Für die Klassikfreunde
Für die Klassikfreunde - # 42

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Jalana
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Ouvertüre der Oper "La Fille du Tambour-Major" von Jacques Offenbach

Jacques Offenbach (* 20. Juni 1819 in Köln; "  5. Oktober 1880 in Paris; geboren als Jakob Eberst) war ein deutsch-französischer Komponist und Cellist. Er gilt als Begründer der modernen Operette als eigenständiges und anerkanntes Genre des Musiktheaters.



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Beatrix
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Sinfonischen Etüden, Op. 13 von Robert Schumann

Die Sinfonischen Etüden von Robert Schumann sind Charaktervariationen für Klavier zu zwei Händen. Sie gehören zur wichtigsten Klavierliteratur des 19. Jahrhunderts.

Geschichte
Als Opus 13 William Sterndale Bennett gewidmet, erschien die Erstausgabe der XII Études Symphoniques 1837 bei Tobias Haslinger in Wien. In ihrer strengen Gliederung und durchsichtigen Struktur verbinden sie Barock, Wiener Klassik und Musik der Romantik. Ihr pianistischer Reichtum entfaltet "symphonische" Fülle. So traf ihre ursprüngliche Bezeichnung Etüden im Orchestercharakter von Florestan und Eusebius den Charakter des Werkes.

Ohne die Nr. 3 und 9 erschien 1852 die redigierte, im Stil stark abweichende Fassung mit dem Titel Études en forme de variations. Der Autograph und die Wiener Handschrift enthalten als Nr. 3, 4, 6 und 10 sowie als Mittelstück von 7 fünf weitere Sätze, die nicht in den Erstdruck aufgenommen wurden. Eine Abschrift dieser fünf nachgelassenen Sätze von Clara Schumann befindet sich im Heinrich-Heine-Institut in Düsseldorf. In sie übertrug Johannes Brahms die Korrekturen Schumanns, die seine Frau offenbar nicht kannte.

Aufbau

Thema
Andante — Das eingängige Thema in cis-Moll-Akkorden stammt von Hauptmann von Fricken, dem Vater von Schumanns erster Verlobten Ernestine. Der böhmische Dilettant hatte es für Flöte gedacht. Nach der klassischen Regel besteht es aus zweimal acht Takten.

Etüde I
Un poco più vivo, Allabreve — wie in den Diabelli-Variationen (Beethoven) ein Marsch. Mittelstimmen färben den Klang. Verhaltene Klangstärke kontrastiert mit scharfem Kontrapunkt. Die Stimmführung erinnert eher an Oper als an Instrumentalzeichnung.

Etüde II
Allabreve, marcato il canto — exuberanter Schumann, akkordisch breit unterlegte Kanzone mit Thema im Bass

Etüde III
Vivace, 2/4 — das drängende Thema liegt legato in der Mittelstimme links und in glitzernden Staccato- Zweiunddreißigsteln rechts; opernhafter Effekt wie im 3. Akt von Giuseppe Verdis Aida

Etüde IV
energische Synkopen des Themas in Achtelakkorden, kanonische sforzatos — "Florestan"

Etüde V
Scherzando, 12/8 — "Eusebius"

Etüde VI
Agitato, Con gran bravura — Wiederaufnahme des Themas mit zerlegten Akkorden und weiten Sprüngen links, "ganz oder gar nicht"

Etüde VII
Allegro molto in der Paralleltonart E-Dur, 2/4

Etüde VIII
Sempre marcatissimo, Allabreve — große Geste romantischen Barocks

Etüde IX
Presto possibile, 3/16 — hinreißendes Kabinettstück

Etüde X
Allabreve, Con energia sempre

Etüde XI
Allabreve — instrumentale Kanzone in der Dominante gis-Moll, murmelnde Bassgrundierung in Zweiunddreißigsteln, zweistimmige "Fantasie" rechts

Etüde XII
Allegro brillante, Allabreve — mehr Rondo als Variation, "Florestan gegen die Philister"; die Zwischensätze verweisen eher auf Eusebius. Der unbeschwerte Des-Dur-Kehraus spaziert durch die Tonarten.


