Bewältigung des ständig steigenden Bedarfs
Bewältigung des ständig steigenden Bedarfs

Lebensplanung, Standorte
Pama
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Bewältigung des ständig steigenden Bedarfs

Post 1 im Thema

Beitrag von Pama »

Mein weibliches Ich wird mit zunehmenden Alter immer stärker und verdrängt fast mein männliches Ich. Den Rest meines Lebens möchte ich aber nicht ausschließlich als Frau leben, weil dies mit Unannehmlichkeiten und Stress verbunden wäre, den ich kaum überleben würde, und ich als Mann auch noch Bedürfnisse habe. So versuche ich ständig in meinem Leben, die weibliche Seite meiner Person auf ein selbst festgesetztes Zeitlimit (ein bis zwei Tage in der Woche) zu reduzieren, obwohl ich weiß, dass ich dadurch nicht glücklicher und zufriedener bin.
Ohne diese Einschränkung würde ich aber durch die Häufigkeit, die letztlich zur täglichen Gewohnheit führt, vermutlich nur noch als Frau leben, was ich nicht will.

Wie bewältigen andere Transgender, die auch Mann bleiben wollen, das Problem mit
martina

Re: Bewältigung des ständig steigenden Bedarfs

Post 2 im Thema

Beitrag von martina »

hallo pama,
ich will mal so sagen: mit zunehmenden alter strebt mein ich nach erweiterung des eingeschränkten männlichen seins. ich habe nicht das bedürfnis, frau sein zu wollen. aber ich trage in meiner freizeit, die letzten monate schon ausschliesslich, strumpfhosen und röcke statt socken und hose, zuhause und auch im öffentlichen bereich beim einkaufen, essen oder spazieren gehen. auch sonst gibt es kleidungsstücke, die nicht in der herren-, sondern nur in der damenabteilung zu finden sind, die ich gern trage, z.b. leggins, long cardigan, strickkleider. inwiefern erwartest du stress und unannehmlichkeiten?
liebe grüsse
martina
Tascha

Re: Bewältigung des ständig steigenden Bedarfs

Post 3 im Thema

Beitrag von Tascha »

Du schreibst:
Mein weibliches Ich wird mit zunehmenden Alter immer stärker und verdrängt fast mein männliches Ich
Wei kann/soll ich mir das vorstellen?
Wie äußert sich dein weibliches Ich und wie verdrängt es dabei dein männliches Ich?

Meine Antwort zu
Wie bewältigen andere Transgender, die auch Mann bleiben wollen, das Problem mit
Ich lebe seit 25 Jahren - MEIN ICH -
Ich bin gut und böse - ich habe stärken und fehler - ich bin männlich und weiblich ....
ALLES in MIr, macht Mich aus - Ich bin Ich
Meinen weiblichen Teil/Seite, bringe ich zum ausdruck durch, Kleidung, MakUp,.... - da ist der Teil aber immer

Bin gespannt auf deine Antwort
LG
Tascha
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Re: Bewältigung des ständig steigenden Bedarfs

Post 4 im Thema

Beitrag von Lina »

Sehr gute Fragen, Tascha. Wenn du nicht, dann haette ich so was in der Richtung gefragt.
Andrea aus Sachsen
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Re: Bewältigung des ständig steigenden Bedarfs

Post 5 im Thema

Beitrag von Andrea aus Sachsen »

.
Hallo Pama,
um deine Frage kurz zu beantworten: Ich habe das Problem gelöst, indem ich das Mannsein aufgegeben habe.
Lange Zeit schien mir ein Leben komplett als Frau auch zu stresshaft, insbesondere wegen dem täglichen zeitraubenden Schminken und dem kompletten Outing. Aber ich bekam psychische Probleme, musste meine Arbeit aufgeben. Heute geht es mir viel besser. Die wenigen Situationen, in denen es vielleicht vorteilhaft wäre (noch) Mann zu sein, können das neu gewonnene Lebensgefühl nicht im geringsten aufwiegen.
Näheres zu meinen Beweggründen für diesen Schritt kannst du hier nachlesen: https://www.crossdresser-forum.de/phpBB ... 79&t=10822
Viele Grüße
Andrea aus Sachsen
Lieschen
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Re: Bewältigung des ständig steigenden Bedarfs

