WASt-Fachkonferenz „Bildung unter dem Regenbogen"
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Anne-Mette
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WASt-Fachkonferenz „Bildung unter dem Regenbogen"

Post 1 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Moin,

hier eine Information aus Wien.

Stadträtin Frauenberger eröffnet die Fach-Konferenz "Bildung unter dem Regenbogen":

http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_ ... regenbogen

Gruß
Anne-Mette
Ulrike-Marisa
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Re: WASt-Fachkonferenz „Bildung unter dem Regenbogen"

Post 2 im Thema

Beitrag von Ulrike-Marisa »

Hallo,

..Österreich als Vorreiter - mal was anderes und vielleicht doch richtungsweisend auch für unsere Republik, die sich mit der Thematik doch irgendwie schwer tut. Zumindest ist hier nur wenig Bewegung in der Politik in dieser Richtung erkennbar. Manche Ansätze wie in Schleswig-Holstein, die Thematik angemessen in die schulen zu tragen, wurden gleich wieder kaputtgeredet und sind in der Versenkung verschwunden - schade.
Es werden neue kommen, da bin ich mir sicher, aber wann...

Gruß, Ulrike-Marisa
Lieschen
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Re: WASt-Fachkonferenz „Bildung unter dem Regenbogen"

Post 3 im Thema

Beitrag von Lieschen »

".... für unsere Republik, die sich mit der Thematik doch irgendwie schwer tut. "

Jaja, blabla.
Heute stand eine große Plastiktüte vor meinem Schreibtisch, darin 2 Frauenjacken und 3 Frauen T-Shirts. Sie sind von meiner Mitarbeiterin. In der Tüte ein Zettel "Vielleicht gefällt bzw. passt dir etwas von den Sachen. Kannst ja mal gucken und das Passende behalten."
Ist das nicht nett? Aber diese Reaktionen bekommt mensch eben nur, wenn man offen mit seinem T-Sein umgeht. Dies ewiggleiche Geblubber "aber meine Frau will das nicht, meine Frau erlaubt mir das nicht, meine Frau droht dann mit Trennung, und das gemeinsame Haus...." kann ich nicht mehr hören. Dann schießt eure Frauen auf den Mond.
Und die Gesellschaft? Die ist längst soweit. Die wartet nur darauf, dass jemand von sich sagt "guckt, ich bin anders!" Und dann? Dann freut sich "die Gesellschaft" über den bunten Farbtupfer in ihrer Mitte. Es ist ganz einfach, ihr müsst es nur tun.

Fritz-Luise (Ex Lieschen Müller)
An die Rausgemobbten und/oder Ausgeschlossenen, die hier evtl. (nur) noch still mitlesen (Hugo, Darialena, Breakfast@Tiffany, ingedie2te u. A.): bitte schreibt mir doch kurz, in welchen Foren ihr euch jetzt aufhaltet.
lieschen-77ätgmx.de
Ulrike-Marisa
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Re: WASt-Fachkonferenz „Bildung unter dem Regenbogen"

Post 4 im Thema

Beitrag von Ulrike-Marisa »

Moi Lieschen,

...Frau auf dem Mond nützt auch niemandem. Zumindest geht es vielen Betroffenen so wie mir und wenn das alles Geblubber ist, dann kannst du das so sehen. andere haben eben andere Einschätzungen zum Leben und den Möglichkeiten. Radikalität hilft glaube ich in unserer Thematik auch nicht weiter. Schreiben hilft unter anderem, Probleme zu verarbeiten und auch anderen Betroffenen zu zeigen, dass sie mit ihren Fragen nicht alleine sind... (moin)

Gruß, Ulrike-Marisa
ExUserIn-2026-04-08
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Re: WASt-Fachkonferenz „Bildung unter dem Regenbogen"

Post 5 im Thema

Beitrag von ExUserIn-2026-04-08 »

Ach Lieschen, Du hast ja Recht mit dem Satz
Es ist ganz einfach, ihr müsst es nur tun.
Aber vieles muss noch in den Köpfen bewegt werden. Sowohl bei uns, wie auch bei dem Rest der Menschen. Und für mich stehen viele Zeichen auf Zementierung früherer Zustände. Neulich sah ich eine Kindergartengruppe auf Ausflug. Alle Mädchen trugen rosa, alle Jungs blau oder grün. Wenn das keine Manifestation von Grenzen ist, fress' ich 'nen Besen mitsamt dem Putzmann. In diesem Klima ist jeder Grenzübertritt ein Spießrutenlauf.

Ich habe auch den Eindruck, dass das Tragen eines rosafarbenen Hemds im Buisiness-Bereich bereits in vielen Köpfen Gedanken frei setzt, die eher dazu dienen, den Mann, der das trägt, in eine spezielle Ecke zu stellen. Da waren wir schon einmal weiter.

Ich glaube schon, dass es wichtig ist, das Klischeedenken in den Köpfen aufzubrechen. Am besten fängt man bei den Kindern an. Wenn man ihnen beispielsweise erzählt, dass vor ca. 100 Jahren die Farbe rosa den Jungs vorbehalten war (rosa galt als das "kleine Rot" https://de.wikipedia.org/wiki/Rosa_%28Farbe%29), kommt es in den Köpfen zu Denkprozessen, die zu einer eigenen Meinungsbildung anregen.

Ich denke, darauf kommt es an.

Genauso wichtig, und da bin ich völlig mit Dir einig, ist aber auch die sichtbare Präsenz von T*-Menschen in der Öffentlichkeit, um "Normalität" herzustellen. Auch für eine "Normalität" in den eigenen Köpfen, um Kopfkino und Ängste abzulegen.
Viele Grüße
Vicky

Respekt ist nicht teilbar.
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