Verbier Festival 2014
Klavier: Daniil Trifonov

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Beitrag von Beatrix »

Programmhinweis: Heute Abend bei arte (23:35 - 00:30)

Die Orgel von Notre-Dame de Paris
Im nächtlichen Paris beugt sich ein Mann über die Tastatur einer Orgel "¦ Olivier Latry, Organist der berühmten Kathedrale Notre-Dame de Paris, genießt das Zwiegespräch mit dem Instrument, das zu den kostbarsten und komplexesten Orgeln der Welt gehört. Nachdem sie während der Französischen Revolution in Mitleidenschaft gezogen wurde, restaurierte Aristide Cavaillé-Coll die Orgel der Notre-Dame im 19. Jahrhundert. Er war einer der berühmtesten Orgelbaumeister seiner Zeit und machte aus dieser sein Meisterstück. Unter den vielen Reichtümern der Kathedrale ist die Orgel von Cavaillé-Coll der Stolz der Notre-Dame und Maßnahmen zur Modernisierung werden nur unter höchster Rücksichtnahme auf die bestehende Struktur durchgeführt. In der Sendung führt Olivier Latry hinein in das Innerste der Orgel von Notre-Dame. Mit der Begeisterung und Hingabe eines Kenners erklärt ihren Aufbau sowie ihre Besonderheiten und lässt gleichzeitig ihre bewegte Geschichte Revue passieren. Früher durften Orgeln nur zur Begleitung von Messen verwendet werden. Mit der Zeit jedoch setzten sie sich auch als Musikinstrument durch und inspirierten die Avantgarde-Künstler des 19. und 20. Jahrhunderts. In Frankreich gehören Kathedralen dem Staat und der Pfarrer benennt einen Verantwortlichen für die Orgel, den sogenannten Titularorganisten. Olivier Latry knüpft mit seinem Spiel an die künstlerische Tradition berühmter Titularorganisten von Louis Vierne bis Pierre Cochereau an. Ihr Repertoire, das neben geistlicher zunehmend auch weltliche Kompositionen umfasste, verleiht der Orgel den ihr gebührenden Platz in der Musikwelt. Ungewöhnlich sind bis heute die Arbeitszeiten der Organisten, die sich zum Üben nachts in der Kathedrale einschließen. Eine Spielerfahrung der besonderen Art, denn das menschenleere Bauwerk bringt die Klangkraft und die Eleganz des Instruments besonders zur Geltung.
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Beitrag von Beatrix »

Sonate 4 e-Moll, BWV 528 von J.S. Bach

1727 legte Johann Sebastian Bach eine Sammelhandschrift mit Orgelmusik an. Sie enthält neben den Achtzehn Chorälen und den Kanonischen Veränderungen über Vom Himmel Hoch zu Beginn sechs Triosonaten für Orgel. Triosonate bedeutet hier, dass die beiden Manuale und das Pedal unabhängig und rein einstimmig geführt sind, was satztechnisch eine erhebliche Aufgabe darstellt. Einen gemeinsamen Titel hat Bach nicht verwendet, die einzelnen Sonaten sind jeweils überschrieben mit "Sonata à 2 Clav. e Pedal di J. S. Bach".

Entstehung
Die Triosonaten sind 1727 bis 1732 entstanden; dem Bachbiographen Johann Nikolaus Forkel zufolge hat Bach sie als Unterrichtsmaterial für seinen ältesten Sohn Wilhelm Friedemann Bach geschrieben. Da ein Satz der vierten Sonate auch unabhängig als ein instrumentales Trio erhalten ist, ist vermutet worden, dass möglicherweise mehrere der Werke zunächst in kammermusikalischer Besetzung entstanden sind; da in allen anderen Fällen aber keine auswertbaren Quellen erhalten sind, lässt sich diese These weder beweisen noch widerlegen.