Post 6 im Thema

Beitrag von Lieschen »

Hallo Pama,

lese ich deinen Namen, wirft mein ElefantInnengedächtnis immer deinen Satz aus "Es ist kein Spiel!"
In dem Thread "Warum werde ich immer weiblicher?" hast du die Antwort auf deine Frage eigentlich schon selbst gegeben
https://www.crossdresser-forum.de/phpBB ... ama#p82925
Du hast damit angefangen und festgestellt, dass es dir gut tut. Nun willst du (natürlich!) mehr. Viele Menschen leben beides, das "männliche" und das "weibliche". Entweder abwechselnd oder einen Mix daraus. Wenn du Angst davor hast, irgendwann nur noch als Frau leben zu wollen, kann man daraus auch die Frage formulieren "Weshalb hast du Angst davor, glücklich und zufrieden zu sein?"
Ich habe auch noch längst nicht alle Hemmschwellen überwunden. Lasse aber immer mehr Sachen bei mir zu.

Lieschen (In Rock und Elchmusterleggins vorm PC. Und einer ganz kuscheligen Jacke, hmmmm.)
An die Rausgemobbten und/oder Ausgeschlossenen, die hier evtl. (nur) noch still mitlesen (Hugo, Darialena, Breakfast@Tiffany, ingedie2te u. A.): bitte schreibt mir doch kurz, in welchen Foren ihr euch jetzt aufhaltet.
lieschen-77ätgmx.de
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Re: Bewältigung des ständig steigenden Bedarfs

Post 7 im Thema

Beitrag von ExUserIn-2026-04-08 »

Moin Pama,
"Es ist kein Spiel!"
das trifft die Sache aus meiner Sicht ganz gut. Aber ich sehe das gar nicht mehr sooo problematisch wie früher. Gelassenheit und Humor helfen schon dabei. Vielleicht spielt der sich verändernde Hormonspielgel auch eine Rolle. Mit Mitte 50 spüre ich da schon Unterschiede im Empfinden. Es ist wie es ist und warum soll ich das nicht leben. Es gibt bei mir keine zeitlichen Reglementierungen, sondern ich lebe es, wie es kommt. Das entspannt im Inneren vieles, kann aber im Äußeren zu mehr Diskussionen führen. Aber ich habe aufgehört, mich zu erklären. Nur wenn ich gefragt werde, gebe ich Auskunft. Ich bin, wie ich bin.
Viele Grüße
Vicky

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Re: Bewältigung des ständig steigenden Bedarfs

Post 8 im Thema

Beitrag von Pama »

Vielen Dank für Eure Antworten.

Ich freue mich für Martina, dass sie ihren Lebensstiel gefunden hat. Mein Stiel ist dies aber nicht. Zum Ausleben meiner weiblichen Seite benötige ich die Komplettausstattung. Selbst das verdeckte Tragen von weiblicher Kleidung zur Kompensierung des Wunsches führt bei mir letztlich zur Verstärkung des Bedarfs.

Unannehmlichkeiten und Stress würde ich haben, wenn ich künftig überwiegend als Frau leben sollte, da mein weibliches Ich noch nie in der Öffentlichkeit war und niemand außer meiner Frau von ihr Kenntnis hat.

Wenn das Bedürfnis, die weibliche Seite leben zu lassen, so häufig auftritt, dass kaum noch Zeit für das Leben als Mann bleibt, ist dies nach meiner Auffassung ein Verdrängungsprozess. Diesen versuche ich durch Zeitlimitierung zu verhindern.
Eine andere Möglichkeit habe ich noch nicht gefunden.


Gruß Pama
Inga
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Re: Bewältigung des ständig steigenden Bedarfs

Post 9 im Thema

Beitrag von Inga »

Hallo, Pama,

ich meine, solange du nur in Wohnung un der Familie lebst, nicht nach draußen gehst, träumst du nur von der Freiheit. Der Traum vereinnahmt dich mehr und mehr.

