Auch ein Freudentag
-
geraldine
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 1715
- Registriert: So 13. Jan 2013, 08:12
- Pronomen:
- Wohnort (Name): Jena
- Hat sich bedankt: 0
- Danksagung erhalten: 0
- Kontaktdaten:
Auch ein Freudentag
Hallo,
ich möchte heute an einen ergreifenden und bewegenden Tag in meinem Leben erinnern.
Der Tag an dem die Mauer fiel.
Mir kommen heute noch die Freudentränen,wenn ich mich an die Zeit auf den übervollen
Kudamm in Berlin denke.
Zeit voller Hoffnung und Zuversicht.
Natürlich bleibt auch große Traurigkeit, was alles an diesem Tag in der deutschen Geschichte so
geschah.
L G Geraldine
ich möchte heute an einen ergreifenden und bewegenden Tag in meinem Leben erinnern.
Der Tag an dem die Mauer fiel.
Mir kommen heute noch die Freudentränen,wenn ich mich an die Zeit auf den übervollen
Kudamm in Berlin denke.
Zeit voller Hoffnung und Zuversicht.
Natürlich bleibt auch große Traurigkeit, was alles an diesem Tag in der deutschen Geschichte so
geschah.
L G Geraldine
-
HeikeL
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 79
- Registriert: Mo 9. Jul 2012, 10:53
- Geschlecht: gefühlt mehr w als m
- Pronomen:
- Wohnort (Name): Sachsenhagen
- Hat sich bedankt: 0
- Danksagung erhalten: 0
- Kontaktdaten:
Re: Auch ein Freudentag
Hallo Geraldine,
kurze Zeit später hatte ich einen Lehrgang in Berlin. Endlich unter dem Brandenburger Tor durchzugehen ...
Und heute vor 35 Jahren hatten mein Schatz und ich unsere kirchliche Trauung
LG - Susi
kurze Zeit später hatte ich einen Lehrgang in Berlin. Endlich unter dem Brandenburger Tor durchzugehen ...
Und heute vor 35 Jahren hatten mein Schatz und ich unsere kirchliche Trauung
LG - Susi
Ich bin nicht so stromlinienförmig, wie andere mich gerne haben möchten.
-
Beatrix
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 535
- Registriert: Sa 25. Jul 2015, 16:40
- Geschlecht: IS.....>...F
- Pronomen: sie/ihr
- Wohnort (Name): Bullerbü :-)
- Hat sich bedankt: 0
- Danksagung erhalten: 0
- Gender:
- Kontaktdaten:
Re: Auch ein Freudentag
Vor 26 Jahren war ich noch als Radio- und Fernsehtechniker beschäftigt. So habe ich den ganzen Tag über die Nachrichten verfolgt und leider nur aus der Entfernung Miterleben können, wie dann endlich die Mauer fiel. (und das ganz ohne Waffengewalt
)
Der 9. November hat seit heute aber noch eine zusätzliche besondere Bedeutung für mich.
Liebe Grüße
Beatrix
Der 9. November hat seit heute aber noch eine zusätzliche besondere Bedeutung für mich.
Liebe Grüße
Beatrix
Nachdem Gott mich geschaffen hatte, sagte er: "Ups, da ist mir doch
ein Fehler passiert. Na egal, den müssen andere wieder ausbügeln. :-)"
ein Fehler passiert. Na egal, den müssen andere wieder ausbügeln. :-)"
-
Lina
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 4370
- Registriert: Di 25. Jan 2011, 00:34
- Pronomen:
- Hat sich bedankt: 52 Mal
- Danksagung erhalten: 189 Mal
- Gender:
- Kontaktdaten:
Re: Auch ein Freudentag
WoW - ja. Den Tag selbst habe ich zwar so nicht aus erster Hand erlebt, aber ich war in Berlin - zum ersten Mal übrigens - am Wochenende danach.
Die Leute, die ich abends in der Disco gesehen habe, kamen mir viel hübscher vor als sonst.
Wahrscheinlich waren die nicht schöner als es damals normal war in einer Disco - aber es kam mir einfach so vor ...
...