Stil
In ihrer kontrapunktischen Anlage mit häufigen Fugen und dem Verzicht auf deutlich tanzorientierte Sätze folgen die sechs Sonaten der Tradition der Sonata da Chiesa, sind allerdings nicht vier- sondern nur dreisätzig. Nicht nur dies, sondern auch viele stilistische Details verdeutlichen den Einfluss der italienischen Konzertform, beispielsweise das ausgeprägte Ritornell der Sonate 6; ein in Stil und Aufbau sehr ähnliches Werk ist die Gambensonate g-Moll.

Sonate 4 e-Moll, BWV 528
Sätze

Adagio c — Vivace 3/4 e-Moll
Andante c h-Moll
Un poco Allegro 3/8 e-Moll

Den ersten Satz aus langsamer Einleitung und Fuge verwendete Bach bereits in der Kirchenkantate Die Himmel erzählen die Ehre Gottes (BWV 76) — als ein Trio für Oboe d"™amore, Viola da Gamba und Continuo. Man geht heute überwiegend davon aus, dass das gesamte Werk auf eine instrumentale Sonate dieser Besetzung zurückgeht — dies wäre eines der wenigen rekonstruierbaren Kammermusikwerke aus Bachs Weimarer Zeit.

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"Dove sono" aus der Oper 'Le Nozze di Figaro' von Wolfgang Amadeus Mozart

Le nozze di Figaro, zu deutsch Die Hochzeit des Figaro oder Figaros Hochzeit, ist eine Oper von Wolfgang Amadeus Mozart KV 492. Das italienische Libretto stammt von Lorenzo da Ponte und basiert auf der Komödie La Folle Journée ou le Mariage de Figaro (Der tolle Tag oder Die Hochzeit des Figaro) von Pierre Augustin Caron de Beaumarchais aus dem Jahr 1778. Die Uraufführung fand am 1. Mai 1786 im Wiener Burgtheater am Michaelerplatz statt. Die Oper spielt am Schloss des Grafen Almaviva in Aguasfrescas in der Nähe von Sevilla um 1780.

Es singt Renée Fleming.



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Beitrag von Jalana »

"Ungarische Rhapsodie Nr.15 - Rákóczi-Marsch" von Franz Liszt

Franz Liszt (* 22. Oktober 1811 in Raiding/Doborján, damals ungarisches Kronland des Kaisertums Österreich, heute Burgenland; "  31. Juli 1886 in Bayreuth), war ein österreichisch-ungarischer Komponist, Pianist, Dirigent, Theaterleiter, Musiklehrer und Schriftsteller.

Liszt war einer der prominentesten Klaviervirtuosen und einer der produktivsten Komponisten des 19. Jahrhunderts. Er hat in vielen unterschiedlichen Stilen und Gattungen komponiert, war mit seinen Sinfonischen Dichtungen ein Wegbereiter der "programmatischen Musik" und wird mit seinen Hauptwerken zur Neudeutschen Schule gezählt. Er war Mitbegründer des Allgemeinen Deutschen Musikvereins. Im Alter von 54 Jahren empfing Liszt in Rom die niederen Weihen und den Titel Abbé.

Es spielt Lev Vinocour.



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Beitrag von Beatrix »

Violinkonzert Nr. 4 D-Dur KV 218 von Wolfgang Amadeus Mozart

Wolfgang Amadeus Mozart, mit vollständigem Taufnamen: Joannes Chrysostomus Wolfgangus Theophilus Mozart (* 27. Jänner 1756 in Salzburg, Fürsterzbistum Salzburg, HRR; "  5. Dezember 1791 in Wien, Habsburgermonarchie, HRR), war ein Komponist der Wiener Klassik. Sein umfangreiches Werk genießt weltweite Popularität und gehört zum Bedeutendsten im Repertoire klassischer Musik. Er selbst nannte sich meist Wolfgang Amadé Mozart.