Ich glaube, wenn du dir öfters die Freiheit nimmst und deinen Traum stärker lebst, und an den ein bis zwei "en femme"-Tagen öfters nach draußen gehst, wirst du weniger von dem Verdrängungsprozess vereinnahmt sein. Denn es gibt das Ventil der Tage nach draußen zu gehen. Solange du dich nicht draußen wagst, bist du immer von dem Gedanken vereinnahmt, was wäre wenn vielleicht doch.

Eine Möglichkeit, die ersten Schritte nach draußen unter die Leute zu erleichtern ist es einen Stammtisch oder Selbsthilfegruppe aufzusuchen. Da kannst du dich ausprobieren.

Stammtisch oder Selbsthilfegruppe sollte sich für dich in Schleswig-Holstein oder Hamburg und somit in erreichbarer Nähe schon finden lassen. Sonst tut es auch das Jahrestreffen des Forums im Mai in Berlin.

Liebe Grüße
Inga
ExUserIn-2026-04-08
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Re: Bewältigung des ständig steigenden Bedarfs

Post 10 im Thema

Beitrag von ExUserIn-2026-04-08 »

Wenn das Bedürfnis, die weibliche Seite leben zu lassen, so häufig auftritt, dass kaum noch Zeit für das Leben als Mann bleibt, ist dies nach meiner Auffassung ein Verdrängungsprozess. Diesen versuche ich durch Zeitlimitierung zu verhindern.
Eine andere Möglichkeit habe ich noch nicht gefunden.
Druck erzeugt Gegendruck, auch im Psychischen. Ich habe das ähnlich erfahren wie Du. Der Drang scheint manchmal übermächtig zu werden und die Gedanken kreisen nur noch um das eine Thema. Ich habe für mich einen anderen Weg gewählt.

Warum nicht dem Drang nachgeben und ihm dadurch den Wind aus den Segeln nehmen ? Ich dresse in manchen Phasen recht häufig, manchmal spielt es kaum eine Rolle. Ich weiß nicht, wohin mich das führt. Aber wenn ich es nicht kontrollieren kann, warum sollte ich es dann versuchen. Das ist vergebene Liebesmüh, führt zu Unzufriedenheit, vielleicht auch in die Depression. Es ist für mich ein Grundbedürfnis. Ich bin auch gelegentlich en femme draußen, gehe auch als Frau ins Schwimmbad. Überhaupt macht mir Sport als Frau viel mehr Spaß. In der Beziehung mache ich mit viel Geduld ganz kleine Schritte. Für den Schritt offen vor die Tür zu gehen, vielleicht sogar am Arbeitsplatz mache ich mir viele Gedanken. Aber das wird noch dauern.

Wichtig ist, dass man keine Angst davor hat, TV/CD, vielleicht auch TS zu sein. Es geht darum, für sich selber seinen Lebensweg zu finden. Und wenn der T* ist, ist es eben so. Angst haben wir doch vor allem vor dem Verlassenwerden, der Diskriminierung und dem Alleinsein. Aber es werden immer mehr, die offen leben, deren Partner/innen auch lernen damit klar zu kommen. Letztlich bleibt es an der Frage hängen, was einem am wichtigsten ist und inwieweit man Kompromisse leben kann.

Aber wie will man die Fragen beantworten, wenn man es nicht ausprobiert ? Dazu muss man nicht gleich die Welt auf den Kopf stellen, mit kleinen Schritten beginnen, in denen man sich einigermaßen sicher fühlt.