Eine kleine kuriose Sache zu den ereignissen in der Nacht als sie in der Bornholmer Str. aufmachten. Der Freelancer, der in der Nacht von der NDR-Redaktion in Hamburg darüber düste hat eine richtige Stange Geld gemacht, weil er einer der ersten vor Ort war, der eine ganzen Reihe Nachrichtenredaktionen mit Material versorgen konnte.
Und dabei wäre das alles beinahe übersehen worden. Kurz vor Schichtwechsel war ein Fax eingegangen - da stand so in etwa, was Scharbowski gesagt hatte. Die vorige Schicht hatte mehr oder weniger nach dem Motto "die können viel reden, die Politiker - schmeiß es in den Korb. Damit kann sich die Nachtschicht rumschlagen, wenn sie nichts Besseres zu tun haben. Sonst kann man auch morgen früh nachchecken, was es auf sich hat" - sich dann für die Nacht verabschiedet.
Der von der Nachtschicht, hatte das Fax in die Hand genommen, und - WFT?? Ein Team her, wir müssen los ...
(Die Geschichte habe ich zumindest so erzählt bekommen von meinem alten Selbstverteidigungsschüler, Mathias Borchers, den ihr möglicherweise von den NDR 90,3 Nachrichten kennt)
Die von der vorigen Schicht müssen sich wohl im Nachhinein ähnlich gefühlt haben, wie der Musikproduzent, der The Beatles abgewiesen hat.
Die Leute, die ich abends in der Disco gesehen habe, kamen mir viel hübscher vor als sonst.
Wahrscheinlich waren die nicht schöner als es damals normal war in einer Disco - aber es kam mir einfach so vor ...
...
Eine kleine kuriose Sache zu den ereignissen in der Nacht als sie in der Bornholmer Str. aufmachten. Der Freelancer, der in der Nacht von der NDR-Redaktion in Hamburg darüber düste hat eine richtige Stange Geld gemacht, weil er einer der ersten vor Ort war, der eine ganzen Reihe Nachrichtenredaktionen mit Material versorgen konnte.
Und dabei wäre das alles beinahe übersehen worden. Kurz vor Schichtwechsel war ein Fax eingegangen - da stand so in etwa, was Scharbowski gesagt hatte. Die vorige Schicht hatte mehr oder weniger nach dem Motto "die können viel reden, die Politiker - schmeiß es in den Korb. Damit kann sich die Nachtschicht rumschlagen, wenn sie nichts Besseres zu tun haben. Sonst kann man auch morgen früh nachchecken, was es auf sich hat" - sich dann für die Nacht verabschiedet.
Der von der Nachtschicht, hatte das Fax in die Hand genommen, und - WFT?? Ein Team her, wir müssen los ...
(Die Geschichte habe ich zumindest so erzählt bekommen von meinem alten Selbstverteidigungsschüler, Mathias Borchers, den ihr möglicherweise von den NDR 90,3 Nachrichten kennt)
Die von der vorigen Schicht müssen sich wohl im Nachhinein ähnlich gefühlt haben, wie der Musikproduzent, der The Beatles abgewiesen hat.
-
Lina
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 4370
- Registriert: Di 25. Jan 2011, 00:34
- Pronomen:
- Hat sich bedankt: 52 Mal
- Danksagung erhalten: 189 Mal
- Gender:
- Kontaktdaten:
Re: Auch ein Freudentag
Ob du da nicht ein bisschen übertreibst - oder meinst du von der Ostseite und wieder zurück? Es hat doch ewig gedauert bis das dicke Mauerstück vorm Brandenburger Tor abgerissen wurde.SusiMen1959 hat geschrieben:Hallo Geraldine,
kurze Zeit später hatte ich einen Lehrgang in Berlin. Endlich unter dem Brandenburger Tor durchzugehen ...![]()
...
LG - Susi
-
nicole.f
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 788
- Registriert: Fr 3. Dez 2010, 11:04
- Geschlecht: trans* Frau
- Pronomen: sie
- Wohnort (Name): Siegen
- Hat sich bedankt: 0
- Danksagung erhalten: 0
- Gender:
- Kontaktdaten:
Re: Auch ein Freudentag
Ich habe den kalten Krieg noch sehr genau miterlebt, den eisernen Vorhang, das Wettrüsten, die atomare Nachrüstung, Nato Doppelbeschlouss, die Reagan Ära, das Säbelrasseln.
