabe, die manchmal, weil sie vielleicht schwer zu lösen ist, "laut mitgedacht wird", so wie einmal in Berlin, als mir ein Paar entgegenkam und die Frau sich an ihren Partner wandte und auf mich zeigte: "... is' ditte nu' 'n Mann oder 'ne Frau?"
Ich hoffe, sie ist für sich zu einem befriedigendem Ergebnis gekommen und denkt nicht heute noch darüber nach.
Zurück zur Toilettenfrage:
Wenn ich also mit meinem "ich-bin-auch-Frau-Gefühl" und einem dgti-Ergänzungsausweis in der Tasche eine Frauentoilette aufsuche, dann kommt es schon vor, dass es mir mehrstimmig, manchmal schrill, manchmal amüsiert, entgegenschallt: "falsche Tüüüüüüürrrr!"
Einem "Transmann" aus unserer Gruppe ging es auf dem Männer-WC ähnlich: "... na Kleene, watt willste denn hier?...".
Es ist besonders für "Menschen zwischen den Geschlechtern" nicht einfach, die richtige Toilette zu finden oder besser ausgedrückt, dort willkommen zu sein.
Ähnlich ist es beim Schwimmen. Schon das Umkleiden und Duschen stellt mich vor eine Wahl, die ich nicht frei entscheiden kann: Männer-Sammelkabine oder Frauen-Sammelkabine - oder Einzelkabine (so eng, dass die kaum jemand gerne aufsucht).
Halt, da gibt es noch eine Möglichkeit, die mir die Schwimmbadbetreiber der Fördelandtherme in Glücksburg angeboten haben:
"Benutzen Sie doch die Familienumkleidekabine und die Familiendusche".
Gute Idee! Aber warum nicht "gemischte Sammelkabinen für alle" - wie es in einigen Schwimmbädern praktiziert wird?
Schließlich wurde auch eine "für-alle-Toilette" im Eingangsbereich eingerichtet.
Es klappt meistens ganz gut mit der Familienkabine. Nur in den Ferien, als das Schwimmbad sehr gut besucht war, da gab es Probleme.
Wir haben eine 3/4 Stunde gewartet, bis die Familie vor uns endlich fertig war (es ist schon erstaunlich, wie lange Mutter, Vater und Kind brauchen können, bis sie fertig angezogen sind und das Signal vom Vater kommt: "ich geh' schonmal Pommes holen!")
Wir sind, als sie die Kabine freigaben, schnell hineingeschlüpft - und da wir beide ein Sommerkleid trugen, waren wir in 2 Minuten fertig mit dem Umkleiden.
Doch schon nach 1 1/2 Minunten klopfte jemand heftig an die Tür.
Wir wurden lautstark angesprochen (sehr höflich ausgedrückt): "was machen Sie hier in der Familien-Kabine???" (Betonung auf FAMILIEN)
Unsere Antwort stellte die Leute nicht zufrieden, obwohl sie kaum zugehört hatten.
Sie wurden noch lauter und meinten: "Sie sind überhaupt keine richtige Familie!"
Gruß
Anne-Mette
Jo, kann ich. Ich will das ursprüngliche Thema aber nicht "verwässern". Andererseits gehört es ein wenig sogar dazu.kannst Du den Beitrag hier online stellen ?
Ich bin mir nicht ganz sicher, ob es für mich nicht doch eine "Toilettenfrage" gibt; deshalb habe ich ein paar Gedankenspiele aufgeschrieben,
damit die geneigten LeserInnen mal schauen können, wie es sich für "Menschen wie mich" gestaltet.
Die Toilettenfrage
Für die meisten Menschen ist es klar: eine Toilette sollte sauber sein, so geräumig, dass man auch hineinpasst, ohne sich am Toilettenrollenhalter wehzutun - und es wäre schön, wenn die Spülung in Ordnung ist und keine komischen oder peinlichen Geräusche macht.
Eine Frage "welche Toilette in der Öffentlichkeit zu benutzen ist", wird ungläubige Blicke hervorrufen und zu der Gegenfrage führen: "was, das weiß Du nicht? Um das zu beurteilen, muss manfrau nicht einmal lesen können. Auf den Türen kleben Bildchen: Rock = Frau und Anzug = Mann!"