Oder nicht ?
Viele Grüße
Vicky

Respekt ist nicht teilbar.
martina

Re: Bewältigung des ständig steigenden Bedarfs

Post 11 im Thema

Beitrag von martina »

Pama hat geschrieben:Wenn das Bedürfnis, die weibliche Seite leben zu lassen, so häufig auftritt, dass kaum noch Zeit für das Leben als Mann bleibt, ist dies nach meiner Auffassung ein Verdrängungsprozess. Diesen versuche ich durch Zeitlimitierung zu verhindern.
Eine andere Möglichkeit habe ich noch nicht gefunden.
hallo pama,
das klingt alles nach einer inneren spaltung. was bedeutet denn eigentlich die weibliche seite für dich? was ist für dich das leben als mann? wie ist es mit der zeitlimitierung zu verstehen? von acht bis elf uhr dreissig bist du mann, ab elf uhr dreissig bis siebzehn uhr frau, usw.?

aus meiner sicht ist es so, dass es ein übergeschlechtliches ich gibt, das aus yin und yang, aus männlichen und weiblichen anteilen besteht, die ineinander verfliessen und sich vermischen. so führe ich ein männliches und weibliches leben. letzten endes unterscheiden sich mann und frau ohnehin nur in kleinigkeiten, vor allem körperliche merkmale betreffend. manche werden das bestreiten und behaupten, dass es auch enorme seelische und soziale differenzen bei den geschlechtern gibt. dazu gibt es immerhin einige wissenschaftliche abhandlungen. andererseits gibt es wissenschaftliche studien, die die unterschiede auf ein minimum reduzieren. wissenschaft wird damit zu einer geschmacksfrage. man kann an den erkenntnissen gefallen, die zu einem selbst am besten passen und nicht innere konflikte hervorrufen.

vor vier, fünf jahren hatte ich die permanente fragestellung in allen möglichen situationen. was würde es jetzt für einen unterschied machen, wenn ich bio-frau wäre? beim fernsehen, auf der couch liegen, beim putzen, beim einkaufen, beim spazieren gehen, beim bummeln, beim kochen, beim autofahren, beim duschen, beim sport usw. meine antwort war jedesmal, dass es keinen unterschied machen würde, weil ich nicht ständig in meinem bewusstsein als mann lebe, sondern als übergeschlechtliches ich.

meine vorlieben für rock und strumpfhose, für manch andere weibliche kleidungsgegenstände, für schmuck, makeup kann ich auch ausleben, so wie ich bin, yin und yang, männlich und weiblich.

liebe grüsse
martina
Pama
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Re: Bewältigung des ständig steigenden Bedarfs

Post 12 im Thema

Beitrag von Pama »

Den Hinweis von Vicky, dass Druck stets Gegendruck erzeugt ist plausibel.
Auch ich habe häufig darüber nachgedacht, warum ich nicht mein weibliches Ich so leben lasse, wie es notwendig wäre. Ich könnte doch den auftretenden Bedürfnissen in vollem Umfang nachkommen und wäre ausgeglichener, zufriedener und glücklicher.
Wie das sich zukünftig auf mein Leben auswirkt, ist aber nicht vorhersehbar. Das macht mir aber etwas Angst. Mir wurde bereits vor fast vierzig Jahren empfohlen ausschließlich als Frau zu leben, da bei mir eine Transsexualität vermutet wurde. Dem Rat bin ich nicht nachgekommen, weil ich damals stolzer Vater von zwei kleinen Kindern war. So habe ich bis heute nach Außen ausschließlich als Mann gelebt und meine weibliche Seite nur im geschlossenen Bereich leben lassen.
Meine Sorge, die weibliche Seite könnte sich so verstärken, dass ich als Mann nicht mehr existiere, ist nicht unbegründet.
Ich bin Ehemann, Vater und Großvater und viele Menschen kennen mich, die ich aber nicht alle persönlich kenne. Im Hinblick auf mein Alter ist eine Änderung meines Lebens kaum vertretbar, es sei denn der Druck würde so hoch, dass er zu Depressionen führen würde, was zur Zeit nicht der Fall ist.

Für das kommende Jahr habe ich mir jedoch vorgenommen, mein weibliches Ich weniger zu limitieren und mich von Fall zu Fall mit dem Geschlecht zu agieren was ich gerade empfinde und fühle. Vielleicht sind meine Sorgen ja unbegründet, weil mein männliches Ich auch Vorlieben und Sehnsüchte hat.