Es war erdrückend und deprimierend. Da gab es den Westen und den Osten - dort vor allem Sowjet-Union und China.
Mega-Mächte.
Ohnmacht.
Es wurde mit realen Leben um politische Ideologien gestritten, von verbitterten alten Männern, die nur an Macht und Vormacht zu denken schienen - und vermutlich auch haben. Als Mensch und Bürger eine schreckliche Situation. Die Friedensbewegung der 80er Jahre war deutlicher Ausdruck dieser Frustration, die sich mit Demonstrationen Luft machte. Die größten Demonstrationen des Nachkriegsdeutschlands. Wir lebten damals mit der ständigen Angst, dass es wieder Krieg geben könne, nur dieses mal würde es vielleicht der letzte sein. Ein friedliches Miteinander schien völlig unmöglich. Angst essen Seele auf[1]. Die ersten Reaktionen der Herrschenden im Osten auf die frühen Bürgerbewegungen wie Solidarność [2] geführt von Lech Wałęsa [3] in Polen waren erschreckend und zerstörten jeden Hoffnungskeim.
Zu Schulzeiten machten wir eine Studienreise in die DDR. Es war deprimierend.
Im Rückspiegel der Geschichte glaube ich, haben gerade wir hier in Europa unseren heutigen Frieden vor allem einem Mann zu verdanken, Michail Sergejewitsch Gorbatschow [4]. Er brach das Sowjet Russische System, er ließ Veränderung zu und setzte mehr als einmal sein Leben dafür aufs Spiel. Heute wissen wir, dass es Tage gab, an denen er genau wusste, entweder er stirbt heute bei einem Attentat oder er kommt mit einer Entscheidung durch. Er ließ es darauf ankommen, hielt den Druck aus. Seine Politik von Glasnost [6] und Perestroika [5] hat den Weg geebnet. Brand, Schmidt und Genscher waren die Staatsmänner auf deutscher Seite, die als Architekten diese Entwicklungen mit in die Wege leiteten.
Der 9. November 1989 war für mich weit mehr, als "nur" der Mauerfall [7] und Startschuss zur Wiedervereinigung Deutschlands [8]. Es war das Ende des kalten Krieges, das Ende einer erdrückenden Ausweglosigkeit, mit der ich bis dahin mein ganzes Leben lang gelebt hatte und deren Ende so völlig unerreichbar erschien. Das dies so friedlich ablief, war für mich, die ich den kalten Krieg eben von Kindheit an erlebt hatte, fast wie ein Wunder. Bis zum 9. November bangte ich noch, ob nicht doch noch jemand "den Knopf" drückte. Doch nachdem die Grenzen geöffnet waren, war alles anders. Nach 19 Jahren meines Lebens veränderte sich diese Welt auf einmal radikal. Es gab Hoffnung! Auch große Veränderungen können wirklich stattfinden!
Wenn ich heute die Bilder vom Mauerfall sehe, steigen mir die Tränen in die Augen. Denn ich weiß noch sehr gut, wie knapp wir durch die Borniertheit einiger weniger bei Nahe alles verloren hätten. Ich bin, trotz aller großen Herausforderungen die es mit sich gebracht hat, unendlich dankbar dafür, dass es kam, wie es kam. Eine Welt ohne diese Öffnung hätte vermutlich nicht bis heute gehalten. Ich bin außerordentlich froh, dass Menschen, die in dieser Entwicklung wirklich unerlässliche Arbeit geleistet haben, ohne die dies vermutlich nicht möglich wäre und ohne die unser heutiges Leben in dieser Form vermutlich nicht möglich wäre, diese Entwicklung noch miterleben durften. Ihnen bin ich persönlich unendlich dankbar, denn sie taten dies unter größten persönlichen Opfern. Der gestern leider verstorbene Helmut Schmidt gehörte ganz sicher dazu.