Aha
Ich bin beides; das weiß ich. Mein "äußeres Erscheinungsbild" stellt fremden Menschen allerdings eine Rätselaufgabe, die manchmal, weil sie vielleicht schwer zu lösen ist, "laut mitgedacht wird", so wie einmal in Berlin, als mir ein Paar entgegenkam und die Frau sich an ihren Partner wandte und auf mich zeigte: "... is' ditte nu' 'n Mann oder 'ne Frau?"
Ich hoffe, sie ist für sich zu einem befriedigendem Ergebnis gekommen und denkt nicht heute noch darüber nach.
Zurück zur Toilettenfrage:
Wenn ich also mit meinem "ich-bin-auch-Frau-Gefühl" und einem dgti-Ergänzungsausweis in der Tasche eine Frauentoilette aufsuche, dann kommt es schon vor, dass es mir mehrstimmig, manchmal schrill, manchmal amüsiert, entgegenschallt: "falsche Tüüüüüüürrrr!"
Einem "Transmann" aus unserer Gruppe ging es auf dem Männer-WC ähnlich: "... na Kleene, watt willste denn hier?...".
Es ist besonders für "Menschen zwischen den Geschlechtern" nicht einfach, die richtige Toilette zu finden oder besser ausgedrückt, dort willkommen zu sein.
Ähnlich ist es beim Schwimmen. Schon das Umkleiden und Duschen stellt mich vor eine Wahl, die ich nicht frei entscheiden kann: Männer-Sammelkabine oder Frauen-Sammelkabine - oder Einzelkabine (so eng, dass die kaum jemand gerne aufsucht).
Halt, da gibt es noch eine Möglichkeit, die mir die Schwimmbadbetreiber der Fördelandtherme in Glücksburg angeboten haben:
"Benutzen Sie doch die Familienumkleidekabine und die Familiendusche".
Gute Idee! Aber warum nicht "gemischte Sammelkabinen für alle" - wie es in einigen Schwimmbädern praktiziert wird?
Schließlich wurde auch eine "für-alle-Toilette" im Eingangsbereich eingerichtet.
Es klappt meistens ganz gut mit der Familienkabine. Nur in den Ferien, als das Schwimmbad sehr gut besucht war, da gab es Probleme.
Wir haben eine 3/4 Stunde gewartet, bis die Familie vor uns endlich fertig war (es ist schon erstaunlich, wie lange Mutter, Vater und Kind brauchen können, bis sie fertig angezogen sind und das Signal vom Vater kommt: "ich geh' schonmal Pommes holen!")
Wir sind, als sie die Kabine freigaben, schnell hineingeschlüpft - und da wir beide ein Sommerkleid trugen, waren wir in 2 Minuten fertig mit dem Umkleiden.
Doch schon nach 1 1/2 Minunten klopfte jemand heftig an die Tür.
Wir wurden lautstark angesprochen (sehr höflich ausgedrückt): "was machen Sie hier in der Familien-Kabine???" (Betonung auf FAMILIEN)
Unsere Antwort stellte die Leute nicht zufrieden, obwohl sie kaum zugehört hatten.
Sie wurden noch lauter und meinten: "Sie sind überhaupt keine richtige Familie!"
Gruß
Anne-Mette
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Re: Dokumentation der Antidiskriminierungsstelle des Bundes: Fachtag in Berlin
Schöner Beitrag, vor allem die letzte Zeile hat mir gefallen. Für was man heute diskriminiert werden kann ...
Viele Grüße
Vicky
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Anne-Mette
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Re: Dokumentation der Antidiskriminierungsstelle des Bundes: Fachtag in Berlin
Guten Abend,
wir können sogar einen Bogen schlagen zu dem pdf-Dokument, das Andrea netter Weise verlinkt hat.