Jetzt wünsche ich allen einen guten Rutsch und ein glückliches neues Jahr.


Gruß Pama
lilijana
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Re: Bewältigung des ständig steigenden Bedarfs

Post 13 im Thema

Beitrag von lilijana »

Hallo,
Pama hat geschrieben:Wie das sich zukünftig auf mein Leben auswirkt, ist aber nicht vorhersehbar.
wie etwas sich auf sein zukünftiges Leben absehbar auswirkt ist m.E auch nur sehr schwer vorhersehbar. Manche Entscheidungen muss man daher für das hier und jetzt treffen.

Viele liebe Grüße
Lilijana
Manche Menschen brauchen lange, bis sie geboren wurden.
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Re: Bewältigung des ständig steigenden Bedarfs

Post 14 im Thema

Beitrag von Franka »

Hallo Pama,

was haben die Kinder damit zu tun? Ich bin auch Vater und Großvater. Meine Tochter hat mir zu Weihnachten hübsche Schals und Schmuck geschenkt. Mit meinem Enkel kann ich auch im Rock mit der Eisenbahn spielen.
Mach dir einfach nicht zuviele Gedanken, sondern lebe endlich dein Leben. Heute wäre der Tag für einen guten Vorsatz und morgen gehts los.

Lieben Gruß Dahlia
Wir bekommen mit unserer Geburt das Leben geschenkt, doch viele von uns haben noch nicht einmal das Geschenkpapier abgemacht.
Tascha

Re: Bewältigung des ständig steigenden Bedarfs

Post 15 im Thema

Beitrag von Tascha »

Hallo Pama,

ich habe ja schon zimlich am anfang die Frage grstellt
Wie äußert sich dein weibliches Ich und wie verdrängt es dabei dein männliches Ich
bis jetzt habe ich darauf keine direkte Antwort bekommen - also muss ich zwischen den Zeilen lesen z.b.:
Zum Ausleben meiner weiblichen Seite benötige ich die Komplettausstattung. Selbst das verdeckte Tragen von weiblicher Kleidung zur Kompensierung des Wunsches führt bei mir letztlich zur Verstärkung des Bedarfs.

Also denke ich die Überschrift sollte eigentlich heißen:

Bewältigung des ständig steigenden Wunsches Frauenkleider zu tragen

Du schreibst auch:
...wenn ich künftig überwiegend als Frau leben sollte,....
Ich lese daraus " ...wenn ich künftig überwiedend Frauenkleidung trage sollte..." Was wäre dann?

Nur weil man Frauenkleider trägt ist man keine Frau, und kann auch nicht als solche leben!
Ich lese und höre fast täglich "Wenn ich einen Rock anhabe, bin ich eine Frau"
Dann sage ich "Wenn man es daran fest macht, lautet die Antwort NEIN bist du nicht"
Dann kommt das Argumennt: "Aber ich fühle mich dann wie eine Frau"
Darauf sage ich "Woher willst du den wissen wie sich eine Frau fühlt? - NIEMAND kann wissen wie sich eine anders Lebewesen fühlt, jeder kann nur sagen wie er sich fühlt - ich kann mir DENKEN wie sich ein anderer fühlt"
Lassen wir einmal das ganze Geschlechtliche weg: Ich kann die Kleidung von einer x-belibigen Person anziehen, und bin dennoch nicht diese Person.

Du schreibst auch:
da mein weibliches Ich noch nie in der Öffentlichkeit war und niemand außer meiner Frau von ihr Kenntnis hat.
Ich lese daraus:
Durch Kleidung habe ich der Öffentlichkeit noch nie meine weibliche Seite gezeigt - das ist schade ABER die gute Nachricht ist:
Die Öffentlickeit - kennt und schätzt vielleicht zugar deine weibliche Seite - denn diese Seite ist ein Teil von dir, wie alles andere an dir auch, man könnte auch sagen es ist das was dich und jedem aus macht und Unterscheidet - DIE PERSÖNLICHKEIT
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