Licht und Schatten liegen immer dicht beieinander und sind untrennbar miteinander verbunden. So ist auch der 9. November nicht nur ein Tag der Freude. Er sollte uns gleichermaßen daran erinnern, dass politische Entwicklungen auch in die andere Richtung schlagen können. Die Reichspogromnacht [9] 1938 war der Auftakt zu offener und aktiver Ausgrenzung, Anstachelung zum Hass und zur aktiven Verfolgung von "anderen", von Minderheiten und Randgruppen und dies nur, zur Erreichung politischer Ziele und Stabilisierung der Macht. Dies sollte auch für uns Trans*menschen eine Mahnung sein, die Mahnung zur Wachsamkeit. Auch unseresgleichen wurde damals systematisch ausgegrenzt, verfolgt und aus der Gesellschaft "entfernt".
So finde ich den 9. November eigentlich einen wunderbaren Feiertag. Einen Gedenktag für beides, für das Versagen und den Sieg von Moral, Ethik und Menschenwürde - und es lagen gerade einmal 51 Jahre dazwischen, 25 Jahre seit dem Mauerfall.
Liebe Grüße
nicole
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Angst_essen_Seele_auf
[2]
https://de.wikipedia.org/wiki/Solidarno%C5%9B%C4%87
[3]
https://de.wikipedia.org/wiki/Lech_Wa%C5%82%C4%99sa
[4]
https://de.wikipedia.org/wiki/Gorbatschow
[5]
https://de.wikipedia.org/wiki/Perestroika
[6]
https://de.wikipedia.org/wiki/Glasnost
[7]
https://de.wikipedia.org/wiki/Berliner_Mauer#Mauerfall
[8]
https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_ ... ereinigung
[9]
https://de.wikipedia.org/wiki/Novemberpogrome_1938
Es war erdrückend und deprimierend. Da gab es den Westen und den Osten - dort vor allem Sowjet-Union und China.
Mega-Mächte.
Ohnmacht.
Es wurde mit realen Leben um politische Ideologien gestritten, von verbitterten alten Männern, die nur an Macht und Vormacht zu denken schienen - und vermutlich auch haben. Als Mensch und Bürger eine schreckliche Situation. Die Friedensbewegung der 80er Jahre war deutlicher Ausdruck dieser Frustration, die sich mit Demonstrationen Luft machte. Die größten Demonstrationen des Nachkriegsdeutschlands. Wir lebten damals mit der ständigen Angst, dass es wieder Krieg geben könne, nur dieses mal würde es vielleicht der letzte sein. Ein friedliches Miteinander schien völlig unmöglich. Angst essen Seele auf[1]. Die ersten Reaktionen der Herrschenden im Osten auf die frühen Bürgerbewegungen wie Solidarność [2] geführt von Lech Wałęsa [3] in Polen waren erschreckend und zerstörten jeden Hoffnungskeim.
Zu Schulzeiten machten wir eine Studienreise in die DDR. Es war deprimierend.
Im Rückspiegel der Geschichte glaube ich, haben gerade wir hier in Europa unseren heutigen Frieden vor allem einem Mann zu verdanken, Michail Sergejewitsch Gorbatschow [4]. Er brach das Sowjet Russische System, er ließ Veränderung zu und setzte mehr als einmal sein Leben dafür aufs Spiel. Heute wissen wir, dass es Tage gab, an denen er genau wusste, entweder er stirbt heute bei einem Attentat oder er kommt mit einer Entscheidung durch. Er ließ es darauf ankommen, hielt den Druck aus. Seine Politik von Glasnost [6] und Perestroika [5] hat den Weg geebnet. Brand, Schmidt und Genscher waren die Staatsmänner auf deutscher Seite, die als Architekten diese Entwicklungen mit in die Wege leiteten.
Der 9. November 1989 war für mich weit mehr, als "nur" der Mauerfall [7] und Startschuss zur Wiedervereinigung Deutschlands [8]. Es war das Ende des kalten Krieges, das Ende einer erdrückenden Ausweglosigkeit, mit der ich bis dahin mein ganzes Leben lang gelebt hatte und deren Ende so völlig unerreichbar erschien. Das dies so friedlich ablief, war für mich, die ich den kalten Krieg eben von Kindheit an erlebt hatte, fast wie ein Wunder. Bis zum 9. November bangte ich noch, ob nicht doch noch jemand "den Knopf" drückte. Doch nachdem die Grenzen geöffnet waren, war alles anders. Nach 19 Jahren meines Lebens veränderte sich diese Welt auf einmal radikal. Es gab Hoffnung! Auch große Veränderungen können wirklich stattfinden!