Auf Seite 33:
Manche fühlen sich "belästigt" durch einen Menschen, dessen körperlicher Ausdruck nicht zu dem Schild an der Tür passt
Ich möchte gern mit Frauen ins Gespräch kommen, die u.U. Betroffene sein/werden können und habe Kontakt aufgenommen zu Gruppen, die sich mit "Gewalt gegen Frauen" und "sex. Missbrauch" beschäftigen. Ich hoffe, es kommt dazu, dass wir - wie versprochen - eingeladen werden, wenn die Gruppe(n) wieder tagen.
Weiterhin möchte ich gerne mit Frauen ins Gespräch kommen, "die sich etwas erkämpft haben". Das war auch Grund dafür, dass ich an einem "runden Tisch zu Regenbogenthemen" der Gewerkschaft teilgenommen habe. Dort waren auch Frauengruppen vertreten und ich hoffe, es werden sich weitere Kontakte ergeben.
Gruß
Anne-Mette
*sexuelle Belästigung: auch Thema in dem pdf-Dokument
wir können sogar einen Bogen schlagen zu dem pdf-Dokument, das Andrea netter Weise verlinkt hat.
Auf Seite 33:
Ein großes Problem ist sicherlich auch heute noch eine potenzielle "sexuelle Belästigung*" - und die Frage, wo die anfängt und wo die aufhört.Wichtig sind geschlechtsneutrale Toiletten, Dusch- und Umkleidemöglichkeiten mit
Sichtschutz, um einen diskreten Umgang mit der eigenen Körperlichkeit/Geschlecht-
lichkeit zu ermöglichen. Hierzu ist der bestehende rechtliche Rahmen auszuschöpfen.
Manche fühlen sich "belästigt" durch einen Menschen, dessen körperlicher Ausdruck nicht zu dem Schild an der Tür passt
Ich möchte gern mit Frauen ins Gespräch kommen, die u.U. Betroffene sein/werden können und habe Kontakt aufgenommen zu Gruppen, die sich mit "Gewalt gegen Frauen" und "sex. Missbrauch" beschäftigen. Ich hoffe, es kommt dazu, dass wir - wie versprochen - eingeladen werden, wenn die Gruppe(n) wieder tagen.
Weiterhin möchte ich gerne mit Frauen ins Gespräch kommen, "die sich etwas erkämpft haben". Das war auch Grund dafür, dass ich an einem "runden Tisch zu Regenbogenthemen" der Gewerkschaft teilgenommen habe. Dort waren auch Frauengruppen vertreten und ich hoffe, es werden sich weitere Kontakte ergeben.
Gruß
Anne-Mette
*sexuelle Belästigung: auch Thema in dem pdf-Dokument
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Re: Dokumentation der Antidiskriminierungsstelle des Bundes: Fachtag in Berlin
Ich habe den Link schon an unsere Gleichstellungsbeauftragte geschickt. Mal sehen, was es im neuen Jahr zu diskutieren gibt. Vielleicht versteht sie es ja, warum ich den Text gefunden habe. Vielleicht wird sie "Opfer" meines ersten Outings auf der Arbeit ... Eigentlich kann mir als Beamter/in nichts Elementares passieren. Aber die Aufgabe, die ich derzeit habe, würde ich gerne behalten und mein Abteilungsleiter ist ein Musterexemplar der alten Schule und hat z.B. kein Verständnis für "weiche" Männer. Ich lasse es einmal auf mich zukommen.
Viele Grüße
Vicky
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Re: Dokumentation der Antidiskriminierungsstelle des Bundes: Fachtag in Berlin
Hallo meine Lieben,
zunächst war ich unsicher, ob ich hier intensiver auf die etwas heikle Thematik eingehen soll.
Grund: Einigen im Forum geht es in anderen Threads um Spaß bzw. Angriffe auf Personen, da sie glauben, ihre Thesen so durchzusetzen bzw. verteidigen zu müssen.
Andererseits möchte ich doch auf die Veröffentlichungen der Antidiskriminierungsstelle des Bundes eingehen und Betroffene,
die nun ev. unbegründete Hoffnungen haben, sehr deutlich warnen! Hoffnungen sind im Bereich TS/IS verständlich. Sie traten oft auf (z.B. Christiane Völling, BVerfG-Urteile etc.)