Von Wolfgang Amadeus Mozart sind 5 Violinkonzerte überliefert, die als authentisch gelten (KV 207, KV 211, KV 216, KV 218, KV 219). Bei zwei anderen (KV 268 und KV 271i) ist unsicher, ob sie aus Mozarts Feder stammen. Außerdem komponierte Mozart drei Einzelsätze für Violine und Orchester (Adagio KV 261, Rondo KV 269, Rondo KV 373).

Violinkonzert Nr. 4 D-Dur KV 218 (1775)
Begleitung: 2 Violinen, Viola, Bass, 2 Oboen, 2 Hörner

Allegro
Andante cantabile
Rondeau. Andante grazioso

Violine: Anne-Sophie Mutter
Camerata Salzburg

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Beitrag von Jalana »

"Vous aimez le danger" aus der Operette 'Die Großherzogin von Gerolstein' von Jacques Offenbach

Jacques Offenbach (* 20. Juni 1819 in Köln; "  5. Oktober 1880 in Paris; geboren als Jakob Eberst) war ein deutsch-französischer Komponist und Cellist. Er gilt als Begründer der modernen Operette als eigenständiges und anerkanntes Genre des Musiktheaters.

Die Großherzogin von Gerolstein ist eine französische Operette (Opéra bouffe) in drei Akten von Jacques Offenbach. Das Libretto verfassten Henri Meilhac und Ludovic Halévy. Die Uraufführung fand am 12. April 1867 im Théâtre des Variétés in Paris mit Hortense Schneider in der Titelrolle statt.

Das Werk ist eine Satire, in der das Günstlingswesen und das militärische Brimborium verspottet werden. Der Erfolg der Uraufführung war durchwachsen, die erste Hälfte wurde begeistert aufgenommen, während die zweite Hälfte unverstanden blieb. Offenbach begann sofort mit der Bearbeitung, er strich hierbei das zweite Finale und das Melodram der Großherzogin. Danach wurde die Operette sein triumphaler Erfolg. Die Aufführung galt quasi als Kulturbeitrag zur großen Pariser Weltausstellung.

Es singt Isabelle Druet.



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Beitrag von Lieschen »

Sofia Gubaidulina und Galina Ustvolskaja sind meine Lieblingskomponistinnen.
Von G. U. hörte ich grad wieder das "Grand Duett für Cello und Klavier" mit Mstislav Rostropovitsch am Cello.
Hier isset: https://www.youtube.com/watch?v=jTTQNM6u8yY
An die Rausgemobbten und/oder Ausgeschlossenen, die hier evtl. (nur) noch still mitlesen (Hugo, Darialena, Breakfast@Tiffany, ingedie2te u. A.): bitte schreibt mir doch kurz, in welchen Foren ihr euch jetzt aufhaltet.
lieschen-77ätgmx.de
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Beitrag von Jalana »

"Pavane für Flöte und Klavier" von Gabriel Urbain Fauré

Gabriel Urbain Fauré (* 12. Mai 1845 in Pamiers, Département Ariège, Midi-Pyrénées; "  4. November 1924 in Paris) war ein französischer Komponist des Fin de siècle, der vor allem Vokal-, Klavier- und Kammermusik schrieb. 1877 bescheinigte ihm sein Lehrer Camille Saint-Saëns, mit seiner ersten Sonate für Klavier und Violine (A-Dur, op. 13), bis heute sein meistgespieltes Werk, habe er sich in die Riege der Meister eingereiht. Faurés Stücke zeichnen sich durch "parfümfreien Charme und gebändigte Melancholie" aus. Dabei konnten ihn, ähnlich wie im Fall Beethovens, weder das Altern noch eine zunehmende Ertaubung daran hindern, in seinem Schaffen immer kühner zu werden. Zu seinen Schülern zählten Nadia Boulanger, George Enescu, Reynaldo Hahn, Charles Koechlin, Maurice Ravel.

Es spielen Fiona McLaughlin und Mark Stawman.