Wenn ich heute die Bilder vom Mauerfall sehe, steigen mir die Tränen in die Augen. Denn ich weiß noch sehr gut, wie knapp wir durch die Borniertheit einiger weniger bei Nahe alles verloren hätten. Ich bin, trotz aller großen Herausforderungen die es mit sich gebracht hat, unendlich dankbar dafür, dass es kam, wie es kam. Eine Welt ohne diese Öffnung hätte vermutlich nicht bis heute gehalten. Ich bin außerordentlich froh, dass Menschen, die in dieser Entwicklung wirklich unerlässliche Arbeit geleistet haben, ohne die dies vermutlich nicht möglich wäre und ohne die unser heutiges Leben in dieser Form vermutlich nicht möglich wäre, diese Entwicklung noch miterleben durften. Ihnen bin ich persönlich unendlich dankbar, denn sie taten dies unter größten persönlichen Opfern. Der gestern leider verstorbene Helmut Schmidt gehörte ganz sicher dazu.
Licht und Schatten liegen immer dicht beieinander und sind untrennbar miteinander verbunden. So ist auch der 9. November nicht nur ein Tag der Freude. Er sollte uns gleichermaßen daran erinnern, dass politische Entwicklungen auch in die andere Richtung schlagen können. Die Reichspogromnacht [9] 1938 war der Auftakt zu offener und aktiver Ausgrenzung, Anstachelung zum Hass und zur aktiven Verfolgung von "anderen", von Minderheiten und Randgruppen und dies nur, zur Erreichung politischer Ziele und Stabilisierung der Macht. Dies sollte auch für uns Trans*menschen eine Mahnung sein, die Mahnung zur Wachsamkeit. Auch unseresgleichen wurde damals systematisch ausgegrenzt, verfolgt und aus der Gesellschaft "entfernt".
So finde ich den 9. November eigentlich einen wunderbaren Feiertag. Einen Gedenktag für beides, für das Versagen und den Sieg von Moral, Ethik und Menschenwürde - und es lagen gerade einmal 51 Jahre dazwischen, 25 Jahre seit dem Mauerfall.
Liebe Grüße
nicole
[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Angst_essen_Seele_auf
[2]
https://de.wikipedia.org/wiki/Solidarno%C5%9B%C4%87
[3]
https://de.wikipedia.org/wiki/Lech_Wa%C5%82%C4%99sa
[4]
https://de.wikipedia.org/wiki/Gorbatschow
[5]
https://de.wikipedia.org/wiki/Perestroika
[6]
https://de.wikipedia.org/wiki/Glasnost
[7]
https://de.wikipedia.org/wiki/Berliner_Mauer#Mauerfall
[8]
https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_ ... ereinigung
[9]
https://de.wikipedia.org/wiki/Novemberpogrome_1938
Ich bin trans* - und das ist gut so!
Homepage: http://www.dpin.de/nf
Blog: http://www.dpin.de/nf/category/trans/
Homepage: http://www.dpin.de/nf
Blog: http://www.dpin.de/nf/category/trans/
-
ExUserIn-2026-04-08
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 3886
- Registriert: Do 20. Nov 2014, 15:59
- Pronomen:
- Hat sich bedankt: 140 Mal
- Danksagung erhalten: 1027 Mal
- Gender:
- Kontaktdaten:
Re: Auch ein Freudentag
Es gibt noch viel mehr ...
9. November 1918: Ende des 1. Weltkrieges
9. November 1923: Hitler-Ludendorff-Putsch in München
etc.
siehe
https://de.wikipedia.org/wiki/9._Novemb ... schland%29
9. November 1918: Ende des 1. Weltkrieges
9. November 1923: Hitler-Ludendorff-Putsch in München
etc.
siehe
https://de.wikipedia.org/wiki/9._Novemb ... schland%29
Viele Grüße
Vicky
Respekt ist nicht teilbar.