Es gab ja auch kleinere Fortschritte und eine gewisse Zuversicht ist berechtigt, denn Teile der Bevölkerung sind heute über die skandalöse Behandlung informiert.
Die Handlungsempfehlungen "Gleiche Rechte — gegen Diskriminierung aufgrund des Geschlechts" sind erfreulich. --> ABER bzgl. Umsetzung hab ich erhebliche Zweifel:
DENN, wer hier Chancen realistisch einschätzen will, sollte die Machtverhältnisse bzw. den Einfluss von Interessengruppen, der meist unbemerkt von der Öffentlichkeit abläuft, kennen.
(Bin lange im Berufsverband...) Ich verweise daher nachdrücklich auf die Einflussmöglichkeiten, den kirchliche Stellen beim Gesetzgebungsprozess unseres Landes haben. *)
Irland: Legalisierung der Homo-Ehe - Gesetz zur Anerkennung Transsexueller — Weil katholische Organe durch Skandale vorher an Glaubwürdigkeit eingebüßten, verhallten deren Proteste...
Polen: Trotz Anna Grodzka wird, nachdem die PiS die letzte Wahl mit absoluter Mehrheit gewann, der katholische Einfluss kaum Erleichterungen zulassen. Hier erwarte ich Rückschritte.
Ähnlich: Ungarn - das katholische Slowenien schafft die Homo-Ehe ab - Slowakei analog....
Natürlich bin ich weiter für Öffentlichkeitsarbeit und Aufklärung der Bevölkerung!
und jeder Lobbyismus, auch kirchlicher, wird deutlich schwieriger, wenn er öffentlich wird.
Daher der Beitrag und daher empfehle ich das Buch (Genauere Recherche zu finden auf http://www.kirchenrepublik.de/ )
Liebe Grüße, nix für ungut
Mit diesem Beitrag wartete ich absichtlich, bis die Festtage im Wesentlichen vorbei waren.
Andrea
*) Lektüre: Carsten Frerk Kirchenrepublik Deutschland Christlicher Lobbyismus. Eine Annäherung
http://www.alibri-buecher.de/Buecher/Ki ... ::550.html
zunächst war ich unsicher, ob ich hier intensiver auf die etwas heikle Thematik eingehen soll.
Grund: Einigen im Forum geht es in anderen Threads um Spaß bzw. Angriffe auf Personen, da sie glauben, ihre Thesen so durchzusetzen bzw. verteidigen zu müssen.
Andererseits möchte ich doch auf die Veröffentlichungen der Antidiskriminierungsstelle des Bundes eingehen und Betroffene,
die nun ev. unbegründete Hoffnungen haben, sehr deutlich warnen! Hoffnungen sind im Bereich TS/IS verständlich. Sie traten oft auf (z.B. Christiane Völling, BVerfG-Urteile etc.)
Es gab ja auch kleinere Fortschritte und eine gewisse Zuversicht ist berechtigt, denn Teile der Bevölkerung sind heute über die skandalöse Behandlung informiert.
Die Handlungsempfehlungen "Gleiche Rechte — gegen Diskriminierung aufgrund des Geschlechts" sind erfreulich. --> ABER bzgl. Umsetzung hab ich erhebliche Zweifel:
DENN, wer hier Chancen realistisch einschätzen will, sollte die Machtverhältnisse bzw. den Einfluss von Interessengruppen, der meist unbemerkt von der Öffentlichkeit abläuft, kennen.
(Bin lange im Berufsverband...) Ich verweise daher nachdrücklich auf die Einflussmöglichkeiten, den kirchliche Stellen beim Gesetzgebungsprozess unseres Landes haben. *)
Irland: Legalisierung der Homo-Ehe - Gesetz zur Anerkennung Transsexueller — Weil katholische Organe durch Skandale vorher an Glaubwürdigkeit eingebüßten, verhallten deren Proteste...
Polen: Trotz Anna Grodzka wird, nachdem die PiS die letzte Wahl mit absoluter Mehrheit gewann, der katholische Einfluss kaum Erleichterungen zulassen. Hier erwarte ich Rückschritte.