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Beitrag von Jalana »

"Und der Himmel hängt voller Geigen" aus der Operette 'Der liebe Augustin' von Leo Fall

Leo Fall (* 2. Februar 1873 in Olmütz, Mähren; "  16. September 1925 in Wien) war ein österreichischer Komponist und Kapellmeister und einer der bedeutendsten Vertreter der Silbernen Operettenära.

Der liebe Augustin ist eine Operette in drei Akten von Leo Fall. Das Libretto verfassten Ernst Welisch und Rudolf Bernauer. Das Werk erlebte seine Uraufführung am 3. Februar 1912 am Neuen Theater am Zoo in Berlin.

Anneliese Rothenberger und Rupert Glawitsch singen.



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Re: Für die Klassikfreunde

Post 627 im Thema

Beitrag von Beatrix »

Violinkonzert Nr. 5 A-Dur KV 219 von Wolfgang Amadeus Mozart

Wolfgang Amadeus Mozart, mit vollständigem Taufnamen: Joannes Chrysostomus Wolfgangus Theophilus Mozart (* 27. Jänner 1756 in Salzburg, Fürsterzbistum Salzburg, HRR; "  5. Dezember 1791 in Wien, Habsburgermonarchie, HRR), war ein Komponist der Wiener Klassik. Sein umfangreiches Werk genießt weltweite Popularität und gehört zum Bedeutendsten im Repertoire klassischer Musik. Er selbst nannte sich meist Wolfgang Amadé Mozart.

Von Wolfgang Amadeus Mozart sind 5 Violinkonzerte überliefert, die als authentisch gelten (KV 207, KV 211, KV 216, KV 218, KV 219). Bei zwei anderen (KV 268 und KV 271i) ist unsicher, ob sie aus Mozarts Feder stammen. Außerdem komponierte Mozart drei Einzelsätze für Violine und Orchester (Adagio KV 261, Rondo KV 269, Rondo KV 373).

Begleitung: 2 Violinen, Viola, Bass, 2 Oboen, 2 Hörner

Allegro aperto
Adagio
Rondeau. Tempo di Menuetto

Violine: Anne-Sophie Mutter
Camerata Salzburg

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Re: Für die Klassikfreunde

Post 628 im Thema

Beitrag von Beatrix »

Sinfonie Nr. 94 G-Dur (Symphonie mit dem Paukenschlag) von Joseph Haydn

Franz Joseph Haydn (Rufname: Joseph, * 31. März oder 1. April 1732 in Rohrau, Niederösterreich; "  31. Mai 1809 in Wien) war Komponist zur Zeit der Wiener Klassik. Er war Bruder des Komponisten Michael Haydn und des Tenors Johann Evangelist Haydn.

Den größeren Teil seiner beruflichen Laufbahn verbrachte Haydn als Hofmusiker auf dem Landsitz der wohlhabenden ungarischen Familie Esterházy, wo er deren Orchester und Oper leitete. Die Abgeschiedenheit von anderen Komponisten und musikalischen Strömungen beschrieb er mit dem bekannten Zitat: "Ich war von der Welt abgesondert, niemand in meiner Nähe konnte mich an mir selbst irremachen und quälen, und so musste ich original werden."

Zur Musik
Die Sinfonie Nr. 94 G-Dur komponierte Joseph Haydn im Jahr 1791. Das Werk entstand im Rahmen der ersten Londoner Reise, wurde am 23. März 1792 uraufgeführt und trägt den Titel mit dem Paukenschlag bzw. Surprise (englisch: Überraschung), und wird deshalb auch als Paukenschlagsinfonie bezeichnet. Insbesondere der langsame Satz zählt zu den bekanntesten Werken Haydns.

Besetzung: zwei Flöten, zwei Oboen, zwei Fagotte, zwei Hörner, zwei Trompeten, Pauken, zwei Violinen, Viola, Cello, Kontrabass. Zum Cembalo siehe Sinfonie Nr. 93.
Aufführungszeit: ca. 25 Minuten

Bei den hier benutzten Begriffen der Sonatensatzform ist zu berücksichtigen, dass dieses Modell erst Anfang des 19. Jahrhunderts entworfen wurde. — Die hier vorgenommene Beschreibung und Gliederung und Beschreibung der Sätze ist als Vorschlag zu verstehen. Je nach Standpunkt sind auch andere Abgrenzungen und Deutungen möglich.