Vicky
Respekt ist nicht teilbar.
-
nicole.f
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 788
- Registriert: Fr 3. Dez 2010, 11:04
- Geschlecht: trans* Frau
- Pronomen: sie
- Wohnort (Name): Siegen
- Hat sich bedankt: 0
- Danksagung erhalten: 0
- Gender:
- Kontaktdaten:
Re: Auch ein Freudentag
Siehe dazu auch das sog. Geburtstagsparadoxon:
https://de.wikipedia.org/wiki/Geburtstagsparadoxon
Angeblich durfte der 9. November aus politischen Gründen nicht Feiertag werden, das hat Kohl "verboten". Eine wirkliche Diskussion darum gab es nie, das hat der Dicke quasi für sich selbst beschlossen, so wie einem vieles in den Jahren 1989 und folgende sehr fremdgesteuert vorkam. Da passierten große und wichtige Dinge und man hatte nicht den Eindruck, dass es darüber eine Debatte gab, es war auf einmal alles einfach Fakt. Eben so, wie der 3. Oktober Feiertag wurde, wie der Ausverkauf der DDR Wirtschaft durch die Treuhand, seltsame exclusiv Verträge mit westlichen Konzernen, Verkauf von Staatseigentum in großem Stil (so wurden über Nacht alle Tank- und Raststellen der ehem. DDR Autobahnen an Elf-Aquitaine verkauft, alle zusammen, am Stück!) etc.Befinden sich in einem Raum mindestens 23 Personen, dann ist die Chance, dass zwei oder mehr dieser Personen am gleichen Tag (ohne Beachtung des Jahrganges) Geburtstag haben, größer als 50 %.
Es waren tolle, aber auch erschreckende Jahre. Und wie ich finde der Beginn des Totalversagens unserer Politik zu Gunsten einer neoliberalen Wirtschaftspolitik. Gut ist, was Gewinne bringt.
Liebe Grüße
nicole
Ich bin trans* - und das ist gut so!
Homepage: http://www.dpin.de/nf
Blog: http://www.dpin.de/nf/category/trans/
Homepage: http://www.dpin.de/nf
Blog: http://www.dpin.de/nf/category/trans/
-
geraldine
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 1715
- Registriert: So 13. Jan 2013, 08:12
- Pronomen:
- Wohnort (Name): Jena
- Hat sich bedankt: 0
- Danksagung erhalten: 0
- Kontaktdaten:
Re: Auch ein Freudentag
Liebe Nicole,
danke für dein ausführlichen und sachkompetenten Bericht.
Du hast es wieder auf den Punkt gebracht.
Ein kleiner Fehler der "Mauerfall" ist 26 Jahre her.
Die "Wiedervereinigung" nun 25 Jahre.
L G Geraldine
danke für dein ausführlichen und sachkompetenten Bericht.
Du hast es wieder auf den Punkt gebracht.
Ein kleiner Fehler der "Mauerfall" ist 26 Jahre her.
Die "Wiedervereinigung" nun 25 Jahre.
L G Geraldine
-
nicole.f
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 788
- Registriert: Fr 3. Dez 2010, 11:04
- Geschlecht: trans* Frau
- Pronomen: sie
- Wohnort (Name): Siegen
- Hat sich bedankt: 0
- Danksagung erhalten: 0
- Gender:
- Kontaktdaten:
Re: Auch ein Freudentag
Danke - und Du hast natürlich Recht, 26 Jahre... alte Informatikerproblem +/-1geraldine hat geschrieben:Liebe Nicole,
danke für dein ausführlichen und sachkompetenten Bericht.
Du hast es wieder auf den Punkt gebracht.
Ein kleiner Fehler der "Mauerfall" ist 26 Jahre her.
Die "Wiedervereinigung" nun 25 Jahre.
L G Geraldine
Liebe Grüße
nicole
Ich bin trans* - und das ist gut so!
Homepage: http://www.dpin.de/nf
Blog: http://www.dpin.de/nf/category/trans/
Homepage: http://www.dpin.de/nf
Blog: http://www.dpin.de/nf/category/trans/