Ähnlich: Ungarn - das katholische Slowenien schafft die Homo-Ehe ab - Slowakei analog....
Natürlich bin ich weiter für Öffentlichkeitsarbeit und Aufklärung der Bevölkerung!
und jeder Lobbyismus, auch kirchlicher, wird deutlich schwieriger, wenn er öffentlich wird.
Daher der Beitrag und daher empfehle ich das Buch (Genauere Recherche zu finden auf http://www.kirchenrepublik.de/ )
Liebe Grüße, nix für ungut
Mit diesem Beitrag wartete ich absichtlich, bis die Festtage im Wesentlichen vorbei waren.
Andrea
*) Lektüre: Carsten Frerk Kirchenrepublik Deutschland Christlicher Lobbyismus. Eine Annäherung
http://www.alibri-buecher.de/Buecher/Ki ... ::550.html
FÜR: Respekt, Menschenrechte und eine gelebte, demokratische Zivilgesellschaft, die Minderheiten schützt
ERGO: Umfassende Bildung für alle, effektive Regeln in Alltag und Netz, eine gut ausgestattete Polizei/Justiz
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Re: Dokumentation der Antidiskriminierungsstelle des Bundes: Fachtag in Berlin
Der Hinweis auf die "Untergrundtätigkeiten" ist sicher nicht aus der Luft gegriffen. Aber ich denke, dass einerseits die Tatsache, dass es eine solche Kommission gab, dass sie durch die Regierung eingesetzt wurde und dass sie in ihren Aussagen auch recht frei waren, ist eine sehr positive Entwicklung. Es liegt z.T. auch an der Öffentlichkeit, inwieweit eine solche Erklärung gegen Widerstände umgesetzt wird.
Zum anderen finde ich den Hinweis auf "die Kirchen" nicht ganz korrekt. So stehen die evangelischen Kirchen an einem anderen Punkt. Z.B. in der Zeitschrift CHRISMON kannst Du transgenderfreundliche Artikel lesen http://chrismon.evangelisch.de/suche?vo ... lit%C3%A4t.
Gleichwohl handelt es sich in der genannten Dokumentation nicht um ein Gesetz. Keiner ist dazu verpflichtet. Diskriminierungen werden auch nach der Veröffentlichung stattfinden. Aber sie ist ein wichtiger Schritt.
Zum anderen finde ich den Hinweis auf "die Kirchen" nicht ganz korrekt. So stehen die evangelischen Kirchen an einem anderen Punkt. Z.B. in der Zeitschrift CHRISMON kannst Du transgenderfreundliche Artikel lesen http://chrismon.evangelisch.de/suche?vo ... lit%C3%A4t.
Gleichwohl handelt es sich in der genannten Dokumentation nicht um ein Gesetz. Keiner ist dazu verpflichtet. Diskriminierungen werden auch nach der Veröffentlichung stattfinden. Aber sie ist ein wichtiger Schritt.
Viele Grüße
Vicky
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Re: Dokumentation der Antidiskriminierungsstelle des Bundes: Fachtag in Berlin
Hallo Vicky,
ganz herzlichen Dank für Deinen Einwand. --> Dein Hinweis ist richtig, die evangelisch-lutherische Kirche verhält sich
in vielen Fällen völlig anders. Es gibt transsexuelle Pfarrer/ Pfarrerinnen, die persönlich kenne und sehr schätze...
ABER die Struktur der evangelischen Kirchen ist heterogen, dort sind dort auch evangelikale Gruppen vertreten...
Bei vielen Themen, wie z.B. Sterbehilfe, kirchliche Angestellte, wird häufig, wie bei der katholischen Kirche, verfahren.
Die von mir verlinkte Studie ist sehr umfangreich und geht natürlich auf beide großen Kirchen ein.
Ein eindeutiges, klares Urteil möchte ich hier auch keinesfalls fällen.