I. Adagio - Vivace assai 0:00
II. Andante 9:34
III. Menuetto: Allegro molto 16:10
IV. Finale: Allegro molto 21:45

Wiener Philarmoniker
Dirigent: Leonard Bernstein

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Post 629 im Thema

Beitrag von Beatrix »

Symphonie Nr. 101 (Die Uhr) von Joseph Haydn

Die Sinfonie D-Dur Hoboken-Verzeichnis I:101 komponierte Joseph Haydn im Jahr 1794. Das Werk gehört zu den berühmten "Londoner Sinfonien" und trägt den nicht von Haydn stammenden Titel "Die Uhr".

Allgemeines
Franz Joseph Haydn (1732—1809)
Zu allgemeinen Angaben bezüglich der Londoner Sinfonien vgl. die Sinfonie Nr. 93. — Die Sinfonie Nr. 101 komponierte Haydn im Rahmen seiner zweiten Englandreise. Sie ist in zwei Etappen entstanden: der zweite bis vierte Satz noch in Wien, der erste Satz in England. Die Uraufführung fand am 3. März 1794 statt.

Der Morning Chronicle berichtet nach der Uraufführung: "Nichts könnte origineller sein als das Thema des ersten Satzes; und hat er einmal ein treffliches Thema gefunden, kann niemand besser als Haydn unaufhörliche Mannigfaltigkeit daraus schöpfen, ohne auch nur einmal davon abzulassen. Die Gestaltung der Begleitung im Andante, obgleich höchst schlicht, war meisterhaft, und wir hörten nie zuvor einen reizvolleren Effekt als den des Trio im Menuett. — Es war Haydn, was könnte man, was bräuchte man mehr zu sagen?"

Der Beiname "Die Uhr" stammt vom Wiener Verleger Johann Traeg, der 1798 eine Klavierfassung des Andante als "Rondo. Die Uhr" herausbrachte.

Zur Musik
Besetzung: Flöte, zwei Oboen, zwei Klarinetten, Fagott, zwei Hörner, zwei Trompeten, Pauke, zwei Violinen, Viola, Cello, Kontrabass. Zur Rolle des Cembalos siehe bei der Sinfonie Nr. 98.

Aufführungszeit: ca. 25—30 Minuten.

Bei den hier benutzten Begriffen der Sonatensatzform ist zu berücksichtigen, dass dieses Modell erst Anfang des 19. Jahrhunderts entworfen wurde. — Die hier vorgenommene Beschreibung und Gliederung der Sätze ist als Vorschlag zu verstehen. Je nach Standpunkt sind auch andere Abgrenzungen und Deutungen möglich.

I. Adagio - Presto (0:28)
II. Andante (8:42)
III. Minuetto - Allegretto (16:23)
IV Vivace (23:53)

Orquesta Sinfónica de Galicia
Dirigent: Richard Egarr

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"VÃ¥ren" von Edward Grieg

Aasmund Olavsson Vinje (* 6. April 1818 in Vinje, Telemark; "  30. Juli 1870 in Gran) war ein norwegischer Dichter, Journalist und Unterstützer von Ivar Aasens LandsmÃ¥l, aus dem sich später die offizielle Schriftsprache Nynorsk entwickelte.

Vinje ist der Verfasser eines Gedichtzyklus, den Edvard Grieg vertont hat. Dieser Lied-Zyklus op. 33 enthält 12 Gesänge, die sich oft in Programmen von Liederabenden finden. Besonders im Jahr 2007 - dem 100sten Todesjahr Griegs - erhielt Vinjes Lyrik daher starke Beachtung und Verbreitung.

Es singt Sissel Kyrkjebø. Sie wird von Joakim Røbergshagen an der Violine begleitet.



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