Die Problematik besteht jedoch eindeutig! --> Mir ging es darum, dies anzusprechen. *)
Liebe Grüße
Andrea
*) Vor einiger Zeit fand hier in Nürnberg im CVJM auf Einladung einer örtlichen evangelisch-lutherischen Gemeinde ein Vortrag von Gabriele Kuby statt.
Mit der, damals für mich zuständigen, Dekanin verstand ich mich ausgezeichnet. Sie unterstützte mich, wo sie konnte. (Die derzeitige neue Dekanin verhält sich ähnlich.)
Dennoch, meine Protestbriefe an den zuständigen Pfarrer, die Demonstration und Versuche, die Sache "Kuby" zu verhindern, blieben erfolglos. Es war eben eine andere Gemeinde.
Ich hätte noch mehr Anekdoten auf Lager... -> Bei der ev.luth.Kirche kenn ich beide Seiten - sowohl Toleranz/Unterstützung, als auch extreme Intoleranz/Ablehnung ...
Um nicht missverstanden zu werden, die Quelle könnte es manche vermuten lassen:
Obiges will ich ausdrücklich keinesfalls als Kirchenschelte verstanden wissen.
In meiner evangelisch-lutherischen Gemeinschaft, aber auch in der römisch-katholischen Kirche gibt es viele, die transsexuelle/intersexuelle Menschen unterstützen.
Zahlreiche Gläubige & Kirchenvertreter stehen ebenso hinter dem Papier und streben Verbesserungen an, wie wir. Wie eine Diözese damit umgeht, hängt z.B. auch vom Bischof ab...
ganz herzlichen Dank für Deinen Einwand. --> Dein Hinweis ist richtig, die evangelisch-lutherische Kirche verhält sich
in vielen Fällen völlig anders. Es gibt transsexuelle Pfarrer/ Pfarrerinnen, die persönlich kenne und sehr schätze...
ABER die Struktur der evangelischen Kirchen ist heterogen, dort sind dort auch evangelikale Gruppen vertreten...
Bei vielen Themen, wie z.B. Sterbehilfe, kirchliche Angestellte, wird häufig, wie bei der katholischen Kirche, verfahren.
Die von mir verlinkte Studie ist sehr umfangreich und geht natürlich auf beide großen Kirchen ein.
Ein eindeutiges, klares Urteil möchte ich hier auch keinesfalls fällen.
Die Problematik besteht jedoch eindeutig! --> Mir ging es darum, dies anzusprechen. *)
Liebe Grüße
Andrea
*) Vor einiger Zeit fand hier in Nürnberg im CVJM auf Einladung einer örtlichen evangelisch-lutherischen Gemeinde ein Vortrag von Gabriele Kuby statt.
Mit der, damals für mich zuständigen, Dekanin verstand ich mich ausgezeichnet. Sie unterstützte mich, wo sie konnte. (Die derzeitige neue Dekanin verhält sich ähnlich.)
Dennoch, meine Protestbriefe an den zuständigen Pfarrer, die Demonstration und Versuche, die Sache "Kuby" zu verhindern, blieben erfolglos. Es war eben eine andere Gemeinde.
Ich hätte noch mehr Anekdoten auf Lager... -> Bei der ev.luth.Kirche kenn ich beide Seiten - sowohl Toleranz/Unterstützung, als auch extreme Intoleranz/Ablehnung ...
Um nicht missverstanden zu werden, die Quelle könnte es manche vermuten lassen:
Obiges will ich ausdrücklich keinesfalls als Kirchenschelte verstanden wissen.
In meiner evangelisch-lutherischen Gemeinschaft, aber auch in der römisch-katholischen Kirche gibt es viele, die transsexuelle/intersexuelle Menschen unterstützen.
Zahlreiche Gläubige & Kirchenvertreter stehen ebenso hinter dem Papier und streben Verbesserungen an, wie wir. Wie eine Diözese damit umgeht, hängt z.B. auch vom Bischof ab...
FÜR: Respekt, Menschenrechte und eine gelebte, demokratische Zivilgesellschaft, die Minderheiten schützt
ERGO: Umfassende Bildung für alle, effektive Regeln in Alltag und Netz, eine gut ausgestattete Polizei/Justiz
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